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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Aufbaustudium Weiz / FH Mittweida


Autor: Peter12 (Gast)
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Hallo an alle österr. Kollegen und natürlich Innen ;)

Ich bin am überlegen ob ich am TTZ Weiz ( http://www.aufbaustudium.at/ ) 
studieren soll und habe zuvor die HTL für Elektrotechnik absolviert.

Sie werben damit, dass man in 4 Semstern (mit vorhandenen Ing. Titel) 
zum DI.(FH) werden kann und das als berufsbegl. Studium. Hört sich also 
sehr vielversprechend an.


Meine Frage: Hatt jemand von euch schon Erfahrung mit dem TTZ Weiz / FH 
Mittweida gemacht?
Mich würde Wirtschaftsingenieurwesen interessieren


lg
Peter

Autor: Marx W. (Gast)
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Peter12 schrieb:
> Sie werben damit, dass man in 4 Semstern (mit vorhandenen Ing. Titel)
>
> zum DI.(FH) werden kann und das als berufsbegl. Studium. Hört sich also
>
> sehr vielversprechend an.

"werden kann"   ist das Zauberwort!

4 Semester scheinen für einen Wirtsch. Ing aber möglich!
Denke aber dass hier aber nur eine Halbtagsberufstätigkeit dann möglich 
ist!

Autor: Peter12 (Gast)
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Hallo,
danke für deine Information! Das mit der Zeit habe ich mir auch schon 
überlegt und wäre auch bedenklich.
Mir ist es, aber eher darum gegangen, ob dieses Studium seriös ist, wenn 
man sowas nach einer HTL absolvieren kann in so einer kurzen Zeit!


mfg Peter

Autor: Marx W. (Gast)
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Peter12 schrieb:
> Mir ist es, aber eher darum gegangen, ob dieses Studium seriös ist, wenn
>
> man sowas nach einer HTL absolvieren kann in so einer kurzen Zeit!

Das Gerede  "Wir sind eine angesehene Hochschule" soll man nicht 
überbewerten! Vor allem bei einen Fern-Studiengang ist entscheidend, 
dass der Abschluß staatlich Annerkannt ist, dass ist das einzig und 
alleinige was zählt! Inhalte etc. kommt immer auf die Einzelbetrachtung 
an!

Autor: Peter12 (Gast)
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Da hast du vollkommen recht! Wo kann man das sehen, dass dieser 
staatlich anerkennt ist (außer auf dieser Homepage), da ja diese 
Hochschule eigentlich in Deutschland ist.
lg

Autor: pk (Gast)
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Hallo, mache gerade  das Studium über Mittweida und fang mit der 
Diplomarbeit an. Also nebenbei Arbeiten ist doch ziemlich herausfordernd 
sofern man es in der Mindeststudienzeit schaffen  und einen halbwegs 
guten Schnitt haben will. Ist halt sehr viel Eigenstudium vor allem wenn 
man in die Tiefe gehen will weils berufsbedingt passt oder einfach 
interesse da ist. Der Technikpart fällt halt flach weil es ja bei 
ausgebildeten Technikern (die meiner meinung nach mehr technische 
Kenntnisse als ein BA Absolvent mit AHS Vorbildung haben)sinnlos wäre 
das Ganze nochmal durchzukauen. Wie gesagt mit Wille und fleiß gehts 
ganz locker solange man am Ball bleibt.

Autor: Peter12 (Gast)
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Hallo, danke für deine Information!

Dass es anstregend sein wird habe ich mir schon gedacht. Aber mit 
genügend Biss sollte es schon schaffbar sein.
Würdest du das Aufbaustudium weiter empfehlen und welche Studienrichtung 
hast du gewählt?

Vielen Dank nochmals!

mfg peter

Autor: pk (Gast)
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Mache WI um auch als Techniker die Lizenz zum rechnen zu haben ;-), 
denke mir Wirtschaft und Technik ist eine gute Kombination. Ich empfehle 
es schon weiter da man einen guten Überblick bekommt und der Titel 
vollständig akreditiert, d.H. anerkannt ist. Wenn man sich in die 
Materie vertiefen will muss man das eh selber machen (egal ob auf der 
Uni oder hier)Es macht meiner Meinung nach sicher mehr Sinn als ein MBA 
in irgendeinem Kurs. Ein weiterer Grund für mich ist dass die Konkurrenz 
in den nächsten Jahren mehr wird da die FH's seit 10 Jahre ndoch ganz 
schön viele Leute "produzieren". Die Zeiten wo man als HTL Absolvent 
eine vorprogrammierte oder relativ Große Chance auf Karriere im 
mittleren Management hatte sind vorbei. Würds wieder machen - wenn's 
auch anstrengend ist.
Die Profs sind grundsätzlich bis jetzt alle fair gewesen, man befindet 
sich mehr auf Augenhöhe als man das aus den BHS gewöhnt ist.

Autor: Paul (Gast)
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Der Technikpart fällt halt flach weil es ja bei
ausgebildeten Technikern (die meiner meinung nach mehr technische
Kenntnisse als ein BA Absolvent mit AHS Vorbildung haben)sinnlos wäre

Ihr HTLer wißt nicht ganz, wo ihr steht. Hier geht es nicht um 
technische Kenntnisse, sondern um da Niveau derselben. Und das ist an 
einer FH (Bachelor) wesentlich höher als an einer HTL. EIn Bachelor hat 
die technischen Kenntnisse auf wissenschaftlich/akademischen Niveau 
gelernt, der HTLer nicht. Und damit dieser Abstand entfernt wird, gibt 
es in Ö. die Möglichkeit sogenannter Nachdiplomstudien. Um die handelt 
es sich hier. Die HTL wird keine Zukunft haben. Außer in Ö. gibt es die 
Möglichkeit, Ingenieur auf Fachschulebene zu werden, nicht mehr. Diese 
Absolventen werden es zunehmend schwerer haben, überhaupt noch als 
Ingenieur (v. a. international) wahr genommen zu werden. AUs diesem 
Grund wurde die Fachschulausbildung zum Ingenieur in Deutschland 1971 
(West) bzw. 1992 (Ost) eingestellt.

Die FH in Mittweida ist und war (schon seit 1969) eine sehr angesehene 
Hochschule. In der DDR war sie spezialisiert auf Laseranwendungen. In 
Deutschland gibt es kein FH-Diplom, das nicht staatlich anerkannt ist..

Autor: Thomas1 (Gast)
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@Paul

Die HTL ist so wie hier die Technikerschule. Darumliegt beides auch 
unter dem Bachelor.

Autor: Paul (Gast)
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>Die HTL ist so wie hier die Technikerschule. Darumliegt beides auch
>unter dem Bachelor.

Die HTL ist das Äquivalent zur früheren Ingenieurschule, nicht 
Technikerschule. Trotzdem unter Bachelor, das war mir aber bereits klar.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Paul schrieb:
> Die HTL ist das Äquivalent zur früheren Ingenieurschule, nicht
> Technikerschule.


Die frühere Ingenieurschule ist die heutige Technikerschule, d.h. diese 
Abschlüsse sind auf eienr Ebene.

Autor: gz (Gast)
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also ich hab WI studiert und bastel grad an meiner diplomarbeit

funktioniert, braucht aber einiges an disziplin die sache, wennst 
wirklich was lernen möchtest und vernünftige noten kriegen möchtest
für mich war die entscheidung dafür, da nur 4 semester und ein guter 
aufbau auf eine technische ausbildung (HTL)
manche fächer haben es in sich, der großteil geht aber recht flüssig
professoren tw. sogar aus österreich, alle kompetent
einziges manko, dass man nicht alle gut erreichen kann, wenn man fragen

lernaufwand: wennst immer dran bleibst 1-2 stunden pro tag und das 
wochenende
vor prüfungsblöcken bzw. wenn man dazwischen weniger macht wirds dann 
entsprechend intensiver

das studium kostet geld - meine meinung ist, dass bildung geld kostet
hat halt einen gewissen "beigeschmack", aber mir ist das egal

mir gefällt das modell gut, hänge gleich den MSc auch an, auch über 
Mittweida

Autor: nicht "Gast" (Gast)
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gz schrieb:
>lernaufwand: wennst immer dran bleibst 1-2 stunden pro tag und das
>wochenende

Und das ganze Wochenende?

Autor: hpGast (Gast)
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Hallo,

ich interessiere mich auch dafür die FH berufsbegleitend zu machen; nur 
bin ich vom Vorhaben den Wirtschaftszweig zu machen abgekommen, als ich 
auf der Mittweida Homepage gelesen habe, dass nur der DI (FH) europaweit 
anerkannt wäre, der Diplom-Wirtschaftsing.(FH) war aber nich also 
solcher ausgezeichnet!?
Also sollte ich mich doch lieber für die Maschinenbaurichtung 
entscheiden?

Autor: The Devil (devil_86)
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Also ich finde diese "FH" schon sehr seltsam - rein mit dem 
HTL-Abschluss kann man in das Hauptstudium einsteigen? Da fehlt einem ja 
z.B. die komplette Mathematikbildung, die an einer normalen FH im 
ersten/zweiten Semester durchgeführt wird. Da ich momentan selbst an 
einer FH studiere kann ich sagen, dass man die (Mathematik-) Lehrinhalte 
an einer HTL von ihrer Tiefe her nie und nimmer mit denen von der FH 
vergleichen kann, da liegen Meilen dazwischen.
Und aufgrund der Kosten dieser "FH" ist es wohl recht eindeutig, dass 
der Titel dort praktisch nur erkauft wird... :-/

Autor: ungluecklicherFHler (Gast)
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The Devil schrieb:
> Also ich finde diese "FH" schon sehr seltsam - rein mit dem
> HTL-Abschluss kann man in das Hauptstudium einsteigen? Da fehlt einem ja
> z.B. die komplette Mathematikbildung, die an einer normalen FH im
> ersten/zweiten Semester durchgeführt wird. Da ich momentan selbst an
> einer FH studiere kann ich sagen, dass man die (Mathematik-) Lehrinhalte
> an einer HTL von ihrer Tiefe her nie und nimmer mit denen von der FH
> vergleichen kann, da liegen Meilen dazwischen.
> Und aufgrund der Kosten dieser "FH" ist es wohl recht eindeutig, dass
> der Titel dort praktisch nur erkauft wird... :-/

Genau da muss ich dir wieder recht geben, wie auch du war ich eben 
vorher auch HTL und dann FH in Graz. War super, die Mathem. sehr 
lernintensiv, die Hälfte der Leute brauchte 3 Versuche oder mehr (= sidn 
dann geflogen)...

Soviel dazu!

Möchte aber evtl noch zusätzlich den Dr an ner TU machen :)

Autor: Stochastikfreak (Gast)
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In Mittweida "brummt" ja auch das Studentenleben so. Oder du fährst 
regelmäßig nach Chemnitz. :-)

Autor: Paul (Gast)
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Mittweida ist nicht irgendeine "FH". Sie war schon vor der Wende von 
1968 an Ingenieurhochschule ab 1977 mit universitärem. Diplom, ab 1982 
sogar mit Promotionsrecht. Den Standort gibt es schon seit über 100 
Jahren, damals noch Polytechnikum und bis 1968 
Ingenieurschule/Fachschule. Sie war der erste Standort der zum Aufbau 
der neuen Hochschulform IHS 1968 ausgewählt wurde.

Soweit ich die Flyer der FH Mittweida kenne, wird da niemand ins 
Hauptstudium übernommen. Es gibt einen sog. Nachdiplomstudiengang für 
HTLer, eine Spezialanfertigung sozusagen.

Und zu guter Letzt: Keine Panik. 1992 hat man allein in Sachsen aus mehr 
als 2 Mio ehemaligen FS-Ing. (Anspruchspendant zur HTL) über Nacht auf 
dem Papier einen Dipl.-Ing. (FH) gemacht. Ganz ohne Besuch eines 
Ausbaustudienganges,, ohne Nachqualifiezierung, nur gegen Nachweis von 3 
Jahren Berufserfahrung als FS-Ing. Was sagt's dazu?

Autor: htl'er (Gast)
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Paul schrieb:
> Und zu guter Letzt: Keine Panik. 1992 hat man allein in Sachsen aus mehr
> als 2 Mio ehemaligen FS-Ing. (Anspruchspendant zur HTL) über Nacht auf
> dem Papier einen Dipl.-Ing. (FH) gemacht. Ganz ohne Besuch eines
> Ausbaustudienganges,, ohne Nachqualifiezierung, nur gegen Nachweis von 3
> Jahren Berufserfahrung als FS-Ing. Was sagt's dazu?

Das wurmt Dich ganz schön. Es ist ja nicht der erste Beitrag in dem Du 
das schreibst. Bist Du eigentlich so eine Art Studienberater? Du weisst 
ja alles über die Abschlüsse, die es so gibt, und besonders über ihre 
Wertigkeit?

Autor: WT (Gast)
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htl'er schrieb:
> Das wurmt Dich ganz schön.

Ja so ganz verkraftet er das nicht :-))

htl'er schrieb:
> Du weisst
> ja alles über die Abschlüsse, die es so gibt, und besonders über ihre
> Wertigkeit?

Nicht wirklich...:-)

Autor: Paul (Gast)
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>Ja so ganz verkraftet er das nicht :-))

Kurz es ist Etikettenschwindel. Stört Dich das nicht?

@ WT: Während der 2jährige Fachschulabsolvent (kurz Techniker) sich noch 
mal 4 Jahre an die FH setzen darf, um das FH-Diplom zu bekommen, wird 
dem 3 Jahres Fachschüler (kurz Ing. grad.) das Studium geschenkt. Und 
findest Du das gerecht? Von den Ing. grad. wären wohl heute die 
wenigsten Dipl.-Ing. (FH) wenn man anstatt gegen Geld diesen Titel mit 
Studienleistung erarbeiten hätte müssen. Sie wäre heute staatl. gepr. 
Techniker. Mehr wäre wohl nicht drin gewesen. Kurz Mogelpackung. Psst 
Nur drüber reden darf keiner! Ist wie beim Guttenberg. Die Bösen sind 
die, die den Schmuh aufgedeckt haben, nicht die, die ihn begangen haben. 
Schöne neue Welt.

Autor: htl'er (Gast)
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Paul schrieb:
> Kurz Mogelpackung. Psst
> Nur drüber reden darf keiner!

Und wenn schon. Wenn die ihre Arbeit nicht bringen, ist doch der 
Dipl.-Ing. auch sinnlos, weil sie dann keinen Job finden. Allein von dem 
Titel kann man sich doch nix kaufen.
Was regt Dich das so auf?
Es gibt noch ne Menge anderer Ungerechtigkeiten wie z.B. irgendwelche
Menschen die nur durch Verwandschaft und nicht durch Leistung gute 
Posten bekommen. Oder Menschen die Geld erben. Der Titel ist doch nicht 
alles auf der Welt, es sei denn man sehr wenig Selbstbewusstsein.

Autor: Marx W. (Gast)
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The Devil schrieb:
> Also ich finde diese "FH" schon sehr seltsam - rein mit dem
>
> HTL-Abschluss kann man in das Hauptstudium einsteigen?

Moment mal, hier geht es um eine "Spezialfom" des WI-Studiums!
Bekanntermanßen sind in einen Wirtschaftingenieurstudium die Anteile 
50/50
Technik/Betriebswirtschaft aufgeteilt. Dabei ist der Technikteil 
entweder allgemeiner Art (Grundlagen der Ingenieurwissenschaften) oder 
schwerpunktmäßig Orientiert also z.B. in E-Technik, Maschinenbau, 
Informatik, Bauingenieurwesen usw.
Von daher kann man schon noch die Anrechnung der Technikerausbildung 
bzw. des HTL-Studium auf den technischen Teil nachvollziehen!

The Devil schrieb:
> Und aufgrund der Kosten dieser "FH" ist es wohl recht eindeutig, dass
>
> der Titel dort praktisch nur erkauft wird... :-/

Das trifft wohl eher auf die "MBA`s" von den IHK`s  in Deutschland zu.
Da wird wirklich mehr der Profit gesehen, als die Qualität!

Ansonsten sind die Studiengebühren so berechnet, dass der Aufwand der FH 
gedeckt ist.
Dies gilt für alle Fernstudiengänge der deutschen Hochschulen, selbst 
das Studium an der Fern-Uni-Hagen geht ziemlich ins Geld wenn man nicht 
in NRW wohnt!

Autor: Mine Fields (Gast)
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htl'er schrieb:
> Und wenn schon. Wenn die ihre Arbeit nicht bringen, ist doch der
> Dipl.-Ing. auch sinnlos, weil sie dann keinen Job finden. Allein von dem
> Titel kann man sich doch nix kaufen.

Ja, wenn man irgendeine Form von verkürtzem Studium aufnimmt wird man 
sich sicherlich eine Menge unangenehmer Fragen vom Personaler anhören 
müssen. Und eine gute Antwort haben.

Wenn man ne Menge Berufserfahrung hat und den Titel nur zum Erreichen 
der nächsten Karrierestufe braucht, kann man vielleicht so Experimente 
eingehen.

Als junger Mensch macht man besser ein normales, ordentliches Studium.

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Kurz es ist Etikettenschwindel. Stört Dich das nicht?
>
> @ WT: Während der 2jährige Fachschulabsolvent (kurz Techniker) sich noch
> mal 4 Jahre an die FH setzen darf, um das FH-Diplom zu bekommen, wird
> dem 3 Jahres Fachschüler (kurz Ing. grad.) das Studium geschenkt. Und
> findest Du das gerecht? Von den Ing. grad. wären wohl heute die
> wenigsten Dipl.-Ing. (FH) wenn man anstatt gegen Geld diesen Titel mit
> Studienleistung erarbeiten hätte müssen. Sie wäre heute staatl. gepr.
> Techniker. Mehr wäre wohl nicht drin gewesen. Kurz Mogelpackung. Psst
> Nur drüber reden darf keiner! Ist wie beim Guttenberg. Die Bösen sind
> die, die den Schmuh aufgedeckt haben, nicht die, die ihn begangen haben.
> Schöne neue Welt.

Mein Gott, die Welt dreht sich weiter. Das war mal und gut ist, da 
brauch ich mich nicht ein halbes Jahrhundert drüber aufregen.

Stefan L. schrieb:
> Ja, wenn man irgendeine Form von verkürtzem Studium aufnimmt wird man
> sich sicherlich eine Menge unangenehmer Fragen vom Personaler anhören
> müssen. Und eine gute Antwort haben.
>
> Wenn man ne Menge Berufserfahrung hat und den Titel nur zum Erreichen
> der nächsten Karrierestufe braucht, kann man vielleicht so Experimente
> eingehen.
>
> Als junger Mensch macht man besser ein normales, ordentliches Studium.

Ich weiß ja nicht was gegen eine Verkürzung vom Studium spricht.
In was für einer Schubladen Welt leben manche eigentlich?
Eine Ausbildung kann man bei entsprechender Leistung und entsprechendem 
Studienabschluss auch verkürzen.
Manche Ausbildungsgänge an Berufsfachschulen lassen sich verkürzen mit 
entsprechender Voraussetzung.

Wir leben in einer anderen Zeit in der man mittlerweile etwas über den 
Tellerrand hinausschaut und nicht nur beschränkt auf einen Bildungsweg 
beschränkt ist.

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Ich weiß ja nicht was gegen eine Verkürzung vom Studium spricht.
> In was für einer Schubladen Welt leben manche eigentlich?

Was dagegen spricht habe ich in einem anderen Thread schon lange genug 
geschildert, das breite ich hier sicherlich nicht noch einmal aus.

Und ja, wir leben in einer solchen Welt. Der Mensch muss da eben 
anpassungsfähig sein, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Im Endeffekt zählt immer, was der Einzelne geleistet hat. Wenn ein 
Techniker also entsprechende Berufserfahrung hat, kann er so etwas 
machen. Jemand frisch von der Schule muss sich eben erst beweisen. Wenn 
er das Glück hat, und mit seinem vorigen Abschluss schon einen guten Job 
im einschlägigen Fachgebiet bekommen hat, kann das vielleicht auch noch 
gehen. Aber dann muss man sich fragen, wieso man nicht ein normales, 
vollständiges Fernstudium macht. Viel Zeit gewinnt man schließlich 
nicht.

In allen anderen Fällen ist ein ordentliches Studium mit entsprechenden 
Praktika besser geeignet um seine Leistungsfähigkeit nachzuweisen.

Autor: Marx W. (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Aber dann muss man sich fragen, wieso man nicht ein normales,
>
> vollständiges Fernstudium macht. Viel Zeit gewinnt man schließlich
>
> nicht.

Äh, nur so "by the way". Ein Fernstuidum neben den Beruf ist so ziemlich 
das Härteste was ich mir vorstellen kann.
Wenn es also die Möglichkeit gibt wie den WI in Mittweida auch für 
Techniker und HTL-Absolvent in 4 Semester in Vollzeit zu erlagen, so 
wäre für mich dies (wenn Betroffener) die erste Wahl! Das hier aber auch 
nebenberufliche dann 8 Semester Teilzeitstudium daraus werden sollten, 
sollte  jeden klar sein.
Geschenkt wird keinen etwas im Fernstudium!

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Aber dann muss man sich fragen, wieso man nicht ein normales,
> vollständiges Fernstudium macht. Viel Zeit gewinnt man schließlich
> nicht.

Vielleicht weil nicht jeder von Anfang an als Ziel ein Hochschulstudium 
hat.

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Stefan L. schrieb:
>> Aber dann muss man sich fragen, wieso man nicht ein normales,
>> vollständiges Fernstudium macht. Viel Zeit gewinnt man schließlich
>> nicht.
>
> Vielleicht weil nicht jeder von Anfang an als Ziel ein Hochschulstudium
> hat.

Ja natürlich, aber man kann nach dem Techniker auch noch ein 
ordentliches Studium machen. Und wenn man fest im Berufsleben steht, 
kann man eben ein Fernstudium machen. Das ist allemal besser als 
irgendwelche dubiosen Aufbaustudiengänge.

Marx W. schrieb:
> Äh, nur so "by the way". Ein Fernstuidum neben den Beruf ist so ziemlich
> das Härteste was ich mir vorstellen kann.

Da hast du Recht. Gerade das Grundstudium wird sicherlich extrem schwer 
sein. Hauptstudium und Master dürfte dann wieder etwas leichter sein.

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Das ist allemal besser als
> irgendwelche dubiosen Aufbaustudiengänge.

Sagt wer?

Autor: Mine Fields (Gast)
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Die Logik.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Da hast du Recht. Gerade das Grundstudium wird sicherlich extrem schwer
> sein. Hauptstudium und Master dürfte dann wieder etwas leichter sein.


Grundstudium? Sowas gibt es zum Glück nicht mehr. Außerdem reicht zum 
arbeiten der Bachelor aus.

Autor: The Devil (devil_86)
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>The Devil schrieb:
>> Also ich finde diese "FH" schon sehr seltsam - rein mit dem
>>
>> HTL-Abschluss kann man in das Hauptstudium einsteigen?
>
> Moment mal, hier geht es um eine "Spezialfom" des WI-Studiums!
> Bekanntermanßen sind in einen Wirtschaftingenieurstudium die Anteile
> 50/50
> Technik/Betriebswirtschaft aufgeteilt. Dabei ist der Technikteil
> entweder allgemeiner Art (Grundlagen der Ingenieurwissenschaften) oder
> schwerpunktmäßig Orientiert also z.B. in E-Technik, Maschinenbau,
> Informatik, Bauingenieurwesen usw.
> Von daher kann man schon noch die Anrechnung der Technikerausbildung
> bzw. des HTL-Studium auf den technischen Teil nachvollziehen!

Dem kann ich nicht zustimmen! Man braucht nur z.B. den Mathematikanteil 
eines Bachelorstudiums Wirtschaftsingenieurwesen hernehmen: Dort kriegt 
man Sachen vorgesetzt, die man in der HTL schlichtweg nicht lernt! Das 
gleiche in anderen technischen und wirtschaftlichen Fächern, die im 
Bachelor gemacht werden - so was gibt's an keiner HTL zum Lernen.

> The Devil schrieb:
>> Und aufgrund der Kosten dieser "FH" ist es wohl recht eindeutig, dass
>>
>> der Titel dort praktisch nur erkauft wird... :-/
>
> Das trifft wohl eher auf die "MBA`s" von den IHK`s  in Deutschland zu.
> Da wird wirklich mehr der Profit gesehen, als die Qualität!
>
> Ansonsten sind die Studiengebühren so berechnet, dass der Aufwand der FH
> gedeckt ist.
> Dies gilt für alle Fernstudiengänge der deutschen Hochschulen, selbst
> das Studium an der Fern-Uni-Hagen geht ziemlich ins Geld wenn man nicht
> in NRW wohnt!

Theoretisch könnte man den Aufwand auch anders decken ;-)
Außerdem - jeder MBA ist wohl mehr wert als das Ding das man dort 
verliehen bekommt, oder? ;-/

Autor: Paul (Gast)
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>Vielleicht weil nicht jeder von Anfang an als Ziel ein Hochschulstudium
>hat.

Das Ziel des Aufbaustudienganges ist ein Hochschulabschluß, das 
FH-Diplom. Habe ja nichts dagegen, wenn man Weiterbildungsmöglichkeiten 
mit Zertifikat anbietet, aber hier geht es um Gleichwertigkeit im Inhalt 
und Anspruch. Sonst leidet auch der Titel drunter. Deswegen mein Reden, 
wenn auch manche Machenschaften 20 Jahre her sind. Das hat mit 
Gleichheitsgrundatz nichts zu tun.

Autor: Marx W. (Gast)
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The Devil schrieb:
> Theoretisch könnte man den Aufwand auch anders decken ;-)
>
> Außerdem - jeder MBA ist wohl mehr wert als das Ding das man dort
>
> verliehen bekommt, oder? ;-/

Die meisten MBA´s sind mit 90 ECTS bewertet. Der Aufbaustudiumgang (bei 
Anrechnung) in Mittweida umfaßt  4 Vollzeitsemester a 30 ETCS also 120 
ETCS.
Es git MBA-Programme wo man noch einige Kurse dranhängt, um einen 
vollwertigen Master zu erlangen.

Der vollständige Fernstudiengang hat 8 Semester = 240 ETCS!

Hier der Auszug aus der HP der FH Mittweida:

>Studienabschluss
>
>Bei dem Fernstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen handelt es sich um >einen 
grundständigen achtsemestrigen Studiengang (ohne Praxissemester). >Dieser führt zu 
einem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss bei >dessen Bestehen der 
akademische Grad "Diplom Wirtschaftsingenieur (FH)" >abgekürzt 
"Dipl.-Wirtschaftsing. (FH)", verliehen wird. Mit der >Diplomurkunde und dem 
Abschlusszeugnis erhalten die Absolventen ein >Diploma Supplement in dem der 
Gesamtumfang des Studiums von 240 ECTS->Credits bescheinigt wird. Die Hochschule 
Mittweida ist eine sächsische >Hochschule gemäß § 39 Abs. 1 SächsHSG verleihen die 
Fachhochschulen >aufgrund einer bestandenen Hochschulprüfung, mit der ein 
>berufsqualifizierender Abschluss erworben wird, den Diplomgrad mit Angabe >der 
Fachrichtung und dem Zusatz "Fachhochschule" oder "FH".

Autor: Marx W. (Gast)
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Marx W. schrieb:
> Dem kann ich nicht zustimmen! Man braucht nur z.B. den Mathematikanteil
>
> eines Bachelorstudiums Wirtschaftsingenieurwesen hernehmen: Dort kriegt
>
> man Sachen vorgesetzt, die man in der HTL schlichtweg nicht lernt! Das
>
> gleiche in anderen technischen und wirtschaftlichen Fächern, die im
>
> Bachelor gemacht werden - so was gibt's an keiner HTL zum Lernen.

Denke mir, das der Matheteil wohl in den 4-Semestern noch durchgenommen 
wird.


Ansonsten sollte man nich so kleinkarriert Denken, denn die Kollegen aus 
den Rest des Planeten werden doch jetzt auch nicht mehr so genau unter 
die Lupe genommen in Zeiten des "Fachkräftemangels"!

Autor: Marx W. (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Hauptstudium und Master dürfte dann wieder etwas leichter sein.

Hm, eher anders rum.
Beim Fernstuium ist der Aufwand der Lehre für die Hochschule (Keine 
Hörsäale) eher gering, daher ist es für die Anbieter nicht schwierig 
die Studenten abzuprüfen. Habe daher mehr den Verdacht, dass die 
Anforderungen in den höheren Semester steigen. Da dort die 
Abbrecherquote geringer ist, weil die Studenten  den bisherigen Aufwand 
nicht einfach in die Tonne tretten wollen, und deshalb eine größere 
Leidensfähigkeit an den Tag bringen.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Marx W. schrieb:
> Beim Fernstuium ist der Aufwand der Lehre für die Hochschule (Keine
> Hörsäale) eher gering, daher ist es für die Anbieter nicht schwierig
> die Studenten abzuprüfen. Habe daher mehr den Verdacht, dass die
> Anforderungen in den höheren Semester steigen. Da dort die
> Abbrecherquote geringer ist, weil die Studenten  den bisherigen Aufwand
> nicht einfach in die Tonne tretten wollen, und deshalb eine größere
> Leidensfähigkeit an den Tag bringen.

Die Argumentation ist nachvollziehbar, aber wenn die Fächerstruktur 
genauso gehalten wird, ergibt sich automatisch ein schwereres 
Grundstudium. Daz kommt, dass im Hauptstudium meist praxisnähere Fächer 
unterrichtet werden, für Leute mit Berufserfahrung (und das werden wohl 
die meisten Fernstudenten sein) also einfacher zu handhaben als die 
theoretischen Grundlagenfächer.

Thomas1 schrieb:
> Grundstudium? Sowas gibt es zum Glück nicht mehr. Außerdem reicht zum
> arbeiten der Bachelor aus.

Die gleichen Fächer gibt es noch, auch wenn es vielleicht offiziell 
nicht mehr so heißt.

Autor: DrTech (Gast)
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The Devil schrieb:
> Dem kann ich nicht zustimmen! Man braucht nur z.B. den Mathematikanteil
> eines Bachelorstudiums Wirtschaftsingenieurwesen hernehmen: Dort kriegt
> man Sachen vorgesetzt, die man in der HTL schlichtweg nicht lernt! Das
> gleiche in anderen technischen und wirtschaftlichen Fächern, die im
> Bachelor gemacht werden - so was gibt's an keiner HTL zum Lernen.

Sorry wg der Frage aber WAS genau ist am Mathematikanteil anders? Bitte 
konkrete Beispiele .. (zB Vektorrechnung, Differential o.ä.?)

Autor: Mine Fields (Gast)
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DrTech schrieb:
> Sorry wg der Frage aber WAS genau ist am Mathematikanteil anders? Bitte
> konkrete Beispiele .. (zB Vektorrechnung, Differential o.ä.?)

In einem technischen Studium werden erst einmal viele Themen aus der 
Schule weiter vertieft: Integrale, komplexe Zahlen, Vektoren, Statistik, 
Matrixrechnung. Darauf wird dann aufgebaut: Mehrfachintegrale, 
Kurvenintegrale, Laplace-Transformation, vollständige Induktion, 
Ortskurven, Taylorreihen, Differentialgleichungen (nicht zu verwechseln 
mit der normalen Differentialrechnung). Dazu kommen einige Werkzeuge, 
die in der Schule allenfalls mal angeschnitten werden, zum Beispiel 
Partialbruchzerlegung.

Das nur mal als kleiner Auszug, ich habe bestimmt noch einiges 
vergessen.

Autor: Marx W. (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Das nur mal als kleiner Auszug, ich habe bestimmt noch einiges
>
> vergessen.

Das mit den komplexen Zahlen glaub ich nicht, dass das in einen 
Wirtschaftsingenieurstudium vorkommt!

Läuft mehr auf Differenzialrechnung und Optimierung (linieare und 
nichtliniear) hinnaus. Satistik ist dann auch noch zu nennen, aber 
Mehrfachintegrale,
Kurvenintegrale, Laplace-Transformation, vollständige Induktion,
Ortskurven oder  Taylorreihen wird doch nur in der E-technik verwendet.

Autor: yannik (Gast)
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Bei Wirtschaftsing mit Vertiefung E-Technik wären sicher Komplexezahlen 
enthalten.

Autor: yannik (Gast)
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Bzgl Ortskurven diese habe ich zumindest in einen Lehrbuch zur 
Automatisierungstechnik auch gesehen! Und AT ist auch ein Feld welches 
von MBs betrieben wird

Autor: The Devil (devil_86)
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Marx W. schrieb:
> Denke mir, das der Matheteil wohl in den 4-Semestern noch durchgenommen
> wird.

Lesen bildet: 
http://www.aufbaustudium.at/cms/index.php/studiena...

DrTech schrieb:
> Das mit den komplexen Zahlen glaub ich nicht, dass das in einen
> Wirtschaftsingenieurstudium vorkommt!

In meinem WI-Bachelorstudium wurde das durchgenommen. Ist ja aufbauend 
für E-Technik nicht unwichtig.
Außerdem wird im meinem Studiums-Mathematik einiges mehr bzw. tiefer 
durchgenommen als damals in der HTL, wie Stefan L. richtig bemerkt hat. 
Ich denke da z.B. an die Vektor- und Matrizenrechnung, oder auch die 
"Vorarbeit" für die Diff.- und Integralrechnung, nämlich die 
Grenzwertsachen: Das haben wir in der HTL auf einer Seite gemacht, in 
der FH füllt das ca. 10 Seiten.

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Das Ziel des Aufbaustudienganges ist ein Hochschulabschluß, das
> FH-Diplom. Habe ja nichts dagegen, wenn man Weiterbildungsmöglichkeiten
> mit Zertifikat anbietet, aber hier geht es um Gleichwertigkeit im Inhalt
> und Anspruch. Sonst leidet auch der Titel drunter. Deswegen mein Reden,
> wenn auch manche Machenschaften 20 Jahre her sind. Das hat mit
> Gleichheitsgrundatz nichts zu tun.

Ist ja o.k. wenn du dagegen bist, aber wie ich dir schon oft sagte, die 
Zeit dreht sich weiter, man schaut über den Tellerrand und bleibt nicht 
nur in der beschränkten Schublade. Deswegen sind immer öfter 
kooperationen zwischen verschiedenen Bildungseinrichtungen zu finden, 
sowie Anrechnung von beruflich erworbenen Qualifiaktionen bzw. nicht 
akademischen Wissen.

Autor: Paul (Gast)
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>Ist ja o.k. wenn du dagegen bist,...

Du scheinst mich nicht richtig zu verstehen. Ich bin nicht dagegen, 
einen Aufbaustudiengang zum Erwerb des FH-Diplomes unter Anrechung des 
HTL-Ings. anzubieten. Allerdings muß dieses ANgebot exakt die Differenz 
in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht eliminieren. Es darf sich kein 
erleichterter Weg gegenüber dem regulären Studium ergeben. Die 
Qualifikation muß am Ende gleichwertig sein.

Ich bin gegen Verrechnung von Leistungen, die weder dem Inhalt noch 
Umfang gerecht werden und ganz und gar der Verleihungen von 
Hochschuldiplomen alleinig aufgrund von Berufserfahrung durch das 
Kultusministerium (wie im EInigungsvertrag).

Also:
Techniker -> Wert als HZB
HTL-Ing./FS.-Ing. -> Wert als HZB + 1 Jahr

Autor: Paul (Gast)
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Also:
Techniker -> Wert als HZB
HTL-Ing./FS.-Ing. -> Wert als HZB + 1 Jahr Verrechnung mit FH-Studium

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> man schaut über den Tellerrand und bleibt nicht
> nur in der beschränkten Schublade

Wenn ein Techniker oder HTLer genau das tut, wird er feststellen, dass 
ein Studium eine ganz andere Kategorie ist, die nicht mit seiner 
bisherigen Ausbildung vergleichbar ist und wird dementsprechend bei 
Bedarf ein richtiges, volles Studium absolvieren.

WT schrieb:
> Deswegen sind immer öfter
> kooperationen zwischen verschiedenen Bildungseinrichtungen zu finden

Das ist durchaus sinnvoll und prinzipiell eine sehr gute Sache. Das 
Problem entsteht dann, wenn nicht gebrachte Leistung vorgegaukelt wird. 
Und das passiert bei solchen Studiengängen nun einmal.

Man kann ja ein 4-semestrigen Studiengang machen und dann einen 
entsprechenden Abschluss mit 120 ECTS vergeben. Wer dann einen 
vollständigen Bachelor oder ein Diplom will, kann ja dann die restlichen 
60/120 ECTS leisten.

Der Abschluss ist dann unterscheidbar, jeder weiß etwas damit anzufangen 
und der Absolvent muss nicht Gefahr laufen, bei einem Personaler als 
Dünnbrettbohrer oder wegen Titelgeilheit aussortiert zu werden.

Bei den meisten Ingenieren und Personalern wird ein Techniker, der 
ehrlich mit seiner Ausbildung umgeht sicher besser ankommen, als so ein 
Schmalspurstudent, der meint, dass seine Ausbildung das tollste wäre, 
nur weil er sich jetzt so einen Titel erkauft hat.

WT schrieb:
> sowie Anrechnung von beruflich erworbenen Qualifiaktionen bzw. nicht
> akademischen Wissen.

Das ist völliger Blödsinn. Was soll denn das schon bringen? Der ganze 
Sinn und Zweck eines Studiums besteht eben darin, dieses Wissen und eine 
gewisse Arbeits- und Denkweise anzueignen, die man im beruflichen Alltag 
eben nicht lernt. Das funktioniert beim normalen Bachelor nur noch 
grenzwertig und in einem Schmalspurstudium ist das völlig unmöglich.

Und berufliches Wissen wird ja bereits anderweitig honoriert, wofür dann 
ein Hochschulabschluss dafür missbrauchen?

Autor: yannik (Gast)
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naja, wenn man seinen techniker macht und zB in wales seinen ba und 
dieser dort akkreditiert ist so müsste der abschluss zumindest die 
mindest anforderungen an einen akademsichen abschluss im bolognaraum 
erfüllen und vermutlich müste man damit auch in deutschland an die uni 
kommen!
(teilweise werden leute vob der fh dort benachteiligt - aber ich könnte 
mir vorstellen das es durchaus möglich sein könnte sich in einen master 
zu klagen wenn nachweislich Kapazitäten frei sind(in et sicher nicht das 
problem;D))

Autor: Paul (Gast)
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@ Stefan L.

Voll meine Meinung.

@yannik:
Selbst wenn in Wales dieser Schnellbesohlungsbachelor anerkannt ist: Ein 
deutscher Personaler weiß genau um den Zeitaufwand eines bestimmten 
Abschlusses. Alles was da nach unten aus der Reihe fällt, macht 
verdächtig.

Autor: yannik (Gast)
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zumindest formal wären die abschlüsse gleich... genau so gleich wie der 
bachelor von der DHBW und einer TU... (und mal eherlich die theoriephase 
an der dhbw dürfte auch nicht länger sein als die verbleibenden semester 
im uk )

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Bei den meisten Ingenieren und Personalern wird ein Techniker, der
> ehrlich mit seiner Ausbildung umgeht sicher besser ankommen, als so ein
> Schmalspurstudent, der meint, dass seine Ausbildung das tollste wäre,
> nur weil er sich jetzt so einen Titel erkauft hat.

Wer kauft sich denn was?

Stefan L. schrieb:
> Das ist völliger Blödsinn. Was soll denn das schon bringen?


Na was bringt es denn vergleichbare Leistungen aus anderen 
Bildungseinriichtungen anzuerkennen?
Eine Sache wäre z.B. die Zeitersparnis, dann wäre auch die 
Aufwandsverlagerung.

Paul schrieb:
> Selbst wenn in Wales dieser Schnellbesohlungsbachelor anerkannt ist: Ein
> deutscher Personaler weiß genau um den Zeitaufwand eines bestimmten
> Abschlusses. Alles was da nach unten aus der Reihe fällt, macht
> verdächtig.

Und der Zeitaufwand beträgt ja Lehre+Fachschule+Hochschule.

Also das jemand einfach so etwas geschenkt bekommt, da bin ich auch 
nicht einverstanden, aber ich bin für Anrechnungsmöglichkeiten.
Es sollte aber auch nicht einfach so gehen und z.B. über 
Aufnahmeprüfungen, Prüfungen der Unterlagen bezügelich des Niveaus 
und/oder einem bestimmten Schnitt gehen.

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Stefan L. schrieb:
>> Bei den meisten Ingenieren und Personalern wird ein Techniker, der
>> ehrlich mit seiner Ausbildung umgeht sicher besser ankommen, als so ein
>> Schmalspurstudent, der meint, dass seine Ausbildung das tollste wäre,
>> nur weil er sich jetzt so einen Titel erkauft hat.
>
> Wer kauft sich denn was?

Typisch: Du springst auf ein Wort an, damit du das ganze Argument 
ignorieren kannst.

WT schrieb:
> Na was bringt es denn vergleichbare Leistungen aus anderen
> Bildungseinriichtungen anzuerkennen?
> Eine Sache wäre z.B. die Zeitersparnis, dann wäre auch die
> Aufwandsverlagerung.

Eine Anerkennung vergleichbarer Leistung findet hier ja nicht statt, da 
einfach die Hochschulmathematik restlos gestrichen wird. Damit ist der 
reale Wert des Abschlusses gleich Null oder sogar schädigend.

Ob die Zeitersparnis real ist ist auch eher fraglich.

WT schrieb:
> Und der Zeitaufwand beträgt ja Lehre+Fachschule+Hochschule.

Dann müsste ein Gymnasiast Credits für sein Abi und das Vorpraktikum 
bekommen.

WT schrieb:
> Es sollte aber auch nicht einfach so gehen und z.B. über
> Aufnahmeprüfungen, Prüfungen der Unterlagen bezügelich des Niveaus
> und/oder einem bestimmten Schnitt gehen.

Wenn das gewissenhaft gemacht wird würde eine Anrechnung gegen Null 
herauskommen.

Einfacher ist es ein normales Studium zu machen und dann entsprechend 
die bekannten Themengebiete mit weniger Zeitaufwand zu bearbeiten. Dann 
hat man auch sicher einen brauchbaren Abschluss.

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Typisch: Du springst auf ein Wort an, damit du das ganze Argument
> ignorieren kannst.

O.k. dann gehe ich mal darauf ein auf deine Bahauptung.
Es ist eine Überlegung und Unterstellung deinerseits, der ich 
keinesfalls zustimme.

Stefan L. schrieb:
> Wenn das gewissenhaft gemacht wird würde eine Anrechnung gegen Null
> herauskommen.

Gut, dass es diesbezüglich gegenteilige Fakten gibt und deine Aussage 
nicht richtig ist.


Stefan L. schrieb:
> Einfacher ist es ein normales Studium zu machen und dann entsprechend
> die bekannten Themengebiete mit weniger Zeitaufwand zu bearbeiten. Dann
> hat man auch sicher einen brauchbaren Abschluss.

Was ist dann einfacher? Wer sagt denn, dass ein Abschluss, der durch 
Anrechung von Leistungen die außerhalb der Hochschule erworben wurden, 
erreicht wird nicht brauchbar ist?
Woher nimmst du dir dieses Urteil einen solchen Abschluss als 
unbrauchbar hinzustellen?

Autor: Paul (Gast)
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>Gut, dass es diesbezüglich gegenteilige Fakten gibt und deine Aussage
>nicht richtig ist.

Das pdf mit dem Statement der Hochschulen zur Anrechnung schon 
vergessen? Exzerpt: Es gibt nichts zu verrechnen.

>Was ist dann einfacher? Wer sagt denn, dass ein Abschluss, der durch
>Anrechung von Leistungen die außerhalb der Hochschule erworben wurden,

In einer Fachschule erwirbt man Kenntnisse auf Fachschulniveau.

An einer Hochschule Kenntnisse auf Hochschulniveau, selbst bei gleicher 
Thematik.

Deahalb kann man niedrigeres Niveau nicht mit höherem verrechnen, 
andersrum würde das gehen.

> Und der Zeitaufwand beträgt ja Lehre+Fachschule+Hochschule.

Die theoret. Inhalte der Lehre sind so obeflächlich, daß sie an einer 
Hochschule egal sind. Die Jahre der Fachschule kann man mit den Jahren 
am Gym verrechnen, aber nicht mit Hochschulstoff.

Autor: yannik (Gast)
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anscheint gibt es hochschulen im bolognaraum die das machen... (auch in 
de - zb im bereich fernstudium gibts einige die teile des fachwirts für 
bwl anrechnen sollen)

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Das pdf mit dem Statement der Hochschulen zur Anrechnung schon
> vergessen? Exzerpt: Es gibt nichts zu verrechnen.

Die anderen Beispiele schon vergessen?

Paul schrieb:
> In einer Fachschule erwirbt man Kenntnisse auf Fachschulniveau.
>
> An einer Hochschule Kenntnisse auf Hochschulniveau, selbst bei gleicher
> Thematik.
>
> Deahalb kann man niedrigeres Niveau nicht mit höherem verrechnen,
> andersrum würde das gehen.

Na dann eine Frage an dich, wieso geht es dann doch???
Vielleicht aus dem Grund weil sich manches überschneidet, auch wenn du 
es nicht sehen oder wahrhaben willst.

Paul schrieb:
> Die theoret. Inhalte der Lehre sind so obeflächlich, daß sie an einer
> Hochschule egal sind. Die Jahre der Fachschule kann man mit den Jahren
> am Gym verrechnen, aber nicht mit Hochschulstoff.

In deiner Asusage ging es auch um den Zeitaufwand.
Und wenn diese besagte Hochschule dort das Fachschulstudium gesamt auf 
das Hochschulstudium anerkennt und der Bachelor dort in einem Jahr 
möglich ist, dann ist das dort so.
Dann ist der zeitliche Aufwand zu diesem Bachelorabschluss aber trotzdem 
Lehre+Fachschule+Hochschule, da DORT die Fachschule gesamt angerechnet 
wird.

yannik schrieb:
> anscheint gibt es hochschulen im bolognaraum die das machen... (auch in
> de - zb im bereich fernstudium gibts einige die teile des fachwirts für
> bwl anrechnen sollen)

So schauts aus, ebenso gibts noch ein paar andere wie man an den bisher 
zig tausen Mal gezeigten Beispielen sehen kann. Wenn es nicht gehen 
würde und es sich nicht anrechenen lassen würde, dann würde es auch 
keiner machen. Das es überall so ist, wird hiermit nicht behauptet, 
falls es der ein oder andere in den falschen Hals bekommt. Es zeigt 
aber, dass Potential da ist und etwas in der Richtung getan wird was 
sich nicht verleugnen lässt.

Autor: Paul (Gast)
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>Die anderen Beispiele schon vergessen?

Meinst wohl Wales oder den Lehrgang universitären Charakters in Ö? In D. 
rechnen sie vom Techniker i. d. R nur das Vorpraktikum an.

>Und wenn diese besagte Hochschule dort das Fachschulstudium gesamt auf
>das Hochschulstudium anerkennt und der Bachelor dort in einem Jahr
>möglich ist, dann ist das dort so.

Dann arbeite auch dort. Hier in D kann der Personaler rechnen.

D: Techniker (2 Jahre => FHR ´+ 3 Jahre Bachelor = 5 J. ab 
Berufsausbildung
E: Techniker (2 Jahre) + 1 Jahr Bachelor = 3 J. ab Berufsausbildung

Irgendwie fehlen 2 Jahre Qualifikation -> so lange geht der Techniker!!!

>So schauts aus,...

Viel Spaß beim Bewerben gegen Konkurrenten mit vollwertigem Abschluß!

Aber eine schicke Urkunde habt's ja.

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Meinst wohl Wales oder den Lehrgang universitären Charakters in Ö? In D.
> rechnen sie vom Techniker i. d. R nur das Vorpraktikum an.

Nein. Da sieht man mal wieder, dass du nur das liest was du lesen 
willst. Sehr gut Paul.

Paul schrieb:
> Dann arbeite auch dort. Hier in D kann der Personaler rechnen.
>
> D: Techniker (2 Jahre => FHR ´+ 3 Jahre Bachelor = 5 J. ab
> Berufsausbildung
> E: Techniker (2 Jahre) + 1 Jahr Bachelor = 3 J. ab Berufsausbildung
>
> Irgendwie fehlen 2 Jahre Qualifikation -> so lange geht der Techniker!!!

Wieso willst du solch einem Absolventen verbieten bei uns zu arbeiten? 
Welches Recht nimmst DU dir da heraus darüber zu urteilen?
Du hast es nicht verstanden, der Bachelor dort geht auch 3 Jahre, aber 2 
Jahre werden voll angrechnet. Man, so schwer Paulchen?

Paul schrieb:
> Viel Spaß beim Bewerben gegen Konkurrenten mit vollwertigem Abschluß!
>
> Aber eine schicke Urkunde habt's ja.

Der Abschluss ist genauso vollwertig wie ein anderer auch.
Wenn du das nicht einsehen und akzeptieren willst, dann tust du mir echt 
leid. Denn dann bist du echt irgendwo hängengeblieben. Da wünsch ich dir 
eher viel Spaß dich woanders zu bewerben mit dieser konservativen 
eingefahrenen und uneinsichtigen Ansicht.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Paul schrieb:
> D: Techniker (2 Jahre => FHR ´+ 3 Jahre Bachelor = 5 J. ab
> Berufsausbildung
> E: Techniker (2 Jahre) + 1 Jahr Bachelor = 3 J. ab Berufsausbildung
>
> Irgendwie fehlen 2 Jahre Qualifikation -> so lange geht der Techniker!



Immernoch besser als der FS-Ing aus der DDR, die später nachdiplomiert 
wurden. Diese Abschlüsse sind auf einer Ebene und daher vergleichbar.

DDR: 2 Jahre Berufsausbildung + 1 Jahr arbeiten + 3 Jahre Fachschule= 
Ing [Nachdiplomiert Dipl.-Ing.(FH)]

BRD: 3,5 Jahre Berufsausbildung + 1,5 Jahre arbeiten + 2 Jahre 
Fachschule= Techniker

Autor: Paul (Gast)
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>Wieso willst du solch einem Absolventen verbieten bei uns zu arbeiten?

Ich will es nicht verbieten. Nur hier wird dieser Abschluß vom 
Personaler nicht als Bachelor gesehen. Ein Bachelor ist einer mit 
mindestens 3jährigen Hochschulstudium und nicht einer mit 2 Jahren 
Fachschule und 1 Jahr Hochschule. Der kauft sich doch nicht für viel 
Geld einen Techniker mit 1 jährigem Auufbaustudium, wenn er einen 
richtigen Bachelor ausschreibt und haben will.

> Der Abschluss ist genauso vollwertig wie ein anderer auch.

Das mußt Du dem Personaler vorgaukeln, nicht mir. ;-)

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Nur hier wird dieser Abschluß vom
> Personaler nicht als Bachelor gesehen.

Und das weißt du woher?
Hast du welche gefragt ob sie solche LEute einstellen würden?

Paul schrieb:
> Der kauft sich doch nicht für viel
> Geld einen Techniker mit 1 jährigem Auufbaustudium, wenn er einen
> richtigen Bachelor ausschreibt und haben will.

Der Abschluss ist der gleiche, also ein richtiger Bachelor, auch wenn du 
es nicht sehen willst. Der Weg war nur ein anderer.

Paul schrieb:
> Das mußt Du dem Personaler vorgaukeln, nicht mir. ;-)

Vorgaukeln muss man nichts, ein gesunder Menschenverstand und eine klare 
unbeschränkte Denkweise sagt einem das.
Du wirst aber wohl nie über deinen Tellerrand hinaus kommen und immer in 
deinem nicht mehr aktuellen, nicht mehr zeitgemäßem, veraltetem 
Schubladendenken stehenbleiben. Zum Glück gibt es da nicht so viele 
Anhänger...

Autor: yannik (Gast)
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ein bachelor ist jdm. der von einer hochschule ein entsprechendes 
dokument erhalten hat im ideal fall ist der studiengang auch noch 
akkreditiert.
im gehts nur ums sammeln von ects - wenn man einen prof findet der einen 
seinen kurs anrechnet und seies irgend eine verschulte weiterbildung für 
leute die nicht mal das abitur haben ist dem eben so...
(sicher wird kein prof der um seine reputation fürchten müsste so etwas 
tun - bei uns gibts schon probleme mit kursen an einigen partner 
hochschulen (da sie nach ansicht einiger profs nicht ihren standard 
entsprechen[ein gespräch zwischen studiegangsleiter und dekan und einen 
dieser profs hat nicht viel gebracht , man sieht es liegt einzig am prof 
der für das modul verantworlich ist!]))

Autor: Paul (Gast)
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>Hast du welche gefragt ob sie solche LEute einstellen würden?

Die werden als Techniker mit Hang zum Geltungsdrang eingestellt, ja.

>Der Weg war nur ein anderer.

"Überholen ohne einzuholen" ;-)

>Vorgaukeln muss man nichts, ein gesunder Menschenverstand und eine klare
>unbeschränkte Denkweise sagt einem das.

Die meisten Personaler haben studiert. Die wissen, was hinter dem 
Werdegang eines Hochschulabsolventen stecken sollte. Die schauen in den 
Lebenslauf, sehen daß das (Fach)abi fehlt, gleichzeitig wird noch Zeit 
von der Fachschule verrechnet, die eigentlich der Ersatz für die FHR sei 
und dann glauben sie an Gleichwertigkeit. Vom Niveau Klasse 10 zum 
Bachelor in 3 Jahren, wo eigentlich mindestens 5 nötig sind. Alles 
Turboüberflieger. Und im Himmel ist Jahrmarkt...

Autor: Thomas1 (Gast)
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Paul schrieb:
> Die meisten Personaler haben studiert. Die wissen, was hinter dem
> Werdegang eines Hochschulabsolventen stecken sollte.

Personaler sind oftmals Flachzagen, die keine Ahnung haben. Da wird 
unmögliches verlangt und gute Bewerber abgelehnt. Leistung zählt und 
nicht der Titel.


> Vom Niveau Klasse 10 > zum
> Bachelor in 3 Jahren, wo eigentlich mindestens 5 nötig sind. Alles
> Turboüberflieger.

Das sag mal den Nachdiplomierten, die im Lebenslauf was mit FH-Abschluß 
in den 70er oder 80er Jahren schreiben, obwohl es sowas da nicht gab.

Autor: yannik (Gast)
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"Das sag mal den Nachdiplomierten, die im Lebenslauf was mit FH-Abschluß
in den 70er oder 80er Jahren schreiben, obwohl es sowas da nicht gab."

-> bei dem zählt nur noch was er seit dem geleistet hat und zB 
Arbeitszeugnisse (ähnliches geht für Leute nach der Wende)

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Der Abschluss ist der gleiche, also ein richtiger Bachelor, auch wenn du
> es nicht sehen willst. Der Weg war nur ein anderer.

Der Abschluss mag der gleiche sein, das heißt aber noch nicht, dass er 
in der Realität gleichwertig ist oder dass die Absolventen alle die 
gleiche Leistung bringen müssen.

WT schrieb:
> Vorgaukeln muss man nichts, ein gesunder Menschenverstand und eine klare
> unbeschränkte Denkweise sagt einem das.

Der gesunde Menschenverstand sagt nur eines: Das ist ein Studiengang für 
Titelgeile, die mit möglichst wenig Leistung dick auftragen wollen.

Dementsprechend schließt sich nur logisch die Reaktion eines Personalers 
oder eines Abteilungsleiters auf die Bewerbung eines solchen 
Absolventen.

Wie schon gesagt, dass ist ein Studiengang für Berufserfahrene, die 
aufgrund karrieretechnischer Beschränkungen damit bequem eine 
bürokratische Hürde umgehen wollen. Für junge Leute ist das nichts.

WT schrieb:
> Du hast es nicht verstanden, der Bachelor dort geht auch 3 Jahre, aber 2
> Jahre werden voll angrechnet.

Dass volle Anrechnung nicht möglich ist, wurde schon öfters ausführlich 
diskutiert. Nur ist es schwer, einem Blinden die Farben beibringen zu 
wollen. Studier erstmal selbst, bevor du hier weiterhin so einen Mist 
los lässt.

Autor: WT (Gast)
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yannik schrieb:
> eine verschulte weiterbildung für
> leute die nicht mal das abitur haben ist dem eben so..

Wie sich das anhört...nicht mal das Abitur...
alleine mit dem Abitur kann man auch recht wenig anfangen...

Paul schrieb:
> Die werden als Techniker mit Hang zum Geltungsdrang eingestellt, ja.

Na wen hast du denn gefragt?

Paul schrieb:
> Die meisten Personaler haben studiert. Die wissen, was hinter dem
> Werdegang eines Hochschulabsolventen stecken sollte. Die schauen in den
> Lebenslauf, sehen daß das (Fach)abi fehlt, gleichzeitig wird noch Zeit
> von der Fachschule verrechnet, die eigentlich der Ersatz für die FHR sei
> und dann glauben sie an Gleichwertigkeit. Vom Niveau Klasse 10 zum
> Bachelor in 3 Jahren, wo eigentlich mindestens 5 nötig sind. Alles
> Turboüberflieger. Und im Himmel ist Jahrmarkt...

Also bei ein paar Beispielen bei denen etwas angerechnet wurde würde die 
FHR vorausgesetzt bzw. hat vorhanden sein müssen.
Die Fachschule ist doch kein Ersatz für die FHR. Man bekommt die FHR 
entweder so dazu oder mit einer Zusatzprüfung. Nach deiner Aussage 
müsste die FH der Ersatz fürs Abi sein.

Stefan L. schrieb:
> Der Abschluss mag der gleiche sein, das heißt aber noch nicht, dass er
> in der Realität gleichwertig ist oder dass die Absolventen alle die
> gleiche Leistung bringen müssen.

In der Realität ist er formal gelichwertig, wie es im Arbeitsleben 
aussieht kannst du nicht sagen, genauso wenig wie ich.
Da kannst du auch kein Urteil fällen.

Stefan L. schrieb:
> Der gesunde Menschenverstand sagt nur eines: Das ist ein Studiengang für
> Titelgeile, die mit möglichst wenig Leistung dick auftragen wollen.

Das sagt der vom Neid geplagte, der solche Dinge nicht akzeptieren kann 
oder will.

Stefan L. schrieb:
> Wie schon gesagt, dass ist ein Studiengang für Berufserfahrene, die
> aufgrund karrieretechnischer Beschränkungen damit bequem eine
> bürokratische Hürde umgehen wollen. Für junge Leute ist das nichts.

Und das kannst du beurteilen?
Welches Recht nimmst du dir raus sowetwas in den Raum zu stellen?
Vielleicht gibt es ja junge Techniker die es gepackt hat und die eben 
diesen Weg gehen?
Warum sollten sie diesen Weg nicht nutzen wenn er angeboten wird?
Andere gehen auch ins Ausland um zu studieren, dort mag es vielleicht 
auch hier und da leichter sein?

Stefan L. schrieb:
> Dass volle Anrechnung nicht möglich ist, wurde schon öfters ausführlich
> diskutiert. Nur ist es schwer, einem Blinden die Farben beibringen zu
> wollen. Studier erstmal selbst, bevor du hier weiterhin so einen Mist
> los lässt.

Auch dir gebe ich z.B. gerne nochmal das Beispiel an der der Fresenius 
Hochschule, zwar nicht E-Technik, aber ein Beispiel das zeigt, dass ich 
nicht so blind bin wie du es behauptest. Und ein Beispliel dafür, dass 
es doch Möglichkeiten gibt. Übrigens wird dort auch der BFS Abschluss 
angerechnet. So viel zu dem Mist...
Informier dich lieber erst mal und beschäftige dich mit dem Thema bevor 
du mir irgendetwas untestellen willst...

Autor: Thomas1 (Gast)
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yannik schrieb:
> -> bei dem zählt nur noch was er seit dem geleistet hat und zB
> Arbeitszeugnisse (ähnliches geht für Leute nach der Wende)


Wenn ein Techniker den Aufbaubachelor hat und danach arbeitet, muß es 
auch egal sein.

Autor: Thomas1 (Gast)
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WT schrieb:
>> eine verschulte weiterbildung für
>> leute die nicht mal das abitur haben ist dem eben so..
>
> Wie sich das anhört...nicht mal das Abitur...
> alleine mit dem Abitur kann man auch recht wenig anfangen...


Da Abitur ist sowieso nix mehr Wert. Da wurden die Anforderungen in den 
letzten 20 Jahren extrem gesenkt. Zusätzlich sdit die Fächerwahl ein 
Problem. Da nehmen welche Kunst usw. und haben dann sehr gute Noten. Auf 
ein Studium in MINT oder Medizin bereitet sowas nicht vor.

Autor: Thomas1 (Gast)
Datum:

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Regt euch nicht nur über Techniker auf. Für Betriebswirte (VWA, IHK, 
SGB) gibt es noch mehr Möglichkeiten, um über ein Aufbaustudium zum 
Bachelor zu gelangen.

Autor: Paul (Gast)
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>Wie sich das anhört...nicht mal das Abitur...
>alleine mit dem Abitur kann man auch recht wenig anfangen...

Es bereitet auf ein Hochschulstudium vor, nicht mehr und nicht weniger. 
Also das, was ein Meister gar nicht oder der Techniker nur eingeschränkt 
hat: Hochschulreife.

>Das sagt der vom Neid geplagte, der solche Dinge nicht akzeptieren kann
>oder will.

Sorry, auf nicht erbrachte Leistung kann ich nicht neidig sein. Mir tun 
die Ehrlichen, die sich nach dem Techniker noch mal mind. 3 Jahre bis 
zum Bachelor geplagt haben. leid um das Ansehen ihres Abschlusses. 
Kollegial ist so ein Turbo-Dünnbrett-Verhalten sicher nicht.

>Auch dir gebe ich z.B. gerne nochmal das Beispiel an der der Fresenius
>Hochschule,

Fresenius - stellen die nicht parenterale Ernährung her? ;-) Nimm mal 
eine staatliche, rennomierte Hochschule zum Vorbild. Das sieht's mit 
Verrechnen ziemlich duster aus. Das besagte PDF haben schließlich 
verschiendenste FHen und Unis verfaßt. Anrechnung ist bei denen nicht, 
weil das Niveau nicht vergleichbar ist!

>Das sag mal den Nachdiplomierten, die im Lebenslauf was mit FH-Abschluß
>in den 70er oder 80er Jahren schreiben, obwohl es sowas da nicht gab.

Im Osten gab es als Pendant zur FH die Ingenieurhochschule IHS. Aber da 
waren die auch nicht! Man hätte nämlich als Zugang Abi oder den Abschluß 
der Ingenieurschule gebraucht. Nur gibt es genug Uninformierte, denen 
man den Bären Fachschule = FH aufbinden kann.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Paul schrieb:
> Nimm mal
> eine staatliche, rennomierte Hochschule zum Vorbild. Das sieht's mit
> Verrechnen ziemlich duster aus.


Nö. Auch da rechnen welche an.

http://www3.open.ac.uk/credit-transfer/overseas/8-1109.shtm

Autor: Paul (Gast)
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Bachelor ade. Ein Hochschulabschluß wird verramscht.

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Das sagt der vom Neid geplagte, der solche Dinge nicht akzeptieren kann
> oder will.

Wieso sollte ich neidisch auf jemanden sein, der sich nicht einmal ein 
volles Bachelorstudium zutraut, während ich problemlos meinen Master 
schaffe? Das ist schon sehr weit hergeholt.

WT schrieb:
> In der Realität ist er formal gelichwertig, wie es im Arbeitsleben
> aussieht kannst du nicht sagen, genauso wenig wie ich.
> Da kannst du auch kein Urteil fällen.

Natürlich kann ich das. Ich arbeite schließlich mit genügend Ingenieuren 
und Technikern zusammen und ich habe selbst schon genug 
Bewerbungsgespräche mitgemacht, um zu wissen, dass Personaler immer das 
Haar in der Suppe suchen.

Natürlich kann es sein, dass man mit einem solchen Abschluss unterkommt 
- vor allem wenn man in einer Firma arbeitet, die einen dann übernimmt. 
Aber mit einem echten Abschluss hat man es generell trotzdem deutlich 
einfacher.

WT schrieb:
> Warum sollten sie diesen Weg nicht nutzen wenn er angeboten wird?

Weil er ein leichterer Weg ist. Ich habe schon so oft beobachtet, dass 
sich Leute sehr spät (manchmal auch zu spät) geärgert haben, dass sie 
den leichten Weg gewählt haben. So viele bereuen es hinterher, dass sie 
nicht gleich die höherwertige Ausbildung angefangen haben und versuchen 
dann über Umwege doch noch das gleiche zu erreichen. Das ist einfach 
verschwendetes Potential.

Das gleiche wäre es mit diesen Studiengängen: Vielleicht schaffen es 
einige, sich dort den Abschluss zu holen und danach sogar einen 
ordentlichen Job zu bekommen. Nur steht man dann womöglich irgendwann 
vor der Entscheidung, dass man den Master machen möchte. Und dann kommt 
das böse Erwachen: Zugangsvoraussetzungen sind ein mindestens 
dreijähriges akademisches Studium.

Übrigens ist mir noch etwas anders bei diesem Aufbaustudium aufgefallen: 
Nirgends steht etwas von Akkreditierung. Das ist schon sehr suspekt. 
Wenn nämlich keine Akkreditierung vorliegt, kann man den Abschluss 
gleich vergessen und lieber an die Baumschule gehen.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Paul schrieb:
> Bachelor ade. Ein Hochschulabschluß wird verramscht.


In Österreich noch mehr. Da kann man in wenigen Wochen Bachelor werden.

http://www.profil.at/articles/1026/560/272423/wie-...

Autor: Thomas1 (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Übrigens ist mir noch etwas anders bei diesem Aufbaustudium aufgefallen:
> Nirgends steht etwas von Akkreditierung. Das ist schon sehr suspekt.
> Wenn nämlich keine Akkreditierung vorliegt, kann man den Abschluss
> gleich vergessen und lieber an die Baumschule gehen.


In England oder Australien soielt das keine Rolle, da Hichschulen 
staatlich anerkannt sind. Nur in Nordamerika kommt es sehr stark aud die 
Akkreditierung an.

Autor: WienerPolizist (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Paul schrieb:
>> Bachelor ade. Ein Hochschulabschluß wird verramscht.
>
>
> In Österreich noch mehr. Da kann man in wenigen Wochen Bachelor werden.
>
> http://www.profil.at/articles/1026/560/272423/wie-...

Na und? Das ist Bildung auf hohem Niveau. Aufgrund unserer vorherigen 
Monarchie sind wir Österreicher halt auch etwas titelgeil :-D

Euer Polizeihauptkommissar, Bsc.

Autor: yannik (Gast)
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m.W.  ist der Studiengang in Wales akkreditiert und damit wäre formal 
der Master an jeder Hochschule im Bolognaraum möglich!
(Es wäre sogar ganz interessant wenn sich jmd in die Uni zum Master 
einklagen könnte weil da auf Anhieb auch die Aufnahmeprüfungen etc. von 
Studenten von der FH hinfällig wären!Dann wäre der Effekt dieser sog. 
Hochschulen noch dramatischer weil dann auf die Unis/TUs sicher eine 
Schwämme von Bachelorn von der FH kommen würde!)

Autor: yannik (Gast)
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Accreditation
The programme is fully accredited by the Institution of Engineering and 
Technology (IET) and provides access to European transferable 
qualifications and Chartered Engineer Status with further learning 
requirements in the UK.

http://www.glyndwr.ac.uk/en/Undergraduatecourses/E...

Autor: yannik (Gast)
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Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Sorry, auf nicht erbrachte Leistung kann ich nicht neidig sein.

Naja die Leistung wurde ja anderweitig eingebracht und anerkannt.

Paul schrieb:
> Nimm mal
> eine staatliche, rennomierte Hochschule zum Vorbild.

Ach, wieso denn? Wer sagt denn das diese Hochschule nicht renomiert ist? 
Nur weil es nicht ein dein Weltbild passt.

Stefan L. schrieb:
> Wieso sollte ich neidisch auf jemanden sein, der sich nicht einmal ein
> volles Bachelorstudium zutraut, während ich problemlos meinen Master
> schaffe? Das ist schon sehr weit hergeholt.

Also bitte, was ist das denn jetzt bitte für eine Aussage, schon 
ziemlich weit hergeholt.

Stefan L. schrieb:
> Weil er ein leichterer Weg ist.

Ob der Weg wirklich leichter ist, darüber lässt sich streiten. :-)

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Naja die Leistung wurde ja anderweitig eingebracht und anerkannt.

Ach ja, der Blinde mit den Farben mal wieder...

WT schrieb:
> Also bitte, was ist das denn jetzt bitte für eine Aussage, schon
> ziemlich weit hergeholt.

Wieso? Ich brauche nicht neidisch sein auf Dünnbrettbohrer.

WT schrieb:
> Ob der Weg wirklich leichter ist, darüber lässt sich streiten. :-)

Nein lässt sich nicht. Du musst nur mal die Augen aufmachen.

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Ach ja, der Blinde mit den Farben mal wieder...

Ach ja, derjenige der nichts einsehen und akzeptieren will...

Stefan L. schrieb:
> Wieso? Ich brauche nicht neidisch sein auf Dünnbrettbohrer.

Wer ist denn hier ein Dünnbrettbohrer? Aber wenn du unbedingt andere 
Leute, die einen anderen Weg als den Standartweg gehen und Chancen 
nutzen die vermeindlich leichter erscheinen, dumm anreden musst und 
schlecht machen musst umd dich selbst gut zu fühlen, dann bitte, es 
zeigt mehr und mehr von einer Schwäche und einer uneinsichtigen und 
eingeschränkten Ansicht.

Stefan L. schrieb:
> Nein lässt sich nicht. Du musst nur mal die Augen aufmachen.

Im Gegensatz zu dir habe ich das und schau auch weiter um mich...

Autor: The Devil (devil_86)
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WienerPolizist schrieb:
> Thomas1 schrieb:
>> Paul schrieb:
>>> Bachelor ade. Ein Hochschulabschluß wird verramscht.
>>
>>
>> In Österreich noch mehr. Da kann man in wenigen Wochen Bachelor werden.
>>
>> http://www.profil.at/articles/1026/560/272423/wie-...
>
> Na und? Das ist Bildung auf hohem Niveau. Aufgrund unserer vorherigen
> Monarchie sind wir Österreicher halt auch etwas titelgeil :-D
>
> Euer Polizeihauptkommissar, Bsc.

Wenn man für die jeweiligen Lehrveranstaltungen den Nachweis bringen 
kann, dass man das schon mal gelernt hat, ist eine Anrechnung möglich. 
Es besteht ebenso die Möglichkeit einer Anrechnungsprüfung.

@ WienerPolizist: ...der du sicher nicht bist, da es bei der 
Österreichischen Bundespolizei den Dienstgrad "Hauptkommissar" nicht 
gibt; ebenso ist der Titel des zitierten Studienganges der FH Wiener 
Neustadt ein BA, kein BSc ;-)

Autor: Paul (Gast)
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>In Österreich noch mehr. Da kann man in wenigen Wochen Bachelor werden.


Naja immerhin mehr Leistung als ein Nachdiplomierter haben sie bringen 
müssen: Wenigstens haben sie persönliche eine FH von innen gesehen. ;-)

>Naja die Leistung wurde ja anderweitig eingebracht und anerkannt.

Leistung auf Fachschulniveau!

>> Wieso sollte ich neidisch auf jemanden sein, der sich nicht einmal ein
>> volles Bachelorstudium zutraut, während ich problemlos meinen Master
>> schaffe? Das ist schon sehr weit hergeholt.

>Also bitte, was ist das denn jetzt bitte für eine Aussage, schon
>ziemlich weit hergeholt.

Naja wenn ein Techniker extra an diese eine Hochschule ins Ausland 
fährt, obwohl die staatliche deutsche Fh gleich um die Ecke liegt, macht 
das schon stutzig. Auffallend auch wie im Spezailforum für Techniker 
diese Hochschule weiterempfohlen wird, qausi der Tip, wie man sich 
schnell einen Titel besorgen kann, ohne die üblichen Leistungen für 
einen Bachelor zu erbringen. Mensch, druckt doch eure Urkunden selber. 
Geht schneller und hat auch nicht weniger Wert. Wie kann man auf so was 
noch stolz sein? Man beschei... sich selber.

>Im Gegensatz zu dir habe ich das und schau auch weiter um mich..

Natürlich hast Du die Augen aufgemacht. Auf der Suche nach einem Weg, 
wie man recht trickreich unter Umgehung der für einen Bachelor üblichen 
Studienleistungen doch noch zu einem akad. Grad kommen kann, wenns auch 
mit der Leistungsfähigkeit nicht reichen sollte...

>Wer ist denn hier ein Dünnbrettbohrer?

Das sind die, die ihren Fachschulabschluß voll als Hochschulabschluß 
anrechnen lassen ohne die Leistung zu bringen (Fachjargon: 
Nachdiplomierung). Oder aber die, die 2/3 des Bachelors meinen, mit 
ihrem Techniker bereits erbracht zu haben.

Liebe Ing. (grad.) und Techniker. Eure Fachschulen wurden vom Niveau so 
ausgelegt, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Vorwissen der 
10. Klasse (mittlere Reife) bestanden werden können. Auf diesem Niveau 
liefen alle Lehrveranstaltungen, um die Schüler nicht zu überfodern.

Eine Hochschule (also auch eine FH) ist dagegen so ausgelegt, daß man 
auf das Wissen der 12. Klasse von Anbeginn zurückgreift. Ein 
10.-Klässler hat da nur in Ausnahmefällen eine Chance. Da sind 2! Jahre 
mehr Vorbildung vorausgesetzt, ebenso lange wie euer "heiliger" 
Techniker geht oder 2/3 des Ing. grad.!

>> Nein lässt sich nicht. Du musst nur mal die Augen aufmachen.
>Ob der Weg wirklich leichter ist, darüber lässt sich streiten. :-)

Ich glaube, das kann ein Hochschulabsolvent besser beurteilen, als einer 
der erst dort hin will.

Autor: yannik (Gast)
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Der Studiengang in Wales ist akkreditiert dh es werden die min. 
Anforderungen eingehalten die in Europa für den ersten akademischen Grad 
notwendig sind.
Das dieser min. Mass anscheint bereits von jmd erreicht werden kann der 
nach der neunten Klasse eine Ausbildung gemacht hat und dann durch die 
Ausbildung die mittlere reife erlangt hat und dann die Weiterbildung zum 
Techniker gemacht hat, steht auf einen anderen Blatt!
Fakt ist wir in Europa erkennen unsere Abschlüsse untereinander an und 
das ist auch gut so!
Daher ist es natürlich ein legitimer Weg und zudem stört mich das als 
TUler wenig denn am ende werden diese sog. Ingenieure mit Ings von der 
FH konkurrieren (da stören mich diese Drückeberger von der FH die ihren 
Meister an einer Uni machen viel mehr!(schlimm wie die sich um mathe1 2 
3, theoretische et etc  drumherum  schummeln...;D ) )

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Leistung auf Fachschulniveau!

Und diese wird angerechnet, dein Schbladendenken hindert dich allerdings 
daran die stofflichen und niveaugleichen oder vergleichbaren Inhalte zu 
akzeptieren.

Paul schrieb:
> Naja wenn ein Techniker extra an diese eine Hochschule ins Ausland
> fährt, obwohl die staatliche deutsche Fh gleich um die Ecke liegt, macht
> das schon stutzig.

Ach so, aber wenn andere Leute im Ausland studieren wo es evtl. auch 
einfach ist, dann ist es völlig in Ordnung. Da ist es in Ordnung wenn 
der Abschluss nach den dortigen Regelungen erworben wurde, aber wenn ein 
Techniker dann den Schritt macht und nach der dortigen Regelung ein 
Aufbaustudium absolviert dann ist es nicht o.k.. Sehr gut.

Paul schrieb:
> Natürlich hast Du die Augen aufgemacht. Auf der Suche nach einem Weg,
> wie man recht trickreich unter Umgehung der für einen Bachelor üblichen
> Studienleistungen doch noch zu einem akad. Grad kommen kann, wenns auch
> mit der Leistungsfähigkeit nicht reichen sollte...

Trickreich, wenn ich so einen Schmarrn schon höre. Wahnsinn.

Paul schrieb:
> Liebe Ing. (grad.) und Techniker. Eure Fachschulen wurden vom Niveau so
> ausgelegt, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Vorwissen der
> 10. Klasse (mittlere Reife) bestanden werden können. Auf diesem Niveau
> liefen alle Lehrveranstaltungen, um die Schüler nicht zu überfodern.

Ach so, es bleibt alles auf dem Niveu und geht nicht weiter...
Alles klar, die Hochschule baut aber auf dem Abi auf und geht noch 
wesentlich weiter...
In welcher Welt lebst du eigentlich?
Ich kann dir sagen, dass sogar Berufsfachschulen in ihrer Materie tiefer 
gehen und dort auch Dinge gelehrt werden die Hochschulstoff sind.

Paul schrieb:
> Ich glaube, das kann ein Hochschulabsolvent besser beurteilen, als einer
> der erst dort hin will.

Ich glaube das kann einer am besten beurteilen der beides kennt. Ein 
Hochschüler kennt auch nur einen Weg...

Autor: WT (Gast)
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yannik schrieb:
> Fakt ist wir in Europa erkennen unsere Abschlüsse untereinander an und
> das ist auch gut so!
> Daher ist es natürlich ein legitimer Weg

Genau so schaut es aus. Warum soll man einen legitimen Weg nicht gehen 
wenn er angeboten wird.
Aber es wird immer Leute geben die ihr eingefahrenes Denken haben, bei 
denen sich nichts ändern darf und es nur einen Weg geben darf...nämlich 
der in ihren Augen einzig wahre.

Autor: WT (Gast)
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Autor: WT (Gast)
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Und ich hab sogar nochwas gefunden aus einem anderen Bereich...:-))

Autor: yannik (Gast)
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oh, alles HS mit einer ausgezeichneten Reputation.... <das war Ironie!>

Wirklich schön das es HS gibt die Meistern (also Hauptschule + 
Ausbildung)
die Möglichkeit bieten Leistungen großzügig anrechnen zulassen damit 
wird das deutsche Hochschulwesen sicherlich international kompetitive.
(Mir soll's recht sein es sind die Absolventen der FHen dessen 
Absolventen darunter leiden;D)

Autor: WT (Gast)
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yannik schrieb:
> (Mir soll's recht sein es sind die Absolventen der FHen dessen
> Absolventen darunter leiden;D)

Es leidet nur der, der leiden will...;-)

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Ach so, es bleibt alles auf dem Niveu und geht nicht weiter...
> Alles klar, die Hochschule baut aber auf dem Abi auf und geht noch
> wesentlich weiter...

Richtig. Deswegen kann ein Techniker gerade so mithalte, weil seine 
Kenntnisse in studienrelevanten Fächern vielleicht gerade so Abi-Niveau 
erreichen. Anrechnen geht da nicht.

WT schrieb:
> Ich kann dir sagen, dass sogar Berufsfachschulen in ihrer Materie tiefer
> gehen und dort auch Dinge gelehrt werden die Hochschulstoff sind.
>
> Paul schrieb:

Breiter, aber nicht tiefer!

WT schrieb:
> Und diese wird angerechnet

Was eine sehr peinliche Angelegenheit für die Hochschule ist.

WT schrieb:
> Im Gegensatz zu dir habe ich das und schau auch weiter um mich...

Na, wie weit bist du denn dann schon mit dem Papula, wie ich dir mal 
vorgeschlagen habe?

Autor: Paul (Gast)
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@ Yannik: Ich kann mich noch gut an Deine Threads vor ca. 1-2 Jahr(en) 
erinnern. Da warst Du noch FH-Student!!!

@ WT Geh in eine Buchhandlung. Schau in ein Buch für Hochschulen. Schau 
in eines für Techniker. Das Niveau an den Technikerschulen ist gegen das 
an den Hochschulen ein Witz! Diesen Witz willst Du mit Hochschulstoff 
verrechnen?

Autor: Paul (Gast)
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>da stören mich diese Drückeberger von der FH die ihren
>Meister an einer Uni machen viel mehr!(schlimm wie die sich um mathe1 2
>3, theoretische et etc  drumherum  schummeln...;D ) )

An einer FH gibt es ebenso Mathe, ich hatte auch TET. Und diese 
"Schummler" werden dann in den Master gelassen, der exakt die gleichen 
Anforderungen wie an die TUler stellt. Wären sie so schwach, würden die 
alle rausfallen wegen geringer Vorbildung. Bei den Angeboten für 
Fachschüler verhält es sich jedoch anders. Hier werden 
Spezialanfertigungen von Studiengängen angeboten, damit diese Leute den 
Abschluß packen. Ich hätte nichts dagegen, wenn der Fachschüler sich in 
ein reguläres FH- oder Unistudium setzt, die gleichen Prüfungen 
mitschreibt und daraufhin den Titel erwirbt. Nur werden diese Leute in 
99% diesen regulären Abschluß so nicht schaffen...

Autor: Thomas1 (Gast)
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@Paul

Zwischen Techniker und Bachelor ist noch eine größere Lücke im Niveau. 
So einfach kann das nicht angeglichen werden. Auch bei Betriebswirten 
gibt es mittlerweile einige Angebote zum Anschlußstudium mit Anrechnung. 
Sogar Steinbeis macht da mit.

Autor: Paul (Gast)
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@WT: Zu Deinem Link. Überseh auch nicht den letzten Satz:

"Neu geplant (ab WS 2010/11) ist der Studiengang Bachelor Trial, der 
sich an Abiturienten richtet.
In 4 Jahren erreichen sie die Gesellenprüfung, den Bachelor-Abschluss 
und den Meisterabschluss"

Mit anderen Worten: Der Abiturient kann in einem zusätzlichen Jahr zum 
Bachelor den Facharbeiter (normal 3,5 Jahre) und den Meister (normal 
1000- 1200 h) machen!

Das ist genauso ein Witz, wie wenn der Meister 2 Semester angerechnet 
bekommt, die einen doppelt so hohen Workload dem Normal-Studenten 
abfordern, als der Meister geht. [(60 ECTS * 35 h) >> 1200 h].

Alles Etikettenschwindel.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Paul schrieb:
> Mit anderen Worten: Der Abiturient kann in einem zusätzlichen Jahr zum
> Bachelor den Facharbeiter (normal 3,5 Jahre) und den Meister (normal
> 1000- 1200 h) machen!

Naja, das ist schon realistisch. Es gibt schon seit Jahren Modelle mit 
dualem Studiengang, bei denen die Gesellenprüfung nach einem Jahr 
abgelegt werden.

Bleiben noch drei Jahre. Und eine Meisterprüfung kann ein Bachelor mit 
seinem Wissen und ein wenig Lernaufwand schaffen. Und der AEVO-Schein 
ist noch einmal eine Woche Zusatzaufwand.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Bleiben noch drei Jahre. Und eine Meisterprüfung kann ein Bachelor mit
> seinem Wissen und ein wenig Lernaufwand schaffen.


Warum sollte sich jemand mit Bachelor verschlechtern? Der Meister ist 
sogar noch unter dem Techniker und dieser wiederum unter dem Bachelor.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Warum sollte sich jemand mit Bachelor verschlechtern? Der Meister ist
> sogar noch unter dem Techniker und dieser wiederum unter dem Bachelor.

Das ist eine gute Frage. Zumal man als Ingenieur prinzipiell die 
gleichen Rechte hat. Vielleicht kann man damit einfacher irgendwelche 
Beschränkungen der Handwerkskammern umgehen?

Oder es ist einfach nur ein Werbegag.

Autor: Paul (Gast)
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>Oder es ist einfach nur ein Werbegag.

Es ist die Rückfallversicherung, wenn man den Bachelor nicht schafft.

Nur komisch, wenn man dann dem Personaler klar machen will, daß man in 1 
Jahr Facharbeiterbrief und Meister gemacht haben will.

Ehrlichkeit hat heute leider keinen Stellenwert mehr.

Autor: yannik (Gast)
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Ich habe meinen Ba an einer FH gemacht und dann gewechselt!
Deswegen bin ich mittlerweile besonders kritisch gegen die FH!

->heute würde ich jeden raten nach der BOS/FOS an die die TU zugehen mE 
lohnt es sich!(und ja auch ich habe mir Sachen anrechnen lassen etc. - 
einfach weil ich so Zeit gespart habe!(deswegen kann ich die Techniker 
die das amchen auch verstehen))

Autor: yannik (Gast)
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Nur bin ich mir bewusst das man viele der Fächer an der FH mit einfachen 
"Kochrezepten" zumindest im Bereich von 2.0 Packen kann!
(Das was in den Mathevorlesungen kam was teilweise durchaus hart war - 
war nie Klausur relevant ähnlich war es teilweise in anderen Fächern! Es 
gab natürlich auch Klausuren in dem alten Klausuren hilfreicher waren 
als die eigentlichen Übungen etc;D)[wobei ich natürlich noch nicht weiss 
ob es am ende wirklich gut war zuwechseln - kann natürlich sein das ich 
hier scheitern werde und meinen CV versaue]

Übrigens glaube ich auch nicht das der Techniker der sich volle 4 sem 
anrechnen läßt in der Industrie weit kommt!
Man könnte ja die Frage an Herrn Mell stellen;D (er ist recht 
konserative und meint zB auch das Phd nach Bachelor in deutschland 
keinen bestand hat)

Autor: Paul (Gast)
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>Ich habe meinen Ba an einer FH gemacht und dann gewechselt!
>Deswegen bin ich mittlerweile besonders kritisch gegen die FH!

Also bist Du auch so ein "Schummler"? Braten sie für dich im Master an 
der TU auch Extrawürste wie für die Fachschüler an manchen Hochschulen 
oder mußt Du die gleichen Prüfungen mitschreiben wie die TU-Bachelore?

->heute würde ich jeden raten nach der BOS/FOS an die die TU zugehen mE
lohnt es sich!

Nach BOS/FOS ist nix mit TU. Da muß ein Vollabi her.

>(und ja auch ich habe mir Sachen anrechnen lassen etc. -
>einfach weil ich so Zeit gespart habe!(deswegen kann ich die Techniker
>die das amchen auch verstehen))

Du hast regulär einen Bachelor bekommen. Beim Master hast Du sicher 
nichts verrechnen können. Du hast einen ersten Hochschulabschluß 
"verrechnet" mit einem ersten Hochschulabschluß. Die Fachschüler wollen 
ihren Fachschulabaschluß mit einem Hochschulabschluß verrechnen.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Paul schrieb:
> Nach BOS/FOS ist nix mit TU. Da muß ein Vollabi her.

Das stimmt nicht ganz. Auch an FOS/BOS kannst du die fachgebundene 
Hochschulreife und sogar das Vollabi machen. Vielleicht nicht in allen 
Bundesländern (ich kenne nur mein eigenes), aber in Teilen Deutschland 
auf jeden Fall.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Techniker können ja in Holland studieren. Da gibt es sogar deutsche 
Studiengänge. Die Qualität ist bei einigen Einrichtungen so ein Problem.

http://gertler.net/archives/1085

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> studienrelevanten Fächern vielleicht gerade so Abi-Niveau
> erreichen. Anrechnen geht da nicht.

Wieso sagst du geht da nicht wenn dir Bespiele gezeigt werden, dass es 
geht???

Stefan L. schrieb:
> Breiter, aber nicht tiefer!

Doch tiefer und breiter!!!

Paul schrieb:
> Schau in ein Buch für Hochschulen. Schau
> in eines für Techniker. Das Niveau an den Technikerschulen ist gegen das
> an den Hochschulen ein Witz! Diesen Witz willst Du mit Hochschulstoff
> verrechnen?

Also ich habe Bücher da steht unter anderem drinnen für Fachschule und 
Fachhochschule. Aber dann kommst du ja wieder, dass die das ja nur 
schreiben um mehr zu verkaufen, das hatten wir schon. Du drehst es dann 
so wie du es gerade brauchst.

Paul schrieb:
> Der Abiturient kann in einem zusätzlichen Jahr zum
> Bachelor den Facharbeiter (normal 3,5 Jahre) und den Meister (normal
> 1000- 1200 h) machen!

Also das mit der Ausbildung ist nichts ungewöhnliches, siehe Duales 
Studium.

Stefan L. schrieb:
> Bleiben noch drei Jahre. Und eine Meisterprüfung kann ein Bachelor mit
> seinem Wissen und ein wenig Lernaufwand schaffen. Und der AEVO-Schein
> ist noch einmal eine Woche Zusatzaufwand.

Genau, wieso sollte es nicht gehen.
Da zeigen sich eben doch die sich überschneidenden Inhalte...;-)

Thomas1 schrieb:
> Warum sollte sich jemand mit Bachelor verschlechtern? Der Meister ist
> sogar noch unter dem Techniker und dieser wiederum unter dem Bachelor.

Sorry, aber man muss es mal von der Seite betrachten, bricht man ab hat 
abe den Gesellenbrief ist wenigstens ein Abschluss vorhanden oder eben 
zwei. Zieht man es durch, stehen einem ein paar Türen mehr offen weil 
man etwas besser und breiter qualifiziert ist ale ein normaler 
Absolvent.

Paul schrieb:
> Nur komisch, wenn man dann dem Personaler klar machen will, daß man in 1
> Jahr Facharbeiterbrief und Meister gemacht haben will.
>
> Ehrlichkeit hat heute leider keinen Stellenwert mehr.

Du immer mit deinem Personaler.
Sorry, aber so ein Absolvent ist zig mal besser qualifiziiert und 
belastbarer als DU es bist.
Zudem noch flexibler Einsetzbar weil er MEHR weiß als z.b. DU der "nur" 
den normalen Weg gegangen ist.
Da braucht keiner irgendetwas klar machen, in was für einer kleinen Welt 
lebst du eigentlich?
Bei einem Dualen Studium ist es nichts ungewöhnliches eine Ausbildung 
inkl. Gesellenbrief mitzumachen, auch die Ausbildereignungsprüfung ist 
möglich.
In dein Schubladendenken passt sowas wohl nicht rein weil dir der 
Weitblick fehlt.

Paul schrieb:
> Die Fachschüler wollen
> ihren Fachschulabaschluß mit einem Hochschulabschluß verrechnen.

Der Fachschulabschluss wird in dem Fall mit dem Weg zum 
Hochschulabschluss verrechnet.

Autor: Paul (Gast)
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>Da zeigen sich eben doch die sich überschneidenden Inhalte...;-)

Meinst die Ankreuzfragen beim Facharbeiter? Das ist so, als liest man 
nur das Inhaltsverzeichnis eines Hochschullehrbuches und meint dann das 
Buch selbst gelesen zu haben. Man sieht, Du hast keinen Plan vom Niveau 
an einer Hochschule.

>Der Fachschulabschluss wird in dem Fall mit dem Weg zum
>Hochschulabschluss verrechnet.

Und das nennt sich dann Abitur oder FHR! Die können an einer Hochschule 
anfangen, aber nichts verrechnen. Und dann gibt es immer noch genug 
Techniker, die mit ihrem Technikerabschluß als Ersatz-FHR an der FH auf 
die Schnauze fallen.

Was hier angestrebt wird, ist kein einheitlicher Hochschulraum, sondern 
die Wiedereinführung der höheren Fachschule (Ingenieurschule) mit ihrem 
zweifelhaften Qualitätsanspruch und damit schlechtem Ruf. Es wird ein 
Hochschulabschluß zu einer Weiterbildung nach dem Berufsabschluß- Also 
zurück in eine Zeit, wo jeder, der eine Ableitung begerrschte auf dem 
Papier Ing. grad. war, später aber dann eher die Ebene der Meister und 
Techniker übernahm. Ganz toll, solche "Ingenieure" braucht niemand und 
dient nur dem Titelwahn. Das hat Westdeutschland 1971 erkannt, schaffte 
die Ingenieurschulen ab und wollte die Gesamthochschule schaffen. 
Ostdeutschland wollte bis 1992 die Ingenieurschulen dicht machen und 
durch IHSen ersetzen. So toll waren diese "Praktiker" wohl doch nicht.

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Man sieht, Du hast keinen Plan vom Niveau
> an einer Hochschule.

Genauso wie du keinen Plan hast vom Niveau der Berufsschulen, 
Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachakademien, Meisterschulen, usw. ;-)
Aber hauptsache selbst alles wissen wollen wie es woanders zugeht und 
anderen aber sagen wollen sie haben ja keine Ahnung, gut Paule mach 
weiter so. Du bist so klug...:-))

Paul schrieb:
> Und das nennt sich dann Abitur oder FHR! Die können an einer Hochschule
> anfangen, aber nichts verrechnen. Und dann gibt es immer noch genug
> Techniker, die mit ihrem Technikerabschluß als Ersatz-FHR an der FH auf
> die Schnauze fallen.

Öhm, der Weg zum Hochschulabschluss ist immernoch in erster Linie das 
Studium. Selbst in deiner Welt sollte das so sein... :-))


Paul schrieb:
> Was hier angestrebt wird, ist kein einheitlicher Hochschulraum, sondern
> die Wiedereinführung der höheren Fachschule (Ingenieurschule) mit ihrem
> zweifelhaften Qualitätsanspruch und damit schlechtem Ruf.

Oh mein Gott, bitte geh auf die Straße und kämpfe für den Erhalt des 
Niveaus der Hochschulen und versuche jeden mit deinem absolut 
eingeschränktem, beschränktem, unseinsichtigen, beleidigenden, ... 
Schubladendenken zu bekehren. Du kannst das Stände in den verschiedenen 
Städten aufbauen, vielleicht komm ich ja mal an einem vorbei.
Oder du marschierst mit Plakaten, Transparenten und Megaphon durch die 
Straßen. Los, kämpfe Paul, steh auf!!! :-))

Aber dann auch mit aller Konsequenz, dann sollten bitte alle, aber auch 
alle Formen der Verrechnung, Abschlussanerkennung etc. abgeschafft 
werden.
Also nichts mit Hochschulzugangsberechtigung für 
Fachhochschulabsolventen, denn die haben sich ja um den langen, 
steigigen Weg des gedrückt, hätten sich vielelicht bei der LK Wahl 
"verwählen" können und am Abitur bereits scheitern können... :-))

Autor: WT (Gast)
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WT schrieb:
> mit Hochschulzugangsberechtigung

Oh, da habe ich was vergessen, ich meinte natürlich die allgemeine, denn 
die FHR liegt ja schon vor...:-)

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Da zeigen sich eben doch die sich überschneidenden Inhalte...;-)

Nein, hier zeigt sich nur, dass der Studierte eine Meisterprüfung locker 
besteht. Der Umkehrschluss ist nicht zulässig.

WT schrieb:
> Also ich habe Bücher da steht unter anderem drinnen für Fachschule und
> Fachhochschule.

ISBN?

Klar, ein Tabellenbuch Elektrotechnik oder mal ein Buch über die 
Grundlagen der Digitaltechnik kann auch ein Student gebrauchen. Das 
heißt aber noch nicht, dass das Hochschulnivaeu widerspiegelt.

Wie weit bist du mit dem Papula gekommen?

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Nein, hier zeigt sich nur, dass der Studierte eine Meisterprüfung locker
> besteht. Der Umkehrschluss ist nicht zulässig.

Ach so, stimmt ja. So rum darf man es sehen, andersrum nicht. Oh mein 
Gott. handgegenstrinhau

Stefan L. schrieb:
> Das
> heißt aber noch nicht, dass das Hochschulnivaeu widerspiegelt.

Stimmt, denn das darf ja nicht sein...

Merkst du eigentlich, dass du dir auch ebenso wie der liebe Paule alles 
so hindrehen willst mit aller verzweiflung wie du es gerade brauchst???
Sorry, aber das ist echt ein großes Zeichen extremer Schwäche nichts 
akzeptieren zu wollen und mit allen Mitteln Beispiele und Argumente 
nicht zu akzeptieren und sie so zurecht beigen zu wollen wie sie 
gebraucht werden.

Autor: Thomas1 (Gast)
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WT schrieb:
> Ach so, stimmt ja. So rum darf man es sehen, andersrum nicht.


Das ist ja richtig so. Schließlich kann ein Hauptschüler den Meister 
locker bestehen, während der Bachelor auch für viele Abiturienten zu 
schwer ist.

Autor: WT (Gast)
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http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=5&ved=...

So entscheidet z.B. die HFH. Und jetzt braucht nicht wieder kommen, das 
geht sowieso nicht, oder dann sind es bloß Nebenfächer.
Ja das was man bisher gehört hat sind es meist ein paar Nebenfächer dort 
angerechnet werden. Aber immerhin, man bekommt ein bisschen mehr Luft.
Die FH Fresenius hab ich ja schon genannt, worauf dann immer verwiesen 
wird ich soll doch eine renomierte nennen (Typisches Beisspiel von 
Beispiel nicht akzeptiert, sehr schwach), die Beispiele des Staatl. 
gepr. Industrietechnologen (ein Berufsfachschulabschluss) hab ich auch 
schon gebracht wird aber auch nicht akzeptiert und so hingedreht wie es 
gerade gebraucht wird. Im Bereich Musik gibts noch ein 
Anrechnungsbeispiel, im Bereich Hotelmanagement auch, im BWL Bereich 
auch, ansonsten siehe z.B. das pdf. Also wenn dann solche Aussagen 
kommen "das geht nicht", "wenn du weiter so einenMist redest...", "zeig 
Beispiele von renomierten Hochschulen", dann werden hier bewusst 
Beispiele, Beispiele keine ausgedachten Behauptungen ignoriert. Es wird 
nur das akzeptiert was ins euer beider Bild passt und es wird so 
hingedreht wie es für euch brauchbar ist.

Autor: WT (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Das ist ja richtig so. Schließlich kann ein Hauptschüler den Meister
> locker bestehen, während der Bachelor auch für viele Abiturienten zu
> schwer ist.

Würden überhaupt keine Zusammenhänge da sein, wäre es nicht so einfach 
möglich nebenher Ausbildung und Meister im Fachbereich zu machen. ;-)
Woher weißt du denn, dass ein Hauptschüler den Meister locker bestehen 
kann? Bist du Meister??

Autor: Paul (Gast)
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>Genauso wie du keinen Plan hast vom Niveau der Berufsschulen,
>Berufsfachschulen, Fachschulen,

Ich bilde Azubis aus ;-) Ich weiß, was da an hochschulrelevantem Wissen 
drankommt - nichts! Über die Fachschulen (Ingenieurschulen) im Osten 
weißt Du natürlich alles. Wo kamst Du nochmal her? Bayern war da in 
meiner Erinnerung.

1/5 der ostdeutschen Bevölkerung hatte diesen FS.-Ing. Hinzu kamen noch 
die Dipl.-Ing. und HS-Ing. von den Hochschulen. Heute kommen ca. 20% 
Hochschulabsolventen (FH und Uni) auf eine Alterskohorte. Wohlgemerkt 
alle Studienrichungen. Darunter sind nur 1/3 technische Akademiker. 
Willst Du wieder diese Verhältnisse, daß man den Weg zum Ingenieur so 
flach gestaltet, daß man zwar 1/5 durch die Fachschulen zum Ingenieur 
drückt, diese aber danach eher Meister- oder Technikerposten inne 
hatten? Was bringt das?

Alle Fachschulabsolventen müssen Überflieger sein. Während der doofe 
Abiturient 2 Jahre die Schulbank drückt, um für ein Hochschulstudium fit 
gemacht wird, habt ihr schon 2/3 des Bachelors gleich mitgemacht (Modell 
Wales).

Die Ingenieurschulen waren demnach hocheffizient, ihre Schüler 
Schnellmerker, denn sie behaupten nach Klasse 10 in 3 Jahren dasselbe 
gepackt zu haben, wie ein 12. Klässler nach 4 Jahren. Nun frage ich mich 
nur warum die BRD und die DDR diese Schulen abschafften bzw. abschaffen 
wollten?

>Öhm, der Weg zum Hochschulabschluss ist immernoch in erster Linie das
>Studium.

Wenn man einen Mittelschulabschluß hat (mittlere Reife) führt der Weg 
zum Hochschulabschluß zuerst über die Oberschule (FOS/Gym), danach über 
eine Hochschule. Warum denkst Du, heißt es Hochschule, müßte dann 
Oberschule heißen!

>Also nichts mit Hochschulzugangsberechtigung für
>Fachhochschulabsolventen,

Klär erst mal die Begrifflichkeiten. Ich empfehle HRG §1, da werden 
Leute wie Du feststellen, daß eine FH auch eine Hochschule ist. Dieses 
Regelung gibt es seit 1976. Eine Fachhochschule ist eine Hochschule - 
sagt der Name schon. Nicht zu verwechseln mit den Ingenieurschule - das 
waren Fachschulen nach mittlerer Reife.

>Oder du marschierst mit Plakaten, Transparenten und Megaphon durch die
>Straßen. Los, kämpfe Paul, steh auf!!! :-))

Naja so einen peinlichen Brief mit dutzenden Rechtschreibfehlern, wie 
die Techniker an das Kultusminsterium geschickt haben, darin ihr 
Begehren nach Gleichstellung zum Tarif des Ingenieurs im ÖvD geäußert 
haben, setzte ich bestimmt nicht auf. Besser konnte man sich nicht 
darstellen. Die Adressaten in der KMK haben köstlich gelacht über die 
Diskrepanz zwischen angestrebten Ansehen und dem Unvermögen einen Brief 
grammatikalisch richtig zu schreiben ;-)

>> Nein, hier zeigt sich nur, dass der Studierte eine Meisterprüfung locker
>> besteht. Der Umkehrschluss ist nicht zulässig.

>Ach so, stimmt ja. So rum darf man es sehen, andersrum nicht. Oh mein
>Gott. handgegenstrinhau

Naja ich traue dem 10. Klässler auch eher zu, die Klausur Klasse 7 zu 
bestehen, als dem 7. Klässler die Klausur der 10. Klasse.

>beleidigenden, ...Schubladendenken

Lies mal Deine Posts an alle durch, die nicht Deiner Meinung sind, da 
lernt man die hohe Schule der Beleidigung.

Mensch WT, akzeptiere doch endlich mal, daß es ziwschen verschiendenen 
Abschlüssen ein Niveau- und Zeitdauerunterschied gibt. Ein Facharbeiter 
hat nichts mit dem Techniker zu tun. Der Techniker hat noch erheblich zu 
studieren zum Bachelor, der Bachelor noch 2 Jahre zu Master usw. Warum 
kann man sich mit seiner eigenen Leistung so schlecht einschätzen. 
Denkst Du andere sind nur dumm, weil sie so lange Zeit brauchen und 
gewisse Vorbildungen bringen. Ein Abiturient hat nicht 2 Jahre Däumchen 
gedreht, während der Technikerschüler angeblich den halben Bachelor und 
die FHR bereits vorgelgt hat. Solche Verrechnungspraktiken sind einfach 
nur unfair gegenüber den Ehrlichen. Wieviele Techniker gehen den 
regulären Weg und machen 4 Jahre Fh für das Diplom. Unter denen gibt es 
bis 30 %, die rausfliegen. WIe erklärst DU denen, daß ihr Banknachbar 
aus der Technikerschule 2 Jahre verrechnen kann, von dem Stoff, der 
anderen das Genick an der Fh gebrochen hat. Hinzu kommt noch, daß ein 
Titel im Ansehen kaputt gemacht wird, wenn er lax vergeben wird. AUch 
das geht auf Kosten der Ehrlichen, weil einige nicht bereit sind oder 
das Zeug dazu haben, sich an Regeln zu halten und sich Leistungen 
erkaufen oder erschwindeln wollen. Ist das Dein Rechtsempfinden?

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Ich bilde Azubis aus ;-) Ich weiß, was da an hochschulrelevantem Wissen
> drankommt - nichts! Über die Fachschulen (Ingenieurschulen) im Osten
> weißt Du natürlich alles. Wo kamst Du nochmal her? Bayern war da in
> meiner Erinnerung.

Gut dann weißt du über das relevante Wissen der Berufsschule in deinem 
Bereich bescheid. Über Fachschulen weißt du natürlich bescheid? Wo 
kommst du her?:-)

Paul schrieb:
> Wenn man einen Mittelschulabschluß hat (mittlere Reife) führt der Weg
> zum Hochschulabschluß zuerst über die Oberschule (FOS/Gym), danach über
> eine Hochschule. Warum denkst Du, heißt es Hochschule, müßte dann
> Oberschule heißen!

Davon sprach ich nicht, denn ein allgemeinbildender Schulabschluss ist 
etwas anderes als eine Ausbildung/Studium. Du solltest da nicht alles 
vermischen.

Paul schrieb:
> Klär erst mal die Begrifflichkeiten. Ich empfehle HRG §1, da werden
> Leute wie Du feststellen, daß eine FH auch eine Hochschule ist. Dieses
> Regelung gibt es seit 1976. Eine Fachhochschule ist eine Hochschule -
> sagt der Name schon. Nicht zu verwechseln mit den Ingenieurschule - das
> waren Fachschulen nach mittlerer Reife.

Herr lass Hirn vom Himmel regnen, einen Beitrag darunter habe ich 
geschrieben was ich vergessen habe. Also entweder wolltest du es nicht 
lesen, hast es wirklich überlesen oder es ist das beste Zeichen, dass du 
nur das lesen willst was du lesen willst und alles andere nicht sehen 
willst.
Ich WEIß, dass eine FH eine Hochschule ist...im Gegensatz zu dir sind 
mir die verschiedenen Schularten, inkl. ihrer Wertigkeiten und iherer 
Zielsetzung bekannt. Deswegen besitze ich kein derartiges 
Schubladendenken.

Paul schrieb:
> Naja so einen peinlichen Brief mit dutzenden Rechtschreibfehlern, wie
> die Techniker an das Kultusminsterium geschickt haben, darin ihr
> Begehren nach Gleichstellung zum Tarif des Ingenieurs im ÖvD geäußert
> haben, setzte ich bestimmt nicht auf. Besser konnte man sich nicht
> darstellen. Die Adressaten in der KMK haben köstlich gelacht über die
> Diskrepanz zwischen angestrebten Ansehen und dem Unvermögen einen Brief
> grammatikalisch richtig zu schreiben ;-)

Und das weißt du woher? Ach ja du hast mit ihen gesprochen oder warst 
dabei? :-)

Paul schrieb:
> Naja ich traue dem 10. Klässler auch eher zu, die Klausur Klasse 7 zu
> bestehen, als dem 7. Klässler die Klausur der 10. Klasse.

Allerdings muss er erstmal wissen was in Klasse 7 dran war...somit 
ergeben sich doch wieder Zusammenhänge.

Paul schrieb:
> Lies mal Deine Posts an alle durch, die nicht Deiner Meinung sind, da
> lernt man die hohe Schule der Beleidigung.

Ähm, nein. Nur so jemand wie du, der meint alles andere nicht 
akzeptieren zu müssen, den anderen das Wort im mund herumdrehen zu 
müssen und nur das was er selber sagt als das einzig wahre bezeichnet.

Paul schrieb:
> Mensch WT, akzeptiere doch endlich mal, daß es ziwschen verschiendenen
> Abschlüssen ein Niveau- und Zeitdauerunterschied gibt.

Das habe ich nie bestritten. Hier merkt man, du verstehst es nicht.

Paul schrieb:
> Ein Abiturient hat nicht 2 Jahre Däumchen
> gedreht, während der Technikerschüler angeblich den halben Bachelor und
> die FHR bereits vorgelgt hat.

Der Techniker ist auch nicht ausgebildet worden um das Abitur zu 
bekommen, sondern um Aufgabenstellungen in seinem Bereich zu lösen und 
jetzt sind wir wieder bei Ingenieuren und Technikern was die denn machen 
und lernen...
Du wirst es nie verstehen.

Paul schrieb:
> WIe erklärst DU denen, daß ihr Banknachbar
> aus der Technikerschule 2 Jahre verrechnen kann, von dem Stoff, der
> anderen das Genick an der Fh gebrochen hat.

Du, das kann ich mir so erklären, so lane es keine einheitliche Regelung 
gibt und solche Möglichkeiten offen stehen, entstehen wiederum 
Möglichkeiten solch einen Weg zu gehen.

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Ein Abiturient hat nicht 2 Jahre Däumchen
> gedreht, während der Technikerschüler angeblich den halben Bachelor und
> die FHR bereits vorgelgt hat.

Schau dir mal den Fächerkanon der Hochschule und Fachschule an... 
natürlich ist ein Niveauunterschied da, sonst gäbe es keine zwei 
Ausbildungswege, das habe ich nie bestritten. Aber obige Beispiele 
zeigen gut, dass es Überschneidungen gibt und es keine strickte Trennung 
gibt, sonder sich durchaus Inhalte und Niveau überschneiden.
Dass die Hochschule tiefer und breiter geht habe ich NIE bestritten, das 
hast du mir in den Mund legen wollen.

Autor: Paul (Gast)
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>Herr lass Hirn vom Himmel regnen,

sprach der Techniker, der seit Jahren von Verrechnung schwärmt, anstatt 
die Zeit zu nutzen, auf regulärem Wege den Hochschulabschluß zu 
absolvieren.

>Ich WEIß, dass eine FH eine Hochschule ist...im Gegensatz zu dir sind
>mir die verschiedenen Schularten, inkl. ihrer Wertigkeiten und iherer
>Zielsetzung bekannt.

ist mit dieser Aussage:

>Deswegen besitze ich kein derartiges
>Schubladendenken.

widerlegt.

>Und das weißt du woher? Ach ja du hast mit ihen gesprochen oder warst
>dabei? :-)

Naja dieser Brief ist ja im Tech...forum abgedruckt und wird als 
Durchbruch gefeiert. Die KMK und HRK, die aus Professoren besteht, 
versteht schon so nicht, wie man auf die Idee kommen kann, mit einerm 
niedrigeren Abschluß eine höhere Einstufung zu fordern. Die im Brief 
dargelegte "Gleichwertigkeit" wird dann konterkariert durch das Fehlen 
der Grundbildung im Fach Deutsch. Schmunzeln werden die schon. Eine 
Karikatur kann es nicht besser.

>Das habe ich nie bestritten. Hier merkt man, du verstehst es nicht.

Warum verstehst Du dann nicht, daß man ungleiche Leistung und Zeitdauer 
nicht fair verrechnen kann. Die Hochschulen im pdf haben es doch auf 
etlichen Seiten dargelegt.

>Der Techniker ist auch nicht ausgebildet worden um das Abitur zu
>bekommen, sondern um Aufgabenstellungen in seinem Bereich zu lösen

Ja dann arbeite doch auch dort, wofür Du ausgebildet wurdest und 
versuche nicht in andere Bereiche einzudringen, für die ein Abitur 
spezialisiert. Aber Du willst ja noch obendrein was verrechnen...

>Du, das kann ich mir so erklären, so lane es keine einheitliche Regelung
>gibt und solche Möglichkeiten offen stehen, entstehen wiederum
>Möglichkeiten solch einen Weg zu gehen.

Ist dasselbe: Wenn der Nachbar vergessen hat die Tür abzuschließen, kann 
ich ja in seine Wohnung eindringen. Fair geht anders.

>Schau dir mal den Fächerkanon der Hochschule und Fachschule an...
>natürlich ist ein Niveauunterschied da, sonst gäbe es keine zwei
>Ausbildungswege, das habe ich nie bestritten.

und

>Aber obige Beispiele zeigen gut, dass es Überschneidungen gibt und es >keine 
strickte Trennung gibt, sonder sich durchaus Inhalte und Niveau >überschneiden.

widerspricht sich. Die Beispiele zeigen nur, daß es Hochschulen gibt, 
deren Profitgier größer ist als die eigene Reputation. Die das Ansehen 
und die Bestädnigkeit des deutschen Hochschulabschlusses kaputt spielen.

>Dass die Hochschule tiefer und breiter geht habe ich NIE bestritten,

Und das kann man dann natürlich verrechnen. Seichten Stoff mit tieferen 
und engere Sichtweise mit breiterer? Sehr logisch.

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Schau dir mal den Fächerkanon der Hochschule und Fachschule an...

Wir hatten in der Grundschule schon Mathematik und Deutsch. Im Abitur 
auch. Darf ich mir jetzt also die Leistungen aus der Grundschule 
anrechnen lassen, um mir eine Abiprüfung zu sparen?

Das ist in etwa die Größenordnung des Niveauunterschieds, den du auch 
zwischen Fachschule und Hochschule finden wirst.

Genauso dein Fall mit den Schulbüchern: Ein Abiturient wird genauso ein 
Englisch-Wörterbuch nutzen wie ein Fünftklässler. Das heißt aber noch 
lange nicht, dass der Fünftklässler sofort das Abitur schreiben könnte.

WT schrieb:
> Ach so, stimmt ja. So rum darf man es sehen, andersrum nicht. Oh mein
> Gott. handgegenstrinhau

Tja, so ist es aber. Die Meisterprüfung ist im Prinzip stures 
Auswendiglernen. Das macht ein Student mal nebenbei. Ein Meister wird 
aber niemals sofort eine Matheprüfung bestehen können, weil da auf einer 
ganz anderen Abstraktionsebene gearbeitet wird.

Ich habe jetzt ja schon mehrfach einen Tipp gegeben, wie du selbst mal 
deinen Horizont erweitern kannst und über den Tellerrand blicken kannst. 
Da du nicht darauf eingehst, gestehst du dir doch im Prinzip selbst ein, 
dass das alles nicht so einfach geht wie du hier mit großen Tönen 
behauptest.

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> sprach der Techniker, der seit Jahren von Verrechnung schwärmt, anstatt
> die Zeit zu nutzen, auf regulärem Wege den Hochschulabschluß zu
> absolvieren.

Wer hat denn gesagt das ich das machen will? Das kommt immer nur von 
dir, ich hab das nie gesagt.

Paul schrieb:
> Ich WEIß, dass eine FH eine Hochschule ist...im Gegensatz zu dir sind
>>mir die verschiedenen Schularten, inkl. ihrer Wertigkeiten und iherer
>>Zielsetzung bekannt.
>
> ist mit dieser Aussage:
>
>>Deswegen besitze ich kein derartiges
>>Schubladendenken.
>
> widerlegt.

IN deiner Vorstellung vielleicht.

Paul schrieb:
> Ja dann arbeite doch auch dort, wofür Du ausgebildet wurdest und
> versuche nicht in andere Bereiche einzudringen, für die ein Abitur
> spezialisiert. Aber Du willst ja noch obendrein was verrechnen...

Das Abitur ist mittlerweile nicht nur für ein Studium da, zudem gibt es 
auch mittlerweile andere Wege an die Hochschule.
Das mit dem verrechnen ist ja keine Sache die ich will sondern die 
bereits praktiziert wird, falls du es immernoch nicht verstanden hast. 
Und des zeigt wiederum, dass Anrechnungspotential vorhanden ist, sonst 
würde es nicht funktionieren.

Paul schrieb:
>>Du, das kann ich mir so erklären, so lane es keine einheitliche Regelung
>>gibt und solche Möglichkeiten offen stehen, entstehen wiederum
>>Möglichkeiten solch einen Weg zu gehen.
>
> Ist dasselbe: Wenn der Nachbar vergessen hat die Tür abzuschließen, kann
> ich ja in seine Wohnung eindringen. Fair geht anders.

Was ist das denn für ein Käse. Da sind wir wieder beim Hirn.
Überleg dir mal was du da schreibst.

Paul schrieb:
> widerspricht sich.

Da widerspricht sich rein garnichts, dein Schubladendenken hindert dich 
aber es zu verstehen.

Paul schrieb:
> Und das kann man dann natürlich verrechnen. Seichten Stoff mit tieferen
> und engere Sichtweise mit breiterer? Sehr logisch.

Du verstehst es wirklich nicht oder willst es nicht verstehen..oder...

Stefan L. schrieb:
> Das ist in etwa die Größenordnung des Niveauunterschieds, den du auch
> zwischen Fachschule und Hochschule finden wirst.

So ein Schmarrn.

Stefan L. schrieb:
> Das macht ein Student mal nebenbei. Ein Meister wird
> aber niemals sofort eine Matheprüfung bestehen können, weil da auf einer
> ganz anderen Abstraktionsebene gearbeitet wird.

Wenn der Student das nebenbei macht, muss er auch relevanten Stoff 
gehabt haben in irgendeiner Art und Weise ;-) na?

Stefan L. schrieb:
> Ich habe jetzt ja schon mehrfach einen Tipp gegeben, wie du selbst mal
> deinen Horizont erweitern kannst und über den Tellerrand blicken kannst.
> Da du nicht darauf eingehst, gestehst du dir doch im Prinzip selbst ein,
> dass das alles nicht so einfach geht wie du hier mit großen Tönen
> behauptest.

Danke für den Tipp, aber zum einen hab ich nicht vor diesen Weg zu 
gehen,. zum anderen solltest du etwas vorsichtiger sein mit deinen 
Ansagen und erbrachte Beispiele erstmal akzeptieren und nicht einfach 
ignorieren bzw. nicht akzeptieren. Das es einfach ist hab ich z.B. nie 
behauptet oder machst du es jetzt so wie der Paule und unterstellst 
anderen irgendwelche Aussagen?

Autor: Thomas1 (Gast)
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WT schrieb:
> Das Abitur ist mittlerweile nicht nur für ein Studium da, zudem gibt es
> auch mittlerweile andere Wege an die Hochschule.


Es gibt in einigen Ländern die Open University. Da wird kein 
Schulabschluß verlangt. Wer das Studium da schafft, hat seinen Bachelor 
verdient. Auch dort wird nix verschenkt.

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Stefan L. schrieb:
>> Das ist in etwa die Größenordnung des Niveauunterschieds, den du auch
>> zwischen Fachschule und Hochschule finden wirst.
>
> So ein Schmarrn.

Würde ein größenwahnsinniger Grundschüler vielleicht auch sagen.

WT schrieb:
> Wenn der Student das nebenbei macht, muss er auch relevanten Stoff
> gehabt haben in irgendeiner Art und Weise ;-) na?

Um es mit deinen Worten und deiner Argumentationskraft zu sagen: So ein 
Schmarrn.

Wenn du wieder bereit bist, ordentlich zu diskutieren, erkläre ich dir 
auch gerne, wieso das so ist.

WT schrieb:
> und erbrachte Beispiele erstmal akzeptieren und nicht einfach
> ignorieren

Der Einzige, der etwas nicht akzeptiert und ignorierst bist du. Ich 
akzeptiere, dass es solche Studiengänge gibt, die anrechnen. Ich sage 
nur, dass ein volles, ordentliches Studium diesen Abschlüssen in allen 
Belangen vollkommen überlegen ist.

WT schrieb:
> Danke für den Tipp, aber zum einen hab ich nicht vor diesen Weg zu
> gehen

Das war der Kern meiner Aussage. Dann solltest du dich aber nicht so 
weit aus dem Fenster lehnen, wenn du noch nicht einmal ein geringstes 
Interesse hast, dich mit den Niveauunterschieden von Schule zu 
Hochschule zu beschäftigen.

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Würde ein größenwahnsinniger Grundschüler vielleicht auch sagen.

Eher jemand der realistisch ist und mehr davon weiß als du.

Stefan L. schrieb:
> Um es mit deinen Worten und deiner Argumentationskraft zu sagen: So ein
> Schmarrn.
>
> Wenn du wieder bereit bist, ordentlich zu diskutieren, erkläre ich dir
> auch gerne, wieso das so ist.

Mit dir ist es sowieso sinnlos weil du wie dein Freund Paul es nicht 
einsehen willst oder verstehen willst.
Das es kein Schmarrn ist weiß ich, als brauchst DU mir ganz bestimmt 
nicht sagen ich rede Schmarrn.

Stefan L. schrieb:
> Der Einzige, der etwas nicht akzeptiert und ignorierst bist du. Ich
> akzeptiere, dass es solche Studiengänge gibt, die anrechnen. Ich sage
> nur, dass ein volles, ordentliches Studium diesen Abschlüssen in allen
> Belangen vollkommen überlegen ist.

Wo habe ich denn etwas ignoriert??? Das musst du mir mal zeigen. Du 
sagst doch immer das gibt es nicht, das geht nicht, das kann es nicht 
geben.
Werden Beispiele gezeigt werden sie nicht akzeptiert oder nicht 
wahrgenommen.
Also stimmt die Aussage "es kann nicht gehen", "sowas gibt es nicht" 
einfacht nicht.
Was du darüber denkst und was du über den Wert denkst ist dein Bier, was 
du dir in deiiner Welt ausleben kannst.
Fakt ist hier trotzde, dass der Abschluss auch wenn er mit Anrechnungen 
im Studium erworben wurde 100% gleichwertig ist mit einem der ohne 
Anrechnungen erworben wurde.
Auch wenn der Paul eine gewisse Ungerechtigkeit anprangert, aber so 
lange es legal ist und funktioniert, ist es völlig in Ordnung. Wer das 
machen will weiß wo was angerechnet wird und kann sich darum bemühen 
auch diesen Weg zu gehen.

Stefan L. schrieb:
> Das war der Kern meiner Aussage. Dann solltest du dich aber nicht so
> weit aus dem Fenster lehnen, wenn du noch nicht einmal ein geringstes
> Interesse hast, dich mit den Niveauunterschieden von Schule zu
> Hochschule zu beschäftigen.

Junge halt dich erstmal zurück. Ich beschäftige mich mehr damit als du 
es bisher ansatzweise getan hast.
Andersrum rate ich dir, mach eine Ausbildung, geh arbeiten danach an die 
Fachschule zwischendrinnen machst den Meister mit, dann kannst zu 100% 
Vergleiche anstellen.
Mir aber vorhalten zu wollen ich hätte keine Ahnung nur weil ich nicht 
an der Hochschule bin und auch nicht hin will, du selbst aber auch keine 
Ahnung von der Fachschule und/oder Meisterschule und Berufsfachschule 
hast aber meinst bescheid zu wissen ist schon ein Stück sehr sehr weit 
ausgeteilt.
So in der Richtung ich hätte keine Ahnung wie man ein Automatikauto 
fährt weil ich noch keins gefahren bin und nicht fahren will, du aber 
meinst als Automatikfahrer trotzdem über Schaltgetriebe urteilen zu 
können der aber selbst nicht damit gefahren ist.
Große Klasse.

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Das es kein Schmarrn ist weiß ich, als brauchst DU mir ganz bestimmt
> nicht sagen ich rede Schmarrn.

Glaubst du! In Wahrheit hast du keinen blassen Schimmer.

WT schrieb:
> Junge halt dich erstmal zurück. Ich beschäftige mich mehr damit als du
> es bisher ansatzweise getan hast.

Du beschäftigst dich nur mit Wegen, wie man sich vor einem echten 
Studium drückt. Wenn man dir Hinweise gibt, wie du dich wirklich mit 
dem Niveau eines Studiums beschäftigen kann, drückst du dich ganz 
plötzlich.

WT schrieb:
> Fakt ist hier trotzde, dass der Abschluss auch wenn er mit Anrechnungen
> im Studium erworben wurde 100% gleichwertig ist mit einem der ohne
> Anrechnungen erworben wurde.

Das ist schlicht und einfach ein Hirngespinst von dir. Das glauben 
nämlich nicht einmal die Leute, die solche Studienangebote entwickeln.

WT schrieb:
> Andersrum rate ich dir, mach eine Ausbildung, geh arbeiten danach an die
> Fachschule zwischendrinnen machst den Meister mit, dann kannst zu 100%
> Vergleiche anstellen.

Es reicht mir, wenn ich diese Leute selbst ausbilde und sie auch auf die 
Prüfungen vorbereite.

Das Thema Anrechnung habe ich mal kürzlich vor einer Gruppe 
angeschnitten: Da kam ganz schön Gelächter auf.

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Glaubst du! In Wahrheit hast du keinen blassen Schimmer.

Sagt der, der denkt alles zu wissen...ich lach mich kaputt.

Stefan L. schrieb:
> Du beschäftigst dich nur mit Wegen, wie man sich vor einem echten
> Studium drückt. Wenn man dir Hinweise gibt, wie du dich wirklich mit
> dem Niveau eines Studiums beschäftigen kann, drückst du dich ganz
> plötzlich.

Wer sagt denn, das ich mich drücke? Was unterstellst du mir denn?

Stefan L. schrieb:
> Das ist schlicht und einfach ein Hirngespinst von dir. Das glauben
> nämlich nicht einmal die Leute, die solche Studienangebote entwickeln

Also jetzt mal langsam guter Junge, du unterstellst Dinge aber selsbt 
redet du Schmarrn vom feinsten.
So ein Abschluss ist zu 100% formal gleichwertig, denn das restlichlich 
Studium muss genauso absolviert werden.
Bei den Staatlich geprüften Industrietechnologen gab es einen extra 
Studiengang, sonst aber nicht.

Stefan L. schrieb:
> Es reicht mir, wenn ich diese Leute selbst ausbilde und sie auch auf die
> Prüfungen vorbereite.

Was bildest du denn alles aus? Hast du somit einen Einblick in die 
Berufsschule, alle BErufsfachschulen, in alle Fachschulen, Fachakademien 
etc.??? Na?
Aber mir genau das vorhalten.
Auch wenn ich nicht ausbilde, weiß ich wovon ich rede.

Autor: WT (Gast)
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Weißt was, lass gut sein.
Du hast deine Meinung und ich hab meine. Ich akzeptiere deine Meinung 
das du es nicht gut findest, ist vollkommen in Ordnung.
Fakt ist, dass es eben Möglichkeiten gibt sich etwas anrechnen zu 
lassen, was zeigt, dass es geht. Beispiele diesbezüglich wurden schon 
mehrfach aufgeführt.
Ich finde dies gut und wer es nutzen will soll es nutzen, wer nicht soll 
es nicht machen.
Du findest es nicht gut, das ist auch in Ordnung, allerdings kannst du 
nicht behaupten es geht nicht!

Auf einen grünen Zweig kommen wir sowie so nicht und bevor es ausufert 
und wir uns noch mehr Dinge an den Kopf werfen, Sachen falsch aufgefasst 
werden oder unterstellt werden oder sonst was, lass gut sein, Frieden. 
Jeder von uns hat seine Meinung darüber.

Autor: Mine Fields (Gast)
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WT schrieb:
> Was bildest du denn alles aus? Hast du somit einen Einblick in die
> Berufsschule, alle BErufsfachschulen, in alle Fachschulen, Fachakademien
> etc.??? Na?

Auszubildene verschiedener Berufsbilder und den einen oder anderen 
Teilzeit-Techniker haben wir auch noch hier sitzen, der gerne mal 
Nachhilfe bei den Ingenieuren im Betrieb nimmt.

WT schrieb:
> Auch wenn ich nicht ausbilde, weiß ich wovon ich rede.

Und trotzdem kennst du selbst also alle Schulen in Deutschland? Respekt. 
Mit diesem Argument hast du dich jetzt echt selbst abgeschossen.

WT schrieb:
> So ein Abschluss ist zu 100% formal gleichwertig, denn das restlichlich
> Studium muss genauso absolviert werden.

Formal vielleicht ja, real nein. Vor einem Personaler erst recht nicht.

WT schrieb:
> Wer sagt denn, das ich mich drücke?

Wieviele Aufgaben vom Papula hast du jetzt schon gerechnet?

Kein bisschen Ahnung von Hochschulen, wenig Ahnung von Fachschulen und 
dann so ne dicke Lippe. Und du schaffst es noch nicht einmal, die 
Meinung anderer in einer Diskussion auch nur annähernd korrekt 
wiederzugeben. Das ist echt nicht mehr zu glauben. Mir reichts.

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Und trotzdem kennst du selbst also alle Schulen in Deutschland? Respekt.
> Mit diesem Argument hast du dich jetzt echt selbst abgeschossen.

Ich habs nie behauptet und ich halte es dir nicht vor im Gegensatz zu 
dir.
Du kennst sie ja auch nicht, ich hab nur dein Argument benutzt.

Stefan L. schrieb:
> Formal vielleicht ja, real nein. Vor einem Personaler erst recht nicht.

Auch wieder eine Aussage die du nicht wirklich treffen kannst, weil es 
nur Spekulationen sind.

Stefan L. schrieb:
> Kein bisschen Ahnung von Hochschulen, wenig Ahnung von Fachschulen und
> dann so ne dicke Lippe. Das ist echt nicht mehr zu glauben. Mir reichts.

Mir auch, da du mir schon wieder etwas vorhälst was bei dir selbst der 
Fall ist.

Also nochmal, lass gut sein.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Ich habe wenigstens Argumente gebracht. Offensichtlich ein Fremdwort für 
dich. Du bist schon ein urkomischer Typ. :)

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Ich habe wenigstens Argumente gebracht. Offensichtlich ein Fremdwort für
> dich. Du bist schon ein urkomischer Typ. :)

Habe ich auch, aber anscheinend hast du sie nicht gesehen.
Passt schon :-)

Autor: Paul (Gast)
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>Mit dir ist es sowieso sinnlos weil du wie dein Freund Paul es nicht
>einsehen willst oder verstehen willst.

WT, wo ist eigentlich Dein Freund Gästchen? Doch nicht etwa beim 
Fernstudium, um die Gepflogenheiten an einer Hochschule kennenzulernen?

>Auch wenn der Paul eine gewisse Ungerechtigkeit anprangert, aber so
>lange es legal ist und funktioniert, ist es völlig in Ordnung.

Diese Ungerechtigkeit gibt es ohne Zweifel. Die Opfer sind die Ehrlichen 
(z. B. die Techniker, die den langen Weg gehen, dafür dann aber auch 
halten, was sie auf dem Papier versprechen).

Legal sind Deine Verrechnungspraktiken, genauso wie die Nachdiplomierei. 
Funktionieren wird es nur auf dem Papier, denn die Kenntnisse fehlen ja. 
Und ob es für denjenigen völlig in Ordnung ist, hängt mit dem Anspruch 
an sich selbst zusammen, daß man sich eingestehen muß, den "Trampelpfad 
quer über die Wiese" genommen zu haben und v. a. sich selber betrügt um 
die Illusion, einen bestimmten Titel fachlich erfüllen zu können. Aber 
solche Menschen gibt es, keine Frage (Karl-Theodor).

>So ein Abschluss ist zu 100% formal gleichwertig, denn das restlichlich
>Studium muss genauso absolviert werden.

Du sagst es doch selber: "formal". Soll heißen, auf dem Papier und vor 
Gericht. Der Ehrliche braucht das Adjektiv "formal" nicht. Er ist auch 
inhaltlich, zeitlich und vom Anspruch gleichwertig und kann den Anspruch 
im Arbeitsleben an einen bestimmten Titel auch erfüllen.

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Diese Ungerechtigkeit gibt es ohne Zweifel. Die Opfer sind die Ehrlichen
> (z. B. die Techniker, die den langen Weg gehen, dafür dann aber auch
> halten, was sie auf dem Papier versprechen).

Es wirrd immer und überall Ungerechtigkeiten geben, vor allem wenn sich 
etwas ändert und weiterentwickelt.

Paul schrieb:
> Legal sind Deine Verrechnungspraktiken, genauso wie die Nachdiplomierei.
> Funktionieren wird es nur auf dem Papier, denn die Kenntnisse fehlen ja.

Die Kenntnisse werden ja angerechnet und sofern sie von der Hochschule 
als gleichwertoig betrachtet werden zu X %, ist es vollkommen o.k.

Paul schrieb:
> Du sagst es doch selber: "formal". Soll heißen, auf dem Papier und vor
> Gericht. Der Ehrliche braucht das Adjektiv "formal" nicht. Er ist auch
> inhaltlich, zeitlich und vom Anspruch gleichwertig und kann den Anspruch
> im Arbeitsleben an einen bestimmten Titel auch erfüllen.

Ich sag es deshalb, weil ich keine spekulationen zur Behauptung machen 
will. Formal gleichwertig, wie es ein Personaler oder ein Chef sieht, 
darüber will ich kein Urteil bilden, da ich nicht die Meinung aller 
Personaler und Chefs kenne.

Autor: Paul (Gast)
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>Formal gleichwertig, wie es ein Personaler oder ein Chef sieht,
>darüber will ich kein Urteil bilden, da ich nicht die Meinung aller
>Personaler und Chefs kenne.

Genau da liegt der Hund begraben. Ein Personaler schreibt eine Stelle 
für einen Dipl.-Ing. (FH) aus. Formal sind hiermit auch die 
Nachdiplomierten im Boot. Ob er die dann aber als gleich ansieht, (weil 
er ja den regulären Zeitaufwand kennt), steht auf einem anderen Blatt. 
Das kann seine Entscheidung, jemanden zum Vorstellungsgespräch 
einzuladen nicht unerheblich beeinflussen. Und das ist der eigentliche 
Hauptzweck einer bestimmten Qualifikationsstufe ausgedrückt durch einen 
Titel oder Grad. Welche Kenntnis- und Niveaustufe kann man erwarten.

Autor: yannik (Gast)
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Naja, sicherlich würde ein personaler im stutzig sein wenn jmd im 
Ausland sein Studium absolviert hat insb. wenn es einen vergleichbaren 
Studiengang in Deutschland mit wesentlich geringeren Studiengebühren 
geben würde.

Aber wenn er danach den Master absolviert und das in Deutschland könnte 
sich das Blatt sicher wenden!(insb bei Stellen in dem der Master nicht 
wirklich notwendig ist - was ja angeblich eine Vielzahl an stellen sein 
soll)


[Die Sachen aus Mathe 1/2 evtl 3 muss er ja irgendwann anwenden können - 
wobei auch da angemerkt sei das ich nie wieder gefragt wurde wie eine 
FFT/iFFT funktioniert!]

Autor: WT (Gast)
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yannik schrieb:
> Naja, sicherlich würde ein personaler im stutzig sein wenn jmd im
> Ausland sein Studium absolviert hat insb. wenn es einen vergleichbaren
> Studiengang in Deutschland mit wesentlich geringeren Studiengebühren
> geben würde.

Naja, also im Ausland zu studieren ist jetzt nichts vollommen 
ungewöhnliches.

Autor: Mine Fields (Gast)
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yannik schrieb:
> Naja, sicherlich würde ein personaler im stutzig sein wenn jmd im
> Ausland sein Studium absolviert hat insb. wenn es einen vergleichbaren
> Studiengang in Deutschland mit wesentlich geringeren Studiengebühren
> geben würde.

Studium im Ausland ist prinzipiell kein Problem. Stutzig wird er erst 
dann, wenn das Studium wesentlich kürzer als das deutsche Studium ist. 
Das kann ganz schnell ein sofortiges Ausschlusskriterium sein, wenn 
derjenige nicht durch besondere Berufserfahrung hervorsticht. Wobei dann 
wieder die Frage aufkommt: Wofür das ganze Studium dann?

yannik schrieb:
> Aber wenn er danach den Master absolviert und das in Deutschland könnte
> sich das Blatt sicher wenden!(insb bei Stellen in dem der Master nicht
> wirklich notwendig ist - was ja angeblich eine Vielzahl an stellen sein
> soll)

Die Frage ist, ob er ohne weiteres zu einem Master in Deutschland 
zugelassen wird (in der Regel ist immer noch dreijähriges Studium in der 
Zulassungsordnung verankert) und ob er das mit dem Vorwissen überhaupt 
schafft.

Autor: yannik (Gast)
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ist nicht entscheidet ob der studiengang akkreditiert ist(von einer 
europäischen agentur), der studiengang in wales ist ja eigentlich auf 6 
od 7 sem ausgelegt dh der studiengang dürfte sich nicht allzu sehr von 
dem typischen et studium unterschieden.

wie egsagt ich würde es interessant finden wenn es probleme gibt! da es 
ganz interessant wäre eine klage zu sehen!
(wenn kapazitäten bestsehen und man die anforderungen an note und 
akkredetierung des studiengangs erfüllt, kann ich mir nicht vorstellen 
das ein dt. oder später ein europäisches gericht die entscheidung der 
hochschule aufrechterhält!(sonst wäre die akkredetierung ja absolut 
sinnfrei!) )

Autor: Mine Fields (Gast)
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yannik schrieb:
> wie egsagt ich würde es interessant finden wenn es probleme gibt! da es
> ganz interessant wäre eine klage zu sehen!

Ja soweit kommen wir leider noch, dass nicht vorhandene Leistung 
eingeklagt werden kann.

Ich bin so schon froh, vor dem Bachelor/Master-System meinen ersten 
Abschluss bekommen zu haben, aber dann wird es wirklich wichtig sein, 
vor dem großen Sturz des deutschen Hochschulsystems studiert zu haben.

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> dem großen Sturz des deutschen Hochschulsystems studiert zu haben.
>
>
>
>     Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |

Also bei uns sind ja solche Anrechnungen in dem Umfang nicht so leicht 
möglich und wird auch nicht in größerem Umfang praktiziert.
Also mal den Ball flach halten.
Wenn die Anforderungen in anderen Ländern so sind, dass die Fachschule 
in vollem Umfang angerechnet werden kann, dann müsste man in dem Zug 
jedem einen Vorwurf machen, der im Ausland studiert.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Wenn man nicht erbrachte Leistung einklagen kann, dann ist es vorbei mit 
dem Bildungssystem. Das gibt einen Lawineneffekt.

Autor: Thomas1 (Gast)
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WT schrieb:
> Wenn die Anforderungen in anderen Ländern so sind, dass die Fachschule
> in vollem Umfang angerechnet werden kann, dann müsste man in dem Zug
> jedem einen Vorwurf machen, der im Ausland studiert.


Indische Ingenieure wissen auch nicht, daß Schnee kalt ist.

http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D8027...

Autor: yannik (Gast)
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Naja, sie haben einen Bachelor's dregree in einen Studiengang der 
Akkreditierung ist - die Anerkennung der Leistung für diesen Abschluss 
obliegt der Hochschule die den Bachelor vergeben hat.
Daher würde ich schätzen das man nicht Leistung einklagt die man nicht 
erbracht hat sondern darauf klagt mit einen Grad (den man ja legal 
erworben hat) die Möglichkeiten in Anspruch nehmen zu können die ein 
Bologna zusichert!Im Grunde muss man sich ja bei Bologna darauf 
verlassen das die anderen Hochschulen und die Akkreditierungsagenturen 
ihre "Arbeit" richtig machen!Selbes gilt ja auch für den EU-Führerschein 
(dort unterstellt man ja anderen Ländern auch nicht das sie ihre Arbeit 
nicht richtig machen)!

[-> ob man damit nun den Master hier wirklich erwerben kann etc steht 
auf einen anderen Blatt]

Autor: Mine Fields (Gast)
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Das Problem am Bologna ist doch, dass es vorher schon (offensichtlich) 
extreme Niveauunterschiede gab. Diese wurden jetzt natürlich noch nicht 
beseitigt. Man darf sich also nicht an den schlechtesten Hochschulen in 
Europa orientieren, wenn man einen ordentlichen Abschluss haben möchte. 
Wenn man jetzt eine deutsche Uni darauf verklagen will, das Nivaeu der 
schlechtesten Hochschule Europas anzunehmen, ist es vorbei mit unserem 
Bildungssystem.

Wirklich konsequent wäre es, wenn man das Mindestniveau für Hochschulen 
deutlich erhöht und die Hochschulen, die das nicht einhalten, zu 
Fachschulen degradiert. Dann gäbe es auch solche Mogelstudiengänge nicht 
mehr.

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Wirklich konsequent wäre es, wenn man das Mindestniveau für Hochschulen
> deutlich erhöht und die Hochschulen, die das nicht einhalten, zu
> Fachschulen degradiert. Dann gäbe es auch solche Mogelstudiengänge nicht
> mehr.

Und was willst du als Maßstab nehmen?

Autor: Thomas1 (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Wirklich konsequent wäre es, wenn man das Mindestniveau für Hochschulen
> deutlich erhöht


Naja. Erstmal muß das Niveau vom Abi wieder hoch. Da können heutige 
Abiturienten weniger als Realschüler vor 20 Jahren.

Autor: yannik (Gast)
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sicher differenzial und integralrechnung, vektorrechnung, einfache dgl, 
stochastik, kombinatotik etc alles sachen die realschüler vor 20jahren 
hatte...

Autor: Thomas1 (Gast)
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yannik schrieb:
> sicher differenzial und integralrechnung, vektorrechnung, einfache dgl,
> stochastik, kombinatotik etc alles sachen die realschüler vor 20jahren
> hatte...


Haha. Du hast heute noch keine Abiturienten gesehen. Die hängen schon 
beim Bruchrechnen.

Autor: yannik (Gast)
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Das sind alles Vorurteile!

Man kann sich ja einfach mal die Mathe-Abschlussarbeit der Bundesländer 
ansehen!
(sicherlich gibt es heute in der 11/12 CAS aber dennoch muss ein Teil 
der Prüfung ohne CAS absolviert werden(das mag sich von BL zu BL etwas 
unetrscheiden!)!)

Autor: Paul (Gast)
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>Aber wenn er danach den Master absolviert und das in Deutschland könnte
>sich das Blatt sicher wenden!(insb bei Stellen in dem der Master nicht
>wirklich notwendig ist - was ja angeblich eine Vielzahl an stellen sein
>soll)

Für den Master muß er >=180 akkreditierte ECTS haben. D. h. die Module 
müssen nachvollziehbar im Modulplan stehen. Das tun sie für die ersten 2 
Jahre weder an der Fachschule noch an der Hochschule in Wales, weil sie 
ja die nicht vorhanden "Module" übernimmt. Dieser Absolvent wird in Dtl. 
erhebliche Probleme haben, an einer Hochschule zum Master genommen zu 
werden, gerade wenn noch der Notenschnitt über die Zulassung bestimmt.

>Haha. Du hast heute noch keine Abiturienten gesehen. Die hängen schon
>beim Bruchrechnen.

Na Thomas 1, so schlimm ist es heute auch wieder nicht. Ein Abiturient 
von heute steht schon anders im Saft, als der Realschüler vor 20 Jahren. 
Vor allem im schöngeistigen und sprachlichen Bereich. Man könnte 
natürlich den Drall der EOS wiederbeleben (Zugang nur mit 1,3 oder 
besser, kein Abwählen, kein Sitzenbleiben, sondern raus, alle schreiben 
die 10.-Klasse mit für den Fall des Scheiterns, Prüfungen in allen 
Naturwissenschaften usw., Einheitslehrpläne und Prüfungen bundesweit)

Autor: Gerhard (Gast)
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Vielleicht kann mir von euch jemand weiterhelfen!!!!

Ich möchte die Ausbildung zum Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) an der HTL 
Vöcklabruck machen, das über die Fachhochschule Mittweida läuft!
Ich habe an der HTL Vöcklabruck maturiert (Wirtschaftsingenieurwesen - 
Betriebsinformatik) und war so im Durchschnitt!

Wie schwierig ist dieses Studium?

Vielleicht kann mir einer einen Vergleich zur HTL machen (vom 
Lernaufwand)...kann man das überhaupt vergleichen?

Autor: The Devil (devil_86)
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Gerhard schrieb:
> Wie schwierig ist dieses Studium?
>
> Vielleicht kann mir einer einen Vergleich zur HTL machen (vom
> Lernaufwand)...kann man das überhaupt vergleichen?

Wenn die Frage ernst gemeint ist...man kann die HTL-Ausbildung nicht mit 
einem Studium vergleichen.
Ich habe selber HTL gemacht und mache jetzt ein Wirtschaftsing.-Studium, 
allerdings an einer "richtigen" FH ;)

Autor: Berns (Gast)
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Ich stelle fest, dass hier nicht sehr viele eine Ahnung vom österr. 
Schulsystem haben. Die HTL in Ö ist eine Schule die mit der Matura 
(=Abitur) abschließt und 5Jahre dauert (=1Jahr länger als ein Gymnasium) 
und daher mit der 13. Schulstufe abgeschlossen ist.

Lehrer an einer HTL müssen die Fachrichtung in der sie unterrichten 
einen Dipl.Ing. oder MSc. und eine 5-jährige Berufspraxis aufweisen. 
Selbige dürften auch an der Uni (eingeschränkt) und FH lehren(!).

Der Stundenplan in der HTL sah zu meiner Zeit 40 Schulwochenstunden vor 
(50min) - danach waren noch Hausübungen und Co zu absolvieren.
Jeder kann sich selbst ausrechnen, wieviele Stunden ein HTL'er mehr in 
die Schule geht als ein Gymnasiast. - Von wegen irgendwas sei geschenkt!

Zur Erreichung der Standesbezeichnung "Ing." in Österreich ist eine 
"Mindestens dreijährige fachbezogene Praxis, die gehobene Kenntnisse auf 
jenen Fachgebieten voraussetzt, auf denen Reife- und Diplomprüfungen 
abgelegt werden können." die auch überprüft wird. Ein Freund von mir hat 
bei Beantragung einen negativ-Bescheid erhalten, da die "gehobenen 
Kenntnisse" nicht erfüllt ware.

Zum fachlichen: Ein HTL Ing wird praktische Kenntnisse aufweisen die ein 
Dipl.Ing. so nicht hat (das sagt meine 10Jährige Berufserfahrung). Er 
kann aber sicher keine mathematischen Beweise runterbeten (und das lernt 
man an der Uni in Mathe - zumindest an der, der ich studiere).
Die technischen/anwendungs Fächer an der Uni waren für mich kein Thema - 
ohne Lernen in Klausur/Übung gesetzt (5Jahre nach HTL) und mind. nen 3er 
geschrieben. Sobald der Unterricht mathematisch wurde, sah die sache 
anders aus - sorry, Sätze & Beweise auswendig lernen ist für mich 
sinnfrei, wird aber verlangt.

Ich kenn beide Seiten und muß sagen, dass die Berufsqualifikation einer 
HTL dem eines Bakk entspricht, aber das aufgrund der doch sehr anders 
gearteten beruflichen Anforderungen, für die nur ein Teil des Studiums 
an einer Uni Verwendung finden kann. Wissenschaft braucht ein HTL'er 
nicht zu machen, das kann er nicht.

Schöne Grüße

Autor: WT (Gast)
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The Devil schrieb:
> man kann die HTL-Ausbildung nicht mit
> einem Studium vergleichen.

Na wie ist denn das HTL Studium im Vergleich zu einem FH Studium.
(siehe da man kanns doch miteinender vergleichen...)

Autor: The Devil (devil_86)
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WT schrieb:
> Na wie ist denn das HTL Studium im Vergleich zu einem FH Studium.
> (siehe da man kanns doch miteinender vergleichen...)

Ich kenne kein HTL-Studium, tut mir Leid.
Wie im Beitrag davor geschrieben ist eine HTL kein Studium, sondern eine 
Schul- bzw. Berufsausbildung.
Dass diese FH Mittweida HTL-Absolventen einen (Groß-?) Teil des 
FH-Studiums anrechnet, ist eine andere Geschichte.

Autor: Paul (Gast)
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> Die HTL in Ö ist eine Schule die mit der Matura
>(=Abitur) abschließt und 5Jahre dauert (=1Jahr länger als ein Gymnasium)
>und daher mit der 13. Schulstufe abgeschlossen ist.

Die HTL ist das Pendant zur ex. Ingenieurschule in den deutschprachigen 
Ländern. Nicht umsonst ist dieses Modell wie die Ingenieurschulen in der 
DDR und BRD ein Auslaufmodell. (Ingenieurschule -> mit  Abschluß erlangt 
man Teilabi, Dauer 3 Jahre nach Klasse 10 und Berufsausbildung) Die HTL 
wird in der Casmin genauso gewertet wie die frühere Ingenieurschule. Sie 
hat das Niveau einer Fachschule. Ein Bachelor hingegen ist ein 
Hochschulabschluß, der auf der erfolgreichen Oberschulstufe 
(Matura/Berufsmatura/Abitur/EOS/FOS) aufbaut. Die FH als Hochschule hat 
schon lt. Definition einen Auftrag wissenschaftlich zu arbeiten->HRG.

>Zum fachlichen: Ein HTL Ing wird praktische Kenntnisse aufweisen die ein
>Dipl.Ing. so nicht hat (das sagt meine 10Jährige Berufserfahrung).

Wo erlangt er die? Du sagst ja selber, daß ihr 1 Jahr länger als ein 
Maturant macht und 5 Jahre lernt? Und die Praxis danach hat ein 
Dipl.-Ing. /Bachelor/Master im Berufsleben auch.

>Der Stundenplan in der HTL sah zu meiner Zeit 40 Schulwochenstunden vor
>(50min) - danach waren noch Hausübungen und Co zu absolvieren.

Ein FH-/Uni-Studium in Dtl. ist auf eine 40-h-Woche ausgelegt. Diese 4 
bzw. 5 Jahre kommen auf das (Fach)abi obendrauf. Vieles läuft im 
Selbststudium.

>Ich kenn beide Seiten und muß sagen, dass die Berufsqualifikation einer
>HTL dem eines Bakk entspricht, aber das aufgrund der doch sehr anders
>gearteten beruflichen Anforderungen, für die nur ein Teil des Studiums
>an einer Uni Verwendung finden kann.

Na wird der Bachelor wieder mißbraucht und niedergemacht, ihm die 
akademische Karriere aberkannt, um seinen nichtakademischen 
Fachschulabschluß zu pushen?

Fazit:

Die HTL ist das historische Pendant zu den deutschen Ingenieurschulen, 
vom Status, dem Anspruch und der Historie. Sie ereilt derzeit dasselbe 
Schicksal wie die Ingenieurschulen in Dtl. 1971 bzw. 1992 - die 
Abschaffung.

Autor: The Devil (devil_86)
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Paul schrieb:
> Fazit:
> Die HTL [...] ereilt derzeit [...] die Abschaffung.

Völliger Schwachsinn. Woher nimmst du diese Schlussfolgerung?

Autor: Bernhard S. (berns)
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The Devil schrieb:
> Dass diese FH Mittweida HTL-Absolventen einen (Groß-?) Teil des
> FH-Studiums anrechnet, ist eine andere Geschichte.

FH steht für Fachhochschule und im strengen Sinne auch eine 
Berufsausbildung. Erkennbar ist dies auch daran, dass es in Ö zumindest 
nicht möglich ist an einer FH zu promovieren bzw. sich zu habilitieren. 
Weiters werden - wieder in Ö - FH Studiengänge eingestellt, wenn kein 
Bedarf in der Wirtschaft für die Absolventen mehr besteht.

Dazu kommt noch folgendes: Studiert man als HTL'er an einer 
fachverwandten FH in Ö, werden auch Leistungen der HTL angerechnet. 
Selbiges gilt auch für ein Studium an einer Universität. Je ähnlicher 
sich besuchte HTL und Studium sind, desto mehr wird angerechnet.

So, und damit jetzt wirklich jeder sich ein Bild machen kann hier zwei 
Links zu Lehrplänen für

-den Ausbildungszweig Elektrotechnik einer HTL:
http://www.htl.at/fileadmin/content/Lehrplan/HTL/E...

- und Elektronik auch noch dazu:
http://www.htl.at/fileadmin/content/Lehrplan/HTL/E...

Autor: Paul (Gast)
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>FH steht für Fachhochschule und im strengen Sinne auch eine
>Berufsausbildung.

Vor allem sollte man das Hochschule im Wort Fach hochschule nicht 
großzügig übersehen. Das steht nicht aus Selbstüberschätzung, sondern 
weil sie es lt. Gesetz und vom Anspruch ist!

>Erkennbar ist dies auch daran, dass es in Ö zumindest
>nicht möglich ist an einer FH zu promovieren bzw. sich zu habilitieren.

Welch eine Logik. PHen hatten auch kein Promotionsrecht. Trotzdem 
handelt es sich um wissenschaftliche Ausbildungen. Der Abschluß (Master) 
an einer FH ermöglicht dasselbe Promotionsrecht, wie ein Master an einer 
Uni.

>Weiters werden - wieder in Ö - FH Studiengänge eingestellt, wenn kein
>Bedarf in der Wirtschaft für die Absolventen mehr besteht.

Ach und in Dtl. werden Unifächer wie Vet.-Medizin mit hohen n. c. 
belegt, weil der Bedarf an Tierärzten nicht da ist. Alles 
Berufsausbildung deswegen.

Hört endlich auf, neuartige Hochschultypen wie die FH in Ö. abzuwerten 
und in den Dreck zu treten, um Eure nichtakademische Ausbildung zu 
puschen. Die FH ist wie in Dtl. eine Hochschule mit allen akad. 
Pflichten und Rechten (Freiheit von Forschung und Lehre, 
Verleihungsrecht akad. Grade).

>Dazu kommt noch folgendes: Studiert man als HTL'er an einer
>fachverwandten FH in Ö, werden auch Leistungen der HTL angerechnet.
Toll und in der Ex-DDR hat man Fachschulabsolventen nach 3 Jahren BE das 
FH-Diplom verkauft. Gleichwertig ist da noch lange nichts.

>So, und damit jetzt wirklich jeder sich ein Bild machen kann hier zwei
>Links zu Lehrplänen für

Wie heißt die Domain noch mal? www.htl.at? Befangenheit nennt man das.

Autor: Bernhard S. (berns)
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Paul schrieb:
> Die HTL ist das historische Pendant zu den deutschen Ingenieurschulen,
> vom Status, dem Anspruch und der Historie. Sie ereilt derzeit dasselbe
> Schicksal wie die Ingenieurschulen in Dtl. 1971 bzw. 1992 - die
> Abschaffung.

Lieber Paul,

das hättest du wohl gerne. Fachschulen gibt es in Ö nämlich auch die 
dauern 4 Jahre (nicht 5) und schließen ohne Matura ab. Eine HTL endet 
auch nicht mit einem Teil-Abi, sondern man kann damit auch Medizin 
studieren (wenn man das kleine Latinum nachmacht - gilt übrigens für 
alle, die nicht Latein vor der Matura hatten).

Weiters empfehle ich dir das Studium der Richtlinie 92/51/EWG bzw. 
2005/26/EG und Anhänge bzw. Erläuterungen. Danach gilt ein HTL Abschluß 
wie ein mindestens einjähriger Uniabschluß aber nicht mehr als ein 
3-jähriger.

Lt. Richtlinie gilt (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, 
http://www.htl.at/de/home/unterricht_qualifikation...

"[...] Auf EU-Ebene wird dem hohen Bildungsniveau der HTL (und anderer 
berufsbildender höherer Schulen) wie schon in den bisherigen 
Diplomanerkennungsrichtlinien nunmehr auch in der mit 20. Oktober 2005 
in Kraft getretenen Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von 
Berufsqualifikationen Rechnung getragen. Die Bildungs- und 
Ausbildungsgänge an den österreichischen berufsbildenden höheren Schulen 
(einschließlich deren Sonderformen) sowie die Bildungs- und 
Ausbildungsgänge an Meisterschulen, Werkmeister- oder 
Bauhandwerkerschulen, deren Struktur in Rechts- und 
Verwaltungsvorschriften festgelegt ist, sind dem Diplomniveau der 
Richtlinie zuzuordnen. Wie die Richtlinie ausdrücklich klarstellt, 
eröffnet dieser Ausbildungsabschluss den Zugang zu einem reglementierten 
Beruf in einem anderen Mitgliedstaat, der für den Berufszugang den 
erfolgreichen Abschluss einer Hochschul- oder Universitätsausbildung von 
bis zu vier Jahren verlangt. Die Richtlinie eröffnet somit den 
Berufszugang, regelt aber keine Gleichhaltung von akademischen Graden. 
[..]"

Das triffts - um eine GLEICHSTELLUNG eines AKADEMISCHEN Grades geht es 
ja nicht. Es geht EINZIG um die Berufsqualifikation!

Autor: Paul (Gast)
Datum:
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Noch was? Wenn ihr 5 Jahre macht und dann auf Klasse 13 abschließt 
hjeißt, daß das man schon dem 6. Klässler das beibringen will, das man 
cem 21jährigen Studenten beibringt. Gleichzeitig mach ihr noch Matura. 
Die Überflieger machen wieder HTL/Ingenieurschule und die doofen gehen 
nach dem Abi/Matura zur Hochschule. Klar, alles schon gehabt.

PS.: Zum Niveau an einer FH bitte mal einen Blick in den Anhang werfen.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>das hättest du wohl gerne. Fachschulen gibt es in Ö nämlich auch die
>dauern 4 Jahre (nicht 5) und schließen ohne Matura ab.

Was ist es den dann? Eine Hochschule sicher nicht. In Dtl. gibt/gab es 
Techniker -> nach 10. Klasse und Berufsausbildung 2 Jahre Fachschule und 
Ing. grad.-> nach 10.Klasse und Berufsausbildung 3 Jahre Fachschule.

>Danach gilt ein HTL Abschluß
>wie ein mindestens einjähriger Uniabschluß aber nicht mehr als ein
>3-jähriger.

In der DDR wurde dem Ingenieurschulabsolventen auch 1 Jahr an der TH 
angerechnet. Die Differenz zur Dauer der EOS.

Und der niedrigste akademische Grad, der von einer Hochschule (Uni oder 
FH) verliehen wird, heißt jeher Bachelor und benötigt mindestens 3 Jahre 
nach (Berufs)matura.

Autor: Bernhard S. (berns)
Datum:

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Paul schrieb:
> Ach und in Dtl. werden Unifächer wie Vet.-Medizin mit hohen n. c.
> belegt, weil der Bedarf an Tierärzten nicht da ist. Alles
> Berufsausbildung deswegen.

Wir haben keinen n.c. und das ist gut so. Noten sagen viel aus, aber 
nichts darüber was wer kann.

Paul schrieb:
> Wie heißt die Domain noch mal? www.htl.at? Befangenheit nennt man das.

Von wo man einen Lehrplan herunterlädt ist egal - es sind 
rechtsverbindliche Dokumente des Gesetzgebers.

Paul schrieb:
> Hört endlich auf, neuartige Hochschultypen wie die FH in Ö. abzuwerten
> und in den Dreck zu treten, um Eure nichtakademische Ausbildung zu
> puschen. Die FH ist wie in Dtl. eine Hochschule mit allen akad.
> Pflichten und Rechten (Freiheit von Forschung und Lehre,
> Verleihungsrecht akad. Grade).

Hört endlich auf uns vorschreiben zu wollen wie wir in Ö unser 
Schul/Unisystem aufzubauen haben! Und hört gefälligst auf unser 
Bildungssystem permanent schlecht zu machen und die Feinheiten zu 
ignorieren. Wenn ich mir das Bildungsgefälle/-niveau in D anschaue 
scheint Euer System so viel toller ja auch nicht zu sein.

Paul schrieb:
> Vor allem sollte man das Hochschule im Wort Fach hochschule nicht

Es heißt auch "Höhere Technische Lehranstalt" und nicht Fachschule.

Paul schrieb:
> Wo erlangt er die? Du sagst ja selber, daß ihr 1 Jahr länger als ein
> Maturant macht und 5 Jahre lernt? Und die Praxis danach hat ein
> Dipl.-Ing. /Bachelor/Master im Berufsleben auch.

Der Dipl.Ing. ist aber 4-5 Jahre älter wenn er fertig ist als der 
HTL'er. 5 Jahre Berufserfahrung sind sehr viel. Die ändern an der 
wissenschaftlichen Qualifikation nichts, aber an der beruflichen.

Paul schrieb:
> Zum Niveau an einer FH bitte mal einen Blick in den Anhang werfen.

Habe ich irgendwo gesagt, dass eine FH schlechter als eine HTL ist? 
NEIN. Ich habe nur festgestellt, dass es genügend BERUFLICHE Bereiche 
gibt, die ein HTL'er sehrwohl auch ausfüllen kann und das eine 
Anrechnung von bereits gelerntem durchaus legitim ist.

Autor: The Devil (devil_86)
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Bernhard S. schrieb:
> dass es genügend BERUFLICHE Bereiche gibt, die ein HTL'er sehrwohl auch
> ausfüllen kann

Dem stimme ich zu!

> und das eine Anrechnung von bereits gelerntem durchaus legitim ist.

Ja, aber bitte nicht auf dem "Niveau" der FH Mittweida, die rechnen 
meiner Meinung nämlich ein bisserle viel an :-/

Autor: yannik (Gast)
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"Hört endlich auf uns vorschreiben zu wollen wie wir in Ö unser
Schul/Unisystem aufzubauen haben!"

Seit Bologna sitzen wir in einen Boot - dh da unsere Abschlüsse nun 
generell gleichwertig sind ist es doch nur fair das wir aufzeigen wo das 
österreichische Bildungsmodell hinter dem europäischen Standard 
hinterhinkt!

Autor: yannik (Gast)
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das sollte Ironie enthalten...

Autor: Paul (Gast)
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>Hört endlich auf uns vorschreiben zu wollen wie wir in Ö unser
>Schul/Unisystem aufzubauen haben! Und hört gefälligst auf unser
>Bildungssystem permanent schlecht zu machen und die Feinheiten zu
>ignorieren. Wenn ich mir das Bildungsgefälle/-niveau in D anschaue
>scheint Euer System so viel toller ja auch nicht zu sein.

Naja die höheren Fachschulen oder technischen Lehranstalten hat Dtl. 
längst abgeschafft. Zumindest kann man heute auf diesem Niveau nicht 
mehr Ingenieur werden.

>Es heißt auch "Höhere Technische Lehranstalt" und nicht Fachschule.

Sorry, diese Schulen hießen Ingenieurschule oder vorher Polytechnikum 
und hatten den Status einer höheren Fachschule (in der Schweiz mit 
Kürzel HF)

>Ich habe nur festgestellt, dass es genügend BERUFLICHE Bereiche
>gibt, die ein HTL'er sehrwohl auch ausfüllen kann und das eine
>Anrechnung von bereits gelerntem durchaus legitim ist.

Und ich habe nicht gesagt, daß eine Anrechnung bestimmter Leistung nicht 
legitim ist. So geschehen in der DDR mit 1 Jahr TH. Und so geschieht es 
auch an der FH in Mittweida. Ich habe was gegen Leute, die den Bachelor 
mal gleichstellen oder die Fh als Berufsausbildung hinstellen wollen, 
obwohl es eine akademische Ausbildung an einer Hochschule und ein 
akademischer Grad ist.

Autor: Gerhard (Gast)
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Jetzt noch mal zu meiner Frage!!!

>Ich möchte die Ausbildung zum Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) an der HTL
Vöcklabruck machen, das über die Fachhochschule Mittweida läuft!
Ich habe an der HTL Vöcklabruck maturiert (Wirtschaftsingenieurwesen -
Betriebsinformatik) und war so im Durchschnitt!

Wie schwierig ist dieses Studium?

Hat von euch jemand dieses Studium gemacht?? Wenn ja, wieviel 
Lernaufwand hat man ungefähr?

Autor: The Devil (devil_86)
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@ Gerhard:
Ich kann dir nur allgemein sagen: Jedes technische Studium ist 
schwieriger als jede HTL.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Paul schrieb:
> Die HTL ist das historische Pendant zu den deutschen Ingenieurschulen,
> vom Status, dem Anspruch und der Historie. Sie ereilt derzeit dasselbe
> Schicksal wie die Ingenieurschulen in Dtl. 1971 bzw. 1992 - die
> Abschaffung.


Dieses Schicksal wird auch die Technikerschule ereilen, da diese 
Abschlüsse vom Bachelor verdrängt werden. Warum einen Techniker nehmen, 
wenn besserqualifizierte Hochschulabsolventen da sind.

Autor: yannik (Gast)
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vermutlich weil Techniker für etwas weniger einsteigen . hab gelesen die 
gehen so von 30-38k€ Einstiegsgehalt aus. Nach den Zahlen hier im Forum 
dürften Hochschulabsolventen aber nicht unter 35k anfangen

Autor: Thomas1 (Gast)
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Paul schrieb:
> Sorry, diese Schulen hießen Ingenieurschule oder vorher Polytechnikum
> und hatten den Status einer höheren Fachschule (in der Schweiz mit
> Kürzel HF)


Die HF gibt es auch noch nicht so lange in der Schweiz. Entstanden sind 
diese durch Technikerschulen (TS). Ebenfalls gab es die HTL in der 
Schweiz. Das sind aber die verläufer der FHs und in diese umgewandelt 
worden.

Autor: The Devil (devil_86)
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Thomas1 schrieb:
> Warum einen Techniker nehmen,
> wenn besserqualifizierte Hochschulabsolventen da sind.

Wie yannik schon geschrieben hat: Weil man einem HTLer weniger zahlen 
muss ;)
HTL-Einstiegsgehalt ist bei rd. 26 k€ p.a. brutto.

Autor: Paul (Gast)
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>Dieses Schicksal wird auch die Technikerschule ereilen, da diese
>Abschlüsse vom Bachelor verdrängt werden. Warum einen Techniker nehmen,
>wenn besserqualifizierte Hochschulabsolventen da sind.

Da bin ich mir nicht so sicher. Die Techniker haben die Abschaffung der 
Ingenieurschulen 1971 im Westen überlebt, sie wurden 1988 nach 33 Jahren 
Abstinenz in der DDR wieder eingeführt, während man den 2. Versuch nach 
1969 zur Abschaffung der Ingenieurausbildung auf Fachschulniveau 
unternommen hatte. Die Wende beschleunigte das.

Die Qualifikationsebene der Techniker ist wichtig. Ein Bachelor ist von 
der Ausbildungszeit zu lang und zu teuer. Befriedigend sind dann die 
Aufgaben auf lange Sicht für den Absolventen auch nicht. Und diese 
Stellen können so nur vergeben werden, wenn ein Überschuß an Bachelor 
vorhanden ist.

Zu guter Letzt ist ein Techniker != FS.-Ing bzw. HTL-Ing. Der Anspuch an 
die Ing. war schon höher.

Autor: Paul (Gast)
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>Die HF gibt es auch noch nicht so lange in der Schweiz. Entstanden sind
>diese durch Technikerschulen (TS). Ebenfalls gab es die HTL in der
>Schweiz. Das sind aber die verläufer der FHs und in diese umgewandelt
>worden.

Die höheren Fachschulen gibt es schon seit den 20ern in Dtl., Schweiz, 
Ö. Den Titel mit HF gibt es erst kurzzeitig.

Und wenn HTLen Vorläufer waren, berechtigt das noch lange nicht, darauf 
zu schließen, daß das Niveau gleich sei. So argumentieren aber viele. 
Die FH ist die Antwort auf das nicht mehr zeitgemäße Niveau dieser 
Einrichtungen, das ein heutiger Ingenieur bringen muß.

Die Parallelen:

Land: Ausgang -> Antwort

DDR: Ingenieurschule (IS) -> Ingenieurhochschule (IHS) [1969]
BRD: Ingenieurschule (IS) -> Fachhochschule/Diplom 1 GH [1971/1992 
(Ost)]
Ö: HTL -> Fachhochschule [1994]
Schweiz: Höhere Fachschule/HTL -> Fachhochschule [?]

FHen enstehen nicht durch ledigliche Umbenennung der alten 
Bildungseinrichtungen. Sie entstehen, in dem man eine höhere 
Zugangsquali verlangt (12. Kl.), Anhebung des Lehrniveau auf 
akademisches Niveau erhöht (Hochschule) und dementsprechend auch an das 
Lehrpersonal den Anspruch eines Wissenschaftlers (Promotion) stellt. 
Hinzu kommt die Verlängerung der Gesamtausbildungszeit. Es ist ein frei 
erfundenes Märchen, daß die Vorgängereinrichtungen bereits das Niveau 
der FHen hatten und man dementsprechend gleichwertig sei. Hinzu kommt, 
daß in Dtl. nur 1/3 der FHen aus der Infrastruktur der Ingenieurschulen 
hervorgingen, in der Ex-DDR lediglich ca. 10 %.

Autor: Bernhard S. (berns)
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Paul schrieb:
> Naja die höheren Fachschulen oder technischen Lehranstalten hat Dtl.
> längst abgeschafft. Zumindest kann man heute auf diesem Niveau nicht
> mehr Ingenieur werden.

Ob das ein Fortschritt ist oder nicht wird die Zukunft zeigen.

Das Niveau ist (anerkannterweise und durch eine unabhängige 
Untersuchung*) der EU bestätigt) offensichtlich auf einem höheren Niveau 
als die Deutschen höheren Fachschulen je waren.

Zumindest waren bis jetzt alle deutschen Dipl.Ing.'s mit denen ich 
zusammengearbeitet habe (als "nur" Ing.) über meine Fachkompetenz 
erstaunt und erst recht erstaunt darüber, dass ich kein Doktoratsstudium 
begonnen hatte sondern ein einfaches Bakk. Die Kommunikation mit ihnen 
war auch immer auf Augenhöhe und nie so herablassend wie hier (ausgehend 
von einigen).
Auch hat meine HTL gereicht um ein Firmwareprojekt nach IEC 61508 durch 
den deutschen TÜV zu bekommen. Treiberentwicklung und ähnliche Dinge 
konnte ich mit einer HTL Ausbildung auch bewältigen und bis dato nicht 
feststellen, dass mir die "LV Betriebssysteme" (Bakk) bzw. "Spezielle 
Kapitel Betriebsysteme" (Master) auch nur ansatzweise irgendwas in die 
Richtung gebracht hätten. Auch nicht Mathe o.ä. - 
Komplexitätsabschätzung u.ä. sollte man ja auch mit einer HTL 
beherrschen.

*) Es wurde eine Kommision eingesetzt, da D im Zuge des EU Beitritts 
Österreichs den österr. Ing. nicht anerkennen wollte und in diesem Zuge 
wurden die österr. HTL's begutachtet. Das hat dann zu oben genannter 
Anerkennung durch EU Richtlinie geführt.

Edit:
> Ö: HTL -> Fachhochschule [1994]
> Schweiz: Höhere Fachschule/HTL -> Fachhochschule [?]

Ö wird die HTL nicht abschaffen und der "Übergang" hat nie 
stattgefunden. Die HTL ist auch kein Auslaufmodell - ich kenne keinen 
HTL'er der keinen Job findet.
Auch die Gehälter sind zw. HTL und Uni nicht so weit auseinander - auf 
35-50k€ Brutto im Jahr kann ein HTL'er mit Berufserfahrung (> 3Jahre) 
auch kommen.

Edit2:
Ob eine "Verakademisierung" des gesamten Ausbildungssystems uns 
weiterbringt oder nicht ist auch nicht erwiesen. Wohl aber momentan der 
Zeitgeist - ob sinnhaft oder nicht wird nicht diskutiert & auch nicht 
evaluiert. Letzteres wäre aber nötig um wissenschaftlich auf irgendwas 
schließen oder um werten zu können.

Edit3:
Lieber Paul,
ich hoffe, dass du einmal eine HTL auch von innen gesehen hast bzw. mit 
Absolventen eben dieser zu tun hattest. Ansonsten würde ich mich nicht 
zu weit aus dem Fenster lehnen was das Niveau einer Ausbildung angeht, 
die du offensichtlich nicht kennst.

Autor: Paul (Gast)
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>Ob das ein Fortschritt ist oder nicht wird die Zukunft zeigen.

Zumindest vermißt niemand diese Qualifikationsebene in Dtl.

>Das Niveau ist (anerkannterweise und durch eine unabhängige
>Untersuchung*) der EU bestätigt) offensichtlich auf einem höheren Niveau
>als die Deutschen höheren Fachschulen je waren.

Die ehemaligen deutschen höheren Fachschulen wurden also auch geprüft, 
um diese Schlußfolgerung zuzulassen?

>erst recht erstaunt darüber, dass ich kein Doktoratsstudium
>begonnen hatte sondern ein einfaches Bakk.

Wäre ein Doktoratsstudium mit HTL-Abschluß denn überhaupt möglich? Und 
hast Du im Bachelor rein gar nichts mehr lernen können?

> Die Kommunikation mit ihnen
>war auch immer auf Augenhöhe und nie so herablassend wie hier (ausgehend
>von einigen).

Veilleicht hast DU ja auch nicht behauptet, gleichwertig zu sein? Da 
fühlen sich Hochschulabsolventen nämlich verar...

>Auch hat meine HTL gereicht um ein Firmwareprojekt nach IEC 61508 durch
>den deutschen TÜV zu bekommen.

Das habe zumindest ich nie behauptet, daß die HTL nicht für die 
Berufsausübung reicht. Nur eine Fh oder gar Uni ist schon noch ein 
anderes Niveau.

>Auch die Gehälter sind zw. HTL und Uni nicht so weit auseinander - auf
>35-50k€ Brutto im Jahr kann ein HTL'er mit Berufserfahrung (> 3Jahre)
>auch kommen.

Naja bei uns in Dtl. bekommt ein Facharbeiter in Westdtl. auch mehr als 
der Dipl.-Phys. im Osten. Darüber läßt sich die Qualifikationsebene 
nicht definieren.

Autor: Paul (Gast)
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>Edit2:
>Ob eine "Verakademisierung" des gesamten Ausbildungssystems uns
>weiterbringt oder nicht ist auch nicht erwiesen.

Offensichtlich bringt eine Verakademisierung in manchen Bereichen der 
Vorteil, daß man durch Lernen von Methodenkompetenz feizügiger 
eingesetzt werden kann. Gerade im schnellebigen Technikbereich ist das 
der richtige Weg. Und Bildung schadet nie.

Edit3:
>Lieber Paul,
>ich hoffe, dass du einmal eine HTL auch von innen gesehen hast bzw. mit
>Absolventen eben dieser zu tun hattest. Ansonsten würde ich mich nicht
>zu weit aus dem Fenster lehnen was das Niveau einer Ausbildung angeht,
>die du offensichtlich nicht kennst.

Kenner der HTL haben sie aber auch nicht als Hochschule anerkannt, was 
bei einer FH von Anbeginn feststand. Das Niveau ist halt ein Anderes.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Paul schrieb:
> Ö: HTL -> Fachhochschule [1994]
> Schweiz: Höhere Fachschule/HTL -> Fachhochschule [?]


Ne, die HF war früher TS und unter der HTL in CH. So ist das 
Bildungstechnisch richtig. Da wurde es schon früher abgegrenzt.

A: HTL->Technikerniveau
CH: TS->HF->Techniker
CH: HTL->FH-> Ingenieur, Bachelor (neu)

Autor: Thomas1 (Gast)
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Bernhard S. schrieb:
> Es wurde eine Kommision eingesetzt, da D im Zuge des EU Beitritts
> Österreichs den österr. Ing. nicht anerkennen wollte und in diesem Zuge
> wurden die österr. HTL's begutachtet. Das hat dann zu oben genannter
> Anerkennung durch EU Richtlinie geführt.


Trotzdem sind Techniker und HtL (A) nach ISCED auf einer Stufe. 
Hochschulbildung ist wiederrum anders eingeordnet.

http://de.wikipedia.org/wiki/ISCED

Autor: Thomas1 (Gast)
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Paul schrieb:
> Kenner der HTL haben sie aber auch nicht als Hochschule anerkannt, was
> bei einer FH von Anbeginn feststand. Das Niveau ist halt ein Anderes.


Die Schweizer HTL schon.

Autor: Paul (Gast)
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Wo denn?

Autor: The Devil (devil_86)
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Fazit dieses Threads: Man kann die verschiedenen Schultypen der 
verschiedenen Länder nicht miteinander vergleichen! Man kann nicht 
einmal einzelne Schulen gleichen Typs (100%ig) miteinander vergleichen, 
da überall verschiedene Lehrkörper tätig sind die alle ein wenig (nicht 
gänzlich, es gibt ja einen Lehrplan) anderes Wissen (aus ihrer Praxis) 
vermitteln.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Autor: Paul (Gast)
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Hier heißt es Vorgängerschulen: Wie bereits gesagt, heißt das nicht daß 
die Zugangsvoraussetzung, das Niveau der Wissensvermittlung als auch die 
Dauer gleich waren.

Im Übrigen hat Ch wohl in Dtl, gekupfert, wie man Leute gegen Geld mit 
Diplomen versorgt. So macht man von Anfang an einen Hochschuabschluß 
kaputt und bescheißt die echten Absolventen der FH um ihre Leistung.

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Vor allem sollte man das Hochschule im Wort Fach hochschule nicht
> großzügig übersehen.

Den Begriff Ausbildung kann man aber durchauch überbegrifflich auch für 
ein Hochschulstudium verwenden. :-)

Paul schrieb:
> Noch was? Wenn ihr 5 Jahre macht und dann auf Klasse 13 abschließt
> hjeißt, daß das man schon dem 6. Klässler das beibringen will, das man
> cem 21jährigen Studenten beibringt.

An der FH bekommt man doch auch die allgemeine 
Hochschulzugangsberechtigung bei erfolgreichem Abschluss...
Was heißt das denn jetzt mit deiner Argumentation?? :-)

Bernhard S. schrieb:
> und das eine
> Anrechnung von bereits gelerntem durchaus legitim ist.

Sehe ich auch so.
Überschneidungen vom Stoff und vom Niveau gibt es auch in D zwischen 
Berufsfachschulen, Fachschulen und Hochschulen.



Paul schrieb:
> die Fh als Berufsausbildung hinstellen wollen,

Natürlich ist es eine akademische Ausbildung, aber für was benötigt man 
diesen Abschluss? Richtig, fürs Berufsleben, also ist es trotzdem eine 
Art Berufsausbildung, aber natürlich nicht im Sinne der dualen 
Berufsausbildung.

Paul schrieb:
> Ein Bachelor ist von
> der Ausbildungszeit zu lang und zu teuer.

Hm, 3 Jahre Hochschulstudium zum Bachelor und 2 Jahre Fachschulstudium 
zum Techniker, bei 4 Jahren ja, aber ein Jahr ist nun nicht so extrem.

Bernhard S. schrieb:
> Lieber Paul,
> ich hoffe, dass du einmal eine HTL auch von innen gesehen hast bzw. mit
> Absolventen eben dieser zu tun hattest. Ansonsten würde ich mich nicht
> zu weit aus dem Fenster lehnen was das Niveau einer Ausbildung angeht,
> die du offensichtlich nicht kennst.

Paul darf das, nur andere dürfen das nicht... ;-)

Autor: Bernhard S. (berns)
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Paul schrieb:
> Die ehemaligen deutschen höheren Fachschulen wurden also auch geprüft,
> um diese Schlußfolgerung zuzulassen?

Mussten sie nicht - deinen/euren Angaben zufolge entsprach eine 
Fachschule nicht einem mindestens einjährigem max. 3jährigem 
Universitätstudium - das ist aber die Stufe auf die die HTL gestellt 
wurde (nicht von mir und nicht von Österreich).

Paul schrieb:
> Wäre ein Doktoratsstudium mit HTL-Abschluß denn überhaupt möglich? Und
> hast Du im Bachelor rein gar nichts mehr lernen können?

Nein, die Jungs wussten nur, dass ich studiere, nicht aber was und 
fragten beim Smalltalk nach einer mehrtägigen Besprechung wo ich denn 
mein Doktorat machen würde, weil ich mich so gut auskennen täte. Perplex 
waren sie als ich sagte, ich wär im 1. Semester Bakk. Studium.

Wirklich komplett neu war der Umfang von ca. 30 ECTS für mich. Der 
Großteil entfiel aber auf Mathematik. Wie vorher schon beschrieben ist 
es mir aber ein Rätsel wofür ich mathematische Sätze & Beweise auswendig 
lernen sollte....
Wirklich interessant & neu (ca. 10 ECTS) waren die LV zum Thema 
Bildverarbeitung bzw. Computergraphik -> Ernüchternd waren aber auch 
hier die Klausuren. Meist wurde auswendig gelerntes Wissen abgeprüft. 
Mit Wavelets kann ich aber ganz gut umgehen ;).

Paul schrieb:
> Veilleicht hast DU ja auch nicht behauptet, gleichwertig zu sein? Da
> fühlen sich Hochschulabsolventen nämlich verar...

Hab ich nie, das hab ich nicht nötig. Genauso wenig wie du es nötig 
haben solltest zu versuchen andere Bildungssysteme schlecht zu machen, 
die du nicht kennst. (Kennen nicht im Sinne von nur wissen, dass es das 
auch gibt)

Thomas1 schrieb:
> Trotzdem sind Techniker und HtL (A) nach ISCED auf einer Stufe.
> Hochschulbildung ist wiederrum anders eingeordnet.

JEin. Im Rahmen des EQR und des damit zu erstellenden NQR wird die HTL 
wahrscheinlich anders klassifiziert werden. Da ist aber noch nichts 
fixiert (mein Informationsstand ist ca. 2-3 Monate alt).
Nach dem Wikipedia Artikel ist die HTL auf 2 ISCED Stufen verteilt, 
einmal höher einmal niedriger, einmal in der Langform und einmal als 
Kolleg - bei selbem Lehrplan.
Die in Österreich praktizierte Vermischung von Ausbildungen in einer 
Institution ist international nicht üblich und somit im ISCED schwer 
abbildbar. Das angelsächsische Bildungsystem ist momentan eben "in".

Paul schrieb:
> Offensichtlich bringt eine Verakademisierung in manchen Bereichen der
> Vorteil, daß man durch Lernen von Methodenkompetenz feizügiger
> eingesetzt werden kann. Gerade im schnellebigen Technikbereich ist das
> der richtige Weg. Und Bildung schadet nie.

Hm. Ich gebe dir grundsätzlich recht. Wissenschaftliche Publikationen zu 
lesen lernt man direkt/indirekt aber auch in der HTL ebenso wie sich 
noch unbekanntes anzueignen. Die Universität wie ich sie kenne ist hier 
weit weniger weit & Methoden werden primär theoretisch erlernt 
(=auswendig), nicht aber praktisch angewandt. Womit ich die 
"Mehrbildung" für mich nicht erkennen kann - denn das HTL Wissen habe 
ich gefestigt abrufbar - das Uni "Wissen" weiß ich wo ich es nachlesen 
kann ;)

An diesem Punkt wird das ganze eine Bildungsdiskussion, die an dieser 
Stelle fehl am Platze ist.
Mir geht und ging es hier grundsätzlich nur darum in diesem Thread nicht 
nur eure extreme "Alles was anders ist als ich es kenne ist nichts und 
kann/darf so überhaupt nicht sein - wo kommen wir denn da hin" Haltung 
stehen zu lassen.
Dass es mir nicht gelingen würde an Eurer Meinung was zu ändern war mir 
im vorhinein klar. Wer glaubt die "einzige Wahrheit" gefunden zu haben 
ist für Argumente nicht offen und will nur Extrempositionen beziehen.

Vielleicht werdet ihr später im Beruf mit Ingenieuren zu tun haben, die 
eine HTL absolviert haben. Dann werdet ihr sehen, was diese Ausbildung 
wert ist - am Papier lässt sich das nicht beurteilen.

Autor: Thomas1 (Gast)
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WT schrieb:
> Hm, 3 Jahre Hochschulstudium zum Bachelor und 2 Jahre Fachschulstudium
> zum Techniker, bei 4 Jahren ja, aber ein Jahr ist nun nicht so extrem.


Es sind beim Bachelor 3-4 Jahre Studium. Der Techniker macht vorher eine 
Ausbildung 3-3,5 Jahre, Berufspraxis und Technikerschule (2 Jahre). 
Darum ist der Weg zum Techniker ist länger und einfacher als an der FH.

Autor: WT (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Es sind beim Bachelor 3-4 Jahre Studium. Der Techniker macht vorher eine
> Ausbildung 3-3,5 Jahre, Berufspraxis und Technikerschule (2 Jahre).
> Darum ist der Weg zum Techniker ist länger und einfacher als an der FH.

Ich weiß zwar nicht wie du das daran festmachst, dass der Weg einfacher 
ist, aber nun gut. Natürlich ist eine Fachschule nicht so schwer wie 
eine FH.
Ich wollte nur auf den Satz hinaus, dass die Ausbildungszeit eines 
Bachelors zu lang ist. ;-)

Autor: yannik (Gast)
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und der student an der FH hat zuvor realschule und abitur gemacht dh er 
hat 4 jahre mehr schule...
(vorrausetzung für ausbildung im dualen system ist hauptschulabschluss 
und durch den besuch der hauptschule kann man die mittlerereife 
erwerben...)

Autor: WT (Gast)
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yannik schrieb:
> und der student an der FH hat zuvor realschule und abitur gemacht dh er
> hat 4 jahre mehr schule...

Also haben wir, wenn wir den Standard Weg nehmen:
Hauptschulabschluss mit 15/16 Jahren + 3 - 3,5 Jahre Ausbildung + 1 Jahr 
Berufstätigkeit + 2 Jahre Fachschule sind vom Schulabschluss an 6 - 6,5 
Jahre bis zum Fachschulabschluss, also ausgehend vom obigen Alter ist 
man dann zwischen 21 und 22,5 Jahre alt im Idealfall.
Realschulabschluss mit 16/17 + 2 Jahre FOS + 3 - 4 Jahre Bachelorstudium 
(FH) sind 5 - 6 Jahre ab erstem allgemeinbildenden Schulabschluss bis 
zum Hochschulabschluss, ausgehend vom obigen Alter ist man im Idealfall 
21 - 23 Jahre alt.
Abitur (Gym) 18/19 Jahre + 3 - 4 Jahre Bachelorstudium sind ausgehend 
vom allgemeinbildenden Schulabschluss 3-4 Jahre bis zum 
Hochschulabschluss, ausgehend vom oben genannten Alter ist man dann 
zwischen 21 und 23 Jahre alt.

Hab ich mich verrechnet? Ich hab hier bewusst ausgelassen "aber viele 
machen noch dies und jenes...", wer wiederholen muss auf dem Weg braucht 
auch länger. Ich wollt hier den Idealweg, ohne Ehrenrunde, und ohne 
Bund/Zivi/FSJ/Auslandsreise etc. schreiben.

Wenn ich mich nu nich groß verrechtnet hab, sind nicht allzuviele Jahre 
unterschied zwischen allen drei Wegen??

Autor: yannik (Gast)
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nehem wir Haupt: 3Jahre Lehre, 3-4Monate Arbeit , Bund anerkannt im 
Bereich der Ausbildung 9 Monate, 2 Jahre Techniker =6 Jahre!

Haupt: +4 Jahre zum Abi (9+4=13!),1 Jahr Bund; 4Jahre Bachelor =9 Jahre!
(und als Student hat man im Gegensatz zum Techniker die möglichkeit ins 
Ausland zugehen etc - Ziel nach Bologna sollen rund 30% sein die ins 
Ausland gehen, also nicht besonders unwahrscheinlich  ergo würde 
Bechelor eher länger!)

Autor: WT (Gast)
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yannik schrieb:
> Haupt: +4 Jahre zum Abi (9+4=13!),1 Jahr Bund; 4Jahre Bachelor =9 Jahre!

O.k. jetzt gehst du vom G9 aus und einem 4 jährigen Bachelor.
Ich hab bewusst von-bis geschrieben.

Autor: yannik (Gast)
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Ich gehe von dem Schulabschluss aus den hier noch die meisten Leute 
haben!
(also die jetzt Studieren!, beim Bund wurde ja auch erst vor kurzen der 
letzte Jahrgang einberufen (und einige Länder denken wieder darüber nach 
beim Abi zurück zurudern!(zudem geht FOS zur allg HZB auch 3 Jahre dh 
FOS 13 )))

Ob man Bachelor 8 od 7 Sem nehmen sollte mag man streiten, aber damit 
man eine Rundezahl hat hab ich 8Sem also 4Jahre genommen.

Autor: Paul (Gast)
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>Den Begriff Ausbildung kann man aber durchauch überbegrifflich auch für
>ein Hochschulstudium verwenden. :-)

Generell ja: Arzt, RA, Physiker -> übt damit Beruf aus
aber lies doch mal wie es gemeint war. Man versuchte das Niveau von 
einer akademischen Ausbildung zu trennen.

>Hm, 3 Jahre Hochschulstudium zum Bachelor und 2 Jahre Fachschulstudium
>zum Techniker, bei 4 Jahren ja, aber ein Jahr ist nun nicht so extrem.

Milchmädchenrechnung. Zum Hochschulstudium gehört der vorherige 
Oberschulbesuch zur Ausbildungszeit. Ohne den gehts gar nicht erst los. 
Und ein Professor verdient bestimmt mehr als ein Lehrer an einer 
Fachschule. Hinzu kommen der akad. Mittelbau und die Unterhaltskosten 
für die Hochschulen:

Beispiele für die Kosten eines Studiums:

Ingenieurwesen Uni 5690 €
Ingenieurwesen FH 3790 €
Humanmedizin Uni 25970 €
Jura Uni 3140 €

Quelle: Statistisches Bundesamt (2008), Bildung und Kultur – Monetäre 
hochschulstatistische Kennzahlen, Fachserie 11, Reihe 4.3.2, Wiesbaden.

Kein vernünftiges Land kann sich leisten, solche Leute auf niedrigere 
Posten regulär zu setzen.

>Mussten sie nicht - deinen/euren Angaben zufolge entsprach eine
>Fachschule nicht einem mindestens einjährigem max. 3jährigem

Na jetzt wird's flach. Man begründet Forschungsbelege (wie die auch 
zustande kamen) mit Einzelmeinungen. "As you like it" lt. Shakepeare

>Nein, die Jungs wussten nur, dass ich studiere, nicht aber was und
>fragten beim Smalltalk nach einer mehrtägigen Besprechung wo ich denn
>mein Doktorat machen würde, weil ich mich so gut auskennen täte.

Weißt, ich lag insgesamt 8 Jahre meines Lebens im Krankenhaus. Bei der 
Visite stellte ich auch Fragen zu meiner Krankheit über dem Niveau des 
Duchschnittspatienten. Der Arzt fragte: "Studieren Sie Medizin?" Ich: 
"Nein. "Ich bin "Diplompatient"" Er lachte. Will sagen. Hätte der tiefer 
gebohrt, entfernt vom eigentlichen Steckenpferd, wäre es schnell finster 
geworden. Bei Dir hat auch keiner auf dem Niveau eines Rigorosums 
gefragt, sonst wäre es auch zum "non-rite" gekommen.

>Mit Wavelets kann ich aber ganz gut umgehen ;).

Weil Ihr das natürlich in der Tiefe wie im Beispielscript der FH Köln 
bereits an der HTL hattet, alles klar :-)

>Hab ich nie, das hab ich nicht nötig. Genauso wenig wie du es nötig
>haben solltest zu versuchen andere Bildungssysteme schlecht zu machen,
>die du nicht kennst.

Was habe ich schlecht gemacht? Gesagt, daß eine Bachelor mehr ist als 
ein HTL-Absolvent und die HTL nicht das Niveau einer FH hat? Das sind 
Tatsachen.

>Die in Österreich praktizierte Vermischung von Ausbildungen in einer
>Institution ist international nicht üblich und somit im ISCED schwer
>abbildbar.

Genau deshalb wird die HTL nicht die rosigste Zukunft haben. Du siehst 
ja schon, daß Dtl. Probleme mit der Anerkennung machte. Und wofür gab es 
Nachdiplomstudien wie in Mittweida, um zum internat. anerkannten 
Abschluß zu kommen. Ich wette, in den 2 Jahren in Mittweida wird sich 
der HTLer nich langweilen. Wie gesagt: Mittweida ist eine FH mit langer 
Tradition und auch seriös. Ich bin überzeugt, daß auch das Angebot 
seriös ist. Ich habe was gegen Verteilung von Titeln gegen Geld und 
aufgrund von Berufserfahrung, die jeder mal bekommt.

Zu den Zahlenspielereien: Es kommt auch auf den Schwierigkeitsgrad und 
den Lehrfortschritt an. Was am Gym in einem Monat dran kam, handelt man 
an der Hochschule in einer Vorlesung ab. Fest steht: Eine Fachschule ist 
so dimensioniert, daß man sie mit der schulischen Quali der Realschule 
(teilw. Hauptschule)  schaffen kann. Eine Hochschule hat die 
Dimensionierung auf Klasse 12. ausgelegt. Man kann also die Zeit zum 
Fach(abi) nicht unter den Tisch fallen lassen.

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Milchmädchenrechnung. Zum Hochschulstudium gehört der vorherige
> Oberschulbesuch zur Ausbildungszeit. Ohne den gehts gar nicht erst los.
> Und ein Professor verdient bestimmt mehr als ein Lehrer an einer
> Fachschule. Hinzu kommen der akad. Mittelbau und die Unterhaltskosten
> für die Hochschulen:

Langsam Junge. Was hat der Verdienst mit der Zeit zu tun? Darum ging es 
dir doch nicht? ODer du hast dich unverständllich ausgedrückt.
Der Besuch der Oberschule gehört hier zu deiner Rechnung dazu, dann 
musst du die Ausbildungszeit einer Dualen Berufsausbildung und die 
erforderliche Berufstätigkeit die als Voraussetzung für den Besuch der 
Fachschule benötigt werden auch rechnen. Sonst passt dein Vergleich 
nicht.

Paul schrieb:
> Weißt, ich lag insgesamt 8 Jahre meines Lebens im Krankenhaus. Bei der
> Visite stellte ich auch Fragen zu meiner Krankheit über dem Niveau des
> Duchschnittspatienten. Der Arzt fragte: "Studieren Sie Medizin?" Ich:
> "Nein. "Ich bin "Diplompatient"" Er lachte. Will sagen. Hätte der tiefer
> gebohrt, entfernt vom eigentlichen Steckenpferd, wäre es schnell finster
> geworden. Bei Dir hat auch keiner auf dem Niveau eines Rigorosums
> gefragt, sonst wäre es auch zum "non-rite" gekommen.

Du denkst doch auch du kannst über alles und jeden urteilen? Aber ich 
sag dir, nein, das kannst du nicht.
Dein Beispiel mit dem Krankenhaus passt mal überhauptnicht.
Wenn ich mich privat in gewisse Themen einlese ist es schön und gut, 
aber es ist etwas anderes ob ich eine Ausbildung gemacht habe und 
dadurch fit geworden bin.

Paul schrieb:
> Fest steht: Eine Fachschule ist
> so dimensioniert, daß man sie mit der schulischen Quali der Realschule
> (teilw. Hauptschule)  schaffen kann. Eine Hochschule hat die
> Dimensionierung auf Klasse 12. ausgelegt. Man kann also die Zeit zum
> Fach(abi) nicht unter den Tisch fallen lassen.

Deswegen geht ja auch kein Realschüler direkt an die FH.
Ich hoffe aber schon, dass dir mittlerweile klar ist, dass man auf der 
Fachschule auch etwas lernt. Diese baut aber auf einer vorherigen 
Ausbildung auf und nicht rein auf der schulischen Qualifikation. Sprich 
es sind vertieftere Kenntnisse nötig als die rein schulischen.

Autor: Thomas1 (Gast)
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@Paul

Viele Studienanfänger sind in Mathe nicht gut genug. Im Artikel steht es 
auch nochmal.

http://www.faz.net/s/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A...

Autor: The Devil (devil_86)
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Paul schrieb:
> Genau deshalb wird die HTL nicht die rosigste Zukunft haben. Du siehst
> ja schon, daß Dtl. Probleme mit der Anerkennung machte.

Worum sollen die HTL keine rosige Zukunft haben? Weil sie in D nicht 
anerkannt ist? Wie viele Prozent der HTL-Absolventen geht denn nach D 
arbeiten oder studieren?

> Ich wette, in den 2 Jahren in Mittweida wird sich
> der HTLer nich langweilen.

Das glaub ich auch, jedoch fehlen ihm dann wichtige Grundlagen (z.B. 
Mathematik).

> Ich bin überzeugt, daß auch das Angebot seriös ist.

Davon bin ich nicht überzeugt (aufgrund der Anrechnungsgeschichte).

Autor: Paul (Gast)
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>Langsam Junge. Was hat der Verdienst mit der Zeit zu tun? Darum ging es
>dir doch nicht? ODer du hast dich unverständllich ausgedrückt.

Ein Fachschulleherer, der 2000 € verdient und 24 Monate eingesetzt wird, 
ist nun mal billiger, als der Professor, der mit 4000 € über 4 bzw. 5 
Jahre zu Buche schlägt. Das bezahlt in den meisten Ländern die 
Allgemeinheit. Hinzu kommt an den Hochschulen der Akademische Mittelbau 
(v. a. an der Uni) und natürlich auch das Equipment für die Ausbildung 
(Geräte). Auch da hat eine Fachschule wesentlich weniger Budget.

>Der Besuch der Oberschule gehört hier zu deiner Rechnung dazu, dann
>musst du die Ausbildungszeit einer Dualen Berufsausbildung und die
>erforderliche Berufstätigkeit die als Voraussetzung für den Besuch der
>Fachschule benötigt werden auch rechnen. Sonst passt dein Vergleich
>nicht.

So einfach läßt sich das nicht vergleichen. Ein Azubi macht die Lehre 
primär um danach damit Geld für sich und die Allgemeinheit zu 
erwirtschaften. Das macht er danach mindestens ein Jahr, bei den meisten 
das ganze Leben. Ein Abi ohne weiterführende Schule ist für den 
Broterwerb und die Mehrung des Gemeinwohles unnütz. Erst durch darauf 
aufbauenede Schulen (i. d. R. eineHochschule) bekommt das Abi den 
verwertbaren Wert. Man könnte praktisch das Abi und die Hochschule als 
eine Einheit betrachten, an dessen Ende erst eine Berufsqualifikation 
steht. SOmit geht ein Diplomstudium an der Fh 6 Jahre, an der Uni 7 
Jahre bis man als Student was an die Allgemeinheit zurückzahlt in Form 
von beruflicher Arbeit.

>Wenn ich mich privat in gewisse Themen einlese ist es schön und gut,
>aber es ist etwas anderes ob ich eine Ausbildung gemacht habe und
>dadurch fit geworden bin.

Genau darum geht es. Ich als Laie lese mich auf das Niveau, daß ein Arzt 
auf den ersten Blick hinter mir den Medizinstudenten vermutet (1 Stufe 
höher). Das Beispiel von Rainer sagt aus, daß er als HTler und Student 
für einen Doktoranden gehalten wird (1 Stufe höher). Der Unterschied ist 
derselbe. Beide wirken auf den ersten Blick kompetenter, beim näheren 
Hinsehen fällt das Kartenhaus zusammen.

>Ich hoffe aber schon, dass dir mittlerweile klar ist, dass man auf der
>Fachschule auch etwas lernt.

Man egalisiert unter anderem schulisch die Lücke von Klasse 10 zu Klasse 
12. Nur das willst DU ja schon wieder an Hochschulen verrechnen ;-)

>Viele Studienanfänger sind in Mathe nicht gut genug. Im Artikel steht es
>auch nochmal.

Drum nehmen sie jetzt nur noch Techniker zum Studium, die können das 
besser.

>Worum sollen die HTL keine rosige Zukunft haben? Weil sie in D nicht
>anerkannt ist? Wie viele Prozent der HTL-Absolventen geht denn nach D
>arbeiten oder studieren?

Zumindest aus diesem Grund wurde die Ausbildung zum Ingenieur auf 
Fachschulebene in der BRD und DDR eingestellt.

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Ein Fachschulleherer, der 2000 € verdient und 24 Monate eingesetzt wird,
> ist nun mal billiger, als der Professor, der mit 4000 € über 4 bzw. 5
> Jahre zu Buche schlägt.

Da hast du recht. Woher hast du denn diese Zahlen?
Also als Fachlehrer an allgemeinbilden Schulen bekommt man in Bayern 
schon über 2000€ Brutto.

Paul schrieb:
> So einfach läßt sich das nicht vergleichen. Ein Azubi macht die Lehre
> primär um danach damit Geld für sich und die Allgemeinheit zu
> erwirtschaften. Das macht er danach mindestens ein Jahr, bei den meisten
> das ganze Leben. Ein Abi ohne weiterführende Schule ist für den
> Broterwerb und die Mehrung des Gemeinwohles unnütz. Erst durch darauf
> aufbauenede Schulen (i. d. R. eineHochschule) bekommt das Abi den
> verwertbaren Wert. Man könnte praktisch das Abi und die Hochschule als
> eine Einheit betrachten, an dessen Ende erst eine Berufsqualifikation
> steht. SOmit geht ein Diplomstudium an der Fh 6 Jahre, an der Uni 7
> Jahre bis man als Student was an die Allgemeinheit zurückzahlt in Form
> von beruflicher Arbeit.

Du drehst dir echt immer alles wie du es gerade brauchst.
Es ging um die Zeit und nicht für was etwas nützlich ist.
Das wird ja immer schöner, das Abi und die Hochschule als eine Einheit, 
aber die Berufsausbildung getrennt von der Fachschule in der 
Zeitrechnung.
Hier kommt auch wieder zu Tage, dass du nur das hören willst was in dein 
Bild passt oder was du hören willst.
Nach dem Abitur ist man keinesfalls gezwungen an die Hochschule zu 
gehen, man kann auch eine Ausbildung anfangen. Dies zur 
Hochschulausbidlung im gesamten dazuzurechnen ist also nicht richtig, es 
bildet also keine Einheit.
Nach deiner Rechnung geht ein Fachschulstudium dann zwischen 5 und 6,5 
Jahren. Wenn du schon vergeleichst, dann machs richtig.

Paul schrieb:
> Genau darum geht es. Ich als Laie lese mich auf das Niveau, daß ein Arzt
> auf den ersten Blick hinter mir den Medizinstudenten vermutet (1 Stufe
> höher). Das Beispiel von Rainer sagt aus, daß er als HTler und Student
> für einen Doktoranden gehalten wird (1 Stufe höher). Der Unterschied ist
> derselbe. Beide wirken auf den ersten Blick kompetenter, beim näheren
> Hinsehen fällt das Kartenhaus zusammen.

Du kannst ein einlesen in ein Thema nicht unbedingt mit einer kompletten 
Ausbildung gleichsetzen.
Ich kann mich auch in gewissen Themen einlesen, Fachbegriffe lernen und 
mich damit befassen, z.B. Gartenarbeit, würde mich aber nicht mit einem 
ausgebildeten Gartenbautechniker gleichsetzen.
Der  hat eine wesentlich bessere Grundlage und befasst dieser sich 
intensiv mit seinem Gebiet, kann er sich sicherlich besser mit seinen 
Hochschulkollegen unterhalten unf fachsimpeln also ich der sich nur 
laienhaft damit befasst hat.

Paul schrieb:
> Man egalisiert unter anderem schulisch die Lücke von Klasse 10 zu Klasse
> 12. Nur das willst DU ja schon wieder an Hochschulen verrechnen ;-)

Genug Beispiele haben ja gezeigt, dass Potential da ist und es möglich 
ist.
Im Technikerforum ist diesbezüglich ein netter Beitrag aktuell zu 
finden. :-)

Autor: Bernhard S. (berns)
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Paul schrieb:
> Was habe ich schlecht gemacht? Gesagt, daß eine Bachelor mehr ist als
> ein HTL-Absolvent und die HTL nicht das Niveau einer FH hat? Das sind
> Tatsachen.

Du machst die HTL schlecht, indem du sie als veraltete und niederwertige 
Ausbildung abtust, OHNE SIE ZU KENNEN.
Die HTL in Ö ist nach der Unterstufe Gymnasium bzw. Hauptschule 
angesiedelt, wobei nur die besten in eine HTL gehen können. Die Drop-Out 
Rate in der HTL beträgt trotzdem über 60%. Es wird auch kein 
"Fach"Abitur gemacht sondern eine Vollwertiges und die Ausbildung dauert 
10 Semester nicht max. 6. Alleine deswegen ist die HTL NICHT mit der 
ehemaligen deutschen Fachschule vergleichbar.

The Devil schrieb:
> Das glaub ich auch, jedoch fehlen ihm dann wichtige Grundlagen (z.B.
> Mathematik).

Die fehlende wird in Mittweida nachgeholt :).

Paul schrieb:
> Beide wirken auf den ersten Blick kompetenter, beim näheren
> Hinsehen fällt das Kartenhaus zusammen.

Das mein lieber Paul ist eine Behauptung die du weder beweisen noch 
irgendwie fundiert belegen kannst - und du willst auf Uni-Niveau sein?!

Paul schrieb:
> Weil Ihr das natürlich in der Tiefe wie im Beispielscript der FH Köln
> bereits an der HTL hattet, alles klar :-)

Tja. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Der gesamte Absatz bezog sich 
aber - wie unschwer zu erkennen ist - auf mein Studium.

Autor: Paul (Gast)
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>Da hast du recht. Woher hast du denn diese Zahlen?
>Also als Fachlehrer an allgemeinbilden Schulen bekommt man in Bayern
>schon über 2000€ Brutto.

Das sind fiktive Zahlen, fest steht, daß ein Prof. (W2 bis W4) mehr 
bekommt als ein Fachschullehrer. Das Ergebnis bleibt dasselbe.

>Du drehst dir echt immer alles wie du es gerade brauchst.
>Es ging um die Zeit und nicht für was etwas nützlich ist.

Es ging um die Aussage, daß der Techniker zunehmend vom Bachelor 
verdrängt wird. Ich sage, daß wäre bei gleicher Aufgabe zu teuer.

Kaum ein Azubi macht den Facharbeiter, um dann Technikr zu werden. Beide 
Abschlüsse stellen für sich eine Berufsquali dar, mit der man arbeiten 
kann.

Ein Abitur macht man, weil man danach ganz selbstverständlic noch eine 
berufsqualifizierende Ausbildung nachschiebt. Beginnt man damit eine 
Lehre, ist ein gewisser Teil des Abizieles verpufft. Beim Beginn einer 
Hochschulausbildung wird das Abi maximal genutzt.

Um den ersten Abschluß zu machen, der auch was zurückbringt, muß man 
untetscheiden. Macht man in 2 Jahren aus einem Berufsbefähigten einen 
wiederum berufsbefähigten (mit höherer Quali) oder macht man in 4 bzw. 5 
Jahren aus einem Ungelernten einen Berufsbefähigten (auf 
Hochschulniveau)

Das Abi ist ein Baustein auf dem Weg zum Hochschulabschluß. Man kann ihn 
nicht rausrechnen, es ist eine Einheit. I. d. r. ist das Wissen des Abis 
eine Teilmenge des Wissens eines akad. Grades. Erst damit verdient man 
Geld.

>Nach dem Abitur ist man keinesfalls gezwungen an die Hochschule zu
>gehen, man kann auch eine Ausbildung anfangen.

Man bekommt dann die Teile verrechnet die auf gleichem oder höheren 
Niveau im Gym schon kamen. Der Rest ist für die Katz. 
(Bildungsschnittstelle paßt nicht)

>Nach deiner Rechnung geht ein Fachschulstudium dann zwischen 5 und 6,5
>Jahren. Wenn du schon vergeleichst, dann machs richtig.

Minus der Zeit, die Euch angerechnet wird, um zur FHR zu gelangen, also 
minus 2 Jahre (Normieren). Nach Theoretischen Kenntnissen gewertet, 
zieht man dann 1/3 der Berufsausbildung ab und das 1 Jahr BE, bis man 
zum Techniker zugelassen wird. Schließlich wollt ihr als Techniker 
theoretischer arbeiten, als ein Facharbeiter, den widerum mit einem 
Akademiker (Theoretiker) besetzen.

>Du kannst ein einlesen in ein Thema nicht unbedingt mit einer kompletten
>Ausbildung gleichsetzen.

Er wird mit einem Doktoranden gleich gesetzt! Dafür hat er auch keine 
Ausbildung! Er hat die Ausbildung als HTLer.

>Genug Beispiele haben ja gezeigt, dass Potential da ist und es möglich
>ist.

Indem man Leistungen verrechnet, die nicht gleich sind, ohne sie durch 
eine Prüfung zu belegen oder Sonderstudiengänge (Wales) einführt.

>Im Technikerforum ist diesbezüglich ein netter Beitrag aktuell zu
>finden. :-)

Das Technikerforum ist nur an Leuten interessiert, die Ja und Ahmen 
sagen und die Meinung der Moderatoren vertreten. Andersartige Beiträge 
werden gelöscht.

Autor: Paul (Gast)
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>Du machst die HTL schlecht, indem du sie als veraltete und niederwertige
>Ausbildung abtust, OHNE SIE ZU KENNEN.

Niederwertiger als eine FH und deren Abschlüsse Bachelor und Master ist 
sie. Das ist eine Tatsache, sonst würde sie die HTL Hochschule nennen 
dürfen und akad. Grade verteilen.

>Es wird auch kein
>"Fach"Abitur gemacht sondern eine Vollwertiges und die Ausbildung dauert
>10 Semester nicht max. 6.

Schon weil die deutsche Fachschule kein Vollabi machte, darf sie 2 
Semester kürzer gehen. Hier geht es um die Quali als Ingenieur, die ihr 
an der FH verrechnen wollt. An einer Fh benötigt man kein Vollabi, 
trotzdem geht sie volle 4 Jahre. Wichtig ist auch, ab welcher Vorbildung 
die 10 Semester an der HTL losgehen. Die 3 Jahre beim deutschen 
Fachschulingenieur zählen schulisch ab Klasse 10 und beruflich nach 
Berufsausbildung. Die HTL ist ein Konglomerat aus Schule, Oberschule und 
Fachschule. In welcher Klassenstufe wechselt Ihr zur HTL (nach Klasse 
10?)

>Das mein lieber Paul ist eine Behauptung die du weder beweisen noch
>irgendwie fundiert belegen kannst - und du willst auf Uni-Niveau sein?!

Wo haste das her? Medizinisch bin ich Laie und Rainer technisch HTLer 
bzw. Bachelorstudent. Ihr glaubt alle, daß Ihr alle höherwertig seid, 
muß ein Komplex sein. Der FS.-Ing., wie der HTLer wähnt sich auf 
Hochschulniveau. Selbstverständlich besteht der HTLer das Rigorosum, das 
auf den Abschluß eines Masters und auf eine mehrjährige Forschungsarbeit 
als DOktorand abzielt. Mit Verlaub, ihr leidet an Selbstüberschätzung 
und macht die Leistungen der echten Doktoranden, Bachelor, Fhler usw. 
nieder, indem Ihr Euch auf selber Stufe wähnt. Zum FH-Diplom fehlen Euch 
lt. HS Mittweida 2 Jahre, zum Unidiplom 4, zum Dr. ca. 9 Jahre. Sorry, 
das ist die Wahrheit.

Autor: Thomas1 (Gast)
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@Paul

Die HTL in A beginnt nach der 8. Klasse. Also ist da nichts besser als 
Techniker oder ähnliche Abschlüsse.

http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6here_Technisch...

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Ihr glaubt alle, daß Ihr alle höherwertig seid,
> muß ein Komplex sein. Der FS.-Ing., wie der HTLer wähnt sich auf
> Hochschulniveau. Selbstverständlich besteht der HTLer das Rigorosum, das
> auf den Abschluß eines Masters und auf eine mehrjährige Forschungsarbeit
> als DOktorand abzielt. Mit Verlaub, ihr leidet an Selbstüberschätzung
> und macht die Leistungen der echten Doktoranden, Bachelor, Fhler usw.
> nieder, indem Ihr Euch auf selber Stufe wähnt. Zum FH-Diplom fehlen Euch
> lt. HS Mittweida 2 Jahre, zum Unidiplom 4, zum Dr. ca. 9 Jahre. Sorry,
> das ist die Wahrheit.

Der einzige der Komplexe und Probelme hat bist du.
Natürlich ist ein Fachschulabsolvent nicht so teif ausgebildet wie ein 
Hochshculabsolvent, aber auch der Fachschulabsolvent kann sich im Laufe 
der Zeit in Themen in seinem Berufsfeld einarbeiten, er kann dazulernen, 
sich Wissen aneignen, Wissen das benötigt wird für entsprechende 
Aufgaben, oder Wissen um gewisse Zusammenhänge verstehen zu können.
Somit ist es kein Wunder wenn nach einiger Zeit zu bestimmten Themen 
mehr vorhanden ist und vergleichbares Wissen wie es bei den Kollegen der 
Hochschule vorhanden ist oder sogar tiefgehender weil es vielleicht 
Spezialwissen ist.
Der erworbene Abschluss bleibt der selbe und ändert nichts an der 
Rangordnung, durch die spätere Berufstätigkeit, das weitere ansammeln 
von Wissen, und Weiterbildungen kann man sich durchaus als Kollegen auf 
eine Stufe stellen und zu bestimmten Themen genauso viel wissen.
Es ändert aber natürlich nichts an der "Grundausbildung" und an der 
Wertigkeit des erworbenen Abschlusses.

Autor: Bernhard S. (berns)
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Paul schrieb:
> Niederwertiger als eine FH und deren Abschlüsse Bachelor und Master ist
> sie.

Nocheinmal für dich:
> Weiters empfehle ich dir das Studium der Richtlinie 92/51/EWG bzw.
> 2005/26/EG und Anhänge bzw. Erläuterungen. Danach gilt ein HTL Abschluß
> wie ein mindestens einjähriger Uniabschluß aber nicht mehr als ein
> 3-jähriger.

Paul schrieb:
> Wichtig ist auch, ab welcher Vorbildung
> die 10 Semester an der HTL losgehen.

Jo. Den Lehrplan der Gymnasien und Hauptschulen in Ö darfst du selber 
mit denen in D vergleichen - anders lässt sich die "Vorbildung" leider 
nicht eruieren. Das ist ja innerhalb von D schon nicht einheitlich, das 
tu ich mir nicht an -- immerhin postulierst DU hier Halbwissen und 
bezeichnest Lehrpläne als "Propagandamaterial".

Paul schrieb:
> Wo haste das her? Medizinisch bin ich Laie und Rainer technisch HTLer
> bzw. Bachelorstudent. [...]

Welcher Rainer?

Paul schrieb:
> Mit Verlaub, ihr leidet an Selbstüberschätzung
> und macht die Leistungen der echten Doktoranden, Bachelor, Fhler usw.
> nieder, indem Ihr Euch auf selber Stufe wähnt.
> Zum FH-Diplom fehlen Euch
> lt. HS Mittweida 2 Jahre, zum Unidiplom 4, zum Dr. ca. 9 Jahre.

Hat irgendwer jemals behauptet, dass einem HTL'er ein Bachelor verliehen 
gehört? oder ein Master? oder ein Dr.?

Seit deinem ersten Beitrag in diesem Thread hetzt du gegen HTL's. Ohne 
Grund und ohne Anlass und beschwerst dich darüber dass nicht alle deiner 
Meinung sind. Auweia, sehe ich da Komplexe?

Dass eine berufliche Qualifikation nicht immer mit einer Formalen 
korreliert ist für dich aber nichts neues?! Darum gibts ne Probezeit und 
Bewerbungsgespräche.

> Sorry, das ist die Wahrheit.

Ich lach mich tot :) -- Paul, du hast es wirklich geschrieben. Darf ich 
dich und deine göttliche Weisheit anbeten?

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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@Thomas 1 und die anderen: Zitat aus dem o. g. Wikiartikel:

"Für HTL-Absolventen mit Ingenieurdiplom werden berufsbegleitende 
Weiterbildungen an Fachhochschulen angeboten. Es werden bis vier 
Semester als Vorbildung anerkannt."

Bleiben noch 4 (wie auch in Mittweida). Dann hat man ein FH-Diplom.
Ein Fh-Diplomer steigt an der TU Dresden ins 7. Semester ein. Nach 4 
Semestern hat man also das Unidiplom. Danach promoviert man im techn. 
Bereich ca. 5 Jahre.

Auf den HTL-Abschluß normiert: HTL + 2 Jahre FH + 2 Jahre Uni + 5 Jahre 
Promotion = HTL+ 9 Jahre zum Dr.

Was ist daran falsch oder komplexbeladen?

Wie oben ein HTL-Kenner schrieb, geht die HTL 5 Jahre (10 Semester) 
Begonnen wird in Klasse 8. Man endet mit Klasse 13 = 3 Jahre oberhalb 
der 10. Klasse. Gleichzeitig wehrt man sich vehement gegen den Vergleich 
mit dem Fachschulingenieur in beiden deutschen Staaten. Er endete 
sozusagen auch bei Klasse 13. Zusätzlich hatte er noch eine 
Berufsausbildung. Aber ich liege da sicherlich falsch oder ihr macht 
doppelt Stoff mit doppeltem Niveau in halber Zeit ;-)

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Natürlich ist ein Fachschulabsolvent nicht so teif ausgebildet wie ein
>Hochshculabsolvent, aber auch der Fachschulabsolvent kann sich im Laufe
>der Zeit in Themen in seinem Berufsfeld einarbeiten, er kann dazulernen,
>sich Wissen aneignen, Wissen das benötigt wird für entsprechende
>Aufgaben, oder Wissen um gewisse Zusammenhänge verstehen zu können.
>Somit ist es kein Wunder wenn nach einiger Zeit zu bestimmten Themen
>mehr vorhanden ist und vergleichbares Wissen wie es bei den Kollegen der
>Hochschule vorhanden ist oder sogar tiefgehender weil es vielleicht
>Spezialwissen ist.

Vorausgesetzt der Hochschulabsolvent hält inzwischen die Füße still und 
bildet sich nicht weiter...

Autor: Bernhard S. (berns)
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Paul schrieb:
> Gleichzeitig wehrt man sich vehement gegen den Vergleich
> mit dem Fachschulingenieur in beiden deutschen Staaten. Er endete
> sozusagen auch bei Klasse 13.

Der Abschluß ist zwar bei Klasse 13, die Stundenanzahl (verglichen mit 
D) liegt aber bei Klasse 15. Mehr Stoff in weniger Zeit - lässt sich 
machen, wenn man entsprechend selektiert (und das passiert ja) -> siehe 
oben.

Grundsätzlich ist es trotzdem (und das lässt du als Argument nicht zu) 
nicht so einfach 2 verschiedene Bildungsysteme einfach so 
"gleichzustellen" bzw. zu vergleichen - genau das machst du aber. 
Interessanterweise gehst du aber nicht soweit einen echten Vergleich 
anhand der Lehrpläne zu machen - was sagt das über dich aus Paul?

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Vorausgesetzt der Hochschulabsolvent hält inzwischen die Füße still und
> bildet sich nicht weiter...

Natürlich bildet sich auch dieser in der Regel weiter und lernt dazu, es 
soll nur zeigen, dass sich durchaus beide Berufsbilder auf dem gleichen 
Niveau befinden können im Laufe des Berufslebens.
Auch wenn du es nicht wahrhaben willst.
Aber du kannst beruhigt sein, die Grundbildung und der erworbene 
Abschluss bleibt natürlich unterschiedlich.

Autor: The Devil (devil_86)
Datum:

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Paul schrieb:
> Zusätzlich hatte er noch eine Berufsausbildung.

HTL = berufsbildend, und somit auch eine Berufsausbildung!

Und du hast mir auch noch nicht erklärt, warum die HTL keine rosige 
Zukunft haben soll! Nur weil die Deutschen ihr 2-Klassen-System a la BRD 
vs. DDR nicht in den Griff bekam? Die HTL ist in Ö zwischen der Lehre 
und der Hochschulbildung ein idealer Mittelweg, eben mit Option auf ein 
Studium ohne weitere notwendige Befähigkeitsbescheinigung.
Und ja, HTL ist keine Hochschule - bis auf dich weiß das auch jeder ;)

Autor: Paul (Gast)
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>Der Abschluß ist zwar bei Klasse 13, die Stundenanzahl (verglichen mit
>D) liegt aber bei Klasse 15. Mehr Stoff in weniger Zeit - lässt sich
>machen, wenn man entsprechend selektiert (und das passiert ja) -> siehe
>oben.

Wie alt ist man (und die Entwicklung des Gehirns) in Klasse 8? Dort 
wollt ihr den Jüngelchen und Gören das beibringen, das man an der 
Fachschule ab 19 lehrte? Gleichzeitig macht ihr Abitur und eine 
Berufsausbildung?

>Grundsätzlich ist es trotzdem (und das lässt du als Argument nicht zu)
>nicht so einfach 2 verschiedene Bildungsysteme einfach so
>"gleichzustellen" bzw. zu vergleichen - genau das machst du aber.

Historisch gesehen ist die HTL das Pendant zur 
Ingenieurschule/Polytechnikum.

>Interessanterweise gehst du aber nicht soweit einen echten Vergleich
>anhand der Lehrpläne zu machen - was sagt das über dich aus Paul?

Vergleiche doch nicht Überschriften, sondern den Anspruch in den 
Lehrveranstaltunge. GET kann man auf verschiedenen Niveaustufen lehren, 
die Überschrift ist dieselbe. Die Ingenieurschulen in Dtl. sind seit 
1971 West bzw. 1992 Ost zu. Lehrpläne findet man dazu schwerlich online. 
Ich empfehle die deutsche Nationalbibliothek in Leipzig oder Frankfurt 
a. M.
Die DDR hatte sogar Einheitslehrpläne, die sehr ausführlich darlegen, 
was ein Ingenieurschulabsolvent gelernt hat.

Ich werde immer dann stutzig, wenn man mir weiß machen will, daß man an 
einer vom Status niederwertigeren Einrichtung angeblich mehr in kürzerer 
Zeit gelernt haben will und die "Loser" das Gym besuchen und danach eine 
Hochschule.

Überlegt allein mal, wie ein 13jähriger aussieht, der hat gerade die 
Legos beiseite geräumt und dem bringt ihr gleich nach dem schulischen 
Wissen Klasse 7 das Abi bei (wo in Dtl. seit G12 gestöhnt wird) und 
vermittelt techn. Wissen auf einem Niveau, das Hochschulen nahe kommt, 
was man aufgrund der lediglich schulischen Vorkenntnisse Klasse 7 noch 
gar nicht von Anbeginn bringen kann? Tut mir leid, es gibt zwar 
Wunderkinder, aber nicht so viele und die gehen nach Klasse 7 bestimmt 
nicht zur HTL!

>Und du hast mir auch noch nicht erklärt, warum die HTL keine rosige
>Zukunft haben soll! Nur weil die Deutschen ihr 2-Klassen-System a la BRD
>vs. DDR nicht in den Griff bekam?

Die DDR/BRD hatte nicht lediglich ein 2 Klassensystem. In der DDR gab es 
ab 1969 z. B. 3 Klassen:

Die unterste Stufe war die Ausbildung auf Fachschulniveau zum Ing.
Darüber die Ausbildung zum Hochschulgrad HS.-ING.
Am oberen Rand die Ausbildung zum akademischen Grad Dipl.-Ing.

Die Fachschulausbildung sollte eingestellt werden, weil diese 
Absolventen international nicht mehr als Ingenieur anerkannt werden 
sollten und weil gerade im Bereich der Elektronik die Ausbildungstiefe 
nicht mehr für einen universell einsetzbaren Ingenieur reichte (deshalb 
erste IHS in Mittweida). Ähnliche Hintergründe führten zur Abschaffung 
der Ingenieurschulen in der BRD und dem Versuch, der Einführung eines 
2-Stufigen Hochschulsystems, der GH. Als Zwischenlösung sollten die neu 
gegründeten FHen das Diplom 1 anbieten, die Unis das Diplom 2. Aus der 
Zwischenlösung wurde die Endlösung, weil sich die GH nicht durchsetzen 
konnte.
International kann der HTL-Abschluß kein Pendant aufweisen und hat keine 
Zukunft. Was Ö. national damit anfängt, müssen sie selber wissen.

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Ich werde immer dann stutzig, wenn man mir weiß machen will, daß man an
> einer vom Status niederwertigeren Einrichtung angeblich mehr in kürzerer
> Zeit gelernt haben will und die "Loser" das Gym besuchen und danach eine
> Hochschule.

Wo wurde denn gesagt, das man mehr lernt als ein Hochschüler?
Soweit ich mich erinnere wurde eigentlich, bis auf vielleicht einmal, 
gesagt, dass die HTL oder bei uns die Fachschule nicht durchweg das 
gleiche Niveau haben.

Autor: The Devil (devil_86)
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Paul schrieb:
> Historisch gesehen ist die HTL das Pendant zur
> Ingenieurschule/Polytechnikum.

In Österreich gibt es auch ein Polytechnikum (polytechnische Schule) - 
daher, zum millionsten Male: Man kann die Schultypen (auch wenn sie 
gleiche Namen haben) in D/Ö nicht miteinander vergleichen.

> Die DDR/BRD hatte nicht lediglich ein 2 Klassensystem. In der DDR gab es
> ab 1969 z. B. 3 Klassen:

Ich meinte damit die zwei "Klassen" BRD und DDR, nicht deren 
Schulsysteme ;)

> Die unterste Stufe war die Ausbildung auf Fachschulniveau zum Ing.
> Darüber die Ausbildung zum Hochschulgrad HS.-ING.
> Am oberen Rand die Ausbildung zum akademischen Grad Dipl.-Ing.

Die Stufen in Ö, von unten nach oben:
- Lehrabschluss
- BMS (berufsbildende mittlere Schule, 3/4 Jahre)
- BHS & AHS (HTL, Gymnasium)
- Studium

> International kann der HTL-Abschluß kein Pendant aufweisen und hat keine
> Zukunft. Was Ö. national damit anfängt, müssen sie selber wissen.

Braucht er denn ein Pendant? Nochmal: Wie viele Prozent der Absolventen 
gehen denn ins Ausland?

Autor: Paul (Gast)
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>In Österreich gibt es auch ein Polytechnikum (polytechnische Schule)

Eine polytechnische Schule != Polytechnikum

>Die Stufen in Ö, von unten nach oben:
>- Lehrabschluss
>- BMS (berufsbildende mittlere Schule, 3/4 Jahre)
> BHS & AHS (HTL, Gymnasium)
>- Studium

So richtig hast DU meine Gliederung, den Weg zum Ingeniuer, nicht 
verstanden ;-)

Für Ö:

- HTL
- FH
- Uni/TU

Für DDR:

- Ingenieurschule
- Ingenieurhochschule
- Technische Hochschule/Uni

Für BRD:

- Ingenieurschule (bis 1971)
- FH
- Uni/TU

Die Ingenieurschulstufe nannte man bis ca. 1920 Polytechnikum

Mittweida:

bis 1935 Polytechnikum
1935 - 1969 Ingenieurschule (Fachschule)
1969 - 1992 Ingenieurhochschule
ab 1992 FH

Autor: Thomas1 (Gast)
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Paul schrieb:
> International kann der HTL-Abschluß kein Pendant aufweisen und hat keine
> Zukunft


International gibt es zur HTL aus Österreich nur den Techniker, der 
vergleichbar ist.

Autor: Bernhard S. (berns)
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Paul schrieb:
> Für Ö:
>
> - HTL
> - FH
> - Uni/TU

Wobei folgendes möglich ist:

HTL --------> FH
       \----> Uni/TU

und folgendes sein sollte:

Bakk Uni/TU ---> Master FH
Master FH   ---> PhD Uni/TU

was direkt nicht geht ist:

Meister ----> Uni/TU

Paul schrieb:
> Überlegt allein mal, wie ein 13jähriger aussieht, der hat gerade die
> Legos beiseite geräumt und dem bringt ihr gleich nach dem schulischen
> Wissen Klasse 7 das Abi bei (wo in Dtl. seit G12 gestöhnt wird) und
> vermittelt techn. Wissen auf einem Niveau, das Hochschulen nahe kommt,
> was man aufgrund der lediglich schulischen Vorkenntnisse Klasse 7 noch
> gar nicht von Anbeginn bringen kann?

- HTL Beginnt mit Klasse 9 (nach 4 Jahren Volksschule und 4 Jahren 
Hauptschule bzw. Gymnasium)
- Österreich hatte nie "G13" sondern immer schon "G12" -- gestöhnt wird 
trotzdem, aber Schule gehen ist halt auch kein Zuckerschlecken -> "Wer 
nicht will, kann sich ja jederzeit eine Lehrstelle suchen." (o-Ton 
1.Klasse HTL)
- Die Fächer in der HTL sind sehr eng verzahnt - d.h. wenn du in Mathe 
die komplexen Zahlen durch hast, beginnt die Woche darauf GET mit dem 
Wechselstromkreis. Wenn du Integral/Differentialrechnung durch hast, 
startet unmittelbar darauf in anderen Fächern z.B. 
"Hochspannungsfreileitungen" und deren Ersatzschaltung usw. usf. 
parallel dazu im Labor und in der Werkstätte kommt die praktische 
Anwendung.
- In einer HTL gibt es auch so gut wie keine Pädagogen...

Autor: Andreas B. (buyman)
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Bernhard S. schrieb:
> - Die Fächer in der HTL sind sehr eng verzahnt - d.h. wenn du in Mathe
> die komplexen Zahlen durch hast, beginnt die Woche darauf GET mit dem
> Wechselstromkreis. Wenn du Integral/Differentialrechnung durch hast,
> startet unmittelbar darauf in anderen Fächern z.B.
> "Hochspannungsfreileitungen" und deren Ersatzschaltung usw. usf.
> parallel dazu im Labor und in der Werkstätte kommt die praktische
> Anwendung.

Manchmal wird darauf dann auch keine Rücksicht genommen und die 
benötigten mathematischen Kentnisse bei Bedarf auch in anderen Fächern 
eingschoben. Verstanden oder nicht - es heißt "Friss oder stirb".

Ich habe heute mit einem dualen Studenten (FH) bei uns in der Firma 
gesprochen und mir seine Scripte mal kurz angesehen. Mein Fazit: wäre 
eine nette Wiederholung (2. Semester jetzt), mehr aber auch nicht.

Autor: yannik (Gast)
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Naja, Ich muss sagen selbst an der FH wurde in Mathe einiges hergeleitet 
was und bewiesen was nicht ohne ist (zum im Bereich der Numerik).
Ich glaube du verwechselst das was man wirklich braucht und in einigen 
Fächern anwendet mit dem was ein vermittelt wird (was man aber für die 
Klausur nicht braucht).
Nehmen wir den Bildbereich - jeder E-Ing benutzt die s-domain zB für 
Wechselstromberechnung od. Regelungstechnik etc um die relativ einfachen 
algebraischen Methoden anwenden zu können. Die Gültigkeit davon wurde 
auch in Mathe 1 bewiesen, dennoch würde ich mich spontan schwertun die 
Gültigkeit allg. zu beweisen.
(dh zB der Beweis für die Gültigkeit des Laplace-Integrals würde mir 
nicht leichtfallen, aber dennoch haben ich es gehabt und man könnte es 
theoretisch verlangen -> Hast du den beweis als HTL'er jemals im Rahmen 
der HTL bewiesen bekommen?(und könntest es jetzt darlegen?))

Autor: Bernhard S. (berns)
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yannik schrieb:
> Die Gültigkeit davon wurde
> auch in Mathe 1 bewiesen, dennoch würde ich mich spontan schwertun die
> Gültigkeit allg. zu beweisen.

An der HTL werden derartige mathematische Beweise üblicherweise (es 
würde mich schwer wundern) nicht durchgenommen