Neues oder Gebrauchtes Oszilloskop.

Gast #4282039
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Guten Tag ,

Ich will mir ein Oszilloskop bis 600€ kaufen, bin in einer Verwirrung 
,ob es neu  mit niedrigen Eigenschaften von  Rigol oder gebraucht mit 
hohen Eigenschaften  von einem bekannten Hersteller wie HP ,Philips oder 
Tektronix    sein soll.
Manchmal  findet  man bei  Ebay unter 600€    ein gebrauchtes 
Oszilloskop  mit  guten  Eigenschaften. Zum Beispiel kann man ein 
gebrauchtes  Oszilloskop   bis 500 MHz mit 4 Kanälen kaufen , aber  als 
Neu mit 4 Kanälen  findet  man nur bis  70 MHz.


Meine Frage:

Was ist die wichtigen Eigenschaften beim Kaufen eines  Oszilloskops oder 
worauf soll  man  achten ?

Wenn  Sie mir  empfehlen, dass es als Gebraucht   ist, von Welchem 
Hersteller  finden es besser ?

Aber wenn Sie finden als Neu, dann welches von diesen finden es besser?

Rigol DS1054Z : 4 Kanal DSO mit 50 MHz Bandbreite, 1 GSa/s und 12 Mpts

Rigol DS1102E: 2 Kanal DSO mit 100 MHz Bandbreite, 1 GSa/s und 1 Mpts

Ich danke Ihnen für jede Empfehlung.
#4282084
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Kannst du es reparieren wenn es kaputt geht ? Dann lauf ein gutes 
Gebrauchtes.
Kannst du es nicht reparieren, dann kaufe ein Neues mit Garantie.

Hast du ein konkretes Messproblem ? Dann kaufe eins, welches dieses 
Messproblem erfüllt (manchmal reicht selbst 2.5 GHz nicht). Geht es 
danach kaputt, hat es seine Zweck erfüllt, nämlich gemessen.
Gast #4282101
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Als Hobb-Bastler wirst du ein DS1074Z niemals ausreizen können und wenn 
dir jemand versucht ein gebrauchtes Scope für 600 € anzudrehen, dann 
will er dich eh abzocken.
Philips, HP oder Tek kannst du dir für 6 € Eintritt im Museum anschauen, 
also nimm das Rigol.

Beruflich würde/müsste man sich Messgeräte eh in einer anderen Preisliga 
anschaffen (lassen). Kein Rigol für 400 € und keine zweifelhafte Gurke 
für 600 € von eBay, sondern eher was um den Faktor 10 teurer.
#4282117
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Rigol DS1054Z vs DS1102E ist eine Frage der Anforderung.
Durch Recherche kann man rausfinden, dass man das DS1054Z durch
eine leichte Manipulation/Freischaltung auf 100Mhz freischalten kann
Hardware kann bis zu 100Mhz, aber Rigol schaltet eben nur 50Mhz
frei, um den Markt mit den "besseren" Oszilloskopen nicht kaputt zu 
machen.

Aber Grundsätzlich: Was brauchst du? Sind 50Mhz genug? Sind 20Mhz genug?
Wenn du ein Radio bauen willst, sind 100Mhz ggf. noch zu wenig.
Wenn du ein Handysender oder WLAN debuggen willst/musst, sind 500Mhz
zu wenig. Willst du Datenbusse zwischen MC debuggen? Dann sind 50Mhz
vermutlich genug, aber vor allem mehrere Kanäle können hierbei 
interessant
werden.

Ich für meinen Teil liebäugle sehr mit dem DS1054Z. Der Preis ist
gut, und wenn man Bewertungen im Internet glauben mag, ist es auch
sehr Preiswert. Da ich vor allem mit Kommunikation zwischen MCs
viel zu tun habe in meinen Hobbyprojekten, ist auch ein DSO eher
das richtigere als ein Analoges Oszilloskop.

Gebrauchte Oszilloskope hab ich gelesen sind so eine Sache.
Ein Analoges 20Mhz ist besser als gar kein Oszilloskop. Aber wenn man
mehr als ~150€ ausgeben will, sollte man sich evtl. überlegen nicht
doch länger zu sparen und gleich ein gutes Einstiegsoszi
(z.B. ds DS1054Z?) zu Kaufen. Da bleibt dann sogar noch was übrig
für Projekte oder andere Werkstattausstattung.
#4282132
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Daniel schrieb:

>
> Meine Frage:
>
> Was ist die wichtigen Eigenschaften beim Kaufen eines  Oszilloskops oder
> worauf soll  man  achten ?


Antwort: Das man wenn man hier im Forum fragt  schon mal deutlich WAS 
konkret mit dem Scope gemacht werden soll. uC Service, audio 
Entwicklung, allg. Fortbildung z.B.

Das sind 3 sehr unterschiedliche Nutzungsfelder, und führen zu 
unterschiedlichen Scope empfehlungen.

Wenn man da NICHT deutlich sagt, kommen so schlichte Empfehlungen wie 
R&S  RTE 2054, weil das ist passend (z.B. für mein Umfeld) .-)
Persönliche Seite #4282224
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Rigol DS1054Z vs DS1102E:

Die ältere DS1000E-Reihe hat eine deutlich geringere 
Bildschirmauflösung, nämlich nur 320 x 200 Pixel, während die 
DS1000Z-Reihe ein Display mit 800 x 480 Pixeln verwendet.

Horizontal wird von dieser Auflösung zwar einiges durch die dauerhaft 
eingeblendeten Tastenbeschriftungen verschwendet, aber die mehr als 
doppelt so hohe Vertikalauflösung macht sich nicht nur im 
Vierkanalbetrieb deutlich bemerkbar.

Oh, und: Vier statt zwei Kanäle.

Damit ersetzt das Gerät in manchen Fällen auch schon einen 
Logikanalysator, wenn z.B. eine SPI-Schnittstelle untersucht werden 
soll.

Mit einem Zweikanal-Gerät ist das nicht möglich, da SPI (mindestens) 
drei Signalleitungen verwendet.

Die Speichertiefe ist bei der DS1000E-Reihe mit maximal 1 MPts auch 
kleiner als bei der DS1000Z-Reihe mit maximal 12 MPts (oder sogar 24 
nach Freischaltung).
Gast #4282324
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Hallo,
seit wann sind wir hier beim "Sie"?

Zum Thema neu oder gebraucht:
Ich denke, dass grad im Lowend bereich bis 100MHz eher ein neues 
Oszilloskop angebracht ist, da die gebrauchten meiner Meinung nach 
einfach zu teuer sind für das was sie bieten. In den letzten 5 Jahre gab 
es bei den DSO einen ordentlichen Leistungsschub.

Im Highendbereich 500MHz+ ist das aber wohl was anderes. Aber die wo es 
brauchen wissen dann sicherlich, was besser für sie ist. Und auf 
Verdacht ein Oszilloskop mit soviel Leistung zu holen "weil man es mal 
brauchen könnte" ist wohl eher nicht Zielführend. Die 100/200MHz tun nur 
wenige Bastler wirklich ausreizen.
Gruß
Peter

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