Ich möchte mich beim Schaeffler bewerbe und frage mich, ob sich eine
Bewerbung lohnt?
Vorstandschef Klaus Rosenfeld rechnet mit einem hohen Risiko für 2019.
Dem gegenüber steht Arbeitsdirektorin Corinna Schittenhelm und möchte
den Wandel hin zur E-Mobilität kräfig ankurbeln.
Ich bin jemand der nicht unbedingt an die E-Mobilität "glaubt" und dem
ganzen eher skeptisch gegenübersteht. Der Ressourcenraub der für die
Produktion von Batterien betrieben werden muss, ist meiner Meinung nach
um ein vielfaches schmutziger und sozial ungerechter, als würde man bei
der bewährten Technik bleiben und diese verfeinern.
Ich frage mich also, wie lange wird Schaeffler jetzt wohl noch
durchhalten und werden Sie es überhaupt schaffen auf den E-Mobilitäts
Zug aufzuspringen?
Würdet ihr euch in der jetztigen Zeit dort noch bewerben? Auch mit dem
Hintergrund, dass alle Zulieferer gerade massiv wankeln in Deutschland
(siehe Insolvenzantrag von Eisenmann)?
[1]
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/automobilzulieferer-wieder-eine-gewinnwarnung-von-schaeffler/24595162.html
[2]
https://www.wiwo.de/my/unternehmen/auto/personalchefin-schittenhelm-diese-frau-kaempft-fuer-ein-neues-zeitalter-im-schaeffler-reich/24697318.html?ticket=ST-323210-Beb9yaqdSetb5zGgI173-ap6
(Premium)
Meine ehrliche Meinung obwohl ich bei einem der Großen OEM's arbeite
In Deutschland wird die Autoindustrie & Zulieferer & Co wohl nicht
überleben.
Ich rechne mit weniger als 10 Jahren.
Persönlich lächle ich meist über diese Hiobsbotschaften von Kaeser und
Co...
Ich muss jedoch sagen, dass sich die tatsächlichen Einschläge, also
reale Insolvenzen etc., schon in letzter Zeit zunehmend häufen.
Ein fachfremder Freund rät mir eine andere Branche zu suchen. Ich glaube
ich bin gut bedient seinem Rat zu folgen.
VW hat seinen Quartalsgewinn um 30% auf 5 Mrd EUR gesteigert, obwohl die
Verkaufszahlen zurückgingen. Nächstes Jahr gibt es also einen noch
höheren Bonus :-)
K. L. schrieb:> Kahlschlag 4.0 schrieb:>> Hat der Kapitalismus versagt?>> Nein, die Quotendame hat das Mobbing nicht mehr ausgehalten.
Sie konnte keinen Kaffee kochen... </böse>
Herzblatt schrieb:> Ich bin jemand der nicht unbedingt an die E-Mobilität "glaubt" und dem> ganzen eher skeptisch gegenübersteht. Der Ressourcenraub der für die> Produktion von Batterien betrieben werden muss, ist meiner Meinung nach> um ein vielfaches schmutziger und sozial ungerechter, als würde man bei> der bewährten Technik bleiben und diese verfeinern.
Jaja, die bewährte Technik. Die hunderttausende Tote gekostet hat
(Kriege für Öl) und die ganze Länder verwüstet hat.
Das wird natürlich wieder nicht geglaubt. Weil 2km² Wüste in Chile sind
natürlich viel wertvoller, als ganze Landstriche in Afrika oder dem
nahen Osten.
Wer sowas schreibt, will gar nichts über Schaeffler wissen, sondern die
übliche Propaganda der deutschen Autoindustrie absondern. Zum Glück ist
diese bald obsolet, und die Leute, die diesen Mist verzapfen sind
arbeitslos und verrotten (verdient) in Hartz-IV.
Ich freue mich drauf.
Ohje... schrieb:> Wer sowas schreibt, will gar nichts über Schaeffler wissen, sondern die> übliche Propaganda der deutschen Autoindustrie absondern. Zum Glück ist> diese bald obsolet, und die Leute, die diesen Mist verzapfen sind> arbeitslos und verrotten (verdient) in Hartz-IV.>> Ich freue mich drauf.
@Mods: Ich gehe davon aus, dass solche Beiträge umgehend gelöscht
werden!
> ..Ich bin jemand der nicht unbedingt an die E-Mobilität "glaubt" und dem
ganzen eher skeptisch gegenübersteht...
Die bisherige Technologie ist am Auslaufen. China will ab '25 nur noch
E-autos neu-zulassen. Und ab '30 nur noch E-Autos auf den Strassen. In
Europa gibt's auch Länder die in diese Richtung gehen.
Eigentlich ist es egal wie lange wir hier noch mit Verbrennern
rumfahren. Wichtig ist allerdings in dieser Sparte etwas Attraktives zum
Verkaufen zu haben. Denn wenn die E-Konkurenz 10 Jahre Vorsprung hat,
wird ein Aufholen schwierig. Nein. Eigentlich unmöglich.
Das einzige Hindernis hier für den Konsumenten ist die noch eher nicht
existente Infrastruktur. Aber mein naechstes Auto wird auch ein
Elektrisches sein.
Ich habe mir schon Ohrenstöpsel gekauft, damit mich das Schnarchen der
deutschen Automobilindustrie nicht ständig aufweckt.
Mit Hilfe der Politik werden die wohl, nachdem sie schon erfolgreich
ihren Ruf ruiniert haben, den Rest auch noch schaffen.
Also such Dir etwas (eine Stelle) in einem anderen Industriezweig.
Adalbert Abendstörer schrieb:> @Mods: Ich gehe davon aus, dass solche Beiträge umgehend gelöscht> werden!
Wieso denn? Er hat doch vollkommen recht!
Die Politik der CDU/CSU und SPD ist seit Jahren durch die Lobbyarbeit
der Automobilisten geprägt worden.
Langsam aber sicher schwimmen denen jedoch die Felle davon. Dass VW
seinen Gewinn steigern konnte, nachdem sie sich selbst in die
zweitgrößte Scheiße der Konzerngeschichte geballert haben (die größte
ist deren Verstrickung in der NS Zeit, aber davon will man heute keinen
Ton mehr hören), war ja abzusehen. Menschen sehen, Menschen schimpfen,
Menschen vergessen.
Der TO möchte wissen, ob er in der Branche eine Zukunft sehen kann aber
wenn man sich das mal ansieht, ist es genauso sinnvoll, jetzt noch in
der Siemens Kraftwerkssparte anzufangen.
Einsteigen, ein paar Jahre Expertise sammeln, aussteigen wäre ein guter
Weg, wenn das rechtzeitig erfolgt.
Aber man sollte sich dem glauben nicht mehr hingeben, dass auf globale
Sicht eine Wirtschaftsarschkriecherin wie Merkel, Dobrinth oder Scheuer
noch irgendeine Chance haben.
Entweder du gehst mit der Zeit, oder du gehst mit der Zeit.
Früher als ich noch jung und dumm war, war die Automobilindustrie der
heilige Gral für mich als Student. Ich war um jeden neidisch der es in
die Automobilbrache schaffte...
Heute, mehr als ein Jahrzehnt später, weniger dumm, bin ich froh nie
dort gelandet zu sein.
Autos begeistern mich immernoch, ja mehr denn je. Ich verdiene mein Fett
in der Chemie - dagegen ist Automobilindustrie ein Witz!
Die Automobilindustrie in Deutschland hockt auf einem derart hohen Ross,
der Sturz wird verdammt weh tun. Die fetten Jahre sind vorbei.
Ich habe mich gerade für einen Job in der Automobilindustrie entschieden
und andere gute Angebote ausgeschlagen. Hoffentlich kommt nicht bald ein
böses Erwachen für mich. Dann gibt es wohl bald auch Einstellungsstopp
überall.
Wieso? schrieb:> Dass VW seinen Gewinn steigern konnte
Bilanztrickserei. Der operative Gewinn und die Marge sind gesunken. Der
Gewinnanstieg liegt nur daran, dass VW letztes Jahr eine Rückstellung
von 1,6 Milliarden für die Schadensersatzansprüche der Diesel-Kläger
gebildet hat. Diese Rückstellung wird schon als Verlust verrechnet,
obwohl das Geld noch bei VW ist. Aber da sich momentan abzeichnet, dass
der Dieselskandal für VW noch sehr teuer wird, hat der aktuelle
Gewinnanstieg überhaupt nichts zu sagen. Wenn die nächste Rückstellung
gebildet werden muss, geht der Gewinn wieder in den Keller.
Erleuchteter schrieb:> Autos begeistern mich immernoch, ja mehr denn je. Ich verdiene mein Fett> in der Chemie - dagegen ist Automobilindustrie ein Witz!>> Die Automobilindustrie in Deutschland hockt auf einem derart hohen Ross,> der Sturz wird verdammt weh tun. Die fetten Jahre sind vorbei.
Da hast du wahrscheinlich recht, obwohl Berlin mit Förderungen ja schon
die Taschen aufmacht. Allerdings wirst du dann in anderen
Industriezweigen auch den Gürtel enger schnallen müssen.
E.
Der Zweite günstige Trolle aus dem Duzendpack schrieb im Beitrag
#5923042:
> Denn wenn die E-Konkurenz 10 Jahre Vorsprung hat, wird ein Aufholen> schwierig. Nein. Eigentlich unmöglich.
Warum? Die Technik ist bekannt, ein alter Hut. Elektromotoren werden
seit über 100 Jahren in Deutschland entwickelt. Es gibt diverse am
Weltmarkt führende Firmen in Deutschland, die frequenzumrichter bauen.
Was will man da verschlafen? Die Technik ist pipifax im Vergleich zu
einem modernen verbrennungmotor. Darum wird es auch ein böses erwachen
bei den Mitarbeitern geben. Man braucht für die Entwicklung nicht mehr
so viele. Für die Produktion auch nicht.
Claus M. schrieb:> Darum wird es auch ein böses erwachen> bei den Mitarbeitern geben. Man braucht für die Entwicklung nicht mehr> so viele. Für die Produktion auch nicht.
Ein böses Erwachen wird es auch für IGMler geben. Wenn die Technik
Pipifax ist, dann können die Chinesen genau so gute E-Autos bauen wie
die Deutschen. Warum sollte dann noch jemand ein deutsches Auto für den
vielfachen Preis kaufen? IGM-Gehälter werden in der Autoindustrie
folglich nicht mehr finanzierbar sein.
Die deutsche Automobilindustrie ist am Ende. So wie sich einst die
Nachrichtentechnik zerlegt hat, so befördert sich nun die letzte große
Industrie ins Abseits.
Beschäftigen wir uns nicht länger mit einem toten Gaul. Sehen wir nach
vorne und bauen bereits jetzt neue Industrien auf. Man muss auch mal
loslassen können.
Ende Gelände schrieb:> Beschäftigen wir uns nicht länger mit einem toten Gaul. Sehen wir nach> vorne und bauen bereits jetzt neue Industrien auf.
Elektrotretroller?
> Man muss auch mal loslassen können.
Man muss auch mal das Hirn einschalten.
K. L. schrieb:> Kahlschlag 4.0 schrieb:> Hat der Kapitalismus versagt?>> Nein, die Quotendame hat das Mobbing nicht mehr ausgehalten.
Ich bin jedenfalls froh, dass sie ihren Hut nimmt, ich mochte sie nie.
Quotenfrau trifft es wohl ganz gut.
F. B. schrieb:> Aber da sich momentan abzeichnet, dass der Dieselskandal für VW noch> sehr teuer wird
???
Da zeichnet sich gar nichts ab, im Gegenteil.
Herzblatt schrieb:> dass alle Zulieferer gerade massiv wankeln
Schön zu hören, dass der Wankelmotor doch noch eine Chance bekommt hat.
Ansonsten werden hier wohl wieder wie üblich nur irgendwelche
Linksammlungen mit reisserischen Meldungen verbreitet (man sollte sich
da immer im Hinterkopf behalten, dass diese Medien davon leben, dass man
ihre Meldungen samt der Werbung statt die der Konkurrenz liest).
Herzblatt schrieb:> Ich muss jedoch sagen, dass sich die tatsächlichen Einschläge, also> reale Insolvenzen etc., schon in letzter Zeit zunehmend häufen.
Ja und?
Dann gehen halt ein paar der kranken KFZ-Unternehmen samt Zulieferer den
Bach runter. So eine Konsolidierung gab es vor ein paar Jahren auch in
der Bauwirtschaft. Da haben auch die Hälfte der Betriebe zugemacht (das
hat nur keine solchen Wellen geschlagen, weil es niemand interessiert,
ob die HR-Chefin vom Huber-Bau, also die Frau vom Huber, ihren Job
hingeschmissen hat), und trotzdem gibt es heute die Bauwirtschaft immer
noch. Dort sind in der Summe übrigens annähernd so viele Menschen
beschäftigt wie in der KFZ-Industrie. Und es werden händeringend neue
Arbeiter gesucht (probier mal, ein Bauunternehmen für einen Umbau im
20-50k€-Bereich zu finden).
BTW: können wir die Beleidigungen mal aussen vor lassen? Im Rahmen der
Sozialarbeit lasse ich wie schon im
Beitrag "Re: 100k knacken - realistisch?" gesagt auch
die Linksammlungen des Finanzbraters stehen. Leider ist aus dem dortigen
Vorschlag mit "mindestens 1 positiv bewerteter fachlicher Beitrag nach 5
in A&B" noch nichts geworden...
Claus M. schrieb:> Was will man da verschlafen? Die Technik ist pipifax im Vergleich zu> einem modernen verbrennungmotor. Darum wird es auch ein böses erwachen> bei den Mitarbeitern geben. Man braucht für die Entwicklung nicht mehr> so viele. Für die Produktion auch nicht.
Das paßt doch gut zur demografischen Entwicklung, wenn man ordentlich
Personal spart, braucht man auch keine Zuwanderung mehr.
Volker S. schrieb:> Das paßt doch gut zur demografischen Entwicklung, wenn man ordentlich> Personal spart, braucht man auch keine Zuwanderung mehr.
Es gibt aber noch den großen Dienstleistungsbereich.
absolvent_auto schrieb:> Ich habe mich gerade für einen Job in der Automobilindustrie> entschieden und andere gute Angebote ausgeschlagen. Hoffentlich kommt> nicht bald ein böses Erwachen für mich. Dann gibt es wohl bald auch> Einstellungsstopp überall.
Du hast wahrscheinlich einen Job ohne Perspektive angetreten. Probezeit
nutzen und in eine der zahlreichen Zukunftsbranchen wechseln.
Der erste Job darf nicht zum Karrierekiller werden!
Mit freundlichen Grüßen
Meiko Hell
Ende Gelände schrieb:> Du hast wahrscheinlich einen Job ohne Perspektive angetreten. Probezeit> nutzen und in eine der zahlreichen Zukunftsbranchen wechseln.
Mir fällt da keine wirkliche Zukunftsbranche ein.
Vielleicht kannst Du mal ein paar nennen?
Volker S. schrieb:> Ende Gelände schrieb:> Du hast wahrscheinlich einen Job ohne Perspektive angetreten. Probezeit> nutzen und in eine der zahlreichen Zukunftsbranchen wechseln.>> Mir fällt da keine wirkliche Zukunftsbranche ein.> Vielleicht kannst Du mal ein paar nennen?
Unter anderem die Raumfahrt kommt in den nächsten Jahren ganz groß:
https://bdi.eu/publikation/news/zukunftsmarkt-weltraum/
Dann natürlich KI, Machine Learning, Data Science.
Digitalisierung des Gesundheitsmarktes:
https://www.heise.de/hintergrund/Herzenssache-n-Wie-Apple-den-Gesundheitsmarkt-erobern-will-4446277.html
Rüstung hat auch Zukunft, umweltfreundliche Flugzeuge könnte man auch
mal brauchen, das Flugtaxi kommt.
Es gibt viel zu tun, von den ollen Ottomotoren sind wir wirklich nicht
abhängig.
Forenschimmel schrieb:> Fahrer bei DHL.
Totengräber.
Absolut krisensicherer Job, und auf Grund der Überalterung der
Gesellschaft und dank der unkontrollierten Einwanderung zeigt der Trend
bei der Beauftragungslage steil nach oben.
Werner M. schrieb:> Meine ehrliche Meinung obwohl ich bei einem der Großen OEM's arbeite> In Deutschland wird die Autoindustrie & Zulieferer & Co wohl nicht> überleben.> Ich rechne mit weniger als 10 Jahren.
Überleben wird sie schon, aber vmtl eher als Underdog ala Nokia.
Ohje... schrieb:> Jaja, die bewährte Technik. Die hunderttausende Tote gekostet hat> (Kriege für Öl) und die ganze Länder verwüstet hat.
Die Öl-Toten sind schon tot und werden leider nicht mehr lebendig. Die
Toten durch die "Kobold"-Kriege lassen sich aber noch verhindern ;)
Der Zweite günstige Trolle aus dem Duzendpack schrieb im Beitrag
#5923042:
> Die bisherige Technologie ist am Auslaufen. China will ab '25 nur noch> E-autos neu-zulassen. Und ab '30 nur noch E-Autos auf den Strassen. In> Europa gibt's auch Länder die in diese Richtung gehen.
Einen E-Motor und nen Akkupack ins Fahrzeug setzen ist keine große
Kunst, machen ja inzwischen schon einige dt. Hersteller. Lohnt sich aber
(noch) nicht. Der Premiumkunde will Premiumfahrzeuge mit 5L Hubraum und
der Pöbel kann sichs nicht leisten.
mfg
Ende Gelände schrieb:> Raumfahrt
Kurz das verlinkte Papier überflogen - man scheint sich primär auf
satellitenbasierte Applikationen zu stützen.
Dumm nur, dass das Wachstum hier eher begrenzt ist. Wer kennt nicht
heute schon die Meldungen, dass es in geostationären Umlaufbahnen so
langsam eng wird? Zumal es auch jeder Logik widerstrebt, für jeden neuen
Blödsinn ein eigenes Satellitennetz aufzubauen - ergo erwarte ich hier
mittelfristig entsprechende Harmonisierungseffekte.
Und "richtige" Raumfahrt - der Markt für wissenschaftliche und auch für
private Missionen ist doch sehr begrenzt.
Ergo: Wachstum ja - aber mit Sicherheit keine Quantensprünge mehr -
zumal auf einem bereits heute weitgehend gesättigten und verteilten
Markt.
> KI
Wird eine ähnliche "Erfolgsgeschichte" wie Fuzzy Logic vor 20, 30 Jahren
- nüchtern betrachtet bleibt "KI" primär als Buzzword, um
Förderungsgelder einzuheimsen. Wo "KI" sinnvoll eingesetzt werden kann,
wird dies heute bereits gemacht - Wachstumsprognose realistisch
betrachtet eher negativ.
> Machine Learning, Data Science.
Siehe oben - zunächst nur leere Buzzwords - und wird bereits seit Jahren
dort so gemacht, wo es sinnvoll ist.
> Digitalisierung des Gesundheitsmarktes
Wahrscheinlich unmittelbar nach erfolgreicher Einführung der eGK? Gut,
dass die Bundeskanzlerin ja bereits erklärte, dass wir uns
datenschutztechnisch nicht so haben sollten, und wir für die Zukunft
eben Opfer bringen müssten. Dann wird wahrscheinlich auch demnächst die
DSGVO wieder abgeschafft, um die Innovationen nicht zu gefährden.
Ernsthaft: In normalen Ländern sind die meisten Workflows bereits
digital. In D stellt nurmehr der fehlende Internetzugang für einen Teil
der Praxen ein entsprechendes Markteintrittshemmnis dar.
> Rüstung hat auch Zukunft
Stimmt; jetzt, wo die Grünen kurz davor stehen, die Landesherrschaft an
sich zu reißen, kann man wieder realistisch damit rechnen, dass diese
wieder einige Kriege vom Zaun brechen.
> umweltfreundliche Flugzeuge
Aha? Mit E-Motor, oder wie?
Definiere "umweltfreundlich".
Geheimtipp: Maximal aerodynamisch gestaltet sind die Dinger nämlich
schon.
> Flugtaxi
Gnihihi... Ernsthaft?
Davon ab, dass wir Hubschrauber bereits bauen können und mir keine
eklatanten konzeptuellen Unterschiede von/zu "Flugtaxis" bekannt wären:
Im Zeitalter der Klima- und CO2-Hysterie ist es sicherlich eine
brillante Idee, auf Vehikel umzusteigen, die zusätzlich zur
Vortriebsleistung noch eine permanente Leistung aufwenden müssen, um
gegen die Schwerkraft anzukämpfen.
Alleine schon deshalb wird diese Technologie definitiv nicht in
menschlich absehbarer Zeit eine ökonomisch oder ökologisch sinnvolle
Alternative zu straßengebundenen Fahrzeugen für den Massenmarkt
darstellen. Und "die Elite" hat auch jetzt bereits Hubschrauber und
eigene Jets - Wachstum also auch überschaubar.
Der Deutsche ist zu sehr Bedenkenträger und zu wenig Visionär.
Sehen wir uns einfach mal an, wie unverkrampft man im schönen Amerika an
das Thema Data Science herangeht:
https://twitter.com/BigDataGal
Da wird nicht kolportiert, sondern umgesetzt!
Ende Gelände schrieb:> Der Deutsche ist zu sehr Bedenkenträger und zu wenig Visionär.>> Sehen wir uns einfach mal an, wie unverkrampft man im schönen Amerika an> das Thema Data Science herangeht:>> https://twitter.com/BigDataGal
Ich fall um...die verdient sicher mehr Geld mit ihrem Aussehen und ihren
Erzählungen als mit ihrem Wissen.
Wühlhase schrieb:> Ende Gelände schrieb:> Der Deutsche ist zu sehr Bedenkenträger und zu wenig Visionär.> Sehen wir uns einfach mal an, wie unverkrampft man im schönen Amerika an> das Thema Data Science herangeht:> https://twitter.com/BigDataGal>> Ich fall um...die verdient sicher mehr Geld mit ihrem Aussehen und ihren> Erzählungen als mit ihrem Wissen.
Sie hat sogar ein Fachbuch herausgebracht:
https://www.wiley-vch.de/de/fachgebiete/mathematik-und-statistik/data-science-fuer-dummies-978-3-527-71207-6
Aber interessante Reaktion deinerseits. Bestätigt, dass Äußerlichkeiten
auch bei Ingenieuren höher gewertet werden als tatsächlich vorhandene
Kompetenz. („IT ist eine ernste Angelegenheit, die von Männern betrieben
wird. So jemand kann ja nichts drauf haben.“)
Der eigene Standesdünkel, aufbauend auf einem rückwärts gewandten
Weltbild behindert den Fortschritt.
Erleuchteter schrieb:> Ich war um jeden neidisch der es in> die Automobilbrache schaffte..
Ich und viele anderen waren schon damals nach dem Studium nicht so doof.
Wie kann man da freiwillig arbeiten wollen?
Ach übrigens für die Nörgler:
EMS. Setzt auf EMS!
Ende Gelände schrieb:> Beschäftigen wir uns nicht länger mit einem toten Gaul. Sehen wir nach> vorne und bauen bereits jetzt neue Industrien auf. Man muss auch mal> loslassen können.
Ich befürchte, da werden noch viele Milliarden Steuergelder versenkt.
Felix F. schrieb:> Überleben wird sie schon, aber vmtl eher als Underdog ala Nokia.
Die werden aufgekauft. Daimler ist ja schon zu 15 % in chinesischer
Hand. IGM gibt es dann zwar nicht mehr, aber ihr werdet froh sein,
überhaupt noch einen Job zu haben.
> Der Zweite günstige Trolle aus dem Duzendpack schrieb im Beitrag> #5923042:>> Die bisherige Technologie ist am Auslaufen. China will ab '25 nur noch>> E-autos neu-zulassen. Und ab '30 nur noch E-Autos auf den Strassen. In>> Europa gibt's auch Länder die in diese Richtung gehen.> Einen E-Motor und nen Akkupack ins Fahrzeug setzen ist keine große> Kunst, machen ja inzwischen schon einige dt. Hersteller. Lohnt sich aber> (noch) nicht.
Also für die Batteriehersteller lohnt sich das. Einer meiner
Batteriehersteller meldet heute 53 % Gewinnzuwachs gegenüber Vorjahr.
Aktie im Rallymodus. Nebenbei verbieten die Chinesen deswegen die
Verbrenner, um die deutsche Autoindustrie zu zerstören und selbst
Marktführer zu werden.
F. B. schrieb:> Hammer-Regelung im Diesel-Skandal:> Daimler muss vor Gericht Abgas-Steuerung offenlegen
Eine Meldung auf dem Niveau "Hitzerekordmessung unbrauchbar":
https://www.wetteronline.de/wetternews/messung-in-lingen-inakzeptabel-42-6-grad-rekord-unbrauchbar-2019-07-30-hi
Bitte poste wenigstens zum Threadtitel "Zukunft von Schaeffler" passende
Nachrichten, so wie es Herzblatt gemacht hat. Sonst muss ich doch noch
demnächst widerwillig (das macht ja auch Arbeit und stiehlt Zeit) mit
dem Löschen anfangen...
F. B. schrieb:> Weißt du, was Rückstellungen sind? Ich habe es hier ja schon mehrfach> erklärt, aber du kapierst es anscheinend nicht.
5 Mrd EUR Gewinn sind sehr gut, Rückstellungen hin oder her. Wer
behauptet, dass VW ein Problem hat, während sie im ersten Halbjahr 2019
fast 10 Mrd Gewinn gemacht haben, der hat nicht nur scheinbar keine
Ahnung von Wirtschaft, sondern will bloß manipulieren. Das passt zu
jemanden, der Āpfel stiehlt und zu fingierten Bewerbungsgesprächen
fährt, um über die Runden zu kommen.
NurMut schrieb:> sondern will bloß manipulieren
Vermutlich hat er angesichts der vielen von ihm gehypten
Hiobsbotschaften auf fallende Automobilaktien gewettet. Stichtag:
September...
Ich bin neu hier und habe sofort eine Frage:
Was läuft da mit diesem F.B. und der Automobilbranche und IGM? Ist das
irgendwie ein Running-Gag? Will der Typ, dass alles den Bach runter
geht?
Auch diese geposteten Links ... Ich kann irgendetwas total dämliches in
G eintippen und finde sicher einen Artikel dazu auf einer "seriösen"
Seite. Moderner Journalismus halt ...
Sowieso ist mir das alles nicht ganz klar mit der aktuellen Lage der
Wirtschaft. Liest man einige dieser tollen Artikel, dann könnte man
meinen, morgen wäre es für D vorbei. Ich meine, klar, die Konjunktur war
schon deutlich besser, aber so schlecht ist es jetzt auch nicht.
Das mit VW passt da irgendwie ins Bild. Gewinne in Mrd.-Höhe und
trotzdem jammern, bis es von der Regierung wieder ein paar Goodies gibt
... In 2 Jahren geht´s dann wieder ab und es gibt neue Rekorde bei den
Gewinnen und die MA-Zahl wird wieder heftig aufgebaut. Wie in der
Vergangenheit halt auch ...
gog schrieb:> Was läuft da mit diesem F.B. und der Automobilbranche und IGM? Ist das> irgendwie ein Running-Gag? Will der Typ, dass alles den Bach runter> geht?
F.B. steht für "ForenBot" und ist eine Künstliche Intelligenz, die mit
den Beiträgen in diesem Forum trainiert wird. Sie dient hauptsächlich
dazu echte Userbeiträge zu provozieren und auszuwerten. Die Daten werden
dann gewinnbringend verkauft.
Ingenieur schrieb:> Volker S. schrieb:> Das paßt doch gut zur demografischen Entwicklung, wenn man ordentlich> Personal spart, braucht man auch keine Zuwanderung mehr.>> Es gibt aber noch den großen Dienstleistungsbereich.
Stimmt und es gibt dort auch neue Services, seit geraumer Zeit die
schnelle vom Bahnsteig weg Beförderung.
gog schrieb:> Gewinne in Mrd.-Höhe und> trotzdem jammern, bis es von der Regierung wieder ein paar Goodies gibt> ... In 2 Jahren geht´s dann wieder ab und es gibt neue Rekorde bei den> Gewinnen und die MA-Zahl wird wieder heftig aufgebaut. Wie in der> Vergangenheit halt auch ...
Träum weiter...
gog schrieb:> Ich bin neu hier und habe sofort eine Frage:
Wer es glaubt ...
> Was läuft da mit diesem F.B. und der Automobilbranche und IGM? Ist das> irgendwie ein Running-Gag? Will der Typ, dass alles den Bach runter> geht?
Der deutsche/europäische Stern sinkt, der Kapitalismus taumelt, die
Rezession kommt und bleibt lange. Das kann akzeptiere oder ignorieren
und dem Kapital weiterhin die Stange halten. Deine Entscheidung.
Ich hoffe nur das kurzfristig noch mehr Unternehmen den Bach
runtergehen, und die Leute mal langsam aufwachen wie scheisse der
deutsche Staat eigentlich ist und sie nur abzockt.
Beim Neustart dann bitte unbedingt nicht vergessen diverse Beamte und
Politiker mit einem Arschtritt aus ihren Positionen zu treten, denen
kann man dann gleich diverse Ordner mit Gesetzen in den Hintern schieben
dann wären diese auch entsorgt.
Mehrwertsteuersenkung auf weit unter 10% ist schon längst überfällig für
diesen Drecksstaat, was der Bürokratenwasserkopf dem Land antut wird
jetzt erst mal geerntet.
Ich bin aber zuversichtlich dass es nach der Besinnungsphase wieder gut
weitergehen wird in Deutschland (sofern es die Besinnungsphase überhaupt
geben wird).
Man sollte nicht vergessen wer diesen Drecksstaat und seine Bediensteten
(die effektiv nicht besser sind als ihre Beamten-Vorfahren aus der NS
Zeit) überhaupt finanziert.
Ich habe nichts gegen eine gemäßigte Verwaltung die sich auch
rechtfertigen kann, aber wenn Dinge mal so derartig ausufern dann hat
sich dort was zu ändern.
@ Autor: Verärgerter (Gast)
Viel zu kurz gedacht.
Du kannst den Kapitän austauschen, die Offiziere, Teile der Mannschaft
und - wenn es ganz schlimm kommt, den Koch - du bleibst als Passagier
auf dem selben Schiff. Was folgt daraus? Schiffswechsel.
Bernd schrieb:> Das kann akzeptiere oder ignorieren und dem Kapital weiterhin die Stange> halten. Deine Entscheidung.
Hast du einen Vorschlag wie sich Deutschland sonst ernähren, kühlen und
heizen soll, mal Spaß und Hobbys ausgenommen. Mit fast mittlerweile 90
Millionen Insassen, weiter wachsend, auf diesem engstem Raum
funktioniert nicht autark. Wir steuern hier wirklich auf die Apokalypse
zu. Viele Dinge haben sich im gut und gerne Leben Land schon so gedreht,
noch Ende der 90er hätten dir die meisten Leute dafür einen Vogel
gezeigt.
Ende Gelände schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Ende Gelände schrieb:>> Der Deutsche ist zu sehr Bedenkenträger und zu wenig Visionär.>> Sehen wir uns einfach mal an, wie unverkrampft man im schönen Amerika an>> das Thema Data Science herangeht:>> https://twitter.com/BigDataGal>>>> Ich fall um...die verdient sicher mehr Geld mit ihrem Aussehen und ihren>> Erzählungen als mit ihrem Wissen.>> Sie hat sogar ein Fachbuch herausgebracht:> https://www.wiley-vch.de/de/fachgebiete/mathematik-und-statistik/data-science-fuer-dummies-978-3-527-71207-6>> Aber interessante Reaktion deinerseits. Bestätigt, dass Äußerlichkeiten> auch bei Ingenieuren höher gewertet werden als tatsächlich vorhandene> Kompetenz. („IT ist eine ernste Angelegenheit, die von Männern betrieben> wird. So jemand kann ja nichts drauf haben.“)> Der eigene Standesdünkel, aufbauend auf einem rückwärts gewandten> Weltbild behindert den Fortschritt.
Mimimi...
Ich hab hier noch eine Triggerwarnung für dich:
Du könntest hier Beiträge lesen, die dazu führen können daß du dich
weniger gut fühlst.
Ansonsten kann sich jeder selber deren Twitterauftritt ansehen. Wer
soviel Marketingaufwand nötig hat, der hat erfahrungsgemäß fachlich
wenig zu bieten. Und dann schaue man sich mal die Beiträge an:
-The Self-Taught Data Scientist Curriculum
-The #1 Thing You Need To Know Before Implementing Any Of Your
Six-Figure Business Ideas
-How To Go From Employed to Self-employed – The Story of My 15-Month
Transition
Ja, alles sehr informatiklastig.
Und dann die graphischen Illustrationen dazu...ja, das ist definitiv die
Seite einer Informatikerin.
Ach ja...und nur ein Fachbuch zu publizieren ist heute auch keine Kunst,
eigentlich ist es so einfach wie noch nie. Selbstverständlich ist jedes
publizierte Fachbuch auch absolut klasse und empfehlenswert. Wenn du
hier Sarkasmus findest, dann steck ihn dir irgendwo hin.
Um hier mal wieder den Bogen zum Thema, der Firma Schaeffler, zu
schlagen: Das E-Auto wird nichts an den gegenwärtigen Problemen ändern.
Einige Symptome werden verlagert (anstatt daß weiße Männer Erdöl fördern
buddeln dann schwarze Kinder im Kongo nach Kobalt, angetrieben von
chinesischen Auspeitschern), für die Energiebereitstellung werden nach
wie vor Brennstoffe verheizt, die Abgase kommen dann weiter weg aus
Kraftwerksschornsteinen),
andere Probleme werden verstärkt. Unterm Strich wird nichts besser.
Ich denke, das E-Auto wird auf politischem Druck kommen-es löst
allerdings keine Probleme die bestehen, es schafft nur neue. Wie so
ziemlich alles, was ihr Klimanazis euch ausdenkt.
Ich glaube ja das wird alles fies düster. Da kommt so vieles zusammen.
Mehr Unwetter, Automatisierung, alternde Gesellschaften, Umstieg auf
erneuerbare Energieträger.
Ich frage mich, ob da genug neue Jobs entstehen. Das könnte ja wirklich
sein. In der Pflege werden massig Leute gebraucht, Feldarbeit und so
könnten auch wieder Menschen machen. Das ist eine Frage des Preises.
Wenn Dinge aus Plastik, Benzin und Kunstdünger richtig teuer werden,
dann lohnt es sich vielleicht wieder, dass Menschen Arbeiten tun die
vorher anders gelöst wurden. Auch Pflegeroboter müssen nicht kommen wenn
die Gesellschaft bereit ist für Pflege von Menschen genug zu zahlen.
Also ja, ich sehe da durchaus noch einen positiveren Weg der möglich
ist. Allerdings glaube ich nicht, dass der eintreten wird, da er
Kapitalismus schon zu weit ist, weil die Menschen zu egoistisch sind,
weil die Welt heute zu anonym ist.
Einige Dinge wie das mit dem Klima oder den alternden Gesellschaften
können wir zwar ändern, ja, aber das hat Latenz. Bis da ein spürbares
Ergebnis rauskommt dauert es sehr lange, oft länger als das eigene
Leben. Trotzdem sollte man jetzt etwas dagegen tun.
Bernd schrieb:> @ Autor: Verärgerter (Gast)>> Viel zu kurz gedacht.>> Du kannst den Kapitän austauschen, die Offiziere, Teile der Mannschaft> und - wenn es ganz schlimm kommt, den Koch - du bleibst als Passagier> auf dem selben Schiff. Was folgt daraus? Schiffswechsel.
Es gibt überhaupt nichts das ich in Deutschland nicht machen könnte,
aber ich will einfach nicht da mich die Administration stört.
Auch gibt es genug wirklich intelligente Leute in Deutschland mit denen
man auch gute Dinge machen kann, wenn man ihnen aber den Freiraum nimmt
dann wird daraus natürlich auch nichts. Viele wissen ja überhaupt nicht
wie ein "freieres" Leben aussieht da sie nur das Leben unter dem
deutschen Staat kennen der ihnen permanent irgendwelche sinnlosen Kosten
aufdrückt.
Wenn der Captain und die Administration eines Schiffes permanent die
Blender hofiert und die anderen peitscht macht es einfach keinen Spass.
Wir sollen entwickeln, wir sollen für diese Arschlöcher beim Staat
arbeiten und hofieren und als Return bekommen wir deren Traum von einer
gleichen Gesellschaft aufgetischt wo jeder ungebildete den gleichen
Status hat wie jener der Tag und Nacht 40 Jahre lang schuftet und für
den Wohlstand sorgt.
Wir finanzieren 200.000 Flüge pro Jahr für dieses Abzocker beim Staat
obwohl es mittlerweile effiziente IT gibt. Was macht diese (von uns
finanzierten) Deppen denn so wichtig dass sie so viel fliegen müssen? Es
gibt überhaupt keine Rechtfertigung.
Merkel ist doch auch nur an der Macht da sie die Jahre über nichts
gemacht hat, wenn man nichts macht kann auch kein Skandal sein. Übrig
bleibt aber dennoch ein Scherbenhaufen.
Abschließend denke ich aber wirklich dass es nur besser werden kann, nur
die aktuelle Merkel-Ära und die damit verbundenen Drecks-Politiker
müssen erst mal überwunden werden.
Die Nächsten können ja sowieso nicht mehr so weitermachen und werden
zurückstecken müssen.
Einen schlanken Staat können sich nur die Reichen leisten.
Und der Markt hat schon oft sein Versagen unter Beweis gestellt.
Hört nicht auf die Marktradikalen.
Sebastian S. schrieb:> Ich habe mir schon Ohrenstöpsel gekauft, damit mich das Schnarchen der> deutschen Automobilindustrie nicht ständig aufweckt.>> Mit Hilfe der Politik werden die wohl, nachdem sie schon erfolgreich> ihren Ruf ruiniert haben, den Rest auch noch schaffen.>> Also such Dir etwas (eine Stelle) in einem anderen Industriezweig.
Und welche soll das sein?
Maschinenbau stirbt noch vor der Automobilindustrie, genauso wie
jegliche Elektrotechnik. Produktion in Deutschland ist einfach zu teuer,
dazu kommt eine nachlassende Infrastruktur und wachsende Konkurrenz.
Chemie wird mit Bayer (die maximal noch 2 Jahre machen bevor sie an die
Chinesen verkauft werden oder insolvent sind) untergehen.
Medizintechnik wird aus Fernost übernommen und leidet dazu unter einer
innovationsfeindlichen Wirtschaftspolitik.
Software wird in Deutschland genau so lange gemacht wie es eine starke
Industrie gibt.
Wenn solltest du also eher ein anderes Land empfehlen statt einem
anderen Industriezweig, weil signifikante Industriezweige gibt's
demnächst nicht mehr.
Gustl B. schrieb:> Ich frage mich, ob da genug neue Jobs entstehen. Das könnte ja wirklich> sein.
Einfach Arbeitszeit reduzieren. Drei Tage arbeiten die Woche reicht
völlig aus.
Erleuchteter schrieb:> Früher als ich noch jung und dumm war, war die Automobilindustrie der> heilige Gral für mich als Student. Ich war um jeden neidisch der es in> die Automobilbrache schaffte...> Heute, mehr als ein Jahrzehnt später, weniger dumm, bin ich froh nie> dort gelandet zu sein.> Autos begeistern mich immernoch, ja mehr denn je. Ich verdiene mein Fett> in der Chemie - dagegen ist Automobilindustrie ein Witz!>> Die Automobilindustrie in Deutschland hockt auf einem derart hohen Ross,> der Sturz wird verdammt weh tun. Die fetten Jahre sind vorbei.
Dann wart mal ab. Bayern gibt's demnächst nicht mehr (Aufspaltung,
KnowHow-Verkauf in die USA / nach China, Zerschlagung der Teile und
Abbau so ca sämtlicher Stellen in Deutschland). Der nächste ist dann
BASF, die auch langsam merken dass ihr umfassendes Geschäftsmodell ins
wanken gerät. Die werden genauso zerschlagen werden.
Jede Industrie in Deutschland sitzt auf einem hohen Ross und denkt sie
wäre too big to fail. Sobald aber die erste deutsche Branche
(wahrscheinlich Automobil) kippt stürzt der gesamte deutsche
Wirtschaftsraum in sich zusammen, weil der Zusammenbruch die wackelnden
anderen Branchen (insbesondere Chemie und Maschinenbau) mit sich reißt.
Die fetten Jahre in Europa sind vorbei
Ende Gelände schrieb:> Die deutsche Automobilindustrie ist am Ende. So wie sich einst die> Nachrichtentechnik zerlegt hat, so befördert sich nun die letzte große> Industrie ins Abseits.> Beschäftigen wir uns nicht länger mit einem toten Gaul. Sehen wir nach> vorne und bauen bereits jetzt neue Industrien auf. Man muss auch mal> loslassen können.
Die werden aber in Asien oder Nordamerika aufgebaut und nicht in Europa.
Im Bereich "KI, Machine Learning, Data Science" ist China / Nordamerika
uns Jahre voraus und der Vorsprung wird immer größer.
"Digitalisierung des Gesundheitsmarktes": geht genauso nach China /
Nordamerika, da macht in Deutschland KEINER irgendwas was signifikant
wäre. Dazu ist die Hälfte aus DSGVO und ähnlichen Gründen in Dtl /
Europa sowieso verboten.
"Rüstung hat auch Zukunft, umweltfreundliche Flugzeuge"
Deutschland hat nicht mal das KnowHow umweltunfreundliche Flugzeuge zu
bauen, dazu nach dem Zusammenbruch des Maschinenbaus auch nicht das
notwendige Kapital und auch nicht die notwendigen Rohstoffe um von
irgendwas zu leben.
Ende Gelände schrieb:> Einen schlanken Staat können sich nur die Reichen leisten.> Und der Markt hat schon oft sein Versagen unter Beweis gestellt.> Hört nicht auf die Marktradikalen.
Die Leute in den Billiglohnländern sollen wohl weiterhin billig für die
deutsche Bevölkerung T-Shirts nähen.
Der Staat hat überhaupt nichts unternommen um diverse Industrien im Land
zu halten, im Gegenteil er massakriert ja sogar die eigenen kleinen
Unternehmen.
Wie kann es sein das Stahl mittlerweile mit Zöllen belegt wurde aber
viele andere Bereiche nahezu zollfrei sind? Alle Zölle sind mutwillig
festgelegt, wer am meisten schmiert hat die besten Chancen.
Ich habe in diesem Forum schon mal gelesen es ist wie ein Pendel, zuerst
in Billiglohnländer outsourcen, die Gewinne kassieren - aber irgendwann
kommt das Pendel zurück.
Der Zeitpunkt ist jetzt.
Thomas schrieb:> Der Staat hat überhaupt nichts unternommen um diverse Industrien im Land> zu halten
Ist ja auch böser Protektionismus und Wirtschaftsnationalismus. Passt
nicht in eine progressive Denke.
Verärgerter schrieb:> Wir finanzieren 200.000 Flüge pro Jahr für dieses Abzocker beim Staat> obwohl es mittlerweile effiziente IT gibt. Was macht diese (von uns> finanzierten) Deppen denn so wichtig dass sie so viel fliegen müssen? Es> gibt überhaupt keine Rechtfertigung.
Ganauso gut kann man sagen, dass man Automobilindustire finanziert
(durch verschiedene Subventionen, Förderungen und Begünstigungen -
direkt und indirekt). Da sprechen wir von ca. 1 Milliarde im Jahr.
An deiner Stelle würde ich mir mal Gedanken machen, wie du dich im www
äußerst, das geht schon in Richtung Staatsfeindliche Hetze.
Kritik äußern ist nicht verboten, aber der Ton macht die Musik.
Wühlhase schrieb:> Thomas schrieb:>> Der Staat hat überhaupt nichts unternommen um diverse Industrien im Land>> zu halten>> Ist ja auch böser Protektionismus und Wirtschaftsnationalismus. Passt> nicht in eine progressive Denke.
Also bei Stahl und der Landwirtschaft (und seinen Förderungen)/Rundfunk
scheint das aber prächtig zu funktionieren.
Wenn man sich das Wirtschaftsgebilde etwas genauer ansieht bemerkt man
erst wie schwach Deutschland in Wirklichkeit ist.
Die kürzlich gebrachten Nachrichten dass mehr als jeder 2. 900 EUR Rente
bekommt ist beunruhigend.
Deutschland wird dank der Politik ziemlich absacken.
Protektionismus ist auch wenn die Politik Regulierungen in den Raum
wirft welche nur von den größeren Unternehmen eingehalten werden können,
und dies trifft gerade im Wirtschaftsraum Deutschland besonders häufig
zu.
Ich freue mich auch auf die Zukunft, aber die nächsten paar Jahre werden
sicher kein Zuckerschlecken.
Thomas schrieb:> Die kürzlich gebrachten Nachrichten dass mehr als jeder 2. 900 EUR Rente> bekommt ist beunruhigend.
Finde ich gar nicht beunruhigend, warum das denn? Irgendjemand (= die
Angestellten & Steuerzahler) muss die Renten ja auch finanzieren, da
finde ich es gar nicht schlecht, wenn die im Durchschnitt nicht so hoch
ausfallen werden.
Auch ist es nur gerecht, dass man mehr bekommt, wenn man mehr eingezahlt
hat bzw. weniger wenn weniger; wer nur 900 € in Aussicht hat, der hat
halt relativ wenig eingezahlt (zum Vergleich: mein Rentenbescheid
prognostiziert ca. 2.500 € ohne jegliche Erhöhung).
Außerdem muss und sollte die gesetzliche Rente eh nicht die einzige
Einnahmequelle im Alter sein, das hat sich mittlerweile wohl hoffentlich
bei wirklich jedem Bürger herumgesprochen.
NurMut schrieb:> 5 Mrd EUR Gewinn sind sehr gut, Rückstellungen hin oder her. Wer> behauptet, dass VW ein Problem hat, während sie im ersten Halbjahr 2019> fast 10 Mrd Gewinn gemacht haben, der hat nicht nur scheinbar keine> Ahnung von Wirtschaft, sondern will bloß manipulieren.
Manipulieren will, wer behauptet, VW hätte einen Gewinnzuwachs, obwohl
der nur wegen einer Rückstellung im letzten Jahr zustande kam, während
der operative Gewinn und die Margen fallen.
Lothar M. schrieb:> NurMut schrieb:>> sondern will bloß manipulieren> Vermutlich hat er angesichts der vielen von ihm gehypten> Hiobsbotschaften auf fallende Automobilaktien gewettet. Stichtag:> September...
Nein. Hier:
Ohne Sondereffekte ging das bereinigte operative Quartalsergebnis um
über acht Prozent auf 5,13 Milliarden Euro zurück. Analysten hatten mit
einem noch größeren Ergebnisrückgang gerechnet.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/vw-gewinn-105.html
gog schrieb:> Ich bin neu hier und habe sofort eine Frage:>> Was läuft da mit diesem F.B. und der Automobilbranche und IGM? Ist das> irgendwie ein Running-Gag? Will der Typ, dass alles den Bach runter> geht?
Mir ist das egal, ob alles den Bach runter geht. Ich hab ausgesorgt und
bin nicht in der Autobranche beschäftigt.
> Sowieso ist mir das alles nicht ganz klar mit der aktuellen Lage der> Wirtschaft. Liest man einige dieser tollen Artikel, dann könnte man> meinen, morgen wäre es für D vorbei.
Mit der Autoindustrie in D und ihren IGM-Gehältern ist es bald vorbei,
das ist richtig.
> Ich meine, klar, die Konjunktur war> schon deutlich besser, aber so schlecht ist es jetzt auch nicht.
Die Krise hat ja auch erst angefangen.
> Das mit VW passt da irgendwie ins Bild. Gewinne in Mrd.-Höhe und> trotzdem jammern, bis es von der Regierung wieder ein paar Goodies gibt> ... In 2 Jahren geht´s dann wieder ab und es gibt neue Rekorde bei den> Gewinnen und die MA-Zahl wird wieder heftig aufgebaut. Wie in der> Vergangenheit halt auch ...
Falsch. Rekordgewinne wird es so schnell nicht mehr geben. Und wo lebt
jemand, der heute noch an steigende Mitarbeiterzahlen in der
Autoindustrie glaubt?
BA-Vorstandschef Detlef Scheele: Beschäftige haben den Ernst der Lage
noch nicht erkannt
https://www.automobilwoche.de/article/20190729/AGENTURMELDUNGEN/307299994/1339/beratung-im-job---strukturwandel-in-der-autoindustrie-bundesagentur-fuer-arbeit-stellt--milliarden-euro-bereit
F. B. schrieb:> BA-Vorstandschef Detlef Scheele: Beschäftige haben den Ernst der Lage> noch nicht erkannt>> https://www.automobilwoche.de/article/20190729/AGENTURMELDUNGEN/307299994/1339/beratung-im-job---strukturwandel-in-der-autoindustrie-bundesagentur-fuer-arbeit-stellt--milliarden-euro-bereit
"wenn von Jobverlust bedrohte Beschäftigte nicht zu einer Fortbildung
oder Umschulung bereit seien, so der BA-Chef."
Den Teil hast weggelassen...
Und das ist jetzt auch nicht überraschend. Wenn ich amerikanischer oder
chinesicher Programmierer bin und nicht bereit bin mich in aktuellen
Programmiersprachen fortzubilden, dann verliere ich auch früher oder
später meinen Job
Dass der Chef der BA natürlich nicht sagt, dass die Fortbildung oder
Umschulung auch nichts bringen wird, ist aber leider klar. Innerhalb der
nächsten Jahre werden die meisten Arbeitsplätze in der Industrie
zwangsweise vernichtet und nicht durch neue ersetzt werden. Da kann ich
mich dann noch so viel fortbilden, wenn es einfach nichts gibt was man
stattdessen arbeiten könnte, bringt das auch nichts. 20h die Woche (für
1/3 des Gehaltes) zu arbeiten wie oben vorgeschlagen ist halt auch keine
Alternative.
F. B. schrieb:>Ich hab ausgesorgt
Du hast genau so lange ausgesorgt wie der Staat das will. Wenn dein
Vermögen in der Krise beschlagnahmt wird, dann auch nimmer. Entweder
bist du dann außerhalb Europas oder die Krise trifft dich genauso wie
jeden anderen
Pseudeoingenieur schrieb:> F. B. schrieb:>> Ich hab ausgesorgt>> Du hast genau so lange ausgesorgt wie der Staat das will.
Glaub ihm doch das dumme Geschwätz nicht noch. F.B. hat nicht
ausgesorgt, das hat er ja bereits selbst bestätigt.
Pseudeoingenieur schrieb:> Da kann ich mich dann noch so viel fortbilden, wenn es einfach nichts> gibt was man stattdessen arbeiten könnte, bringt das auch nichts.
Wer sich finanztechnisch weitergebildet hätte, der könnte jetzt so wie
ich von seinem PC aus weltweit investieren und Geld verdienen.
Für die Fachidioten aus dem Forum hier gibt es aber auch noch die
Möglichkeit, ihre Arbeitskraft auf Webseiten wie diesen hier weltweit
anzubieten: https://www.upwork.com/cat/developers/
Allerdings müsst ihr dann mit den Stundenlöhnen von Indern und
Indonesiern konkurrieren.
> Du hast genau so lange ausgesorgt wie der Staat das will. Wenn dein> Vermögen in der Krise beschlagnahmt wird, dann auch nimmer. Entweder> bist du dann außerhalb Europas oder die Krise trifft dich genauso wie> jeden anderen
Also da müssten schon die Linken an die Macht kommen, wonach es momentan
nicht aussieht. Nicht einmal die Grünen würde es wagen, die breite
Bevölkerung zu enteignen, wo doch ihre eigenen Wähler
überdurchschnittlich wohlhabend sind. Momentan sehe ich nur das Risiko,
dass demnächst die Kapitalertragssteuer erhöht wird.
Ingenieur schrieb:> Glaub ihm doch das dumme Geschwätz nicht noch. F.B. hat nicht> ausgesorgt, das hat er ja bereits selbst bestätigt.
Wo habe ich das bestätigt? Gerade heute habe ich für einen kleinen Teil
meines Vermögens (ca. 30k), der regelmäßige und planpare Erträge
abwirft, den monatlichen Gewinn nachgerechnet: Ca. 500 € Gewinn pro
Monat allein durch diese 30k!
F. B. schrieb:> Wo habe ich das bestätigt?
1. Du arbeitest noch (angeblich, bei einer Klitsche).
2. Deine Erträge reichen gerade einmal für Hartz IV Niveau, wobei du
noch nicht einmal Miete und GKV vernünftig berücksichtigt hast.
Das ist alles andere, aber nicht "ausgesorgt".
Ingenieur schrieb:> 1. Du arbeitest noch (angeblich, bei einer Klitsche).> 2. Deine Erträge reichen gerade einmal für Hartz IV Niveau, wobei du> noch nicht einmal Miete und GKV vernünftig berücksichtigt hast.> Das ist alles andere, aber nicht "ausgesorgt".
Ich sagte, wenn ich sparsam leben würde, könnte ich bereits jetzt ohne
Einkommen und Harzt IV allein von den Kapitalerträgen leben. Vollzeit
arbeite ich noch, um das Vermögen und die Kapitalerträge weiter zu
steigern, um einen Puffer zu haben, falls in einer Krise die
Kapitalerträge zurückgehen.
Aber wie ich bereits geschrieben habe, beabsichtige ich in 1-2 Jahren
meine Arbeitszeit zu reduzieren. Und selbst wenn ich demnächst Millionär
bin, beabsichtige ich noch Teilzeit zu arbeiten.
F. B. schrieb:> Gerade heute habe ich für einen kleinen Teil> meines Vermögens (ca. 30k), der regelmäßige und planpare Erträge> abwirft, den monatlichen Gewinn nachgerechnet: Ca. 500 € Gewinn pro> Monat allein durch diese 30k!
Macht 6000 Euro Gewinn pro Jahr. Wären bei 30K EUR dann satte 20 %
Gewinn jedes Jahr.
Bin ich der Einzige, der das stark bezweifelt? Oder sind das
irgendwelche windigen Spekulanten-Papierchen mit 100 % Ausfallrisiko?
Bernd schrieb:> Der deutsche/europäische Stern sinkt, der Kapitalismus taumelt, die> Rezession kommt und bleibt lange.
Auch wenn ich das in der Form ähnlich gehaltsvoll finde wie das Gemecker
über die Jugend. Gibts auch schon Jahrtausende...
F. B. schrieb:> Manipulieren will, wer behauptet, VW hätte einen Gewinnzuwachs, obwohl> der nur wegen einer Rückstellung im letzten Jahr zustande kam, während> der operative Gewinn und die Margen fallen.
1. VW hatte auch vor 2, 3, 4, 5 Jahren usw nicht mehr als 5 Mrd
Quartalsgewinn
2. VW hat 2019 weniger Fahrzeuge ausgeliefert und bisher 5% mehr Umsatz.
3. Rückstellungen hin oder her, fast 10 Mrd EUR Gewinn im ersten
Halbjahr sind sehr gut, unabhängig davon ob 30% Wachstum oder 0%. Das
deutet auf ein sehr gesundes Unternehmen hin. Nur wenige weltweit
schaffen das.
Die aktuell gewährten Rabatte sprechen gerade nicht für Verzweifelung
der Hersteller ihre Karren auf Gedeih und Verderb an Mann und Diverse
bringen zu müssen. Die waren schon mal höher. Spricht eher mit den
Listenpreisen zusammen für eine aus dem Ruder gelaufene interne
Kostenstruktur. Das ist wohl das Hauptproblem, die Teuerungsrate pro
Jahr für die Kisten liegt deutlich über der Inflationsrate, ohne dass
ein Mehrwert geboten wird.
Ryzen-PC schrieb:> Macht 6000 Euro Gewinn pro Jahr. Wären bei 30K EUR dann satte 20 %> Gewinn jedes Jahr.
Das ist richtig.
> Bin ich der Einzige, der das stark bezweifelt? Oder sind das> irgendwelche windigen Spekulanten-Papierchen mit 100 % Ausfallrisiko?
Bisher ist alles gut gegangen.
Wühlhase schrieb:> Wenn er in Drogengeschäfte oder Schwarzarbeit investiert könnte das gut> möglich sein.
Mein selbstentwickelter Investment-Bot zahlt sich eben aus.
Wer in der Automobilindustrie arbeitet: Bereits jetzt nach
Karrierealternativen umsehen, so lange das noch aus eigener Initiative
heraus geschehen kann. Gestalten statt Leistungen empfangen.
Mit freundlichen Grüßen
Meiko Hell
Die Automobilindustrie ist im Wandel. Mit ihr die gesamten Zulieferer.
Es wird zunehmend ein Mig geben aus Benziner, Diesel und E-Autos
(inklusive Brennstoffzelle).
Wer mal mit Chinesischen Zulieferern zusammengearbeitet hat, der kennt
das: Die versprechen alles, halten nix und im nach 3 Jahren is das Teil
kaputt.
Ich bin mir sicher, dass die deutsche Automobilindustrie aus dem Wandel
gestärkt hervor geht.
Aber ja es wird auch Arbeitsplätze kosten.... jedoch auch neue
Arbeitsplätze schaffen (trifft alle inkl. Schaeffler).
Die Autoindustrie ist vor allem im Wandel, immer billigeren Mist teurer
zu verkaufen. Alleine die aufgesetzten billigen Tablets, die bald
überall auch jetzt als Armaturenersatz kommen, ein einziger Graus. Dazu
die Baukastenseuche und jetzt auch überall in der Kompaktklasse mal gute
10cm längere Motorhauben, um das ganze Diesel-Abgasgerümpel und
Mild-Vollhybridgedöns beim Benziner unterzubringen.
Ingenieur schrieb:> Finde ich gar nicht beunruhigend, warum das denn? Irgendjemand (= die> Angestellten & Steuerzahler) muss die Renten ja auch finanzieren, da> finde ich es gar nicht schlecht, wenn die im Durchschnitt nicht so hoch> ausfallen werden.>> Auch ist es nur gerecht, dass man mehr bekommt, wenn man mehr eingezahlt> hat bzw. weniger wenn weniger; wer nur 900 € in Aussicht hat, der hat> halt relativ wenig eingezahlt (zum Vergleich: mein Rentenbescheid> prognostiziert ca. 2.500 € ohne jegliche Erhöhung).>> Außerdem muss und sollte die gesetzliche Rente eh nicht die einzige> Einnahmequelle im Alter sein, das hat sich mittlerweile wohl hoffentlich> bei wirklich jedem Bürger herumgesprochen.
Zustimmung zu Block A B C jeweils 100%.
abc schrieb:> Ich bin mir sicher, dass die deutsche Automobilindustrie aus dem Wandel> gestärkt hervor geht.> Aber ja es wird auch Arbeitsplätze kosten.... jedoch auch neue> Arbeitsplätze schaffen (trifft alle inkl. Schaeffler).
Sehe ich auch so. Vielleicht hört F.B. dann auf das Forum als Blog zu
missbrauchen und geht wieder zu fingierten Vorstellungsgesprächen.
F. B. schrieb:> Gewinnwarnungen und Pleiten: Die Autobranche erlebt die schwerste Krise> seit Jahren>> Ferdinand Dudenhöffer: "Schwere Krisenjahre stehen uns bevor"
Dann warte ich noch mit meinem Autokauf
Hallo Ende Gelände.
Ende Gelände schrieb:> Probezeit> nutzen und in eine der zahlreichen Zukunftsbranchen wechseln.
Welche sollten dass denn sein? Solange hier noch Vermögen im Umlauf ist,
kannst Du natürlich irgendwas importieren und hier verkaufen, falls Du
Verkaufstalent hast.
Aber ansonsten kann ich mir ausser ein paar kleinen Nischen nichts
vorstellen, dass man nicht genauso gut oder besser in Indien oder
Malaysia herstellen könnte.
> Der erste Job darf nicht zum Karrierekiller werden!
Erfahrungsgemäß sind die meisten Leute froh, überhaupt einen Job zu
finden. Anfänger haben es extra schwer, und auch die, die älter als ca.
45 sind....
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
F. B. schrieb:> Mir ist das egal, ob alles den Bach runter geht. Ich hab ausgesorgt und> bin nicht in der Autobranche beschäftigt.
Das ist "mutig": denn wenn ALLES den Bach runtergeht und die ganz ganz
große Krise kommt dann werden nicht nur Nullen vom Buchgeld gestrichen
sondern auch Goldbesitz verboten, Sondervermögen "kassiert" und
Immobilien sowie Landbesitz mit Auflagen versehen. Dann wird wirklich
"genullt" und nur sehr wenig "Gewinner" bleiben da übrig. Dann fahren
alle normal sterblichen im Forum hier mit mir und F.B. auf der Titanic.
Ich kann nicht verstehen wie man als (hoch-) intelligenter Mensch den
Wunsch haben kann dass z.B. IGM Konzerne oder die Automobilbranche
schweren Schaden erleiden. Dahinter stecken letztendlich immer Menschen
die mit in den Abgrund gezogen werden.
Alter Hase schrieb:> Ich kann nicht verstehen wie man als (hoch-) intelligenter Mensch den> Wunsch haben kann dass z.B. IGM Konzerne oder die Automobilbranche> schweren Schaden erleiden. Dahinter stecken letztendlich immer Menschen> die mit in den Abgrund gezogen werden.
Sofern es nicht die klassische Neiderei ist:
Einfach genug Nachrichten lesen. Die Sorte, wo z.B. bei Morden auch die
Herkunft von Tätern zum Bericht dazugehört. Oder z.B. in der
Klimadebatte alle Seiten mal zu Wort kommen.
Irgendwann kommt dann langsam der Wunsch nach einem Totalreset, um die
elende Wohlstandsverwahrlosung wieder auszutreiben. Es ist einfach
frustrierend sich einerseits in der Wertschöpfungskette zu betätigen und
andererseits zu sehen, wie damit ganze Bullshit-Industriezweige
gefüttert werden während tatsächlich wichtige Infrastruktur entweder
vergammelt oder mit unausgegorenen Ideen unfähiger Politiker zerstört
werden.
Und das ist ja nur das Geld, das hier im Land bleibt...
NurMut schrieb:> Deshalb die Frage: Was war damals konkret besser?
Wo schrieb ich, das früher überhaupt etwas besser war?
Aber gut, ich nehme mal dein Beispiel mit der Umweltsituation in den
60ern und 70ern: Die Schornsteinschlote, aschegraue Dächer und Smogalarm
kenne ich nur aus Erzählungen. Dann vergleiche das mal mit heute, und
ordne dazu das derzeitige Mediengehabe an, wo Staatsrundfunkmoderatoren
um höhere Steuern betteln, damit sie nicht mehr freiwillig fliegen
wollen müssen.
Und ob es in den 60ern ähnlich viele Morde gab wie heute, vermag ich
nicht zu beurteilen. Man liest das öfter, ich habe zu diesen Statistiken
allerdings noch nie Vertrauen gehabt.
Mein Vergleichspol wären auch eher die späten 90er.
NurMut schrieb:> Vielleicht hört F.B. dann auf das Forum als Blog zu missbrauchen
Im Gegensatz zu den IGM-Euphorikern unterlege ich meine Meinung mit
Daten, Fakten und Quellenangaben.
Alter Hase schrieb:> Ich kann nicht verstehen wie man als (hoch-) intelligenter Mensch den> Wunsch haben kann dass z.B. IGM Konzerne oder die Automobilbranche> schweren Schaden erleiden. Dahinter stecken letztendlich immer Menschen> die mit in den Abgrund gezogen werden.
Also die deutsche Autoindustrie hat sich ihren Untergang selbst
zuzuschreiben. Und die IGMler sind die letzten, mit denen man Mitleid
haben muss. Haben jahrzehntelang fette Gehälter und Boni auf Kosten
anderer (Steuerzahler, Dieselkäufer, Mitarbeiter beim Zulieferer...)
kassiert. Wer trotz eines IGM-Gehalts jetzt in finanzielle
Schwierigkeiten kommt, der hat sich das selbst zuzuschreiben. Hätte er
das Geld halt nicht sinnlos verpulvern dürfen.
F. B. schrieb:> Bei Schaeffler könnten bald die Bänder stillstehen>> https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/schaeffler-prueft-produktionsstillstand-an-brueckentagen-a-1280511.html
Wobei man sagen muss, das liegt nicht alles an einer Nachfragekrise
wegen der Rezession, sondern die OEM bekommen bis heute weder WLTP
geschissen und sind immer noch dran, ihre Motoren ohne Schmuh auf die
Emisionswerte zu trimmen. Durch Aufwand und bisschen fachliche
Unfähigkeit und Faulheit bei den OEM-Angestellten geht da soviel Zeit
ins Land, dass selbst die bevorstehenden Modellwechsel sich verzögern.
Gleichzeitig laufen die alten Modelle trotzdem langsam aus und sind mit
immer weniger Optionen bestellbar. Da ist es kein Wunder, dass die
Bestellungen zurückgehen. Jetzt wird überall auf die Drüsen gedrückt, um
Arbeitslosenbeiträge der Allgemeinheit an die unfähigen IGMler in Form
von Kurzarbeitergeld verfüttern zu dürfen und der Rest dafür noch
Beifall klatscht.
F. B. schrieb:> Und die IGMler sind die letzten, mit denen man Mitleid> haben muss. Haben jahrzehntelang fette Gehälter und Boni auf Kosten> anderer (Steuerzahler, Dieselkäufer, Mitarbeiter beim Zulieferer...)> kassiert.
Daß Zulieferer aber alles für jeden Preis machen ist aber deren eigene
Schuld. Wenn da Projektleiter in der Firma sitzen die sich freuen, den
nächsten Mitbewerber noch um 10% unterboten zu haben ist niemand anderes
Schuld als die Firma, die diesen unfähigen noch bezahlt und arbeiten
läßt.
Dann muß man halt die Eier haben und VW sagen, daß sie das zu dem Preis
nicht zu machen wollen ist.
Und die Steuerzahler wollten es auch nicht anders, sondern genau so.
Wühlhase schrieb:> Daß Zulieferer aber alles für jeden Preis machen ist aber deren eigene> Schuld. Wenn da Projektleiter in der Firma sitzen die sich freuen, den> nächsten Mitbewerber noch um 10% unterboten zu haben ist niemand anderes> Schuld als die Firma, die diesen unfähigen noch bezahlt und arbeiten> läßt.
Bosch, Conti, ZF, Wabco, Hella, Marquardt, Preh, Brose, Magna, Mahle,
Webasto usw. zahlen ja auch alle IGM Tarif. Dort gehen die Ingenieure ja
auch mit über 80k heim. Trotzdem werden Gewinne geschrieben. Geprellt
wurden nur solche Klitschen-Coding-Monkeys wie F.B.
Wühlhase schrieb:> Daß Zulieferer aber alles für jeden Preis machen ist aber deren eigene> Schuld. Wenn da Projektleiter in der Firma sitzen die sich freuen, den> nächsten Mitbewerber noch um 10% unterboten zu haben ist niemand anderes> Schuld als die Firma, die diesen unfähigen noch bezahlt und arbeiten> läßt.>> Dann muß man halt die Eier haben und VW sagen, daß sie das zu dem Preis> nicht zu machen wollen ist.
Geht nicht, solange es Konkurrenz gibt, die es für den niedrigeren Preis
macht. Von daher würde eine Pleitewelle sogar die Position der
verbliebenen Zulieferer stärken.
NurMut schrieb:> Bosch, Conti, ZF, Wabco, Hella, Marquardt, Preh, Brose, Magna, Mahle,> Webasto usw. zahlen ja auch alle IGM Tarif. Dort gehen die Ingenieure ja> auch mit über 80k heim.
Deswegen gehen die ja auch gerade reihenweise in die Insolvenz und
Kurzarbeit und bauen Stellen ab oder verlagern ins Ausland.
> Trotzdem werden Gewinne geschrieben.
Autobauer und -zulieferer vermelden gerade Gewinnwarnungen am laufenden
Band.
> Geprellt wurden nur solche Klitschen-Coding-Monkeys wie F.B.
Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, nimmt unsere Klitsche keine
Aufträge aus der Autoindustrie an. Macht also genau das, was du oben
gefordert hast, nämlich nicht alles um jeden Preis machen.
Ich habe einige interessante Angebote außerhalb der Automobilindustrie
bekommen, aber ich spekuliere auf eine saftige Abfindung. 2009 gab es
auch eine zusätzliche Sprinterprämie wenn man freiwillig gegangen ist.
Sollte sich das wiederholen bin ich der erste der weg ist. Gute Angebote
außerhalb der Automobilindustrie gibt es für mich genug. Wer sich
heutzutage noch aktiv bewerben muss hat sowieso verloren.
Schwierig etwas Neues zu finden wird es doch nur für die ganzen
Bandarbeiter und Ü50 Ings. Der Rest kann eine ruhige Kugel schieben.
F. B. schrieb:> NurMut schrieb:>> Bosch, Conti, ZF, Wabco, Hella, Marquardt, Preh, Brose, Magna, Mahle,>> Webasto usw. zahlen ja auch alle IGM Tarif. Dort gehen die Ingenieure ja>> auch mit über 80k heim.>> Deswegen gehen die ja auch gerade reihenweise in die Insolvenz und> Kurzarbeit und bauen Stellen ab oder verlagern ins Ausland.
Keine der genannten Firmen ist in der Insolvenz. Auch wenn Kurzarbeit
keine Tragödie wäre, ist mir das auch für keines der genannten
Unternehmen bekannt. 2 Behauptungen, mindestens 1 Lüge, vielleicht auch
2 Lügen. So kennen wir dich Finanzanfänger.
F. B. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Daß Zulieferer aber alles für jeden Preis machen ist aber deren eigene>> Schuld. Wenn da Projektleiter in der Firma sitzen die sich freuen, den>> nächsten Mitbewerber noch um 10% unterboten zu haben ist niemand anderes>> Schuld als die Firma, die diesen unfähigen noch bezahlt und arbeiten>> läßt.>>>> Dann muß man halt die Eier haben und VW sagen, daß sie das zu dem Preis>> nicht zu machen wollen ist.>> Geht nicht, solange es Konkurrenz gibt, die es für den niedrigeren Preis> macht. Von daher würde eine Pleitewelle sogar die Position der> verbliebenen Zulieferer stärken.
Dann macht es halt wer anders, ja und? Das ist ja Sinn und Zweck: Soll
sich wer anders für kargen Lohn abrackern.
Lieber weniger Umsatz und dabei etwas Gewinn als viel Umsatz für sehr
viel Arbeit, den Umsatz auch noch mit wenigen (oder gar einem einzigen)
Kunden gemacht und am Ende bei Null rauskommen.
Ok ok, ich bin auch Ingenieur und kein BWLer, die mögen das anders sehen
und haben vielleicht sogar Gründe dafür, die ich nicht verstehe.
macht euch nicht verrückt
dann wird es eben fleissig geld gedruckt
vllt. auch mal ein "kurzer und siegreicher" krieg im nahen osten (iran?)
neue plakette auf auto
mehr massnahmen für die arbeitssuchenden (agenda 2030)
co2 steuer
D-mark wiedereinführung
D verlässt die EU, gründet eigene union (zollunion z.B)
also gleiches spielchen wie immer - wer nichts hat wird auch nichts
verlieren
Das tiefe Tal der Autozulieferer
Die schlechten Nachrichten kommen Schlag auf Schlag.
Bernd Osterloh (Gesamtbetriebsratsvorsitzender bei VW): Selbst Große wie
Bosch oder Schaeffler haben Probleme, bei kleineren Zulieferern ist die
Lage teilweise dramatisch. Verödung ganzer Landstriche möglich. Grüne
Klimahysterie gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/so-stark-trifft-die-schlechte-konjunktur-autozulieferer-16321096.html
Weiß jemand mehr darüber?
https://www.jungewelt.de/artikel/360637.indien-automobilbranche-baut-350-000-stellen-ab.html
350.000 Stellen ist ja schon mal eine Hausnummer.
Meine eigene Meinung ist dass die Mobilität eigentlich eine
Bubbleindustrie ist, ich will kein Auto mir reicht ein ordentlicher
Nahverkehr und eine ordentliche Nahverkehrsinfrastruktur (z.B
Paketdienste). Ich finde es zuhause eigentlich ganz gut mit meiner
Familie.
F. B. schrieb:> Grüne Klimahysterie gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Deshalb werden in China weniger Autos gekauft? Natürlich nicht: du bist
nur zu dumm einfachste Aussagen aus einem Text zu extrahieren.
"Die schlechten Nachrichten kommen Schlag auf Schlag. Ein Autozulieferer
nach dem anderen korrigiert seine Pläne nach unten, weil sich die
Branchenkonjunktur schlechter entwickelt als erwartet. Die Angst vor
weiteren Handelshemmnissen und ein drohender Brexit sorgen die gesamte
Branche. Vor allem China, der mittlerweile wichtigste Automarkt der
Welt, ist kein verlässlicher Abnehmer mehr"
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/so-stark-trifft-die-schlechte-konjunktur-autozulieferer-16321096.html
F. B. schrieb:> Grüne Klimahysterie gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland
Die Hysterie gibt es nur in Deutschland, in Asien ist der
Verbrennerrückzug nur wirtschaftliches Kalkül. Asien steigt weitläufig
vom Bauernstaat zur Industriegesellschaft auf, Europa macht es
umgekehrt, und wird zu Ziegenhütern und Kameltreibern. Die Kapitäne von
China haben es halt drauf, während unsere sich lieber dem Alkohol
hingeben, stolpern, zittern und und in die Mikrofone lallen. Wenn nicht
gegengesteuert wird, gibt das ne dauerhaft Riesendelle, die dann später
auch nicht mehr mit Geld rückgängig zu machen ist.
F. B. schrieb:> Das IGM-Gesindel fordert
Diese Wortwahl ist schon mehr als bedenklich.
Es gab mal einen "ähnlichen Fall", bekannt unter dem Namen Bobby
Fischer. Der hatte angeblich einen IQ um die 180.
"Es reizt mich meine Gegner leiden zu sehen" (B.F. 1957).
Zum Schachweltmeister hat es ihm gereicht, sein Ende war tragisch.
Ob es bei F.B. zum superreichen Milliardär ausreicht?
Ich glaube kaum. Nur das Ende wie bei B.F. wird ähnlich ...
Interessierter schrieb:> ich will kein Auto mir reicht ein ordentlicher Nahverkehr
Schön für Dich, soll ich jetzt mein Haus in dörflicher Lage verkaufen
und in ein Wohnklo ziehen, wo die Straßenbahn in greifbarer Nähe ist?
Soll ich Hartz4 beziehen, weil die Arbeitsstelle nicht mehr ereichbar
ist?
Ich kenne und akzeptiere Leute, die ohne Auto auskommen. Im Gegenzug
akzeptierst Du, dass es Flächenländer (z.B. Niedersachsen) gibt, wo ohne
Auto kaum etwas geht.
Insider schrieb:> Europa macht es umgekehrt, und wird zu Ziegenhütern und Kameltreibern.
Ersetze Europa durch Deutschland, dann passt das. Die Ökoterroristen
denken, dass Deutschland die Welt retten kann und haben jeglichen Bezug
zur Realität verloren.
Alter Hase schrieb:> F. B. schrieb:>> Das IGM-Gesindel fordert>> Diese Wortwahl ist schon mehr als bedenklich.
IGM ist nicht besser als die Banker, die fette Boni kassieren und sich
vom Steuerzahler retten lassen.
@F.B.
ich verstehe das nicht, wir sind im *Forum: Ausbildung, Studium & Beruf*
warum kopierst du nachrichtenlinks die sowieso jeder auf dem smartphone
schon gesehen hat? was versprichst du dir davon? es sind keine
exkclusiven insider inhalte sondern das, was massenmedien
veröffentlichen. hast du echt nichts besseres zu tun? also für einen
"finanzberater" eine sehr schlechte leistung!
F. B. schrieb:> IGM ist nicht besser als die Banker, die fette Boni kassieren und sich> vom Steuerzahler retten lassen.
Tja da liegt das Problem. Wer F.B. zum Vorstellungsgespräch einlädt,
merkt schnell dass er (sehr wahrscheinlich) fachlich absolut was drauf
hat - aber das Verhalten lässt Abgründe in der Haltung erkennen, die man
nicht tolerieren möchte.
Wenn das so bleibt - dann ist die ICH-AG kein schlechtes Modell.
Alter Hase schrieb:> F. B. schrieb:>> IGM ist nicht besser als die Banker, die fette Boni kassieren und sich>> vom Steuerzahler retten lassen.>> Tja da liegt das Problem. Wer F.B. zum Vorstellungsgespräch einlädt,> merkt schnell dass er (sehr wahrscheinlich) fachlich absolut was drauf> hat - aber das Verhalten lässt Abgründe in der Haltung erkennen, die man> nicht tolerieren möchte.
Getroffene Hunde bellen. Schreiben doch sogar die IGMler hier im Forum
selbst, dass sie sich sicher sind, dass ihr Konzern vom Steuerzahler
gerettet wird, da systemrelevant.
> Wenn das so bleibt - dann ist die ICH-AG kein schlechtes Modell.
Bin auf dem besten Weg dahin.
Und was die sogenannte "Haltung" betrifft: Alle Geschäftsführer und
Vorgesetzten der Klitschen, bei denen ich bisher gearbeitet habe, haben
Kunden, eigene Mitarbeiter und Bewerber nach Strich und Faden belogen.
Edit:
Das Finanzamt habe ich noch vergessen. Wenigstens die letzte Klitsche
hat auch Steuern und Sozialbeiträge hinterzogen, z.B. indem es
Scheinselbständige beschäftigt hat.
F. B. schrieb:>> Wenn das so bleibt - dann ist die ICH-AG kein schlechtes Modell.>> Bin auf dem besten Weg dahin.
Aber nur über Umwege über's Ausland.
Die Steuern sind in Deutschland absolut überhöht.
Warum sollte ein Selbstständiger mehr Steuern bezahlen als ein
Bundestagsabgeordneter (der immerhin überhaupt keine Steuern zahlt da er
alles von den Steuern bezieht).
5-10% Steuern für die Infrastruktur lasse ich mir noch einreden, aber
50% dafür könnte ich mir einen Lakaien anstellen der das gesamte Jahr
nur für mich arbeitet. Der deutsche Staat ist weder sein Geld wert noch
fähig mit Geld umzugehen noch wird er wirklich für eine funktionierende
Gesellschaft benötigt.
Hab mal einen Film über Hitler's Zeiten gesehen, ich seh das Bild noch
immer vor mir wo junge Menschen auf dem Lastwagen sitzen und wie blöd in
der Gegend rumschauen da sie im Grunde auch nichts besseres mit ihrer
Zeit anzufangen wussten (Stichwort damalige Massenarbeitslosigkeit).
Es braucht Leute welche eine Richtung vorgeben (das wären vor allem
Unternehmer), kleine sowie mittlere Unternehmen gestalten wirklich dass
was Deutschland und auch andere Länder ausmacht (nicht deren Regierungen
- was effektiv auch nichts anderes ist als eine zu große Firma die
jedoch nie gelernt hat mit Geld umzugehen und auch absolut keine Ahnung
von der Wirtschaft haben - nicht mal ansatzweise).
Schon sehr merkwürdig dass Deutschland nach dem Krieg mit den in
Wirklichkeit handlungsunfähigen Regierungen überhaupt überleben konnte,
noch komischer war wohl dass der Aufbau (ja da sich die Leute auch nicht
sonderlich um Steuern und Co gekümmert haben) in Wirklichkeit die
goldenen Zeiten der Beschäftigung waren. Planlose Leute wie sie damals
halt auf dem LKW der Wehrmacht saßen sind halt zu Firmen arbeiten
gegangen und haben dort Hilfsarbeiten verrichtet.
Das mag jetzt wohl dahinphilosophiert sein, meine Einstellung gegenüber
dem deutschen Staat ändert nichts mehr. Eine Katastrophe ^3.
M. schrieb:> Aber nur über Umwege über's Ausland.> Die Steuern sind in Deutschland absolut überhöht.
Als arbeitender Leistungsträger ist man in D selbstverständlich der
Dumme. Aber auf meine Kapitalerträge zahle ich nur 26,3750 % Steuer und
Soli. Mit Berücksichtigung des Freibetrags sogar noch weniger.
NurMut schrieb:> Es werden gerade überall Leute in der Automobilindustrie vor die Tür> gesetzt BYD, wo du bei 4,85 eingestiegen bist, meldet sogar für ganze> Fabriken Kurzarbeit.
China hat die Subventionen für E-Autos gekürzt. Bzw. für technisch
veraltete E-Autos gibt es jetzt keine Subventionen mehr. Das zwingt die
eigenen Hersteller, sich immer technisch weiter zu entwickeln und sich
nicht auf den Subventionen auszuruhen.
M. schrieb:> 5-10% Steuern für die Infrastruktur lasse ich mir noch einreden, aber> 50% dafür könnte ich mir einen Lakaien anstellen der das gesamte Jahr> nur für mich arbeitet.
Kurze Durchsage:
Du zahlst keine 50% Steuer an den Staat.
Einen Großteil zahlst du in deine Rentenversicherung um nach deiner
Erwerbsphase nicht betteln gehen zu müssen.
Ein weiterer großer Posten geht an deine Krankenkasse damit du bei
heftiger Erkrankung nicht elendig vorm Krankenhaus krepieren musst wie
in andren Ländern.
Alter Hase schrieb:> F. B. schrieb:>> IGM ist nicht besser als die Banker, die fette Boni kassieren und sich>> vom Steuerzahler retten lassen.>> Tja da liegt das Problem. Wer F.B. zum Vorstellungsgespräch einlädt,> merkt schnell dass er (sehr wahrscheinlich) fachlich absolut was drauf> hat - aber das Verhalten lässt Abgründe in der Haltung erkennen, die man> nicht tolerieren möchte.
Das kriminelle Verhalten ist natürlich nicht auf kleine Klitschen
beschränkt. Auch in euren Konzernen schafft man es mit der richtigen
Haltung bis in die Vorstandsetagen.
Die Strafakten der Autobosse
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/diesel-affaere-die-strafakten-der-autobosse-a-1279809.html
Wie oft hast du denn z.B. schon deine Kunden belogen und betrogen? Z.B.
Arbeitszeiten abgerechnet, die gar nicht geleistet wurden, oder
Mitarbeiter, die nicht existierten? Scheint ja bei allen Firmen so Usus
zu sein.
F. B. schrieb:> Grüne Klimahysterie
Eher:
Betrug am Kunden, Lobbyismus damit das Tote Pferd weiter reitet, Politik
für die Industrie und gegen jegliche Ratio sowie absolute Untätigkeit
der Automobilisten.
Der clean Diesel wäre Problemlos möglich, nur ist er teuerer. Und da man
die Preise nicht unendlich erhöhen kann, wird halt beschissen auf Teufel
komm heraus. Hauptsache der eigene profit stimmt.
Tja. Stimmte. Jetzt nicht mehr. Das hat sich die Branche selbst
eingebrockt.
Wer Geld verdienen will, sollte e-autos bauen. Ach das tun sie nicht,
weil sie keine haben?! Tja...
Le X. schrieb:> Kurze Durchsage:> Du zahlst keine 50% Steuer an den Staat.
Danke, Le X., wenigstens noch ein vernünftiger Mensch hier im Thread.
Der Durschnittssteuersatz beträgt bei mir auch nur bei ca. 30%. Das geht
auch vollkommen in Ordnung, die zahle ich ohne Jammern, denn ich lebe
hier in Deutschland sehr gut und gerne.
Ingenieur schrieb:> Le X. schrieb:>> Kurze Durchsage:>> Du zahlst keine 50% Steuer an den Staat.>> Danke, Le X., wenigstens noch ein vernünftiger Mensch hier im Thread.> Der Durschnittssteuersatz beträgt bei mir auch nur bei ca. 30%. Das geht
Ihr beide disqualifiziert euch mit dieser Aussage schon ziemlich
eindeutig.
Schon mal was von verschiedenen Steuerarten in Deutschland gehört?
- Einkommensteuer
- Umsatzsteuer
- Gewerbesteuer (denkt ihr wirklich die Firmen zahlen das aus ihrer
eigenen Tasche? Selbst bei Einzelunternehmern entspricht der Hebesatz
nicht vollständig dem was von der Einkommensteuer abgesetzt werden kann)
- Grunderwerbsteuer
- Energiesteuer (Sprit, Strom, ..)
- Kurtaxe
- Diverse Gebühren bei den Ämtern (z.B Anforderung eines Reisepasses)
- Führerschein (man kann mir nicht erzählen dass die Gegenleistung aller
Parteien die bei einem Führerschein involviert sind wirklich 1000 EUR in
irgendeiner weise rechtfertigt, ich war damals in einem Kurs mit 30
Leuten, saß ganz hinten und hab Filme geschaut während der Unterricht
war das interessierte keine Sau, und dennoch hab ich den FS damals im
ersten Durchgang geschafft).
etc. alles was der Staat sich da so einfallen lässt.
Tja wäre es denn nur wirklich die Einkommensteuer.............
M. schrieb:> Ingenieur schrieb:>> Le X. schrieb:>>> Kurze Durchsage:>>> Du zahlst keine 50% Steuer an den Staat.>>>> Danke, Le X., wenigstens noch ein vernünftiger Mensch hier im Thread.>> Der Durschnittssteuersatz beträgt bei mir auch nur bei ca. 30%. Das geht> - Kurtaxe
Vor allem die brutale Kurtaxe hat schon Millionen von Unternehmen in
Ruin getrieben. Noch heute sieht man hunderttausende unter den Brücken
lagern, der einst so stolzen Besitzer von Fabriken & Vermögen.
JustMe schrieb:> M. schrieb:>> Ingenieur schrieb:>>> Le X. schrieb:>>>> Kurze Durchsage:>>>> Du zahlst keine 50% Steuer an den Staat.>>>>>> Danke, Le X., wenigstens noch ein vernünftiger Mensch hier im Thread.>>> Der Durschnittssteuersatz beträgt bei mir auch nur bei ca. 30%. Das geht>>> - Kurtaxe>> Vor allem die brutale Kurtaxe hat schon Millionen von Unternehmen in> Ruin getrieben. Noch heute sieht man hunderttausende unter den Brücken> lagern, der einst so stolzen Besitzer von Fabriken & Vermögen.
Man nehme hunderte von kleinen Steuern und was kommt da wohl raus?
Es macht die Gesamtsituation überhaupt nicht besser in Deutschland.
Gibt ja noch GEZ, KFZ Steuer, diverse Versicherungen (man schaue sich
mal an welche Wirtschaftsbereiche in Deutschland welche Gewinne fahren)
etc.
Im Grunde ist in Deutschland alles vom Staat reguliert. Die Geldmenge
die dem jeweiligen Verdiener tatsächlich netto bleibt ist sehr gering.
Lustig finde ich die Konstellation dass der Frisör oder Putzfrau von
Nebenan auch direkt Großkonzerne bei Forschungsausgaben unterstützt.
Ich würde eher sagen wenn man die einzelnen Leute weniger besteuert
würde bezüglich der Forschung und Entwicklung deutlich mehr von der
unteren und mittleren Gesellschaftsschicht rauskommen.
Die Besteuerung in Deutschland ist ziemlich abartig für Leistungsträger.
Selbst wenn man nicht so denkt dann sollte man eventuell mal Urlaub in
einer strukturschwachen Gegend in Deutschland machen um zu sehen was die
Politik in dem Land so angerichtet hat. Von Wohlstand ist der
überwiegende Teil in Deutschland weit entfernt.
M. schrieb:> Lustig finde ich die Konstellation dass der Frisör oder Putzfrau von> Nebenan auch direkt Großkonzerne bei Forschungsausgaben unterstützt.
Die Putzfrau und Friseuse zahlt nicht nur die Forschungsausgaben der
Großkonzerne, sondern auch die IGM-Gehälter ihrer Angestellten. Und sie
sollen jetzt auf Wunsch der IGM auch noch die Ärsche der fettgefressenen
IGM-Angestellten retten, wenn es demnächst in der Autoindustrie aufgrund
zu hoher Personalkosten zur Masseninsolvenz kommt. Dank Jobgarantie kann
man die nicht mehr benötigten IGMler ja nicht entlassen, sondern muss
sie weiter durchfüttern. Und das soll jetzt der Steuerzahler bezahlen.
Aber wenn man das hier schreibt, dann ist man nach Meinung der
fettgefressenen IGMler ein Hater.
IG Metall will Milliardenhilfen für Autozulieferer
https://www.automobilwoche.de/article/20190618/AGENTURMELDUNGEN/306189927/umstieg-auf-die-e-mobilitaet-ig-metall-will-milliardenhilfen-fuer-autozulieferer
JustMe schrieb:> @ M.>>> Man nehme hunderte von kleinen Steuern und was kommt da wohl raus?>> Nur, dass die Kurtaxe keine Steuer ist, Dummchen. kwt.
Stimmt, ist quasi ein Ersatz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ortstaxe
"Zu unterscheiden ist die Ortstaxe von der Hotelsteuer ... Seit dem 1.
Januar 2010 wird diese für Übernachtungen nicht mehr mit dem vollen,
sondern nur noch mit dem ermäßigten Steuersatz erhoben. ... stieß diese
Steuersatzsenkung bei vielen Kommunen auf Missbilligung. In der Folge
führten verschiedene Gemeinden eine kommunale Abgabe ein (Bettensteuer).
... Seit dem 1. November 2010 erhebt die Stadt Dortmund, seit dem 1.
Januar 2014 auch Stadt Berlin, eine „Hotelsteuer“. ... Erfurt die
sogenannte „City Tax“"
Dienstreisen sind teilweise davon befreit, nur private Übernachtungen
müssen zahlen.
Abgabe bleibt Abgabe, egal wie sie genannt wird. Der "Abgebende" bzw.
"abgeben Müssende" hat meistens keine Möglichkeit dagegen vorzugehen.
Siehe "Straßenausbaubeitrag", "Rundfunkbeitrag", "Duales System (Grüner
Punkt)", "WEEE", etc.
F. B. schrieb:> Und sie sollen jetzt auf Wunsch der IGM auch noch die Ärsche der> fettgefressenen IGM-Angestellten retten
Ich bin nicht fettgefressen.
Ich ernähre mich sehr ausgewogen und abwechslungsreich und koche gerne
selber.
Außerdem mache ich gerne Sport als Ausgleich zum Beruf.
Dementsprechend habe ich eher eine ansprechende Figur.
JustMe schrieb:> @ M.>>> Man nehme hunderte von kleinen Steuern und was kommt da wohl raus?>> Nur, dass die Kurtaxe keine Steuer ist, Dummchen. kwt.
.... dann nenne ich alle Abgaben ab sofort Spenden, siehe da auf einmal
zahlt man keine Steuern mehr in Deutschland. Sind ja alles Spenden und
freiwillige Abgaben.
Ich sag ja der Staat färbt leider etwas auf die Bürger ab, an sich für
sich alleine gesehen sind die Leute in Deutschland wirklich alle OK,
aber die meisten sind politisch gesehen absolute Pfeifen in Deutschland.
Wahrscheinlich wären die meisten ohne die täglichen Schläge vom Staat
nicht mal überlebensfähig.
Politisch und Steuerlich gesehen ist das einfach nur pervers was in
Deutschland abläuft, ich verstehe wirklich warum es Gruppierungen gibt
die den Staat nicht akzeptieren (ich auch nicht, bin aber nicht Mitglied
einer Gruppierung sondern hab mir ein für mich besseres Land mit für
mich besseren Rahmenbedingungen ausgesucht.. pauschal kann ich auch
keinen Tipp geben welches Land für wen am Besten geeignet ist..).
Deutschland war sicher gut für die Autoindustrie, die Zeiten sind aber
hoffentlich vorbei und nach dem Crash kann's wirklich nur besser werden
- oder ihr geht geradeaus in den Kommunismus.
F. B. schrieb:> Getroffene Hunde bellen. Schreiben doch sogar die IGMler hier im Forum> selbst, dass sie sich sicher sind, dass ihr Konzern vom Steuerzahler> gerettet wird, da systemrelevant.
Das "systemrelevant" nehme ich zurück. Die Automobiluindustrie ist laut
einer Studie im Gegensatz zu den Banken nicht systemrelevant. Ich hoffe,
die Politiker haben diese Studie auch gelesen und lassen die Autobauer
im Zweifel hopps gehen, anstatt sie mit Steuergeldern zu retten.
Studie zur Autoindustrie: Warum Deutschland auch ohne VW, Daimler und
BMW klarkommt
spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/warum-deutschland-auch-ohne-vw-daimler
-und-bmw-klarkommt-a-1243185.html
F. B. schrieb:> Das "systemrelevant" nehme ich zurück. Die Automobiluindustrie ist laut> einer Studie im Gegensatz zu den Banken nicht systemrelevant.
Viel wichtiger: Man muss schon sehr tief in seiner (kranken)
Fantasiewelt leben, um zu glauben, dass ein Unternehmen wie VW gerettet
werden müsste. Obwohl die Zulassungszahlen seit 2018 zurückgehen, wurden
2019 fast 10 Mrd Halbjahresgewinn und Beschäftigungsgarantien bis 2029
vermeldet. Auch VW Financial Services konnte den Gewinn steigern.
Nur so als Hinweis: In Indien werden gerade 350k Arbeitnehmer vor die
Tür gesetzt und China hat massiv Überkapazitäten, weil man vom ewigen
Wachstum ausging. Dort werden mehr Leute freigesetzt als bei uns. Es ist
also ein globales und kein deutsches Problem.
NurMut schrieb:> Viel wichtiger: Man muss schon sehr tief in seiner (kranken)> Fantasiewelt leben, um zu glauben, dass ein Unternehmen wie VW gerettet> werden müsste. Obwohl die Zulassungszahlen seit 2018 zurückgehen, wurden> 2019 fast 10 Mrd Halbjahresgewinn und Beschäftigungsgarantien bis 2029> vermeldet. Auch VW Financial Services konnte den Gewinn steigern.
Von 1931 bis 2007 war General Motors nach Verkaufszahlen weltgrößter
Automobilhersteller.
1981: 60,0 Milliarden US-Dollar Umsatz, 657.000 Mitarbeiter
2003: 185,52 Milliarden US-Dollar Umsatz, 294.000 Mitarbeiter
1. Juni 2009: Insolvenz
https://de.wikipedia.org/wiki/General_Motors
F. B. schrieb:> Von 1931 bis 2007 war General Motors nach Verkaufszahlen weltgrößter> Automobilhersteller.>> 1981: 60,0 Milliarden US-Dollar Umsatz, 657.000 Mitarbeiter>> 2003: 185,52 Milliarden US-Dollar Umsatz, 294.000 Mitarbeiter>> 1. Juni 2009: Insolvenz
Das ist dein Beispiel? Ein immer noch Gewinne schreibendes Unternehmen?
Die Ingenieure arbeiten doch immer noch da.
2018: 147,0 Milliarden Dollar Umsatz. 8,1 Mrd Gewinn.
Wie kann man eigentlich bei einem Leitzins nahe 0% pleite gehen, du
Finanzanfänger? Bei GM war es laut deinem Wiki-Link anders rum, es gab
wegen der Finanzkrise keine Kredite mehr und weitere nicht vergleichbare
Gründe:
Durch drastisch gestiegene Benzinpreise ausgelöste Verkaufseinbrüche bei
SUVs, Vans und Pickups sowie Ende 2008 durch allgemeine
Kaufzurückhaltung und kaum zu bekommende Kredite für Konsumenten
aufgrund der Finanzkrise sah sich das finanziell stark angeschlagene
Unternehmen zu drastischen Sanierungsmaßnahmen gezwungen.
Ende Februar 2009 veröffentlichte General Motors seine Geschäftszahlen
für das Jahr 2008 und erlitt den vierten Milliardenverlust in Folge. Das
Unternehmen fuhr ein Minus von 30,9 Milliarden US-Dollar (24,2 Mrd.
Euro) ein.
NurMut schrieb:> Wie kann man eigentlich bei einem Leitzins nahe 0% pleite gehen, du> Finanzanfänger?
Auch bei 0 % Zins müssen die Raten und Löhne bezahlt werden. Wenn kein
Cash mehr rein kommt bzw. mehr Cash abfließt als reinkommt, dann geht
man halt pleite. Wer soll so einer Firma noch Geld leihen?
> Bei GM war es laut deinem Wiki-Link anders rum, es gab> wegen der Finanzkrise keine Kredite mehr und weitere nicht vergleichbare> Gründe:
Ja und? Bei VW werden es dann halt die Strafzahlungen für den
Dieselskandal und den zu hohen CO2-Ausstoß, die hohen Investitions- und
Personalkosten sein.
Abwertung des Yuan wird übrigens auch dazu führen, dass Importe nach
China teurer werden. Folglich wird VW dann weniger Autos nach China
exportieren. Sie könnten die Produktion natürlich nach China verlagern,
aber dann gehen halt eure Arbeitsplätze verloren, also wird da wohl die
IGM was dagegen haben. Außerdem werden die Gewinne in Euro sinken, da es
für einen verdienten Yuan bei Währungswechsel weniger Euro gibt. Sieht
nicht gut aus.
China vs. USA
Der große Verlierer der Eskalation ist Deutschland.
https://www.welt.de/finanzen/article198286127/Waehrungsstreit-mit-USA-Trump-draengt-China-stilisiert-sich-zum-Opfer.html
NurMut schrieb:> Ende Februar 2009 veröffentlichte General Motors seine Geschäftszahlen> für das Jahr 2008 und erlitt den vierten Milliardenverlust in Folge.
Ich glaube der Break Even für so eine Autofabrik liegt bei ca. 80 %
Auslastung. D.h. bei unter 80 % Auslastung seiner Fabriken machen die
Autobauer Verluste.
Finanzberater, du hast echt keine Ahnung von gar nichts, davon aber eine
Menge. Respekt vor so viel Verblendung. Dein Neid und deine Missgunst
schaden am Ende nur dir selbst, damit wirst du zu einem verbitterten,
einsamen, alten Mann, wenn du das nicht bereits bist.
F. B. schrieb:> Bei VW werden es dann halt die Strafzahlungen für den Dieselskandal und> den zu hohen CO2-Ausstoß, die hohen Investitions- und Personalkosten> sein.>> Abwertung des Yuan wird übrigens auch dazu führen, dass Importe nach> China teurer werden. Folglich wird VW dann weniger Autos nach China> exportieren. Sie könnten die Produktion natürlich nach China verlagern,> aber dann gehen halt eure Arbeitsplätze verloren, also wird da wohl die> IGM was dagegen haben.
Du ahnungsloser, VW produziert in China bereits mehr Autos als in
Deutschland. Nur für den dortigen Markt. Auch Audi und Skoda. Seat kommt
jetzt dazu. Nur die Luxusmarken wie Porsche und die teuren Audi werden
importiert.
Die Strafzahlungen sind zu über 90% gezahlt. Und die Personalkosten
sinken mit jedem Jahr quasi automatisch, weil ein Babyboomer-Jahrgang in
Rente geht und nur grob die Hälfte der Stellen nachbesetzt werden. Das
stört mich nicht, denn 1. brauchen Elektroautos nun mal weniger
Maschinenbauer und 2. gibt es so größere Boni in den nächsten Jahren.
GM ist kurz pleite gegangen, weil sie 4 Jahre (!) am Stück hohe Verluste
eingefahren haben, die Benzinpreise drastisch gestiegen sind UND wegen
der Finanzkrise kaum Kredite bewilligt wurden.
Bei VW gibt es seit Jahren konstant hohe Gewinne, der konstant-hohe
Spritpreis ist tendeziell sogar gesunken UND die Kredite mit extrem
niedrigen Zinsen werden einem nachgeschmissen.
Man muss schon sehr viel Fantasie haben, um die beiden Fälle zu
vergleichen.
NurMut schrieb:> Du ahnungsloser, VW produziert in China bereits mehr Autos als in> Deutschland. Nur für den dortigen Markt. Auch Audi und Skoda. Seat kommt> jetzt dazu.
Ja und? Selbst wenn in China der Absatz und die Preise in Yuan gleich
bleiben, dann sinkt trotzdem der Gewinn in Euro.
> Nur die Luxusmarken wie Porsche und die teuren Audi werden> importiert.
Also genau die Marken, mit denen sich am meisten Geld verdienen lässt.
> Die Strafzahlungen sind zu über 90% gezahlt.
Woher willst du das wissen? Die Urteil sind doch noch gar nicht
gesprochen.
> 2. gibt es so größere Boni in den nächsten Jahren.
Träum weiter.
> der konstant-hohe Spritpreis ist tendeziell sogar gesunken
Wen interessiert der Spritpreis? Ich dachte, E-Autos sind die Zukunft
von VW und der Strompreis steigt kontinuierlich. Ausreichend Ladesäulen
gibt es sowieso nicht. VW kann seine E-Autos also gar nicht los werden.
Und je mehr Verbrenner VW verkauft, desto höher fallen die
CO2-Strafzahlungen aus. Es gibt kein Entrinnen aus der Todesspirale,
weder für VW noch für die anderen deutschen Autobauer.
> UND die Kredite mit extrem niedrigen Zinsen werden einem nachgeschmissen.
Nur solange man solvent ist.
F. B. schrieb:> Ehemaliger Opel-Chef: "Krise der deutschen Autoindustrie wird sich noch> verschärfen"
Seit er weg ist, geht es mit Opel bergauf.
F. B. schrieb:> Also genau die Marken, mit denen sich am meisten Geld verdienen lässt.
Genau die Marken bei denen die Importsteuern keinen Jucken, weil die
Käufer reich sind.
F. B. schrieb:> Woher willst du das wissen? Die Urteil sind doch noch gar nicht> gesprochen.
Die EU Urteile sind frühstens 2023 gesprochen und dann gibt es keine
neuen Fahrzeuge, sondern nur Entschädigungen abzüglich 8-12 Jahre
Nutzung (sehr wenig).
F. B. schrieb:> Wen interessiert der Spritpreis? Ich dachte, E-Autos sind die Zukunft> von VW und der Strompreis steigt kontinuierlich.
Richtig. In ZUKUNFT! Ungleich heute.
F. B. schrieb:> Und je mehr Verbrenner VW verkauft, desto höher fallen die> CO2-Strafzahlungen aus. Es gibt kein Entrinnen aus der Todesspirale,> weder für VW noch für die anderen deutschen Autobauer.
Da Problem betrifft alle Autobauer in Europa. Weder Frankreich noch
Italien werden das zulassen. Bevor alle hohe Strafen zahlen müssen, wird
da zurückgerudert (wie so oft unter Merkel).
Außerdem stellt VW bereits die Modelle entsprechend um. Die Audi S
Modelle nur noch als Diesel mit weniger CO2 Emissionen. Zusätzlich viel
mehr Modelle mit Gas ab Werk. Viel mehr PHEVs.
NurMut schrieb:> Da Problem betrifft alle Autobauer in Europa. Weder Frankreich noch> Italien werden das zulassen. Bevor alle hohe Strafen zahlen müssen, wird> da zurückgerudert (wie so oft unter Merkel).>> Außerdem stellt VW bereits die Modelle entsprechend um. Die Audi S> Modelle nur noch als Diesel mit weniger CO2 Emissionen. Zusätzlich viel> mehr Modelle mit Gas ab Werk. Viel mehr PHEVs.
Bei Merkel ist es so, Deutschlands Bürgen zahlen für die EU.
Bei dem Flottenverbrauch gilt, es muss nicht nur produziert werden,
sondern auch zugelassen. Könnte etwas schwieriger für teurere
alternative Antriebe werden, bei bald knappen Kassen in den Firmen, wo
die meisten VW-Kutschen hingehen. Alternativ vielleicht mehr
Händlerzulassungen.
Der Privatnutzer wird vornehmlich zum TSI 1.5 und 2.0 greifen,
allerdings wenn die Strafsteuer voll umgelegt wird, vielleicht dann für
viele endgültg finanziell außer Reichweite und dann gehts zu Hyundai.
Wird spannend in Deutschland. So wie es aussieht, fallen auf breiter
Front abseits IGM bald die Gehälter oder stagnieren, aber die Kosten
fürs Auto werden durch gesetzlichen Schwachsinn und staatliche Abzocke
künstlich erhöht.
NurMut schrieb:> Die EU Urteile sind frühstens 2023 gesprochen und dann gibt es keine> neuen Fahrzeuge, sondern nur Entschädigungen abzüglich 8-12 Jahre> Nutzung (sehr wenig).
Gibt keinen Abzug für die Nutzungsdauer, sondern noch zusätzlich 6 %
Zinsen obendrauf.
Urteil: VW-Kundin bekommt Kaufpreis plus Zinsen zurück
https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article226704335/Sensationsurteil-VW-Kundin-bekommt-vollen-Kaufpreis-zurueck.html> Da Problem betrifft alle Autobauer in Europa. Weder Frankreich noch> Italien werden das zulassen. Bevor alle hohe Strafen zahlen müssen, wird> da zurückgerudert (wie so oft unter Merkel).
Falsch. Die deutschen Autobauer mit ihren Luxuskarossen trifft es
besonders.
F. B. schrieb:> Vollgas oder Scheitern: Auto-Deutschland unter Druck>> Experte für Automobilwirtschaft: Wahrscheinlichkeit, dass die deutschen> Autobauer die Mobilitätswende überleben, liegt bei 50 % (ca. 7:35)>> https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-vollgas-oder-scheitern-100.html
Das ist auch mal wieder typische merkellsche Hofberichterstattung. Die
Autobauer mögen mit Elektroumstellung langsam sein, was ist aber mit dem
deutschen Staat bzgl. Stromnetzerweiterung, Stromspeichern und
öffentlichen Ladepunkten. Nada. Für die paar wohlhabenden oder gut
verdienenden Herrschaften mit genug Geld für Tesla oder E-Tron u.ä. im
Eigenheim sind die Hersteller schnell genug. Wenn man nur noch E-Auto
hätte, würde in Deutschland der totale Verkehrskollaps eintreten.
Überlebenswahrscheinlichkeit der bisherigen BRD bis 2035 kleiner 40
Prozent.
Le X. schrieb:> F. B. schrieb:>> Es wird furchtbar. Ein Gemetzel.>> Ja.> Die Leute die aktuell prekär oder ohne Tarif arbeiten können einem jetzt> schon leid tun.
Wenn der das schreibt, dann kann man davon ausgehen, dass es so nicht
eintrifft. Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht für Ernst.
VM duempelt mit einem US Market-Share von 3.78% herum, Tendenz weiter
fallend:
https://www.statista.com/statistics/343162/market-share-of-major-car-manufacturers-in-the-united-states/
Erfolg sieht anders aus. Und nein, vom Abgasskandal spricht keiner mehr
hier in den USA.
Im Gegensatz zu den Japanern, hat VW hat nie richtig begriffen, Autos
fuer den jeweiligen Markt bauen. Import-Konstruktionen (fuer den
"Weltmarkt") mit undichten Kuehlwasser-durchfluteten AGR-Ventilen oder
TFSI-Motoren die nach 100000km am Ende sind (fehlkonstruierte
Oelabstreifringe) haben schlechte Karten.
So, nachdem offenbar zum Tmea "Schaeffler" soweit alles gesagt wurde und
nur noch irgendwelche wilkürlichen Links gepostet werden, mache ich
diesen Thread dicht.
Wenn noch jemand was zum eigentlichen Thema hat: einfach mir oder einem
anderen Moderator eine PN schreiben.