Forum: Ausbildung, Studium & Beruf BASF als Arbeitgeber für Ingenieure


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von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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anderer Dr.-Ing. schrieb:
> Technik und
> Konzepte aus den 80ern, 0 Wille etwas zu verändern

Liegt aber auch daran, das heute in D-land einfach keine Investitionen 
in den klassischen Industriebereichen erfolgen.
Es ist eher so, dass der Anlagenpark maximal rentabel sein muß um die 
Gewinnziele zu erreichen. Bin in den letzten 10 Jahren von 
Atomkraftwerken über Papierfabriken, Zellstoffwerken, Raffinerien, 
Kunststoff-Chemie und  vor kurzen noch in der Lebensmittelproduktion 
alles mal von innen sehen können.
Frapierend war der Kontrast der Technologien  in den Betrieben. Im 
Verhältnis  der Produktion zu der Technik der Dienstwagen. Da die 70`ger 
in voller Blüte dort die Schwelle zum autonomen Fahren!

Industrie 4.0?
Wird`s in dem Neo-Königreich D-land unter der Monarchin "AM die ERST"E 
def. als letztes geben.

von Ex-Zone (Gast)


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Marx W. schrieb:
> AT?
> Aber nur weil der Chem-Tarif  bei 60k€ anno "Schluss" hat!

Hahaha Du bist ein Troll. Selbst im Osten bekommste im Chemietarif mehr 
als 60k auf einer normalen Engineering Stelle ohne 
Führungsverantwortung...

Martin H. schrieb:
> Guten Tag,
>
> ich habe unverhofft eine Einladung bekommen. Macht es Sinn für diesen
> Arbeitgeber seinen Wohnort zu wechseln?
> Auf kununu habe ich eher schlechtes gelesen was mich verwundert hat.
>
> Grüße
> M

Die Leute in der chemischen Industrie sind meist etwas speziell. Wenn 
man sich damit arrangieren kann, ist man bei einem der weltweit größten 
Chemiekonzerne sehr gut aufgehoben. Meiner Meinung nach ist der Job dort 
auch sicherer als in der etwas turbolenteren Automobilindustrie. Ich 
würde es tun bzw. wieder in die chemische Industrie gehen.

von Martin H. (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> Autor: Martin H. (Gast)
> Datum: 15.11.2018 09:48
>
> Macht es Sinn für diesen Arbeitgeber seinen Wohnort zu wechseln?
>
> Spinnst du ?
>
> Warte erst mal ab bis du dort bist und dann warte erst mal ab was da
> raus wird.
>
> Nach zwei drei Jahren kannst du dann ja entscheiden ob es wert ist dein
> ganzes soziales Umfeld zu zerstören wegen des Arbeitgebers.

Ich würde quasi wieder zurück in die alte Heimat...
Dort kennt man den Laden, ich persönlich hatte mit diesem aber nie was 
zu tun - ich kenne dort auch niemanden.
Ich bin hier ungebundenen - nach dem Studium gearbeitet aber nie 
wirklich Kontakte aufgebaut. Die meisten Kommilitonen sind weg gezogen.

Hab einfach Mal zum Jux an die BASF eine Bewerbung geschickt. Die 
Meinungen scheinen sehr gemischt - auch auf kununu!
Wenn man sich den Aktienverlauf anschaut, ging anscheinend auch das ein 
oder andere schief.

Gruß
Martin

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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von Martin K. (mkmannheim) Benutzerseite


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Erdogan schrieb:
> Obwohl sie 5 min zu Frankfurt-Höchst (Deutschlands zweitgrößter
> Chemiepark) wohnen, bekommen sie nur Absagen.

Leider kein Einzelfall würde Ede sagen. Die Chemie ist besonders eine 
billige Branche geworden. Ich habe vor einigen Jahren eine Absolventin 
kennengelernt, die bei BASF Praktikum gemacht hat und dann ihr Diplom.

Fand keinen Job! Angeboten haben sie ihr eine Assistenzstelle im Labor 
zum Reagänzgläserschütteln. Bringt 2800,- 13,5 Gehälter. Das hat die 
gemacht, weil es nichts gab. Inzwischen ist sie in der Schweiz bei Roche 
und bekommt das Doppelte. Das ist aber in der Schweiz 20% weniger Wert.

In Frankreich ist es auch extrem: Absolventen aus dem Bereich bekommen 
kaum über 3000,- und das ist auch weniger als in DE.

: Bearbeitet durch User
von supering (Gast)


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Martin K. schrieb:
> Bringt 2800,- 13,5 Gehälter. Das hat die
> gemacht, weil es nichts gab. Inzwischen ist sie in der Schweiz bei Roche
> und bekommt das Doppelte. Das ist aber in der Schweiz 20% weniger Wert.
>
> In Frankreich ist es auch extrem: Absolventen aus dem Bereich bekommen
> kaum über 3000,- und das ist auch weniger als in DE.

Du meinst schon Netto oder?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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supering schrieb:
> Du meinst schon Netto oder?

Geh von Brutto aus!

Martin K. schrieb:
> Fand keinen Job! Angeboten haben sie ihr eine Assistenzstelle im Labor
> zum Reagänzgläserschütteln.

Also eine Laborantin?

2.246 €  bis 3.195 € Brutto pro Monat.

Aus: https://www.gehalt.de/beruf/laborant-laborantin

von Lurchi (Gast)


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Martin K. schrieb:
> Erdogan schrieb:

>
> Fand keinen Job! Angeboten haben sie ihr eine Assistenzstelle im Labor
> zum Reagänzgläserschütteln. Bringt 2800,- 13,5 Gehälter. Das hat die
> gemacht, weil es nichts gab. Inzwischen ist sie in der Schweiz bei Roche
> und bekommt das Doppelte. Das ist aber in der Schweiz 20% weniger Wert.


Wer soll den Scheiss eigentlich glauben???

von Ex-Zone (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Martin K. schrieb:
>> Fand keinen Job! Angeboten haben sie ihr eine Assistenzstelle im Labor
>> zum Reagänzgläserschütteln.
>
> Also eine Laborantin?
>
> 2.246 €  bis 3.195 € Brutto pro Monat.
>
> Aus: https://www.gehalt.de/beruf/laborant-laborantin

Chemietarif im Osten: EG6 (kleinste EG für drei jährige 
Berufsausbildung): 3031€ Anfangssatz - 3516€ nach sechs Jahren. Auch 
hier wird das wohl im Süden/Westen deutlich mehr sein...

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Ex-Zone schrieb:
> Chemietarif im Osten: EG6 (kleinste EG für drei jährige
> Berufsausbildung): 3031€ Anfangssatz - 3516€ nach sechs Jahren. Auch
> hier wird das wohl im Süden/Westen deutlich mehr sein...

Was dir aber fehlt:

Der Chem-Tairf ist selbst in den Chemiestandorten für die Mehrheit der 
MA nicht relevant.
Die Arbeiten bei Werkverträglern, und da sind Labor&Co. gemeint!

von Ex-Zone (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Was dir aber fehlt:
>
> Der Chem-Tairf ist selbst in den Chemiestandorten für die Mehrheit der
> MA nicht relevant.
> Die Arbeiten bei Werkverträglern, und da sind Labor&Co. gemeint!

Ist das bei euch so? Also hier im Osten suchen selbst die größeren 
Chemieunternehmen mit Tarifbindung. Es gibt mittlerweile 
IHK-Kooperationsprogramme für Quereinsteiger mit einer verkürzten 
Ausbildung. Von den Schulen kommt auch nicht viel nach. Aber gut, 
vielleicht betrifft das auch nicht genau das Labor, jedoch ging es hier 
ja mal um die BASF bzw. Chemieunternehmen als Arbeitgeber... ;-)

von F. B. (finanzberater)


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China zieht jetzt auch im Chemie- und Pharmabereich an Deutschland 
vorbei. Meine deutschen Pharmawerte laufen bisher allerdings sehr gut. 
Morphosys beispielsweise 100 Prozent im Plus.

Chemiebranche warnt vor Aufrüsten Chinas in der Forschung

https://www.focus.de/finanzen/boerse/wirtschaftsticker/unternehmen-chemiebranche-warnt-vor-aufruesten-chinas-in-der-forschung_id_11034730.html

von Dr. rer. nat. (Gast)


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Kann dem unten gesagten für den Standort LU nur zustimmen. Auch ich bin 
ehemaliger Mitarbeiter (Dr. rer. nat.), etlicher Jahre in der 
"Forschung"(=oft Produktionssupport). Vom fachfremden Einsatz einiger 
Mitarbeiter mit (logischerweise) dann schlechter Beurteilung über 
asoziale Führungskräfte, Burn Out bei Führungskräften etc. war alles 
dabei. Gehalt war gut und ist DER Hauptfaktor, der die Leute dort hält. 
Gehalt heute ist aber nicht mehr dasselbe, was die "Alten" noch 
bekommen. Betriebsrente ist kein Grund mehr zu bleiben. AG zahlt 2%, 
wenn man selbst auch 2% zahlt.  Das ganze kommt in einen Fond, der sich 
nicht vom übrigen Kapitalmarkt unterscheidet. Die Betriebsrente der Ü50s 
ist VIEL höher. Betriebsklima ist verbreitet schlecht. Führung erfolgt 
in der Regel durch Angstdruck und nicht durch positive Motivation. 
Häufigen Vorgesetztenwechsel und Stellenwechsel sollte man auch mögen. 
Mancher Altteamleiter verlor sein Team, weil er minderleistete oder 
nicht mehr konnte (= i.d.R. Konflikte mit der eigenen Führungskraft). 
Beim Recruiting, wenn Sie einen wollen, wird das Blaue vom Himmel 
herunterversprochen. Bezüglich Gehaltsentwicklung stimmt es halbwegs 
(Aber nur die ersten paar Jahre, bis der MA sich endgültig gebunden hat, 
steigt das Gehalt z.T. stark, später ist es flat; FK verfolgen sehr sehr 
interessiert, wer baut, wer Familie hat etc.). Bezüglich 
persönlicher/fachlicher Entwicklung stimmt gar nichts. Vor Einstellung: 
große Worte; nach Einstellung: Management macht mit den MA, was es will 
und MA muss es auch noch gutheißen. Auch ältere Kollegen 50+ sind vor 
Managerwillkür nicht sicher. Generell Klima der Überwachung teilweise 
mit informellem Meldersystem. Mitarbeitergespräche werden regelmäßig als 
Erniedrigungsbürokratie gelebt. Wer sich wie in der DDR damals anpasst - 
auch im Kopf- und möglichst unsichtbar bleibt hat dort ziemlich sicher 
"ausgesorgt". Fazit: Finger weg von BASF! Macht was Besseres aus eurer 
Lebenszeit und eurem Potenzial.


von anderer Dr.-Ing. (Gast)
04.09.2018 07:39


Hi,
als ehemaliger Mitarbeiter kann ich von BASF nur abraten.

War selbst einige Jahre dort (Anlagenbau und Site Engineering LU) und
habe mich dann anderweitig orientiert. Warum?
Als promovierter Elektro-Ing mit sehr viel Berufserfahrung im
Automatisierungs-Bereich ist es einfach nur frustrierend. Technik und
Konzepte aus den 80ern, 0 Wille etwas zu verändern ("des hämma schun
immer so gemacht", "des hämma noch nie so gemacht"), Arroganz ("Mir sin
Pälzer, bei uns isses anerschder, weil mir machen Schämie!", "wenn du
mol 40 johr in de Anilin bischt..."). Daß man als Elektro-Ing
ausschließlich Bauprojekte machen darf, ist kein Einzelfall. Natürlich
kriegt man dann von den Vorgesetzten noch vorgehalten, daß man von Bau
keine Ahnung hat. Unterstützung Fehlanzeige.
Von der Aufgabe her also keine Erfüllung zu erwarten. Hatte mehrere
Gespräche mit meinen Vorgesetzten dazu - O-Ton war immer
Elektrotechnik=Kabellöten im Schaltraum. Das repräsentiert leider nur zu
gut das allgemeine technische Niveau der Firma.

Vorgesetzte insbesondere im Site Engineering eine Zumutung. Die "alte
Garde", die wirklich fachlich und sozial kompetent war, hat man aufs
Abstellgleis oder in Rente geschickt. Was nachkam, waren alles völlig
fachfremde, die zwar keine Ahnung haben, aber trotzdem mitreden.
Loyalität gegenüber den eigenen Mitarbeitern oder Sozialkompetenz
schlicht nicht vorhanden.

Betriebsklima ist zumindest im Werk LU allgemein sehr schlecht. Dies
betrifft nicht nur die Ingenieurs-Einheiten.

Ansonsten kriegst Du am Anfang immer viel versprochen - die Realität
sieht anders aus. Die angepriesene Betriebsrente solltest Du übrigens
auch mal genau hinterfragen und das Kleingedruckte lesen!

Ich persönlich war froh, daß ich da irgendwann die Kurve gekriegt habe.
Finanziell war es für mich kein Fortschritt (auch kein großer
Rückschritt), aber es war eine Erfahrung, wie sehr sich die Technik
außerhalb des Werkszaun in den Jahren weiterentwickelt hat.
Am Ende muß jeder für sich entscheiden, wie teuer er seine Seele
verkaufen will und wie lange er bis zur Rente hat.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Zocker_54 schrieb:
> Nach zwei drei Jahren kannst du dann ja entscheiden ob es wert ist dein
> ganzes soziales Umfeld zu zerstören wegen des Arbeitgebers.

Oft ist ja kein Wohnortwechsel nötig:
Bayer lagert fast 1.000 IT-Experten aus:

"https://www.golem.de/news/it-jobs-bayer-lagert-fast-1-000-it-experten-aus 
...."

IG-Farben Abkömmling Bayer lagert 1000 IT`ler einfach bei seinen 
Dienstleister aus.

z.B. Tata Consultancy Services, wuste garned das sowas in D-land 
unterwegs ist!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dr. rer. nat. schrieb:
> Als promovierter Elektro-Ing mit sehr viel Berufserfahrung im
> Automatisierungs-Bereich ist es einfach nur frustrierend.
Ist aber auch beim Rest der Chem-Branche ned anders.

> Technik und
> Konzepte aus den 80ern,
80ern?????, Mann da haste ja noch eine HighTech-Firma im vergleich zum 
Rest der Chems in D-land!
0 Wille etwas zu verändern ("des hämma schun
> immer so gemacht", "des hämma noch nie so gemacht"), Arroganz ("Mir sin
> Pälzer, bei uns isses anerschder, weil mir machen Schämie!", "wenn du
> mol 40 johr in de Anilin bischt..."). Daß man als Elektro-Ing
> ausschließlich Bauprojekte machen darf, ist kein Einzelfall. Natürlich
> kriegt man dann von den Vorgesetzten noch vorgehalten, daß man von Bau
> keine Ahnung hat. Unterstützung Fehlanzeige.
Naja, sin halt "Pfäääääääälzeer" eigentlich Kurpfläzer.
> Von der Aufgabe her also keine Erfüllung zu erwarten. Hatte mehrere
> Gespräche mit meinen Vorgesetzten dazu - O-Ton war immer
> Elektrotechnik=Kabellöten im Schaltraum. Das repräsentiert leider nur zu
> gut das allgemeine technische Niveau der Firma.
Was halt eher die Normalität bzgl der Mentalität bei den IG-Farben 
Nachfolgefirmen ist!

von Aniliner (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Mann da haste ja noch eine HighTech-Firma im vergleich zum
> Rest der Chems

Welche Chems sind denn deiner Expertenmeinung nach auf der Höhe der 
Zeit? Und was müßten die deutschen Chems machen, um aufzuholen?

Bin mal gespannt ob da mehr als nur Standardgenöle kommt.

von Chemie-Ing (Gast)


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Der Beitrag oben fasst es gut zusammen: "Bewerbern wird alles 
versprochen" und später im Mitarbeitergespräch heißt das dann jedes Jahr 
"dieses Jahr wird es nur eine geringe Erhöhung geben (und die auch 
später als im Arbeitsvertrag vereinbart!)". Dann kommt noch das 
Todschlag-Argument, dass man ja in der Umgebung sicher nichts besseres 
findet, was in der Pfalz so sein mag und darauf ruht sich HR massiv aus. 
Von daher: als Bewerber mit Optionen sollte man nicht nach LU!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Aniliner schrieb:
> Welche Chems sind denn deiner Expertenmeinung nach auf der Höhe der
> Zeit? Und was müßten die deutschen Chems machen, um aufzuholen?

Worin besteht da die Frage?
Vllt. kannste ja es ned "ehrenhalber" sitzen lassen, dass die "Chemie" 
ned mehr der Innovationstreiber in D-land ist.

von Aniliner (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Worin besteht da die Frage?

Bei dieser einfachen Frage hast du also schon Verständnisprobleme.


Cha-woma M. schrieb:
> Vllt. kannste ja es ned "ehrenhalber" sitzen lassen, dass die "Chemie"
> ned mehr der Innovationstreiber in D-land ist.

Wie vorhergesagt: Mehr als heiße Luft als Genöle ist intellektuell bei 
dir nicht drin.

Beitrag #6311334 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6311340 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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WohntNochBeiMami schrieb im Beitrag #6311340:
> ja aber die sind halt am arsch der welt und wer hat schon bock
> umzuziehen, wenn du in bw mitten im kessel bist wo es vor arbeit nur so
> wimmelt.

Du solltest eh endlich mal bei Mami ausziehen und nicht immer noch am 
Rockzipfel hängen.

Beitrag #6311478 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6311499 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6313664 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mark B. (markbrandis)


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Anne Lin schrieb im Beitrag #6313664:
> BASF ist Schrott

Ja, solche Aussagen haben natürlich total viel Wert. augenroll

Wenn man dazu schreiben würde, warum man ein Unternehmen für schrottig 
hält... aber so ist dein Beitrag komplett für'n Arsch.

Beitrag #6313691 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ex-Aniliner (Gast)


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Hallo,

es gibt und gab Licht und Schatten bei der BASF. Ich habe in den 1960er 
eine Elektroniker Ausbildung dort gemacht. Die Ausbildung war top. Die 
Ausbildung war excellent strukturiert und man durchlief viele 
Abteilungen, bis man im letzten Jahr in dem Betrieb eingesetzt wurde in 
dem nach bestandener Prüfung angestellt wurde.

Bis dahin alles top. Dann ging es los ständige Rotation in teilweise 
völlig Fachfremde Bereiche. Zum Schluss von LU nach Willstätt versetzt 
worden ohne Nachfrage ob man das überhaupt möchte. Kurze knappe Ansage 
von HR ab 01.04.xxxx melden sich sich im Werk Willstätt, suchen sie sich 
dort eine Bleibe. Da hat es mir endgültig gestunken und habe den AG 
gewechselt. War Dank der bekannt guten Ausbildung kein Problem. Nach 
einer Woche war ich weg.

Vor 6 Jahren bin ich nach 49 Berufsjahren in Rente gegangen. Nach der 
Beantragung der Rente bei der BFA bekam ich Post von der BASF. Ich hätte 
einen Betriebsrentenanspruch. Ich hatte das komplett vergessen, hätte 
niemals nachgefragt. Die wollten meine Bankverbindung und überweisen 
seit dem brav die von mir vergessene Betriebsrente.

So kann es auch gehen Licht und Schatten halt.

Korrekt sind die Pälzer!

Gruß Manfred

von Zocker_57 (Gast)


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> von dr-ing (Gast)
> 23.09.2013 23:46

> Ich habe vor kurzem meine Promotion als Ingenieur (nicht
> Verfahrenstechnik, Chemie o.ä.) am Uni-Institut abgeschlossen

Und was, evangelische Theologie oder Sport ?

> und ein Angebot von der BASF SE erhalten.

Als Seelsorger oder Sportleerer ?

> Der Einsteig wäre als aussertariflicher Mitarbeiter.

Mindestlohn müste aber drin sein !

von Kenner und Könner (Gast)


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Licht und Schatten kann ich auch bestätigen.
Es gibt sicherlich immer noch ein recht gutes Gehalt auch für 
Neueinsteiger. Und auch einige Entwicklungsmöglichkeiten vor allem in 
den ersten Jahren habe viele einen steilen Gehaltsanstieg zu 
verzeichnen.
Der Preis dafür liegt z.B. in Job-Rotation. Für manche funktionierts. 
Verschiedene Standorte oder Betriebe. Aufstieg zum Betriebsleiter. Für 
andere funktionierts nicht und sie werden auch gegen ihren Willen 
versetzt. Ist in gewissem Sinn Standard dort. Ob durch einen internen 
erzwungenen Stellenwechsel jemand jahrelang unglücklich gemacht, spielt 
im System kein Rolle. Letztlich ist die Versetzung (nicht das Geld) das 
ultimative Druckmittel der Hierarchie in der BASF. Mach schön schnell 
das was der Chef verlangt und finde das gut, sonst...

von Hofer See (Gast)


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BASF ist ein hierarchischer Scheißladen. Führungsverhalten teilweise wie 
aus dem 19.Jhd. BASF ist ja auch > 150 Jahre alt. Oder vielleicht: Wem's 
beim Bund in der Grundausbildung gefallen hat, dem wird's da auch 
gefallen.

von Lang Lang (Gast)


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Na, ja es gibt schon spannendes dort. Die haben viele Projekte in 
China/Asien am Start. Da gibt es schon Chancen. Man muss sie halt 
nutzen.

von Qwertz (Gast)


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Lang Lang schrieb:
> Na, ja es gibt schon spannendes dort. Die haben viele Projekte in
> China/Asien am Start. Da gibt es schon Chancen. Man muss sie halt
> nutzen.

Würde mich genau null reizen, von wegen spannend.

Beitrag #6314810 wurde von einem Moderator gelöscht.
von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Wenn man sich den Thread hier durchliest, scheint Konsens zu bestehen, 
dass BASF intern sehr provinziell und altbacken anmutet.

Erstaunlich, dass sowas globaler Weltmarktführer ist. Die Chemiebranche 
ist wohl sehr konservativ und stabil.

von Zocker_57 (Gast)


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> von Anne Lin (Gast)
> 24.06.2020 12:35

> Was ist denn ein Sportleerer? Jemand der den Sport leert?

Etwas in der Richtung !

Ist wie beim Leiter : Gruppenleiter, Abteilungsleider, Halbleiter, 
Treppenleiter und Nulleiter.

Na, hast du es verstanden ?

von Mark B. (markbrandis)


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David S. schrieb:
> Wenn man sich den Thread hier durchliest, scheint Konsens zu bestehen,
> dass BASF intern sehr provinziell und altbacken anmutet.
>
> Erstaunlich, dass sowas globaler Weltmarktführer ist. Die Chemiebranche
> ist wohl sehr konservativ und stabil.

Naja, was ist daran so erstaunlich? Es ist ein großer Konzern, den es 
seit über 150 Jahren gibt. Also die Speerspitze der Innovation bei der 
Führungskultur würde ich da eher nicht erwarten. ;-)

von Zocker_57 (Gast)


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> von Mark B. (markbrandis)
> 24.06.2020 15:43

> Naja, was ist daran so erstaunlich? Es ist ein großer Konzern, den es
> seit über 150 Jahren gibt. Also die Speerspitze der Innovation bei der
> Führungskultur würde ich da eher nicht erwarten. ;-)

Deshalb gibt es die ja auch schon seit 150 Jahren.

Sogenannte Start-Up-Unternehmen mit lauter Windeiern in der 
Geschäftsführung sind deshalb auch meist nach einem Jahr auf 
nimmerwiedersehen verschwunden.

von Rolf (Gast)


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Zocker_57 schrieb:
> Na, hast du es verstanden ?

Na, du warst wohl nur Halbleiter bei Siemens.

Beitrag #6316721 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6317372 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6317562 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Der C tut W bei BMW (Gast)


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David S. schrieb:
> Die Chemiebranche ist wohl sehr konservativ und stabil.

Instabilität kann in der Chemie ja auch fatale Folgen haben

von Ex-Boygroupmember (Gast)


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Wenn du dort Scheisse baust wirst du in Grund un Boden geklagt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Unfall_bei_der_BASF_in_Ludwigshafen_2016

Beitrag #6317697 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bella Germany (Gast)


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Ex-Boygroupmember schrieb:
> Wenn du dort Scheisse baust wirst du in Grund un Boden geklagt:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Unfall_bei_der_BASF_in_Ludwigshafen_2016

Wieder über Sub-Sub, wie bei Tönnies und Co. Mit anständigem Lohn und 
mit deutschen Arbeits(zeit)schutzgesetzen lässt sich anscheinend der 
heutige Bonzenreichtum nicht erwirtschaften.

von dr-ing (Gast)


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Zocker_57 schrieb:
>> von dr-ing (Gast)
>> 23.09.2013 23:46
>
>> Ich habe vor kurzem meine Promotion als Ingenieur (nicht
>> Verfahrenstechnik, Chemie o.ä.) am Uni-Institut abgeschlossen
>
> Und was, evangelische Theologie oder Sport ?
>
>> und ein Angebot von der BASF SE erhalten.
>
> Als Seelsorger oder Sportleerer ?
>
>> Der Einsteig wäre als aussertariflicher Mitarbeiter.
>
> Mindestlohn müste aber drin sein !

Und für den geistreichen Post hast du fast sieben (7!) Jahre überlegen 
müssen?

von Jo S. (Gast)


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dr-ing schrieb:
> Und für den geistreichen Post hast du fast sieben (7!) Jahre überlegen
> müssen?

Zocker ist oft auf SPS-Inbetriebnahme in der Inneren Mongolei - dann
dauert´s eben ...   :)

von Zocker_57 (Gast)


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> von Jo S. (Gast)
> 28.06.2020 09:03

> Zocker ist oft auf SPS-Inbetriebnahme in der Inneren Mongolei - dann
> dauert´s eben ...   :)

Ab und zu ist er aber auch aus naheliegenden Gründen nicht verfügbar.

Den Rest gibt es dann auf Bewährung.

von Jo S. (Gast)


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Darfst du dein Porsche-Modell mit in die Zelle nehmen?

brumbrumbrum   brummbrummbrumm

von Zocker_57 (Gast)


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> von Jo S. (Gast)
> 28.06.2020 10:11

> Darfst du dein Porsche-Modell mit in die Zelle nehmen?

Natürlich ! Bei 350 Qm ist da auch noch Platz für den AMG meiner Frau.

Deine Sozialwohnung hat das nicht.

Was hat das dumme Gequatsch eigentlich mit dem Thema zu tun ?

von Jo S. (Gast)


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>> von dr-ing (Gast) schrieb in 2013

>> Ich habe vor kurzem meine Promotion als Ingenieur (nicht
>> Verfahrenstechnik, Chemie o.ä.) am Uni-Institut abgeschlossen
>> und ein Angebot von der BASF SE erhalten.
>> Der Einsteig wäre als aussertariflicher Mitarbeiter.

Arbeitest du nun seit 7 Jahren bei der Anilin / BASF?

von Bruder Müller (Gast)


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Wer im BASF thread dumm rumlabert wird versetzt. Die BASF Kläranlage 
sucht immer Reinigungspersonal.

von Lang Lang (Gast)


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Wäre ne interessante Frage, das zu erfahren bzw. wie es seither gelaufen 
ist...

von Qwertz (Gast)


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Lang Lang schrieb:
> Wäre ne interessante Frage, das zu erfahren bzw. wie es seither
> gelaufen ist...

Vielleicht findet sich ja noch ein Troll, der unter dem Namen des 
Threaderstellers dr-ing eine kreativ erfundene Geschichte für dich 
schreibt.

von Lang Lang (Gast)


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Ja vielleicht, warum eigentlich nicht. Gut erfunden ist ebenso wirklich 
wie wahr. Was ist überhaupt wahr? Die Koinzidenz der Wahrnehmung 
mehrerer Individuen? Gibt es das Wahrgenommene überhaupt? Fragen über 
Fragen…

Beitrag #6323196 wurde von einem Moderator gelöscht.
von doc (Gast)


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Interpunktion tut not.

Beitrag #6323279 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6323298 wurde von einem Moderator gelöscht.
von dr-ing (Gast)


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Bin tatsächlich der TE, würde das aber anonym auch keinem glauben :-)

Ich arbeite seit fast 7 Jahren dort. Man hat in LU viele Möglichkeiten - 
sowohl inhaltlich als auch (gehaltstechnisch) aufzusteigen, wenn man das 
denn will. Die Gehaltserhöhungen für die AT'ler waren sehr mau die 
letzten Jahre, Tariferhöhungen bei IG BCE und IGM waren deutlich höher, 
das ärgert einen dann doch mal. Trotzdem ist das Jammern auf hohem 
Niveau und da man, wenn man will und bereit ist was zu leisten, auch 
gute Chancen auf Job Grades 5.2 oder auch 6.1 hat, relativiert sich das. 
Nur die 115k bei 35 h/Woche wie bei IGM gibt es eher nicht.

von doc ing (Gast)


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Seit 12 Jahren im Unternehmen, in 6.1 angekommen. 115k€ vor Bonus und 35 
h in der Woche sind möglich. Voraussetzung ist aber man kann seinen Job, 
ist gut vernetzt, geht der Politik geschickt aus dem Weg und liefert, 
soll heißen man ist effizient (jetzt ist Urlaub angesagt). Wenn man die 
Chance hat sein Team selbst aufzubauen, ist das in kurzer Zeit 
erreichbar. Dann aber darf man aber nicht immer weiter der Karotte 
hinterherhecheln. Das wird hier nämlich ständig versucht zu leben und 
verursacht den eigentlichen Stress.

von dr-ing (Gast)


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115k VOR Bonus ist aber schon Midpoint 6.2 oder 7.1. Das haben auch 
Betriebsleiter, die arbeiten eher mehr als 35h/Woche.

Wenn man aber chillig Gruppenleiter von 3 Leuten wird, dann vielleicht. 
Da ist aber viel Glück dabei.

Beitrag #6325913 wurde von einem Moderator gelöscht.
von doc ing (Gast)


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Ich schrieb 6.1, bitte genau lesen.
Betriebsleiter unter 7.1 ist "selbst dran schuld".

Wenn eine Einheit fähig ist, werden sogar Ing. 6.1

von dr-ing (Gast)


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doc ing schrieb:
> Ich schrieb 6.1, bitte genau lesen.
> Betriebsleiter unter 7.1 ist "selbst dran schuld".
>
> Wenn eine Einheit fähig ist, werden sogar Ing. 6.1

Ich kann schon lesen. 115k ist nunmal über dem Midpoint von 6.1, wenn du 
das schon erreicht hast, sehr gut.

Und ja stimmt, es gibt sogar Ing. in 6.2, die erste Expertenstufe. Wenn 
man das mit Betriebsleitern vergleicht ist das echt spannend.

Beitrag #6326195 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6329249 wurde von einem Moderator gelöscht.
von doc ing (Gast)


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Link Or It Didn't Happen!

Beitrag #6329316 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6329571 wurde von einem Moderator gelöscht.
von zippzapp (Gast)


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Dividende 2020
BASF 2,30
Daimler 0,90
Spricht Bände, welche Branche demnächst zerplatzen wird.

von hääh (Gast)


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Was soll dieser Vergleich? Schreib noch Aktienwert, Eigenkapital, Ebit 
usw. dazu, dann hilft das vielleicht.

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