Forum: Ausbildung, Studium & Beruf BASF als Arbeitgeber für Ingenieure


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von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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anderer Dr.-Ing. schrieb:
> Technik und
> Konzepte aus den 80ern, 0 Wille etwas zu verändern

Liegt aber auch daran, das heute in D-land einfach keine Investitionen 
in den klassischen Industriebereichen erfolgen.
Es ist eher so, dass der Anlagenpark maximal rentabel sein muß um die 
Gewinnziele zu erreichen. Bin in den letzten 10 Jahren von 
Atomkraftwerken über Papierfabriken, Zellstoffwerken, Raffinerien, 
Kunststoff-Chemie und  vor kurzen noch in der Lebensmittelproduktion 
alles mal von innen sehen können.
Frapierend war der Kontrast der Technologien  in den Betrieben. Im 
Verhältnis  der Produktion zu der Technik der Dienstwagen. Da die 70`ger 
in voller Blüte dort die Schwelle zum autonomen Fahren!

Industrie 4.0?
Wird`s in dem Neo-Königreich D-land unter der Monarchin "AM die ERST"E 
def. als letztes geben.

von Ex-Zone (Gast)


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Marx W. schrieb:
> AT?
> Aber nur weil der Chem-Tarif  bei 60k€ anno "Schluss" hat!

Hahaha Du bist ein Troll. Selbst im Osten bekommste im Chemietarif mehr 
als 60k auf einer normalen Engineering Stelle ohne 
Führungsverantwortung...

Martin H. schrieb:
> Guten Tag,
>
> ich habe unverhofft eine Einladung bekommen. Macht es Sinn für diesen
> Arbeitgeber seinen Wohnort zu wechseln?
> Auf kununu habe ich eher schlechtes gelesen was mich verwundert hat.
>
> Grüße
> M

Die Leute in der chemischen Industrie sind meist etwas speziell. Wenn 
man sich damit arrangieren kann, ist man bei einem der weltweit größten 
Chemiekonzerne sehr gut aufgehoben. Meiner Meinung nach ist der Job dort 
auch sicherer als in der etwas turbolenteren Automobilindustrie. Ich 
würde es tun bzw. wieder in die chemische Industrie gehen.

von Martin H. (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> Autor: Martin H. (Gast)
> Datum: 15.11.2018 09:48
>
> Macht es Sinn für diesen Arbeitgeber seinen Wohnort zu wechseln?
>
> Spinnst du ?
>
> Warte erst mal ab bis du dort bist und dann warte erst mal ab was da
> raus wird.
>
> Nach zwei drei Jahren kannst du dann ja entscheiden ob es wert ist dein
> ganzes soziales Umfeld zu zerstören wegen des Arbeitgebers.

Ich würde quasi wieder zurück in die alte Heimat...
Dort kennt man den Laden, ich persönlich hatte mit diesem aber nie was 
zu tun - ich kenne dort auch niemanden.
Ich bin hier ungebundenen - nach dem Studium gearbeitet aber nie 
wirklich Kontakte aufgebaut. Die meisten Kommilitonen sind weg gezogen.

Hab einfach Mal zum Jux an die BASF eine Bewerbung geschickt. Die 
Meinungen scheinen sehr gemischt - auch auf kununu!
Wenn man sich den Aktienverlauf anschaut, ging anscheinend auch das ein 
oder andere schief.

Gruß
Martin

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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von Martin K. (mkmannheim) Benutzerseite


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Erdogan schrieb:
> Obwohl sie 5 min zu Frankfurt-Höchst (Deutschlands zweitgrößter
> Chemiepark) wohnen, bekommen sie nur Absagen.

Leider kein Einzelfall würde Ede sagen. Die Chemie ist besonders eine 
billige Branche geworden. Ich habe vor einigen Jahren eine Absolventin 
kennengelernt, die bei BASF Praktikum gemacht hat und dann ihr Diplom.

Fand keinen Job! Angeboten haben sie ihr eine Assistenzstelle im Labor 
zum Reagänzgläserschütteln. Bringt 2800,- 13,5 Gehälter. Das hat die 
gemacht, weil es nichts gab. Inzwischen ist sie in der Schweiz bei Roche 
und bekommt das Doppelte. Das ist aber in der Schweiz 20% weniger Wert.

In Frankreich ist es auch extrem: Absolventen aus dem Bereich bekommen 
kaum über 3000,- und das ist auch weniger als in DE.

: Bearbeitet durch User
von supering (Gast)


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Martin K. schrieb:
> Bringt 2800,- 13,5 Gehälter. Das hat die
> gemacht, weil es nichts gab. Inzwischen ist sie in der Schweiz bei Roche
> und bekommt das Doppelte. Das ist aber in der Schweiz 20% weniger Wert.
>
> In Frankreich ist es auch extrem: Absolventen aus dem Bereich bekommen
> kaum über 3000,- und das ist auch weniger als in DE.

Du meinst schon Netto oder?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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supering schrieb:
> Du meinst schon Netto oder?

Geh von Brutto aus!

Martin K. schrieb:
> Fand keinen Job! Angeboten haben sie ihr eine Assistenzstelle im Labor
> zum Reagänzgläserschütteln.

Also eine Laborantin?

2.246 €  bis 3.195 € Brutto pro Monat.

Aus: https://www.gehalt.de/beruf/laborant-laborantin

von Lurchi (Gast)


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Martin K. schrieb:
> Erdogan schrieb:

>
> Fand keinen Job! Angeboten haben sie ihr eine Assistenzstelle im Labor
> zum Reagänzgläserschütteln. Bringt 2800,- 13,5 Gehälter. Das hat die
> gemacht, weil es nichts gab. Inzwischen ist sie in der Schweiz bei Roche
> und bekommt das Doppelte. Das ist aber in der Schweiz 20% weniger Wert.


Wer soll den Scheiss eigentlich glauben???

von Ex-Zone (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Martin K. schrieb:
>> Fand keinen Job! Angeboten haben sie ihr eine Assistenzstelle im Labor
>> zum Reagänzgläserschütteln.
>
> Also eine Laborantin?
>
> 2.246 €  bis 3.195 € Brutto pro Monat.
>
> Aus: https://www.gehalt.de/beruf/laborant-laborantin

Chemietarif im Osten: EG6 (kleinste EG für drei jährige 
Berufsausbildung): 3031€ Anfangssatz - 3516€ nach sechs Jahren. Auch 
hier wird das wohl im Süden/Westen deutlich mehr sein...

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Ex-Zone schrieb:
> Chemietarif im Osten: EG6 (kleinste EG für drei jährige
> Berufsausbildung): 3031€ Anfangssatz - 3516€ nach sechs Jahren. Auch
> hier wird das wohl im Süden/Westen deutlich mehr sein...

Was dir aber fehlt:

Der Chem-Tairf ist selbst in den Chemiestandorten für die Mehrheit der 
MA nicht relevant.
Die Arbeiten bei Werkverträglern, und da sind Labor&Co. gemeint!

von Ex-Zone (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Was dir aber fehlt:
>
> Der Chem-Tairf ist selbst in den Chemiestandorten für die Mehrheit der
> MA nicht relevant.
> Die Arbeiten bei Werkverträglern, und da sind Labor&Co. gemeint!

Ist das bei euch so? Also hier im Osten suchen selbst die größeren 
Chemieunternehmen mit Tarifbindung. Es gibt mittlerweile 
IHK-Kooperationsprogramme für Quereinsteiger mit einer verkürzten 
Ausbildung. Von den Schulen kommt auch nicht viel nach. Aber gut, 
vielleicht betrifft das auch nicht genau das Labor, jedoch ging es hier 
ja mal um die BASF bzw. Chemieunternehmen als Arbeitgeber... ;-)

von F. B. (finanzberater)


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China zieht jetzt auch im Chemie- und Pharmabereich an Deutschland 
vorbei. Meine deutschen Pharmawerte laufen bisher allerdings sehr gut. 
Morphosys beispielsweise 100 Prozent im Plus.

Chemiebranche warnt vor Aufrüsten Chinas in der Forschung

https://www.focus.de/finanzen/boerse/wirtschaftsticker/unternehmen-chemiebranche-warnt-vor-aufruesten-chinas-in-der-forschung_id_11034730.html

von Dr. rer. nat. (Gast)


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Kann dem unten gesagten für den Standort LU nur zustimmen. Auch ich bin 
ehemaliger Mitarbeiter (Dr. rer. nat.), etlicher Jahre in der 
"Forschung"(=oft Produktionssupport). Vom fachfremden Einsatz einiger 
Mitarbeiter mit (logischerweise) dann schlechter Beurteilung über 
asoziale Führungskräfte, Burn Out bei Führungskräften etc. war alles 
dabei. Gehalt war gut und ist DER Hauptfaktor, der die Leute dort hält. 
Gehalt heute ist aber nicht mehr dasselbe, was die "Alten" noch 
bekommen. Betriebsrente ist kein Grund mehr zu bleiben. AG zahlt 2%, 
wenn man selbst auch 2% zahlt.  Das ganze kommt in einen Fond, der sich 
nicht vom übrigen Kapitalmarkt unterscheidet. Die Betriebsrente der Ü50s 
ist VIEL höher. Betriebsklima ist verbreitet schlecht. Führung erfolgt 
in der Regel durch Angstdruck und nicht durch positive Motivation. 
Häufigen Vorgesetztenwechsel und Stellenwechsel sollte man auch mögen. 
Mancher Altteamleiter verlor sein Team, weil er minderleistete oder 
nicht mehr konnte (= i.d.R. Konflikte mit der eigenen Führungskraft). 
Beim Recruiting, wenn Sie einen wollen, wird das Blaue vom Himmel 
herunterversprochen. Bezüglich Gehaltsentwicklung stimmt es halbwegs 
(Aber nur die ersten paar Jahre, bis der MA sich endgültig gebunden hat, 
steigt das Gehalt z.T. stark, später ist es flat; FK verfolgen sehr sehr 
interessiert, wer baut, wer Familie hat etc.). Bezüglich 
persönlicher/fachlicher Entwicklung stimmt gar nichts. Vor Einstellung: 
große Worte; nach Einstellung: Management macht mit den MA, was es will 
und MA muss es auch noch gutheißen. Auch ältere Kollegen 50+ sind vor 
Managerwillkür nicht sicher. Generell Klima der Überwachung teilweise 
mit informellem Meldersystem. Mitarbeitergespräche werden regelmäßig als 
Erniedrigungsbürokratie gelebt. Wer sich wie in der DDR damals anpasst - 
auch im Kopf- und möglichst unsichtbar bleibt hat dort ziemlich sicher 
"ausgesorgt". Fazit: Finger weg von BASF! Macht was Besseres aus eurer 
Lebenszeit und eurem Potenzial.


von anderer Dr.-Ing. (Gast)
04.09.2018 07:39


Hi,
als ehemaliger Mitarbeiter kann ich von BASF nur abraten.

War selbst einige Jahre dort (Anlagenbau und Site Engineering LU) und
habe mich dann anderweitig orientiert. Warum?
Als promovierter Elektro-Ing mit sehr viel Berufserfahrung im
Automatisierungs-Bereich ist es einfach nur frustrierend. Technik und
Konzepte aus den 80ern, 0 Wille etwas zu verändern ("des hämma schun
immer so gemacht", "des hämma noch nie so gemacht"), Arroganz ("Mir sin
Pälzer, bei uns isses anerschder, weil mir machen Schämie!", "wenn du
mol 40 johr in de Anilin bischt..."). Daß man als Elektro-Ing
ausschließlich Bauprojekte machen darf, ist kein Einzelfall. Natürlich
kriegt man dann von den Vorgesetzten noch vorgehalten, daß man von Bau
keine Ahnung hat. Unterstützung Fehlanzeige.
Von der Aufgabe her also keine Erfüllung zu erwarten. Hatte mehrere
Gespräche mit meinen Vorgesetzten dazu - O-Ton war immer
Elektrotechnik=Kabellöten im Schaltraum. Das repräsentiert leider nur zu
gut das allgemeine technische Niveau der Firma.

Vorgesetzte insbesondere im Site Engineering eine Zumutung. Die "alte
Garde", die wirklich fachlich und sozial kompetent war, hat man aufs
Abstellgleis oder in Rente geschickt. Was nachkam, waren alles völlig
fachfremde, die zwar keine Ahnung haben, aber trotzdem mitreden.
Loyalität gegenüber den eigenen Mitarbeitern oder Sozialkompetenz
schlicht nicht vorhanden.

Betriebsklima ist zumindest im Werk LU allgemein sehr schlecht. Dies
betrifft nicht nur die Ingenieurs-Einheiten.

Ansonsten kriegst Du am Anfang immer viel versprochen - die Realität
sieht anders aus. Die angepriesene Betriebsrente solltest Du übrigens
auch mal genau hinterfragen und das Kleingedruckte lesen!

Ich persönlich war froh, daß ich da irgendwann die Kurve gekriegt habe.
Finanziell war es für mich kein Fortschritt (auch kein großer
Rückschritt), aber es war eine Erfahrung, wie sehr sich die Technik
außerhalb des Werkszaun in den Jahren weiterentwickelt hat.
Am Ende muß jeder für sich entscheiden, wie teuer er seine Seele
verkaufen will und wie lange er bis zur Rente hat.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Zocker_54 schrieb:
> Nach zwei drei Jahren kannst du dann ja entscheiden ob es wert ist dein
> ganzes soziales Umfeld zu zerstören wegen des Arbeitgebers.

Oft ist ja kein Wohnortwechsel nötig:
Bayer lagert fast 1.000 IT-Experten aus:

"https://www.golem.de/news/it-jobs-bayer-lagert-fast-1-000-it-experten-aus 
...."

IG-Farben Abkömmling Bayer lagert 1000 IT`ler einfach bei seinen 
Dienstleister aus.

z.B. Tata Consultancy Services, wuste garned das sowas in D-land 
unterwegs ist!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dr. rer. nat. schrieb:
> Als promovierter Elektro-Ing mit sehr viel Berufserfahrung im
> Automatisierungs-Bereich ist es einfach nur frustrierend.
Ist aber auch beim Rest der Chem-Branche ned anders.

> Technik und
> Konzepte aus den 80ern,
80ern?????, Mann da haste ja noch eine HighTech-Firma im vergleich zum 
Rest der Chems in D-land!
0 Wille etwas zu verändern ("des hämma schun
> immer so gemacht", "des hämma noch nie so gemacht"), Arroganz ("Mir sin
> Pälzer, bei uns isses anerschder, weil mir machen Schämie!", "wenn du
> mol 40 johr in de Anilin bischt..."). Daß man als Elektro-Ing
> ausschließlich Bauprojekte machen darf, ist kein Einzelfall. Natürlich
> kriegt man dann von den Vorgesetzten noch vorgehalten, daß man von Bau
> keine Ahnung hat. Unterstützung Fehlanzeige.
Naja, sin halt "Pfäääääääälzeer" eigentlich Kurpfläzer.
> Von der Aufgabe her also keine Erfüllung zu erwarten. Hatte mehrere
> Gespräche mit meinen Vorgesetzten dazu - O-Ton war immer
> Elektrotechnik=Kabellöten im Schaltraum. Das repräsentiert leider nur zu
> gut das allgemeine technische Niveau der Firma.
Was halt eher die Normalität bzgl der Mentalität bei den IG-Farben 
Nachfolgefirmen ist!

von Aniliner (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Mann da haste ja noch eine HighTech-Firma im vergleich zum
> Rest der Chems

Welche Chems sind denn deiner Expertenmeinung nach auf der Höhe der 
Zeit? Und was müßten die deutschen Chems machen, um aufzuholen?

Bin mal gespannt ob da mehr als nur Standardgenöle kommt.

von Chemie-Ing (Gast)


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Der Beitrag oben fasst es gut zusammen: "Bewerbern wird alles 
versprochen" und später im Mitarbeitergespräch heißt das dann jedes Jahr 
"dieses Jahr wird es nur eine geringe Erhöhung geben (und die auch 
später als im Arbeitsvertrag vereinbart!)". Dann kommt noch das 
Todschlag-Argument, dass man ja in der Umgebung sicher nichts besseres 
findet, was in der Pfalz so sein mag und darauf ruht sich HR massiv aus. 
Von daher: als Bewerber mit Optionen sollte man nicht nach LU!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Aniliner schrieb:
> Welche Chems sind denn deiner Expertenmeinung nach auf der Höhe der
> Zeit? Und was müßten die deutschen Chems machen, um aufzuholen?

Worin besteht da die Frage?
Vllt. kannste ja es ned "ehrenhalber" sitzen lassen, dass die "Chemie" 
ned mehr der Innovationstreiber in D-land ist.

von Aniliner (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Worin besteht da die Frage?

Bei dieser einfachen Frage hast du also schon Verständnisprobleme.


Cha-woma M. schrieb:
> Vllt. kannste ja es ned "ehrenhalber" sitzen lassen, dass die "Chemie"
> ned mehr der Innovationstreiber in D-land ist.

Wie vorhergesagt: Mehr als heiße Luft als Genöle ist intellektuell bei 
dir nicht drin.

Beitrag #6311334 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6311340 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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WohntNochBeiMami schrieb im Beitrag #6311340:
> ja aber die sind halt am arsch der welt und wer hat schon bock
> umzuziehen, wenn du in bw mitten im kessel bist wo es vor arbeit nur so
> wimmelt.

Du solltest eh endlich mal bei Mami ausziehen und nicht immer noch am 
Rockzipfel hängen.

Beitrag #6311478 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6311499 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6313664 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mark B. (markbrandis)


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Anne Lin schrieb im Beitrag #6313664:
> BASF ist Schrott

Ja, solche Aussagen haben natürlich total viel Wert. augenroll

Wenn man dazu schreiben würde, warum man ein Unternehmen für schrottig 
hält... aber so ist dein Beitrag komplett für'n Arsch.

Beitrag #6313691 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ex-Aniliner (Gast)


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Hallo,

es gibt und gab Licht und Schatten bei der BASF. Ich habe in den 1960er 
eine Elektroniker Ausbildung dort gemacht. Die Ausbildung war top. Die 
Ausbildung war excellent strukturiert und man durchlief viele 
Abteilungen, bis man im letzten Jahr in dem Betrieb eingesetzt wurde in 
dem nach bestandener Prüfung angestellt wurde.

Bis dahin alles top. Dann ging es los ständige Rotation in teilweise 
völlig Fachfremde Bereiche. Zum Schluss von LU nach Willstätt versetzt 
worden ohne Nachfrage ob man das überhaupt möchte. Kurze knappe Ansage 
von HR ab 01.04.xxxx melden sich sich im Werk Willstätt, suchen sie sich 
dort eine Bleibe. Da hat es mir endgültig gestunken und habe den AG 
gewechselt. War Dank der bekannt guten Ausbildung kein Problem. Nach 
einer Woche war ich weg.

Vor 6 Jahren bin ich nach 49 Berufsjahren in Rente gegangen. Nach der 
Beantragung der Rente bei der BFA bekam ich Post von der BASF. Ich hätte 
einen Betriebsrentenanspruch. Ich hatte das komplett vergessen, hätte 
niemals nachgefragt. Die wollten meine Bankverbindung und überweisen 
seit dem brav die von mir vergessene Betriebsrente.

So kann es auch gehen Licht und Schatten halt.

Korrekt sind die Pälzer!

Gruß Manfred

von Zocker_57 (Gast)


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> von dr-ing (Gast)
> 23.09.2013 23:46

> Ich habe vor kurzem meine Promotion als Ingenieur (nicht
> Verfahrenstechnik, Chemie o.ä.) am Uni-Institut abgeschlossen

Und was, evangelische Theologie oder Sport ?

> und ein Angebot von der BASF SE erhalten.

Als Seelsorger oder Sportleerer ?

> Der Einsteig wäre als aussertariflicher Mitarbeiter.

Mindestlohn müste aber drin sein !

von Kenner und Könner (Gast)


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Licht und Schatten kann ich auch bestätigen.
Es gibt sicherlich immer noch ein recht gutes Gehalt auch für 
Neueinsteiger. Und auch einige Entwicklungsmöglichkeiten vor allem in 
den ersten Jahren habe viele einen steilen Gehaltsanstieg zu 
verzeichnen.
Der Preis dafür liegt z.B. in Job-Rotation. Für manche funktionierts. 
Verschiedene Standorte oder Betriebe. Aufstieg zum Betriebsleiter. Für 
andere funktionierts nicht und sie werden auch gegen ihren Willen 
versetzt. Ist in gewissem Sinn Standard dort. Ob durch einen internen 
erzwungenen Stellenwechsel jemand jahrelang unglücklich gemacht, spielt 
im System kein Rolle. Letztlich ist die Versetzung (nicht das Geld) das 
ultimative Druckmittel der Hierarchie in der BASF. Mach schön schnell 
das was der Chef verlangt und finde das gut, sonst...

von Hofer See (Gast)


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BASF ist ein hierarchischer Scheißladen. Führungsverhalten teilweise wie 
aus dem 19.Jhd. BASF ist ja auch > 150 Jahre alt. Oder vielleicht: Wem's 
beim Bund in der Grundausbildung gefallen hat, dem wird's da auch 
gefallen.

von Lang Lang (Gast)


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Na, ja es gibt schon spannendes dort. Die haben viele Projekte in 
China/Asien am Start. Da gibt es schon Chancen. Man muss sie halt 
nutzen.

von Qwertz (Gast)


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Lang Lang schrieb:
> Na, ja es gibt schon spannendes dort. Die haben viele Projekte in
> China/Asien am Start. Da gibt es schon Chancen. Man muss sie halt
> nutzen.

Würde mich genau null reizen, von wegen spannend.

Beitrag #6314810 wurde von einem Moderator gelöscht.
von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Wenn man sich den Thread hier durchliest, scheint Konsens zu bestehen, 
dass BASF intern sehr provinziell und altbacken anmutet.

Erstaunlich, dass sowas globaler Weltmarktführer ist. Die Chemiebranche 
ist wohl sehr konservativ und stabil.

von Zocker_57 (Gast)


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> von Anne Lin (Gast)
> 24.06.2020 12:35

> Was ist denn ein Sportleerer? Jemand der den Sport leert?

Etwas in der Richtung !

Ist wie beim Leiter : Gruppenleiter, Abteilungsleider, Halbleiter, 
Treppenleiter und Nulleiter.

Na, hast du es verstanden ?

von Mark B. (markbrandis)


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David S. schrieb:
> Wenn man sich den Thread hier durchliest, scheint Konsens zu bestehen,
> dass BASF intern sehr provinziell und altbacken anmutet.
>
> Erstaunlich, dass sowas globaler Weltmarktführer ist. Die Chemiebranche
> ist wohl sehr konservativ und stabil.

Naja, was ist daran so erstaunlich? Es ist ein großer Konzern, den es 
seit über 150 Jahren gibt. Also die Speerspitze der Innovation bei der 
Führungskultur würde ich da eher nicht erwarten. ;-)

von Zocker_57 (Gast)


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> von Mark B. (markbrandis)
> 24.06.2020 15:43

> Naja, was ist daran so erstaunlich? Es ist ein großer Konzern, den es
> seit über 150 Jahren gibt. Also die Speerspitze der Innovation bei der
> Führungskultur würde ich da eher nicht erwarten. ;-)

Deshalb gibt es die ja auch schon seit 150 Jahren.

Sogenannte Start-Up-Unternehmen mit lauter Windeiern in der 
Geschäftsführung sind deshalb auch meist nach einem Jahr auf 
nimmerwiedersehen verschwunden.

von Rolf (Gast)


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Zocker_57 schrieb:
> Na, hast du es verstanden ?

Na, du warst wohl nur Halbleiter bei Siemens.

Beitrag #6316721 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6317372 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6317562 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Der C tut W bei BMW (Gast)


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David S. schrieb:
> Die Chemiebranche ist wohl sehr konservativ und stabil.

Instabilität kann in der Chemie ja auch fatale Folgen haben

von Ex-Boygroupmember (Gast)


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Wenn du dort Scheisse baust wirst du in Grund un Boden geklagt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Unfall_bei_der_BASF_in_Ludwigshafen_2016

Beitrag #6317697 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bella Germany (Gast)


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Ex-Boygroupmember schrieb:
> Wenn du dort Scheisse baust wirst du in Grund un Boden geklagt:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Unfall_bei_der_BASF_in_Ludwigshafen_2016

Wieder über Sub-Sub, wie bei Tönnies und Co. Mit anständigem Lohn und 
mit deutschen Arbeits(zeit)schutzgesetzen lässt sich anscheinend der 
heutige Bonzenreichtum nicht erwirtschaften.

von dr-ing (Gast)


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Zocker_57 schrieb:
>> von dr-ing (Gast)
>> 23.09.2013 23:46
>
>> Ich habe vor kurzem meine Promotion als Ingenieur (nicht
>> Verfahrenstechnik, Chemie o.ä.) am Uni-Institut abgeschlossen
>
> Und was, evangelische Theologie oder Sport ?
>
>> und ein Angebot von der BASF SE erhalten.
>
> Als Seelsorger oder Sportleerer ?
>
>> Der Einsteig wäre als aussertariflicher Mitarbeiter.
>
> Mindestlohn müste aber drin sein !

Und für den geistreichen Post hast du fast sieben (7!) Jahre überlegen 
müssen?

von Jo S. (Gast)


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dr-ing schrieb:
> Und für den geistreichen Post hast du fast sieben (7!) Jahre überlegen
> müssen?

Zocker ist oft auf SPS-Inbetriebnahme in der Inneren Mongolei - dann
dauert´s eben ...   :)

von Zocker_57 (Gast)


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> von Jo S. (Gast)
> 28.06.2020 09:03

> Zocker ist oft auf SPS-Inbetriebnahme in der Inneren Mongolei - dann
> dauert´s eben ...   :)

Ab und zu ist er aber auch aus naheliegenden Gründen nicht verfügbar.

Den Rest gibt es dann auf Bewährung.

von Jo S. (Gast)


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Darfst du dein Porsche-Modell mit in die Zelle nehmen?

brumbrumbrum   brummbrummbrumm

von Zocker_57 (Gast)


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> von Jo S. (Gast)
> 28.06.2020 10:11

> Darfst du dein Porsche-Modell mit in die Zelle nehmen?

Natürlich ! Bei 350 Qm ist da auch noch Platz für den AMG meiner Frau.

Deine Sozialwohnung hat das nicht.

Was hat das dumme Gequatsch eigentlich mit dem Thema zu tun ?

von Jo S. (Gast)


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>> von dr-ing (Gast) schrieb in 2013

>> Ich habe vor kurzem meine Promotion als Ingenieur (nicht
>> Verfahrenstechnik, Chemie o.ä.) am Uni-Institut abgeschlossen
>> und ein Angebot von der BASF SE erhalten.
>> Der Einsteig wäre als aussertariflicher Mitarbeiter.

Arbeitest du nun seit 7 Jahren bei der Anilin / BASF?

von Bruder Müller (Gast)


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Wer im BASF thread dumm rumlabert wird versetzt. Die BASF Kläranlage 
sucht immer Reinigungspersonal.

von Lang Lang (Gast)


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Wäre ne interessante Frage, das zu erfahren bzw. wie es seither gelaufen 
ist...

von Qwertz (Gast)


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Lang Lang schrieb:
> Wäre ne interessante Frage, das zu erfahren bzw. wie es seither
> gelaufen ist...

Vielleicht findet sich ja noch ein Troll, der unter dem Namen des 
Threaderstellers dr-ing eine kreativ erfundene Geschichte für dich 
schreibt.

von Lang Lang (Gast)


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Ja vielleicht, warum eigentlich nicht. Gut erfunden ist ebenso wirklich 
wie wahr. Was ist überhaupt wahr? Die Koinzidenz der Wahrnehmung 
mehrerer Individuen? Gibt es das Wahrgenommene überhaupt? Fragen über 
Fragen…

Beitrag #6323196 wurde von einem Moderator gelöscht.
von doc (Gast)


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Interpunktion tut not.

Beitrag #6323279 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6323298 wurde von einem Moderator gelöscht.
von dr-ing (Gast)


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Bin tatsächlich der TE, würde das aber anonym auch keinem glauben :-)

Ich arbeite seit fast 7 Jahren dort. Man hat in LU viele Möglichkeiten - 
sowohl inhaltlich als auch (gehaltstechnisch) aufzusteigen, wenn man das 
denn will. Die Gehaltserhöhungen für die AT'ler waren sehr mau die 
letzten Jahre, Tariferhöhungen bei IG BCE und IGM waren deutlich höher, 
das ärgert einen dann doch mal. Trotzdem ist das Jammern auf hohem 
Niveau und da man, wenn man will und bereit ist was zu leisten, auch 
gute Chancen auf Job Grades 5.2 oder auch 6.1 hat, relativiert sich das. 
Nur die 115k bei 35 h/Woche wie bei IGM gibt es eher nicht.

von doc ing (Gast)


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Seit 12 Jahren im Unternehmen, in 6.1 angekommen. 115k€ vor Bonus und 35 
h in der Woche sind möglich. Voraussetzung ist aber man kann seinen Job, 
ist gut vernetzt, geht der Politik geschickt aus dem Weg und liefert, 
soll heißen man ist effizient (jetzt ist Urlaub angesagt). Wenn man die 
Chance hat sein Team selbst aufzubauen, ist das in kurzer Zeit 
erreichbar. Dann aber darf man aber nicht immer weiter der Karotte 
hinterherhecheln. Das wird hier nämlich ständig versucht zu leben und 
verursacht den eigentlichen Stress.

von dr-ing (Gast)


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115k VOR Bonus ist aber schon Midpoint 6.2 oder 7.1. Das haben auch 
Betriebsleiter, die arbeiten eher mehr als 35h/Woche.

Wenn man aber chillig Gruppenleiter von 3 Leuten wird, dann vielleicht. 
Da ist aber viel Glück dabei.

Beitrag #6325913 wurde von einem Moderator gelöscht.
von doc ing (Gast)


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Ich schrieb 6.1, bitte genau lesen.
Betriebsleiter unter 7.1 ist "selbst dran schuld".

Wenn eine Einheit fähig ist, werden sogar Ing. 6.1

von dr-ing (Gast)


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doc ing schrieb:
> Ich schrieb 6.1, bitte genau lesen.
> Betriebsleiter unter 7.1 ist "selbst dran schuld".
>
> Wenn eine Einheit fähig ist, werden sogar Ing. 6.1

Ich kann schon lesen. 115k ist nunmal über dem Midpoint von 6.1, wenn du 
das schon erreicht hast, sehr gut.

Und ja stimmt, es gibt sogar Ing. in 6.2, die erste Expertenstufe. Wenn 
man das mit Betriebsleitern vergleicht ist das echt spannend.

Beitrag #6326195 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6329249 wurde von einem Moderator gelöscht.
von doc ing (Gast)


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Link Or It Didn't Happen!

Beitrag #6329316 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6329571 wurde von einem Moderator gelöscht.
von zippzapp (Gast)


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Dividende 2020
BASF 2,30
Daimler 0,90
Spricht Bände, welche Branche demnächst zerplatzen wird.

von hääh (Gast)


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Was soll dieser Vergleich? Schreib noch Aktienwert, Eigenkapital, Ebit 
usw. dazu, dann hilft das vielleicht.

von BASF-Experte (Gast)


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Für die weniger führungsaffinen ist evtl. die Expertenlaufbahn 
interessant. Senior Scientist in 6.1 oder Principal Scientist in 6.2. 
Langer Atem vorausgesetzt. Ist eher die Belohnung gegen Ende des 
Berufslebens, wenn die Leute schon ein paar Kräfte in der BASF gelassen 
haben. Nicht zuletzt spielt die Dauer der Betriebszugehörigkeit eine 
Rolle. Außerhalb der BASF gezeigtes Expertentum wird wenig anerkannt, 
nur wer quasi von Innen nach Außen wirkt hat Chancen.
In der Betriebswelt wäre ich vorsichtig. Da gibt es viele Betriebe, wo 
das Production Manager Gehalt (~6.2) extrem sauer verdient ist. Darf man 
natürlich nicht zugeben ;-) Ergo viele verlorene Seelen, die auf eine 
gute Rückkehr in die Entwicklung als GL o.ä. spekulieren. Manchmal 
wird's dann auch nur ein Seniorteamleiter.
Generell stagniert das Gehaltsniveau der BASF stark ähnlich wie die 
gesamte Firma. Ist heute in machen Teilen ein recht schlechtes 
Preis-Leistungs-Verhältnis.

von Jo S. (Gast)


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BASF-Experte schrieb:

> Senior Scientist in 6.1 oder Principal Scientist in 6.2

Euros?

> Dauer der Betriebszugehörigkeit

Senioritätsprinzip?

> In der Betriebswelt wäre ich vorsichtig. Da gibt es viele Betriebe, wo
> das Production Manager Gehalt (~6.2) extrem sauer verdient ist.

Wieviele Untergebene befiehlt so ein Manager?

> Seniorteamleiter

€?

von Dr. No (Gast)


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Guggst du bei IGBCE.

von Hombre (Gast)


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BASF baut auch weitere stellen ab , ist aber im Vergleich zur 
autoindustrie wohl noch recht glimpflich was da abläuft.

von Wort zum Sonntag (Gast)


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Deutschland ist Weltmeister bei der Verwaltung und bei Abschreibungen. 
Erst nach dem
minutiös verwalteten Untergang wird wieder investiert und aufgebaut 
werden. War in Deutschland bis heute immer so gewesen.

von Testrig (Gast)


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Jemand Erfahrung mit dem Standort Münster? Da lief es die letzten Jahre 
eher mau. Kann jemand was zum aktuellen Betriebsgeschehen beitragen?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Testrig schrieb:
> Jemand Erfahrung mit dem Standort Münster? Da lief es die letzten
> Jahre eher mau. Kann jemand was zum aktuellen Betriebsgeschehen
> beitragen?

Nun ja, was läuft in Münster nicht mau? In Münster regnet's oder es 
läuten die Glocken.

von I'm the baus (Gast)


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War mal bei denen aber nicht in Münster. Münster ist halt viel 
autozuliefergeschäft ,  Lacke für VW usw. Wie das ist kann man sich 
denken. Ruf der Bude in Münster schien trotzdem immer recht ordentlich 
bei den Mitarbeitern.

von Elektrofan (Gast)


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> BASF als Arbeitgeber für Ingenieure

Erinnert mich an ein Erlebnis von gaaanz früher:

Kurz vor Weihnachten 1983, nahm ich, als damaliger Candidus
Dipl.-Ing. für E-Technik, als "Gast" an einer Exkursion bei der
Fa. Henkel in Düsseldorf
(u.a. Produzent von 'Fa', der ersten Schmiere zum Duschen, deren
Werbung

http://www.wirtschaftswundermuseum.de/mediapool/82/820701/resources/44448011.jpg

wenigstens die Männer gut fanden)

teil.

Den Exkursionsteilnehmern wurde besonders kundgetan,
dass

"Die Situation zum Verkauf von Persil etc."

immer schwieriger werde, z.B. wären die Produkte in Nordafrika
(Algerien) kaum noch konkurrenzfähig ...

Trotzdem bzw. deswegen würden "besonders kreative" Fachkräfte
'aktuell' verstärkt gesucht.

Auf meine Nachfrage, ob sich sich diese Suche denn auch auf
E-Ingenieure (z.B. Nachhaltigkeit bei den energieintensiven Prozessen)
bezöge, wurde durch die Blume mitgeteilt, dass an dieser Stelle
"momentan eher weniger Bedarf" bestehe.

von Black Hole (Gast)


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Elektrofan schrieb:
> deren
> Werbung
>
> http://www.wirtschaftswundermuseum.de/mediapool/82/820701/resources/44448011.jpg
>
> wenigstens die Männer gut fanden)

1980er das waren noch Zeiten in der Werbung.
Heute wäre das zu sexistisch, zu weiß, zu dies zu das...
Trotzdem ästhetisch anzuschauen, anders als das hier
https://www.dove.com/de/stories/campaigns/real-beauty-runs-deeper.html
Die Damen sollten sich etwas anziehen. Wo ist der Quotenmann?

von Mark B. (markbrandis)


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Black Hole schrieb:
> 1980er das waren noch Zeiten in der Werbung.
> Heute wäre das zu sexistisch

Was es ja auch ist.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Mark B. schrieb:
> Black Hole schrieb:
>> 1980er das waren noch Zeiten in der Werbung.
>> Heute wäre das zu sexistisch
>
> Was es ja auch ist.

Es ist doch nur Natur abgebildet. Was soll daran schlimm sein? "Sex 
sells" ist jetzt keine neue Erkenntnis, die gab es damals auch schon.

: Bearbeitet durch User
von Mark B. (markbrandis)


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Senf D. schrieb:
> Es ist doch nur Natur abgebildet. Was soll daran schlimm sein? "Sex
> sells" ist jetzt keine neue Erkenntnis, die gab es damals auch schon.

Nur stimmt die Erkenntnis so pauschal eben nicht.

https://onlinemarketing.de/unternehmensrichtlinien/sex-doesnt-sell-meta-analyse

: Bearbeitet durch User
von Jo S. (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Mark B. schrieb:
>> Black Hole schrieb:
>>> 1980er das waren noch Zeiten in der Werbung.
>>> Heute wäre das zu sexistisch
>>
>> Was es ja auch ist.
>
> Es ist doch nur Natur abgebildet. Was soll daran schlimm sein? "Sex
> sells" ist jetzt keine neue Erkenntnis, die gab es damals auch schon.

Aber damals gab es noch nicht so viele Feministinnen.  :)

von PAP (Gast)


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Danilo H. schrieb:
> Evobus (Daimler Busse) und John Deere
> (Landmaschinen).

Ist vielleicht nicht so prall im Moment, nur wenn man Bock hat in einen 
Krisenladen einzusteigen. Konfetti und Luftschlangen wird's am ersten 
Arbeitstag nicht geben. Eher jede Menge alte, griesgrämige Gesichter:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/neu-ulm-setra-vor-langer-durststrecke-100.html

Beitrag #6464363 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dr. A. Fissur (Gast)


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Systemgewinner schrieb im Beitrag #6464363:
> weitergeht vögelt man ne
> frau die früher ein mann war und weiß es gar nicht - die wissenschaft
> machts möglich

Ein Loch ist ein Loch :)

von Viatorem (Gast)


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Systemgewinner schrieb im Beitrag #6464363:
> ja stimmt, das aids der gesellschaft. frauen und männer sind gleich und
> überall frauenquote, aber nicht auf dem bau wo man sich abrackern muss.
> nur in büros mit sitzheizung. najo, wenns so weitergeht vögelt man ne
> frau die früher ein mann war und weiß es gar nicht - die wissenschaft
> machts möglich.

Von mir aus, die Weiber dürfen die Akademie, DAX 30 Unternehmen, und die 
Öffentliche Dienst haben. Die seit den 60er feministische Hirnwäsche hat 
funktioniert. Frauen wirklich glauben, dass 50 Stunden pro Woche beim 
Arbeiten zu verbringen ist cool, dass der Erziehung von den eigenen 
Kindern outzusourcen ist in Ordnung, und dass die Arbeit einer befreit.

Jetzt zum Thema:

Wie ist die Arbeitsklima beim BASF am Hauptstandort? ich habe einige 
Stellen im Embedded Bereich gesehen. Wird Leistung beim BASF gut 
belohnt? Gibt es eine Möglichkeit dort weiter aufzusteigen als nicht 
Frau/Trans/x? Muss man zu einer bestimmte Partei gehören, um ein Teil 
von BASF zu werden?

von Marx W. (Gast)


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Viatorem schrieb:
> Wie ist die Arbeitsklima beim BASF am Hauptstandort?
Arbeitsklima?
Wenn`s eine Arbeitsklimaanlage zum kaufen gäbe, würde ich dir den 
Prospekt schicken, dann kannste vllt. mal Vorort dich erkundigen wie der 
IST-Zustand bei BASF in LU ist.
> ich habe einige
> Stellen im Embedded Bereich gesehen.
WO?
> Wird Leistung beim BASF gut
> belohnt?
Warum? Für den AN ist doch wichtig wie seine Rendite ist, bezogen auf 
Arbeitseinsatz und Output (vulgo Kohle).
> Gibt es eine Möglichkeit dort weiter aufzusteigen als nicht
> Frau/Trans/x?
Denke die werden schon auch noch Steigleitern haben um noch oben zu 
kommen.
> Muss man zu einer bestimmte Partei gehören, um ein Teil
> von BASF zu werden?
Traditionell ist die  Mitgliedschaft bei der Jungen Union förerlich. Bei 
den Malochern kann auch die Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft 
hilfreich sein.

von Doc-Ing (Gast)


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Mit diesem Freitext hier zum besten gegeben wirst Du bei "dem" BASF 
hochkant rausgeworfen bei einem Bewerbungsgespräch, und ich hoffe bei 
jedem anderen potentiellen Arbeitgeber ebenso.

Beitrag #6464663 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Doc-Ing (Gast)


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Ich übersetze das mal:

Gimme da truth schrieb im Beitrag #6464663:
> War jahrelang dort. Also :

"Ich weiss alles über BASF , und das auch noch besser als alle anderen 
hier."

> Stimmung meist schlecht.

"Ich habe immer gejammert, aber keiner hat zugehört"

> Gehalt gut. Preis Leistung eher schlecht.

"Ich wollte keine Leistung bringen, wurde aber trotzdem durchgefüttert"

> Aufstieg möglich aber unwahrscheinlich.

"Ich bin enttäuscht, dafür nicht belohnt worden zu sein"

> Partei ist egal. Der Laden ist konservativ. Wichtig ist den richtigen
> Vorgesetzten in den Arsch zu kriechen.

"Ich dachte, meinem Vorgesetzen in den Arsch zu kriechen, reicht aus"

> FrauenQuote gibt es.

"Ich fühlte mich ungerecht behandelt"

>
> Ist wie Bundeswehr in der chemischen Fabrik.

"Ich will nur Dienst nach Vorschrift machen"

Beitrag #6464850 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6465197 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Doc-Ing (Gast)


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FCK schrieb im Beitrag #6465197:
> Dumme Sau!

Geistreicher Beitrag!

Zum Glück bleibt diese eloquent und gewitzt vorgebrachte Beleidigung für 
die Nachwelt erhalten.
Cheers: Auf dass auch noch Generationen nach uns an solch Wortwitz und 
vor Selbstdarstellung trotzender blendender Logik teilhaben können und 
sich erbauen dürfen.

Beitrag #6465425 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marx W. (Gast)


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Doc-Ing schrieb:
> FCK schrieb im Beitrag #6465197:
>> Dumme Sau!
Eine Sau ist nicht dumm!
Nur echte Schweine sind es!
> Geistreicher Beitrag!
>
> Zum Glück bleibt diese eloquent und gewitzt vorgebrachte Beleidigung für
> die Nachwelt erhalten.
> Cheers: Auf dass auch noch Generationen nach uns an solch Wortwitz und
> vor Selbstdarstellung trotzender blendender Logik teilhaben können und
> sich erbauen dürfen.
Du solltest das Genre wechseln, mit deinen Stil kannste jeden Posten im 
Bundestag&Bundesregierung vollumfänglich ausfüllen!

von Doc-Ing (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Doc-Ing schrieb:
>> FCK schrieb im Beitrag #6465197:
>>> Dumme Sau!
> Eine Sau ist nicht dumm!
> Nur echte Schweine sind es!
>> Geistreicher Beitrag!
>>
>> Zum Glück bleibt diese eloquent und gewitzt vorgebrachte Beleidigung für
>> die Nachwelt erhalten.
>> Cheers: Auf dass auch noch Generationen nach uns an solch Wortwitz und
>> vor Selbstdarstellung trotzender blendender Logik teilhaben können und
>> sich erbauen dürfen.
> Du solltest das Genre wechseln, mit deinen Stil kannste jeden Posten im
> Bundestag&Bundesregierung vollumfänglich ausfüllen!

Danke für die Blumen. Würde mich aber wahrscheinlich nicht wohlfühlen 
dort. Die Technik in der Chemie macht mir Spaß. Zoten dürfen da auch 
gedroschen werden und das Gegenüber freut sich dort wenigstens ehrlich 
über die Abwechslung.

von FCK (Gast)


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Das klingt nach Regelungstruppe L5XX. Auf jeden Fall hat der BASF 
Brainwash bei dir gut funktioniert.

von oho (Gast)


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flyer schrieb:
> Allerdings ist Ludwigshafen zwar ein guter Arbeitsort
> (BASF) und zum Wohnen, zum Einkaufen würde ich allerdings auf die andere
> Rheinseite wechseln, dort gibt es bessere Geschäfte und die Innenstadt
> ist nicht so verödet wie in Ludwigshafen

kann ich garnicht bestätigen. Mannheimt ist die räudugste Stadt die ich 
kenne. Und das soll was heißen! Komme ausm Pott und bin hohen 
Ausländeranteil gewohnt

Beitrag #6465809 wurde von einem Moderator gelöscht.
von FCB (Gast)


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Mannheim und Ludwigshafen sind beides shithole cities. So wie bald 80% 
der ehem. deutschen Städte.

von Doc-Ing (Gast)


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Du wirst bald alle Kickervereinigungen durch haben. Dein unconscious 
bias trägst Du für andere sehr offensichtlich vor Dir her.

Beitrag #6466238 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6466239 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6466368 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6467011 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6467035 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6467175 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Doc-Ing (Gast)


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Das war ja nicht so gut schrieb im Beitrag #6467175:
> Du musst immer das letzte Wort haben, typisch Aniliner.

Ich wusste nicht, dass Du was zu sagen hast.

Aber ich lasse Dir gerne das letzte Wort, wenn es sicher auch das letzte 
ist.

von rbx (Gast)


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Elektrofan schrieb:
> Auf meine Nachfrage, ob sich sich diese Suche denn auch auf
> E-Ingenieure (z.B. Nachhaltigkeit bei den energieintensiven Prozessen)
> bezöge, wurde durch die Blume mitgeteilt, dass an dieser Stelle
> "momentan eher weniger Bedarf" bestehe.

Ja, man darf nicht vergessen, den Begriff "Nachhaltigkeit" von der 
Nachhaltigkeit des Einkommens aus zu betrachten bzw. zu bewerten.

Wenn man etwas genauer hinsieht, kann man zwei sehr gegensätzliche 
Muster erkennen. Das eine ist Religiös angehaucht (Abt. Askese) und das 
andere eher Lobbytechnisch/pragmatisch.


Was mich aber auch sehr (sehr) beeindruckt hatte, war der Unterschied 
zwischen Karre frisieren und (Ing-)frisierte Karre kaufen.
( 
https://www.motorradonline.de/supersportler/auf-achse-honda-vf-500-f-ii-und-yamaha-rd-500-lc-extrem-sportler/ 
)

Derweil häufen sich in den Garagen oder auch in den Musikstudios defekte 
oder unbenutzte Geräte.

von Hallo Herr Prof ich hab mich auch schon wieder ein (Gast)


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Völlig wirrer Beitrag.

Beitrag #6475557 wurde von einem Moderator gelöscht.
von rbx (Gast)


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Ja schrieb im Beitrag #6475557:
> BASF sucks.

Ich habe noch ganz viele Disketten und andere Datenträger von BASF. Da 
müsste man eigentlich die weniger verwirrten E-Spezies mal fragen: How 
comes?

von Hier ist die Zentrale (Gast)


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rbx schrieb:
> Ich habe noch ganz viele Disketten und andere Datenträger von BASF. Da
> müsste man eigentlich die weniger verwirrten E-Spezies mal fragen: How
> comes?

Die BASF ist irgendwann aus dem Magnetbandgeschäft ausgestiegen und hat 
den Bereich zugemacht. CD-ROM und DVD hat dann dort nicht mehr richtig 
funktioniert, da waren andere schneller. Kleines Beispiel für 
Disruption.

von BASF HR (Gast)


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muss uns mal wieder ins Gespräch bringen, steht in meiner 
Zielvereinbarung
Als Zykliker geht es BASF jetzt schon wieder bombig, also her mit euren 
Bewerbungen. Aktienkurs wird bald von 65 auf 165 steigen. F.B. kaufen, 
kaufen , kaufen!

von Dr.-Ing. (Gast)


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Wann ist "bald"? 1/2 Jahre später gesunken auf 60€.
Über das Niveau im BASF Gehaltssystem AT lacht man in manchen Branchen.

Beitrag #6915414 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Richtiger Ingenieur (Gast)


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BASF HR schrieb im Beitrag #6915414:
> für das beste Team der Industrie.
Hahaha,

vor etwa einem Jahr hat die BASF ein neues Team im Bereich Sensorik und 
BV aufgemacht. Gleich 3 Headhunter haben mir das Profil geschickt. Nach 
einem Gespräch übers Internet kam raus, dass das durchaus was für mich 
ist. Offiziell suchten sie einen erfahren Mann als Teamleiter, sowohl 
Digitaltechnik, als auch Analogtechnik und viel Sensorerfahrung wurde 
gesucht. Habe ich. Alle waren begeistert!

Nach 3 Wochen dann die Absage! Ohne Begründung, nur "jemand der besser 
passt". Stimmt aber hinten und vorne nicht: Eingestellt haben sie als 
Teamleiter einen 35-jährigen, der jetzt einige 30-jährige mit seiner 
gewaltigen Erfahrung "führt". Man kann die Profile in linkedin und XING 
anschauen. Der Teamleiter hat gerade mal Ahnung von Digitaltechnik und 
Software, ansonsten SCRUM und schon nach 2 Jahren Entwicklungstätigkeit 
einen Teamleiter gemacht. Sehr sehr dünnes Eis, würde Frederick sagen 
...

Nein, die BASF zahlt zwar nach Chemie, aber trotzdem eben nach Tarif und 
da ist schon sehr früh Ende im Gelände! Da kriegt man eben nur 
promovierte Anfänger. Also: Anfänger, die eine Weile in Klischen waren 
und dann zum Teamleiter "promoviert" wurden, weil sonst keiner da war. 
Daher haben sie dann "Führungserfahrung" und "kennen die Branche".

Praktisch ist der Hauptgrund, dass sie billig sind. Für solche 
Einstellungsoffensiven gibt es klare Budgets. Vor allem auch, damit 
andere nicht neidisch werden.

Beitrag #6915454 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Shorty (Gast)


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Richtiger Ingenieur schrieb:
> Vor allem auch, damit andere nicht neidisch werden.

Man achtet in den Konzernen peinlich genau drauf, dass die Gehälter 
keine grossen Unterschiede aufweisen, aus dem Grund dass die anderen 
nicht neidisch werden.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> Man achtet in den Konzernen peinlich genau drauf, dass die Gehälter
> keine grossen Unterschiede aufweisen, aus dem Grund dass die anderen
> nicht neidisch werden.

Es ist zwar richtig, dass die Gehaltsunterschiede in einem KMU sehr groß 
ausfallen können, aber auch im tarifgebundenen Konzern ist, am Beispiel 
Bayern, von EG 9 (z.B. als frisch gebackener Bachelor) bis EG 12 mit 
jeweils unterschiedlicher Leistungszulage sowie AT-Verträgen ziemlich 
viel Spielraum (ca. 50k bis 120k € Bruttojahresgehalt). "Keine großen 
Unterschiede" würde ich das nun nicht gerade nennen.

von FSAB (Gast)


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Richtiger Ingenieur schrieb:
> BASF HR schrieb im Beitrag #6915414:
>> für das beste Team der Industrie.
> Hahaha,
>...
>
> Nach 3 Wochen dann die Absage! Ohne Begründung, nur "jemand der besser
> passt". Stimmt aber hinten und vorne nicht: Eingestellt haben sie als
> Teamleiter einen 35-jährigen, der jetzt einige 30-jährige mit seiner
> gewaltigen Erfahrung "führt". Man kann die Profile in linkedin und XING
> anschauen. Der Teamleiter hat gerade mal Ahnung von Digitaltechnik und
> Software, ansonsten SCRUM und schon nach 2 Jahren Entwicklungstätigkeit
> einen Teamleiter gemacht. Sehr sehr dünnes Eis, würde Frederick sagen
> ...
>

Ich arbeite seit 4 Jahren bei BASF und kann dir sagen dass es bei BASF 
eben NICHT
um die "Hardskills" geht, sondern darum, in die Hierarchie 
"reinzupassen". Zumindest für Maschinenbau und Elektroingenieure. Auf 
die Papierqualifikationen wird natürlich schon auch geschaut, allerdings 
ist der Hierarchie jemand, der sich gut verkaufen kann, lieber als 
jemand der tatsächlich weiß wovon er redet. Erstere überzeugen durch 
fremde Gedanken, die sie nicht als solche kennzeichnen und werden 
dadurch zum Potenzialkandidaten für Beförderungen wohin auch immer. 
Letztere wirken eher bedrohlich weil sie die Hierarchie in Frage stellen 
könnten. Wenn man schuldenfrei, kinderlos, unverheiratet und 
hochqualifiziert ist, kann ich BASF nicht empfehlen. Wenn man das Geld 
braucht, sich in Hierarchien wohlfühlt, nicht allzu genau bescheid weiß 
aber sich gut verkaufen kann, ist man bei BASF richtig. Ich befinde mich 
aktuell auf der Suche nach einer Alternative.

von Senf D. (senfdazugeber)


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FSAB schrieb:
> Ich arbeite seit 4 Jahren bei BASF und kann dir sagen dass es bei BASF
> eben NICHT
> um die "Hardskills" geht, sondern darum, in die Hierarchie
> "reinzupassen".
> Zumindest für Maschinenbau und Elektroingenieure.

Das ist doch eine gute Nachricht, und bestätigt meine These, dass Soft 
Skills sehr wichtig sind.

: Bearbeitet durch User
von Anne Lieen (Gast)


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FSAB schrieb:
> Ich befinde mich
> aktuell auf der Suche nach einer Alternative.

Gratuliere. Ich weiß wovon ich rede.

Senf D. schrieb:
> Das ist doch eine gute Nachricht, und bestätigt meine These, dass Soft
> Skills sehr wichtig sind.

Du kennst die BASF nicht. Dort geht es nicht um Soft Skills.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Anne Lieen schrieb:
> Du kennst die BASF nicht.

Das stimmt.

> Dort geht es nicht um Soft Skills.

Sondern? Meinst du Filz und Vetternwirtschaft?

von Anne Lieen (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Meinst du Filz und Vetternwirtschaft?

Sicher nützt es, den ChefChef als Saufkumpanen zu haben oder von weit 
oben protegiert zu werden. Dann klappt es mit der Beförderung trotz 
offensichtlicher Überforderung. Endet für manche im Burn-Out für andere 
im Golfclub.
Was ich eher meinte ist eine extrem, wirklich extrem, hierarchische 
Unternehmenskultur mit Mikro- bis Nanomanagement. Das ist für begabte 
Akademiker, von denen viele in die BASF-Forschung einsteigen, völlig 
unattraktiv, da man für eigenständiges Arbeiten ausgebildet wurde. Viele 
bleiben dann trotzdem in der Hoffnung auf den nächsten Job Grade oder 
wegen privater Verpflichtungen.
Skills wie gute, positive Kommunikation, ehrliche Übernahme von 
Verantwortung etc. sind letztendlich im BASF-System nicht schädlich, 
bringen aber auch wenig oder nichts.

von rbx (Gast)


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Was mir eher Angst macht, ist die Sicherheitsfrage. Oder wie ist es zu 
erklären, das so ein Schweißer die falschen Rohrleitungen bearbeitet?

Darüberhinaus hatte ich vor einiger Zeit auf die Internetseite von 
Ludwigshafen geschaut und da hatte mich 100% Gehirngewaschen 
verschreckt. Ich meine, nicht weit von meinem Dorf, in einer Stadt im 
Landkreis wurden früher amtlich Hexen verbrannt bzw. wurden regelmäßig 
Kandidaten dort hingefahren.

Mir machen solche Entwicklungen Angst.

Auf der anderen Seite hatte ich mal in meinen Erinnerungen gekramt, bzw. 
kramen müssen, denn wenn gewisse Dinge gut laufen, frage ich mich auch: 
Wie kann das sein?

Dann ist mir aufgefallen, dass ich vor vielen vielen Jahren mal für ein 
paar Stunden in Ludwigshafen war.
Ich weiß nicht genau, ob ich überhaupt aus dem Auto ausgestiegen bin 
damals. Falls ja, wohl auch nur für kurze Zeit.

Sich "riechen" können spielt öfter eine Rolle im Zusammenleben - wie 
auch so ein Faktor wie zusammen gut können.

Da profitieren (normalerweise) beide Seiten von.

von Holger (Gast)


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Anne Lieen schrieb:
> Was ich eher meinte ist eine extrem, wirklich extrem, hierarchische
> Unternehmenskultur mit Mikro- bis Nanomanagement. Das ist für begabte
> Akademiker, von denen viele in die BASF-Forschung einsteigen, völlig
> unattraktiv, da man für eigenständiges Arbeiten ausgebildet wurde.

Ja glaubst du, das interessiert irgendwen wofür Einsteiger ohne 
Erfahrung ausgebildet sind? Dass in den Firmen irgendwer die Chefs 
darauf überwacht, ob sie Micromanagement betreiben? So lange die Zahlen 
stimmen, die sie abliefern, haben die Narrenfreiheit und es wird 
gegeschaut. Um diesen Mief zu übertünchen gibt es dicke Employee 
Branding Bullshit-Prospekte. Also für die Öffentlichkeit. In den 
Unternehmen liest die keiner.

von Energieexperte (Gast)


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Durch die fossile Abhängigkeit des Geschäftsmodells wird BASF medial 
inzwischen neben Waffenherstellern und Atomkraftwerken gestellt. Nicht 
nachhaltig in der neuen Taxonomie.

von Habicht Habeck (Gast)


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Energieexperte schrieb:
> Durch die fossile Abhängigkeit des Geschäftsmodells wird BASF medial
> inzwischen neben Waffenherstellern und Atomkraftwerken gestellt. Nicht
> nachhaltig in der neuen Taxonomie.

Kann man die deutsche Autoindustrie gleich mit hinzustellen und 
eigentlich auch fast den gesamten Rest der deutschen Industrie. Wir 
haben die teuerste Primärenergie von allen Industrieländern und die 
Preise gehen hier weiter steil wie Elons Raketen. Das hat sich hier bald 
alles komplett erledigt und wir müssen uns auf Biolandwirtschaft mit 
Handpflug spezialisieren.

von Zocker_60 (Gast)


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> von Habicht Habeck (Gast)
> 10.05.2022 18:25

> Das hat sich hier bald alles komplett erledigt und wir müssen uns auf
> Biolandwirtschaft mit Handpflug spezialisieren.

So ist es.

Und der elektrische Strom wird durch aufgestellte Fahrräder mit 
Strampeln erzeugt.

Alternativ können wir den Strom aber auch von den Franzosen kaufen. Dort 
sind acht neue Kernkraftwerke geplant.

von J. Gaga-Rin (Gast)


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Zocker_60 schrieb:
> acht neue Kernkraftwerke geplant.

Das ist nur Bestandserhaltung, wenn überhaupt.

Und die Nasa plant eine Mondlandung; bisher wird aber vor allem eifrig 
geplant und geredet und wenig gelandet:
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/weltraum/nasa-stellt-artemis-plan-zur-mond-landung-und-bau-einer-mondbasis-vor/

von Doc-Ing (Gast)


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Whataboutism. "Hier schauh auf dieses glänzende Ding... nicht auf die 
eigentliche Diskussion".

Beitrag #7198843 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7198897 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7198938 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7198992 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7199086 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7199117 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7199134 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7199162 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7199191 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7199196 wurde von einem Moderator gelöscht.
von F. B. (finanzberater)


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Die Lage in der Chemiebranche ist dramatisch. "Hier stehen 
Hunderttausende Jobs auf der Kippe"

https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/chemie-hier-stehen-hunderttausende-jobs-auf-der-kippe/28701996.html

von Herbert B. (Gast)


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F. B. schrieb:
> Die Lage in der Chemiebranche ist dramatisch. "Hier stehen
> Hunderttausende Jobs auf der Kippe"

https://www.derstandard.at/story/2000020855448/chemie-ist-boese-und-vergiftet-uns-alle

von F. B. (finanzberater)


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Hohe Energiepreise: BASF-Chef muss Kosten dringend senken

Insbesondere Deutschland sollen angesichts der sich verschlechternden 
Rahmenbedingungen im Fokus des Sparprogramms stehen.

Betriebsratschef: "Wenn Stellen wegfallen, muss auch die entsprechende 
Arbeit wegfallen. Diese darf nicht auf noch mehr Schultern verteilt 
werden."

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/basf-martin-brudermueller-will-stellen-abbauen-und-kosten-dauerhaft-senken-a-3e2afb7d-3ffc-4771-a84a-5003c569098b

D.h. bevor hier mehr gearbeitet wird, sollen die Arbeitsplätze lieber 
dauerhaft ins Ausland verlagert werden.

von Rainer Z. (mrpeak)


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F. B. schrieb:
> 
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/basf-martin-brudermueller-will-stellen-abbauen-und-kosten-dauerhaft-senken-a-3e2afb7d-3ffc-4771-a84a-5003c569098b
> D.h. bevor hier mehr gearbeitet wird, sollen die Arbeitsplätze lieber
> dauerhaft ins Ausland verlagert werden.

Als BASF-Aktionär begrüße ich jede Entscheidung, die mir eine attraktive 
Rendite beschert.

von U. B. (Gast)


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> BASF als Arbeitgeber für Ingenieure

Auf jeden Fall die erstbeste(letzte) Adresse!

Noch mal dran erinnert:

Weil die von uns allerdringends benötigten Fachkäfte/iNNen doch zum
Verrecken nicht nach hier kommen wollen, zieht BASF aktuell halt
einfach in bessere Gefilde (à la Kalkutta?) um.

Was soll'n wir hier Verbliebende also machen?

Die Lösung liegt auf der Hand:
Auswandern in solch eine Region,
und falls opportun, dort Asyl anmelden.

Wenn in der Bewerbung dann noch steht, dass man sein Geschlecht
mehrfach erfolgreich gewechselt hat, steht einer auf zwei Wochen
befristen Einstellung bei BASF
gar nix nmehr im Wege -ausser Putin-.

SCNR

von F. B. (finanzberater)


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U. B. schrieb:
> Weil die von uns allerdringends benötigten Fachkäfte/iNNen doch zum
> Verrecken nicht nach hier kommen wollen, zieht BASF aktuell halt
> einfach in bessere Gefilde (à la Kalkutta?) um.

Nein, nicht weil die Fachkräfte fehlen, sondern weil die IGBCE-Gehälter 
zu hoch sind. In der Vergangenheit blieben die deutschen Unternehmen auf 
dem Weltmarkt konkurrenzfähig, weil man die unverschämten 
Gehaltsforderungen der Gewerkschaften durch billige Energie aus Russland 
kompensieren konnte. Damit ist jetzt Schluss. Jetzt hat man unverschämte 
Gehaltsforderungen, Verzehnfachung der Energiepreise und dazu noch 
fehlende Sicherheit bei der Energieversorgung. Wenn die Konzerne 
überleben wollen, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als in Ausland 
zu verlagern, da die Gewerkschaften die notwendigen Gehaltskürzungen 
sabotieren.


Bedrohliche Zahlen: Industrie flieht ins Ausland. Diejenigen, die diese 
Möglichkeit nicht haben, stehen vor dem Aus.

https://www.focus.de/finanzen/news/basf-investiert-in-china-wenn-deutschland-nicht-gegensteuert-flieht-die-industrie-ins-ausland_id_172633199.html

von IT G. (it-guy)


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Stimmt alle fordern und bekommen zu viel Geld. Außer FB der ja laut 
eigener Aussage eh schon IGM Gehalt bekommt weil er halt der geilste 
ist.
IGBCE ist btw unter IGM.
Also mal wieder ein reiner Troll und laber Post unseres H4 Empfängers 
und bettnässers mit Hass auf jeden der nicht gleich mies bezahlt wird.

von F. B. (finanzberater)


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IT G. schrieb:
> Stimmt alle fordern und bekommen zu viel Geld. Außer FB der ja laut
> eigener Aussage eh schon IGM Gehalt bekommt weil er halt der geilste
> ist.

Ich habe keine Gehaltserhöhung gefordert, die 5 % Gehaltserhöhung im 
Sommer gab es einfach so für jeden in der Firma.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Ich habe keine Gehaltserhöhung gefordert, die 5 % Gehaltserhöhung im
> Sommer gab es einfach so für jeden in der Firma.

Das ist relativ normal, wenn man in einer Premium-Klitsche arbeitet, da 
stehen die Gehälter der Mitarbeiter eben an allererster Stelle bei der 
Geschäftsführung. Da gibt es auch gerne mal heimlich eine 
Gehaltserhöhung für alle zwischendurch ohne sie zu kommunizieren, denn 
man will ja auch niemanden übermotivieren. Die bösen Konzerne dagegen 
rücken einfach nur Erhöhungen heraus, wenn es vorher einen 
Tarifabschluss oder einen neuen Haustarifvertrag gab.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> Das ist relativ normal, wenn man in einer Premium-Klitsche arbeitet, da
> stehen die Gehälter der Mitarbeiter eben an allererster Stelle bei der
> Geschäftsführung. Da gibt es auch gerne mal heimlich eine
> Gehaltserhöhung für alle zwischendurch ohne sie zu kommunizieren, denn
> man will ja auch niemanden übermotivieren. Die bösen Konzerne dagegen
> rücken einfach nur Erhöhungen heraus, wenn es vorher einen
> Tarifabschluss oder einen neuen Haustarifvertrag gab.

Du willst mich wieder der Lüge bezichtigen, weil du nicht wahrhaben 
willst, dass man in unserer Klitsche nicht für eine Gehaltserhöhung 
streiken muss wie in deinem tollen IGM-Konzern?

Wie ich schon geschrieben hatte, orientiert sich die Geschäftsleitung 
normalerweise an den Tarifabschlüssen. D.h. wenn es für euch eine 
Tariferhöhung um x % gibt, gibt es auch bei uns automatisch eine 
Gehaltserhöhung um x %. Warum es jetzt außerplanmäßig diese 5 % 
Gehaltserhöhung gab, weiß ich nicht. Vielleicht laufen die Geschäfte so 
gut, dass man sich das leisten konnte. In Zeiten des Fachkräftemangels 
ist es ja wichtig, die guten Mitarbeiter bei Laune zu halten.

von IT G. (it-guy)


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F. B. schrieb:
> IT G. schrieb:
>> Stimmt alle fordern und bekommen zu viel Geld. Außer FB der ja laut
>> eigener Aussage eh schon IGM Gehalt bekommt weil er halt der geilste
>> ist.
>
> Ich habe keine Gehaltserhöhung gefordert, die 5 % Gehaltserhöhung im
> Sommer gab es einfach so für jeden in der Firma.

Dein Hirn mal wieder auf Urlaub?
Von Gehaltserhöhung schrieb ich nix nur du sagst: IGM ist überbezahlt 
usw blabla aber in anderen Posts so: lol IGM lieg ich ja schon drüber 
bzw gleich viel und das im KMU

Merkste oder nicht?
IGM = Überbezahlte Affen
FB = IGM Gehalt
Aber FB = verdient noch zu wenig bzw verdient ok

Jetzt leg mal die Logik an

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Könnt ihr eure persönlichen Befindlichkeiten bitte per PN auskaspern?

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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F. B. schrieb:
> Warum es jetzt außerplanmäßig diese 5 %
> Gehaltserhöhung gab, weiß ich nicht.

Dann frag doch mal nach, nicht dass sich die Payroll-Dame einfach 
vertippt hat und du alles wieder zurückzahlen musst. Könnte unangenehm 
werden bei 0€ Kontostand, wenn du gerade mal wieder "all in" gegangen 
bist.

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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Weich W. schrieb:
> Dann frag doch mal nach, nicht dass sich die Payroll-Dame einfach
> vertippt hat und du alles wieder zurückzahlen musst. Könnte unangenehm
> werden bei 0€ Kontostand, wenn du gerade mal wieder "all in" gegangen
> bist.

Da alle Kollegen, mit denen ich gesprochen habe, diese Gehaltserhöhung 
auch bekommen haben, wird es schon seine Richtigkeit haben.


IT G. schrieb:
> Jetzt leg mal die Logik an

Die Logik ist ganze einfach: Unsere Klitsche kann es sich offensichtlich 
leisten, freiwillig eine Gehaltserhöhung zu zahlen, weil die Mitarbeiter 
so produktiv sind. IGM-Konzerne dagegen geben nie freiwillig eine 
Gehaltserhöhung, sondern immer muss für eine Gehaltserhöhung gestreikt 
werden.


Düstere Prognose für die deutsche Wirtschaft: "Das Schlimmste kommt 
noch"

https://www.focus.de/finanzen/boerse/einbrueche-befuerchtet-duestere-prognose-fuer-die-deutsche-wirtschaft-das-schlimmste-kommt-noch_id_175349172.html

von Mark B. (markbrandis)


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Rainer Z. schrieb:
> Als BASF-Aktionär begrüße ich jede Entscheidung, die mir eine attraktive
> Rendite beschert.

Das ist natürlich zu kurz gedacht.

Was ist, wenn eine Entscheidung die Rendite zwar kurzfristig steigert, 
aber auf lange Sicht das Unternehmen schwächt?

von Rainer Z. (mrpeak)


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Mark B. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>
>> Als BASF-Aktionär begrüße ich jede Entscheidung, die mir eine attraktive
>> Rendite beschert.
>
> Das ist natürlich zu kurz gedacht.
> Was ist, wenn eine Entscheidung die Rendite zwar kurzfristig steigert,
> aber auf lange Sicht das Unternehmen schwächt?

Na dann wird halt wie beim Fußball der Trainer ausgewechselt!

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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Mark B. schrieb:
> Das ist natürlich zu kurz gedacht.
>
> Was ist, wenn eine Entscheidung die Rendite zwar kurzfristig steigert,
> aber auf lange Sicht das Unternehmen schwächt?

Du meinst, die liegen alle falsch?

Der Automobilstandort Europa gerät immer mehr unter Druck – mit 
gravierenden Folgen. Immer mehr europäische und amerikanische Hersteller 
verlagern ihre E-Auto-Produktion nach China

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/europa-wird-laut-pwc-studie-2025-zum-autoimporteur-e-fahrzeuge-aus-china-a-dc899532-7bec-42ba-862e-3f3eae5ded69

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Du meinst, die liegen alle falsch?

Ja.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Du meinst, die liegen alle falsch?
>
> Ja.

Also lieber in Europa bleiben und pleite gehen?

von F. B. (finanzberater)


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Jetzt interessiert mich mal die Meinung von Senf.

The Chinese unit of German medical technology company Siemens 
Healthineers has unveiled a new strategy. Siemens Healthineers China 
will strive to make all its products in China. With 80 percent of 
Siemens Healthineers China’s products already made in the country, the 
company will gradually increase that.

https://www.yicaiglobal.com/news/siemens-healthineers-china-issues-new-strategy-to-fully-localize-production

Beitrag #7243577 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7243594 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7243672 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7244554 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Gehts auch ohne Politik?

Wenn nicht: falsches Forum!

von F. B. (finanzberater)


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Lothar M. schrieb:
> Gehts auch ohne Politik?
>
> Wenn nicht: falsches Forum!

Man muss ja die Ursachen und Urheber benennen, die für den Exodus der 
Industrie und die kommende Massenarbeitslosigkeit verantwortlich sind.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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F. B. schrieb:
> Man muss ja die Ursachen und Urheber benennen, die für den Exodus der
> Industrie und die kommende Massenarbeitslosigkeit verantwortlich sind.
Es ist ganz einfach: folge dem Geld.

Die Ursache sind abseits jeglicher Tagespolitik irgendwelche Leute, die 
weltweit verteilt ihren persönlichen finanziellen Gewinn maximieren 
wollen.

Oder meinst du, dass, wenn irgendeine wie auch immer gefärbte Regierung 
hier bei uns das Öl und das Gas verschenken würde, auch nur 1 einzige 
Firma ihre Produktion dauerhaft nach D zurückverlagern würde?

Die Produktion in China ist nicht wegen des billigen Öls so billig, 
sondern weil die Arbeiter geknechtet werden und die Natur ausgebeutet.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Lothar M. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Man muss ja die Ursachen und Urheber benennen, die für den Exodus der
>> Industrie und die kommende Massenarbeitslosigkeit verantwortlich sind.
> Es ist ganz einfach: folge dem Geld.
>
> Die Ursache sind abseits jeglicher Tagespolitik irgendwelche Leute, die
> weltweit verteilt ihren persönlichen finanziellen Gewinn maximieren
> wollen.
>
> Oder meinst du, dass, wenn irgendeine wie auch immer gefärbte Regierung
> hier bei uns das Öl und das Gas verschenken würde, auch nur 1 einzige
> Firma ihre Produktion dauerhaft nach D zurückverlagern würde?
>
> Die Produktion in China ist nicht wegen des billigen Öls so billig,
> sondern weil die Arbeiter geknechtet werden und die Natur ausgebeutet.

Wer glaubt, die Firmen produzierten in China nur wegen geknechteten 
Arbeitern, der hält die Welt auch für eine Scheibe.

Die Firmen entscheiden sich aus vielerlei Gründen für andere Standorte. 
Personalkosten sind ein Faktor. Energiekosten ein anderer.

Deutschland verliert zunehmend an Wettbewerbsfähigkeit. Ursache ist eine 
leistungs- und wirtschaftsfeindliche Politik.

Mal sehen, wie lange sich die Deutschen noch ihre Dekadenz leisten 
können? Ich tippe einmal darauf, dass es spätestens ab 2030 äußerst 
ungemütlich wird.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lothar M. schrieb:
> Die Produktion in China ist nicht wegen des billigen Öls so billig,
> sondern weil die Arbeiter geknechtet werden und die Natur ausgebeutet.

Die Produktion in China ist nicht nur wegen des billigen Öls so 
billig, sondern weil die Arbeiter geknechtet werden und die Natur 
ausgebeutet.

Es gibt hier genügend Threads, wo sich die Postenden mit geiz ist geil 
geradezu übertrumpfen. Da bleibt den Firmenleitungen nichts andere übrig 
als dicht zu machen, aufs Bürgergeld zu warten, oder ins Ausland zu 
gehen. Zu dumm nur, dass es dann keine Steuereinahmen mehr gibt um 
Bürgergeld zu zahlen.

Tja, wie wird sich dann die Spirale fortsetzen?
Gibt es dann ein Paradies hier oder nicht?

von F. B. (finanzberater)


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Stefan S. schrieb:
> Mal sehen, wie lange sich die Deutschen noch ihre Dekadenz leisten
> können? Ich tippe einmal darauf, dass es spätestens ab 2030 äußerst
> ungemütlich wird.

Wir können es uns bereits jetzt nicht mehr leisten. Wusstest du, dass 
man für die Pflege der Eltern bis zu 3.000 € im Monat zuzahlen muss, wie 
ich von einem Kollegen erfahren habe? Da wird selbst bei mir das Geld 
knapp. Aber jeder Asylant, der noch nie einen Cent in das Sozialsystem 
einbezahlt hat, bekommt alles bezahlt.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7300550 wurde von einem Moderator gelöscht.
von F. B. (finanzberater)


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INDUSTRIE VERABSCHIEDET SICH

BASF: Abbau in Ludwigshafen, Aufbau in China

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/basf-abbau-ludwigshafen-aufbau-china/


Da will man unabhängig von Russland und China werden, und dann 
vertreiben dieselben Politiker die Industrie mit hohen Energiepreisen 
aus Deutschland nach China.


Raus, raus, alles raus!

https://www.youtube.com/watch?v=lzSDy0fqkBc&t=1477s

Beitrag #7357505 wurde vom Autor gelöscht.
von Klemens (kschultevierkoetter)


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F. B. schrieb:
> Raus, raus, alles raus!

Ausländer rein, Rheinländer raus.

von F. B. (finanzberater)


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von U. B. (Gast)


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> BASF als Arbeitgeber für Ingenieure

Aber sischer dat!
(Hätte Habeck sagen können: Die stellen zwar keinen/iNNe/iXXe mehr ein,
aber würden das gerne tun, wenn sie nix kosten würden... )

In Deutschland sind die Standortfaktoren mittlerweile
sehr schlecht; nur woanders lässt sich noch proaktiv CO2 sparen!

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/basf-stellenabbau-chemieindustrie-investitionen-101.html

SCNR

von F. B. (finanzberater)


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U. B. schrieb:
> 
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/basf-stellenabbau-chemieindustrie-investitionen-101.html

Wichtigste Sätze:

"Eine Beschäftigungsgarantie habe es nicht gegeben"

"Aktionäre müssen nicht zurückstecken"

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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F. B. schrieb:
> "Eine Beschäftigungsgarantie habe es nicht gegeben"

"Keine betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2025"

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chemiekonzern-basf-verzichtet-bis-ende-2025-auf-betriebsbedingte-kuendigungen-in-ludwigshafen/25806206.html

Bei deiner angebliche überragenden Intelligenz solltest du das 
eigentlich wissen.

von F. B. (finanzberater)


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Kara B. schrieb:
> "Keine betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2025"
>
> 
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chemiekonzern-basf-verzichtet-bis-ende-2025-auf-betriebsbedingte-kuendigungen-in-ludwigshafen/25806206.html
>
> Bei deiner angebliche überragenden Intelligenz solltest du das
> eigentlich wissen.

Der Artikel ist von 2020. Du hast es anscheinend nicht kapiert, obwohl 
ich das hier schon mehrfach erklärt hatte: Diese Vereinbarungen 
bezüglich Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen enthalten immer eine 
Klausel, dass sie bei ungünstiger wirtschaftlicher Entwicklung jederzeit 
gekippt werden können. Du kannst dir damit also den Hintern abwischen.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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F. B. schrieb:
> Der Artikel ist von 2020.

Und wenn der Artikel von 1873 wäre. Die Betriebsvereinbarung gilt bis 
Ende 2025.

F. B. schrieb:
> Du kannst dir damit also den Hintern abwischen.

Das kann man mit deinen Beiträgen, wenn diese denn auf Papier wären.
Betriebsvereinbarung haben quasi Gestzescharakter, die nicht so einfach 
und willkürlich einseitig aufgrund irgendwelcher Klauseln aufgekündigt 
werden können

https://www.fachanwalt.de/magazin/arbeitsrecht/betriebsvereinbarung

Ist schon klar, das ein frustrierter Klitschenmitarbeiter sich mit 
seriösen Frmen nicht auskennt.

von Mark B. (markbrandis)


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F. B. schrieb:
> Der Artikel ist von 2020.

Und dieser Thread ist von 2013. Man könnte ihn auch einfach in Frieden 
ruhen lassen. Oder einen eigenen Thread aufmachen.

von U. B. (Gast)


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> Und dieser Thread ist von 2013.
Ändert nix am Prinzip. Das ist zeitlos.

> Man könnte ihn auch einfach in Frieden ruhen lassen.
Das hätten Habeck und alle weiteren Systemkonforme/iNNen etc.
am allerliebsten!

> Oder einen eigenen Thread aufmachen.
Zur Sicherheit aber vorher noch die Schere im Kopf befragen.    SCNR

von IT G. (it-guy)


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Wer ist bereit als Ingenieur für unter Mindestlohn zu arbeiten, damit 
unsere Konzerne genügend Gewinn machen?
Keiner? Alle linksgrün versifft!

von F. B. (finanzberater)


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Kara B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Der Artikel ist von 2020.
>
> Und wenn der Artikel von 1873 wäre. Die Betriebsvereinbarung gilt bis
> Ende 2025.

> Betriebsvereinbarung haben quasi Gestzescharakter, die nicht so einfach
> und willkürlich einseitig aufgrund irgendwelcher Klauseln aufgekündigt
> werden können

Du und deine IGM-Kollegen, ihr seid bedauernswerte Naivlinge. Aber ihr 
haltet euch vermutlich noch für besonders intelligent.

KÜNDIGUNGSSCHUTZ: Keine Garantie hält ewig

https://web.archive.org/web/20210811091316/https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/recht-und-gehalt/kuendigungsschutz-keine-garantie-haelt-ewig-1791479.html

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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F. B. schrieb:
> Du und deine IGM-Kollegen, ihr seid bedauernswerte Naivlinge. Aber ihr
> haltet euch vermutlich noch für besonders intelligent.

Ja, da ist er wieder, der Neid des frustierten Klitschensklaven.

F. B. schrieb:
> ÜNDIGUNGSSCHUTZ: Keine Garantie hält ewig

Nur dein ewig gleiches und dämliches Geschreibsel.

von F. B. (finanzberater)


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Kara B. schrieb:
> Ja, da ist er wieder, der Neid des frustierten Klitschensklaven.

Ich muss dich enttäuschen: Wir haben einige Ex-IGMler in der Firma. Von 
denen will keiner zurück in den Konzern.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Lothar M. schrieb:
> Oder meinst du, dass, wenn irgendeine wie auch immer gefärbte Regierung
> hier bei uns das Öl und das Gas verschenken würde, auch nur 1 einzige
> Firma ihre Produktion dauerhaft nach D zurückverlagern würde?
Wenn`s so wäre würde ich sagen "ja"!
Warum?
Der europäische Binnenmarkt ist groß genug!
Da würde "Energie" umsonst die Produktion einfach "unschlagbar" billig 
machen!
> Die Produktion in China ist nicht wegen des billigen Öls so billig,
> sondern weil die Arbeiter geknechtet werden und die Natur ausgebeutet.
Man nannte in den 90`zigern China die "Große Insel", weil es so 
abgeschottet lange Zeit war.
Ein Markt mit ca. 1,426 Milliaren pot. Kunden ist einfach zu luckrativ 
um ihn nur mit "importierten" Güter versorgen zu könne (Schon der 
Transport von D-land nach China würde  "kosten ohne Ende")
Bevölkerung China:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/19323/umfrage/gesamtbevoelkerung-in-china/

F. B. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> F. B. schrieb:
>>> Du meinst, die liegen alle falsch?
>>
>> Ja.
Nein, die folgen der "inkrementalen Plannungslogik".
Wer die gleichen Fehler macht wie Konkurrenz, liegt im Rennen mit seinen 
Konkurrenten immer Gleich auf.
Was dann dazuführt das alle in der Spitze sich befinden!
>
> Also lieber in Europa bleiben und pleite gehen?
Man geht nicht in Europa pleite!
Dazu ist der europ. Binnenmarkt schon zu groß und durch EU-Regularien 
gut geschützt!

von Peter M. (barrelshifter)


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> Man geht nicht in Europa pleite! Dazu > ist der europ. Binnenmarkt schon zu
> groß und durch EU-Regularien gut geschützt!

Der Witz ist gut!!! Der könnte von Habeck stammen.
Seit wann hält sich der sog. Wertewesten an irgendwelche Vereinbarungen?
In welcher Welt lebt ihr eigentlich?
Die BASF wird insgesamt ins Ausland abwandern und die Deutschen sichern 
dies auch noch mit einer Hermesbürgschaft ab.
Dann gehen in LU die Lichter komplett aus. Die paar 40.000 
Arbeitsplätze, tzzz, ist doch der dt. Regierung völlig egal. Hauptsache 
DE spart 0,0002% CO2 ein.
Dann kommen bald noch die Sanktionen gegen das ach so böse China, damit 
die USA ihren weltweiten Machtanspruch aufrecht erhalten kann. Was dann 
mit Sicherheit kommt, dass China seinerseits Sanktionen verhängt. Dann 
könnt ihre eure iPhones, Nike Schüchchen, Ardunios für 1 €  usw. 
schlichtweg vergessen.


Chinas Produktionskapazität ist größer als die der USA und der EU 
zusammen!

Der sog. Wertewesten stellt nur 15% des weltweiten Marktes dar. Die 15% 
Unsatzverlust jucken China einen feuchten Dreck.
Das war jetzt nur eine grobe Zusammenfassung von dem was noch alles vom 
großen "Bruder USA" kommen wird.

Glaubt weiterhin an den Weihnachtsmann...

Beitrag #7362098 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Peter M. schrieb:
> Chinas Produktionskapazität ist größer als die der USA und der EU
> zusammen!

Echt?
Quelle bitte!

von IT G. (it-guy)


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Cha-woma M. schrieb:
> Da würde "Energie" umsonst die Produktion einfach "unschlagbar" billig
> machen!

Energie macht einen Teil aus, der Rest halt Personal und Umweltauflagen.

Warum hat man denn "damals" die ganzen billigen IT Tätigkeiten 
ausgelagert? Weil der Strom zum Betrieb der Computer so teuer war? Oder 
weil der Osteuropäer/Inder es für die Hälfte macht(e)?

Darüber soll man mal nachdenken, falls man eben nicht für 5,50 die 
Stunde arbeiten will.

Der Lohn aller Deutschen und da spreche ich nicht nur von Akademikern, 
ist doch den meisten Konzernen ein Dorn im Auge.

von F. B. (finanzberater)


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Peter M. schrieb:
> Chinas Produktionskapazität ist größer als die der USA und der EU
> zusammen!

Korrekt. Auch was die Militärproduktion betrifft. Douglas Macgregor, 
amerikanischer Ex-Offizier, sagt, Chinas Produktionskapazität für 
Militärgüter ist höher als die der USA zu den Hochzeiten des Kalten 
Kriegs. Sollte man vielleicht wissen, bevor man wie Baerbock den 
Konflikt mit Russland und China eskalieren will.

von F. B. (finanzberater)


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IT G. schrieb:
> Energie macht einen Teil aus, der Rest halt Personal und Umweltauflagen.
>
> Warum hat man denn "damals" die ganzen billigen IT Tätigkeiten
> ausgelagert? Weil der Strom zum Betrieb der Computer so teuer war? Oder
> weil der Osteuropäer/Inder es für die Hälfte macht(e)?
>
> Darüber soll man mal nachdenken, falls man eben nicht für 5,50 die
> Stunde arbeiten will.
>
> Der Lohn aller Deutschen und da spreche ich nicht nur von Akademikern,
> ist doch den meisten Konzernen ein Dorn im Auge.

Und was willst du uns damit sagen? Lieber den Job an den Inder 
verlieren, als auf sein IGM-Gehalt zu verzichten?

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