Hallo zusammen,
Ich hab leider Probleme mit meiner selbst erstellten Leiterplatte. Und
zwar verwende ich dabei ein SIM800-Chip welches kurzzeitig (~500us) bei
Übertragung einer SMS 2A ziehen kann. Leider bricht die Spannung der
Versorgung so weit ein das sich der Chip mitten im Betrieb ausschaltet.
Die Versorgung wird durch einen 3000mAh LiPo-Akku realisiert, diese
Akkuspannung wird dann durch einen "MAX1688" auf ungefähr 4,1 gewandelt.
Dieser MAX1688 ist speziell ausgelegt für GSM Anwendungen und sollte
daher theoretisch kurzzeitig diese 2A lieferen können ohne das die
Spannung einbricht.
Die Schaltung habe ich beides nach Datenblatt designed und auch so
verwendet. Ich habe Bilder von meiner Oszi-Messung hochgeladen, dabei
sieht man ganz schön den Spannungseinbruch auf ungefähr 3V und dies
reicht aus das sich das Modul ausschaltet, da das Modul für min. 3,4V
ausgelegt ist.
Ebenso lade ich euch die genauen Schaltungen hoch, wie sie derzeit
verbaut und verwendet werden. Dabei seht ihr das MAX1688 Modul und
anschließend die weiterführung auf die Versorgung des SIM800C.
So jetzt zu meiner Frage, es handelt sich um eine zweite Version des
Layouts, das heißt es hat davor schon mal alles gut funktioniert ohne
solche Einbrüche zu sehen. Ich lade euch auch ein Bild vom Layout hoch
und dabei könnt ihr sehen wie die Kondensatoren etwas ungünstig da
Platziert sind zum SIM800 Modul. Meint ihr es würde helfen wenn ich die
Leitung vom MAX1688 zu den zwei großen Kondensatoren aufkratze und oben
wieder verbinden beim ersten Kondensator. Die Idee wäre dabei das der
Strom tatsächlich an beiden Kondensatoren vorbeifließen müsste und dann
erst zum SIM800 Modul gelangt... Oder was denkt ihr? (Ich hhabs versucht
bissl einzuzeichnen was ich meine...)
Danke für alle Fragen und Meinungen im Voraus!
So aufkratzen wie gezeigt rettet meiner Meinung nach überhaupt nichts.
Das Layout für den Schaltwandler mit den dünnen Leiterbähnchen und
einzelnen DK ist ziemlich suboptimal da nicht gerade Impedanz-optimiert.
Es handelt sich ja um einen Step-Up, da fließen ja schon erhebliche
Ströme. Schau Dir mal das Evaluationboard zum MAX1688 an, da arbeiten
die massiv mit Flächen.
https://datasheets.maximintegrated.com/en/ds/MAX1687EVKIT-MAX1688EVKIT.pdf
Man muss sich anhand eines Prinzipschaltbildes auch vor Augen führen, wo
in welcher Phase des Wandlungsprozesses Strom fließt. Man kann die
Massen des Ein- und Ausgangskreises eigentlich immer für kurze Wege
zusammenführen.
Auf der anderen Seite sind die Einbrüche sage und schreibe 50ms lang.
Was macht überhaupt die Eingangsspannung in diesen Phasen?
Und dann frage ich mich auch noch, wie ein immerhin 600kHz Wandler mit
ausschließlich 2x1000uF im Ausgangskreis so zurecht kommt. Und im
Eingang auch nur ein „normaler“ Elko? Hätte jetzt ein paar keramische Cs
erwartet.
Weiterhin: Bzgl Spule und Kondensatoren: Sind es GENAU diese Typen oder
nur ähnlich?
Danke dir erstmal für die ausführliche Antwort !! :)
Harald A. schrieb:> So aufkratzen wie gezeigt rettet meiner Meinung nach überhaupt nichts.> Das Layout für den Schaltwandler mit den dünnen Leiterbähnchen und> einzelnen DK ist ziemlich suboptimal da nicht gerade Impedanz-optimiert.> Es handelt sich ja um einen Step-Up, da fließen ja schon erhebliche> Ströme. Schau Dir mal das Evaluationboard zum MAX1688 an, da arbeiten> die massiv mit Flächen.> https://datasheets.maximintegrated.com/en/ds/MAX1687EVKIT-MAX1688EVKIT.pdf>> Man muss sich anhand eines Prinzipschaltbildes auch vor Augen führen, wo> in welcher Phase des Wandlungsprozesses Strom fließt. Man kann die> Massen des Ein- und Ausgangskreises eigentlich immer für kurze Wege> zusammenführen.
Ja das stimmt da sind tatsächlich sehr große Flächen gewählt worden, ich
hab nämlich gehofft mit kurzen Leiterbahnen alles zu Verbinden. Jedoch
eben ist das Layout vom Modul her 1:1 wie bei der ersten Version und da
hatte ich nicht so Effekte, deshalb weiß ich net so recht...
>> Auf der anderen Seite sind die Einbrüche sage und schreibe 50ms lang.> Was macht überhaupt die Eingangsspannung in diesen Phasen?>
Ich werde dies gleich nachmessen was mit der Akkuspannung passiert, ich
hab gerade auch bemerkt das es die Spannungseinbrüche am GSM-Modul nur
dann gibt wenn ich mein GPS-Modul mitverwende. Dieses GPS-Modul ist ein
NEO-6M und wird auch über den Akku versorgt, zuvor wird die Spannung
aber auf 5V gewandelt. Ich weiß nicht ganz so recht warum das GPS-Modul
so einen Einfluss auf diese Spannungseinbrüche hätte??
Ich hab gerade die Akkuspannung nachgemessen und bei der sehe ich
garkeine Veränderung, diese bleibt stabil. Hin und wieder gibt es bissl
rauschen aber keine großartigen Spannungseinbrüche.
> Und dann frage ich mich auch noch, wie ein immerhin 600kHz Wandler mit> ausschließlich 2x1000uF im Ausgangskreis so zurecht kommt. Und im> Eingang auch nur ein „normaler“ Elko? Hätte jetzt ein paar keramische Cs> erwartet.
Am Ausgang des Wandlers befinden sich 2 100nF X7R MLCCs und ein 47uF
Tantalkondensator. Und am Ausgang war ich mehr sehr unsicher wie man
evtl. erkennt dabei sind 2x1000uF Organische
Polymer-Aluminiumkondensatoren verbaut. Daher sind am Ausgang 2000uF und
durchs parallele Schalten war die Hoffnung das ESR bissl
runterzutreiben, direkt dahinter sind auch die C's für den SIM800C und
daher denke ich mir zumindest dies sollte theoretisch ausreichen....
(Die Zeichen aus den Schaltplänen stimmen nicht ganz, also sind nicht
alles ganz normale Elkos...)
Welche Kondensatoren würden dich den interessieren?
Ich mach mal eine kleine Liste an den Bauteilen:
L1 (Spule MAX1688): SPM7054VT-100M-D
C1,C22 (100nF Eingangskondensatoren): C0805C104K5RAC7411
C2 (47uF Eingangskondensator): F981A476MSAAS1
C3,C23 (1000uF): EEH-ZS1E102UV
Gaaanz schlimm ist auch die Anbindung der Feedback-Spannung. Die muss
man am Point-of-Load abholen, auf keinen Fall direkt am IC. Stichwort
„Kelvin connections“. Die würde ich mal umverdrahten.
Wenn ich das richtig sehe, hat der Eingangskondesator F981A476MSAAS1
einen RMS Current von unter 100mA. Wo soll der Strom zur Umladung denn
dann herkommen?
Harald A. schrieb:> Gaaanz schlimm ist auch die Anbindung der Feedback-Spannung. Die muss> man am Point-of-Load abholen, auf keinen Fall direkt am IC. Stichwort> „Kelvin connections“. Die würde ich mal umverdrahten.
Danke dir für den Punkt, den nehme ich sehr gerne mit! :)
Das wusste ich leider nicht einmal und höre zum ersten Mal davon, werde
mich mehr dazu einzulesen! danke dir!
Harald A. schrieb:> Wenn ich das richtig sehe, hat der Eingangskondesator F981A476MSAAS1> einen RMS Current von unter 100mA. Wo soll der Strom zur Umladung denn> dann herkommen?
Ehrlich gesagt habe ich dies garnicht beachtet, ich habe zuvor mit den
Tantalkondensatoren nicht wirklich was anfangen können.
Ich bin grad dabei geewesen weiter die Eingangsspannung zu beobachten
während der SMS Versendung und dem GPS Empfang.
Und jetzt gerade funktioniert alles Einwandfrei bei angehängtem Tastkopf
auf der Versorgungsspannung des GSM-Moduls. Da sind minimale
Spannungseinbrüche zu sehen und es gibt sonst keinerlei Problem... ich
habe gerade nur Fragezeichen überm Kopf???
Habe gerade nochmal den Tantal vom Evalboard nachgeschaut, der hat auch
„nur“ 0.5A RMS. Merkwürdig. Packe auf das Pad von deinem Tantal doch mal
1..2 47uF MLCC huckepack drauf.
Stefan M. schrieb:> Und jetzt gerade funktioniert alles Einwandfrei bei angehängtem Tastkopf> auf der Versorgungsspannung des GSM-Moduls. Da sind minimale> Spannungseinbrüche zu sehen und es gibt sonst keinerlei Problem... ich> habe gerade nur Fragezeichen überm Kopf???
Tja, deshalb fragte ich nach der Eingangsspannung, weil 50ms Einbruch
hat ja eigentlich nichts mehr mit dem Regelverhalten des Wandlers zu
tun.
Minimale Einbrüche würde ich ebenfalls nicht akzeptieren, auch wenn es
gerade mal funktioniert. Optimiere deinen Schaltregler trotzdem. Bitte
nicht: „Wieso? Geht doch…“
A. H. schrieb:> Wozu den Schaltregler? Hielt der Accu zu lange?
Habe mir gerade das Datenblatt des SIM800 angeschaut, hatte mich zuvor
rein auf die Schaltregler-Thematik konzentriert. Eine durchaus
berechtigte Frage!
Tut mir leid das ich mich länger net meldete, ich komme mit neuen
Findungen...
Und zwar erstmal habe ich gescheite Aufnahmen von dem Spannungseinbruch
mit der Eingangsspannung (=Akkuspannung)... siehe Bilder, dabei ist zu
erkennen wie der Spannungseinbruch geschieht aber mit der
Eingangsspannung (=Akkuspannung) nichts passiert.
Bezgl. den minimalen Spannungsbrüchen, die waren im mV Bereich und daher
nicht wirklich tragisch für mich...
Und warum ich den Wandler verwende, damit ich die Konstante Spannung von
4,1V aufs GSM-Modul habe. Ebenso versorge ich mit dem Akku einen
Mikrocontroller, GPS-Modul, Display und einen Sensor. Deshalb wollte ich
nicht direkt mit der Akkuspannung aufs GSM-Modul. Ebenso versuche ich
mit dem Projekt nicht wirklich lange Laufzeiten zur erzielen sondern
nämlich erstmal alles stabil laufen zum kriegen...
EDIT: Ich muss zurückrudern, ich hatte anscheinend nur die ganze Zeit
falsch gemessen gerade eben ohne dem GPS-Modul. Die Spannungseinbrüche
gibt es auch ohne GPS-Modul, somit hängt dies nicht zusammen...
Harald A. schrieb:> Habe gerade nochmal den Tantal vom Evalboard nachgeschaut, der hat auch> „nur“ 0.5A RMS. Merkwürdig. Packe auf das Pad von deinem Tantal doch mal> 1..2 47uF MLCC huckepack drauf.
Da ich leider keine 47uF hatte, hab ich 2x 22uF grad draufgepackt und
dies ändert auch nichts... leider...
Ich hab jz den Abgriff der Feedbackspannung auch ganz vorne an der
"Last" und es hat mal soweit auch funktioniert für 30Min sowas.... Dann
kam es wieder auf leider...
Wurde leider ne längere Nacht :D ...
Ich hab grad nochmal das Datenblatt des SIM800C durchgelesen und da fand
ich das dieser ja eigentlich dafür ausgelegt wäre direkt von einem LiPo
Akku versorgt zu werden. Ich plan deshalb wahrscheinlich morgen dann
nochmal bissl was umzulöten und das Modul direkt vom Akku versorgen zu
lassen... oder spricht etwas dagegen? Stimmt das überhaupt das der
SIM800 direkt vom Akku in Betrieb genommen werden kann?
Ich hab mir nämlich eher sorgen gemacht, dass die Akkuspannung massiv
dann drunter leiden würde und meine anderen Module dann net wirklich
gescheit funktionieren würden...
Stefan M. schrieb:> Ich hab grad nochmal das Datenblatt des SIM800C durchgelesen und da fand> ich das dieser ja eigentlich dafür ausgelegt wäre direkt von einem LiPo> Akku versorgt zu werden. Ich plan deshalb wahrscheinlich morgen dann> nochmal bissl was umzulöten und das Modul direkt vom Akku versorgen zu> lassen... oder spricht etwas dagegen? Stimmt das überhaupt das der> SIM800 direkt vom Akku in Betrieb genommen werden kann?
Dafür ist der SIM800 ausgelegt, das sprang mir jedenfalls direkt ins
Auge. Sollte mich nicht wundern, wenn da auch bereits eine Ladeschaltung
mit dabei ist. Habe ich aber hier nicht geprüft, bei anderen Modulen
aber schon gesehen.
>> Ich hab mir nämlich eher sorgen gemacht, dass die Akkuspannung massiv> dann drunter leiden würde und meine anderen Module dann net wirklich> gescheit funktionieren würden...
Ein LiPo kann selbst schon massiv schieben, der ist nicht das Problem.
Zudem kann man ja auch noch ein paar Cs dazu bauen, wie im Datenblatt
gezeigt. Hast Du ja auch gemacht.
Dazu gibt es im gleichen Formfaktor auch gleich CAT-M1 und NB-IOT,
ebenfalls mit GPS. Auch gleich zum Umstecken ohne Neukonstruktion.
Warum überhaupt das SIM800? Das hat ja, wenn ich das richtig gesehen
habe, nur 2G und 3G. Letzteres ist bereits tot, 2G dauert auch nicht
mehr lange. Du könntest Dir auch ein MiniPCI-E Sockel setzen, dann
kannst Du aus einer Vielzahl sehr günstiger (LTE) Modems wählen und auch
unkompliziert wechseln. Keine Angst bzgl. all der Signale auf dem
Stecker, es reicht wenn man 3.3V, GND und UART (oder USB) anschließt.
PCI ist auf dem Modem-Sockel noch nicht einmal drauf.
Unter dem PCI-E Sockel kann man, bei entsprechender Aufbauhöhe, noch
weitere Elektronik unterbringen.
Ach ja, und GPS (+Glonass, Beidou, Galileo) ist bei einigen MiniPCI-E
auch schon gleich mit integriert.
Allerdings brauchst Du dann wieder ein 3.3V Wandler, das ist der
Nachteil.
Das Sim weiß sogar seine Versorgungsspannung: Auf AT-CBC antortet es mit
Zustand,Prozent und Spannung in mV. Der Zustand besagt ob gerade geladen
wird. (Keine Ahnung wie es das weiß oder ob es da Einfluß drauf nehmen
kann. Ich brauchte nur den Wert damit der MC Alarm schlägt wenn sie zu
klein wird)
Ganz ohne Accu arbeitet es bei mir mit einem USB Netzteil gefolgt von
einer 4007 und einer 5818 in Reihe zu 2000µF. Damit meint es 89% Accu zu
haben. Auch Mega8, Max485 und Lcd haben kein Problem mit den 4,0x Volt.
Bei schlechter Signallage bricht das etwas zusammen, aber eine
"Undervoltage" Meldung oder Abstruz/Reset gab es bisher nicht. (Nachdem
der Bodlevel von 4 auf 2,7 gesenkt wurde ;-)
Harald A. schrieb:> Stefan M. schrieb:>> Ich hab grad nochmal das Datenblatt des SIM800C durchgelesen und da fand>> ich das dieser ja eigentlich dafür ausgelegt wäre direkt von einem LiPo>> Akku versorgt zu werden. Ich plan deshalb wahrscheinlich morgen dann>> nochmal bissl was umzulöten und das Modul direkt vom Akku versorgen zu>> lassen... oder spricht etwas dagegen? Stimmt das überhaupt das der>> SIM800 direkt vom Akku in Betrieb genommen werden kann?>> Dafür ist der SIM800 ausgelegt, das sprang mir jedenfalls direkt ins> Auge. Sollte mich nicht wundern, wenn da auch bereits eine Ladeschaltung> mit dabei ist. Habe ich aber hier nicht geprüft, bei anderen Modulen> aber schon gesehen.>>>>> Ich hab mir nämlich eher sorgen gemacht, dass die Akkuspannung massiv>> dann drunter leiden würde und meine anderen Module dann net wirklich>> gescheit funktionieren würden...>> Ein LiPo kann selbst schon massiv schieben, der ist nicht das Problem.> Zudem kann man ja auch noch ein paar Cs dazu bauen, wie im Datenblatt> gezeigt. Hast Du ja auch gemacht.>
Das hört sich ja dann mal alles gut an, ich werde gleich meine Schaltung
soweit umbauen das direkt die Versorgung vom Akku stammt :)! Danke dir!
> Dazu gibt es im gleichen Formfaktor auch gleich CAT-M1 und NB-IOT,> ebenfalls mit GPS. Auch gleich zum Umstecken ohne Neukonstruktion.>> Warum überhaupt das SIM800? Das hat ja, wenn ich das richtig gesehen> habe, nur 2G und 3G. Letzteres ist bereits tot, 2G dauert auch nicht> mehr lange. Du könntest Dir auch ein MiniPCI-E Sockel setzen, dann> kannst Du aus einer Vielzahl sehr günstiger (LTE) Modems wählen und auch> unkompliziert wechseln. Keine Angst bzgl. all der Signale auf dem> Stecker, es reicht wenn man 3.3V, GND und UART (oder USB) anschließt.> PCI ist auf dem Modem-Sockel noch nicht einmal drauf.>> Unter dem PCI-E Sockel kann man, bei entsprechender Aufbauhöhe, noch> weitere Elektronik unterbringen.>> Ach ja, und GPS (+Glonass, Beidou, Galileo) ist bei einigen MiniPCI-E> auch schon gleich mit integriert.>>> Allerdings brauchst Du dann wieder ein 3.3V Wandler, das ist der> Nachteil.
Naja es war einfach eine Bedingung vom Projekt her von meinem Betreuer
das 2G-Netz zu verwenden, deshalb wurde kein LTE verwendet leider...
Aber danke für die Information bezgl. den PCI-E Sockeln das wusste ich
garnicht und wusste nicht das es solche "Standards" gibt für dieses
Module :)! Naja 3,3V hätte ich sowieso auf meiner LP da ich auch einen
Mikrocontroller versorge daran würds net scheitern :)
Und das ist auch sehr gut zu wissen dass der SIM800 seine Ladespannung
auslesen kann, dies würd einiges auch erleichtern :D
Wie gesagt zusammen gefasst, werde ich jetzt meine Leiterplatte mal
umbauen und das GSM-Modul direkt mit der Akkuspannung versorgen. Dann
werd ich mal schauen welche Auswirkungen das auf den Rest der Schaltung
hat und somit sehen ob dies alles passt:)! Danke euch beiden echt
wirklich!! :)
Sooo ich hab dann jz alles umgelötet und aufgebaut und soweit getestet
und alles scheint soweit sehr gut zu funktionieren :)! Die Akkuspannung
schwankt garnicht schlimm wie ich es mir eigentlich vorstellte, es gibt
nur paar Spannungsspitzen beim versenden einer SMS aber ansonsten ist
das wirklich nichts schlimmes und sehr viel besser als im Vorhinein:)!
Ich bedanke mich daher sehr für eure Hilfe!!!
Harald A. schrieb:> Warum überhaupt das SIM800? Das hat ja, wenn ich das richtig gesehen> habe, nur 2G und 3G. Letzteres ist bereits tot, 2G dauert auch nicht> mehr lange. Du könntest Dir auch ein MiniPCI-E Sockel setzen, dann> kannst Du aus einer Vielzahl sehr günstiger (LTE) Modems wählen und auch> unkompliziert wechseln. Keine Angst bzgl. all der Signale auf dem> Stecker, es reicht wenn man 3.3V, GND und UART (oder USB) anschließt.> PCI ist auf dem Modem-Sockel noch nicht einmal drauf.>> Unter dem PCI-E Sockel kann man, bei entsprechender Aufbauhöhe, noch> weitere Elektronik unterbringen.>> Ach ja, und GPS (+Glonass, Beidou, Galileo) ist bei einigen MiniPCI-E> auch schon gleich mit integriert.
Als ansonsten stiller Mitleser muss ich mich kurz einmal einbauen,
könntest du hierzu 1,2 Module nennen? Bin auch gerade dabei mir eine Art
GPS Tracker mit LCD zu bauen. Die Idee statt einzelner Module ein
MiniPCI-E zu nehmen gefällt. Nur habe ich da jetzt auf die Schnelle
nichts günstiges gefunden, was alles vereint.
Vor der Krise konnte man das Quectel EG25-GGB für einen Preis von ca.
40€ bekommen. Die Zeiten scheinen vorüber.
Evtl. eignet sich auch eine andere LTE-Karte wie dieser hier:
https://www.amazon.de/4G-Netzwerkkarte-MC7700-Integriertes-Wireless-Modul-Windows-default/dp/B07TXQF369
Habe ich jetzt nicht im Detail geprüft. Aber auch diese Karte hat, wie
viele Module von Quectel, auch einen GPS-Anschluss. Ob sich die von den
Bändern her für deinen Zweck eignet musst Du prüfen. Man erkannt LTE
Modem mit GPS meist an den drei Anschlüssen.
Falls es ein LTE CAT M1 Modem sein darf, geht auch das BG96 MiniPCI-E
von Quectel. Gab es vor der Krise <20€. Braucht aber einen Vertrag, der
Cat M1 kann. Dafür sehr sparsam im Energieverbrauch.
Vielen Dank,
also auf die Karte muss man erstmal kommen :) Einfach 4g PCI-E Modul und
dann nach 3 Anschlüssen ausschau halten? Für 20€ ist man wirklich gut
dabei, wenn man GPS und Modem mit einem Modul erschlagen kann.
Rein LTE finde ich in Österreich noch gewagt, da die Abdeckung noch
recht mau ist, also GPRS darf ruhig mit an Board sein.
Quectel an sich habe ich auch entdeckt, aber immer nur die blanken
Module. Man könnte sich hier alternativ natürlich immer eine Platine
machen lassen. Die Module an sich brauchen ziemlich wenig Bauteile drum
rum.
Kurze Suche nach MC7700 offenbarte, dass der Chip wohl leider kein UART
kann. Also wird das Ansprechen wohl schon wieder komplizierter.
Auf Aliexpress findet man auch eine große Anzahl an MiniPCI-E Modulen,
teilweise auch gebraucht - würde vermuten, dass die aus
ausgeschlachteten Notebooks stammen. Für Eigenbedarf und Bastelzwecke
dürfte das ja egal sein. Allerdings muss man dabei sehr auf die Bänder
achten, damit die auch in D funktionieren.
Und schau Dir CatM1 und NB-IOT an, auch in Ö gut ausgebaut. Niedriger
Anlaufstrom bei den Modulen, generell niedriger Energieverbrauch und vor
allem wesentlich bessere Verfügbarkeit durch höheres Link-Budget. Gerade
für kleine Datenmengen ideal. Musst Du nur eine SIM haben, die das
unterstützt. Siehe BG96 von Quectel.