Hallo an alle österr. Kollegen und natürlich Innen ;)
Ich bin am überlegen ob ich am TTZ Weiz ( http://www.aufbaustudium.at/ )
studieren soll und habe zuvor die HTL für Elektrotechnik absolviert.
Sie werben damit, dass man in 4 Semstern (mit vorhandenen Ing. Titel)
zum DI.(FH) werden kann und das als berufsbegl. Studium. Hört sich also
sehr vielversprechend an.
Meine Frage: Hatt jemand von euch schon Erfahrung mit dem TTZ Weiz / FH
Mittweida gemacht?
Mich würde Wirtschaftsingenieurwesen interessieren
lg
Peter
Peter12 schrieb:> Sie werben damit, dass man in 4 Semstern (mit vorhandenen Ing. Titel)>> zum DI.(FH) werden kann und das als berufsbegl. Studium. Hört sich also>> sehr vielversprechend an.
"werden kann" ist das Zauberwort!
4 Semester scheinen für einen Wirtsch. Ing aber möglich!
Denke aber dass hier aber nur eine Halbtagsberufstätigkeit dann möglich
ist!
Hallo,
danke für deine Information! Das mit der Zeit habe ich mir auch schon
überlegt und wäre auch bedenklich.
Mir ist es, aber eher darum gegangen, ob dieses Studium seriös ist, wenn
man sowas nach einer HTL absolvieren kann in so einer kurzen Zeit!
mfg Peter
Peter12 schrieb:> Mir ist es, aber eher darum gegangen, ob dieses Studium seriös ist, wenn>> man sowas nach einer HTL absolvieren kann in so einer kurzen Zeit!
Das Gerede "Wir sind eine angesehene Hochschule" soll man nicht
überbewerten! Vor allem bei einen Fern-Studiengang ist entscheidend,
dass der Abschluß staatlich Annerkannt ist, dass ist das einzig und
alleinige was zählt! Inhalte etc. kommt immer auf die Einzelbetrachtung
an!
Da hast du vollkommen recht! Wo kann man das sehen, dass dieser
staatlich anerkennt ist (außer auf dieser Homepage), da ja diese
Hochschule eigentlich in Deutschland ist.
lg
Hallo, mache gerade das Studium über Mittweida und fang mit der
Diplomarbeit an. Also nebenbei Arbeiten ist doch ziemlich herausfordernd
sofern man es in der Mindeststudienzeit schaffen und einen halbwegs
guten Schnitt haben will. Ist halt sehr viel Eigenstudium vor allem wenn
man in die Tiefe gehen will weils berufsbedingt passt oder einfach
interesse da ist. Der Technikpart fällt halt flach weil es ja bei
ausgebildeten Technikern (die meiner meinung nach mehr technische
Kenntnisse als ein BA Absolvent mit AHS Vorbildung haben)sinnlos wäre
das Ganze nochmal durchzukauen. Wie gesagt mit Wille und fleiß gehts
ganz locker solange man am Ball bleibt.
Hallo, danke für deine Information!
Dass es anstregend sein wird habe ich mir schon gedacht. Aber mit
genügend Biss sollte es schon schaffbar sein.
Würdest du das Aufbaustudium weiter empfehlen und welche Studienrichtung
hast du gewählt?
Vielen Dank nochmals!
mfg peter
Mache WI um auch als Techniker die Lizenz zum rechnen zu haben ;-),
denke mir Wirtschaft und Technik ist eine gute Kombination. Ich empfehle
es schon weiter da man einen guten Überblick bekommt und der Titel
vollständig akreditiert, d.H. anerkannt ist. Wenn man sich in die
Materie vertiefen will muss man das eh selber machen (egal ob auf der
Uni oder hier)Es macht meiner Meinung nach sicher mehr Sinn als ein MBA
in irgendeinem Kurs. Ein weiterer Grund für mich ist dass die Konkurrenz
in den nächsten Jahren mehr wird da die FH's seit 10 Jahre ndoch ganz
schön viele Leute "produzieren". Die Zeiten wo man als HTL Absolvent
eine vorprogrammierte oder relativ Große Chance auf Karriere im
mittleren Management hatte sind vorbei. Würds wieder machen - wenn's
auch anstrengend ist.
Die Profs sind grundsätzlich bis jetzt alle fair gewesen, man befindet
sich mehr auf Augenhöhe als man das aus den BHS gewöhnt ist.
Der Technikpart fällt halt flach weil es ja bei
ausgebildeten Technikern (die meiner meinung nach mehr technische
Kenntnisse als ein BA Absolvent mit AHS Vorbildung haben)sinnlos wäre
Ihr HTLer wißt nicht ganz, wo ihr steht. Hier geht es nicht um
technische Kenntnisse, sondern um da Niveau derselben. Und das ist an
einer FH (Bachelor) wesentlich höher als an einer HTL. EIn Bachelor hat
die technischen Kenntnisse auf wissenschaftlich/akademischen Niveau
gelernt, der HTLer nicht. Und damit dieser Abstand entfernt wird, gibt
es in Ö. die Möglichkeit sogenannter Nachdiplomstudien. Um die handelt
es sich hier. Die HTL wird keine Zukunft haben. Außer in Ö. gibt es die
Möglichkeit, Ingenieur auf Fachschulebene zu werden, nicht mehr. Diese
Absolventen werden es zunehmend schwerer haben, überhaupt noch als
Ingenieur (v. a. international) wahr genommen zu werden. AUs diesem
Grund wurde die Fachschulausbildung zum Ingenieur in Deutschland 1971
(West) bzw. 1992 (Ost) eingestellt.
Die FH in Mittweida ist und war (schon seit 1969) eine sehr angesehene
Hochschule. In der DDR war sie spezialisiert auf Laseranwendungen. In
Deutschland gibt es kein FH-Diplom, das nicht staatlich anerkannt ist..
>Die HTL ist so wie hier die Technikerschule. Darumliegt beides auch>unter dem Bachelor.
Die HTL ist das Äquivalent zur früheren Ingenieurschule, nicht
Technikerschule. Trotzdem unter Bachelor, das war mir aber bereits klar.
Paul schrieb:> Die HTL ist das Äquivalent zur früheren Ingenieurschule, nicht> Technikerschule.
Die frühere Ingenieurschule ist die heutige Technikerschule, d.h. diese
Abschlüsse sind auf eienr Ebene.
also ich hab WI studiert und bastel grad an meiner diplomarbeit
funktioniert, braucht aber einiges an disziplin die sache, wennst
wirklich was lernen möchtest und vernünftige noten kriegen möchtest
für mich war die entscheidung dafür, da nur 4 semester und ein guter
aufbau auf eine technische ausbildung (HTL)
manche fächer haben es in sich, der großteil geht aber recht flüssig
professoren tw. sogar aus österreich, alle kompetent
einziges manko, dass man nicht alle gut erreichen kann, wenn man fragen
lernaufwand: wennst immer dran bleibst 1-2 stunden pro tag und das
wochenende
vor prüfungsblöcken bzw. wenn man dazwischen weniger macht wirds dann
entsprechend intensiver
das studium kostet geld - meine meinung ist, dass bildung geld kostet
hat halt einen gewissen "beigeschmack", aber mir ist das egal
mir gefällt das modell gut, hänge gleich den MSc auch an, auch über
Mittweida
Hallo,
ich interessiere mich auch dafür die FH berufsbegleitend zu machen; nur
bin ich vom Vorhaben den Wirtschaftszweig zu machen abgekommen, als ich
auf der Mittweida Homepage gelesen habe, dass nur der DI (FH) europaweit
anerkannt wäre, der Diplom-Wirtschaftsing.(FH) war aber nich also
solcher ausgezeichnet!?
Also sollte ich mich doch lieber für die Maschinenbaurichtung
entscheiden?
Also ich finde diese "FH" schon sehr seltsam - rein mit dem
HTL-Abschluss kann man in das Hauptstudium einsteigen? Da fehlt einem ja
z.B. die komplette Mathematikbildung, die an einer normalen FH im
ersten/zweiten Semester durchgeführt wird. Da ich momentan selbst an
einer FH studiere kann ich sagen, dass man die (Mathematik-) Lehrinhalte
an einer HTL von ihrer Tiefe her nie und nimmer mit denen von der FH
vergleichen kann, da liegen Meilen dazwischen.
Und aufgrund der Kosten dieser "FH" ist es wohl recht eindeutig, dass
der Titel dort praktisch nur erkauft wird... :-/
The Devil schrieb:> Also ich finde diese "FH" schon sehr seltsam - rein mit dem> HTL-Abschluss kann man in das Hauptstudium einsteigen? Da fehlt einem ja> z.B. die komplette Mathematikbildung, die an einer normalen FH im> ersten/zweiten Semester durchgeführt wird. Da ich momentan selbst an> einer FH studiere kann ich sagen, dass man die (Mathematik-) Lehrinhalte> an einer HTL von ihrer Tiefe her nie und nimmer mit denen von der FH> vergleichen kann, da liegen Meilen dazwischen.> Und aufgrund der Kosten dieser "FH" ist es wohl recht eindeutig, dass> der Titel dort praktisch nur erkauft wird... :-/
Genau da muss ich dir wieder recht geben, wie auch du war ich eben
vorher auch HTL und dann FH in Graz. War super, die Mathem. sehr
lernintensiv, die Hälfte der Leute brauchte 3 Versuche oder mehr (= sidn
dann geflogen)...
Soviel dazu!
Möchte aber evtl noch zusätzlich den Dr an ner TU machen :)
Mittweida ist nicht irgendeine "FH". Sie war schon vor der Wende von
1968 an Ingenieurhochschule ab 1977 mit universitärem. Diplom, ab 1982
sogar mit Promotionsrecht. Den Standort gibt es schon seit über 100
Jahren, damals noch Polytechnikum und bis 1968
Ingenieurschule/Fachschule. Sie war der erste Standort der zum Aufbau
der neuen Hochschulform IHS 1968 ausgewählt wurde.
Soweit ich die Flyer der FH Mittweida kenne, wird da niemand ins
Hauptstudium übernommen. Es gibt einen sog. Nachdiplomstudiengang für
HTLer, eine Spezialanfertigung sozusagen.
Und zu guter Letzt: Keine Panik. 1992 hat man allein in Sachsen aus mehr
als 2 Mio ehemaligen FS-Ing. (Anspruchspendant zur HTL) über Nacht auf
dem Papier einen Dipl.-Ing. (FH) gemacht. Ganz ohne Besuch eines
Ausbaustudienganges,, ohne Nachqualifiezierung, nur gegen Nachweis von 3
Jahren Berufserfahrung als FS-Ing. Was sagt's dazu?
Paul schrieb:> Und zu guter Letzt: Keine Panik. 1992 hat man allein in Sachsen aus mehr> als 2 Mio ehemaligen FS-Ing. (Anspruchspendant zur HTL) über Nacht auf> dem Papier einen Dipl.-Ing. (FH) gemacht. Ganz ohne Besuch eines> Ausbaustudienganges,, ohne Nachqualifiezierung, nur gegen Nachweis von 3> Jahren Berufserfahrung als FS-Ing. Was sagt's dazu?
Das wurmt Dich ganz schön. Es ist ja nicht der erste Beitrag in dem Du
das schreibst. Bist Du eigentlich so eine Art Studienberater? Du weisst
ja alles über die Abschlüsse, die es so gibt, und besonders über ihre
Wertigkeit?
htl'er schrieb:> Das wurmt Dich ganz schön.
Ja so ganz verkraftet er das nicht :-))
htl'er schrieb:> Du weisst> ja alles über die Abschlüsse, die es so gibt, und besonders über ihre> Wertigkeit?
Nicht wirklich...:-)
>Ja so ganz verkraftet er das nicht :-))
Kurz es ist Etikettenschwindel. Stört Dich das nicht?
@ WT: Während der 2jährige Fachschulabsolvent (kurz Techniker) sich noch
mal 4 Jahre an die FH setzen darf, um das FH-Diplom zu bekommen, wird
dem 3 Jahres Fachschüler (kurz Ing. grad.) das Studium geschenkt. Und
findest Du das gerecht? Von den Ing. grad. wären wohl heute die
wenigsten Dipl.-Ing. (FH) wenn man anstatt gegen Geld diesen Titel mit
Studienleistung erarbeiten hätte müssen. Sie wäre heute staatl. gepr.
Techniker. Mehr wäre wohl nicht drin gewesen. Kurz Mogelpackung. Psst
Nur drüber reden darf keiner! Ist wie beim Guttenberg. Die Bösen sind
die, die den Schmuh aufgedeckt haben, nicht die, die ihn begangen haben.
Schöne neue Welt.
Paul schrieb:> Kurz Mogelpackung. Psst> Nur drüber reden darf keiner!
Und wenn schon. Wenn die ihre Arbeit nicht bringen, ist doch der
Dipl.-Ing. auch sinnlos, weil sie dann keinen Job finden. Allein von dem
Titel kann man sich doch nix kaufen.
Was regt Dich das so auf?
Es gibt noch ne Menge anderer Ungerechtigkeiten wie z.B. irgendwelche
Menschen die nur durch Verwandschaft und nicht durch Leistung gute
Posten bekommen. Oder Menschen die Geld erben. Der Titel ist doch nicht
alles auf der Welt, es sei denn man sehr wenig Selbstbewusstsein.
The Devil schrieb:> Also ich finde diese "FH" schon sehr seltsam - rein mit dem>> HTL-Abschluss kann man in das Hauptstudium einsteigen?
Moment mal, hier geht es um eine "Spezialfom" des WI-Studiums!
Bekanntermanßen sind in einen Wirtschaftingenieurstudium die Anteile
50/50
Technik/Betriebswirtschaft aufgeteilt. Dabei ist der Technikteil
entweder allgemeiner Art (Grundlagen der Ingenieurwissenschaften) oder
schwerpunktmäßig Orientiert also z.B. in E-Technik, Maschinenbau,
Informatik, Bauingenieurwesen usw.
Von daher kann man schon noch die Anrechnung der Technikerausbildung
bzw. des HTL-Studium auf den technischen Teil nachvollziehen!
The Devil schrieb:> Und aufgrund der Kosten dieser "FH" ist es wohl recht eindeutig, dass>> der Titel dort praktisch nur erkauft wird... :-/
Das trifft wohl eher auf die "MBA`s" von den IHK`s in Deutschland zu.
Da wird wirklich mehr der Profit gesehen, als die Qualität!
Ansonsten sind die Studiengebühren so berechnet, dass der Aufwand der FH
gedeckt ist.
Dies gilt für alle Fernstudiengänge der deutschen Hochschulen, selbst
das Studium an der Fern-Uni-Hagen geht ziemlich ins Geld wenn man nicht
in NRW wohnt!
htl'er schrieb:> Und wenn schon. Wenn die ihre Arbeit nicht bringen, ist doch der> Dipl.-Ing. auch sinnlos, weil sie dann keinen Job finden. Allein von dem> Titel kann man sich doch nix kaufen.
Ja, wenn man irgendeine Form von verkürtzem Studium aufnimmt wird man
sich sicherlich eine Menge unangenehmer Fragen vom Personaler anhören
müssen. Und eine gute Antwort haben.
Wenn man ne Menge Berufserfahrung hat und den Titel nur zum Erreichen
der nächsten Karrierestufe braucht, kann man vielleicht so Experimente
eingehen.
Als junger Mensch macht man besser ein normales, ordentliches Studium.
Paul schrieb:> Kurz es ist Etikettenschwindel. Stört Dich das nicht?>> @ WT: Während der 2jährige Fachschulabsolvent (kurz Techniker) sich noch> mal 4 Jahre an die FH setzen darf, um das FH-Diplom zu bekommen, wird> dem 3 Jahres Fachschüler (kurz Ing. grad.) das Studium geschenkt. Und> findest Du das gerecht? Von den Ing. grad. wären wohl heute die> wenigsten Dipl.-Ing. (FH) wenn man anstatt gegen Geld diesen Titel mit> Studienleistung erarbeiten hätte müssen. Sie wäre heute staatl. gepr.> Techniker. Mehr wäre wohl nicht drin gewesen. Kurz Mogelpackung. Psst> Nur drüber reden darf keiner! Ist wie beim Guttenberg. Die Bösen sind> die, die den Schmuh aufgedeckt haben, nicht die, die ihn begangen haben.> Schöne neue Welt.
Mein Gott, die Welt dreht sich weiter. Das war mal und gut ist, da
brauch ich mich nicht ein halbes Jahrhundert drüber aufregen.
Stefan L. schrieb:> Ja, wenn man irgendeine Form von verkürtzem Studium aufnimmt wird man> sich sicherlich eine Menge unangenehmer Fragen vom Personaler anhören> müssen. Und eine gute Antwort haben.>> Wenn man ne Menge Berufserfahrung hat und den Titel nur zum Erreichen> der nächsten Karrierestufe braucht, kann man vielleicht so Experimente> eingehen.>> Als junger Mensch macht man besser ein normales, ordentliches Studium.
Ich weiß ja nicht was gegen eine Verkürzung vom Studium spricht.
In was für einer Schubladen Welt leben manche eigentlich?
Eine Ausbildung kann man bei entsprechender Leistung und entsprechendem
Studienabschluss auch verkürzen.
Manche Ausbildungsgänge an Berufsfachschulen lassen sich verkürzen mit
entsprechender Voraussetzung.
Wir leben in einer anderen Zeit in der man mittlerweile etwas über den
Tellerrand hinausschaut und nicht nur beschränkt auf einen Bildungsweg
beschränkt ist.
WT schrieb:> Ich weiß ja nicht was gegen eine Verkürzung vom Studium spricht.> In was für einer Schubladen Welt leben manche eigentlich?
Was dagegen spricht habe ich in einem anderen Thread schon lange genug
geschildert, das breite ich hier sicherlich nicht noch einmal aus.
Und ja, wir leben in einer solchen Welt. Der Mensch muss da eben
anpassungsfähig sein, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Im Endeffekt zählt immer, was der Einzelne geleistet hat. Wenn ein
Techniker also entsprechende Berufserfahrung hat, kann er so etwas
machen. Jemand frisch von der Schule muss sich eben erst beweisen. Wenn
er das Glück hat, und mit seinem vorigen Abschluss schon einen guten Job
im einschlägigen Fachgebiet bekommen hat, kann das vielleicht auch noch
gehen. Aber dann muss man sich fragen, wieso man nicht ein normales,
vollständiges Fernstudium macht. Viel Zeit gewinnt man schließlich
nicht.
In allen anderen Fällen ist ein ordentliches Studium mit entsprechenden
Praktika besser geeignet um seine Leistungsfähigkeit nachzuweisen.
Stefan L. schrieb:> Aber dann muss man sich fragen, wieso man nicht ein normales,>> vollständiges Fernstudium macht. Viel Zeit gewinnt man schließlich>> nicht.
Äh, nur so "by the way". Ein Fernstuidum neben den Beruf ist so ziemlich
das Härteste was ich mir vorstellen kann.
Wenn es also die Möglichkeit gibt wie den WI in Mittweida auch für
Techniker und HTL-Absolvent in 4 Semester in Vollzeit zu erlagen, so
wäre für mich dies (wenn Betroffener) die erste Wahl! Das hier aber auch
nebenberufliche dann 8 Semester Teilzeitstudium daraus werden sollten,
sollte jeden klar sein.
Geschenkt wird keinen etwas im Fernstudium!
Stefan L. schrieb:> Aber dann muss man sich fragen, wieso man nicht ein normales,> vollständiges Fernstudium macht. Viel Zeit gewinnt man schließlich> nicht.
Vielleicht weil nicht jeder von Anfang an als Ziel ein Hochschulstudium
hat.
WT schrieb:> Stefan L. schrieb:>> Aber dann muss man sich fragen, wieso man nicht ein normales,>> vollständiges Fernstudium macht. Viel Zeit gewinnt man schließlich>> nicht.>> Vielleicht weil nicht jeder von Anfang an als Ziel ein Hochschulstudium> hat.
Ja natürlich, aber man kann nach dem Techniker auch noch ein
ordentliches Studium machen. Und wenn man fest im Berufsleben steht,
kann man eben ein Fernstudium machen. Das ist allemal besser als
irgendwelche dubiosen Aufbaustudiengänge.
Marx W. schrieb:> Äh, nur so "by the way". Ein Fernstuidum neben den Beruf ist so ziemlich> das Härteste was ich mir vorstellen kann.
Da hast du Recht. Gerade das Grundstudium wird sicherlich extrem schwer
sein. Hauptstudium und Master dürfte dann wieder etwas leichter sein.
Stefan L. schrieb:> Da hast du Recht. Gerade das Grundstudium wird sicherlich extrem schwer> sein. Hauptstudium und Master dürfte dann wieder etwas leichter sein.
Grundstudium? Sowas gibt es zum Glück nicht mehr. Außerdem reicht zum
arbeiten der Bachelor aus.
>The Devil schrieb:>> Also ich finde diese "FH" schon sehr seltsam - rein mit dem>>>> HTL-Abschluss kann man in das Hauptstudium einsteigen?>> Moment mal, hier geht es um eine "Spezialfom" des WI-Studiums!> Bekanntermanßen sind in einen Wirtschaftingenieurstudium die Anteile> 50/50> Technik/Betriebswirtschaft aufgeteilt. Dabei ist der Technikteil> entweder allgemeiner Art (Grundlagen der Ingenieurwissenschaften) oder> schwerpunktmäßig Orientiert also z.B. in E-Technik, Maschinenbau,> Informatik, Bauingenieurwesen usw.> Von daher kann man schon noch die Anrechnung der Technikerausbildung> bzw. des HTL-Studium auf den technischen Teil nachvollziehen!
Dem kann ich nicht zustimmen! Man braucht nur z.B. den Mathematikanteil
eines Bachelorstudiums Wirtschaftsingenieurwesen hernehmen: Dort kriegt
man Sachen vorgesetzt, die man in der HTL schlichtweg nicht lernt! Das
gleiche in anderen technischen und wirtschaftlichen Fächern, die im
Bachelor gemacht werden - so was gibt's an keiner HTL zum Lernen.
> The Devil schrieb:>> Und aufgrund der Kosten dieser "FH" ist es wohl recht eindeutig, dass>>>> der Titel dort praktisch nur erkauft wird... :-/>> Das trifft wohl eher auf die "MBA`s" von den IHK`s in Deutschland zu.> Da wird wirklich mehr der Profit gesehen, als die Qualität!>> Ansonsten sind die Studiengebühren so berechnet, dass der Aufwand der FH> gedeckt ist.> Dies gilt für alle Fernstudiengänge der deutschen Hochschulen, selbst> das Studium an der Fern-Uni-Hagen geht ziemlich ins Geld wenn man nicht> in NRW wohnt!
Theoretisch könnte man den Aufwand auch anders decken ;-)
Außerdem - jeder MBA ist wohl mehr wert als das Ding das man dort
verliehen bekommt, oder? ;-/
>Vielleicht weil nicht jeder von Anfang an als Ziel ein Hochschulstudium>hat.
Das Ziel des Aufbaustudienganges ist ein Hochschulabschluß, das
FH-Diplom. Habe ja nichts dagegen, wenn man Weiterbildungsmöglichkeiten
mit Zertifikat anbietet, aber hier geht es um Gleichwertigkeit im Inhalt
und Anspruch. Sonst leidet auch der Titel drunter. Deswegen mein Reden,
wenn auch manche Machenschaften 20 Jahre her sind. Das hat mit
Gleichheitsgrundatz nichts zu tun.
The Devil schrieb:> Theoretisch könnte man den Aufwand auch anders decken ;-)>> Außerdem - jeder MBA ist wohl mehr wert als das Ding das man dort>> verliehen bekommt, oder? ;-/
Die meisten MBA´s sind mit 90 ECTS bewertet. Der Aufbaustudiumgang (bei
Anrechnung) in Mittweida umfaßt 4 Vollzeitsemester a 30 ETCS also 120
ETCS.
Es git MBA-Programme wo man noch einige Kurse dranhängt, um einen
vollwertigen Master zu erlangen.
Der vollständige Fernstudiengang hat 8 Semester = 240 ETCS!
Hier der Auszug aus der HP der FH Mittweida:
>Studienabschluss>>Bei dem Fernstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen handelt es sich um >einen
grundständigen achtsemestrigen Studiengang (ohne Praxissemester). >Dieser führt zu
einem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss bei >dessen Bestehen der
akademische Grad "Diplom Wirtschaftsingenieur (FH)" >abgekürzt
"Dipl.-Wirtschaftsing. (FH)", verliehen wird. Mit der >Diplomurkunde und dem
Abschlusszeugnis erhalten die Absolventen ein >Diploma Supplement in dem der
Gesamtumfang des Studiums von 240 ECTS->Credits bescheinigt wird. Die Hochschule
Mittweida ist eine sächsische >Hochschule gemäß § 39 Abs. 1 SächsHSG verleihen die
Fachhochschulen >aufgrund einer bestandenen Hochschulprüfung, mit der ein
>berufsqualifizierender Abschluss erworben wird, den Diplomgrad mit Angabe >der
Fachrichtung und dem Zusatz "Fachhochschule" oder "FH".
Marx W. schrieb:> Dem kann ich nicht zustimmen! Man braucht nur z.B. den Mathematikanteil>> eines Bachelorstudiums Wirtschaftsingenieurwesen hernehmen: Dort kriegt>> man Sachen vorgesetzt, die man in der HTL schlichtweg nicht lernt! Das>> gleiche in anderen technischen und wirtschaftlichen Fächern, die im>> Bachelor gemacht werden - so was gibt's an keiner HTL zum Lernen.
Denke mir, das der Matheteil wohl in den 4-Semestern noch durchgenommen
wird.
Ansonsten sollte man nich so kleinkarriert Denken, denn die Kollegen aus
den Rest des Planeten werden doch jetzt auch nicht mehr so genau unter
die Lupe genommen in Zeiten des "Fachkräftemangels"!
Stefan L. schrieb:> Hauptstudium und Master dürfte dann wieder etwas leichter sein.
Hm, eher anders rum.
Beim Fernstuium ist der Aufwand der Lehre für die Hochschule (Keine
Hörsäale) eher gering, daher ist es für die Anbieter nicht schwierig
die Studenten abzuprüfen. Habe daher mehr den Verdacht, dass die
Anforderungen in den höheren Semester steigen. Da dort die
Abbrecherquote geringer ist, weil die Studenten den bisherigen Aufwand
nicht einfach in die Tonne tretten wollen, und deshalb eine größere
Leidensfähigkeit an den Tag bringen.
Marx W. schrieb:> Beim Fernstuium ist der Aufwand der Lehre für die Hochschule (Keine> Hörsäale) eher gering, daher ist es für die Anbieter nicht schwierig> die Studenten abzuprüfen. Habe daher mehr den Verdacht, dass die> Anforderungen in den höheren Semester steigen. Da dort die> Abbrecherquote geringer ist, weil die Studenten den bisherigen Aufwand> nicht einfach in die Tonne tretten wollen, und deshalb eine größere> Leidensfähigkeit an den Tag bringen.
Die Argumentation ist nachvollziehbar, aber wenn die Fächerstruktur
genauso gehalten wird, ergibt sich automatisch ein schwereres
Grundstudium. Daz kommt, dass im Hauptstudium meist praxisnähere Fächer
unterrichtet werden, für Leute mit Berufserfahrung (und das werden wohl
die meisten Fernstudenten sein) also einfacher zu handhaben als die
theoretischen Grundlagenfächer.
Thomas1 schrieb:> Grundstudium? Sowas gibt es zum Glück nicht mehr. Außerdem reicht zum> arbeiten der Bachelor aus.
Die gleichen Fächer gibt es noch, auch wenn es vielleicht offiziell
nicht mehr so heißt.
The Devil schrieb:> Dem kann ich nicht zustimmen! Man braucht nur z.B. den Mathematikanteil> eines Bachelorstudiums Wirtschaftsingenieurwesen hernehmen: Dort kriegt> man Sachen vorgesetzt, die man in der HTL schlichtweg nicht lernt! Das> gleiche in anderen technischen und wirtschaftlichen Fächern, die im> Bachelor gemacht werden - so was gibt's an keiner HTL zum Lernen.
Sorry wg der Frage aber WAS genau ist am Mathematikanteil anders? Bitte
konkrete Beispiele .. (zB Vektorrechnung, Differential o.ä.?)
DrTech schrieb:> Sorry wg der Frage aber WAS genau ist am Mathematikanteil anders? Bitte> konkrete Beispiele .. (zB Vektorrechnung, Differential o.ä.?)
In einem technischen Studium werden erst einmal viele Themen aus der
Schule weiter vertieft: Integrale, komplexe Zahlen, Vektoren, Statistik,
Matrixrechnung. Darauf wird dann aufgebaut: Mehrfachintegrale,
Kurvenintegrale, Laplace-Transformation, vollständige Induktion,
Ortskurven, Taylorreihen, Differentialgleichungen (nicht zu verwechseln
mit der normalen Differentialrechnung). Dazu kommen einige Werkzeuge,
die in der Schule allenfalls mal angeschnitten werden, zum Beispiel
Partialbruchzerlegung.
Das nur mal als kleiner Auszug, ich habe bestimmt noch einiges
vergessen.
Stefan L. schrieb:> Das nur mal als kleiner Auszug, ich habe bestimmt noch einiges>> vergessen.
Das mit den komplexen Zahlen glaub ich nicht, dass das in einen
Wirtschaftsingenieurstudium vorkommt!
Läuft mehr auf Differenzialrechnung und Optimierung (linieare und
nichtliniear) hinnaus. Satistik ist dann auch noch zu nennen, aber
Mehrfachintegrale,
Kurvenintegrale, Laplace-Transformation, vollständige Induktion,
Ortskurven oder Taylorreihen wird doch nur in der E-technik verwendet.
Bzgl Ortskurven diese habe ich zumindest in einen Lehrbuch zur
Automatisierungstechnik auch gesehen! Und AT ist auch ein Feld welches
von MBs betrieben wird
Marx W. schrieb:> Denke mir, das der Matheteil wohl in den 4-Semestern noch durchgenommen> wird.
Lesen bildet:
http://www.aufbaustudium.at/cms/index.php/studienangebot/wirtschaftsingenieurwesen/studieninhalt
DrTech schrieb:
> Das mit den komplexen Zahlen glaub ich nicht, dass das in einen> Wirtschaftsingenieurstudium vorkommt!
In meinem WI-Bachelorstudium wurde das durchgenommen. Ist ja aufbauend
für E-Technik nicht unwichtig.
Außerdem wird im meinem Studiums-Mathematik einiges mehr bzw. tiefer
durchgenommen als damals in der HTL, wie Stefan L. richtig bemerkt hat.
Ich denke da z.B. an die Vektor- und Matrizenrechnung, oder auch die
"Vorarbeit" für die Diff.- und Integralrechnung, nämlich die
Grenzwertsachen: Das haben wir in der HTL auf einer Seite gemacht, in
der FH füllt das ca. 10 Seiten.
Paul schrieb:> Das Ziel des Aufbaustudienganges ist ein Hochschulabschluß, das> FH-Diplom. Habe ja nichts dagegen, wenn man Weiterbildungsmöglichkeiten> mit Zertifikat anbietet, aber hier geht es um Gleichwertigkeit im Inhalt> und Anspruch. Sonst leidet auch der Titel drunter. Deswegen mein Reden,> wenn auch manche Machenschaften 20 Jahre her sind. Das hat mit> Gleichheitsgrundatz nichts zu tun.
Ist ja o.k. wenn du dagegen bist, aber wie ich dir schon oft sagte, die
Zeit dreht sich weiter, man schaut über den Tellerrand und bleibt nicht
nur in der beschränkten Schublade. Deswegen sind immer öfter
kooperationen zwischen verschiedenen Bildungseinrichtungen zu finden,
sowie Anrechnung von beruflich erworbenen Qualifiaktionen bzw. nicht
akademischen Wissen.
>Ist ja o.k. wenn du dagegen bist,...
Du scheinst mich nicht richtig zu verstehen. Ich bin nicht dagegen,
einen Aufbaustudiengang zum Erwerb des FH-Diplomes unter Anrechung des
HTL-Ings. anzubieten. Allerdings muß dieses ANgebot exakt die Differenz
in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht eliminieren. Es darf sich kein
erleichterter Weg gegenüber dem regulären Studium ergeben. Die
Qualifikation muß am Ende gleichwertig sein.
Ich bin gegen Verrechnung von Leistungen, die weder dem Inhalt noch
Umfang gerecht werden und ganz und gar der Verleihungen von
Hochschuldiplomen alleinig aufgrund von Berufserfahrung durch das
Kultusministerium (wie im EInigungsvertrag).
Also:
Techniker -> Wert als HZB
HTL-Ing./FS.-Ing. -> Wert als HZB + 1 Jahr
WT schrieb:> man schaut über den Tellerrand und bleibt nicht> nur in der beschränkten Schublade
Wenn ein Techniker oder HTLer genau das tut, wird er feststellen, dass
ein Studium eine ganz andere Kategorie ist, die nicht mit seiner
bisherigen Ausbildung vergleichbar ist und wird dementsprechend bei
Bedarf ein richtiges, volles Studium absolvieren.
WT schrieb:> Deswegen sind immer öfter> kooperationen zwischen verschiedenen Bildungseinrichtungen zu finden
Das ist durchaus sinnvoll und prinzipiell eine sehr gute Sache. Das
Problem entsteht dann, wenn nicht gebrachte Leistung vorgegaukelt wird.
Und das passiert bei solchen Studiengängen nun einmal.
Man kann ja ein 4-semestrigen Studiengang machen und dann einen
entsprechenden Abschluss mit 120 ECTS vergeben. Wer dann einen
vollständigen Bachelor oder ein Diplom will, kann ja dann die restlichen
60/120 ECTS leisten.
Der Abschluss ist dann unterscheidbar, jeder weiß etwas damit anzufangen
und der Absolvent muss nicht Gefahr laufen, bei einem Personaler als
Dünnbrettbohrer oder wegen Titelgeilheit aussortiert zu werden.
Bei den meisten Ingenieren und Personalern wird ein Techniker, der
ehrlich mit seiner Ausbildung umgeht sicher besser ankommen, als so ein
Schmalspurstudent, der meint, dass seine Ausbildung das tollste wäre,
nur weil er sich jetzt so einen Titel erkauft hat.
WT schrieb:> sowie Anrechnung von beruflich erworbenen Qualifiaktionen bzw. nicht> akademischen Wissen.
Das ist völliger Blödsinn. Was soll denn das schon bringen? Der ganze
Sinn und Zweck eines Studiums besteht eben darin, dieses Wissen und eine
gewisse Arbeits- und Denkweise anzueignen, die man im beruflichen Alltag
eben nicht lernt. Das funktioniert beim normalen Bachelor nur noch
grenzwertig und in einem Schmalspurstudium ist das völlig unmöglich.
Und berufliches Wissen wird ja bereits anderweitig honoriert, wofür dann
ein Hochschulabschluss dafür missbrauchen?
naja, wenn man seinen techniker macht und zB in wales seinen ba und
dieser dort akkreditiert ist so müsste der abschluss zumindest die
mindest anforderungen an einen akademsichen abschluss im bolognaraum
erfüllen und vermutlich müste man damit auch in deutschland an die uni
kommen!
(teilweise werden leute vob der fh dort benachteiligt - aber ich könnte
mir vorstellen das es durchaus möglich sein könnte sich in einen master
zu klagen wenn nachweislich Kapazitäten frei sind(in et sicher nicht das
problem;D))
@ Stefan L.
Voll meine Meinung.
@yannik:
Selbst wenn in Wales dieser Schnellbesohlungsbachelor anerkannt ist: Ein
deutscher Personaler weiß genau um den Zeitaufwand eines bestimmten
Abschlusses. Alles was da nach unten aus der Reihe fällt, macht
verdächtig.
zumindest formal wären die abschlüsse gleich... genau so gleich wie der
bachelor von der DHBW und einer TU... (und mal eherlich die theoriephase
an der dhbw dürfte auch nicht länger sein als die verbleibenden semester
im uk )
Stefan L. schrieb:> Bei den meisten Ingenieren und Personalern wird ein Techniker, der> ehrlich mit seiner Ausbildung umgeht sicher besser ankommen, als so ein> Schmalspurstudent, der meint, dass seine Ausbildung das tollste wäre,> nur weil er sich jetzt so einen Titel erkauft hat.
Wer kauft sich denn was?
Stefan L. schrieb:> Das ist völliger Blödsinn. Was soll denn das schon bringen?
Na was bringt es denn vergleichbare Leistungen aus anderen
Bildungseinriichtungen anzuerkennen?
Eine Sache wäre z.B. die Zeitersparnis, dann wäre auch die
Aufwandsverlagerung.
Paul schrieb:> Selbst wenn in Wales dieser Schnellbesohlungsbachelor anerkannt ist: Ein> deutscher Personaler weiß genau um den Zeitaufwand eines bestimmten> Abschlusses. Alles was da nach unten aus der Reihe fällt, macht> verdächtig.
Und der Zeitaufwand beträgt ja Lehre+Fachschule+Hochschule.
Also das jemand einfach so etwas geschenkt bekommt, da bin ich auch
nicht einverstanden, aber ich bin für Anrechnungsmöglichkeiten.
Es sollte aber auch nicht einfach so gehen und z.B. über
Aufnahmeprüfungen, Prüfungen der Unterlagen bezügelich des Niveaus
und/oder einem bestimmten Schnitt gehen.
WT schrieb:> Stefan L. schrieb:>> Bei den meisten Ingenieren und Personalern wird ein Techniker, der>> ehrlich mit seiner Ausbildung umgeht sicher besser ankommen, als so ein>> Schmalspurstudent, der meint, dass seine Ausbildung das tollste wäre,>> nur weil er sich jetzt so einen Titel erkauft hat.>> Wer kauft sich denn was?
Typisch: Du springst auf ein Wort an, damit du das ganze Argument
ignorieren kannst.
WT schrieb:> Na was bringt es denn vergleichbare Leistungen aus anderen> Bildungseinriichtungen anzuerkennen?> Eine Sache wäre z.B. die Zeitersparnis, dann wäre auch die> Aufwandsverlagerung.
Eine Anerkennung vergleichbarer Leistung findet hier ja nicht statt, da
einfach die Hochschulmathematik restlos gestrichen wird. Damit ist der
reale Wert des Abschlusses gleich Null oder sogar schädigend.
Ob die Zeitersparnis real ist ist auch eher fraglich.
WT schrieb:> Und der Zeitaufwand beträgt ja Lehre+Fachschule+Hochschule.
Dann müsste ein Gymnasiast Credits für sein Abi und das Vorpraktikum
bekommen.
WT schrieb:> Es sollte aber auch nicht einfach so gehen und z.B. über> Aufnahmeprüfungen, Prüfungen der Unterlagen bezügelich des Niveaus> und/oder einem bestimmten Schnitt gehen.
Wenn das gewissenhaft gemacht wird würde eine Anrechnung gegen Null
herauskommen.
Einfacher ist es ein normales Studium zu machen und dann entsprechend
die bekannten Themengebiete mit weniger Zeitaufwand zu bearbeiten. Dann
hat man auch sicher einen brauchbaren Abschluss.
Stefan L. schrieb:> Typisch: Du springst auf ein Wort an, damit du das ganze Argument> ignorieren kannst.
O.k. dann gehe ich mal darauf ein auf deine Bahauptung.
Es ist eine Überlegung und Unterstellung deinerseits, der ich
keinesfalls zustimme.
Stefan L. schrieb:> Wenn das gewissenhaft gemacht wird würde eine Anrechnung gegen Null> herauskommen.
Gut, dass es diesbezüglich gegenteilige Fakten gibt und deine Aussage
nicht richtig ist.
Stefan L. schrieb:> Einfacher ist es ein normales Studium zu machen und dann entsprechend> die bekannten Themengebiete mit weniger Zeitaufwand zu bearbeiten. Dann> hat man auch sicher einen brauchbaren Abschluss.
Was ist dann einfacher? Wer sagt denn, dass ein Abschluss, der durch
Anrechung von Leistungen die außerhalb der Hochschule erworben wurden,
erreicht wird nicht brauchbar ist?
Woher nimmst du dir dieses Urteil einen solchen Abschluss als
unbrauchbar hinzustellen?
>Gut, dass es diesbezüglich gegenteilige Fakten gibt und deine Aussage>nicht richtig ist.
Das pdf mit dem Statement der Hochschulen zur Anrechnung schon
vergessen? Exzerpt: Es gibt nichts zu verrechnen.
>Was ist dann einfacher? Wer sagt denn, dass ein Abschluss, der durch>Anrechung von Leistungen die außerhalb der Hochschule erworben wurden,
In einer Fachschule erwirbt man Kenntnisse auf Fachschulniveau.
An einer Hochschule Kenntnisse auf Hochschulniveau, selbst bei gleicher
Thematik.
Deahalb kann man niedrigeres Niveau nicht mit höherem verrechnen,
andersrum würde das gehen.
> Und der Zeitaufwand beträgt ja Lehre+Fachschule+Hochschule.
Die theoret. Inhalte der Lehre sind so obeflächlich, daß sie an einer
Hochschule egal sind. Die Jahre der Fachschule kann man mit den Jahren
am Gym verrechnen, aber nicht mit Hochschulstoff.
anscheint gibt es hochschulen im bolognaraum die das machen... (auch in
de - zb im bereich fernstudium gibts einige die teile des fachwirts für
bwl anrechnen sollen)
Paul schrieb:> Das pdf mit dem Statement der Hochschulen zur Anrechnung schon> vergessen? Exzerpt: Es gibt nichts zu verrechnen.
Die anderen Beispiele schon vergessen?
Paul schrieb:> In einer Fachschule erwirbt man Kenntnisse auf Fachschulniveau.>> An einer Hochschule Kenntnisse auf Hochschulniveau, selbst bei gleicher> Thematik.>> Deahalb kann man niedrigeres Niveau nicht mit höherem verrechnen,> andersrum würde das gehen.
Na dann eine Frage an dich, wieso geht es dann doch???
Vielleicht aus dem Grund weil sich manches überschneidet, auch wenn du
es nicht sehen oder wahrhaben willst.
Paul schrieb:> Die theoret. Inhalte der Lehre sind so obeflächlich, daß sie an einer> Hochschule egal sind. Die Jahre der Fachschule kann man mit den Jahren> am Gym verrechnen, aber nicht mit Hochschulstoff.
In deiner Asusage ging es auch um den Zeitaufwand.
Und wenn diese besagte Hochschule dort das Fachschulstudium gesamt auf
das Hochschulstudium anerkennt und der Bachelor dort in einem Jahr
möglich ist, dann ist das dort so.
Dann ist der zeitliche Aufwand zu diesem Bachelorabschluss aber trotzdem
Lehre+Fachschule+Hochschule, da DORT die Fachschule gesamt angerechnet
wird.
yannik schrieb:> anscheint gibt es hochschulen im bolognaraum die das machen... (auch in> de - zb im bereich fernstudium gibts einige die teile des fachwirts für> bwl anrechnen sollen)
So schauts aus, ebenso gibts noch ein paar andere wie man an den bisher
zig tausen Mal gezeigten Beispielen sehen kann. Wenn es nicht gehen
würde und es sich nicht anrechenen lassen würde, dann würde es auch
keiner machen. Das es überall so ist, wird hiermit nicht behauptet,
falls es der ein oder andere in den falschen Hals bekommt. Es zeigt
aber, dass Potential da ist und etwas in der Richtung getan wird was
sich nicht verleugnen lässt.
>Die anderen Beispiele schon vergessen?
Meinst wohl Wales oder den Lehrgang universitären Charakters in Ö? In D.
rechnen sie vom Techniker i. d. R nur das Vorpraktikum an.
>Und wenn diese besagte Hochschule dort das Fachschulstudium gesamt auf>das Hochschulstudium anerkennt und der Bachelor dort in einem Jahr>möglich ist, dann ist das dort so.
Dann arbeite auch dort. Hier in D kann der Personaler rechnen.
D: Techniker (2 Jahre => FHR ´+ 3 Jahre Bachelor = 5 J. ab
Berufsausbildung
E: Techniker (2 Jahre) + 1 Jahr Bachelor = 3 J. ab Berufsausbildung
Irgendwie fehlen 2 Jahre Qualifikation -> so lange geht der Techniker!!!
>So schauts aus,...
Viel Spaß beim Bewerben gegen Konkurrenten mit vollwertigem Abschluß!
Aber eine schicke Urkunde habt's ja.
Paul schrieb:> Meinst wohl Wales oder den Lehrgang universitären Charakters in Ö? In D.> rechnen sie vom Techniker i. d. R nur das Vorpraktikum an.
Nein. Da sieht man mal wieder, dass du nur das liest was du lesen
willst. Sehr gut Paul.
Paul schrieb:> Dann arbeite auch dort. Hier in D kann der Personaler rechnen.>> D: Techniker (2 Jahre => FHR ´+ 3 Jahre Bachelor = 5 J. ab> Berufsausbildung> E: Techniker (2 Jahre) + 1 Jahr Bachelor = 3 J. ab Berufsausbildung>> Irgendwie fehlen 2 Jahre Qualifikation -> so lange geht der Techniker!!!
Wieso willst du solch einem Absolventen verbieten bei uns zu arbeiten?
Welches Recht nimmst DU dir da heraus darüber zu urteilen?
Du hast es nicht verstanden, der Bachelor dort geht auch 3 Jahre, aber 2
Jahre werden voll angrechnet. Man, so schwer Paulchen?
Paul schrieb:> Viel Spaß beim Bewerben gegen Konkurrenten mit vollwertigem Abschluß!>> Aber eine schicke Urkunde habt's ja.
Der Abschluss ist genauso vollwertig wie ein anderer auch.
Wenn du das nicht einsehen und akzeptieren willst, dann tust du mir echt
leid. Denn dann bist du echt irgendwo hängengeblieben. Da wünsch ich dir
eher viel Spaß dich woanders zu bewerben mit dieser konservativen
eingefahrenen und uneinsichtigen Ansicht.
Paul schrieb:> D: Techniker (2 Jahre => FHR ´+ 3 Jahre Bachelor = 5 J. ab> Berufsausbildung> E: Techniker (2 Jahre) + 1 Jahr Bachelor = 3 J. ab Berufsausbildung>> Irgendwie fehlen 2 Jahre Qualifikation -> so lange geht der Techniker!
Immernoch besser als der FS-Ing aus der DDR, die später nachdiplomiert
wurden. Diese Abschlüsse sind auf einer Ebene und daher vergleichbar.
DDR: 2 Jahre Berufsausbildung + 1 Jahr arbeiten + 3 Jahre Fachschule=
Ing [Nachdiplomiert Dipl.-Ing.(FH)]
BRD: 3,5 Jahre Berufsausbildung + 1,5 Jahre arbeiten + 2 Jahre
Fachschule= Techniker
>Wieso willst du solch einem Absolventen verbieten bei uns zu arbeiten?
Ich will es nicht verbieten. Nur hier wird dieser Abschluß vom
Personaler nicht als Bachelor gesehen. Ein Bachelor ist einer mit
mindestens 3jährigen Hochschulstudium und nicht einer mit 2 Jahren
Fachschule und 1 Jahr Hochschule. Der kauft sich doch nicht für viel
Geld einen Techniker mit 1 jährigem Auufbaustudium, wenn er einen
richtigen Bachelor ausschreibt und haben will.
> Der Abschluss ist genauso vollwertig wie ein anderer auch.
Das mußt Du dem Personaler vorgaukeln, nicht mir. ;-)
Paul schrieb:> Nur hier wird dieser Abschluß vom> Personaler nicht als Bachelor gesehen.
Und das weißt du woher?
Hast du welche gefragt ob sie solche LEute einstellen würden?
Paul schrieb:> Der kauft sich doch nicht für viel> Geld einen Techniker mit 1 jährigem Auufbaustudium, wenn er einen> richtigen Bachelor ausschreibt und haben will.
Der Abschluss ist der gleiche, also ein richtiger Bachelor, auch wenn du
es nicht sehen willst. Der Weg war nur ein anderer.
Paul schrieb:> Das mußt Du dem Personaler vorgaukeln, nicht mir. ;-)
Vorgaukeln muss man nichts, ein gesunder Menschenverstand und eine klare
unbeschränkte Denkweise sagt einem das.
Du wirst aber wohl nie über deinen Tellerrand hinaus kommen und immer in
deinem nicht mehr aktuellen, nicht mehr zeitgemäßem, veraltetem
Schubladendenken stehenbleiben. Zum Glück gibt es da nicht so viele
Anhänger...
ein bachelor ist jdm. der von einer hochschule ein entsprechendes
dokument erhalten hat im ideal fall ist der studiengang auch noch
akkreditiert.
im gehts nur ums sammeln von ects - wenn man einen prof findet der einen
seinen kurs anrechnet und seies irgend eine verschulte weiterbildung für
leute die nicht mal das abitur haben ist dem eben so...
(sicher wird kein prof der um seine reputation fürchten müsste so etwas
tun - bei uns gibts schon probleme mit kursen an einigen partner
hochschulen (da sie nach ansicht einiger profs nicht ihren standard
entsprechen[ein gespräch zwischen studiegangsleiter und dekan und einen
dieser profs hat nicht viel gebracht , man sieht es liegt einzig am prof
der für das modul verantworlich ist!]))
>Hast du welche gefragt ob sie solche LEute einstellen würden?
Die werden als Techniker mit Hang zum Geltungsdrang eingestellt, ja.
>Der Weg war nur ein anderer.
"Überholen ohne einzuholen" ;-)
>Vorgaukeln muss man nichts, ein gesunder Menschenverstand und eine klare>unbeschränkte Denkweise sagt einem das.
Die meisten Personaler haben studiert. Die wissen, was hinter dem
Werdegang eines Hochschulabsolventen stecken sollte. Die schauen in den
Lebenslauf, sehen daß das (Fach)abi fehlt, gleichzeitig wird noch Zeit
von der Fachschule verrechnet, die eigentlich der Ersatz für die FHR sei
und dann glauben sie an Gleichwertigkeit. Vom Niveau Klasse 10 zum
Bachelor in 3 Jahren, wo eigentlich mindestens 5 nötig sind. Alles
Turboüberflieger. Und im Himmel ist Jahrmarkt...
Paul schrieb:> Die meisten Personaler haben studiert. Die wissen, was hinter dem> Werdegang eines Hochschulabsolventen stecken sollte.
Personaler sind oftmals Flachzagen, die keine Ahnung haben. Da wird
unmögliches verlangt und gute Bewerber abgelehnt. Leistung zählt und
nicht der Titel.
> Vom Niveau Klasse 10 > zum> Bachelor in 3 Jahren, wo eigentlich mindestens 5 nötig sind. Alles> Turboüberflieger.
Das sag mal den Nachdiplomierten, die im Lebenslauf was mit FH-Abschluß
in den 70er oder 80er Jahren schreiben, obwohl es sowas da nicht gab.
"Das sag mal den Nachdiplomierten, die im Lebenslauf was mit FH-Abschluß
in den 70er oder 80er Jahren schreiben, obwohl es sowas da nicht gab."
-> bei dem zählt nur noch was er seit dem geleistet hat und zB
Arbeitszeugnisse (ähnliches geht für Leute nach der Wende)
WT schrieb:> Der Abschluss ist der gleiche, also ein richtiger Bachelor, auch wenn du> es nicht sehen willst. Der Weg war nur ein anderer.
Der Abschluss mag der gleiche sein, das heißt aber noch nicht, dass er
in der Realität gleichwertig ist oder dass die Absolventen alle die
gleiche Leistung bringen müssen.
WT schrieb:> Vorgaukeln muss man nichts, ein gesunder Menschenverstand und eine klare> unbeschränkte Denkweise sagt einem das.
Der gesunde Menschenverstand sagt nur eines: Das ist ein Studiengang für
Titelgeile, die mit möglichst wenig Leistung dick auftragen wollen.
Dementsprechend schließt sich nur logisch die Reaktion eines Personalers
oder eines Abteilungsleiters auf die Bewerbung eines solchen
Absolventen.
Wie schon gesagt, dass ist ein Studiengang für Berufserfahrene, die
aufgrund karrieretechnischer Beschränkungen damit bequem eine
bürokratische Hürde umgehen wollen. Für junge Leute ist das nichts.
WT schrieb:> Du hast es nicht verstanden, der Bachelor dort geht auch 3 Jahre, aber 2> Jahre werden voll angrechnet.
Dass volle Anrechnung nicht möglich ist, wurde schon öfters ausführlich
diskutiert. Nur ist es schwer, einem Blinden die Farben beibringen zu
wollen. Studier erstmal selbst, bevor du hier weiterhin so einen Mist
los lässt.
yannik schrieb:> eine verschulte weiterbildung für> leute die nicht mal das abitur haben ist dem eben so..
Wie sich das anhört...nicht mal das Abitur...
alleine mit dem Abitur kann man auch recht wenig anfangen...
Paul schrieb:> Die werden als Techniker mit Hang zum Geltungsdrang eingestellt, ja.
Na wen hast du denn gefragt?
Paul schrieb:> Die meisten Personaler haben studiert. Die wissen, was hinter dem> Werdegang eines Hochschulabsolventen stecken sollte. Die schauen in den> Lebenslauf, sehen daß das (Fach)abi fehlt, gleichzeitig wird noch Zeit> von der Fachschule verrechnet, die eigentlich der Ersatz für die FHR sei> und dann glauben sie an Gleichwertigkeit. Vom Niveau Klasse 10 zum> Bachelor in 3 Jahren, wo eigentlich mindestens 5 nötig sind. Alles> Turboüberflieger. Und im Himmel ist Jahrmarkt...
Also bei ein paar Beispielen bei denen etwas angerechnet wurde würde die
FHR vorausgesetzt bzw. hat vorhanden sein müssen.
Die Fachschule ist doch kein Ersatz für die FHR. Man bekommt die FHR
entweder so dazu oder mit einer Zusatzprüfung. Nach deiner Aussage
müsste die FH der Ersatz fürs Abi sein.
Stefan L. schrieb:> Der Abschluss mag der gleiche sein, das heißt aber noch nicht, dass er> in der Realität gleichwertig ist oder dass die Absolventen alle die> gleiche Leistung bringen müssen.
In der Realität ist er formal gelichwertig, wie es im Arbeitsleben
aussieht kannst du nicht sagen, genauso wenig wie ich.
Da kannst du auch kein Urteil fällen.
Stefan L. schrieb:> Der gesunde Menschenverstand sagt nur eines: Das ist ein Studiengang für> Titelgeile, die mit möglichst wenig Leistung dick auftragen wollen.
Das sagt der vom Neid geplagte, der solche Dinge nicht akzeptieren kann
oder will.
Stefan L. schrieb:> Wie schon gesagt, dass ist ein Studiengang für Berufserfahrene, die> aufgrund karrieretechnischer Beschränkungen damit bequem eine> bürokratische Hürde umgehen wollen. Für junge Leute ist das nichts.
Und das kannst du beurteilen?
Welches Recht nimmst du dir raus sowetwas in den Raum zu stellen?
Vielleicht gibt es ja junge Techniker die es gepackt hat und die eben
diesen Weg gehen?
Warum sollten sie diesen Weg nicht nutzen wenn er angeboten wird?
Andere gehen auch ins Ausland um zu studieren, dort mag es vielleicht
auch hier und da leichter sein?
Stefan L. schrieb:> Dass volle Anrechnung nicht möglich ist, wurde schon öfters ausführlich> diskutiert. Nur ist es schwer, einem Blinden die Farben beibringen zu> wollen. Studier erstmal selbst, bevor du hier weiterhin so einen Mist> los lässt.
Auch dir gebe ich z.B. gerne nochmal das Beispiel an der der Fresenius
Hochschule, zwar nicht E-Technik, aber ein Beispiel das zeigt, dass ich
nicht so blind bin wie du es behauptest. Und ein Beispliel dafür, dass
es doch Möglichkeiten gibt. Übrigens wird dort auch der BFS Abschluss
angerechnet. So viel zu dem Mist...
Informier dich lieber erst mal und beschäftige dich mit dem Thema bevor
du mir irgendetwas untestellen willst...
yannik schrieb:> -> bei dem zählt nur noch was er seit dem geleistet hat und zB> Arbeitszeugnisse (ähnliches geht für Leute nach der Wende)
Wenn ein Techniker den Aufbaubachelor hat und danach arbeitet, muß es
auch egal sein.
WT schrieb:>> eine verschulte weiterbildung für>> leute die nicht mal das abitur haben ist dem eben so..>> Wie sich das anhört...nicht mal das Abitur...> alleine mit dem Abitur kann man auch recht wenig anfangen...
Da Abitur ist sowieso nix mehr Wert. Da wurden die Anforderungen in den
letzten 20 Jahren extrem gesenkt. Zusätzlich sdit die Fächerwahl ein
Problem. Da nehmen welche Kunst usw. und haben dann sehr gute Noten. Auf
ein Studium in MINT oder Medizin bereitet sowas nicht vor.
Regt euch nicht nur über Techniker auf. Für Betriebswirte (VWA, IHK,
SGB) gibt es noch mehr Möglichkeiten, um über ein Aufbaustudium zum
Bachelor zu gelangen.
>Wie sich das anhört...nicht mal das Abitur...>alleine mit dem Abitur kann man auch recht wenig anfangen...
Es bereitet auf ein Hochschulstudium vor, nicht mehr und nicht weniger.
Also das, was ein Meister gar nicht oder der Techniker nur eingeschränkt
hat: Hochschulreife.
>Das sagt der vom Neid geplagte, der solche Dinge nicht akzeptieren kann>oder will.
Sorry, auf nicht erbrachte Leistung kann ich nicht neidig sein. Mir tun
die Ehrlichen, die sich nach dem Techniker noch mal mind. 3 Jahre bis
zum Bachelor geplagt haben. leid um das Ansehen ihres Abschlusses.
Kollegial ist so ein Turbo-Dünnbrett-Verhalten sicher nicht.
>Auch dir gebe ich z.B. gerne nochmal das Beispiel an der der Fresenius>Hochschule,
Fresenius - stellen die nicht parenterale Ernährung her? ;-) Nimm mal
eine staatliche, rennomierte Hochschule zum Vorbild. Das sieht's mit
Verrechnen ziemlich duster aus. Das besagte PDF haben schließlich
verschiendenste FHen und Unis verfaßt. Anrechnung ist bei denen nicht,
weil das Niveau nicht vergleichbar ist!
>Das sag mal den Nachdiplomierten, die im Lebenslauf was mit FH-Abschluß>in den 70er oder 80er Jahren schreiben, obwohl es sowas da nicht gab.
Im Osten gab es als Pendant zur FH die Ingenieurhochschule IHS. Aber da
waren die auch nicht! Man hätte nämlich als Zugang Abi oder den Abschluß
der Ingenieurschule gebraucht. Nur gibt es genug Uninformierte, denen
man den Bären Fachschule = FH aufbinden kann.
WT schrieb:> Das sagt der vom Neid geplagte, der solche Dinge nicht akzeptieren kann> oder will.
Wieso sollte ich neidisch auf jemanden sein, der sich nicht einmal ein
volles Bachelorstudium zutraut, während ich problemlos meinen Master
schaffe? Das ist schon sehr weit hergeholt.
WT schrieb:> In der Realität ist er formal gelichwertig, wie es im Arbeitsleben> aussieht kannst du nicht sagen, genauso wenig wie ich.> Da kannst du auch kein Urteil fällen.
Natürlich kann ich das. Ich arbeite schließlich mit genügend Ingenieuren
und Technikern zusammen und ich habe selbst schon genug
Bewerbungsgespräche mitgemacht, um zu wissen, dass Personaler immer das
Haar in der Suppe suchen.
Natürlich kann es sein, dass man mit einem solchen Abschluss unterkommt
- vor allem wenn man in einer Firma arbeitet, die einen dann übernimmt.
Aber mit einem echten Abschluss hat man es generell trotzdem deutlich
einfacher.
WT schrieb:> Warum sollten sie diesen Weg nicht nutzen wenn er angeboten wird?
Weil er ein leichterer Weg ist. Ich habe schon so oft beobachtet, dass
sich Leute sehr spät (manchmal auch zu spät) geärgert haben, dass sie
den leichten Weg gewählt haben. So viele bereuen es hinterher, dass sie
nicht gleich die höherwertige Ausbildung angefangen haben und versuchen
dann über Umwege doch noch das gleiche zu erreichen. Das ist einfach
verschwendetes Potential.
Das gleiche wäre es mit diesen Studiengängen: Vielleicht schaffen es
einige, sich dort den Abschluss zu holen und danach sogar einen
ordentlichen Job zu bekommen. Nur steht man dann womöglich irgendwann
vor der Entscheidung, dass man den Master machen möchte. Und dann kommt
das böse Erwachen: Zugangsvoraussetzungen sind ein mindestens
dreijähriges akademisches Studium.
Übrigens ist mir noch etwas anders bei diesem Aufbaustudium aufgefallen:
Nirgends steht etwas von Akkreditierung. Das ist schon sehr suspekt.
Wenn nämlich keine Akkreditierung vorliegt, kann man den Abschluss
gleich vergessen und lieber an die Baumschule gehen.
Stefan L. schrieb:> Übrigens ist mir noch etwas anders bei diesem Aufbaustudium aufgefallen:> Nirgends steht etwas von Akkreditierung. Das ist schon sehr suspekt.> Wenn nämlich keine Akkreditierung vorliegt, kann man den Abschluss> gleich vergessen und lieber an die Baumschule gehen.
In England oder Australien soielt das keine Rolle, da Hichschulen
staatlich anerkannt sind. Nur in Nordamerika kommt es sehr stark aud die
Akkreditierung an.
Thomas1 schrieb:> Paul schrieb:>> Bachelor ade. Ein Hochschulabschluß wird verramscht.>>> In Österreich noch mehr. Da kann man in wenigen Wochen Bachelor werden.>> http://www.profil.at/articles/1026/560/272423/wie-...
Na und? Das ist Bildung auf hohem Niveau. Aufgrund unserer vorherigen
Monarchie sind wir Österreicher halt auch etwas titelgeil :-D
Euer Polizeihauptkommissar, Bsc.
m.W. ist der Studiengang in Wales akkreditiert und damit wäre formal
der Master an jeder Hochschule im Bolognaraum möglich!
(Es wäre sogar ganz interessant wenn sich jmd in die Uni zum Master
einklagen könnte weil da auf Anhieb auch die Aufnahmeprüfungen etc. von
Studenten von der FH hinfällig wären!Dann wäre der Effekt dieser sog.
Hochschulen noch dramatischer weil dann auf die Unis/TUs sicher eine
Schwämme von Bachelorn von der FH kommen würde!)
Paul schrieb:> Sorry, auf nicht erbrachte Leistung kann ich nicht neidig sein.
Naja die Leistung wurde ja anderweitig eingebracht und anerkannt.
Paul schrieb:> Nimm mal> eine staatliche, rennomierte Hochschule zum Vorbild.
Ach, wieso denn? Wer sagt denn das diese Hochschule nicht renomiert ist?
Nur weil es nicht ein dein Weltbild passt.
Stefan L. schrieb:> Wieso sollte ich neidisch auf jemanden sein, der sich nicht einmal ein> volles Bachelorstudium zutraut, während ich problemlos meinen Master> schaffe? Das ist schon sehr weit hergeholt.
Also bitte, was ist das denn jetzt bitte für eine Aussage, schon
ziemlich weit hergeholt.
Stefan L. schrieb:> Weil er ein leichterer Weg ist.
Ob der Weg wirklich leichter ist, darüber lässt sich streiten. :-)
WT schrieb:> Naja die Leistung wurde ja anderweitig eingebracht und anerkannt.
Ach ja, der Blinde mit den Farben mal wieder...
WT schrieb:> Also bitte, was ist das denn jetzt bitte für eine Aussage, schon> ziemlich weit hergeholt.
Wieso? Ich brauche nicht neidisch sein auf Dünnbrettbohrer.
WT schrieb:> Ob der Weg wirklich leichter ist, darüber lässt sich streiten. :-)
Nein lässt sich nicht. Du musst nur mal die Augen aufmachen.
Stefan L. schrieb:> Ach ja, der Blinde mit den Farben mal wieder...
Ach ja, derjenige der nichts einsehen und akzeptieren will...
Stefan L. schrieb:> Wieso? Ich brauche nicht neidisch sein auf Dünnbrettbohrer.
Wer ist denn hier ein Dünnbrettbohrer? Aber wenn du unbedingt andere
Leute, die einen anderen Weg als den Standartweg gehen und Chancen
nutzen die vermeindlich leichter erscheinen, dumm anreden musst und
schlecht machen musst umd dich selbst gut zu fühlen, dann bitte, es
zeigt mehr und mehr von einer Schwäche und einer uneinsichtigen und
eingeschränkten Ansicht.
Stefan L. schrieb:> Nein lässt sich nicht. Du musst nur mal die Augen aufmachen.
Im Gegensatz zu dir habe ich das und schau auch weiter um mich...
WienerPolizist schrieb:> Thomas1 schrieb:>> Paul schrieb:>>> Bachelor ade. Ein Hochschulabschluß wird verramscht.>>>>>> In Österreich noch mehr. Da kann man in wenigen Wochen Bachelor werden.>>>> http://www.profil.at/articles/1026/560/272423/wie-...>> Na und? Das ist Bildung auf hohem Niveau. Aufgrund unserer vorherigen> Monarchie sind wir Österreicher halt auch etwas titelgeil :-D>> Euer Polizeihauptkommissar, Bsc.
Wenn man für die jeweiligen Lehrveranstaltungen den Nachweis bringen
kann, dass man das schon mal gelernt hat, ist eine Anrechnung möglich.
Es besteht ebenso die Möglichkeit einer Anrechnungsprüfung.
@ WienerPolizist: ...der du sicher nicht bist, da es bei der
Österreichischen Bundespolizei den Dienstgrad "Hauptkommissar" nicht
gibt; ebenso ist der Titel des zitierten Studienganges der FH Wiener
Neustadt ein BA, kein BSc ;-)
>In Österreich noch mehr. Da kann man in wenigen Wochen Bachelor werden.
Naja immerhin mehr Leistung als ein Nachdiplomierter haben sie bringen
müssen: Wenigstens haben sie persönliche eine FH von innen gesehen. ;-)
>Naja die Leistung wurde ja anderweitig eingebracht und anerkannt.
Leistung auf Fachschulniveau!
>> Wieso sollte ich neidisch auf jemanden sein, der sich nicht einmal ein>> volles Bachelorstudium zutraut, während ich problemlos meinen Master>> schaffe? Das ist schon sehr weit hergeholt.>Also bitte, was ist das denn jetzt bitte für eine Aussage, schon>ziemlich weit hergeholt.
Naja wenn ein Techniker extra an diese eine Hochschule ins Ausland
fährt, obwohl die staatliche deutsche Fh gleich um die Ecke liegt, macht
das schon stutzig. Auffallend auch wie im Spezailforum für Techniker
diese Hochschule weiterempfohlen wird, qausi der Tip, wie man sich
schnell einen Titel besorgen kann, ohne die üblichen Leistungen für
einen Bachelor zu erbringen. Mensch, druckt doch eure Urkunden selber.
Geht schneller und hat auch nicht weniger Wert. Wie kann man auf so was
noch stolz sein? Man beschei... sich selber.
>Im Gegensatz zu dir habe ich das und schau auch weiter um mich..
Natürlich hast Du die Augen aufgemacht. Auf der Suche nach einem Weg,
wie man recht trickreich unter Umgehung der für einen Bachelor üblichen
Studienleistungen doch noch zu einem akad. Grad kommen kann, wenns auch
mit der Leistungsfähigkeit nicht reichen sollte...
>Wer ist denn hier ein Dünnbrettbohrer?
Das sind die, die ihren Fachschulabschluß voll als Hochschulabschluß
anrechnen lassen ohne die Leistung zu bringen (Fachjargon:
Nachdiplomierung). Oder aber die, die 2/3 des Bachelors meinen, mit
ihrem Techniker bereits erbracht zu haben.
Liebe Ing. (grad.) und Techniker. Eure Fachschulen wurden vom Niveau so
ausgelegt, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Vorwissen der
10. Klasse (mittlere Reife) bestanden werden können. Auf diesem Niveau
liefen alle Lehrveranstaltungen, um die Schüler nicht zu überfodern.
Eine Hochschule (also auch eine FH) ist dagegen so ausgelegt, daß man
auf das Wissen der 12. Klasse von Anbeginn zurückgreift. Ein
10.-Klässler hat da nur in Ausnahmefällen eine Chance. Da sind 2! Jahre
mehr Vorbildung vorausgesetzt, ebenso lange wie euer "heiliger"
Techniker geht oder 2/3 des Ing. grad.!
>> Nein lässt sich nicht. Du musst nur mal die Augen aufmachen.>Ob der Weg wirklich leichter ist, darüber lässt sich streiten. :-)
Ich glaube, das kann ein Hochschulabsolvent besser beurteilen, als einer
der erst dort hin will.
Der Studiengang in Wales ist akkreditiert dh es werden die min.
Anforderungen eingehalten die in Europa für den ersten akademischen Grad
notwendig sind.
Das dieser min. Mass anscheint bereits von jmd erreicht werden kann der
nach der neunten Klasse eine Ausbildung gemacht hat und dann durch die
Ausbildung die mittlere reife erlangt hat und dann die Weiterbildung zum
Techniker gemacht hat, steht auf einen anderen Blatt!
Fakt ist wir in Europa erkennen unsere Abschlüsse untereinander an und
das ist auch gut so!
Daher ist es natürlich ein legitimer Weg und zudem stört mich das als
TUler wenig denn am ende werden diese sog. Ingenieure mit Ings von der
FH konkurrieren (da stören mich diese Drückeberger von der FH die ihren
Meister an einer Uni machen viel mehr!(schlimm wie die sich um mathe1 2
3, theoretische et etc drumherum schummeln...;D ) )
Paul schrieb:> Leistung auf Fachschulniveau!
Und diese wird angerechnet, dein Schbladendenken hindert dich allerdings
daran die stofflichen und niveaugleichen oder vergleichbaren Inhalte zu
akzeptieren.
Paul schrieb:> Naja wenn ein Techniker extra an diese eine Hochschule ins Ausland> fährt, obwohl die staatliche deutsche Fh gleich um die Ecke liegt, macht> das schon stutzig.
Ach so, aber wenn andere Leute im Ausland studieren wo es evtl. auch
einfach ist, dann ist es völlig in Ordnung. Da ist es in Ordnung wenn
der Abschluss nach den dortigen Regelungen erworben wurde, aber wenn ein
Techniker dann den Schritt macht und nach der dortigen Regelung ein
Aufbaustudium absolviert dann ist es nicht o.k.. Sehr gut.
Paul schrieb:> Natürlich hast Du die Augen aufgemacht. Auf der Suche nach einem Weg,> wie man recht trickreich unter Umgehung der für einen Bachelor üblichen> Studienleistungen doch noch zu einem akad. Grad kommen kann, wenns auch> mit der Leistungsfähigkeit nicht reichen sollte...
Trickreich, wenn ich so einen Schmarrn schon höre. Wahnsinn.
Paul schrieb:> Liebe Ing. (grad.) und Techniker. Eure Fachschulen wurden vom Niveau so> ausgelegt, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Vorwissen der> 10. Klasse (mittlere Reife) bestanden werden können. Auf diesem Niveau> liefen alle Lehrveranstaltungen, um die Schüler nicht zu überfodern.
Ach so, es bleibt alles auf dem Niveu und geht nicht weiter...
Alles klar, die Hochschule baut aber auf dem Abi auf und geht noch
wesentlich weiter...
In welcher Welt lebst du eigentlich?
Ich kann dir sagen, dass sogar Berufsfachschulen in ihrer Materie tiefer
gehen und dort auch Dinge gelehrt werden die Hochschulstoff sind.
Paul schrieb:> Ich glaube, das kann ein Hochschulabsolvent besser beurteilen, als einer> der erst dort hin will.
Ich glaube das kann einer am besten beurteilen der beides kennt. Ein
Hochschüler kennt auch nur einen Weg...
yannik schrieb:> Fakt ist wir in Europa erkennen unsere Abschlüsse untereinander an und> das ist auch gut so!> Daher ist es natürlich ein legitimer Weg
Genau so schaut es aus. Warum soll man einen legitimen Weg nicht gehen
wenn er angeboten wird.
Aber es wird immer Leute geben die ihr eingefahrenes Denken haben, bei
denen sich nichts ändern darf und es nur einen Weg geben darf...nämlich
der in ihren Augen einzig wahre.
oh, alles HS mit einer ausgezeichneten Reputation.... <das war Ironie!>
Wirklich schön das es HS gibt die Meistern (also Hauptschule +
Ausbildung)
die Möglichkeit bieten Leistungen großzügig anrechnen zulassen damit
wird das deutsche Hochschulwesen sicherlich international kompetitive.
(Mir soll's recht sein es sind die Absolventen der FHen dessen
Absolventen darunter leiden;D)
yannik schrieb:> (Mir soll's recht sein es sind die Absolventen der FHen dessen> Absolventen darunter leiden;D)
Es leidet nur der, der leiden will...;-)
WT schrieb:> Ach so, es bleibt alles auf dem Niveu und geht nicht weiter...> Alles klar, die Hochschule baut aber auf dem Abi auf und geht noch> wesentlich weiter...
Richtig. Deswegen kann ein Techniker gerade so mithalte, weil seine
Kenntnisse in studienrelevanten Fächern vielleicht gerade so Abi-Niveau
erreichen. Anrechnen geht da nicht.
WT schrieb:> Ich kann dir sagen, dass sogar Berufsfachschulen in ihrer Materie tiefer> gehen und dort auch Dinge gelehrt werden die Hochschulstoff sind.>> Paul schrieb:
Breiter, aber nicht tiefer!
WT schrieb:> Und diese wird angerechnet
Was eine sehr peinliche Angelegenheit für die Hochschule ist.
WT schrieb:> Im Gegensatz zu dir habe ich das und schau auch weiter um mich...
Na, wie weit bist du denn dann schon mit dem Papula, wie ich dir mal
vorgeschlagen habe?
@ Yannik: Ich kann mich noch gut an Deine Threads vor ca. 1-2 Jahr(en)
erinnern. Da warst Du noch FH-Student!!!
@ WT Geh in eine Buchhandlung. Schau in ein Buch für Hochschulen. Schau
in eines für Techniker. Das Niveau an den Technikerschulen ist gegen das
an den Hochschulen ein Witz! Diesen Witz willst Du mit Hochschulstoff
verrechnen?
>da stören mich diese Drückeberger von der FH die ihren>Meister an einer Uni machen viel mehr!(schlimm wie die sich um mathe1 2>3, theoretische et etc drumherum schummeln...;D ) )
An einer FH gibt es ebenso Mathe, ich hatte auch TET. Und diese
"Schummler" werden dann in den Master gelassen, der exakt die gleichen
Anforderungen wie an die TUler stellt. Wären sie so schwach, würden die
alle rausfallen wegen geringer Vorbildung. Bei den Angeboten für
Fachschüler verhält es sich jedoch anders. Hier werden
Spezialanfertigungen von Studiengängen angeboten, damit diese Leute den
Abschluß packen. Ich hätte nichts dagegen, wenn der Fachschüler sich in
ein reguläres FH- oder Unistudium setzt, die gleichen Prüfungen
mitschreibt und daraufhin den Titel erwirbt. Nur werden diese Leute in
99% diesen regulären Abschluß so nicht schaffen...
@Paul
Zwischen Techniker und Bachelor ist noch eine größere Lücke im Niveau.
So einfach kann das nicht angeglichen werden. Auch bei Betriebswirten
gibt es mittlerweile einige Angebote zum Anschlußstudium mit Anrechnung.
Sogar Steinbeis macht da mit.
@WT: Zu Deinem Link. Überseh auch nicht den letzten Satz:
"Neu geplant (ab WS 2010/11) ist der Studiengang Bachelor Trial, der
sich an Abiturienten richtet.
In 4 Jahren erreichen sie die Gesellenprüfung, den Bachelor-Abschluss
und den Meisterabschluss"
Mit anderen Worten: Der Abiturient kann in einem zusätzlichen Jahr zum
Bachelor den Facharbeiter (normal 3,5 Jahre) und den Meister (normal
1000- 1200 h) machen!
Das ist genauso ein Witz, wie wenn der Meister 2 Semester angerechnet
bekommt, die einen doppelt so hohen Workload dem Normal-Studenten
abfordern, als der Meister geht. [(60 ECTS * 35 h) >> 1200 h].
Alles Etikettenschwindel.
Paul schrieb:> Mit anderen Worten: Der Abiturient kann in einem zusätzlichen Jahr zum> Bachelor den Facharbeiter (normal 3,5 Jahre) und den Meister (normal> 1000- 1200 h) machen!
Naja, das ist schon realistisch. Es gibt schon seit Jahren Modelle mit
dualem Studiengang, bei denen die Gesellenprüfung nach einem Jahr
abgelegt werden.
Bleiben noch drei Jahre. Und eine Meisterprüfung kann ein Bachelor mit
seinem Wissen und ein wenig Lernaufwand schaffen. Und der AEVO-Schein
ist noch einmal eine Woche Zusatzaufwand.
Stefan L. schrieb:> Bleiben noch drei Jahre. Und eine Meisterprüfung kann ein Bachelor mit> seinem Wissen und ein wenig Lernaufwand schaffen.
Warum sollte sich jemand mit Bachelor verschlechtern? Der Meister ist
sogar noch unter dem Techniker und dieser wiederum unter dem Bachelor.
Thomas1 schrieb:> Warum sollte sich jemand mit Bachelor verschlechtern? Der Meister ist> sogar noch unter dem Techniker und dieser wiederum unter dem Bachelor.
Das ist eine gute Frage. Zumal man als Ingenieur prinzipiell die
gleichen Rechte hat. Vielleicht kann man damit einfacher irgendwelche
Beschränkungen der Handwerkskammern umgehen?
Oder es ist einfach nur ein Werbegag.
>Oder es ist einfach nur ein Werbegag.
Es ist die Rückfallversicherung, wenn man den Bachelor nicht schafft.
Nur komisch, wenn man dann dem Personaler klar machen will, daß man in 1
Jahr Facharbeiterbrief und Meister gemacht haben will.
Ehrlichkeit hat heute leider keinen Stellenwert mehr.
Ich habe meinen Ba an einer FH gemacht und dann gewechselt!
Deswegen bin ich mittlerweile besonders kritisch gegen die FH!
->heute würde ich jeden raten nach der BOS/FOS an die die TU zugehen mE
lohnt es sich!(und ja auch ich habe mir Sachen anrechnen lassen etc. -
einfach weil ich so Zeit gespart habe!(deswegen kann ich die Techniker
die das amchen auch verstehen))
Nur bin ich mir bewusst das man viele der Fächer an der FH mit einfachen
"Kochrezepten" zumindest im Bereich von 2.0 Packen kann!
(Das was in den Mathevorlesungen kam was teilweise durchaus hart war -
war nie Klausur relevant ähnlich war es teilweise in anderen Fächern! Es
gab natürlich auch Klausuren in dem alten Klausuren hilfreicher waren
als die eigentlichen Übungen etc;D)[wobei ich natürlich noch nicht weiss
ob es am ende wirklich gut war zuwechseln - kann natürlich sein das ich
hier scheitern werde und meinen CV versaue]
Übrigens glaube ich auch nicht das der Techniker der sich volle 4 sem
anrechnen läßt in der Industrie weit kommt!
Man könnte ja die Frage an Herrn Mell stellen;D (er ist recht
konserative und meint zB auch das Phd nach Bachelor in deutschland
keinen bestand hat)
>Ich habe meinen Ba an einer FH gemacht und dann gewechselt!>Deswegen bin ich mittlerweile besonders kritisch gegen die FH!
Also bist Du auch so ein "Schummler"? Braten sie für dich im Master an
der TU auch Extrawürste wie für die Fachschüler an manchen Hochschulen
oder mußt Du die gleichen Prüfungen mitschreiben wie die TU-Bachelore?
->heute würde ich jeden raten nach der BOS/FOS an die die TU zugehen mE
lohnt es sich!
Nach BOS/FOS ist nix mit TU. Da muß ein Vollabi her.
>(und ja auch ich habe mir Sachen anrechnen lassen etc. ->einfach weil ich so Zeit gespart habe!(deswegen kann ich die Techniker>die das amchen auch verstehen))
Du hast regulär einen Bachelor bekommen. Beim Master hast Du sicher
nichts verrechnen können. Du hast einen ersten Hochschulabschluß
"verrechnet" mit einem ersten Hochschulabschluß. Die Fachschüler wollen
ihren Fachschulabaschluß mit einem Hochschulabschluß verrechnen.
Paul schrieb:> Nach BOS/FOS ist nix mit TU. Da muß ein Vollabi her.
Das stimmt nicht ganz. Auch an FOS/BOS kannst du die fachgebundene
Hochschulreife und sogar das Vollabi machen. Vielleicht nicht in allen
Bundesländern (ich kenne nur mein eigenes), aber in Teilen Deutschland
auf jeden Fall.
Techniker können ja in Holland studieren. Da gibt es sogar deutsche
Studiengänge. Die Qualität ist bei einigen Einrichtungen so ein Problem.
http://gertler.net/archives/1085
Stefan L. schrieb:> studienrelevanten Fächern vielleicht gerade so Abi-Niveau> erreichen. Anrechnen geht da nicht.
Wieso sagst du geht da nicht wenn dir Bespiele gezeigt werden, dass es
geht???
Stefan L. schrieb:> Breiter, aber nicht tiefer!
Doch tiefer und breiter!!!
Paul schrieb:> Schau in ein Buch für Hochschulen. Schau> in eines für Techniker. Das Niveau an den Technikerschulen ist gegen das> an den Hochschulen ein Witz! Diesen Witz willst Du mit Hochschulstoff> verrechnen?
Also ich habe Bücher da steht unter anderem drinnen für Fachschule und
Fachhochschule. Aber dann kommst du ja wieder, dass die das ja nur
schreiben um mehr zu verkaufen, das hatten wir schon. Du drehst es dann
so wie du es gerade brauchst.
Paul schrieb:> Der Abiturient kann in einem zusätzlichen Jahr zum> Bachelor den Facharbeiter (normal 3,5 Jahre) und den Meister (normal> 1000- 1200 h) machen!
Also das mit der Ausbildung ist nichts ungewöhnliches, siehe Duales
Studium.
Stefan L. schrieb:> Bleiben noch drei Jahre. Und eine Meisterprüfung kann ein Bachelor mit> seinem Wissen und ein wenig Lernaufwand schaffen. Und der AEVO-Schein> ist noch einmal eine Woche Zusatzaufwand.
Genau, wieso sollte es nicht gehen.
Da zeigen sich eben doch die sich überschneidenden Inhalte...;-)
Thomas1 schrieb:> Warum sollte sich jemand mit Bachelor verschlechtern? Der Meister ist> sogar noch unter dem Techniker und dieser wiederum unter dem Bachelor.
Sorry, aber man muss es mal von der Seite betrachten, bricht man ab hat
abe den Gesellenbrief ist wenigstens ein Abschluss vorhanden oder eben
zwei. Zieht man es durch, stehen einem ein paar Türen mehr offen weil
man etwas besser und breiter qualifiziert ist ale ein normaler
Absolvent.
Paul schrieb:> Nur komisch, wenn man dann dem Personaler klar machen will, daß man in 1> Jahr Facharbeiterbrief und Meister gemacht haben will.>> Ehrlichkeit hat heute leider keinen Stellenwert mehr.
Du immer mit deinem Personaler.
Sorry, aber so ein Absolvent ist zig mal besser qualifiziiert und
belastbarer als DU es bist.
Zudem noch flexibler Einsetzbar weil er MEHR weiß als z.b. DU der "nur"
den normalen Weg gegangen ist.
Da braucht keiner irgendetwas klar machen, in was für einer kleinen Welt
lebst du eigentlich?
Bei einem Dualen Studium ist es nichts ungewöhnliches eine Ausbildung
inkl. Gesellenbrief mitzumachen, auch die Ausbildereignungsprüfung ist
möglich.
In dein Schubladendenken passt sowas wohl nicht rein weil dir der
Weitblick fehlt.
Paul schrieb:> Die Fachschüler wollen> ihren Fachschulabaschluß mit einem Hochschulabschluß verrechnen.
Der Fachschulabschluss wird in dem Fall mit dem Weg zum
Hochschulabschluss verrechnet.
>Da zeigen sich eben doch die sich überschneidenden Inhalte...;-)
Meinst die Ankreuzfragen beim Facharbeiter? Das ist so, als liest man
nur das Inhaltsverzeichnis eines Hochschullehrbuches und meint dann das
Buch selbst gelesen zu haben. Man sieht, Du hast keinen Plan vom Niveau
an einer Hochschule.
>Der Fachschulabschluss wird in dem Fall mit dem Weg zum>Hochschulabschluss verrechnet.
Und das nennt sich dann Abitur oder FHR! Die können an einer Hochschule
anfangen, aber nichts verrechnen. Und dann gibt es immer noch genug
Techniker, die mit ihrem Technikerabschluß als Ersatz-FHR an der FH auf
die Schnauze fallen.
Was hier angestrebt wird, ist kein einheitlicher Hochschulraum, sondern
die Wiedereinführung der höheren Fachschule (Ingenieurschule) mit ihrem
zweifelhaften Qualitätsanspruch und damit schlechtem Ruf. Es wird ein
Hochschulabschluß zu einer Weiterbildung nach dem Berufsabschluß- Also
zurück in eine Zeit, wo jeder, der eine Ableitung begerrschte auf dem
Papier Ing. grad. war, später aber dann eher die Ebene der Meister und
Techniker übernahm. Ganz toll, solche "Ingenieure" braucht niemand und
dient nur dem Titelwahn. Das hat Westdeutschland 1971 erkannt, schaffte
die Ingenieurschulen ab und wollte die Gesamthochschule schaffen.
Ostdeutschland wollte bis 1992 die Ingenieurschulen dicht machen und
durch IHSen ersetzen. So toll waren diese "Praktiker" wohl doch nicht.
Paul schrieb:> Man sieht, Du hast keinen Plan vom Niveau> an einer Hochschule.
Genauso wie du keinen Plan hast vom Niveau der Berufsschulen,
Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachakademien, Meisterschulen, usw. ;-)
Aber hauptsache selbst alles wissen wollen wie es woanders zugeht und
anderen aber sagen wollen sie haben ja keine Ahnung, gut Paule mach
weiter so. Du bist so klug...:-))
Paul schrieb:> Und das nennt sich dann Abitur oder FHR! Die können an einer Hochschule> anfangen, aber nichts verrechnen. Und dann gibt es immer noch genug> Techniker, die mit ihrem Technikerabschluß als Ersatz-FHR an der FH auf> die Schnauze fallen.
Öhm, der Weg zum Hochschulabschluss ist immernoch in erster Linie das
Studium. Selbst in deiner Welt sollte das so sein... :-))
Paul schrieb:> Was hier angestrebt wird, ist kein einheitlicher Hochschulraum, sondern> die Wiedereinführung der höheren Fachschule (Ingenieurschule) mit ihrem> zweifelhaften Qualitätsanspruch und damit schlechtem Ruf.
Oh mein Gott, bitte geh auf die Straße und kämpfe für den Erhalt des
Niveaus der Hochschulen und versuche jeden mit deinem absolut
eingeschränktem, beschränktem, unseinsichtigen, beleidigenden, ...
Schubladendenken zu bekehren. Du kannst das Stände in den verschiedenen
Städten aufbauen, vielleicht komm ich ja mal an einem vorbei.
Oder du marschierst mit Plakaten, Transparenten und Megaphon durch die
Straßen. Los, kämpfe Paul, steh auf!!! :-))
Aber dann auch mit aller Konsequenz, dann sollten bitte alle, aber auch
alle Formen der Verrechnung, Abschlussanerkennung etc. abgeschafft
werden.
Also nichts mit Hochschulzugangsberechtigung für
Fachhochschulabsolventen, denn die haben sich ja um den langen,
steigigen Weg des gedrückt, hätten sich vielelicht bei der LK Wahl
"verwählen" können und am Abitur bereits scheitern können... :-))
WT schrieb:> mit Hochschulzugangsberechtigung
Oh, da habe ich was vergessen, ich meinte natürlich die allgemeine, denn
die FHR liegt ja schon vor...:-)
WT schrieb:> Da zeigen sich eben doch die sich überschneidenden Inhalte...;-)
Nein, hier zeigt sich nur, dass der Studierte eine Meisterprüfung locker
besteht. Der Umkehrschluss ist nicht zulässig.
WT schrieb:> Also ich habe Bücher da steht unter anderem drinnen für Fachschule und> Fachhochschule.
ISBN?
Klar, ein Tabellenbuch Elektrotechnik oder mal ein Buch über die
Grundlagen der Digitaltechnik kann auch ein Student gebrauchen. Das
heißt aber noch nicht, dass das Hochschulnivaeu widerspiegelt.
Wie weit bist du mit dem Papula gekommen?
Stefan L. schrieb:> Nein, hier zeigt sich nur, dass der Studierte eine Meisterprüfung locker> besteht. Der Umkehrschluss ist nicht zulässig.
Ach so, stimmt ja. So rum darf man es sehen, andersrum nicht. Oh mein
Gott. handgegenstrinhauStefan L. schrieb:> Das> heißt aber noch nicht, dass das Hochschulnivaeu widerspiegelt.
Stimmt, denn das darf ja nicht sein...
Merkst du eigentlich, dass du dir auch ebenso wie der liebe Paule alles
so hindrehen willst mit aller verzweiflung wie du es gerade brauchst???
Sorry, aber das ist echt ein großes Zeichen extremer Schwäche nichts
akzeptieren zu wollen und mit allen Mitteln Beispiele und Argumente
nicht zu akzeptieren und sie so zurecht beigen zu wollen wie sie
gebraucht werden.
WT schrieb:> Ach so, stimmt ja. So rum darf man es sehen, andersrum nicht.
Das ist ja richtig so. Schließlich kann ein Hauptschüler den Meister
locker bestehen, während der Bachelor auch für viele Abiturienten zu
schwer ist.
http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=5&ved=0CFQQFjAE&url=http%3A%2F%2Fwww.hamburger-fh.de%2Fstudiengaenge%2F71-6099-305-1_Anrechnungsformular_Technik.pdf&rct=j&q=Anrechnung%20Techniker%20auf%20Studium%20&ei=_cCaTaqLGZDxsgb7uvXABg&usg=AFQjCNHrrQYuBizBr0dc1RYGgd5Ing5ZcQ&cad=rja
So entscheidet z.B. die HFH. Und jetzt braucht nicht wieder kommen, das
geht sowieso nicht, oder dann sind es bloß Nebenfächer.
Ja das was man bisher gehört hat sind es meist ein paar Nebenfächer dort
angerechnet werden. Aber immerhin, man bekommt ein bisschen mehr Luft.
Die FH Fresenius hab ich ja schon genannt, worauf dann immer verwiesen
wird ich soll doch eine renomierte nennen (Typisches Beisspiel von
Beispiel nicht akzeptiert, sehr schwach), die Beispiele des Staatl.
gepr. Industrietechnologen (ein Berufsfachschulabschluss) hab ich auch
schon gebracht wird aber auch nicht akzeptiert und so hingedreht wie es
gerade gebraucht wird. Im Bereich Musik gibts noch ein
Anrechnungsbeispiel, im Bereich Hotelmanagement auch, im BWL Bereich
auch, ansonsten siehe z.B. das pdf. Also wenn dann solche Aussagen
kommen "das geht nicht", "wenn du weiter so einenMist redest...", "zeig
Beispiele von renomierten Hochschulen", dann werden hier bewusst
Beispiele, Beispiele keine ausgedachten Behauptungen ignoriert. Es wird
nur das akzeptiert was ins euer beider Bild passt und es wird so
hingedreht wie es für euch brauchbar ist.
Thomas1 schrieb:> Das ist ja richtig so. Schließlich kann ein Hauptschüler den Meister> locker bestehen, während der Bachelor auch für viele Abiturienten zu> schwer ist.
Würden überhaupt keine Zusammenhänge da sein, wäre es nicht so einfach
möglich nebenher Ausbildung und Meister im Fachbereich zu machen. ;-)
Woher weißt du denn, dass ein Hauptschüler den Meister locker bestehen
kann? Bist du Meister??
>Genauso wie du keinen Plan hast vom Niveau der Berufsschulen,>Berufsfachschulen, Fachschulen,
Ich bilde Azubis aus ;-) Ich weiß, was da an hochschulrelevantem Wissen
drankommt - nichts! Über die Fachschulen (Ingenieurschulen) im Osten
weißt Du natürlich alles. Wo kamst Du nochmal her? Bayern war da in
meiner Erinnerung.
1/5 der ostdeutschen Bevölkerung hatte diesen FS.-Ing. Hinzu kamen noch
die Dipl.-Ing. und HS-Ing. von den Hochschulen. Heute kommen ca. 20%
Hochschulabsolventen (FH und Uni) auf eine Alterskohorte. Wohlgemerkt
alle Studienrichungen. Darunter sind nur 1/3 technische Akademiker.
Willst Du wieder diese Verhältnisse, daß man den Weg zum Ingenieur so
flach gestaltet, daß man zwar 1/5 durch die Fachschulen zum Ingenieur
drückt, diese aber danach eher Meister- oder Technikerposten inne
hatten? Was bringt das?
Alle Fachschulabsolventen müssen Überflieger sein. Während der doofe
Abiturient 2 Jahre die Schulbank drückt, um für ein Hochschulstudium fit
gemacht wird, habt ihr schon 2/3 des Bachelors gleich mitgemacht (Modell
Wales).
Die Ingenieurschulen waren demnach hocheffizient, ihre Schüler
Schnellmerker, denn sie behaupten nach Klasse 10 in 3 Jahren dasselbe
gepackt zu haben, wie ein 12. Klässler nach 4 Jahren. Nun frage ich mich
nur warum die BRD und die DDR diese Schulen abschafften bzw. abschaffen
wollten?
>Öhm, der Weg zum Hochschulabschluss ist immernoch in erster Linie das>Studium.
Wenn man einen Mittelschulabschluß hat (mittlere Reife) führt der Weg
zum Hochschulabschluß zuerst über die Oberschule (FOS/Gym), danach über
eine Hochschule. Warum denkst Du, heißt es Hochschule, müßte dann
Oberschule heißen!
>Also nichts mit Hochschulzugangsberechtigung für>Fachhochschulabsolventen,
Klär erst mal die Begrifflichkeiten. Ich empfehle HRG §1, da werden
Leute wie Du feststellen, daß eine FH auch eine Hochschule ist. Dieses
Regelung gibt es seit 1976. Eine Fachhochschule ist eine Hochschule -
sagt der Name schon. Nicht zu verwechseln mit den Ingenieurschule - das
waren Fachschulen nach mittlerer Reife.
>Oder du marschierst mit Plakaten, Transparenten und Megaphon durch die>Straßen. Los, kämpfe Paul, steh auf!!! :-))
Naja so einen peinlichen Brief mit dutzenden Rechtschreibfehlern, wie
die Techniker an das Kultusminsterium geschickt haben, darin ihr
Begehren nach Gleichstellung zum Tarif des Ingenieurs im ÖvD geäußert
haben, setzte ich bestimmt nicht auf. Besser konnte man sich nicht
darstellen. Die Adressaten in der KMK haben köstlich gelacht über die
Diskrepanz zwischen angestrebten Ansehen und dem Unvermögen einen Brief
grammatikalisch richtig zu schreiben ;-)
>> Nein, hier zeigt sich nur, dass der Studierte eine Meisterprüfung locker>> besteht. Der Umkehrschluss ist nicht zulässig.>Ach so, stimmt ja. So rum darf man es sehen, andersrum nicht. Oh mein>Gott. handgegenstrinhau
Naja ich traue dem 10. Klässler auch eher zu, die Klausur Klasse 7 zu
bestehen, als dem 7. Klässler die Klausur der 10. Klasse.
>beleidigenden, ...Schubladendenken
Lies mal Deine Posts an alle durch, die nicht Deiner Meinung sind, da
lernt man die hohe Schule der Beleidigung.
Mensch WT, akzeptiere doch endlich mal, daß es ziwschen verschiendenen
Abschlüssen ein Niveau- und Zeitdauerunterschied gibt. Ein Facharbeiter
hat nichts mit dem Techniker zu tun. Der Techniker hat noch erheblich zu
studieren zum Bachelor, der Bachelor noch 2 Jahre zu Master usw. Warum
kann man sich mit seiner eigenen Leistung so schlecht einschätzen.
Denkst Du andere sind nur dumm, weil sie so lange Zeit brauchen und
gewisse Vorbildungen bringen. Ein Abiturient hat nicht 2 Jahre Däumchen
gedreht, während der Technikerschüler angeblich den halben Bachelor und
die FHR bereits vorgelgt hat. Solche Verrechnungspraktiken sind einfach
nur unfair gegenüber den Ehrlichen. Wieviele Techniker gehen den
regulären Weg und machen 4 Jahre Fh für das Diplom. Unter denen gibt es
bis 30 %, die rausfliegen. WIe erklärst DU denen, daß ihr Banknachbar
aus der Technikerschule 2 Jahre verrechnen kann, von dem Stoff, der
anderen das Genick an der Fh gebrochen hat. Hinzu kommt noch, daß ein
Titel im Ansehen kaputt gemacht wird, wenn er lax vergeben wird. AUch
das geht auf Kosten der Ehrlichen, weil einige nicht bereit sind oder
das Zeug dazu haben, sich an Regeln zu halten und sich Leistungen
erkaufen oder erschwindeln wollen. Ist das Dein Rechtsempfinden?
Paul schrieb:> Ich bilde Azubis aus ;-) Ich weiß, was da an hochschulrelevantem Wissen> drankommt - nichts! Über die Fachschulen (Ingenieurschulen) im Osten> weißt Du natürlich alles. Wo kamst Du nochmal her? Bayern war da in> meiner Erinnerung.
Gut dann weißt du über das relevante Wissen der Berufsschule in deinem
Bereich bescheid. Über Fachschulen weißt du natürlich bescheid? Wo
kommst du her?:-)
Paul schrieb:> Wenn man einen Mittelschulabschluß hat (mittlere Reife) führt der Weg> zum Hochschulabschluß zuerst über die Oberschule (FOS/Gym), danach über> eine Hochschule. Warum denkst Du, heißt es Hochschule, müßte dann> Oberschule heißen!
Davon sprach ich nicht, denn ein allgemeinbildender Schulabschluss ist
etwas anderes als eine Ausbildung/Studium. Du solltest da nicht alles
vermischen.
Paul schrieb:> Klär erst mal die Begrifflichkeiten. Ich empfehle HRG §1, da werden> Leute wie Du feststellen, daß eine FH auch eine Hochschule ist. Dieses> Regelung gibt es seit 1976. Eine Fachhochschule ist eine Hochschule -> sagt der Name schon. Nicht zu verwechseln mit den Ingenieurschule - das> waren Fachschulen nach mittlerer Reife.
Herr lass Hirn vom Himmel regnen, einen Beitrag darunter habe ich
geschrieben was ich vergessen habe. Also entweder wolltest du es nicht
lesen, hast es wirklich überlesen oder es ist das beste Zeichen, dass du
nur das lesen willst was du lesen willst und alles andere nicht sehen
willst.
Ich WEIß, dass eine FH eine Hochschule ist...im Gegensatz zu dir sind
mir die verschiedenen Schularten, inkl. ihrer Wertigkeiten und iherer
Zielsetzung bekannt. Deswegen besitze ich kein derartiges
Schubladendenken.
Paul schrieb:> Naja so einen peinlichen Brief mit dutzenden Rechtschreibfehlern, wie> die Techniker an das Kultusminsterium geschickt haben, darin ihr> Begehren nach Gleichstellung zum Tarif des Ingenieurs im ÖvD geäußert> haben, setzte ich bestimmt nicht auf. Besser konnte man sich nicht> darstellen. Die Adressaten in der KMK haben köstlich gelacht über die> Diskrepanz zwischen angestrebten Ansehen und dem Unvermögen einen Brief> grammatikalisch richtig zu schreiben ;-)
Und das weißt du woher? Ach ja du hast mit ihen gesprochen oder warst
dabei? :-)
Paul schrieb:> Naja ich traue dem 10. Klässler auch eher zu, die Klausur Klasse 7 zu> bestehen, als dem 7. Klässler die Klausur der 10. Klasse.
Allerdings muss er erstmal wissen was in Klasse 7 dran war...somit
ergeben sich doch wieder Zusammenhänge.
Paul schrieb:> Lies mal Deine Posts an alle durch, die nicht Deiner Meinung sind, da> lernt man die hohe Schule der Beleidigung.
Ähm, nein. Nur so jemand wie du, der meint alles andere nicht
akzeptieren zu müssen, den anderen das Wort im mund herumdrehen zu
müssen und nur das was er selber sagt als das einzig wahre bezeichnet.
Paul schrieb:> Mensch WT, akzeptiere doch endlich mal, daß es ziwschen verschiendenen> Abschlüssen ein Niveau- und Zeitdauerunterschied gibt.
Das habe ich nie bestritten. Hier merkt man, du verstehst es nicht.
Paul schrieb:> Ein Abiturient hat nicht 2 Jahre Däumchen> gedreht, während der Technikerschüler angeblich den halben Bachelor und> die FHR bereits vorgelgt hat.
Der Techniker ist auch nicht ausgebildet worden um das Abitur zu
bekommen, sondern um Aufgabenstellungen in seinem Bereich zu lösen und
jetzt sind wir wieder bei Ingenieuren und Technikern was die denn machen
und lernen...
Du wirst es nie verstehen.
Paul schrieb:> WIe erklärst DU denen, daß ihr Banknachbar> aus der Technikerschule 2 Jahre verrechnen kann, von dem Stoff, der> anderen das Genick an der Fh gebrochen hat.
Du, das kann ich mir so erklären, so lane es keine einheitliche Regelung
gibt und solche Möglichkeiten offen stehen, entstehen wiederum
Möglichkeiten solch einen Weg zu gehen.
Paul schrieb:> Ein Abiturient hat nicht 2 Jahre Däumchen> gedreht, während der Technikerschüler angeblich den halben Bachelor und> die FHR bereits vorgelgt hat.
Schau dir mal den Fächerkanon der Hochschule und Fachschule an...
natürlich ist ein Niveauunterschied da, sonst gäbe es keine zwei
Ausbildungswege, das habe ich nie bestritten. Aber obige Beispiele
zeigen gut, dass es Überschneidungen gibt und es keine strickte Trennung
gibt, sonder sich durchaus Inhalte und Niveau überschneiden.
Dass die Hochschule tiefer und breiter geht habe ich NIE bestritten, das
hast du mir in den Mund legen wollen.
>Herr lass Hirn vom Himmel regnen,
sprach der Techniker, der seit Jahren von Verrechnung schwärmt, anstatt
die Zeit zu nutzen, auf regulärem Wege den Hochschulabschluß zu
absolvieren.
>Ich WEIß, dass eine FH eine Hochschule ist...im Gegensatz zu dir sind>mir die verschiedenen Schularten, inkl. ihrer Wertigkeiten und iherer>Zielsetzung bekannt.
ist mit dieser Aussage:
>Deswegen besitze ich kein derartiges>Schubladendenken.
widerlegt.
>Und das weißt du woher? Ach ja du hast mit ihen gesprochen oder warst>dabei? :-)
Naja dieser Brief ist ja im Tech...forum abgedruckt und wird als
Durchbruch gefeiert. Die KMK und HRK, die aus Professoren besteht,
versteht schon so nicht, wie man auf die Idee kommen kann, mit einerm
niedrigeren Abschluß eine höhere Einstufung zu fordern. Die im Brief
dargelegte "Gleichwertigkeit" wird dann konterkariert durch das Fehlen
der Grundbildung im Fach Deutsch. Schmunzeln werden die schon. Eine
Karikatur kann es nicht besser.
>Das habe ich nie bestritten. Hier merkt man, du verstehst es nicht.
Warum verstehst Du dann nicht, daß man ungleiche Leistung und Zeitdauer
nicht fair verrechnen kann. Die Hochschulen im pdf haben es doch auf
etlichen Seiten dargelegt.
>Der Techniker ist auch nicht ausgebildet worden um das Abitur zu>bekommen, sondern um Aufgabenstellungen in seinem Bereich zu lösen
Ja dann arbeite doch auch dort, wofür Du ausgebildet wurdest und
versuche nicht in andere Bereiche einzudringen, für die ein Abitur
spezialisiert. Aber Du willst ja noch obendrein was verrechnen...
>Du, das kann ich mir so erklären, so lane es keine einheitliche Regelung>gibt und solche Möglichkeiten offen stehen, entstehen wiederum>Möglichkeiten solch einen Weg zu gehen.
Ist dasselbe: Wenn der Nachbar vergessen hat die Tür abzuschließen, kann
ich ja in seine Wohnung eindringen. Fair geht anders.
>Schau dir mal den Fächerkanon der Hochschule und Fachschule an...>natürlich ist ein Niveauunterschied da, sonst gäbe es keine zwei>Ausbildungswege, das habe ich nie bestritten.
und
>Aber obige Beispiele zeigen gut, dass es Überschneidungen gibt und es >keine
strickte Trennung gibt, sonder sich durchaus Inhalte und Niveau >überschneiden.
widerspricht sich. Die Beispiele zeigen nur, daß es Hochschulen gibt,
deren Profitgier größer ist als die eigene Reputation. Die das Ansehen
und die Bestädnigkeit des deutschen Hochschulabschlusses kaputt spielen.
>Dass die Hochschule tiefer und breiter geht habe ich NIE bestritten,
Und das kann man dann natürlich verrechnen. Seichten Stoff mit tieferen
und engere Sichtweise mit breiterer? Sehr logisch.
WT schrieb:> Schau dir mal den Fächerkanon der Hochschule und Fachschule an...
Wir hatten in der Grundschule schon Mathematik und Deutsch. Im Abitur
auch. Darf ich mir jetzt also die Leistungen aus der Grundschule
anrechnen lassen, um mir eine Abiprüfung zu sparen?
Das ist in etwa die Größenordnung des Niveauunterschieds, den du auch
zwischen Fachschule und Hochschule finden wirst.
Genauso dein Fall mit den Schulbüchern: Ein Abiturient wird genauso ein
Englisch-Wörterbuch nutzen wie ein Fünftklässler. Das heißt aber noch
lange nicht, dass der Fünftklässler sofort das Abitur schreiben könnte.
WT schrieb:> Ach so, stimmt ja. So rum darf man es sehen, andersrum nicht. Oh mein> Gott. handgegenstrinhau
Tja, so ist es aber. Die Meisterprüfung ist im Prinzip stures
Auswendiglernen. Das macht ein Student mal nebenbei. Ein Meister wird
aber niemals sofort eine Matheprüfung bestehen können, weil da auf einer
ganz anderen Abstraktionsebene gearbeitet wird.
Ich habe jetzt ja schon mehrfach einen Tipp gegeben, wie du selbst mal
deinen Horizont erweitern kannst und über den Tellerrand blicken kannst.
Da du nicht darauf eingehst, gestehst du dir doch im Prinzip selbst ein,
dass das alles nicht so einfach geht wie du hier mit großen Tönen
behauptest.
Paul schrieb:> sprach der Techniker, der seit Jahren von Verrechnung schwärmt, anstatt> die Zeit zu nutzen, auf regulärem Wege den Hochschulabschluß zu> absolvieren.
Wer hat denn gesagt das ich das machen will? Das kommt immer nur von
dir, ich hab das nie gesagt.
Paul schrieb:> Ich WEIß, dass eine FH eine Hochschule ist...im Gegensatz zu dir sind>>mir die verschiedenen Schularten, inkl. ihrer Wertigkeiten und iherer>>Zielsetzung bekannt.>> ist mit dieser Aussage:>>>Deswegen besitze ich kein derartiges>>Schubladendenken.>> widerlegt.
IN deiner Vorstellung vielleicht.
Paul schrieb:> Ja dann arbeite doch auch dort, wofür Du ausgebildet wurdest und> versuche nicht in andere Bereiche einzudringen, für die ein Abitur> spezialisiert. Aber Du willst ja noch obendrein was verrechnen...
Das Abitur ist mittlerweile nicht nur für ein Studium da, zudem gibt es
auch mittlerweile andere Wege an die Hochschule.
Das mit dem verrechnen ist ja keine Sache die ich will sondern die
bereits praktiziert wird, falls du es immernoch nicht verstanden hast.
Und des zeigt wiederum, dass Anrechnungspotential vorhanden ist, sonst
würde es nicht funktionieren.
Paul schrieb:>>Du, das kann ich mir so erklären, so lane es keine einheitliche Regelung>>gibt und solche Möglichkeiten offen stehen, entstehen wiederum>>Möglichkeiten solch einen Weg zu gehen.>> Ist dasselbe: Wenn der Nachbar vergessen hat die Tür abzuschließen, kann> ich ja in seine Wohnung eindringen. Fair geht anders.
Was ist das denn für ein Käse. Da sind wir wieder beim Hirn.
Überleg dir mal was du da schreibst.
Paul schrieb:> widerspricht sich.
Da widerspricht sich rein garnichts, dein Schubladendenken hindert dich
aber es zu verstehen.
Paul schrieb:> Und das kann man dann natürlich verrechnen. Seichten Stoff mit tieferen> und engere Sichtweise mit breiterer? Sehr logisch.
Du verstehst es wirklich nicht oder willst es nicht verstehen..oder...
Stefan L. schrieb:> Das ist in etwa die Größenordnung des Niveauunterschieds, den du auch> zwischen Fachschule und Hochschule finden wirst.
So ein Schmarrn.
Stefan L. schrieb:> Das macht ein Student mal nebenbei. Ein Meister wird> aber niemals sofort eine Matheprüfung bestehen können, weil da auf einer> ganz anderen Abstraktionsebene gearbeitet wird.
Wenn der Student das nebenbei macht, muss er auch relevanten Stoff
gehabt haben in irgendeiner Art und Weise ;-) na?
Stefan L. schrieb:> Ich habe jetzt ja schon mehrfach einen Tipp gegeben, wie du selbst mal> deinen Horizont erweitern kannst und über den Tellerrand blicken kannst.> Da du nicht darauf eingehst, gestehst du dir doch im Prinzip selbst ein,> dass das alles nicht so einfach geht wie du hier mit großen Tönen> behauptest.
Danke für den Tipp, aber zum einen hab ich nicht vor diesen Weg zu
gehen,. zum anderen solltest du etwas vorsichtiger sein mit deinen
Ansagen und erbrachte Beispiele erstmal akzeptieren und nicht einfach
ignorieren bzw. nicht akzeptieren. Das es einfach ist hab ich z.B. nie
behauptet oder machst du es jetzt so wie der Paule und unterstellst
anderen irgendwelche Aussagen?
WT schrieb:> Das Abitur ist mittlerweile nicht nur für ein Studium da, zudem gibt es> auch mittlerweile andere Wege an die Hochschule.
Es gibt in einigen Ländern die Open University. Da wird kein
Schulabschluß verlangt. Wer das Studium da schafft, hat seinen Bachelor
verdient. Auch dort wird nix verschenkt.
WT schrieb:> Stefan L. schrieb:>> Das ist in etwa die Größenordnung des Niveauunterschieds, den du auch>> zwischen Fachschule und Hochschule finden wirst.>> So ein Schmarrn.
Würde ein größenwahnsinniger Grundschüler vielleicht auch sagen.
WT schrieb:> Wenn der Student das nebenbei macht, muss er auch relevanten Stoff> gehabt haben in irgendeiner Art und Weise ;-) na?
Um es mit deinen Worten und deiner Argumentationskraft zu sagen: So ein
Schmarrn.
Wenn du wieder bereit bist, ordentlich zu diskutieren, erkläre ich dir
auch gerne, wieso das so ist.
WT schrieb:> und erbrachte Beispiele erstmal akzeptieren und nicht einfach> ignorieren
Der Einzige, der etwas nicht akzeptiert und ignorierst bist du. Ich
akzeptiere, dass es solche Studiengänge gibt, die anrechnen. Ich sage
nur, dass ein volles, ordentliches Studium diesen Abschlüssen in allen
Belangen vollkommen überlegen ist.
WT schrieb:> Danke für den Tipp, aber zum einen hab ich nicht vor diesen Weg zu> gehen
Das war der Kern meiner Aussage. Dann solltest du dich aber nicht so
weit aus dem Fenster lehnen, wenn du noch nicht einmal ein geringstes
Interesse hast, dich mit den Niveauunterschieden von Schule zu
Hochschule zu beschäftigen.
Stefan L. schrieb:> Würde ein größenwahnsinniger Grundschüler vielleicht auch sagen.
Eher jemand der realistisch ist und mehr davon weiß als du.
Stefan L. schrieb:> Um es mit deinen Worten und deiner Argumentationskraft zu sagen: So ein> Schmarrn.>> Wenn du wieder bereit bist, ordentlich zu diskutieren, erkläre ich dir> auch gerne, wieso das so ist.
Mit dir ist es sowieso sinnlos weil du wie dein Freund Paul es nicht
einsehen willst oder verstehen willst.
Das es kein Schmarrn ist weiß ich, als brauchst DU mir ganz bestimmt
nicht sagen ich rede Schmarrn.
Stefan L. schrieb:> Der Einzige, der etwas nicht akzeptiert und ignorierst bist du. Ich> akzeptiere, dass es solche Studiengänge gibt, die anrechnen. Ich sage> nur, dass ein volles, ordentliches Studium diesen Abschlüssen in allen> Belangen vollkommen überlegen ist.
Wo habe ich denn etwas ignoriert??? Das musst du mir mal zeigen. Du
sagst doch immer das gibt es nicht, das geht nicht, das kann es nicht
geben.
Werden Beispiele gezeigt werden sie nicht akzeptiert oder nicht
wahrgenommen.
Also stimmt die Aussage "es kann nicht gehen", "sowas gibt es nicht"
einfacht nicht.
Was du darüber denkst und was du über den Wert denkst ist dein Bier, was
du dir in deiiner Welt ausleben kannst.
Fakt ist hier trotzde, dass der Abschluss auch wenn er mit Anrechnungen
im Studium erworben wurde 100% gleichwertig ist mit einem der ohne
Anrechnungen erworben wurde.
Auch wenn der Paul eine gewisse Ungerechtigkeit anprangert, aber so
lange es legal ist und funktioniert, ist es völlig in Ordnung. Wer das
machen will weiß wo was angerechnet wird und kann sich darum bemühen
auch diesen Weg zu gehen.
Stefan L. schrieb:> Das war der Kern meiner Aussage. Dann solltest du dich aber nicht so> weit aus dem Fenster lehnen, wenn du noch nicht einmal ein geringstes> Interesse hast, dich mit den Niveauunterschieden von Schule zu> Hochschule zu beschäftigen.
Junge halt dich erstmal zurück. Ich beschäftige mich mehr damit als du
es bisher ansatzweise getan hast.
Andersrum rate ich dir, mach eine Ausbildung, geh arbeiten danach an die
Fachschule zwischendrinnen machst den Meister mit, dann kannst zu 100%
Vergleiche anstellen.
Mir aber vorhalten zu wollen ich hätte keine Ahnung nur weil ich nicht
an der Hochschule bin und auch nicht hin will, du selbst aber auch keine
Ahnung von der Fachschule und/oder Meisterschule und Berufsfachschule
hast aber meinst bescheid zu wissen ist schon ein Stück sehr sehr weit
ausgeteilt.
So in der Richtung ich hätte keine Ahnung wie man ein Automatikauto
fährt weil ich noch keins gefahren bin und nicht fahren will, du aber
meinst als Automatikfahrer trotzdem über Schaltgetriebe urteilen zu
können der aber selbst nicht damit gefahren ist.
Große Klasse.
WT schrieb:> Das es kein Schmarrn ist weiß ich, als brauchst DU mir ganz bestimmt> nicht sagen ich rede Schmarrn.
Glaubst du! In Wahrheit hast du keinen blassen Schimmer.
WT schrieb:> Junge halt dich erstmal zurück. Ich beschäftige mich mehr damit als du> es bisher ansatzweise getan hast.
Du beschäftigst dich nur mit Wegen, wie man sich vor einem echten
Studium drückt. Wenn man dir Hinweise gibt, wie du dich wirklich mit
dem Niveau eines Studiums beschäftigen kann, drückst du dich ganz
plötzlich.
WT schrieb:> Fakt ist hier trotzde, dass der Abschluss auch wenn er mit Anrechnungen> im Studium erworben wurde 100% gleichwertig ist mit einem der ohne> Anrechnungen erworben wurde.
Das ist schlicht und einfach ein Hirngespinst von dir. Das glauben
nämlich nicht einmal die Leute, die solche Studienangebote entwickeln.
WT schrieb:> Andersrum rate ich dir, mach eine Ausbildung, geh arbeiten danach an die> Fachschule zwischendrinnen machst den Meister mit, dann kannst zu 100%> Vergleiche anstellen.
Es reicht mir, wenn ich diese Leute selbst ausbilde und sie auch auf die
Prüfungen vorbereite.
Das Thema Anrechnung habe ich mal kürzlich vor einer Gruppe
angeschnitten: Da kam ganz schön Gelächter auf.
Stefan L. schrieb:> Glaubst du! In Wahrheit hast du keinen blassen Schimmer.
Sagt der, der denkt alles zu wissen...ich lach mich kaputt.
Stefan L. schrieb:> Du beschäftigst dich nur mit Wegen, wie man sich vor einem echten> Studium drückt. Wenn man dir Hinweise gibt, wie du dich wirklich mit> dem Niveau eines Studiums beschäftigen kann, drückst du dich ganz> plötzlich.
Wer sagt denn, das ich mich drücke? Was unterstellst du mir denn?
Stefan L. schrieb:> Das ist schlicht und einfach ein Hirngespinst von dir. Das glauben> nämlich nicht einmal die Leute, die solche Studienangebote entwickeln
Also jetzt mal langsam guter Junge, du unterstellst Dinge aber selsbt
redet du Schmarrn vom feinsten.
So ein Abschluss ist zu 100% formal gleichwertig, denn das restlichlich
Studium muss genauso absolviert werden.
Bei den Staatlich geprüften Industrietechnologen gab es einen extra
Studiengang, sonst aber nicht.
Stefan L. schrieb:> Es reicht mir, wenn ich diese Leute selbst ausbilde und sie auch auf die> Prüfungen vorbereite.
Was bildest du denn alles aus? Hast du somit einen Einblick in die
Berufsschule, alle BErufsfachschulen, in alle Fachschulen, Fachakademien
etc.??? Na?
Aber mir genau das vorhalten.
Auch wenn ich nicht ausbilde, weiß ich wovon ich rede.
Weißt was, lass gut sein.
Du hast deine Meinung und ich hab meine. Ich akzeptiere deine Meinung
das du es nicht gut findest, ist vollkommen in Ordnung.
Fakt ist, dass es eben Möglichkeiten gibt sich etwas anrechnen zu
lassen, was zeigt, dass es geht. Beispiele diesbezüglich wurden schon
mehrfach aufgeführt.
Ich finde dies gut und wer es nutzen will soll es nutzen, wer nicht soll
es nicht machen.
Du findest es nicht gut, das ist auch in Ordnung, allerdings kannst du
nicht behaupten es geht nicht!
Auf einen grünen Zweig kommen wir sowie so nicht und bevor es ausufert
und wir uns noch mehr Dinge an den Kopf werfen, Sachen falsch aufgefasst
werden oder unterstellt werden oder sonst was, lass gut sein, Frieden.
Jeder von uns hat seine Meinung darüber.
WT schrieb:> Was bildest du denn alles aus? Hast du somit einen Einblick in die> Berufsschule, alle BErufsfachschulen, in alle Fachschulen, Fachakademien> etc.??? Na?
Auszubildene verschiedener Berufsbilder und den einen oder anderen
Teilzeit-Techniker haben wir auch noch hier sitzen, der gerne mal
Nachhilfe bei den Ingenieuren im Betrieb nimmt.
WT schrieb:> Auch wenn ich nicht ausbilde, weiß ich wovon ich rede.
Und trotzdem kennst du selbst also alle Schulen in Deutschland? Respekt.
Mit diesem Argument hast du dich jetzt echt selbst abgeschossen.
WT schrieb:> So ein Abschluss ist zu 100% formal gleichwertig, denn das restlichlich> Studium muss genauso absolviert werden.
Formal vielleicht ja, real nein. Vor einem Personaler erst recht nicht.
WT schrieb:> Wer sagt denn, das ich mich drücke?
Wieviele Aufgaben vom Papula hast du jetzt schon gerechnet?
Kein bisschen Ahnung von Hochschulen, wenig Ahnung von Fachschulen und
dann so ne dicke Lippe. Und du schaffst es noch nicht einmal, die
Meinung anderer in einer Diskussion auch nur annähernd korrekt
wiederzugeben. Das ist echt nicht mehr zu glauben. Mir reichts.
Stefan L. schrieb:> Und trotzdem kennst du selbst also alle Schulen in Deutschland? Respekt.> Mit diesem Argument hast du dich jetzt echt selbst abgeschossen.
Ich habs nie behauptet und ich halte es dir nicht vor im Gegensatz zu
dir.
Du kennst sie ja auch nicht, ich hab nur dein Argument benutzt.
Stefan L. schrieb:> Formal vielleicht ja, real nein. Vor einem Personaler erst recht nicht.
Auch wieder eine Aussage die du nicht wirklich treffen kannst, weil es
nur Spekulationen sind.
Stefan L. schrieb:> Kein bisschen Ahnung von Hochschulen, wenig Ahnung von Fachschulen und> dann so ne dicke Lippe. Das ist echt nicht mehr zu glauben. Mir reichts.
Mir auch, da du mir schon wieder etwas vorhälst was bei dir selbst der
Fall ist.
Also nochmal, lass gut sein.
Stefan L. schrieb:> Ich habe wenigstens Argumente gebracht. Offensichtlich ein Fremdwort für> dich. Du bist schon ein urkomischer Typ. :)
Habe ich auch, aber anscheinend hast du sie nicht gesehen.
Passt schon :-)
>Mit dir ist es sowieso sinnlos weil du wie dein Freund Paul es nicht>einsehen willst oder verstehen willst.
WT, wo ist eigentlich Dein Freund Gästchen? Doch nicht etwa beim
Fernstudium, um die Gepflogenheiten an einer Hochschule kennenzulernen?
>Auch wenn der Paul eine gewisse Ungerechtigkeit anprangert, aber so>lange es legal ist und funktioniert, ist es völlig in Ordnung.
Diese Ungerechtigkeit gibt es ohne Zweifel. Die Opfer sind die Ehrlichen
(z. B. die Techniker, die den langen Weg gehen, dafür dann aber auch
halten, was sie auf dem Papier versprechen).
Legal sind Deine Verrechnungspraktiken, genauso wie die Nachdiplomierei.
Funktionieren wird es nur auf dem Papier, denn die Kenntnisse fehlen ja.
Und ob es für denjenigen völlig in Ordnung ist, hängt mit dem Anspruch
an sich selbst zusammen, daß man sich eingestehen muß, den "Trampelpfad
quer über die Wiese" genommen zu haben und v. a. sich selber betrügt um
die Illusion, einen bestimmten Titel fachlich erfüllen zu können. Aber
solche Menschen gibt es, keine Frage (Karl-Theodor).
>So ein Abschluss ist zu 100% formal gleichwertig, denn das restlichlich>Studium muss genauso absolviert werden.
Du sagst es doch selber: "formal". Soll heißen, auf dem Papier und vor
Gericht. Der Ehrliche braucht das Adjektiv "formal" nicht. Er ist auch
inhaltlich, zeitlich und vom Anspruch gleichwertig und kann den Anspruch
im Arbeitsleben an einen bestimmten Titel auch erfüllen.
Paul schrieb:> Diese Ungerechtigkeit gibt es ohne Zweifel. Die Opfer sind die Ehrlichen> (z. B. die Techniker, die den langen Weg gehen, dafür dann aber auch> halten, was sie auf dem Papier versprechen).
Es wirrd immer und überall Ungerechtigkeiten geben, vor allem wenn sich
etwas ändert und weiterentwickelt.
Paul schrieb:> Legal sind Deine Verrechnungspraktiken, genauso wie die Nachdiplomierei.> Funktionieren wird es nur auf dem Papier, denn die Kenntnisse fehlen ja.
Die Kenntnisse werden ja angerechnet und sofern sie von der Hochschule
als gleichwertoig betrachtet werden zu X %, ist es vollkommen o.k.
Paul schrieb:> Du sagst es doch selber: "formal". Soll heißen, auf dem Papier und vor> Gericht. Der Ehrliche braucht das Adjektiv "formal" nicht. Er ist auch> inhaltlich, zeitlich und vom Anspruch gleichwertig und kann den Anspruch> im Arbeitsleben an einen bestimmten Titel auch erfüllen.
Ich sag es deshalb, weil ich keine spekulationen zur Behauptung machen
will. Formal gleichwertig, wie es ein Personaler oder ein Chef sieht,
darüber will ich kein Urteil bilden, da ich nicht die Meinung aller
Personaler und Chefs kenne.
>Formal gleichwertig, wie es ein Personaler oder ein Chef sieht,>darüber will ich kein Urteil bilden, da ich nicht die Meinung aller>Personaler und Chefs kenne.
Genau da liegt der Hund begraben. Ein Personaler schreibt eine Stelle
für einen Dipl.-Ing. (FH) aus. Formal sind hiermit auch die
Nachdiplomierten im Boot. Ob er die dann aber als gleich ansieht, (weil
er ja den regulären Zeitaufwand kennt), steht auf einem anderen Blatt.
Das kann seine Entscheidung, jemanden zum Vorstellungsgespräch
einzuladen nicht unerheblich beeinflussen. Und das ist der eigentliche
Hauptzweck einer bestimmten Qualifikationsstufe ausgedrückt durch einen
Titel oder Grad. Welche Kenntnis- und Niveaustufe kann man erwarten.
Naja, sicherlich würde ein personaler im stutzig sein wenn jmd im
Ausland sein Studium absolviert hat insb. wenn es einen vergleichbaren
Studiengang in Deutschland mit wesentlich geringeren Studiengebühren
geben würde.
Aber wenn er danach den Master absolviert und das in Deutschland könnte
sich das Blatt sicher wenden!(insb bei Stellen in dem der Master nicht
wirklich notwendig ist - was ja angeblich eine Vielzahl an stellen sein
soll)
[Die Sachen aus Mathe 1/2 evtl 3 muss er ja irgendwann anwenden können -
wobei auch da angemerkt sei das ich nie wieder gefragt wurde wie eine
FFT/iFFT funktioniert!]
yannik schrieb:> Naja, sicherlich würde ein personaler im stutzig sein wenn jmd im> Ausland sein Studium absolviert hat insb. wenn es einen vergleichbaren> Studiengang in Deutschland mit wesentlich geringeren Studiengebühren> geben würde.
Naja, also im Ausland zu studieren ist jetzt nichts vollommen
ungewöhnliches.
yannik schrieb:> Naja, sicherlich würde ein personaler im stutzig sein wenn jmd im> Ausland sein Studium absolviert hat insb. wenn es einen vergleichbaren> Studiengang in Deutschland mit wesentlich geringeren Studiengebühren> geben würde.
Studium im Ausland ist prinzipiell kein Problem. Stutzig wird er erst
dann, wenn das Studium wesentlich kürzer als das deutsche Studium ist.
Das kann ganz schnell ein sofortiges Ausschlusskriterium sein, wenn
derjenige nicht durch besondere Berufserfahrung hervorsticht. Wobei dann
wieder die Frage aufkommt: Wofür das ganze Studium dann?
yannik schrieb:> Aber wenn er danach den Master absolviert und das in Deutschland könnte> sich das Blatt sicher wenden!(insb bei Stellen in dem der Master nicht> wirklich notwendig ist - was ja angeblich eine Vielzahl an stellen sein> soll)
Die Frage ist, ob er ohne weiteres zu einem Master in Deutschland
zugelassen wird (in der Regel ist immer noch dreijähriges Studium in der
Zulassungsordnung verankert) und ob er das mit dem Vorwissen überhaupt
schafft.
ist nicht entscheidet ob der studiengang akkreditiert ist(von einer
europäischen agentur), der studiengang in wales ist ja eigentlich auf 6
od 7 sem ausgelegt dh der studiengang dürfte sich nicht allzu sehr von
dem typischen et studium unterschieden.
wie egsagt ich würde es interessant finden wenn es probleme gibt! da es
ganz interessant wäre eine klage zu sehen!
(wenn kapazitäten bestsehen und man die anforderungen an note und
akkredetierung des studiengangs erfüllt, kann ich mir nicht vorstellen
das ein dt. oder später ein europäisches gericht die entscheidung der
hochschule aufrechterhält!(sonst wäre die akkredetierung ja absolut
sinnfrei!) )
yannik schrieb:> wie egsagt ich würde es interessant finden wenn es probleme gibt! da es> ganz interessant wäre eine klage zu sehen!
Ja soweit kommen wir leider noch, dass nicht vorhandene Leistung
eingeklagt werden kann.
Ich bin so schon froh, vor dem Bachelor/Master-System meinen ersten
Abschluss bekommen zu haben, aber dann wird es wirklich wichtig sein,
vor dem großen Sturz des deutschen Hochschulsystems studiert zu haben.
Stefan L. schrieb:> dem großen Sturz des deutschen Hochschulsystems studiert zu haben.>>>> Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |
Also bei uns sind ja solche Anrechnungen in dem Umfang nicht so leicht
möglich und wird auch nicht in größerem Umfang praktiziert.
Also mal den Ball flach halten.
Wenn die Anforderungen in anderen Ländern so sind, dass die Fachschule
in vollem Umfang angerechnet werden kann, dann müsste man in dem Zug
jedem einen Vorwurf machen, der im Ausland studiert.
Naja, sie haben einen Bachelor's dregree in einen Studiengang der
Akkreditierung ist - die Anerkennung der Leistung für diesen Abschluss
obliegt der Hochschule die den Bachelor vergeben hat.
Daher würde ich schätzen das man nicht Leistung einklagt die man nicht
erbracht hat sondern darauf klagt mit einen Grad (den man ja legal
erworben hat) die Möglichkeiten in Anspruch nehmen zu können die ein
Bologna zusichert!Im Grunde muss man sich ja bei Bologna darauf
verlassen das die anderen Hochschulen und die Akkreditierungsagenturen
ihre "Arbeit" richtig machen!Selbes gilt ja auch für den EU-Führerschein
(dort unterstellt man ja anderen Ländern auch nicht das sie ihre Arbeit
nicht richtig machen)!
[-> ob man damit nun den Master hier wirklich erwerben kann etc steht
auf einen anderen Blatt]
Das Problem am Bologna ist doch, dass es vorher schon (offensichtlich)
extreme Niveauunterschiede gab. Diese wurden jetzt natürlich noch nicht
beseitigt. Man darf sich also nicht an den schlechtesten Hochschulen in
Europa orientieren, wenn man einen ordentlichen Abschluss haben möchte.
Wenn man jetzt eine deutsche Uni darauf verklagen will, das Nivaeu der
schlechtesten Hochschule Europas anzunehmen, ist es vorbei mit unserem
Bildungssystem.
Wirklich konsequent wäre es, wenn man das Mindestniveau für Hochschulen
deutlich erhöht und die Hochschulen, die das nicht einhalten, zu
Fachschulen degradiert. Dann gäbe es auch solche Mogelstudiengänge nicht
mehr.
Stefan L. schrieb:> Wirklich konsequent wäre es, wenn man das Mindestniveau für Hochschulen> deutlich erhöht und die Hochschulen, die das nicht einhalten, zu> Fachschulen degradiert. Dann gäbe es auch solche Mogelstudiengänge nicht> mehr.
Und was willst du als Maßstab nehmen?
Stefan L. schrieb:> Wirklich konsequent wäre es, wenn man das Mindestniveau für Hochschulen> deutlich erhöht
Naja. Erstmal muß das Niveau vom Abi wieder hoch. Da können heutige
Abiturienten weniger als Realschüler vor 20 Jahren.
sicher differenzial und integralrechnung, vektorrechnung, einfache dgl,
stochastik, kombinatotik etc alles sachen die realschüler vor 20jahren
hatte...
yannik schrieb:> sicher differenzial und integralrechnung, vektorrechnung, einfache dgl,> stochastik, kombinatotik etc alles sachen die realschüler vor 20jahren> hatte...
Haha. Du hast heute noch keine Abiturienten gesehen. Die hängen schon
beim Bruchrechnen.
Das sind alles Vorurteile!
Man kann sich ja einfach mal die Mathe-Abschlussarbeit der Bundesländer
ansehen!
(sicherlich gibt es heute in der 11/12 CAS aber dennoch muss ein Teil
der Prüfung ohne CAS absolviert werden(das mag sich von BL zu BL etwas
unetrscheiden!)!)
>Aber wenn er danach den Master absolviert und das in Deutschland könnte>sich das Blatt sicher wenden!(insb bei Stellen in dem der Master nicht>wirklich notwendig ist - was ja angeblich eine Vielzahl an stellen sein>soll)
Für den Master muß er >=180 akkreditierte ECTS haben. D. h. die Module
müssen nachvollziehbar im Modulplan stehen. Das tun sie für die ersten 2
Jahre weder an der Fachschule noch an der Hochschule in Wales, weil sie
ja die nicht vorhanden "Module" übernimmt. Dieser Absolvent wird in Dtl.
erhebliche Probleme haben, an einer Hochschule zum Master genommen zu
werden, gerade wenn noch der Notenschnitt über die Zulassung bestimmt.
>Haha. Du hast heute noch keine Abiturienten gesehen. Die hängen schon>beim Bruchrechnen.
Na Thomas 1, so schlimm ist es heute auch wieder nicht. Ein Abiturient
von heute steht schon anders im Saft, als der Realschüler vor 20 Jahren.
Vor allem im schöngeistigen und sprachlichen Bereich. Man könnte
natürlich den Drall der EOS wiederbeleben (Zugang nur mit 1,3 oder
besser, kein Abwählen, kein Sitzenbleiben, sondern raus, alle schreiben
die 10.-Klasse mit für den Fall des Scheiterns, Prüfungen in allen
Naturwissenschaften usw., Einheitslehrpläne und Prüfungen bundesweit)
Vielleicht kann mir von euch jemand weiterhelfen!!!!
Ich möchte die Ausbildung zum Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) an der HTL
Vöcklabruck machen, das über die Fachhochschule Mittweida läuft!
Ich habe an der HTL Vöcklabruck maturiert (Wirtschaftsingenieurwesen -
Betriebsinformatik) und war so im Durchschnitt!
Wie schwierig ist dieses Studium?
Vielleicht kann mir einer einen Vergleich zur HTL machen (vom
Lernaufwand)...kann man das überhaupt vergleichen?
Gerhard schrieb:> Wie schwierig ist dieses Studium?>> Vielleicht kann mir einer einen Vergleich zur HTL machen (vom> Lernaufwand)...kann man das überhaupt vergleichen?
Wenn die Frage ernst gemeint ist...man kann die HTL-Ausbildung nicht mit
einem Studium vergleichen.
Ich habe selber HTL gemacht und mache jetzt ein Wirtschaftsing.-Studium,
allerdings an einer "richtigen" FH ;)
Ich stelle fest, dass hier nicht sehr viele eine Ahnung vom österr.
Schulsystem haben. Die HTL in Ö ist eine Schule die mit der Matura
(=Abitur) abschließt und 5Jahre dauert (=1Jahr länger als ein Gymnasium)
und daher mit der 13. Schulstufe abgeschlossen ist.
Lehrer an einer HTL müssen die Fachrichtung in der sie unterrichten
einen Dipl.Ing. oder MSc. und eine 5-jährige Berufspraxis aufweisen.
Selbige dürften auch an der Uni (eingeschränkt) und FH lehren(!).
Der Stundenplan in der HTL sah zu meiner Zeit 40 Schulwochenstunden vor
(50min) - danach waren noch Hausübungen und Co zu absolvieren.
Jeder kann sich selbst ausrechnen, wieviele Stunden ein HTL'er mehr in
die Schule geht als ein Gymnasiast. - Von wegen irgendwas sei geschenkt!
Zur Erreichung der Standesbezeichnung "Ing." in Österreich ist eine
"Mindestens dreijährige fachbezogene Praxis, die gehobene Kenntnisse auf
jenen Fachgebieten voraussetzt, auf denen Reife- und Diplomprüfungen
abgelegt werden können." die auch überprüft wird. Ein Freund von mir hat
bei Beantragung einen negativ-Bescheid erhalten, da die "gehobenen
Kenntnisse" nicht erfüllt ware.
Zum fachlichen: Ein HTL Ing wird praktische Kenntnisse aufweisen die ein
Dipl.Ing. so nicht hat (das sagt meine 10Jährige Berufserfahrung). Er
kann aber sicher keine mathematischen Beweise runterbeten (und das lernt
man an der Uni in Mathe - zumindest an der, der ich studiere).
Die technischen/anwendungs Fächer an der Uni waren für mich kein Thema -
ohne Lernen in Klausur/Übung gesetzt (5Jahre nach HTL) und mind. nen 3er
geschrieben. Sobald der Unterricht mathematisch wurde, sah die sache
anders aus - sorry, Sätze & Beweise auswendig lernen ist für mich
sinnfrei, wird aber verlangt.
Ich kenn beide Seiten und muß sagen, dass die Berufsqualifikation einer
HTL dem eines Bakk entspricht, aber das aufgrund der doch sehr anders
gearteten beruflichen Anforderungen, für die nur ein Teil des Studiums
an einer Uni Verwendung finden kann. Wissenschaft braucht ein HTL'er
nicht zu machen, das kann er nicht.
Schöne Grüße
The Devil schrieb:> man kann die HTL-Ausbildung nicht mit> einem Studium vergleichen.
Na wie ist denn das HTL Studium im Vergleich zu einem FH Studium.
(siehe da man kanns doch miteinender vergleichen...)
WT schrieb:> Na wie ist denn das HTL Studium im Vergleich zu einem FH Studium.> (siehe da man kanns doch miteinender vergleichen...)
Ich kenne kein HTL-Studium, tut mir Leid.
Wie im Beitrag davor geschrieben ist eine HTL kein Studium, sondern eine
Schul- bzw. Berufsausbildung.
Dass diese FH Mittweida HTL-Absolventen einen (Groß-?) Teil des
FH-Studiums anrechnet, ist eine andere Geschichte.
> Die HTL in Ö ist eine Schule die mit der Matura>(=Abitur) abschließt und 5Jahre dauert (=1Jahr länger als ein Gymnasium)>und daher mit der 13. Schulstufe abgeschlossen ist.
Die HTL ist das Pendant zur ex. Ingenieurschule in den deutschprachigen
Ländern. Nicht umsonst ist dieses Modell wie die Ingenieurschulen in der
DDR und BRD ein Auslaufmodell. (Ingenieurschule -> mit Abschluß erlangt
man Teilabi, Dauer 3 Jahre nach Klasse 10 und Berufsausbildung) Die HTL
wird in der Casmin genauso gewertet wie die frühere Ingenieurschule. Sie
hat das Niveau einer Fachschule. Ein Bachelor hingegen ist ein
Hochschulabschluß, der auf der erfolgreichen Oberschulstufe
(Matura/Berufsmatura/Abitur/EOS/FOS) aufbaut. Die FH als Hochschule hat
schon lt. Definition einen Auftrag wissenschaftlich zu arbeiten->HRG.
>Zum fachlichen: Ein HTL Ing wird praktische Kenntnisse aufweisen die ein>Dipl.Ing. so nicht hat (das sagt meine 10Jährige Berufserfahrung).
Wo erlangt er die? Du sagst ja selber, daß ihr 1 Jahr länger als ein
Maturant macht und 5 Jahre lernt? Und die Praxis danach hat ein
Dipl.-Ing. /Bachelor/Master im Berufsleben auch.
>Der Stundenplan in der HTL sah zu meiner Zeit 40 Schulwochenstunden vor>(50min) - danach waren noch Hausübungen und Co zu absolvieren.
Ein FH-/Uni-Studium in Dtl. ist auf eine 40-h-Woche ausgelegt. Diese 4
bzw. 5 Jahre kommen auf das (Fach)abi obendrauf. Vieles läuft im
Selbststudium.
>Ich kenn beide Seiten und muß sagen, dass die Berufsqualifikation einer>HTL dem eines Bakk entspricht, aber das aufgrund der doch sehr anders>gearteten beruflichen Anforderungen, für die nur ein Teil des Studiums>an einer Uni Verwendung finden kann.
Na wird der Bachelor wieder mißbraucht und niedergemacht, ihm die
akademische Karriere aberkannt, um seinen nichtakademischen
Fachschulabschluß zu pushen?
Fazit:
Die HTL ist das historische Pendant zu den deutschen Ingenieurschulen,
vom Status, dem Anspruch und der Historie. Sie ereilt derzeit dasselbe
Schicksal wie die Ingenieurschulen in Dtl. 1971 bzw. 1992 - die
Abschaffung.
The Devil schrieb:> Dass diese FH Mittweida HTL-Absolventen einen (Groß-?) Teil des> FH-Studiums anrechnet, ist eine andere Geschichte.
FH steht für Fachhochschule und im strengen Sinne auch eine
Berufsausbildung. Erkennbar ist dies auch daran, dass es in Ö zumindest
nicht möglich ist an einer FH zu promovieren bzw. sich zu habilitieren.
Weiters werden - wieder in Ö - FH Studiengänge eingestellt, wenn kein
Bedarf in der Wirtschaft für die Absolventen mehr besteht.
Dazu kommt noch folgendes: Studiert man als HTL'er an einer
fachverwandten FH in Ö, werden auch Leistungen der HTL angerechnet.
Selbiges gilt auch für ein Studium an einer Universität. Je ähnlicher
sich besuchte HTL und Studium sind, desto mehr wird angerechnet.
So, und damit jetzt wirklich jeder sich ein Bild machen kann hier zwei
Links zu Lehrplänen für
-den Ausbildungszweig Elektrotechnik einer HTL:
http://www.htl.at/fileadmin/content/Lehrplan/HTL/ELEKTROTECHNIK_Anlage_1.1.3_302-97.pdf
- und Elektronik auch noch dazu:
http://www.htl.at/fileadmin/content/Lehrplan/HTL/ELEKTRONIK_Anlage_1.1.4_302-97.pdf
>FH steht für Fachhochschule und im strengen Sinne auch eine>Berufsausbildung.
Vor allem sollte man das Hochschule im Wort Fach hochschule nicht
großzügig übersehen. Das steht nicht aus Selbstüberschätzung, sondern
weil sie es lt. Gesetz und vom Anspruch ist!
>Erkennbar ist dies auch daran, dass es in Ö zumindest>nicht möglich ist an einer FH zu promovieren bzw. sich zu habilitieren.
Welch eine Logik. PHen hatten auch kein Promotionsrecht. Trotzdem
handelt es sich um wissenschaftliche Ausbildungen. Der Abschluß (Master)
an einer FH ermöglicht dasselbe Promotionsrecht, wie ein Master an einer
Uni.
>Weiters werden - wieder in Ö - FH Studiengänge eingestellt, wenn kein>Bedarf in der Wirtschaft für die Absolventen mehr besteht.
Ach und in Dtl. werden Unifächer wie Vet.-Medizin mit hohen n. c.
belegt, weil der Bedarf an Tierärzten nicht da ist. Alles
Berufsausbildung deswegen.
Hört endlich auf, neuartige Hochschultypen wie die FH in Ö. abzuwerten
und in den Dreck zu treten, um Eure nichtakademische Ausbildung zu
puschen. Die FH ist wie in Dtl. eine Hochschule mit allen akad.
Pflichten und Rechten (Freiheit von Forschung und Lehre,
Verleihungsrecht akad. Grade).
>Dazu kommt noch folgendes: Studiert man als HTL'er an einer>fachverwandten FH in Ö, werden auch Leistungen der HTL angerechnet.
Toll und in der Ex-DDR hat man Fachschulabsolventen nach 3 Jahren BE das
FH-Diplom verkauft. Gleichwertig ist da noch lange nichts.
>So, und damit jetzt wirklich jeder sich ein Bild machen kann hier zwei>Links zu Lehrplänen für
Wie heißt die Domain noch mal? www.htl.at? Befangenheit nennt man das.
Paul schrieb:> Die HTL ist das historische Pendant zu den deutschen Ingenieurschulen,> vom Status, dem Anspruch und der Historie. Sie ereilt derzeit dasselbe> Schicksal wie die Ingenieurschulen in Dtl. 1971 bzw. 1992 - die> Abschaffung.
Lieber Paul,
das hättest du wohl gerne. Fachschulen gibt es in Ö nämlich auch die
dauern 4 Jahre (nicht 5) und schließen ohne Matura ab. Eine HTL endet
auch nicht mit einem Teil-Abi, sondern man kann damit auch Medizin
studieren (wenn man das kleine Latinum nachmacht - gilt übrigens für
alle, die nicht Latein vor der Matura hatten).
Weiters empfehle ich dir das Studium der Richtlinie 92/51/EWG bzw.
2005/26/EG und Anhänge bzw. Erläuterungen. Danach gilt ein HTL Abschluß
wie ein mindestens einjähriger Uniabschluß aber nicht mehr als ein
3-jähriger.
Lt. Richtlinie gilt (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur,
http://www.htl.at/de/home/unterricht_qualifikation/anerkennung.html):
"[...] Auf EU-Ebene wird dem hohen Bildungsniveau der HTL (und anderer
berufsbildender höherer Schulen) wie schon in den bisherigen
Diplomanerkennungsrichtlinien nunmehr auch in der mit 20. Oktober 2005
in Kraft getretenen Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von
Berufsqualifikationen Rechnung getragen. Die Bildungs- und
Ausbildungsgänge an den österreichischen berufsbildenden höheren Schulen
(einschließlich deren Sonderformen) sowie die Bildungs- und
Ausbildungsgänge an Meisterschulen, Werkmeister- oder
Bauhandwerkerschulen, deren Struktur in Rechts- und
Verwaltungsvorschriften festgelegt ist, sind dem Diplomniveau der
Richtlinie zuzuordnen. Wie die Richtlinie ausdrücklich klarstellt,
eröffnet dieser Ausbildungsabschluss den Zugang zu einem reglementierten
Beruf in einem anderen Mitgliedstaat, der für den Berufszugang den
erfolgreichen Abschluss einer Hochschul- oder Universitätsausbildung von
bis zu vier Jahren verlangt. Die Richtlinie eröffnet somit den
Berufszugang, regelt aber keine Gleichhaltung von akademischen Graden.
[..]"
Das triffts - um eine GLEICHSTELLUNG eines AKADEMISCHEN Grades geht es
ja nicht. Es geht EINZIG um die Berufsqualifikation!
Noch was? Wenn ihr 5 Jahre macht und dann auf Klasse 13 abschließt
hjeißt, daß das man schon dem 6. Klässler das beibringen will, das man
cem 21jährigen Studenten beibringt. Gleichzeitig mach ihr noch Matura.
Die Überflieger machen wieder HTL/Ingenieurschule und die doofen gehen
nach dem Abi/Matura zur Hochschule. Klar, alles schon gehabt.
PS.: Zum Niveau an einer FH bitte mal einen Blick in den Anhang werfen.
>das hättest du wohl gerne. Fachschulen gibt es in Ö nämlich auch die>dauern 4 Jahre (nicht 5) und schließen ohne Matura ab.
Was ist es den dann? Eine Hochschule sicher nicht. In Dtl. gibt/gab es
Techniker -> nach 10. Klasse und Berufsausbildung 2 Jahre Fachschule und
Ing. grad.-> nach 10.Klasse und Berufsausbildung 3 Jahre Fachschule.
>Danach gilt ein HTL Abschluß>wie ein mindestens einjähriger Uniabschluß aber nicht mehr als ein>3-jähriger.
In der DDR wurde dem Ingenieurschulabsolventen auch 1 Jahr an der TH
angerechnet. Die Differenz zur Dauer der EOS.
Und der niedrigste akademische Grad, der von einer Hochschule (Uni oder
FH) verliehen wird, heißt jeher Bachelor und benötigt mindestens 3 Jahre
nach (Berufs)matura.
Paul schrieb:> Ach und in Dtl. werden Unifächer wie Vet.-Medizin mit hohen n. c.> belegt, weil der Bedarf an Tierärzten nicht da ist. Alles> Berufsausbildung deswegen.
Wir haben keinen n.c. und das ist gut so. Noten sagen viel aus, aber
nichts darüber was wer kann.
Paul schrieb:> Wie heißt die Domain noch mal? www.htl.at? Befangenheit nennt man das.
Von wo man einen Lehrplan herunterlädt ist egal - es sind
rechtsverbindliche Dokumente des Gesetzgebers.
Paul schrieb:> Hört endlich auf, neuartige Hochschultypen wie die FH in Ö. abzuwerten> und in den Dreck zu treten, um Eure nichtakademische Ausbildung zu> puschen. Die FH ist wie in Dtl. eine Hochschule mit allen akad.> Pflichten und Rechten (Freiheit von Forschung und Lehre,> Verleihungsrecht akad. Grade).
Hört endlich auf uns vorschreiben zu wollen wie wir in Ö unser
Schul/Unisystem aufzubauen haben! Und hört gefälligst auf unser
Bildungssystem permanent schlecht zu machen und die Feinheiten zu
ignorieren. Wenn ich mir das Bildungsgefälle/-niveau in D anschaue
scheint Euer System so viel toller ja auch nicht zu sein.
Paul schrieb:> Vor allem sollte man das Hochschule im Wort Fach hochschule nicht
Es heißt auch "Höhere Technische Lehranstalt" und nicht Fachschule.
Paul schrieb:> Wo erlangt er die? Du sagst ja selber, daß ihr 1 Jahr länger als ein> Maturant macht und 5 Jahre lernt? Und die Praxis danach hat ein> Dipl.-Ing. /Bachelor/Master im Berufsleben auch.
Der Dipl.Ing. ist aber 4-5 Jahre älter wenn er fertig ist als der
HTL'er. 5 Jahre Berufserfahrung sind sehr viel. Die ändern an der
wissenschaftlichen Qualifikation nichts, aber an der beruflichen.
Paul schrieb:> Zum Niveau an einer FH bitte mal einen Blick in den Anhang werfen.
Habe ich irgendwo gesagt, dass eine FH schlechter als eine HTL ist?
NEIN. Ich habe nur festgestellt, dass es genügend BERUFLICHE Bereiche
gibt, die ein HTL'er sehrwohl auch ausfüllen kann und das eine
Anrechnung von bereits gelerntem durchaus legitim ist.
Bernhard S. schrieb:> dass es genügend BERUFLICHE Bereiche gibt, die ein HTL'er sehrwohl auch> ausfüllen kann
Dem stimme ich zu!
> und das eine Anrechnung von bereits gelerntem durchaus legitim ist.
Ja, aber bitte nicht auf dem "Niveau" der FH Mittweida, die rechnen
meiner Meinung nämlich ein bisserle viel an :-/
"Hört endlich auf uns vorschreiben zu wollen wie wir in Ö unser
Schul/Unisystem aufzubauen haben!"
Seit Bologna sitzen wir in einen Boot - dh da unsere Abschlüsse nun
generell gleichwertig sind ist es doch nur fair das wir aufzeigen wo das
österreichische Bildungsmodell hinter dem europäischen Standard
hinterhinkt!
>Hört endlich auf uns vorschreiben zu wollen wie wir in Ö unser>Schul/Unisystem aufzubauen haben! Und hört gefälligst auf unser>Bildungssystem permanent schlecht zu machen und die Feinheiten zu>ignorieren. Wenn ich mir das Bildungsgefälle/-niveau in D anschaue>scheint Euer System so viel toller ja auch nicht zu sein.
Naja die höheren Fachschulen oder technischen Lehranstalten hat Dtl.
längst abgeschafft. Zumindest kann man heute auf diesem Niveau nicht
mehr Ingenieur werden.
>Es heißt auch "Höhere Technische Lehranstalt" und nicht Fachschule.
Sorry, diese Schulen hießen Ingenieurschule oder vorher Polytechnikum
und hatten den Status einer höheren Fachschule (in der Schweiz mit
Kürzel HF)
>Ich habe nur festgestellt, dass es genügend BERUFLICHE Bereiche>gibt, die ein HTL'er sehrwohl auch ausfüllen kann und das eine>Anrechnung von bereits gelerntem durchaus legitim ist.
Und ich habe nicht gesagt, daß eine Anrechnung bestimmter Leistung nicht
legitim ist. So geschehen in der DDR mit 1 Jahr TH. Und so geschieht es
auch an der FH in Mittweida. Ich habe was gegen Leute, die den Bachelor
mal gleichstellen oder die Fh als Berufsausbildung hinstellen wollen,
obwohl es eine akademische Ausbildung an einer Hochschule und ein
akademischer Grad ist.
Jetzt noch mal zu meiner Frage!!!
>Ich möchte die Ausbildung zum Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) an der HTL
Vöcklabruck machen, das über die Fachhochschule Mittweida läuft!
Ich habe an der HTL Vöcklabruck maturiert (Wirtschaftsingenieurwesen -
Betriebsinformatik) und war so im Durchschnitt!
Wie schwierig ist dieses Studium?
Hat von euch jemand dieses Studium gemacht?? Wenn ja, wieviel
Lernaufwand hat man ungefähr?
Paul schrieb:> Die HTL ist das historische Pendant zu den deutschen Ingenieurschulen,> vom Status, dem Anspruch und der Historie. Sie ereilt derzeit dasselbe> Schicksal wie die Ingenieurschulen in Dtl. 1971 bzw. 1992 - die> Abschaffung.
Dieses Schicksal wird auch die Technikerschule ereilen, da diese
Abschlüsse vom Bachelor verdrängt werden. Warum einen Techniker nehmen,
wenn besserqualifizierte Hochschulabsolventen da sind.
vermutlich weil Techniker für etwas weniger einsteigen . hab gelesen die
gehen so von 30-38k€ Einstiegsgehalt aus. Nach den Zahlen hier im Forum
dürften Hochschulabsolventen aber nicht unter 35k anfangen
Paul schrieb:> Sorry, diese Schulen hießen Ingenieurschule oder vorher Polytechnikum> und hatten den Status einer höheren Fachschule (in der Schweiz mit> Kürzel HF)
Die HF gibt es auch noch nicht so lange in der Schweiz. Entstanden sind
diese durch Technikerschulen (TS). Ebenfalls gab es die HTL in der
Schweiz. Das sind aber die verläufer der FHs und in diese umgewandelt
worden.
Thomas1 schrieb:> Warum einen Techniker nehmen,> wenn besserqualifizierte Hochschulabsolventen da sind.
Wie yannik schon geschrieben hat: Weil man einem HTLer weniger zahlen
muss ;)
HTL-Einstiegsgehalt ist bei rd. 26 k€ p.a. brutto.
>Dieses Schicksal wird auch die Technikerschule ereilen, da diese>Abschlüsse vom Bachelor verdrängt werden. Warum einen Techniker nehmen,>wenn besserqualifizierte Hochschulabsolventen da sind.
Da bin ich mir nicht so sicher. Die Techniker haben die Abschaffung der
Ingenieurschulen 1971 im Westen überlebt, sie wurden 1988 nach 33 Jahren
Abstinenz in der DDR wieder eingeführt, während man den 2. Versuch nach
1969 zur Abschaffung der Ingenieurausbildung auf Fachschulniveau
unternommen hatte. Die Wende beschleunigte das.
Die Qualifikationsebene der Techniker ist wichtig. Ein Bachelor ist von
der Ausbildungszeit zu lang und zu teuer. Befriedigend sind dann die
Aufgaben auf lange Sicht für den Absolventen auch nicht. Und diese
Stellen können so nur vergeben werden, wenn ein Überschuß an Bachelor
vorhanden ist.
Zu guter Letzt ist ein Techniker != FS.-Ing bzw. HTL-Ing. Der Anspuch an
die Ing. war schon höher.
>Die HF gibt es auch noch nicht so lange in der Schweiz. Entstanden sind>diese durch Technikerschulen (TS). Ebenfalls gab es die HTL in der>Schweiz. Das sind aber die verläufer der FHs und in diese umgewandelt>worden.
Die höheren Fachschulen gibt es schon seit den 20ern in Dtl., Schweiz,
Ö. Den Titel mit HF gibt es erst kurzzeitig.
Und wenn HTLen Vorläufer waren, berechtigt das noch lange nicht, darauf
zu schließen, daß das Niveau gleich sei. So argumentieren aber viele.
Die FH ist die Antwort auf das nicht mehr zeitgemäße Niveau dieser
Einrichtungen, das ein heutiger Ingenieur bringen muß.
Die Parallelen:
Land: Ausgang -> Antwort
DDR: Ingenieurschule (IS) -> Ingenieurhochschule (IHS) [1969]
BRD: Ingenieurschule (IS) -> Fachhochschule/Diplom 1 GH [1971/1992
(Ost)]
Ö: HTL -> Fachhochschule [1994]
Schweiz: Höhere Fachschule/HTL -> Fachhochschule [?]
FHen enstehen nicht durch ledigliche Umbenennung der alten
Bildungseinrichtungen. Sie entstehen, in dem man eine höhere
Zugangsquali verlangt (12. Kl.), Anhebung des Lehrniveau auf
akademisches Niveau erhöht (Hochschule) und dementsprechend auch an das
Lehrpersonal den Anspruch eines Wissenschaftlers (Promotion) stellt.
Hinzu kommt die Verlängerung der Gesamtausbildungszeit. Es ist ein frei
erfundenes Märchen, daß die Vorgängereinrichtungen bereits das Niveau
der FHen hatten und man dementsprechend gleichwertig sei. Hinzu kommt,
daß in Dtl. nur 1/3 der FHen aus der Infrastruktur der Ingenieurschulen
hervorgingen, in der Ex-DDR lediglich ca. 10 %.
Paul schrieb:> Naja die höheren Fachschulen oder technischen Lehranstalten hat Dtl.> längst abgeschafft. Zumindest kann man heute auf diesem Niveau nicht> mehr Ingenieur werden.
Ob das ein Fortschritt ist oder nicht wird die Zukunft zeigen.
Das Niveau ist (anerkannterweise und durch eine unabhängige
Untersuchung*) der EU bestätigt) offensichtlich auf einem höheren Niveau
als die Deutschen höheren Fachschulen je waren.
Zumindest waren bis jetzt alle deutschen Dipl.Ing.'s mit denen ich
zusammengearbeitet habe (als "nur" Ing.) über meine Fachkompetenz
erstaunt und erst recht erstaunt darüber, dass ich kein Doktoratsstudium
begonnen hatte sondern ein einfaches Bakk. Die Kommunikation mit ihnen
war auch immer auf Augenhöhe und nie so herablassend wie hier (ausgehend
von einigen).
Auch hat meine HTL gereicht um ein Firmwareprojekt nach IEC 61508 durch
den deutschen TÜV zu bekommen. Treiberentwicklung und ähnliche Dinge
konnte ich mit einer HTL Ausbildung auch bewältigen und bis dato nicht
feststellen, dass mir die "LV Betriebssysteme" (Bakk) bzw. "Spezielle
Kapitel Betriebsysteme" (Master) auch nur ansatzweise irgendwas in die
Richtung gebracht hätten. Auch nicht Mathe o.ä. -
Komplexitätsabschätzung u.ä. sollte man ja auch mit einer HTL
beherrschen.
*) Es wurde eine Kommision eingesetzt, da D im Zuge des EU Beitritts
Österreichs den österr. Ing. nicht anerkennen wollte und in diesem Zuge
wurden die österr. HTL's begutachtet. Das hat dann zu oben genannter
Anerkennung durch EU Richtlinie geführt.
Edit:
> Ö: HTL -> Fachhochschule [1994]> Schweiz: Höhere Fachschule/HTL -> Fachhochschule [?]
Ö wird die HTL nicht abschaffen und der "Übergang" hat nie
stattgefunden. Die HTL ist auch kein Auslaufmodell - ich kenne keinen
HTL'er der keinen Job findet.
Auch die Gehälter sind zw. HTL und Uni nicht so weit auseinander - auf
35-50k€ Brutto im Jahr kann ein HTL'er mit Berufserfahrung (> 3Jahre)
auch kommen.
Edit2:
Ob eine "Verakademisierung" des gesamten Ausbildungssystems uns
weiterbringt oder nicht ist auch nicht erwiesen. Wohl aber momentan der
Zeitgeist - ob sinnhaft oder nicht wird nicht diskutiert & auch nicht
evaluiert. Letzteres wäre aber nötig um wissenschaftlich auf irgendwas
schließen oder um werten zu können.
Edit3:
Lieber Paul,
ich hoffe, dass du einmal eine HTL auch von innen gesehen hast bzw. mit
Absolventen eben dieser zu tun hattest. Ansonsten würde ich mich nicht
zu weit aus dem Fenster lehnen was das Niveau einer Ausbildung angeht,
die du offensichtlich nicht kennst.
>Ob das ein Fortschritt ist oder nicht wird die Zukunft zeigen.
Zumindest vermißt niemand diese Qualifikationsebene in Dtl.
>Das Niveau ist (anerkannterweise und durch eine unabhängige>Untersuchung*) der EU bestätigt) offensichtlich auf einem höheren Niveau>als die Deutschen höheren Fachschulen je waren.
Die ehemaligen deutschen höheren Fachschulen wurden also auch geprüft,
um diese Schlußfolgerung zuzulassen?
>erst recht erstaunt darüber, dass ich kein Doktoratsstudium>begonnen hatte sondern ein einfaches Bakk.
Wäre ein Doktoratsstudium mit HTL-Abschluß denn überhaupt möglich? Und
hast Du im Bachelor rein gar nichts mehr lernen können?
> Die Kommunikation mit ihnen>war auch immer auf Augenhöhe und nie so herablassend wie hier (ausgehend>von einigen).
Veilleicht hast DU ja auch nicht behauptet, gleichwertig zu sein? Da
fühlen sich Hochschulabsolventen nämlich verar...
>Auch hat meine HTL gereicht um ein Firmwareprojekt nach IEC 61508 durch>den deutschen TÜV zu bekommen.
Das habe zumindest ich nie behauptet, daß die HTL nicht für die
Berufsausübung reicht. Nur eine Fh oder gar Uni ist schon noch ein
anderes Niveau.
>Auch die Gehälter sind zw. HTL und Uni nicht so weit auseinander - auf>35-50k€ Brutto im Jahr kann ein HTL'er mit Berufserfahrung (> 3Jahre)>auch kommen.
Naja bei uns in Dtl. bekommt ein Facharbeiter in Westdtl. auch mehr als
der Dipl.-Phys. im Osten. Darüber läßt sich die Qualifikationsebene
nicht definieren.
>Edit2:>Ob eine "Verakademisierung" des gesamten Ausbildungssystems uns>weiterbringt oder nicht ist auch nicht erwiesen.
Offensichtlich bringt eine Verakademisierung in manchen Bereichen der
Vorteil, daß man durch Lernen von Methodenkompetenz feizügiger
eingesetzt werden kann. Gerade im schnellebigen Technikbereich ist das
der richtige Weg. Und Bildung schadet nie.
Edit3:
>Lieber Paul,>ich hoffe, dass du einmal eine HTL auch von innen gesehen hast bzw. mit>Absolventen eben dieser zu tun hattest. Ansonsten würde ich mich nicht>zu weit aus dem Fenster lehnen was das Niveau einer Ausbildung angeht,>die du offensichtlich nicht kennst.
Kenner der HTL haben sie aber auch nicht als Hochschule anerkannt, was
bei einer FH von Anbeginn feststand. Das Niveau ist halt ein Anderes.
Paul schrieb:> Ö: HTL -> Fachhochschule [1994]> Schweiz: Höhere Fachschule/HTL -> Fachhochschule [?]
Ne, die HF war früher TS und unter der HTL in CH. So ist das
Bildungstechnisch richtig. Da wurde es schon früher abgegrenzt.
A: HTL->Technikerniveau
CH: TS->HF->Techniker
CH: HTL->FH-> Ingenieur, Bachelor (neu)
Bernhard S. schrieb:> Es wurde eine Kommision eingesetzt, da D im Zuge des EU Beitritts> Österreichs den österr. Ing. nicht anerkennen wollte und in diesem Zuge> wurden die österr. HTL's begutachtet. Das hat dann zu oben genannter> Anerkennung durch EU Richtlinie geführt.
Trotzdem sind Techniker und HtL (A) nach ISCED auf einer Stufe.
Hochschulbildung ist wiederrum anders eingeordnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/ISCED
Paul schrieb:> Kenner der HTL haben sie aber auch nicht als Hochschule anerkannt, was> bei einer FH von Anbeginn feststand. Das Niveau ist halt ein Anderes.
Die Schweizer HTL schon.
Fazit dieses Threads: Man kann die verschiedenen Schultypen der
verschiedenen Länder nicht miteinander vergleichen! Man kann nicht
einmal einzelne Schulen gleichen Typs (100%ig) miteinander vergleichen,
da überall verschiedene Lehrkörper tätig sind die alle ein wenig (nicht
gänzlich, es gibt ja einen Lehrplan) anderes Wissen (aus ihrer Praxis)
vermitteln.
Hier heißt es Vorgängerschulen: Wie bereits gesagt, heißt das nicht daß
die Zugangsvoraussetzung, das Niveau der Wissensvermittlung als auch die
Dauer gleich waren.
Im Übrigen hat Ch wohl in Dtl, gekupfert, wie man Leute gegen Geld mit
Diplomen versorgt. So macht man von Anfang an einen Hochschuabschluß
kaputt und bescheißt die echten Absolventen der FH um ihre Leistung.
Paul schrieb:> Vor allem sollte man das Hochschule im Wort Fach hochschule nicht> großzügig übersehen.
Den Begriff Ausbildung kann man aber durchauch überbegrifflich auch für
ein Hochschulstudium verwenden. :-)
Paul schrieb:> Noch was? Wenn ihr 5 Jahre macht und dann auf Klasse 13 abschließt> hjeißt, daß das man schon dem 6. Klässler das beibringen will, das man> cem 21jährigen Studenten beibringt.
An der FH bekommt man doch auch die allgemeine
Hochschulzugangsberechtigung bei erfolgreichem Abschluss...
Was heißt das denn jetzt mit deiner Argumentation?? :-)
Bernhard S. schrieb:> und das eine> Anrechnung von bereits gelerntem durchaus legitim ist.
Sehe ich auch so.
Überschneidungen vom Stoff und vom Niveau gibt es auch in D zwischen
Berufsfachschulen, Fachschulen und Hochschulen.
Paul schrieb:> die Fh als Berufsausbildung hinstellen wollen,
Natürlich ist es eine akademische Ausbildung, aber für was benötigt man
diesen Abschluss? Richtig, fürs Berufsleben, also ist es trotzdem eine
Art Berufsausbildung, aber natürlich nicht im Sinne der dualen
Berufsausbildung.
Paul schrieb:> Ein Bachelor ist von> der Ausbildungszeit zu lang und zu teuer.
Hm, 3 Jahre Hochschulstudium zum Bachelor und 2 Jahre Fachschulstudium
zum Techniker, bei 4 Jahren ja, aber ein Jahr ist nun nicht so extrem.
Bernhard S. schrieb:> Lieber Paul,> ich hoffe, dass du einmal eine HTL auch von innen gesehen hast bzw. mit> Absolventen eben dieser zu tun hattest. Ansonsten würde ich mich nicht> zu weit aus dem Fenster lehnen was das Niveau einer Ausbildung angeht,> die du offensichtlich nicht kennst.
Paul darf das, nur andere dürfen das nicht... ;-)
Paul schrieb:> Die ehemaligen deutschen höheren Fachschulen wurden also auch geprüft,> um diese Schlußfolgerung zuzulassen?
Mussten sie nicht - deinen/euren Angaben zufolge entsprach eine
Fachschule nicht einem mindestens einjährigem max. 3jährigem
Universitätstudium - das ist aber die Stufe auf die die HTL gestellt
wurde (nicht von mir und nicht von Österreich).
Paul schrieb:> Wäre ein Doktoratsstudium mit HTL-Abschluß denn überhaupt möglich? Und> hast Du im Bachelor rein gar nichts mehr lernen können?
Nein, die Jungs wussten nur, dass ich studiere, nicht aber was und
fragten beim Smalltalk nach einer mehrtägigen Besprechung wo ich denn
mein Doktorat machen würde, weil ich mich so gut auskennen täte. Perplex
waren sie als ich sagte, ich wär im 1. Semester Bakk. Studium.
Wirklich komplett neu war der Umfang von ca. 30 ECTS für mich. Der
Großteil entfiel aber auf Mathematik. Wie vorher schon beschrieben ist
es mir aber ein Rätsel wofür ich mathematische Sätze & Beweise auswendig
lernen sollte....
Wirklich interessant & neu (ca. 10 ECTS) waren die LV zum Thema
Bildverarbeitung bzw. Computergraphik -> Ernüchternd waren aber auch
hier die Klausuren. Meist wurde auswendig gelerntes Wissen abgeprüft.
Mit Wavelets kann ich aber ganz gut umgehen ;).
Paul schrieb:> Veilleicht hast DU ja auch nicht behauptet, gleichwertig zu sein? Da> fühlen sich Hochschulabsolventen nämlich verar...
Hab ich nie, das hab ich nicht nötig. Genauso wenig wie du es nötig
haben solltest zu versuchen andere Bildungssysteme schlecht zu machen,
die du nicht kennst. (Kennen nicht im Sinne von nur wissen, dass es das
auch gibt)
Thomas1 schrieb:> Trotzdem sind Techniker und HtL (A) nach ISCED auf einer Stufe.> Hochschulbildung ist wiederrum anders eingeordnet.
JEin. Im Rahmen des EQR und des damit zu erstellenden NQR wird die HTL
wahrscheinlich anders klassifiziert werden. Da ist aber noch nichts
fixiert (mein Informationsstand ist ca. 2-3 Monate alt).
Nach dem Wikipedia Artikel ist die HTL auf 2 ISCED Stufen verteilt,
einmal höher einmal niedriger, einmal in der Langform und einmal als
Kolleg - bei selbem Lehrplan.
Die in Österreich praktizierte Vermischung von Ausbildungen in einer
Institution ist international nicht üblich und somit im ISCED schwer
abbildbar. Das angelsächsische Bildungsystem ist momentan eben "in".
Paul schrieb:> Offensichtlich bringt eine Verakademisierung in manchen Bereichen der> Vorteil, daß man durch Lernen von Methodenkompetenz feizügiger> eingesetzt werden kann. Gerade im schnellebigen Technikbereich ist das> der richtige Weg. Und Bildung schadet nie.
Hm. Ich gebe dir grundsätzlich recht. Wissenschaftliche Publikationen zu
lesen lernt man direkt/indirekt aber auch in der HTL ebenso wie sich
noch unbekanntes anzueignen. Die Universität wie ich sie kenne ist hier
weit weniger weit & Methoden werden primär theoretisch erlernt
(=auswendig), nicht aber praktisch angewandt. Womit ich die
"Mehrbildung" für mich nicht erkennen kann - denn das HTL Wissen habe
ich gefestigt abrufbar - das Uni "Wissen" weiß ich wo ich es nachlesen
kann ;)
An diesem Punkt wird das ganze eine Bildungsdiskussion, die an dieser
Stelle fehl am Platze ist.
Mir geht und ging es hier grundsätzlich nur darum in diesem Thread nicht
nur eure extreme "Alles was anders ist als ich es kenne ist nichts und
kann/darf so überhaupt nicht sein - wo kommen wir denn da hin" Haltung
stehen zu lassen.
Dass es mir nicht gelingen würde an Eurer Meinung was zu ändern war mir
im vorhinein klar. Wer glaubt die "einzige Wahrheit" gefunden zu haben
ist für Argumente nicht offen und will nur Extrempositionen beziehen.
Vielleicht werdet ihr später im Beruf mit Ingenieuren zu tun haben, die
eine HTL absolviert haben. Dann werdet ihr sehen, was diese Ausbildung
wert ist - am Papier lässt sich das nicht beurteilen.
WT schrieb:> Hm, 3 Jahre Hochschulstudium zum Bachelor und 2 Jahre Fachschulstudium> zum Techniker, bei 4 Jahren ja, aber ein Jahr ist nun nicht so extrem.
Es sind beim Bachelor 3-4 Jahre Studium. Der Techniker macht vorher eine
Ausbildung 3-3,5 Jahre, Berufspraxis und Technikerschule (2 Jahre).
Darum ist der Weg zum Techniker ist länger und einfacher als an der FH.
Thomas1 schrieb:> Es sind beim Bachelor 3-4 Jahre Studium. Der Techniker macht vorher eine> Ausbildung 3-3,5 Jahre, Berufspraxis und Technikerschule (2 Jahre).> Darum ist der Weg zum Techniker ist länger und einfacher als an der FH.
Ich weiß zwar nicht wie du das daran festmachst, dass der Weg einfacher
ist, aber nun gut. Natürlich ist eine Fachschule nicht so schwer wie
eine FH.
Ich wollte nur auf den Satz hinaus, dass die Ausbildungszeit eines
Bachelors zu lang ist. ;-)
und der student an der FH hat zuvor realschule und abitur gemacht dh er
hat 4 jahre mehr schule...
(vorrausetzung für ausbildung im dualen system ist hauptschulabschluss
und durch den besuch der hauptschule kann man die mittlerereife
erwerben...)
yannik schrieb:> und der student an der FH hat zuvor realschule und abitur gemacht dh er> hat 4 jahre mehr schule...
Also haben wir, wenn wir den Standard Weg nehmen:
Hauptschulabschluss mit 15/16 Jahren + 3 - 3,5 Jahre Ausbildung + 1 Jahr
Berufstätigkeit + 2 Jahre Fachschule sind vom Schulabschluss an 6 - 6,5
Jahre bis zum Fachschulabschluss, also ausgehend vom obigen Alter ist
man dann zwischen 21 und 22,5 Jahre alt im Idealfall.
Realschulabschluss mit 16/17 + 2 Jahre FOS + 3 - 4 Jahre Bachelorstudium
(FH) sind 5 - 6 Jahre ab erstem allgemeinbildenden Schulabschluss bis
zum Hochschulabschluss, ausgehend vom obigen Alter ist man im Idealfall
21 - 23 Jahre alt.
Abitur (Gym) 18/19 Jahre + 3 - 4 Jahre Bachelorstudium sind ausgehend
vom allgemeinbildenden Schulabschluss 3-4 Jahre bis zum
Hochschulabschluss, ausgehend vom oben genannten Alter ist man dann
zwischen 21 und 23 Jahre alt.
Hab ich mich verrechnet? Ich hab hier bewusst ausgelassen "aber viele
machen noch dies und jenes...", wer wiederholen muss auf dem Weg braucht
auch länger. Ich wollt hier den Idealweg, ohne Ehrenrunde, und ohne
Bund/Zivi/FSJ/Auslandsreise etc. schreiben.
Wenn ich mich nu nich groß verrechtnet hab, sind nicht allzuviele Jahre
unterschied zwischen allen drei Wegen??
nehem wir Haupt: 3Jahre Lehre, 3-4Monate Arbeit , Bund anerkannt im
Bereich der Ausbildung 9 Monate, 2 Jahre Techniker =6 Jahre!
Haupt: +4 Jahre zum Abi (9+4=13!),1 Jahr Bund; 4Jahre Bachelor =9 Jahre!
(und als Student hat man im Gegensatz zum Techniker die möglichkeit ins
Ausland zugehen etc - Ziel nach Bologna sollen rund 30% sein die ins
Ausland gehen, also nicht besonders unwahrscheinlich ergo würde
Bechelor eher länger!)
yannik schrieb:> Haupt: +4 Jahre zum Abi (9+4=13!),1 Jahr Bund; 4Jahre Bachelor =9 Jahre!
O.k. jetzt gehst du vom G9 aus und einem 4 jährigen Bachelor.
Ich hab bewusst von-bis geschrieben.
Ich gehe von dem Schulabschluss aus den hier noch die meisten Leute
haben!
(also die jetzt Studieren!, beim Bund wurde ja auch erst vor kurzen der
letzte Jahrgang einberufen (und einige Länder denken wieder darüber nach
beim Abi zurück zurudern!(zudem geht FOS zur allg HZB auch 3 Jahre dh
FOS 13 )))
Ob man Bachelor 8 od 7 Sem nehmen sollte mag man streiten, aber damit
man eine Rundezahl hat hab ich 8Sem also 4Jahre genommen.
>Den Begriff Ausbildung kann man aber durchauch überbegrifflich auch für>ein Hochschulstudium verwenden. :-)
Generell ja: Arzt, RA, Physiker -> übt damit Beruf aus
aber lies doch mal wie es gemeint war. Man versuchte das Niveau von
einer akademischen Ausbildung zu trennen.
>Hm, 3 Jahre Hochschulstudium zum Bachelor und 2 Jahre Fachschulstudium>zum Techniker, bei 4 Jahren ja, aber ein Jahr ist nun nicht so extrem.
Milchmädchenrechnung. Zum Hochschulstudium gehört der vorherige
Oberschulbesuch zur Ausbildungszeit. Ohne den gehts gar nicht erst los.
Und ein Professor verdient bestimmt mehr als ein Lehrer an einer
Fachschule. Hinzu kommen der akad. Mittelbau und die Unterhaltskosten
für die Hochschulen:
Beispiele für die Kosten eines Studiums:
Ingenieurwesen Uni 5690 €
Ingenieurwesen FH 3790 €
Humanmedizin Uni 25970 €
Jura Uni 3140 €
Quelle: Statistisches Bundesamt (2008), Bildung und Kultur – Monetäre
hochschulstatistische Kennzahlen, Fachserie 11, Reihe 4.3.2, Wiesbaden.
Kein vernünftiges Land kann sich leisten, solche Leute auf niedrigere
Posten regulär zu setzen.
>Mussten sie nicht - deinen/euren Angaben zufolge entsprach eine>Fachschule nicht einem mindestens einjährigem max. 3jährigem
Na jetzt wird's flach. Man begründet Forschungsbelege (wie die auch
zustande kamen) mit Einzelmeinungen. "As you like it" lt. Shakepeare
>Nein, die Jungs wussten nur, dass ich studiere, nicht aber was und>fragten beim Smalltalk nach einer mehrtägigen Besprechung wo ich denn>mein Doktorat machen würde, weil ich mich so gut auskennen täte.
Weißt, ich lag insgesamt 8 Jahre meines Lebens im Krankenhaus. Bei der
Visite stellte ich auch Fragen zu meiner Krankheit über dem Niveau des
Duchschnittspatienten. Der Arzt fragte: "Studieren Sie Medizin?" Ich:
"Nein. "Ich bin "Diplompatient"" Er lachte. Will sagen. Hätte der tiefer
gebohrt, entfernt vom eigentlichen Steckenpferd, wäre es schnell finster
geworden. Bei Dir hat auch keiner auf dem Niveau eines Rigorosums
gefragt, sonst wäre es auch zum "non-rite" gekommen.
>Mit Wavelets kann ich aber ganz gut umgehen ;).
Weil Ihr das natürlich in der Tiefe wie im Beispielscript der FH Köln
bereits an der HTL hattet, alles klar :-)
>Hab ich nie, das hab ich nicht nötig. Genauso wenig wie du es nötig>haben solltest zu versuchen andere Bildungssysteme schlecht zu machen,>die du nicht kennst.
Was habe ich schlecht gemacht? Gesagt, daß eine Bachelor mehr ist als
ein HTL-Absolvent und die HTL nicht das Niveau einer FH hat? Das sind
Tatsachen.
>Die in Österreich praktizierte Vermischung von Ausbildungen in einer>Institution ist international nicht üblich und somit im ISCED schwer>abbildbar.
Genau deshalb wird die HTL nicht die rosigste Zukunft haben. Du siehst
ja schon, daß Dtl. Probleme mit der Anerkennung machte. Und wofür gab es
Nachdiplomstudien wie in Mittweida, um zum internat. anerkannten
Abschluß zu kommen. Ich wette, in den 2 Jahren in Mittweida wird sich
der HTLer nich langweilen. Wie gesagt: Mittweida ist eine FH mit langer
Tradition und auch seriös. Ich bin überzeugt, daß auch das Angebot
seriös ist. Ich habe was gegen Verteilung von Titeln gegen Geld und
aufgrund von Berufserfahrung, die jeder mal bekommt.
Zu den Zahlenspielereien: Es kommt auch auf den Schwierigkeitsgrad und
den Lehrfortschritt an. Was am Gym in einem Monat dran kam, handelt man
an der Hochschule in einer Vorlesung ab. Fest steht: Eine Fachschule ist
so dimensioniert, daß man sie mit der schulischen Quali der Realschule
(teilw. Hauptschule) schaffen kann. Eine Hochschule hat die
Dimensionierung auf Klasse 12. ausgelegt. Man kann also die Zeit zum
Fach(abi) nicht unter den Tisch fallen lassen.
Paul schrieb:> Milchmädchenrechnung. Zum Hochschulstudium gehört der vorherige> Oberschulbesuch zur Ausbildungszeit. Ohne den gehts gar nicht erst los.> Und ein Professor verdient bestimmt mehr als ein Lehrer an einer> Fachschule. Hinzu kommen der akad. Mittelbau und die Unterhaltskosten> für die Hochschulen:
Langsam Junge. Was hat der Verdienst mit der Zeit zu tun? Darum ging es
dir doch nicht? ODer du hast dich unverständllich ausgedrückt.
Der Besuch der Oberschule gehört hier zu deiner Rechnung dazu, dann
musst du die Ausbildungszeit einer Dualen Berufsausbildung und die
erforderliche Berufstätigkeit die als Voraussetzung für den Besuch der
Fachschule benötigt werden auch rechnen. Sonst passt dein Vergleich
nicht.
Paul schrieb:> Weißt, ich lag insgesamt 8 Jahre meines Lebens im Krankenhaus. Bei der> Visite stellte ich auch Fragen zu meiner Krankheit über dem Niveau des> Duchschnittspatienten. Der Arzt fragte: "Studieren Sie Medizin?" Ich:> "Nein. "Ich bin "Diplompatient"" Er lachte. Will sagen. Hätte der tiefer> gebohrt, entfernt vom eigentlichen Steckenpferd, wäre es schnell finster> geworden. Bei Dir hat auch keiner auf dem Niveau eines Rigorosums> gefragt, sonst wäre es auch zum "non-rite" gekommen.
Du denkst doch auch du kannst über alles und jeden urteilen? Aber ich
sag dir, nein, das kannst du nicht.
Dein Beispiel mit dem Krankenhaus passt mal überhauptnicht.
Wenn ich mich privat in gewisse Themen einlese ist es schön und gut,
aber es ist etwas anderes ob ich eine Ausbildung gemacht habe und
dadurch fit geworden bin.
Paul schrieb:> Fest steht: Eine Fachschule ist> so dimensioniert, daß man sie mit der schulischen Quali der Realschule> (teilw. Hauptschule) schaffen kann. Eine Hochschule hat die> Dimensionierung auf Klasse 12. ausgelegt. Man kann also die Zeit zum> Fach(abi) nicht unter den Tisch fallen lassen.
Deswegen geht ja auch kein Realschüler direkt an die FH.
Ich hoffe aber schon, dass dir mittlerweile klar ist, dass man auf der
Fachschule auch etwas lernt. Diese baut aber auf einer vorherigen
Ausbildung auf und nicht rein auf der schulischen Qualifikation. Sprich
es sind vertieftere Kenntnisse nötig als die rein schulischen.
Paul schrieb:> Genau deshalb wird die HTL nicht die rosigste Zukunft haben. Du siehst> ja schon, daß Dtl. Probleme mit der Anerkennung machte.
Worum sollen die HTL keine rosige Zukunft haben? Weil sie in D nicht
anerkannt ist? Wie viele Prozent der HTL-Absolventen geht denn nach D
arbeiten oder studieren?
> Ich wette, in den 2 Jahren in Mittweida wird sich> der HTLer nich langweilen.
Das glaub ich auch, jedoch fehlen ihm dann wichtige Grundlagen (z.B.
Mathematik).
> Ich bin überzeugt, daß auch das Angebot seriös ist.
Davon bin ich nicht überzeugt (aufgrund der Anrechnungsgeschichte).