Anschlussbelegung Stolle Rotor 2010 Antriebsgerät

OP #7844041

Ich habe einen Stolle Rotor 2010. Leider ist der Deckel mit der Anschlussbelegung total korodiert. Anscheinend gibt es eine Deutsche- und eine Amerikanische Version. Die Amerikanische Anschlussbelegung habe ich gefunden. Funktioniert aber nicht. Wer kann mir weiterhelfen? Karl-Heinz

Karl-Heinz schrieb:

Wer kann mir weiterhelfen?

Dein Ohmmeter und das Internet. Zwischen Wicklungswiderstand des Motors und Widerstand des Rückmeldepotis sollte ein kräftiger Unterschied bestehen, falls der Rotor in Ordnung ist.

Beziehen sich deine Zweifel auf die Anschlussbelegung am Rotor oder am Steuergerät?

H. H. schrieb:

Am Steuergerät gibts keinen Deckel.

Das war einfach. Ich kenne leider nur den Schaltplan auf radiomuseum.org

2-3 Potienden, 1-4 Motorwdg., 5 Gnd, Gnd liegt auch am Minuspol vom 25uF Kondensator. Ein Mikrocontroller ist in dem Schaltplan aber weit und breit nicht zu entdecken.

Karl-Heinz schrieb:

der linke Nr.5 ist Masse. Der rechte untere müsste Nr.1 sein.

Ohne Bild schwer zu sagen, aber ich würde erwarten, dass 2, 3 und 4 dann dazwischen liegen, falls die Anschlüsse linear angeordnet sind.

Ich bin leider kein Elektronicer.

Bist du denn im Besitz eines Messgerätes?

Auf dem Bild 20141001_084919.jpg kannst du die Anschlussbelegung ablesen, falls das deinem Modell entspricht. Beitrag "Stolle Antennenrotor Anschluss"

OP

Ich habe das Bild gefunden. Es entspricht leider nicht meines Antriebsgerätes. Die genaue Bezeichnung meiner Anlage ist Stolle Rotor2010/220. Ich vermute das Bild zeigt eine Version mit 110 Volt. Den so angeschlossen arbeitet der Rotor nicht. Ich erinnere schwach das die Anordnung der Belegung am Steuergerät und Antriebsgerät unterschiedlich war. Karl-Heinz

Es muß noch eine Version gegeben haben mit einem Eingang für die automatische Ansteuerung von Positionen gemäß Auswahl durch ein passenden Tuner. Das Steuergerät sah aber äußerlich so (ähnlich) aus wie beim Christoph.

Ich hatte um 1980 einen Grigelat Digital PLL Tuner der diesen Ausgang hatte (soweit ich erinnere ein 7-poliger DIN Stecker/Buchse). Je nach Stationswahl am Tuner drehte sich die monströse 14 Elemente Yagi Antenne passend dazu (Schwarzwaldhirsch in Stereo im östlichen Ruhrgebiet ;-))

Rainer W. schrieb:

Christoph db1uq K. schrieb:

Zum 2010 hat das Radiomuseum eine Seite mit Schaltplan: https://www.radiomuseum.org/r/stolle_automatic_antennen_rotor_2010220.html

Der Schaltplan ist vom Stolle 2010/220 und zeigt ein 5-poliges Kabel zwischen Steuereinheit und Rotor mit einem 1kΩ Potentiometer für die Rückmeldung der Position.

An eine 5-polige Leitung zum Rotor kann ich mich auch noch erinnern weil das bei mir ein NYM 5x1,5mm² vom Rotor bis zur Anschlußdose in meiner Bude war (mit großer runder Hirschmann Buchse). Ab dort eine flexible Leitung zum Steuergerät.

Christoph db1uq K. schrieb:

So langsam kommen die Informationen reingetröpfelt. Danke.

Grigelat

Da klingelt was bei mir. Ein Klassenkamerad hatte sich den geleistet. Einer der ersten UKW-Tuner mit quarzstabilem PLL-Oszillator. In alten Elektor oder Funkschauheften könnte noch eine Anzeige von Grigelat zu finden sein.

Der war schon irre, empfindlich und trennscharf. Nur die "Programmierung" der Stationstasten war ein Greuel: da mußten massenhaft 1N4148 auf einer herausziehbaren Platine gelötet werden ;-o

Wie das aber jetzt mit dem Stolle zusammen funktionierte? Über die vielpolige DIN Buchse wurden sicherlich nur Ein/Aus Pegel übertragen. Der Rest muß doch in dem Stolle Steuergerät gewesen sein?

Christoph db1uq K. schrieb:

Foto vergessen

Das Manual von RadioShack gibts auch ohne Herausgabe der e-Mail-Adresse: http://www.radiomanual.info/schemi/ACC_rotator/RadioShack_15-1245A_user.pdf aber das sieht nicht nach Stolle aus. Der Rotor benötigt nur 3 Adern.

Es gab zwei Versionen, eines mit Drei Adern; da klickte die Steuerung periodisch bis die Sollposition erreicht wurde. Ein Bekannter von mir gatte so einen.

Der mit den fünf Adern, summt aber eine zeitlang bis der Rotor die Soll-Position erreicht hat und zeigt die Drehrichtung mit zwei roten Lämpchen an. Die letzthin beschriebene Steuerung ist auf alle Fälle angenehmer und dreht schneller.

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