Wieder mal: Funktemperatursensor gesucht.

OP #4311508
Nabend zusammen!
Nachdem ich mich nun blödgegoogelt habe (OK, war nicht schwer...) frage 
ich mal hier nach, SO ungewöhnlich ist das Thema ja nicht.

Ich suche konkret:
-Funktemperatursensor 0..40°C
-Reichweite ca 10m. in (Altbau-)Gebäude
-Bevorzugt 868MHz
-Min. 6 Stück (besser mehr) eindeutig identifizierbar
-Genauigkeit +-0,5° (besser wird gerne genommen), Auflösung 0,1°
-Entweder mit bekanntem Protokoll oder mit Empfänger mit (beliebigem) 
Ausgang zu einem (beliebigen) Linux-Rechner
-Nice to have: RSSI-Ausgabe

Und der Preis spielt natürlich auch eine gewisse Rolle bei 6 Stück. Ab 
ca. 25€ wird es uninteressand, dann kann ich es nämlich auch selber 
bauen und bekomme alle Klingeln&Pfeifen, die ich will.

Hat da jemand zufällig irgendwas im Kopf?


Fragt
Baku
Gast
>Hat da jemand zufällig irgendwas im Kopf?

Gott sei Dank kein Thermometer.

Vielleicht hilft Dir die Suche an den üblichen Stellen weiter.

Ich zumindest bin, beim großen "C", gleich 12-mal Fündig geworden. Kann 
aber Zufall sein.
Gast
Gibt's ab und zu günstig beim Kaffeeladen Schiebo (o.ä.).

Protokoll erraten ist dann der eigentliche Spaß für Leute mit
wenig Geld, aber ausreichend Köpfchen. ;-)
OP
Amateur schrieb:
>[...]
> Ich zumindest bin, beim großen "C", gleich 12-mal Fündig geworden. Kann
> aber Zufall sein.

Dann hilf mir bitte mal auf die Sprünge. Ich habe da da nicht eines 
gefunden, das auch nur 5 meiner 6 Anforderungen (+2Wünsche) erfüllt. 
Aber vuielleicht suche ich ja nicht richtig...
OP
Kaffee-Tante schrieb:
> Gibt's ab und zu günstig beim Kaffeeladen Schiebo (o.ä.).
>
> Protokoll erraten ist dann der eigentliche Spaß für Leute mit
> wenig Geld, aber ausreichend Köpfchen. ;-)

Das Protokollrausgnibbeln wäre in der Tat eine interessante Aufgabe. 
Einziges Problem ist, daß sich bei allen von mir bis jetzt gefundenen 
Billigteilen (u.A. von Pearl: 6,90€) maximal drei Sensoren codieren 
lassen. Und da lässt sich auch nicht viel ändern, der Chip steckt unter 
einem schwarzen Blob auf der Platine...
Gast
Baku M. schrieb:
> Ich suche konkret:
> -Funktemperatursensor 0..40°C
> -Reichweite ca 10m. in (Altbau-)Gebäude
> -Bevorzugt 868MHz
> -Min. 6 Stück (besser mehr) eindeutig identifizierbar
> -Genauigkeit +-0,5° (besser wird gerne genommen), Auflösung 0,1°
> -Entweder mit bekanntem Protokoll oder mit Empfänger mit (beliebigem)
> Ausgang zu einem (beliebigen) Linux-Rechner
> -Nice to have: RSSI-Ausgabe

Sender:
Bau selber.... kleinen Prozessor, n DS18xxx Sensor und ein RFM 
Funkmodul. zusammen mit einer Lipo Batterie hält das Ding ewig.

Empfänger:
kleinen Prozessor, RFM Funkmodul, USB oder RS Schnittstelle...

alles kein Hexenwerk.
OP
Moinsen!
Tja, hatte ich mir schon fast gedacht, daß es auf Selberbauen rausläuft. 
Dann habe ich wenigstens was zu tun bei dem Schietwetter, und Madame 
gegenüber kann ich argumentieren, daß ich 'ihre' Thermometer bauen muß 
:-)

IdS, besten Dank an alle!
Baku
Gast
Ich baue gerade eine Wetterstation und stand vor der Entscheidung, 
eigene Außenfühler zu bauen bzw. fertige Wind- und Regenmesser mit 
eigener Elektronik auszustten, oder Sensoren aus der Umgebung bzw. 
eigene Sensoren zu dekodieren.

ASK/OOK-Empfang und die Suche nach den richtigen Protokollen hätte 
endlos Zeit verschlungen. Ein eigener Sensor war hingegen blitzschnell 
gebaut.

Der besteht nun aus einem DHT21 Temperatur/Feuchtefühler, einem 
Atmega48, RFM12 und 3 AA-Batterien. Das Ganze ist auf Lochraster gebaut 
und in einer Abzweigdose untergebracht. Liefert seit 2 Wochen 
zuverlässig alle 5 Minuten Temperatur, Feuchte, Batteriespannung, 
SensorNummer und SensorTyp. Strom in Ruhe 6µA.

Als nächstes kommt ein Regenmesser dran. Da werde ich wohl wegen der 
Mechanik auf was fertiges zurück greifen und das umbauen.
Wir habe letztes Jahr 14 Sender mit je 3 Sensoren gebaut.
Anleitung von hier: 
http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-messen-steuern-regeln-batteriebetriebene-funk-sensoren

Würde es jetzt aber anders machen:
im ex-store.de gibt es ein Funkmodul (RFM22) und das dazu passende Board 
(exdruino mit ATMega328).
Kosten zusammen etwas mehr als 10€ und damit nur ein paar Euro mehr als 
das Gebastel in der obrigen Anleitung.

Vorteile: größerer AVR, stärkerer Sender, nicht so viel Gebastel.

Dazu noch DS18b20 Sensoren und n Batteriepack.

Kosten pro Sender inkl. einem Temperatursensor ca 15€.
Kannst aber auch gleich ein DHT22 nehmen und die rel. Feuchtigkeit 
mitmessen ;-)


Viel Spaß
Also wenn wir das NiceToHave und die 868MHz weg lassen dann kann ich die 
empfehlen:
http://www.amazon.de/Transmitter-Froggit-FT0073-Wireless-Thermo-Hytrometer/dp/B00GHJHBIM/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1445006988&sr=8-2&keywords=Froggit+FT0073

Zwei Altbauwände packen die noch und sind im Set (max 8 Stück codierbar) 
recht günstig.
Bei der Dekodierung würde ich mit ein steigen, steht schon lange auf 
meiner Liste...
OP
Simon W. schrieb:
>[...]
> Zwei Altbauwände packen die noch und sind im Set (max 8 Stück codierbar)
> recht günstig.
> Bei der Dekodierung würde ich mit ein steigen, steht schon lange auf
> meiner Liste...

Moinsen!
Besten Dank, sowas habe ich ungefähr gesucht, obwohl ich mittlerweile 
die Selbsbaulösung auch ganz charmant finde: Ich würde dann natürlich 
alles selbst bauen (OK, das Funkmodul nicht) und könnte genau das 
haben, was ich will, wobei da der Zeitrahmen...
Ich werde wohl einfach das eine tun, und das andere -mit mehr Zeit- 
nicht lassen.
Ich habe mal den 3er Satz mit Empfänger bestellt und werde das ganze 
dann 'reverse-engineeren' um die Daten irgendwie auf meinen Rechner zu 
bekommen.
Wenn Interesse besteht, melde ich mich, wenn das Zeug da ist und 
berichte, was ich herausfinden konnte.

Es grüßt
Baku
axelac schrieb:
> Falls Interesse an der SW besteht, kann ich helfen.
> Ergebniss sieht dann zB. so wie oben aus

Ja gerne! Bei mir rauschen derzeit nur die decodierten nullen und einsen 
vorbei. Gern auch per PN falls das nicht öffentliche machen möchtest.
An den froggit Teilen bleib ich trotzdem noch dran... es kommt ja bald 
Weihnachten.

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