Firmware mod Kit

Persönliche Seite #5310164
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Das reicht nicht ansatzweise.

Selbst wenn bekannt wäre, für was für einen µC das sein soll, müsste man 
enorm viel Aufwand treiben, nämlich das Programm disassemblieren, die 
logische Struktur verstehen und anhand eines (ebenfalls nicht 
vorhandenen) Schaltplans nachvollziehen, welche Steuereingriffe das 
Programm in Deinem Wechselrichter vornimmt, damit man die Stelle finden 
kann, an der Deine "DC Bus Spannung" beeinflusst wird.
Gast #5310196
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Johann L. schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> was für einen µC das sein soll
>
> dms 320lf2407apgea von Texas Instruments

Jetzt muss man also "nur" noch das Programm reassemblieren bzw. 
decompilieren, also einen Quelltext aus deinem Hexfile erzeugen. Dazu 
muss man einen Reassembler für diesen Prozessor finden. Der muss dann 
eventuell gekauft werden, falls er nicht Freeware ist. Das ist aber dann 
noch längst nicht lesbar bzw. verständlich. Wenn man diese Hürde 
überwunden hat und die Struktur verstanden hat, muss man noch anhand 
eines (nicht vorhandenen) Schaltplanes rausfinden, was im Programm (oder 
auch in den Daten) geändert werden muss, damit du das Ergebnis hast, 
dass deine Spannung verändert wird.

Es bleibt immer noch dabei: VIEL zu wenig Infos, kein Schaltplan. Und 
das alles, was ich oben geschrieben habe, willst du sicherlich nicht 
bezahlen.
Gast #5310302
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Johann L. schrieb:
> der Hersteller muss doch auch die Firmware updaten bzw.
> decompilieren
> können.

Der ist eigentlich der einzige, der deine Veränderungs-Wünsche erfüllen 
kann. Er brauch sie aber nicht decompilieren, denn wenn er der 
Hersteller ist, dann hat er auch die Programm-Quelltexte und weiß, was 
er an welcher Stelle verändern muss.
Allerdings wird er die Quelltexte nicht rausrücken.

Und wenn du dann vom Hersteller ein nach deinen Wünschen verändertes 
HexFile hast, musst du es natürlich noch ins Gerät programmieren. Kannst 
du das?
Gast #5310304
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Johann L. schrieb:
> der Hersteller muss doch auch die Firmware updaten bzw. decompilieren
> können.

Der Hersteller muss das nicht decompilieren. Er hat ja den Quellcode.

Was Du erwartest, ist ungefähr wie der Versuch aus einer Leberwurst die 
ursprüngliche Leber zusammen zu setzen.

Ich fürchte das ist so ein Fall, in dem Du den erfahrenen Leuten einfach 
glauben musst.

Mit viel Erfahrung und Geschick und den nötigen Werkzeugen geht das. 
Aber nicht aufgrund der von Dir gegebenen Informationen.

Es ist jedenfalls nicht mit einem kurzen Hinweis erledigt. Rechne eher 
mit Tagen bzw. Wochen und nimm Geld in die Hand. Das ist sehr 
aufwendig und erfordert einiges an Hirnschmalz.

Wenn Du sehr viel Glück hast und 1. Jede Information die Du überhaupt 
hast, die Du 2. soweit wie irgend möglich aufbereitest, dass die Leser 
hier das mögliche Minimum an Aufwand damit haben, dann wird sich 
vielleicht jemand finden, der das mal zur Übung oder zum Spaß angeht. 
Aber rechne lieber nicht damit.
OP #5310335
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Sumo schrieb:
> Johann L. schrieb:
>> der Hersteller muss doch auch die Firmware updaten bzw.
>> decompilieren
>> können.
>
> Der ist eigentlich der einzige, der deine Veränderungs-Wünsche erfüllen
> kann. Er brauch sie aber nicht decompilieren, denn wenn er der
> Hersteller ist, dann hat er auch die Programm-Quelltexte und weiß, was
> er an welcher Stelle verändern muss.
> Allerdings wird er die Quelltexte nicht rausrücken.
>
> Und wenn du dann vom Hersteller ein nach deinen Wünschen verändertes
> HexFile hast, musst du es natürlich noch ins Gerät programmieren. Kannst
> du das?

Sumo schrieb:
> musst du es natürlich noch ins Gerät programmieren

kein problem ,über RS232
Persönliche Seite #5310771
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Schön.

Um die Parameter zu ändern, wirst Du nicht darumherumkommen, den 
Hersteller zu kontaktieren.

Der Aufwand, die Firmware zu disassembleren und das Disassemblat zu 
verstehen ist für jemanden, der noch nie mit diesem DSP zu tun hatte 
(und, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, mit Programmierung eher weniger 
bis gar keine Erfahrung hat) ein Projekt von mehr als nur ein paar 
Mannmonaten.

Wäre das ein simpler AVR, hättest Du bessere Chancen, denn der ist 
vielen Leuten hier im Forum gut bis sehr gut bekannt; vermutlich hätte 
schon jemand seinen Disassembler angeworfen und würde sich über das 
Programm auslassen.

Bei der Codegröße, immerhin um die 32 kByte, wäre das aber auch für 
einen AVR ein heftiger Brocken.

Aber bei einem hier doch deutlich unbekannteren DSP?

Da wirst Du selbst viel, sehr viel Gehirnschmalz investieren müssen.

Lies Dir das Datenblatt durch. Besorg Dir ein Programmierhandbuch dafür. 
Besorg Dir einen Schaltplan Deines Geräts, damit Du nachvollziehen 
kannst, wo Deine "Parameter" zum Tragen kommen.

Analysiere das disassemblierte Programm Schritt für Schritt. Versuche, 
Interaktion mit der Peripherie (Einlesen und Ausgeben von Daten, 
Ansteuern von ADC/PWM/Timer/UART etc.) zu finden und nachzuvollziehen.

Das dauert ... lange. Wirklich sehr, sehr lange.

Mit anderen Worten:

Vergiss' es.
OP #5312971
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das ist sinnlos ,hab schon mit Effekta gesprochen, General Electric 
,Sunny Roo Sunna,alles von Ablerex (baugleich) massenweise  Ausfälle 
Relais,IGBTs. GE.-ist aus Photovoltaikgeschäft ausgestiegen  ,die 
Effekta bietet nur noch austauschgeräte, weil die keine ahnung haben wie 
man das Teil reparieren kann .
#6198893
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Ich bin aktuell auch an den Effekta ES Geräten dran. Für einen Kunden 
muß ich die 70% Grenze einstellen. Leider rückt Effekta nicht mit dem 
Tool raus. Nach einer Recherche habe ich anliegendes Dokument gefunden. 
Ist zwar für Enersolis aber die Geräte sind wohl baugleich. Zumindes 
weistestgehend. Ich war auch in der Lage die Register entsprechend 
auszulesen aber leider verweigert der Effekta jegliche Schreibversuche. 
Hat hier schon jemand Erfahrung wie man die Parameter ändern kann ohne 
das Tool von Effekta?
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