Ich habe vor kurzem meine Promotion als Ingenieur (nicht
Verfahrenstechnik, Chemie o.ä.) am Uni-Institut abgeschlossen und ein
Angebot von der BASF SE erhalten. Der Einsteig wäre als
aussertariflicher Mitarbeiter. Ich habe zwar ein gutes Gefühl, wäre aber
trotzdem neugierig ob jemand Erfahrungen mit der BASF SE als Arbeitgeber
für Ingenieure hat.
Besonders interessiert mich...
a) Thema Gehalt und Arbeitszeit. Als AT Mitarbeiter hat man keine
vorgeschriebene Arbeitszeit, es wurde aber immer betont, dass die bei
nicht-Führungskräften im Rahmen ist (~40-45h/Woche). Hat jemand
Erfahrungen, ob dies auch so gelebt, oder man durch Projektstress eher
mehr ausgelastet ist? Direkt damit zusammen hängt auch das Gehalt. Für
40h/Woche wär es glaub ich ganz gut, für 50 h/Woche müsste ich
nachverhandeln :-) Und im Gegensatz zu IG Metall-Unternehmen kenne ich
nur das Einstiegsangebot, habe aber keine Ahnung wie sich das
durchschnittlich weiterentwickelt (ohne Personalverantwortung). Bei ERA
gibt es ja immer eine Zielstufe, an die man geführt wird; bei BASF hieß
es nur, dass die Steigerung auch leistungsabhängig ist. Hat da jemand
Erfahrung, was so nach 1-5 Jahre "normal" sind?
b) Weiterentwicklung. BASF macht halt Chemie, hat man da als
"fachfremder" Ingenieur (Maschinenbau, E-Technik etc.) überhaupt gute
Karten oder werden aber gewisser Ebenen nur noch Chemiker bevorzugt?
Vielen Dank im Voraus für alle Infos.
AT und ERA der IG Metal kannst du eigentlich nicht vergleichen.
Du vedienst erstens mehr als in der höchsten Stufe. Zweitens würde es
sich in dem Fall um IG BCE handeln.
Bei AT ist es nicht geregelt wie du gehaltlich aufsteigst. Das musst du
selber aushandeln (bei uns zumindest).
Als Elektrotechniker ist es tatsächlich schwerer auf gewisse Ebenen
vorzustoßen. Aber das ist sowieso Zukunftsmusik, das braucht min. 10
Jahre und bis dahin hast du auch schon längst 100k Gehalt erreicht.
dr-ing schrieb:> Der Einsteig wäre als> aussertariflicher Mitarbeiter.
Wo? Sibirien, kurz hinter der mongolischen Grenze?
> Ich habe zwar ein gutes Gefühl,
Worauf gründet sich dies, wenn du hier dich schon rum hören willst wie
die Firma ist?
> wäre aber> trotzdem neugierig ob jemand Erfahrungen mit der BASF SE als Arbeitgeber> für Ingenieure hat.
Als Ag für:
Chemieing. Top
Verfahrens- und Maschinenbau-ing , Durchschnitt.
Als E-Ing. biste dort der Arsch vom Dienst!
Chem. schrieb:> AT und ERA der IG Metal kannst du eigentlich nicht vergleichen.> Du vedienst erstens mehr als in der höchsten Stufe. Zweitens würde es> sich in dem Fall um IG BCE handeln.
AT= aussertariflich, ist nicht als übertariflich zu verstehen!
Die Tarifbindung kann hier (bei AT) umgangen werden!
Marx W. schrieb:> Als Ag für:> Chemieing. Top> Verfahrens- und Maschinenbau-ing , Durchschnitt.> Als E-Ing. biste dort der Arsch vom Dienst!
Worauf stützt sich diese Aussage?
Ich kann das nämlich aus unseren Gesprächen mit den Mitarbeitern dort
gar nicht bestätigen.
Da wir ja bekanntermaßen viele Entwicklungen für chemische
Prozesstechnik machen, kommt man natürlich mit den
Chemikern/Ingenieuren/Technikern vor Ort oft zusammen und unterhält sich
durchaus länger. Viele kenne ich jetzt schon über fast ein Jahrzehnt.
Die Leute dort sind recht zufrieden mit dem was sie tun und wie sie
behandelt werden. Die Bezahlung ist wohl sehr gut und der Job wesentlich
sicherer als in den anderen Sparten. Die sehr geringe Fluktuation dort
scheint das zu bestätigen.
Natürlich wird jemand, der "klassisch" entwickeln möchte (Prototyp -
Platine - Produkt) dort nicht wirklich glücklich werden - aber das
sollte aufgrund des Anforderungsprofiles beim Einsteig klar sein.
Eine Abwertung durch Chemiker etc. haben ich und die Ingenieure vor Ort
dort noch nie erlebt - die Chemiker waren im Gegenteil immer heilfroh,
wenn wir endlich aufschlugen ;-)
Generell habe ich überhaupt nur in diesem Forum abwertende Äußerungen
von Ingenieuren gegenüber anderen Fachrichtungen erlebt.
In der Realität aber wissen die Leute dann sehr wohl, dass andere auch
etwas können und schätzen das auch.
Marx W. schrieb:> Chris D. schrieb:>> Ich kann das nämlich aus unseren Gesprächen mit den Mitarbeitern dort>> gar nicht bestätigen.>> Mit wem unterhält`s du dich dort?
Chemikern, Verfahrenstechnikern, Ingenieuren - hauptsächlich den letzten
beiden Sparten.
Insgesamt dürften das bei der BASF um die 40 Leute sein, mit denen wir
regelmäßigen Kontakt haben.
Der Vergleich Chemie - IG Metall war vielleicht etwas kurz gehalten. Die
meisten anderen Stellen, die für mich interessant wären, sind halt eher
im Dunstkreis der IGM zu finden. Das angebotene AT Gehalt bei BASF wäre
bei IGM aber bei weitem nicht ÜT und auch unter dem, was ich bei IGM als
Zielstufe erwarten würde nach paar Jahren. Daher war ich neugierig über
"typische" Weiterentwicklungen.
Die geringe Fluktuation habe ich auch schon öfters gehört, erinnert mich
fast an den Spruch "einmal Bosch, immer Bosch", den ich im Studium mal
hörte.
dr-ing schrieb:> Die geringe Fluktuation habe ich auch schon öfters gehört, erinnert mich> fast an den Spruch "einmal Bosch, immer Bosch", den ich im Studium mal> hörte.
Vergiß das!
Marx W. schrieb:> Du bist eine 2-MA-Firma!
Und stolz darauf :-)
Aber: welche Rolle sollte das spielen?
Ich rede ja nicht über uns sondern von den Gesprächen, die ich mit den
Mitarbeitern geführt habe.
dr-ing schrieb:> Die geringe Fluktuation habe ich auch schon öfters gehört, erinnert mich> fast an den Spruch "einmal Bosch, immer Bosch", den ich im Studium mal> hörte.
K.A. wie das bei Bosch ist. In der Chemieindustrie gilt das meiner
Erfahrung nach. Die Aussagen in der BASF decken sich mit denen von
Bayer-Mitarbeitern. Der Chemikalienmarkt ist offenbar recht robust.
Früher hat die BASF no viele klassische Machinenbau-Ings im
Stammbersonal beschäftigt. Dann ging man dazu über die wegzustreichen
und deren Arbeit an normale Ing.büros zu vergeben. Jetzt scheint sich
das wieder ein wenig umzukehren. Ich persönlich würde dr-ing raten
zuzugreifen. Allerdings ist Ludwigshafen zwar ein guter Arbeitsort
(BASF) und zum Wohnen, zum Einkaufen würde ich allerdings auf die andere
Rheinseite wechseln, dort gibt es bessere Geschäfte und die Innenstadt
ist nicht so verödet wie in Ludwigshafen
Wenn man sich für Chemie interessiert, fallen einem ja als erste mal
BASF und Bayer ein.
Vor drei Tagen surfte ich mal im Internet nach Hürth Knapsack, weil ich
ja auch mal eine Weile in der Gegend wohnte und arbeitete. Surfen nicht
wegen der Chemie, sondern ich hatte da aus dem Ort Kollegen. Das Surfen
ging dann ziemlich rasch in die chemische Industrie dort über, womit ich
eine ganze Weile beschäftigt war. Ich wußte bis vor drei Tagen nie, was
für eine mächtig gigantische Chemieanlage das da wirklich ist, fand ich
doch so Beschreibungen wie "größte Chemieanlage der Welt". Den größten
Braunkohle-Tagebau der Welt gibt es dort auch, und das ist auch
miteinander verflochten, weil man in der chemischen Industrie immer viel
Energie brauchte. BASF, Bayer und andere stecken da heute auch in
Joint-Ventures mit drin, auch Stromanbieter im Zusammenhang mit der
Kohle. Dort muß mal eine Menge für den Maschinen- und Anlagenbau los
gewesen sein, bzw. ist immer noch. Letztendlich ist die direkte Nähe zu
Köln und Bonn sicherlich auch allgemein interessanter als Ludwigshafen,
wer die Großstadt und die entsprechende Kultur lieber mag.
Hier und dort kannte ich mal Leute bei Bayer, und wenn es
Chemiefacharbeiter Laboranten waren, beneidete die gelegentlich wegen
Top-Konditionen Gehalt und Mitarbeiterfürsorge.
flyer schrieb:> Früher hat die BASF no viele klassische Machinenbau-Ings im> Stammbersonal beschäftigt.
BASF mischte auch in Elektronik mit, Unterhaltungselektronik, erst mit
Magnettonbändern, dann auch mit Bandgeräten. Das verschwand aber schon
wieder in den 1980-ern. Ich besaß 1978 mal ein BASF 8215, Cassettendeck
für die Kompakt-Cassette, obere Mittelklasse. Es wurde wohl von BASF
entwickelt, aber innen strotzte es vor Fernost-Technik.
Du kommst mir vor wie jemand, der immer nur anderen beim Leben zuschaut.
Der passive Beobachter. Die Oma, die den ganzen Tag am Fenster hängt.
Mensch Junge, wach doch mal auf!
Dumbo schrieb:> Du kommst mir vor wie jemand, der immer nur anderen beim Leben zuschaut.>> Der passive Beobachter. Die Oma, die den ganzen Tag am Fenster hängt.
Genau. Der Beobachter bist nämlich hier jetzt genau du. ;-)
Oder soll ich lieber Blockwart oder Kontrolleur sagen?
Wilhelm F. schrieb:> Genau. Der Beobachter bist nämlich hier jetzt genau du. ;-)
Du schreibst hier in jeden Thread deinen privaten Kram rein. Ich würde
das sehr gerne einfach ausblenden lassen können, aber das geht leider
nicht.
Also such dir endlich ein Leben!
Du bist du ü50, wirst hier aber für ü70!
Dumbo schrieb:> Wilhelm F. schrieb:>> Genau. Der Beobachter bist nämlich hier jetzt genau du. ;-)>> Du schreibst hier in jeden Thread deinen privaten Kram rein. Ich würde> das sehr gerne einfach ausblenden lassen können, aber das geht leider> nicht.>> Also such dir endlich ein Leben!>> Du bist du ü50, wirst hier aber für ü70!
Schau mal ins Unterforum "Webseite". Da hatte mal einer was, um User
auszublenden.
Wilhelm F. schrieb:> Letztendlich ist die direkte Nähe zu> Köln und Bonn sicherlich auch allgemein interessanter als Ludwigshafen,> wer die Großstadt und die entsprechende Kultur lieber mag.
Die Metropolregion Rhein-Neckar besteht nicht nur aus Ludwigshafen und
der BASF. Sie hat in vielerlei Hinsicht mindestens ebensoviel zu bieten
wie etwa der Moloch Köln.
http://de.wikipedia.org/wiki/Metropolregion_Rhein-Neckar
Die Schwesterstädte Ludwishafen und Mannheim sind quasi
zusammengewachsen und bilden ein Konglomerat von rund einer halben
Million Einwohner. Beide Innenstädte sind gerade mal eine Viertelstunde
Fussweg voneinander entfernt.
Zahlreiche BASF-Mitarbeiter – oft Akademiker - wohnen übrigens in
Mannheim. Viel Verdruss bereitet ihnen regelmässig der 6. Januar. Sie
müssen zur Arbeit (rüber nach Rheinland-Pfalz), während man in
Baden-Württemberg den Feiertag geniesst. :-)
PS In der Region wird ein richtig gruseliger Dialekt gesprochen.
Schlimm!
Süddeutscher schrieb:> Wilhelm F. schrieb:>> Letztendlich ist die direkte Nähe zu>> Köln und Bonn sicherlich auch allgemein interessanter als Ludwigshafen,>> wer die Großstadt und die entsprechende Kultur lieber mag.>> Die Metropolregion Rhein-Neckar besteht nicht nur aus Ludwigshafen und> der BASF. Sie hat in vielerlei Hinsicht mindestens ebensoviel zu bieten> wie etwa der Moloch Köln.>> http://de.wikipedia.org/wiki/Metropolregion_Rhein-Neckar>> Die Schwesterstädte Ludwishafen und Mannheim sind quasi> zusammengewachsen und bilden ein Konglomerat von rund einer halben> Million Einwohner. Beide Innenstädte sind gerade mal eine Viertelstunde> Fussweg voneinander entfernt.
An einen Flair der Region Köln kommt das bei weitem nicht heran.
Ich hatte eine Bekannte, die mußte dringend aus Mannheim wieder weg. Sie
sagte: Tot, Hochhaussiedlung, Wohnblockbauten, konservierte Menschen,
kaum Kommunikation. Sie war Saarländerin, und die lieben Familie und
Bekanntenkreis nach Feierabend, das hat wieder was von französischem
Lebensstil.
> PS In der Region wird ein richtig gruseliger Dialekt gesprochen.> Schlimm!
Köln auch, aber das lieben die meisten Menschen dort.
Bezahlung bei BASF ist sehr gut, familie gründen etc auch kein problem.
kann zumindest nur für meine freundin sprechen, die als promovierte
chemikerin bei der basf arbeitet. wie das für ingenieure aussieht weiß
ich nicht.
Aber: um ins werk reinzukommen braucht man fast eine halbe stunde und
unter 50 stunden arbeitet sie auch selten. stundenlohn also definitiv
nicht höher als in IG-Metallunternehmen.
>um ins werk reinzukommen braucht man fast eine halbe stunde
Im Werk gibt es eigene Buslinien. Oder ist den Freundn nicht in der Lage
die Fahrpläne zu lesen?
>...unter 50 stunden arbeitet sie auch selten.
Anwesenheit != Arbeit
Ich sage nur eins:
Freitag, 11 Uhr! Torrööööööö!
Also, ich fand die Zeit bei BASF nicht schlecht, jedoch muss man sagen,
dass man die Chemie mögen sollte. Die Anreisezeit muss man gut planen,
den Parken kann man außerhalb vom Gelände in den Pakrhäusern direkt an
den Toren. Dann fährt man mit dem Bus zu dem Gebäude wo man arbeitet. Im
Winter fahren die Busse alle 10 Minuten, viele fahren mit dem Rad.
Man wird täglich vom Geruch nach gefaultem Fisch oder fauler Eier
begrüsst, aber man gewöhnt sich dran. Auch an die Sirenen in den
Fabriken, falls was schiefgeht gewöhnt man sich auch, alles kein
Problem, die Sicherheit ist dort sehr wichtig und man wird damit immer
konfrontiert. Bezahlt nach IGBCE ist man eigentlich ganz gut dabei,
wobei als ATler man immer als letzter nach Hause geht, das wird von
einem erwartet. Als Tarifler macht man seine 37,5 Woche und darf dann
Heim, außer vielleicht es brennt im Projekt.
Wenn man Pech hat, muss man zu der Kantine mit dem Bus fahren. Ich hatte
Glück, konnte rüber zu Fuss. Im Gelände sind viele Bäckereien, Pizzerien
oder auch asiatisches Essen vorhanden. Die normale Kantine hat aber eher
Qualität vom aufgewärmten Essen, schmeckt so lala und für den Preis
nicht angemessen. Nur der Stand mit dem Koch, wo er es vor deiner Nase
zubereitet schmeckt, aber der kostet auch was, da geht man als interner
nicht mit weniger als 5 Euro Pro Essen, dabei ist kein Getränk oder
Salat oder Dessert dabei!
Die Kollegen sind meistens Ok, wobei das auf die Abteilung ankommt, ist
zum Teil sehr verschieden. Die Informatiker werden dort gar nicht
angestellt, mit dem Vorwand man braucht ja keine, die sind nur gut um
als Studenten zu Programmieren und dann dürfen sie wieder gehen, da
warten die nächste Studenten. E-Techniker werden gerne sofort
eingestellt, direkt nach der Diplomarbeit. Die Aufgaben reichen von
anspruchsvoll bis "ich betreue eine Datenbank für ein PLS".
Vorteile: Bezahlung und Benifits wie Aktienpaket + Betriebsrente,
Job-Sicherheit, guter Ruf Weltweit und Ansehen, Verantwortung für eine
Fabrik, die Etylen herstellt z.B.
Nachteile: Als ATler 50+ Arbeitswoche, ohne Dr.-Titel geht wenig und
Chemiker machen eher eine Karriere als ETler, Preis/Leistung der
normalen Kantine ist schlecht, asia Essen und Pizza ist OK, Geruch,
evtl. Unterfoderung, Anreise mit +15 min für den Bus, Spastis die
Radbolzen bei Auto lockern, weil sie BASF hassen, unglaublich!
Als Dr.-Ing würde ich es machen, wenn man die Arbeit macht und die
Familie die 50+ Stundenwoche akzeptiert, den finanziell gesehen ist das
ein guter Arbeitsplatz, da kann man direkt bausen. Ansonsten kommt es
auf die Abteilung an.
Das sind nur meine subjektive Eindrücke, daher nicht zu ernst nehmen
alles.
Grüße,
Hondo.
Ich war mal zum VG bei HiMa in Mannheim. Mann, was stank es dort draußen
entsetzlich wie verfault und säuerlich. Man sagte mir dann, die Gegend
heißt Chemie-Dreieck. HiMa machte auch Technik für die chemische
Industrie. Innen im Gebäude stank es glücklicherweise nicht mehr.
Wilhelm F. schrieb:> Ich war mal zum VG bei HiMa in Mannheim.
HIMA befindet sich nicht in Mannheim, sondern im benachbarten Brühl. Die
Gemeinde erlangte einen gewissen Bekanntheitsgrad durch Steffi Graf,
die früher dort wohnte.
Süddeutscher schrieb:> Wilhelm F. schrieb:>> Ich war mal zum VG bei HiMa in Mannheim.>> HIMA befindet sich nicht in Mannheim, sondern im benachbarten Brühl. Die> Gemeinde erlangte einen gewissen Bekanntheitsgrad durch Steffi Graf,> die früher dort wohnte.
Der chemische Gestank kennt leider keine Ortsgrenzen.
Süddeutscher schrieb:> durch Steffi Graf,> die früher dort wohnte.
Und ihren Papi, einen steuerhinterziehenden Gebruchtwagenhändler.
Wie sag ich immer:
Seine Frau kann man aussuchen, seine Verwandschaft nicht!
Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum: 01.10.2013 23:23
>Der chemische Gestank kennt leider keine Ortsgrenzen.
Ich arbeite in der BASF und wohne ca. 1000m Luftlinie von der
Werksgrenze entfernt. Geruchsbelästigung geht gegen Null. Am meisten
stinkt es, wenn wieder ein SUV-Diesel vorm Balkon lang fährt.
Könntest du nicht bei deinen langweiligen Kriegserinnerungen bleiben,
anstatt hier irgendwelchen Unsinn zu erzählen?
Was du evtl. in den 60er Jahren erlebt hast ist heute nicht mehr
zutreffend.
Aniliner schrieb:> Was du evtl. in den 60er Jahren erlebt hast ist heute nicht mehr> zutreffend.
Leider falsch. In Brühl war ich vor nur ein paar Jahren vorstellig,
nicht 1960. Der Wind zieht anscheinend meist in deren Richtung, nicht zu
deiner Wohnung.
Ich sprach dort Leute darauf an. Die sagten nur: Das ist hier halt so,
und man gewöhnt sich dran.
Als ich noch in Köln wohnte, hatte ich den selben Fall. Immer wenn ich
bei Kunden in der weiteren Umgebung meiner Wohnung unterwegs war, da
stank es im Umkreis von 500 Metern bestialisch, als wenn da eine tote
verwesende Ratte irgend wo im Keller liegen würde. Später hatte ich dann
mal einen Kundenauftrag beim Verursacher, die Fettschmelze, ein
Schlachtabfallverwerter. Na ja, man machte da keine richtige Chemie, es
wurden nur die Schlachtabfälle aus dem benachbarten Großschlachthof
etwas aufgeheizt, um noch Endprodukte damit zu erzeugen: Schweineschmalz
zum menschlichen Verzehr, Knochenmehl für Kosmetikhersteller, Tiermehl.
Am Ende fand ich das gar nicht mal so besonders tragisch und für
Menschen bedenklich, es stinkt halt für die Nase nur entsprechend.
Ich wohnte nur einen km dort entfernt, also schon aus dem 500m-Radius
raus, wo Häuser innen stinken, und bekam nichts mit, nie.
>Das ist hier halt so, und man gewöhnt sich dran.
Das sind dann jene Geistesriesen, die aufgrund mangelnden Wissens jeden
Geruch auf die böse Chemie zurückführen. Wenn die Frittenbude nebenan
stinkt, dann war es im Zweifelsfall auch die BASF.
Vielleicht wäre er säuerliche Geruch auch geringer gewesen, wenn alle
frische Hemden getragen hätten.
Die BASF unterhält eigene Umweltmeßwagen, um Geruchsbelästigungen
vorzubeugen, bzw. Meldungen von Anwohnern sofort auf den Grund zu gehen.
Keiner der Board-Mitgleider hat Lust wegen Gerüchen in der lokalen
Presse durchgehechelt zu werden.
Aniliner schrieb:>>Das ist hier halt so, und man gewöhnt sich dran.>> Das sind dann jene Geistesriesen, die aufgrund mangelnden Wissens jeden> Geruch auf die böse Chemie zurückführen. Wenn die Frittenbude nebenan> stinkt, dann war es im Zweifelsfall auch die BASF.>> Vielleicht wäre er säuerliche Geruch auch geringer gewesen, wenn alle> frische Hemden getragen hätten.
Nein, im Gebäude roch man gar nichts mehr, das hatten sie schon gut im
Griff. Wie sie das machen, keine Ahnung. Also, wenigstens den Arbeitstag
gestankfrei arbeiten.
Leider war es draußen an der "frischen Luft" bei meiner Ankunft in der
Straße, wo ich noch eine halbe Stunde draußen verweilte.
Ich hab auch nicht behauptet, daß BASF der Verursacher ist. Sicherlich
gibt es in der Gegend noch andere Chemieunternehmen. Das Riesending da
bei Köln Hürth-Knapsack ist auch ein Konsortium aus vielen.
Aniliner schrieb:>>um ins werk reinzukommen braucht man fast eine halbe stunde>> Im Werk gibt es eigene Buslinien. Oder ist den Freundn nicht in der Lage> die Fahrpläne zu lesen?>>>...unter 50 stunden arbeitet sie auch selten.>> Anwesenheit != Arbeit
Sorry, hatte vergessen zu erwähnen dass sie weder lesen noch arbeiten
kann. Man man man. Das Benehmen hier im Forum ist ja wieder
herzallerliebst.
Stoppe mal die Zeit von der Minute an, wo du das Auto im Parkhaus parkst
bis zum Bus vor die Tür des Gebäudes. Wenn man etwas "weiter hinten"
arbeitet, dauert das recht gerne mal einen Moment.
Bezüglich ÖPNV: In Ludwigshafen selbst kommt man recht gut zur BASF, von
Mannheim, Heidelberg etc. muss man zumindest am Ludwigshafen HBF nochmal
umsteigen um ins Werk zu kommen. Daher fahren viele direkt mit dem Auto,
da das Umsteigen teilweise länger dauert als die eigentliche Fahrt.
Bezüglich dem Geruch: Absoluter Blödsinn. Auf dem BASF-Gelände riecht es
manchmal etwas streng, in Ludwigshafen selbst oder gar Mannheim und
Umgebung ist davon nichts zu bemerken.
Die Rhein-Neckar-Region ist schön, wohne selbst in der Nähe von
Heidelberg.
anonymer_informatiker schrieb:> Bezüglich dem Geruch: Absoluter Blödsinn. Auf dem BASF-Gelände riecht es> manchmal etwas streng, in Ludwigshafen selbst oder gar Mannheim und> Umgebung ist davon nichts zu bemerken.
Wenn man da mitten drin steht, ist man aber auch relativ
sinneswahrnehmungsbefreit. Das leider nun mal so.
anonymer_informatiker schrieb:> Die Rhein-Neckar-Region ist schön, wohne selbst in der Nähe von> Heidelberg.
Na, ich war da auch mal 2 Jahre zwangsweise wg. Beruf und so.
Mein Fazit:
Nur tot bekommt man mich dort wieder hin.
Marx W. schrieb:> anonymer_informatiker schrieb:>> Die Rhein-Neckar-Region ist schön, wohne selbst in der Nähe von>> Heidelberg.>> Na, ich war da auch mal 2 Jahre zwangsweise wg. Beruf und so.> Mein Fazit:> Nur tot bekommt man mich dort wieder hin.
Warum, was hat dir nicht gefallen?
anonymer_informatiker schrieb:> Warum, was hat dir nicht gefallen?
Na, die "Ureinwohner" glauben jeden andern Deutschen als "Arsch von
Dienst" behandelsn zu können. Als höfflicher Mensch war er es für mich
schon eine Zumutung dann diesen Affen contra geben zu müssen. Die hab
ich dann einfach nur noch als "Sachsen" bezeichnet. Dann konnte man
wieder eine (zwar primitive) Zusammenarbeit pflegen, mehr auch nicht.
Der Rest was sich dort noch dauerhaft angesiedelt hat, ist wohl den
Unterschichten halb Europas, dem Magreb, hinter Kleinasien und noch
weiter weg entsprungen. Sie weisen eine dermaßen niedrige Bildung auf,
das sie ausser vom Sozialamt keine andere legale Einkommensquelle haben.
Dazu kommt noch ihr äußerst aggressives gewaltbereites Auftreten in der
Öffentlichkeit. Aus Sicherheitsgründen sollte man sich nur Tag`s in der
Öffentlichkeit alleine bewegen, und Nachts alleine am besten nur in der
Nähe von Polizeistationen aufhalten.
>Na, die "Ureinwohner" glauben jeden andern Deutschen als "Arsch von>Dienst" behandelsn zu können
Wenn du da genauso sympathisch rüberkommst wie hier im Forum...
>Als höfflicher Mensch war er es für mich schon eine Zumutung
Wieso überrascht es mich nicht, daß du höflich nicht einmal schreiben
kannst?!
Hallo,
ich bin ebenfalls mit meiner Promotion fertig und habe schon einen
Termin für den Bewerbertag in Ludwigshafen. Was kann man denn ungefähr
als Wunschgehalt angeben im Gespräch, falls man das überhaupt gefragt
wird?
Danke im Voraus für jeden Tipp,
Lukas
ChemieIng schrieb:> Hallo,>> ich bin ebenfalls mit meiner Promotion fertig und habe schon einen> Termin für den Bewerbertag in Ludwigshafen. Was kann man denn ungefähr> als Wunschgehalt angeben im Gespräch, falls man das überhaupt gefragt> wird?>> Danke im Voraus für jeden Tipp,> Lukas
Was mit Nullen hinten dran.
ChemieIng schrieb:> ich bin ebenfalls mit meiner Promotion fertig und habe schon einen> Termin für den Bewerbertag in Ludwigshafen. Was kann man denn ungefähr> als Wunschgehalt angeben im Gespräch
BASF ist tarifgebunden ---> Mindestjahresgehälter!
Recherchiere im Internet oder ruf den Betriebsrat an und frag nach.
Chris D. schrieb:> Generell habe ich überhaupt nur in diesem Forum abwertende Äußerungen> von Ingenieuren gegenüber anderen Fachrichtungen erlebt.>> In der Realität aber wissen die Leute dann sehr wohl, dass andere auch> etwas können und schätzen das auch.
Großartig!
Kann das bitte mal jemand einrahmen und wöchentlich in "Ausbildung &
Beruf" posten?
Ach, du bist die lustige Null 7 der lustige Troll in diesem Forum?
Süß...
Master/Diplom/Promotion wird bei BASF meist außertariflich eingestellt,
daher gibt es da durchaus Spielraum.
Marx W. schrieb:> ChemieIng schrieb:>> Hallo,>>>> ich bin ebenfalls mit meiner Promotion fertig und habe schon einen>> Termin für den Bewerbertag in Ludwigshafen. Was kann man denn ungefähr>> als Wunschgehalt angeben im Gespräch, falls man das überhaupt gefragt>> wird?>>>> Danke im Voraus für jeden Tipp,>> Lukas>> Was mit Nullen hinten dran.
> Master/Diplom/Promotion wird bei BASF meist außertariflich eingestellt,> daher gibt es da durchaus Spielraum.
Dem Firmennamen wird hier grundsätzlich ein bestimmter Artikel
vorangestellt. Wer das vergisst, der beweist, dass er keine Ahnung hat.
Ich liebe dieses bekloppte Forum ;-) Du hast recht, aber a) hättest du
mich noch auf das fehlende SE o.ä. hinweisen können und b) bin ich
nicht männlich.
Süddeutscher schrieb:>> Master/Diplom/Promotion wird bei BASF meist außertariflich> eingestellt,>> daher gibt es da durchaus Spielraum.>> Dem Firmennamen wird hier grundsätzlich ein bestimmter Artikel> vorangestellt. Wer das vergisst, der beweist, dass er keine Ahnung hat.
TeaTime schrieb:> Ist es normal, dass man 1 Tag nach einer Bewerbung von BASF zum> Telefoninterview eingeladen wird? Hat mich etwas sehr gewundert um> ehrlich zu sein.
Was ist schon normal, das ist zumindest positiv!
Verstehe ich das richtig? BASF zahlt außertarifliche Gehälter die nicht
höher als der Tarif sind? Warum nimmt man so etwas an? Gibt es dort kein
Abstandsgebot?
auf welche Aussage beziehst du dich?
Björk schrieb:> Verstehe ich das richtig? BASF zahlt außertarifliche Gehälter die> nicht> höher als der Tarif sind? Warum nimmt man so etwas an? Gibt es dort kein> Abstandsgebot?
Ich hab auch bald ein Vorstellungsgespräch bei der BASF. Bin E-Ing. und
die Promotion ist in den letzten Zügen. Was kann man auf die übliche
Frage als Wunschgehalt angeben? Ich hatte mal was von 60k + 10k Bonus
gehört. Ist das realistisch? Und wie sehen die Gehaltssteigerungen aus?
Ich bin auch im Kontakt mit einem anderen Unternehmen, die meinen sie
könnten ca. 65k bieten, aber mit klarer Perspektive auf Steigerungen
(Tarifvertrag etc.).
Bewerber schrieb:> aber mit klarer Perspektive auf Steigerungen
Eine solche Aussage in mündlicher Form ist nicht bindend und hat daher
im Endeffekt keinen Wert. Das gilt für alle Firmen.
> (Tarifvertrag etc.)
Die BASF zahlt nach dem IG BCE Tarif (Bergbau, Chemie, Energie).
Mark Brandis schrieb:> Bewerber schrieb:>> aber mit klarer Perspektive auf Steigerungen (Tarifvertrag etc.)>> Eine solche Aussage in mündlicher Form ist nicht bindend und hat daher> im Endeffekt keinen Wert. Das gilt für alle Firmen.
das ist mir klar, ich kenne aber den Tarifvertrag und von mehreren
potentiell zukünfitgen Kollegen wie sich Stufen und Leistungszulagen
normalerweise entwickeln. Eine Garantie ist das nicht, aber ein
"Erwartungswert".
>> Die BASF zahlt nach dem IG BCE Tarif (Bergbau, Chemie, Energie).
Es geht natürlich um AT-Stellen.
Bewerber schrieb:> Es geht natürlich um AT-Stellen.
super, AT Stellen in solchen Läden sind quasi der Freefall Tower im
Disneyland ^^
wo ist eigentlich Ferkes?
TeaTime schrieb:> Ist es normal, dass man 1 Tag nach einer Bewerbung von BASF zum> Telefoninterview eingeladen wird? Hat mich etwas sehr gewundert um> ehrlich zu sein.
Naund, kann doch auch sein, dass das Bewerbermangement von einem
Dienstleister geschmiessen wird! Da gibt`s eine Fallpauschale.
Alles klar?
Bewerber schrieb:> Warum Freefall Tower?
Weil die BASF Kinder sucht, die sind so blöd und lassen sich von einen
solchen "Event" eines potentiellen AG beeindrucken.
Aniliner schrieb:> Deinen Neid kann man ja mit Händen greifen.
Vor 20 Jahren wäre ich noch so dumm gewesen und hätte mich bei so einer
Giftküche beworben. Heute kenne ich die Branche so gut, dass mich der
Wissenserwerb um min. 10 Jahre meiner Lebenserwartung gebracht hat.
Wenn BASF&Co. hier in D-land um Ing. werben, dann nur um die nach
Vorder, Mittel- oder Hinterindien zu schicken. Oder gleich auf die
große Insel (China).
Den dort herscht wirklich Fachkräftemangel!
>Heute kenne ich die Branche so gut,
Du meinst die Verleiher-Branche?!
>dass mich der Wissenserwerb um min. 10 Jahre meiner Lebenserwartung>gebracht hat
Zu viel gesoffen?
Cha-woma M. schrieb:> Wenn BASF&Co. hier in D-land um Ing. werben, dann nur um die nach> Vorder, Mittel- oder Hinterindien zu schicken. Oder gleich auf die> große Insel (China).
Bei allen Konzernen wird heute Internationalität groß geschrieben,
Deutschland ist gesättigt und im Abgesang, man kann nur noch in Asien
und Südamerika wirklich Geld verdienen. Dazu schicken sie die Jüngeren
und die bis 45er in der Weltgeschichte rum, während sich die Alten, mit
Verträgen noch geschlossen aus der guten Zeit (ca. bis 1995) den Arsch
hier gut betucht platt sitzen. Wenn die heute Jüngeren dieses Alter dann
erreichen, gibts hingegen kein Gnadenbrot mehr.
Aniliner schrieb:> Zu viel gesoffen?
Nein, zuviele lungenschädigende gasförmige Schadstoffe abbekommen.
NOx, SO2, Cl-2, CO, HCl und noch der gute schwermetallhaltige Feinstaub!
Cha-woma M. schrieb:> Oder gleich auf die> große Insel (China).
China ist, wenn man von künstlichen Wasserwegen wie zum Beispiel dem
Main-Donau-Kanal absieht, trockenen Fußes zu erreichen.
Somit wäre China erst seit einigen Dekaden oder Jahrhunderten, falls es
damals schon solche Wasserwege in Rußland gegeben hätte, eine Insel.
Gibt es eigentlich die alte Kulturtechnik des Gesprächs unter
Mitstudenten nicht mehr?
Wenn zu meiner Zeit Mitstudenten zu Bewerbungsgesprächen unterwegs
waren, hat man sich an der Uni nachher darüber ausgetauscht.
Damals wußte ich bei den ür mich interessanten Firmen praktisch bis auf
die D-Mark (ja, ist schon länger her) genau, welches Gehalt geboten
wurde.
Im übrigen wirst du in der BASF in das Gehaltsband einsortiert, das für
deine Stelle gemäß Strata-Einstufung vorgesehen ist.
Die Frage nach dem Wunschgehalt dient m.E. nur dazu, um zu sehen, ob der
Kandidat sich überhaupt mit dem Markt auseinandergesetzt hat.
Selbst wenn du es schaffen solltest, weil du ein Super-Duper-Spezialist
bist, dein Gehalt zu heben, besteht die Gefahr, daß man dich in den
nächsten Jahren von oben an das ursprünglich vorgesehene Gehaltsniveau
heranführt.
Das Geschreibsel von Chawoman würde ich nicht ernst nehmen. Man kann
über die BASF sagen was man will, was den Gesundheitschutz der
Mitarbeiter angeht gibt es wenige Firmen, die mehr bieten.
Ein Antwort auf die Frage, ob du bereit bist ins Ausland zu gehen,
solltest du schon haben.
Mit einem klaren NEIN dürfte es allerdings schwierig werden.
Aniliner schrieb:> Wenn zu meiner Zeit Mitstudenten zu Bewerbungsgesprächen unterwegs> waren, hat man sich an der Uni nachher darüber ausgetauscht.
Natürlich nicht. Sind ja alles Konkurrenten in Zeiten des
Ingenieurmangels.
Aniliner schrieb:> was den Gesundheitschutz der> Mitarbeiter angeht gibt es wenige Firmen, die mehr bieten.
SoSo.
Nicht täuschen lassen, der Betr.-Arzt verdient in den Läden sein Geld um
der Betriebsleitung den Rücken gegenüber möglichen
Schadensersatzforderung frei. zu halten.
Oder auf Kosten der Allgemeinheit Leute über die Frühverrentung zu
Entsorgen
Cha-woma M. schrieb:> Aniliner schrieb:>> Zu viel gesoffen?>> Nein, zuviele lungenschädigende gasförmige Schadstoffe abbekommen.
Frage des Betriebsarztes, nach dem der die über Jahre fallende
Lungenfunktionskurve gesehen hat:
"Rauchen sie?"
Antwort:
"Nein!"
Antwort des Betriebsartzes:
"Hmm,Hmmm,Hmm, kommen sie in einem Jahr wieder!"
Nachdem ich in dem Drecksladen nicht mehr "beschäftigt" war, bin ich
dann zu einen Lungenfachartzt gegangen:
Diagose:
Chronische Bronchitis.
Der Betriebsarzt hat also genau gewusst wie er handeln muß um seinen
Brötchengeber den Rücken frei halten kann.
Alles klar!
Aniliner schrieb:>>Natürlich nicht. Sind ja alles Konkurrenten in Zeiten des>>Ingenieurmangels>> Du tust mir leid.
Da brauchst du ihm kein Mitleid bekunden, ist einfach so. In den letzten
Jahren hat der Konkurrenzkampf vor allem bei den Absolventen und
Studenten extrem zugenommen, seit sie mitbekommen haben, wie der wahre
Arbeitsmarkt aussieht: zuwenig Stellen, zuviele Bewerber. Die Industrie
hat diese Entwicklung forciert, hoffentlich müssen sie bald die Folgen
für diese Sauerei ausbaden.
Arbeitsloser Maschinenbauer schrieb:> Die Industrie> hat diese Entwicklung forciert, hoffentlich müssen sie bald die Folgen> für diese Sauerei ausbaden.
Aha. Und wie soll das "Ausbaden" dann aussehen? Hm, ok. Dass nur noch
Absolventen auf den Arbeitsmarkt strömen die nie Etechnik studieren
wollten aber sich wegen der "guten Aussichten" dafür entschieden haben.
Aber wo ist das Problem? Die stellt man eben einfach nicht ein. Um die
kümmert sich ja dann der Rest der Gesellschaft, während man sich die
Rosinen herauspickt. Der Industrie schadet das garantiert nicht. Die
profitiert davon.
>Nicht täuschen lassen, der Betr.-Arzt verdient in den Läden sein Geld um>der Betriebsleitung den Rücken gegenüber möglichen>Schadensersatzforderung frei. zu halten.
Wie du aus meinem Nick ableiten kannst, arbeite ich in der BASF. Ich bin
z.B. in dem jährlichen Vorsorgeprogramm. Der Werksarzt stellt dir die
Ergebnisse der medizinischen Tests mit entsprechenden Kommentaren zur
Verfügung.
Ob eine Therapie bei abweichenden Werten erforderlich ist, mußt du ganz
klassisch mit deinem Hausarzt besprechen. Steht auch defaultmäßig
zumindest unter meinen Schreiben.
>Frage des Betriebsarztes, nach dem der die über Jahre fallende>Lungenfunktionskurve gesehen hat.
Du beschwerst dich also, daß dich niemand bei deinem Patschhändchen
genommen und beim Hausarzt abgeliefert hat?
>Nachdem ich in dem Drecksladen nicht mehr "beschäftigt" war
Trennung in gegenseitigem Einvernehmen?
Konzernangestellter schrieb:> Wenn die heute Jüngeren dieses Alter dann> erreichen, gibts hingegen kein Gnadenbrot mehr.
Du empfiehlst den Jüngeren also quasi besser nicht beim Konzern
anzufangen?
Aniliner schrieb:>>Frage des Betriebsarztes, nach dem der die über Jahre fallende>>Lungenfunktionskurve gesehen hat.>> Du beschwerst dich also, daß dich niemand bei deinem Patschhändchen> genommen und beim Hausarzt abgeliefert hat?>>Nachdem ich in dem Drecksladen nicht mehr "beschäftigt" war>> Trennung in gegenseitigem Einvernehmen?
Nein, in einem Strafverfahren, und das läuft.
Und da die Herrschaften so grunzend blöd sind.
Werden die auch noch durch den Boden krachen.
Den wie lautet der Satz in der BIM´s:
"Änderungen an genehmigungspflichtigen Anlagen sind der Aufsichtsbehörde
anzuzeigen."
HeHeHeHeHe!!!!!!!!!!!!!
>Nein, in einem Strafverfahren, und das läuft.>Und da die Herrschaften so grunzend blöd sind.>Werden die auch noch durch den Boden krachen.>Den wie lautet der Satz in der BIM´s:>"Änderungen an genehmigungspflichtigen Anlagen sind der Aufsichtsbehörde>anzuzeigen."
Chawoman ist also dein zweiter Troll-Nick?
Kannst du evtl. näher ausführen, was du mit deinem zusammenhanglosen
Geschreibsel genau sagen möchtest?
>HeHeHeHeHe!!!!!!!!!!!!!
Du solltest deine Medikamente doch regelmäßig nehmen.
Ingo schrieb:> Aha. Und wie soll das "Ausbaden" dann aussehen?
Dass sich die rücksichtlosen Egomanen breit machen mit
Ellbogenmentalität angtrieben durch die Angst des Verlustes des
Arbeitplates/Ende der Karriere und dementsprechend die
Langzeitenwicklung der Firmen negativ beeinflusst wird.
Arbeitsloser Maschinenbauer schrieb:> dementsprechend die> Langzeitenwicklung der Firmen negativ beeinflusst wird
Naja, wenn sich die Firmen nicht für die Langzeitentwicklung der MA
interessieren, dann interessieren sich die MA halt auch nicht mehr für
die Langzeitentwicklung der Firmen...
dr-ing schrieb:> So nach guten zwei Jahren kann ich sagen: wär ich bloß zum> IGM-Unternehmen gegangen :-(
Hast du aus persönlichem Ehrgeiz promoviert oder, weil du dir was davon
versprochen hast?
Der erste Fall ist respektabel, der Zweite idiotisch.
dr-ing schrieb:> So nach guten zwei Jahren kann ich sagen: wär ich bloß zum> IGM-Unternehmen gegangen :-(
Die BASF ist doch nur für Chemiker interessant und in dem Sektor gibt es
doch fast nur Doktoren. Ohne ist man da doch der Depp. Und die anderen
Mitarbeiter zählen nicht zum Kerngeschäft. Die IG Chemie hat zwar gute
Tarife, aber da muss man in die Medizintechnik.
Schau Dich mal im benachbarten Raum bei der ABB um. Die haben
Metall-Elekro.
>Die BASF ist doch nur für Chemiker interessant
Du glaubst gar nicht, wie viele Maschinenbau- und Verfahrensingenieure
ich als Kollegen habe.
>Ohne ist man da doch der Depp
Bei Chemikern ist die Promotion aus "historischen" Gründen üblich, bei
Ings nicht.
Wo ist da jetzt dein Problem? Minderwertigkeitskomplexe?
>Schau Dich mal im benachbarten Raum bei der ABB um.
Zumindest in Mannheim sind die seit Jahren am Schrumpfen mit
entsprechendem Personalabbau.
Mal wieder den Unterschied zwischen hinreichend und notwendig nicht
verstanden. "Ohne Doktor macht man keine Karriere" ist nicht das gleiche
wie "Jeder mit Doktor macht Karriere".
Ing. Aniliner schrieb:> ... Ohne ist man da doch der Depp...> habe ich mal so verstanden.
...Ohne Doktor macht man keine Karriere...
steht da aber auch nicht, da steht nur man wäre der Depp ohne. Das kann
viel heissen, mein lieber Herr Klugscheisser.
>... Ohne ist man da doch der Depp...>habe ich mal so verstanden.
Jeder zieht sich den Schuh an, der ihm passt.
Kleiner Intelligenztest:
Einfach mal im Vorstand nachzählen, wie viele davon ohne DR. sind.
Ich sehe es aber ähnlich mit den IGM Unternehmen. Habe selbst Freunde
aus der Assistenzzeit die bei Metallern untergekommen sind. Ganz
nüchtern betrachtet verdient man dort ebensoviel wie in der hochgelobten
Annilin, aber das Chemieunternehmen hat den Vorteil in schlechten Zeiten
den Bonus zu kürzen. In Jahressumme verdienen meine Bekannten mit
gleichem Aufgbanefeld in IGM Unternehmen dasselbe, nur als Fixgehalt mit
"Arbeitszeitkontrolle". Auch mit Personalverantwortung.
Aniliner schrieb:> Was ist jetzt dein konkretes Problem?
Die provokante Frage mit Titel "Kleiner Intelligenztest" stammt von Dir.
Also darf ich die Frage zurückgeben.
Hallo,
ich habe vor einiger Zeit dort als Nicht-Chemie-Ingenieur ohne Promotion
angefangen. Kernarbeitszeit im AT-Arbeitsvertrag ist 37,5h Woche. Die
halte ich auch. Das Gehalt findet man in den offiziellen Tabellen:
https://ludwigshafen.igbce.de/vanity/renderDownloadLink/44090/144130
Dort einfach im Jobband den Midpoint raussuchen und weiter oben den
Zielbonus dazu addieren.
Erfahrene Sachbearbeiterstellen liegen im Jobgrade 5.1 / Einstieg ist
4.2 als unterstes AT Band. Die erste Führungsebene in der Linie liegt
bei 6.1.
PeterundPaul schrieb:> Erfahrene Sachbearbeiterstellen liegen im Jobgrade 5.1 / Einstieg ist> 4.2 als unterstes AT Band. Die erste Führungsebene in der Linie liegt> bei 6.1.
Also Einstieg bei 4.2 mit 81,7k + 12 k?
Das ist heftig...
Im AT-Vertrag steht KEINE Arbeitszeit, also auch keine Kernarbeitszeit
von 37,5h.
Und du fängst garantiert nicht am Midpoint an. Der Midpoint ist der
Durchschnitt über alle in diesem Band. Das heißt du erreichst den
vielleicht nach 15-20 Jahren...
Daher die Frage: Troll?
Aniliner schrieb:> Im AT-Vertrag steht KEINE Arbeitszeit, also auch keine> Kernarbeitszeit> von 37,5h.>> Und du fängst garantiert nicht am Midpoint an. Der Midpoint ist der> Durchschnitt über alle in diesem Band. Das heißt du erreichst den> vielleicht nach 15-20 Jahren...>> Daher die Frage: Troll?
Wo würde ich in diesen Bändern denn in etwa mit 3 Jahren Berufserfahrung
auf einer Stelle im kaufmännischen Bereich liegen? Oder wie setzt sich
mein Gehalt dann zusammen?
Nach vier Jahren in dem Gehaltsband solltest du spätestens am
Referenzwert sein.
Ob deine 3 Jahre BE dazu anerkannt werden hängt von der Stelle und
deinem Verhandlungsgeschick ab. Und damit wohl auch von deiner jetztigen
Stelle. Wenn du bisher deutlich weniger verdienst, warum soll man dir
deutlich mehr als den Referenzwert anbieten? Wenn du aber schon so viel
verdienst und man dich will, hat man da Luft nach oben in 4.2.
Peter schrieb:> Wo würde ich in diesen Bändern denn in etwa mit 3 Jahren Berufserfahrung> auf einer Stelle im kaufmännischen Bereich liegen? Oder wie setzt sich> mein Gehalt dann zusammen?
Ist denn sicher, dass Du überhaupt AT eingestellt wirst? Welches
Ausbildungsniveau hast Du denn?
Aniliner schrieb:> Nach vier Jahren in dem Gehaltsband solltest du spätestens am> Referenzwert sein.>> Ob deine 3 Jahre BE dazu anerkannt werden hängt von der Stelle und> deinem Verhandlungsgeschick ab. Und damit wohl auch von deiner jetztigen> Stelle. Wenn du bisher deutlich weniger verdienst, warum soll man dir> deutlich mehr als den Referenzwert anbieten? Wenn du aber schon so viel> verdienst und man dich will, hat man da Luft nach oben in 4.2.
Okay, danke für die Antwort.
Gehen wir mal davon aus, dass man mir die 3 Jahre BE anerkennt bzw ich
das rausverhandeln kann. D.h. in 4.2 würde ich dann einen Ticken über
dem Referenzwert liegen. Dieser Wert entspricht dann meinem Fixgehalt?
Dazu kommt dann dieser Bonus von 10,2k in 4.2? Wie kann ich mir das
vorstellen, ist die Erfolgsbeteiligung in diesem Bonus enthalten oder
auf welchen Wert würde man bei leicht überdurchschnittlicher Leistung
kommen?
Im ersten jahr ist Dein Bonus fix. Bei 10,2 und 10 Monaten zugehörigkeit
im ersten Jahr erhältst Du 5/6 von 10,2 als Bonus, der ist garantiert.
Ab 12 monaten Zugehörigkeit also Einstellung im Januar bekommst Du den
üblichen Bonus für das Kalenderjahr. Leicht überdurchschnittliche
Leistung bringt nichts in Bezug auf Bonus, da es aktuell nur
underperformance (<80%), Ziel erreicht (=100%), und overperformance
(>120%) gibt, jeweils abzüglich paar Prozente für Stäbchen und
Querwechsler. Also gibts nur besser als die Mitte, schlechter oder eben
genau Mitte im Bonus.
Doc schrieb:> Im ersten jahr ist Dein Bonus fix. Bei 10,2 und 10 Monaten> zugehörigkeit> im ersten Jahr erhältst Du 5/6 von 10,2 als Bonus, der ist garantiert.> Ab 12 monaten Zugehörigkeit also Einstellung im Januar bekommst Du den> üblichen Bonus für das Kalenderjahr. Leicht überdurchschnittliche> Leistung bringt nichts in Bezug auf Bonus, da es aktuell nur> underperformance (<80%), Ziel erreicht (=100%), und overperformance> (>120%) gibt, jeweils abzüglich paar Prozente für Stäbchen und> Querwechsler. Also gibts nur besser als die Mitte, schlechter oder eben> genau Mitte im Bonus.
Das heißt ich kriege diesen Bonus zu 80,100 oder 120% unabhängig vom
Unternehmenserfolg? Kann ich also diese 10,2k praktisch mit 80% fest in
mein Gehalt rechnen? Was passiert dann mit der Ergebnisbeteiligung, die
manchmal in der Zeitung veröffentlicht wird?
Meine Kollegen meinten, man müsse sich schon mal schwer dumm anstellen
um 80% im AT Bereich zu bekommen wohingegen die 120% reserviert sind für
die Helden der Abteilung bzw. werden nach dem Rotationsprinzip verteilt.
Rechne einfach mit den 100%.
100% gibts aber nur wenn die Gesamtkapitalrendite des Unternehmens auch
entsprechend ist. ISt diese sehr schlecht gibts einen Faktor kleiner 1
auf diesen Bonus, bei höheren Werten ist dieser halt höher.
Das ist aber auch beschrieben im Link zur Gewerkschaftsseite weiter
oben.
Ich würde einen Wert zwischen dem Referenzwert 4.2 und dem Mid-Point 4.2
fordern und gut ist
>100% gibts aber nur wenn die Gesamtkapitalrendite des Unternehmens auch>entsprechend ist.
Falsch, 100% für den Durchschnitt gibt es immer. Nur der Basiswert auf
den sich die 100% beziehen ist je nach Unternehmenserfolg mal kleiner
oder größer.
D.h. ein Jahr sind 20.000€ 100% im nächsten Jahr 25.000€ oder 15.000€.
> Das heißt ich kriege diesen Bonus zu 80,100 oder 120% unabhängig vom> Unternehmenserfolg? Kann ich also diese 10,2k praktisch mit 80% fest in> mein Gehalt rechnen? Was passiert dann mit der Ergebnisbeteiligung, die> manchmal in der Zeitung veröffentlicht wird?
Nein, Du bekommst im ersten Jahr nur den vertaglich zugesicherten Bonus.
Den kannst Du allerdings als gegeben hinnehmen.
Solltest Du für eine normale Bonusrunde in Frage kommen, gelten die 80,
100, 120+%.
Im Übrigen stellt sich gerade für Ingenieure eher die Frage ob der Bonus
in der BASF eher dem Ausgleich des Marktvergleichs "draußen" genügt, und
damit eher einer Option der Firma entspricht, in schlechten Zeiten Geld
zu sparen.
Genau, als AT'ler verliert man in schlechten Zeiten am meisten Gehalt.
Und wenn ich mir die AT-"Tarifanpassungen", also die Steigerungen des
Midpoints anschaue, kommt man sich auch verarscht vor. Das steht in
ähnlicher Weise auch in dem Link von dem PeterundPaul-Troll. Während die
Tarifsteigerungen über die letzten 5 Jahre eher Richtung 15% gingen,
waren die AT'ler mit 8% dabei.
Wenn das so weiter geht, dann ist die BASF für gewisse Ingenieursgruppen
leider kein attraktiver Arbeitgeber mehr. Der Vorteil, den die Anilin
hat, ist dass es kaum attraktive Arbeitgeber in der Pfalz gibt. Also
Wechsel sobald das Haus gekauft wurde, geht noch maximal nach Mannheim.
Peter schrieb:> Das heißt ich kriege diesen Bonus zu 80,100 oder 120% unabhängig vom> Unternehmenserfolg? Kann ich also diese 10,2k praktisch mit 80% fest in> mein Gehalt rechnen? Was passiert dann mit der Ergebnisbeteiligung, die> manchmal in der Zeitung veröffentlicht wird?
Es heißt "<80%", nicht "80%". Also nur zurücklehnen und nichts tun ist
nicht zu empfehlen. Und deine Gehaltserhöhung wird dann auch mager
aussehen.
AT'ler bekommen einen Bonus, Tarifmitarbeiter etwas ähnliches
(geringerer Betrag, dafür aber auch Weihnachtsgeld). Dieser Bonus ist
die Gewinnbeteiligung und berechnet sich durch Multiplikation von drei
Faktoren:
- Zielbonus (für AT'ler siehe Tabelle, für Tarifmitarbeiter gibt's eine
andere Tabelle gestaffelt nach Tarifgruppen). Zielbonus war 2016 12000
€.
- Faktor nach Gesamtkapitalrendite. Da 2016 nicht so prall war, war das
"Bonusbudget" kleiner als der Zielbonus, da dieser Faktor < 1 war.
- Faktor für die eigene Leistung. <80%, 100% oder >120%. Die meisten
erhalten 100% nach meiner Erfahrung.
Die 12000 sind nur für ein Gehatsbad, das variiert nach oben stark.
Zielgröße ist 25% max. der Kontrollgruppe mit overperforming. Der Rest
sollte 100% oder weniger kriegen, wobei weniger immer den Sprung unter
die 80% bedeutet.
Und attraktive Arbeitgeber gibt in der Region genug, nur eben wenige
Großunternhemen, aber auch die sind vorhanden.
Dann nenn mal ein paar attraktive AG in der Region.
Ich kenne einige Kollegen (alles Ings), die in den letzten Jahren
gekündigt haben. Keiner ist in der Region geblieben, alle haben sich
weiter weg einen neuen AG gesucht. Wer örtlich gebunden ist, kündigt
anscheinend eher seltener. In Regionen wie Stuttgart oder München ist
das ja andersrum.
Die findest Du auch selbst. Ich habe selbst Ing. Kollegen die in der
Region geblieben sind beim Wechsel, und jetzt?
Wenn die Ing. Kollegen gekündigt haben um woanders zu arbeiten ging es
meiner Erfahrung nach wohl im Unternehmen für die Kollegen nicht so
voran wie sie gehofft haben. Wenn ich mir Stellenanzeigen mit Jobs
anschaue die für mich einen "Aufstieg" bedeuten, dann wird es generell
eher eng in irgendeiner Region lokal zu bleiben, das gilt nicht nur für
die Rhein-Neckar Region.
Aniliner schrieb:> Die typische hilfreiche Aussage in online Foren:> ich kenne da was, verrate es aber nicht und du kannst ja selber suchen.Aniliner schrieb:> Dann nenn mal ein paar attraktive AG in der Region.
Deine "Anfrage" lässt sich sehr einfach ähnlich dem typischen
Forenverhalten interpretieren.
Ich glaube, hätte ich Namen geliefert, wären die sofort zerpflückt
worden.
Wir sind auch schon off-Topic.
Kann mir jemand sagen ob ich unter dem Referenzwert oder dem Midpoint
sein muss um zusätzlich zum Basisbudget noch Geld aus dem Strukturbudget
zu bekommen bei der Erhöhung meines Grundgehaltes?
Kann ich abschätzen wie hoch so etwas ausfällt bei Best Team erreicht?
Ich hab mit einem Gehalt zw. Referenzwert und Midpoint auch immer mehr
bekommen als das Basisbudget. Einfach bis Mai warten.
Erhoffe dir aber keine Steigerung wie bei IGM Unternehmen. Statt 4,6%
bekommen wir mal wieder eine Erhöhung der Systemwerte um 1,5% - und das
beim gefühlt höchsten Ebit seit langem.
Welchen Einfluss haben die anstehenden Tarifverhandlungen, bzw. deren
erfolgreicher Abschluss und die daraus resultierende Erhöhung, auf das
Gehalt eines AT-Mitarbeiters?
Je höher die Tariferhöhung, desto weniger Geld für die ATler.
Zur Einordnung: im Zeitraum, in dem die Tarifentgelte um 15% stiegen,
stiegen die AT-Eckwerte um sagenhafte 8%... Mit IGM will ich das gar
nicht vergleichen...
Aniliner schrieb:> Du glaubst gar nicht, wie viele Maschinenbau- und Verfahrensingenieure> ich als Kollegen habe.
Das liegt aber daran, dass die in ihren eigentlichen Feldern nur wenig
Angeboten haben. In einigen Fällen z.b. bei der Konzeption von Anlagen,
sind das auch genau die Richtigen, aber die meisten, die ich kenne,
waren froh, dass sie überhaupt was gefunden haben. Die haben dann nicht
so die grossartige Verhandlungsposition, was Gehalt angeht, sind billig
und werden gerne genommen.
Martin K. schrieb:> Das liegt aber daran, dass die in ihren eigentlichen Feldern nur wenig> Angeboten haben. In einigen Fällen z.b. bei der Konzeption von Anlagen,> sind das auch genau die Richtigen, aber die meisten, die ich kenne,> waren froh, dass sie überhaupt was gefunden haben. Die haben dann nicht> so die grossartige Verhandlungsposition, was Gehalt angeht, sind billig> und werden gerne genommen.
Kenne einen M.Sc. Chemie und eine B.Eng. Chemische Technologie
Absolventen/Absolventin.
Beide finden keinen Job. Der M.Sc. Chemiker arbeitet momentam im Lager
für 1.7k netto.
Obwohl sie 5 min zu Frankfurt-Höchst (Deutschlands zweitgrößter
Chemiepark) wohnen, bekommen sie nur Absagen.
Erdogan schrieb:> Beide finden keinen Job. Der M.Sc. Chemiker arbeitet momentam im Lager> für 1.7k netto.
Das ist bitter. Vor allem fragt man sich dann ja auch, wofür man
eigentlich jahrelang studiert hat.
Qwertz schrieb:> Erdogan schrieb:>> Beide finden keinen Job. Der M.Sc. Chemiker arbeitet momentam im Lager>> für 1.7k netto.>> Das ist bitter. Vor allem fragt man sich dann ja auch, wofür man> eigentlich jahrelang studiert hat.
Ein Chemiker ohne Dr., ist wie ein Studienabbrecher vor dem Vordiplom in
anderen Fächern, dafür verdient er doch ganz gut als ungelernte
Hilfskraft, die er mit seinem M. Sc. in Chemie ist.
Erdogan schrieb:> Kenne einen M.Sc. Chemie und eine B.Eng. Chemische Technologie> Absolventen/Absolventin.>> Beide finden keinen Job. Der M.Sc. Chemiker arbeitet momentam im Lager> für 1.7k netto.>> Obwohl sie 5 min zu Frankfurt-Höchst (Deutschlands zweitgrößter> Chemiepark) wohnen, bekommen sie nur Absagen.
Die sind dann aber auch zu blöd nach möglichen Arbeitgebern zu suchen
(bewerben sich vielleicht nur bei Big Playern) und/oder sich richtig zu
bewerben. Im Rhein Main Gebiet und Umfeld boomt der Arbeitsmarkt in dem
Bereich. Wer da aktuell nichts findet, der findet nirgendwo etwas.
Quelle: Selbst gerade als 0815-B.Eng. mit 52k eingestiegen. Wenn es nach
diesem und anderen einschlägigen Nachbarforen ginge, müsste ich als
Maschinenbauabsolvent eigentlich unvermittelbar und Kandidat für die
Langzeitarbeitslosigkeit sein.
mastermind schrieb:> 0815-B.Eng.
Vielleicht ist ja genau das der Punkt?! Für die allermeisten Jobs in der
Industrie ist man doch schon mit einem Master völlig überqualifiziert.
Nichts für Ungut mastermind :-)
mastermind schrieb:> Selbst gerade als 0815-B.Eng. mit 52k eingestiegen.
Schon mal in Erwägung gezogen, dass du einfach großes Glück hattest?
Also bei mir war es damals Glück, davon bin ich überzeugt.
Ist Mastermind nicht hier und anderen Foren vor nem Jahr als B-Eng.
Maschb. schonmal außergewöhnlich gut eingestiegen?
Als Maschb. kann man heute froh sein, überhaupt irgendwo einzusteigen,
wenn man nicht gerade das Geburtsglück hatte, zu den 20 Prozent der
Jahrgangsbesten gehören zu können.
Masteridiot schrieb:> Ist Mastermind nicht hier und anderen Foren vor nem Jahr als> B-Eng. Maschb. schonmal außergewöhnlich gut eingestiegen?> Als Maschb. kann man heute froh sein, überhaupt irgendwo einzusteigen,> wenn man nicht gerade das Geburtsglück hatte, zu den 20 Prozent der> Jahrgangsbesten gehören zu können.
Glaub es oder nicht, das ist mir völlig egal. Und von außergewöhnlich
gut sind wir hier auch weit entfernt. Da sprechen wir dann von ganz
anderen Gehaltsregionen, allerdings ist sowas mit meinem Profil
utopisch, da bin ich schon realistisch.
Ist aber durchaus möglich. Bin als Doc.-Ing. vor 10 Jahren eingestiegen,
für 63k€, heute liege ich 6 stellig, habe aber jede Menge Verantwortung
bekommen. Und der Maschbaumarkt ist in wenig schwierig für Bewerber aus
meiner Sicht. Für Stellen fachlich passende Bewerber zu finden die auch
bereit sind die Extrameile zu gehen, dasd ist richtig schwierig zur
Zeit.
Doc Ing schrieb:> Ist aber durchaus möglich. Bin als Doc.-Ing. vor 10 Jahren> eingestiegen, für 63k€, heute liege ich 6 stellig, habe aber jede Menge> Verantwortung bekommen.
Das ist aber eine traurige Entwicklung, wenn heute schon mittelmäßige
Bachelor im IG Metall Konzern fast 100k bekommen bei weniger Stress und
Arbeitszeit...
trollinger schrieb:> Das ist aber eine traurige Entwicklung, wenn heute schon mittelmäßige> Bachelor im IG Metall Konzern fast 100k bekommen bei weniger Stress und> Arbeitszeit...
Aber diese Bac. sind keine Bac. ohne den "nötigen" Background!
Zitat: Ja, für Einen bezahlt werden und für 1,5 MA rackern!
Und genau die Einstellung gilt es auszusieben im Einstellungsgespräch.
Nur zur Erklärung, es geht nicht darum jemanden über Gebühr auszunutzen,
und die bloße Unterstellung gegenüber einem Arbeitgeber, die ich
zugegebener Weise aus Deinem Posting einfach herauslese, disqualifiziert
Dich direkt.
Es geht auch darum Leute einzukaufen die mit einem unverfälschten Blick
in ein Großunternehmen kommen, neue Ideen und Herangehensweisen
einbringen und diese auch gegen etwas Widerstand vorantreiben.
Weil "Dienst nach Vorschrift" und "immer so weiter wie alle mir", dafür
brauche ich nicht einmal einen Bachelor. Ein technischer Sachbearbeiter
in E9 macht dasselbe für kleinstes Geld.
trollinger schrieb:> Doc Ing schrieb:>> Ist aber durchaus möglich. Bin als Doc.-Ing. vor 10 Jahren>> eingestiegen, für 63k€, heute liege ich 6 stellig, habe aber jede Menge>> Verantwortung bekommen.>> Das ist aber eine traurige Entwicklung, wenn heute schon mittelmäßige> Bachelor im IG Metall Konzern fast 100k bekommen bei weniger Stress und> Arbeitszeit...
Meine beiden Zahlen sind ohne Boni, und wie weit ich 6stellig liege,
habe ich ja nicht geschrieben.
Zeig mir mal eine Stellenausschreibung für einen mittleren Bachelor für
100k. Der dürfte mit weniger Arbeitszeit (selbst dazu habe ich nichts
geschrieben...) wohl eher im Tarif liegen, also nicht AT.
Doc-Ing schrieb:> Es geht auch darum Leute einzukaufen die mit einem unverfälschten Blick> in ein Großunternehmen kommen, neue Ideen und Herangehensweisen> einbringen und diese auch gegen etwas Widerstand vorantreiben.> Weil "Dienst nach Vorschrift" und "immer so weiter wie alle mir", dafür> brauche ich nicht einmal einen Bachelor. Ein technischer Sachbearbeiter
in E9 macht dasselbe für kleinstes Geld.
Es ist verständlich, dass du gerne jemanden hättest, der mehr Engagement
mitbringt als die schon Eingesessenen, die aber in den meisten Fällen
eben genau "Dienst nach Vorschrift" betreiben. Wenn die Extrameile
gefordert wird, muss dann aber auch ein Plus auf dem Lohnzettel
gegenüber den "Alteingesessenen" stehen.
Und hier liegt das Problem: Das tut es nicht, eher im Gegenteil!
Das ist der Grund, weshalb der vielleicht am Anfang Motivierte
irgendwann sein Engagement einstellt und selbst zu einem
"Alteingesessenen" wird und du wieder einen neuen, frischen, dynamischen
Mitarbeiter benötigst.
Doc Ing schrieb:> Zeig mir mal eine Stellenausschreibung für einen mittleren Bachelor für> 100k. Der dürfte mit weniger Arbeitszeit (selbst dazu habe ich nichts> geschrieben...) wohl eher im Tarif liegen, also nicht AT.
Was soll denn dieser lächerliche Schwanzvergleich? Das ist extrem
peinlich und eines Dr.-Ing. absolut unwürdig.
Qwertz schrieb:> Doc Ing schrieb:>> Zeig mir mal eine Stellenausschreibung für einen mittleren Bachelor für>> 100k. Der dürfte mit weniger Arbeitszeit (selbst dazu habe ich nichts>> geschrieben...) wohl eher im Tarif liegen, also nicht AT.>> Was soll denn dieser lächerliche Schwanzvergleich? Das ist extrem> peinlich und eines Dr.-Ing. absolut unwürdig.
Also bitte, wenn dann schon Genital-Metrologie ;)
Hier stellt jemand Behauptungen ein, ich fordere lediglich belegte
Tatsachen.
> > Doc Ing schrieb:> > Zeig mir mal eine Stellenausschreibung für einen mittleren Bachelor für> > 100k.
100k, dafür muss ein Anfänger auf Inbetriebnahme schon eine
100 Stunden/Woche, 400 Std./Monat, abreißen.
Mit IGM 35 Std./Woche als Endwiggler in der Friggelbude dürfte das nicht
zu schaffen sein.
Tester123 schrieb:> Für die allermeisten Jobs …
die du kennst
… ist man doch schon mit einem Master völlig überqualifiziert.
>
Nichts für Ungut, Tester123 ;)
Doc Ing schrieb:> Bin als Doc.-Ing. vor 10 Jahren eingestiegen, für 63k€
Dann sind jetzt 80k€ möglich. Kennst du junge Kollegen mit ähnlichen
Voraussetzungen, die mit 80 oder sogar 85k€ angefangen haben?
> Und der Maschbaumarkt ist in wenig schwierig für Bewerber aus> meiner Sicht.
Ist es sehr schwierig, eine Anstellung zu bekommen?
> Für Stellen fachlich passende Bewerber zu finden die auch> bereit sind die Extrameile zu gehen, dasd ist richtig schwierig zur> Zeit.
Ist es besonders schwierig, geeignete Experten zu bekommen?
Deine Aussagen widersprechen sich etwas, was meinst du?
trollinger schrieb:> Doc Ing schrieb:>> Ist aber durchaus möglich. Bin als Doc.-Ing. vor 10 Jahren>> eingestiegen, für 63k€, heute liege ich 6 stellig, habe aber jede Menge>> Verantwortung bekommen.>> Das ist aber eine traurige Entwicklung, wenn heute schon mittelmäßige> Bachelor im IG Metall Konzern fast 100k bekommen bei weniger Stress und> Arbeitszeit...
Ein Dr.-Ing. ist aber kein "mittelmäßiger Bachelor".
Alexander Gauland schrieb im Beitrag #5539974:
> Bin auch nur B.Eng. und habe eine Masterstelle mit EG13 beim OEM angetreten als
Absolvent. Verdiene nun 81k all-in, 40h
> bei einem OEM für die Abschlussarbeit> gelandet bin. Habe dann ein super Thema für die Zukunft gehabt (Aut.> Fahren). In jedem VG waren die Fach-Interviewer begeistert vom Thema und> wollten mich einstellen.
Ausschlaggebend ist, daß du dich auf ein aktuell sehr heißes Thema
spezialisiert hast.
Hast du das so geplant? Dann gratuliere ich die.
Bist du zufällig da reingerutscht, dann mein Glückwunsch. ;)
Was ist in den "all-in" alles enthalten, wieviele unbezahlte
Überstunden?
Alexander Gauland schrieb im Beitrag #5540000:
> Neidisch, weil du mit deinem Dr. nur 10k mehr verdienst, obwohl du 30 J.> älter bist?
Er ist kein Dr., er verdient zur Zeit gar nichts und ist mehr als 30 J.
älter. ;)
Doc-Ing schrieb:> Zitat: Ja, für Einen bezahlt werden und für 1,5 MA rackern!>> Und genau die Einstellung gilt es auszusieben im Einstellungsgespräch.
Richtig!
Gutes Geld für gute Leistung.
Gutes Geld für´s Faulenzen, das gibbet nur im öff. Dienst. ;)
Tester123 schrieb:> Wenn die Extrameile> gefordert wird, muss dann aber auch ein Plus auf dem Lohnzettel> gegenüber den "Alteingesessenen" stehen.> Und hier liegt das Problem: Das tut es nicht, eher im Gegenteil!> Das ist der Grund, weshalb der vielleicht am Anfang Motivierte> irgendwann sein Engagement einstellt und selbst zu einem> "Alteingesessenen" wird
Richtig, das ist ein großes Problem.
Die Vergütung wird im Tarifvertrag geregelt. Die Gewerkschaften haben
einen Überhang an älteren Mitgliedern, deshalb müssen sie deren
Interessen besonders berücksichtigen. Das ist für die Gesamtleistung
eines Unternehmens schlecht.
Abhilfe schafft man z.B. durch individuelle Leistungsprämien. Einem
solchen Leistungssystem muß aber die Gewerkschaft und der Betriebsrat
zustimmen - die Vergütung ist mitstimmungspflichtig. Siehe Problematik
oberer Absatz. :)
Alles nicht so einfach. :D
Zocker_54 schrieb:> 100k, dafür muss ein Anfänger auf Inbetriebnahme schon eine> 100 Stunden/Woche, 400 Std./Monat, abreißen.
Wird IBN so schlecht bezahlt?
Ich hatte 1992 ein Angebot für 6 Monate Auslandseinsatz:
- 16.000 DM netto pro Monat / entspricht akt. ca. 13.000€
also knapp 80k€ netto für 6 Mon.
- 6*8h=48h pro Woche
- Gästehaus, Fahrzeug mit Chauffeur, etc.
Und danach eine Beförderung.
Tester123 schrieb:> Jo S. schrieb:>> die du kennst>> Welche Jobs meinst du denn genau?
Das mußt doch du wissen.
Du hast behauptet, daß:
>> Für die allermeisten Jobs in der>> Industrie ist man doch schon mit einem Master völlig überqualifiziert.
Nicht ich.
Jo S. schrieb:> Qwertz schrieb:>> für einen mittleren Bachelor für 100k.>> Naja, für ne mittlere Position sind 100k€ schon recht viel, das hat der> Doc recht.
Das mit dem korrekten Zitieren üben wir aber noch mal, gell?
Ich habe sinngemäß zitiert. ;)
Denn unter einem "mittleren Bachelor" kann ich mir nix vorstellen. Unter
einer mittleren Position für einen Bac aber schon.
Jo S. schrieb:> Welchen Background braucht man denn, deiner Meinung nach?
Den richtigen!
Auf jeden Fall muß man schon gut vernetzt sein.
Als 08/15 Absolvent wird man nix!
Jo S. schrieb:> Richtig, das ist ein großes Problem.
Nein, sehe ich nicht als Problem. Sobald man sich mal hochgearbeitet
hat, will man doch auch die Früchte ernten. Und wer jung und voller
Tatendrang ist, der kann auch finanziell erst einmal kleine Brötchen
backen, das passt schon. Kommt Zeit, kommt Geld.
DrIng schrieb:> Und was hat euer ganzes Gesabber mit BASF zu tun?
Vom TO angefangen hatte es fast nix mit der Realität zu tun!
Jeder der jeh in so einer Chemie-bunze war, weis dass es dort nicht
IGM-Gehälter XXL gibt!
Qwertz schrieb:> Nein, sehe ich nicht als Problem. Sobald man sich mal hochgearbeitet> hat, will man doch auch die Früchte ernten. Und wer jung und voller> Tatendrang ist, der kann auch finanziell erst einmal kleine Brötchen> backen, das passt schon. Kommt Zeit, kommt Geld.
Hochgearbeitet? Die Realität sieht doch so aus, dass man fast
automatisch die Gehaltsstufen nach oben klettert und dann ist Schluss
(AT rentiert sich doch kaum, für ein bisschen mehr Geld flat-rate
arbeiten).
Die Aussicht auf deutlich höhere Gehälter (doppelte, dreifache etc.
Gehälter für doppelten, dreifachen etc. output) existiert nicht in dem
Tarifsystem. Deswegen erachte ich dieses System als zutiefst
sozialistisch. Deswegen müssen Innovationen vom KMU oder Startups
kommen, deren Mitarbeiter dann zum Dank auch noch schlecht bezahlt
werden.
Die vielen gut-bezahlten Minderleister sollen von den jungen,
motivierten Leuten finanziert werden. Gleiches Problem, wie im
Rentensystem. Es gibt leider deutlich weniger junge, die die Alten
mitfanzieren müssen.
Das lässt sich nicht ewig so aufrecht erhalten und das System wird
kippen bzw. tut es gerade.
P.S.: Nicht dass hier jemand meint hier spricht der Neid. Ich bin selbst
im ähnlichen IGM Gehaltsniveau wie Qwertz.
DrIng schrieb:> Und was hat euer ganzes Gesabber mit BASF zu tun?
Nichts :-)
> Autor: Jo S. (Gast)> Datum: 30.08.2018 22:02> Ich hatte 1992 ein Angebot für 6 Monate Auslandseinsatz:> Ich hatte 1992 ein Angebot für 6 Monate Auslandseinsatz:> - 16.000 DM netto pro Monat / entspricht akt. ca. 13.000€
also knapp 80k€ netto für 6 Mon.
> - 6*8h=48h pro Woche> - Gästehaus, Fahrzeug mit Chauffeur, etc.
Bleib mal auf dem Teppich !
Das kannst du den Kindern hier im Forum erzählen aber nicht mir.
Nicht bei einer 48h pro Woche.
Jo S. schrieb:> Ist es sehr schwierig, eine Anstellung zu bekommen?>>> Für Stellen fachlich passende Bewerber zu finden die auch>> bereit sind die Extrameile zu gehen, dasd ist richtig schwierig zur>> Zeit.>> Ist es besonders schwierig, geeignete Experten zu bekommen?>> Deine Aussagen widersprechen sich etwas, was meinst du?
Wie man es sieht.
Passende Bewerber sind keine Experten, bitte nicht zuviel in einen
Abschluss hinein interpretieren ;)
Die Hürden in die BASF sind nicht ohne: Zunächst zum
Vorstellungsgespräch geladen zu werden, dieses auch zu meistern und
schliesslich mit dem Habitus der Firma klarzukommen (oder wirklich
hineinzupassen) ist selten, die Gespräche haben eine Erfolgsquote <20%.
Und nein, das ist nicht meine persönliche Quote ;)
Und wer mit einem Bachelor (mittelmäßig) mit 100k Gehaltsvorstellung
aufschlägt, schafft die erste Hürde nicht.
Verdoppelung oder verdreifachung in zehn Jahren sind möglich. Nicht für
jeden, aber Leistung wird honoriert. Und im AT Bereich steigt der
variable Anteil überproportional mit Aufstieg. Es soll aber durchaus
Vorgesetzte geben auch in der BASF die es nicht schaffen ihren
Mitarbeitern auch nur in den halbjährlichen MAGs den Spiegel vorzuhalten
und Klartext zu reden. Aber es können ja nicht alle OFs werden ;)
Doc-Ing. schrieb:> Zunächst zum> Vorstellungsgespräch geladen zu werden, dieses auch zu meistern und> schliesslich mit dem Habitus der Firma klarzukommen (oder wirklich> hineinzupassen) ist selten, die Gespräche haben eine Erfolgsquote <20%.> Und nein, das ist nicht meine persönliche Quote
Hi,
wie darf man sich dort die Gespräche Vorstellen? Sind es mehrere? Und
welcher Habitus?
Gruß
EaB
Eingangsfrage war BASF als Arbeitgeber für Ingenieure.
Ich gehe mal von einem Master aus, der würde AT eingestellt, Bachelor
kann, muss aber nicht im Tarif liegen.
Zunächst match mit Stellenausschreibung, wird von der Personalstelle
festgestellt.
Telefoninterview wird von Personalstelle geführt - optional.
Einladung zum Bewerbertag.
Optional Fachvortag zu einem Thema, zu dem interne Fachleute eingeladen
werden. Das ist aber eigentlich nur bei Doc.-ing. oder professionals
üblich.
Dann Einzelinterview von Personaler gefolgt von mehrerern
Einzelinterviews von Ing. in unterschiedlichen Bereichen, jeder klopft
ein spezielles Skillset ab. MiPa ist auch mit dabei, das Kasino kocht
gut, Finger weg von der Weinkarte ;)
Anschliessend müssen alle Beteiligten Daumen hoch zeigen, dann sollte
der/die Kandidat/in direkt Feedback bekommen, idealerweise sogar direkt
ein Angebot.
Habitus: Die Unternehmensphilosophie und deren gelebte Praxis. Das
Umfeld in der aufnehmenden Einheit und natürlich der Anspruch an den
Kandidaten.
Was die wenigsten Kandidaten wirklich machen: Gegenfragen stellen, die
Gesprächspartner auf sich wirken lassen und dann den Entschluss fassen,
hier pass ich rein. Der Bewerbertag sollte beidseitig sein. Funktioniert
aber nur selten so.
Doc-Ing. schrieb:> Und wer mit einem Bachelor (mittelmäßig) mit 100k Gehaltsvorstellung> aufschlägt, schafft die erste Hürde nicht.>> Verdoppelung oder verdreifachung in zehn Jahren sind möglich. Nicht für> jeden, aber Leistung wird honoriert. Und im AT Bereich steigt der> variable Anteil überproportional mit Aufstieg.
endlich mal jemand mit etwas Ahnung.
Wie hat sich dein Gehalt so in den ersten 5 Jahren entwickelt? Und mit
welchem Band bist du eingestiegen 4.2?
Würde mir sehr weiterhelfen.
NoChem schrieb:> Würde mir sehr weiterhelfen.
Warum würde dir das in irgendeiner Form weiterhelfen? Das ist doch total
individuell, was für ihn gilt, gilt nicht für dich, noch für irgendwen.
Doc.-Ing. schrieb:> Eingangsfrage war BASF als Arbeitgeber für Ingenieure.> Ich gehe mal von einem Master aus, der würde AT eingestellt, Bachelor> kann, muss aber nicht im Tarif liegen.
AT?
Aber nur weil der Chem-Tarif bei 60k€ anno "Schluss" hat!
Marx ist der dümmste Troll und es nicht wert, beachtet zu werden. Aber
mal inhaltlich:
K ist deutlich schlechter als T, du kannst nicht rechnen, UG und WG
fehlen und ebenso die Erfolgsbeteiligung (ca. 7k im Tarif letztes Jahr).
E13T sind ca. 87k dieses Jahr bei 37,5 h/Woche. Klar geht IGM höher,
aber 115k als Midpoint für eine gehobene Sachbearbeiterstelle (ohne
Führung) finde ich nicht so unfair.
Zu der Frage zum Einstieg als Dr.: Einstieg vor vier Jahren mit 70k,
jetzt 98k ohne Stellenwechsel (sonst wohl schon mehr). Arbeitszeit ist
bei uns erträglich, aber sehr abhängig von der Abteilung.
Aniliner schrieb:> Marx ist der dümmste Troll und es nicht wert, beachtet zu werden. Aber> mal inhaltlich:>> K ist deutlich schlechter als T, du kannst nicht rechnen, UG und WG> fehlen und ebenso die Erfolgsbeteiligung (ca. 7k im Tarif letztes Jahr).>> E13T sind ca. 87k dieses Jahr bei 37,5 h/Woche. Klar geht IGM höher,> aber 115k als Midpoint für eine gehobene Sachbearbeiterstelle (ohne> Führung) finde ich nicht so unfair.>> Zu der Frage zum Einstieg als Dr.: Einstieg vor vier Jahren mit 70k,> jetzt 98k ohne Stellenwechsel (sonst wohl schon mehr). Arbeitszeit ist> bei uns erträglich, aber sehr abhängig von der Abteilung.
Toll, wenn man nix schriftlich vorweisen kann, wird immer wie ein
Hütchenspieler die Kugel (Argumente) hin und her geschoben.
Warum wohl will hier keiner zu BASF?
Mindestens zwei hier sind wohl schon bei BASF. Und dich will ich gar
nicht als Kollege, da reicht es jeden beliebigen Beitrag von dir zu
lesen. Du stänkerst nur rum und verbreitest Unsinn.
NoChem schrieb:> Doc-Ing. schrieb:>> Und wer mit einem Bachelor (mittelmäßig) mit 100k Gehaltsvorstellung>> aufschlägt, schafft die erste Hürde nicht.>>>> Verdoppelung oder verdreifachung in zehn Jahren sind möglich. Nicht für>> jeden, aber Leistung wird honoriert. Und im AT Bereich steigt der>> variable Anteil überproportional mit Aufstieg.>> endlich mal jemand mit etwas Ahnung.> Wie hat sich dein Gehalt so in den ersten 5 Jahren entwickelt? Und mit> welchem Band bist du eingestiegen 4.2?> Würde mir sehr weiterhelfen.
Strata war bei meinem Einstieg noch nicht eingeführt. Die Bänder hiessen
damals TN (Tarifnah). Vergleichbar ist das aber nicht mehr.
Hallo,
habe demnächst auch einen Termin. Bin mal gespannt was mich erwartet.
Wenn es hier den einen oder anderen Tipp/Warnung gibt wäre ich dankbar!
Gruß
Tester123 schrieb:> Die Aussicht auf deutlich höhere Gehälter (doppelte, dreifache etc.> Gehälter für doppelten, dreifachen etc. output) existiert nicht in dem> Tarifsystem. Deswegen erachte ich dieses System als zutiefst> sozialistisch. Deswegen müssen Innovationen vom KMU oder Startups> kommen, deren Mitarbeiter dann zum Dank auch noch schlecht bezahlt> werden.
+1
> Das lässt sich nicht ewig so aufrecht erhalten und das System wird> kippen bzw. tut es gerade.
+1
> P.S.: Nicht dass hier jemand meint hier spricht der Neid. Ich bin selbst> im ähnlichen IGM Gehaltsniveau wie Qwertz.
+1
Auch ich bin Nutznießer des IGM Gehalt und mir missfällt das System
ebenso.
Ich kenne Abteilungen da unterbieten sich die Angestellten gegenseitig,
"wer schafft es richtig beschäftig auszusehen und gleichzeitig private
Dinge (z.B. Steuererklärung) auf der Arbeit zu machen."
EinNamefaelltmirnichtein schrieb:> Auch ich bin Nutznießer des IGM Gehalt und mir missfällt das System> ebenso.
Das System ist doch sehr arbeitnehmerfreundlich, es wurde ja schließlich
auch von der Gewerkschaft (IG Metall) erstritten. Ich finde es sehr gut.
Dann kündige doch, wenn dir das System so missfällt, und geh für die
Hälfte des Gehalts zu einer Klitsche, da kannst du dann auch sicherlich
sehr beschäftigt unbezahlte Überstunden klopfen. Ob dir das am Ende
wirklich besser gefällt, bezweifle ich allerdings.
Hi,
als ehemaliger Mitarbeiter kann ich von BASF nur abraten.
War selbst einige Jahre dort (Anlagenbau und Site Engineering LU) und
habe mich dann anderweitig orientiert. Warum?
Als promovierter Elektro-Ing mit sehr viel Berufserfahrung im
Automatisierungs-Bereich ist es einfach nur frustrierend. Technik und
Konzepte aus den 80ern, 0 Wille etwas zu verändern ("des hämma schun
immer so gemacht", "des hämma noch nie so gemacht"), Arroganz ("Mir sin
Pälzer, bei uns isses anerschder, weil mir machen Schämie!", "wenn du
mol 40 johr in de Anilin bischt..."). Daß man als Elektro-Ing
ausschließlich Bauprojekte machen darf, ist kein Einzelfall. Natürlich
kriegt man dann von den Vorgesetzten noch vorgehalten, daß man von Bau
keine Ahnung hat. Unterstützung Fehlanzeige.
Von der Aufgabe her also keine Erfüllung zu erwarten. Hatte mehrere
Gespräche mit meinen Vorgesetzten dazu - O-Ton war immer
Elektrotechnik=Kabellöten im Schaltraum. Das repräsentiert leider nur zu
gut das allgemeine technische Niveau der Firma.
Vorgesetzte insbesondere im Site Engineering eine Zumutung. Die "alte
Garde", die wirklich fachlich und sozial kompetent war, hat man aufs
Abstellgleis oder in Rente geschickt. Was nachkam, waren alles völlig
fachfremde, die zwar keine Ahnung haben, aber trotzdem mitreden.
Loyalität gegenüber den eigenen Mitarbeitern oder Sozialkompetenz
schlicht nicht vorhanden.
Betriebsklima ist zumindest im Werk LU allgemein sehr schlecht. Dies
betrifft nicht nur die Ingenieurs-Einheiten.
Ansonsten kriegst Du am Anfang immer viel versprochen - die Realität
sieht anders aus. Die angepriesene Betriebsrente solltest Du übrigens
auch mal genau hinterfragen und das Kleingedruckte lesen!
Ich persönlich war froh, daß ich da irgendwann die Kurve gekriegt habe.
Finanziell war es für mich kein Fortschritt (auch kein großer
Rückschritt), aber es war eine Erfahrung, wie sehr sich die Technik
außerhalb des Werkszaun in den Jahren weiterentwickelt hat.
Am Ende muß jeder für sich entscheiden, wie teuer er seine Seele
verkaufen will und wie lange er bis zur Rente hat.
> Die angepriesene Betriebsrente solltest Du übrigens> auch mal genau hinterfragen und das Kleingedruckte lesen!
Was meinst du genau?
Zum Klima: bei uns ist das gut, gemischt jung und alt, nicht nur dank
4.0 Innovationen... ich glaub dir aber sofort, dass im Site Engineering
Teams mit solchen Problemen gibt.
Aniliner schrieb:> ich glaub dir aber sofort, dass im Site Engineering> Teams mit solchen Problemen gibt.
Wenn ich "Horrorgeschichten" höre, dann immer im Zusammenhang mit dem
Site Engineering. Dort scheinen die Leute auch davon zu rennen.
Schade! Als Außenstehender klingt gerade dieser Bereich für mich am
interesantesten.
Gruß
Guten Tag,
ich habe unverhofft eine Einladung bekommen. Macht es Sinn für diesen
Arbeitgeber seinen Wohnort zu wechseln?
Auf kununu habe ich eher schlechtes gelesen was mich verwundert hat.
Grüße
M
> Autor: Martin H. (Gast)> Datum: 15.11.2018 09:48> Macht es Sinn für diesen Arbeitgeber seinen Wohnort zu wechseln?
Spinnst du ?
Warte erst mal ab bis du dort bist und dann warte erst mal ab was da
raus wird.
Nach zwei drei Jahren kannst du dann ja entscheiden ob es wert ist dein
ganzes soziales Umfeld zu zerstören wegen des Arbeitgebers.
Es gibt in der Region auch andere Arbeitgeber, die nach IGM zahlen. Zum
Beispiel die beiden OEMs. Evobus (Daimler Busse) und John Deere
(Landmaschinen).