Hallo,
eben rein zufällig drüber gestolpert:
Methanol-Brennstoffzelle: 3 Minuten tanken, 800 Kilometer fahren.
Das hört sich doch mal gut an. Keine stundenlange Laderei an
irgendwelchen Ladesäulen und keine 800 bar Wasserstoffbombe unter dem
Sitz. Aber "man" (wer immer das ist) hat sich scheinbar festgelegt, und
zwar felsenfest.
Sehr informativer und interessanter Beitrag aus der Reihe "Kontrovers -
Die Story" vom Bayerischen Rundfunk:
https://www.youtube.com/watch?v=G3iKJ4IMick
Jürgen
Jürgen F. schrieb:> Aber "man" (wer immer das ist) hat sich scheinbar festgelegt, und zwar> felsenfest.
Niemand hat sich felsenfest festgelegt. Wenn du einen praxistauglichen,
leistbaren, großindustriell umsetzbaren und effizienten regenerativen
Prozess hast, dann immer her damit!
Bei den E-Autos gibt's den schon, daher werden die auch in
Massenproduktion gebaut und verkauft.
Und wo kommen dann die Millionen Liter umweltfreundliches Methanol her?
Wie schaut es mit dem Gesamtwirkungsgrad aus?
Mich nervt, daß bei solchen Betrachtungsweisen immer nur die Scheißkarre
selbst im Fokus steht. Das Gleiche, wenn man seinen tollen
Elektroflitzer mit Kohle- oder Atomstrom "betankt". Das ist dann alles
andere als CO2- oder Atommüll-frei. Die Scheiße kommt nur aus einem
anderen Auspuff, am Gesamtwirkungsgrad und Umweltschaden ändert sich
garnichts.
Man hat nichts gewonnen, wenn man zur Herstellung des Methanols schon
vielleicht 50% Primärenergie verliert (oder das Methanol evtl. noch aus
Erdöl erezugt) und dann bei der Umwandlung des Methanols in
Vortriebskraft nochmal 50% Verlustleistung entsteht. Dann liegt man
deutlich hinter dem, was ein moderner Dieselmotor an Wirkungsgrad
erreicht.
Bei der Brennstoffzelle im Fahrzeug von Herrn Gumpert aus dem Video
handelt es sich um eine heiße SOFC (Festoxidbrennstoffzelle), die erst
ab einer Temperatur von 650°C aufwärts, anfängt Strom zu erzeugen.
Vorteil dieser Brennstoffzelle ist, dass sie aufgrund ihrer hohen
Temperaturen sowohl keinen aufwendigen Reformer mehr benötigt, als auch
keine teuren Edelmetalle, um flüssige Kohlenwasserstoffketten in
Kohlendioxid und Wasserstoff aufzuspalten. Statt Methanol könnten
theoretisch auch Übergangsweise andere Flüssigkraftstoffe, wie Benzin
getankt werden.
Nachteil ist, dass bei der Betankung von fossilen Flüssigkraftstoffen
lästiges CO2 entsteht. Besser ist es bei Biomethanol, da wird quasi dem
vorher erzeugten Wasserstoff zusätzlich noch CO2 zugeführt, dass
hinterher beim Fahren allerdings wieder aus dem Auspuff ausgestoßen
wird. Das ist kein wirklicher Nachteil, weil diese Methode immerhin
angeblich klimaneutral ist.
Ein weiterer Nachteil ist die Erzeugung der hohen Temperaturen. Auch
wenn die SOFC gut isoliert sein sollte, kostet es Wirkungsgrade.
Nicht genug Lader? Die Betreiber der Ladesäulen haben das massive
Problem das es zu wenig Kunden gibt. Die Ladesäulen sind viel zu gering
ausgelastet.
Die Methanol-Brennstoffzelle hat das große Problem das der Treibstoff
massiv teurer wird als den Strom direkt zu "tanken". Daher wird sich das
auch kaum durchsetzen. Das wird im obigen Bericht natürlich ungern
angesprochen :)
650°C? Dann wird dem Ding das gleiche Schicksal wie der Zebrabatterie
ergehen. Auf dem Papier und für einen "Reportage" geeignet, aber in der
Praxis im Auto unbrauchbar.
Wie lange muss die Zelle im winter vorgeheizt werden? Oder muss sie im
Standby warm gehalten werden? Nach wie vielen Temperaturzyklen gibt's
die ersten Risse?
TL431 schrieb im Beitrag #6709457:
> Nicht genug Lader? Die Betreiber der Ladesäulen haben das massive> Problem das es zu wenig Kunden gibt. Die Ladesäulen sind viel zu gering> ausgelastet.
Übrigens das gibt es auch:
Zu wenig Netzkapazitäten. Firmen in Gewerbegebieten haben Probleme vom
Stromanbieter die Anschlussleistung erhöhen zu lassen um genügend
Ladesäulen für die eigene Fahrzeugflotte zu installieren.
Dieter D. schrieb:> Zu wenig Netzkapazitäten. Firmen in Gewerbegebieten haben Probleme vom> Stromanbieter die Anschlussleistung erhöhen zu lassen um genügend> Ladesäulen für die eigene Fahrzeugflotte zu installieren.
Bedeutet dass wir haben zu wenig Strom? Oder bedeutet dass wir haben zu
wenig Stromnetz verlegt?
Ben B. schrieb:> Mich nervt, daß bei solchen Betrachtungsweisen immer nur die Scheißkarre> selbst im Fokus steht. Das Gleiche, wenn man seinen tollen> Elektroflitzer mit Kohle- oder Atomstrom "betankt". Das ist dann alles> andere als CO2- oder Atommüll-frei. Die Scheiße kommt nur aus einem> anderen Auspuff, am Gesamtwirkungsgrad und Umweltschaden ändert sich> garnichts.
Augen und Ohren ganz fest zugemacht? Woher der Strom für die E-Autos
kommt ist ein Riesenthema! Aber gerade die altehrwürdigen Petrolheads
reden sich ein, alle E-Autos würden mit dreckigem Kohlestrom geladen und
darum ist ihr Dieselschlucker ja nicht nur gerechtfertigt sondern sogar
umweltfreundlicher.
Yusuf schrieb:> Das wurde im Video erwähnt, dass man mit Produktion von Methano in> Nordafrika en Bedarf decken könnte.
Sagt dir Desertec etwas? Ein paar (im Vergleich zur Gesamtfläche
beispielweise der Sahara) Solarzellen aufstellen und der Energiebedarf
Europas und Afrikas ist gedeckt. Das ist noch einfacher als die
Methanolgeschichte, trotzdem schaffen wir es nicht das umzusetzen.
Hallo
Yusuf schrieb:> Das wurde im Video erwähnt, dass man mit Produktion von Methano in> Nordafrika en Bedarf decken könnte.
Tja in den Zeiten von Greta und Co. - bzw. den meist inoffiziellen
"Interessenverbänden" die dahinterstehen (Welche das eigentlich Ärgernis
sind, die diversen Greatas würden ansonsten im Medienrauschen schnell
wieder verschwinden), wo uralte Sachen die einige wenige unserer
Ururgroßeltern an einigen wenigen der Ururgroßeltern der Opfer
verbrochen haben juristisch und kosten trächtig hervorgeholt werden (Die
Vorgänge anerkennen und Moralisch Verantwortung übernehmen reicht ja
wohl nicht aus...), genderkonformer Sprache, 30% und mehr für die Grünen
(bei weiten nicht nur in DL) nicht ungewöhnlich sind, jede sogenannte
laute Minderheit in der "Minderheit" (die meist von ihre interne
Minderheit auch nicht viel hält) ihr Extrawürstchen bekommen soll,
"Jeder" dank Plattformen wie Youtube und den sozialen Medien insgesamt
einen "Skandal" produzieren kann und jemanden (eine Gruppe) ausfindig
macht der für seine aktuelle Magenverstimmung, den fehlenden Parkplatz
oder der für die Schlange an der Kasse verantwortlich ist, usw., ist
(wäre) das mit der Produktion in Nordafrika (oder wo auch immer das
Methanol produziert wird was nun mal vornehmlich vor Ort weniger
benötigt wird und halt vornehmlich ins "böse" Europa oder gar den "evil"
USA gehen würde) "moralisch" und auch dank von 1001 "Interessengruppen"
(Die zu 99% dann nicht mal aus offiziellen Vertretern und den echten
"Machern" der betroffenen Nordafrikanischen Staaten bestehen sondern vor
allem aus "Gretas" aller Art) wieder ein Riesenproblem gemacht werden -
als wenn die Technik, Chemie und Physik dahinter nicht schon genug
Herausforderungen, Probleme und Kostenquellen bieten würde...
Jemand
> Augen und Ohren ganz fest zugemacht? Woher der Strom für die> E-Autos kommt ist ein Riesenthema! Aber gerade die altehrwürdigen> Petrolheads reden sich ein, alle E-Autos würden mit dreckigem> Kohlestrom geladen und darum ist ihr Dieselschlucker ja nicht> nur gerechtfertigt sondern sogar umweltfreundlicher.
Erinnere mich 2038 nochmal dran. Bis dahin frage Dich mal selbst wieso
die ganzen Braunkohlekraftwerke immer noch am Netz sind.
> Desertec
Da führt meiner Meinung nach auf lange Sicht kein Weg dran vorbei. Auch
nicht wenn wir die komplette Nordsee mit Windrädern zupflastern.
Solarthermische Kraftwerke können Energie in Form von Wärme speichern
und daraus bei Bedarf Strom erzeugen und der weltweit beste Standort für
sowas sind nunmal die Wüstengebiete in Nordafrika. Die heutigen
Ölscheichs in Nahost werden sich auch was anderes einfallen lassen
müssen wenn irgendwann nur noch heiße Luft aus ihren Quellen kommt.
Sonst möchte nämlich niemand mehr mitten in einer Wüste am Meer leben.
Da gibts nämlich außer Öl auch nichts weiter als Sand und Sonne.
Bis auf den Aufhänger selbst landet die Diskussion natürlich sofort auf
eingefahrenen Gleisen.
Ben B. schrieb:> Elektroflitzer mit Kohle- oder Atomstrom "betankt"
Und täglich grüsst das Murmeltier.
Es wird in absehbarer Zukunft absurde Akkus geben, die kompakt,
leistungsfähig und sicher sein werden. Dann wird man sämtliche anderen
Stromspeicher nicht mehr benötigen.
Genau schrieb:> Es wird in absehbarer Zukunft absurde Akkus geben, die kompakt,> leistungsfähig und sicher sein werden. Dann wird man sämtliche anderen> Stromspeicher nicht mehr benötigen.
Und bis das soweit ist haben die Leute recht, welche sich mit der
Realität und der Gegenwart beschäftigen. Aber die sieht leider komplett
anders aus.
Genau schrieb:> Es wird in absehbarer Zukunft absurde Akkus geben, die kompakt,> leistungsfähig und sicher sein werden. Dann wird man sämtliche anderen> Stromspeicher nicht mehr benötigen.
Sowas gab oder gibt es sogar, mit leichtem Abstrichen bei "kompakt". Es
sind die guten alten NiFe Akkus, tiefentladen, überladen, austrocknen...
alles kein Problem. Die leben 100 Jahre und länger, für ortsfeste
Anlagen wo die Energiedichte nicht entscheidendt ist sind die ideal.
Jürgen F. schrieb:> Methanol-Brennstoffzelle:
Das Herstellen dieses Kraftstoffes ist leider sehr energieaufwändig.
Wirkungsgrad ist im Vergleich zu Akkus ziemlich schlecht.
Dazu kommt Ich selber bin Tesla Fahrer. Ich habe einen s85 und schaffe
bis auf wenige mal im Jahr (< 10) alle Fahrten ohne nachzuladen.
Reichweite liegt bei gut 300km. Das Laden zuhause würde ich nicht mehr
hergeben wollen. Man ist einfach unabhängig und es gibt kein Stress mit
der Frau die mal wieder kein Bock hatte auf Tanken. Ich habe meine
Solaranlage mittlerweile auf 27kWp aufgedreht für ein Einfamilienhaus
und so habe ich auch bei nicht Perfektem Wetter meist genug Strom um die
Täglichen 100km gratis zu laden. Das sorgt dafür das meine Solaranlage
in wenigen Jahren amortisiert ist.
Hallo
und was macht der Besitzer des 15 jahren alten Verbrenners aus vierter
Hand für 2500 Euro der sein Gefährt was er für die Fahrt zur Arbeit ,
regelmäßig auch zur Nachtschicht am Samstag abend benötigt, und an der
Straße in den "Arbeiterviertel"(bzw. was heute diesen entspricht) wo
"seine" Mietwohnung zu finden ist auch in zehn Jahren keine Ladesäule
finden wird, geschweige denn je ein noch 2 Tüvperioden und ohne viel
unterhaltungkosten "lebendes" Elektroauto (ich meine schon ein richtiges
Auto und kein überdektes Elektomofa)zu einen ähnlichen Preis ausfindig
machen wird (weil es eben nicht exestiert)?
Ja du bist nicht der Ansprechpartner - sondern mehr als "Frage" an die
welche die generelle Lösung in Fahrzeugen und Konzepten sehen die alle
nun mal sehr teuer sind und wo es keinen Gebrauchtmarkt mit
funktionsfhigen Exemplaren gibt (geben kann) welche einen 3te oder 4te
Hand Fahrzeug entsprechen, das aber durchaus noch 4 bis 5 Jahre ohne
viel Kosten "witer leben" wird und so manchen der es am dringensten
braucht für ihn bezahlbare mobilität ermöglicht.
Nicht jeder lebt in der Stadt. Aber selbst dort:
Nicht jeder arbeitet Mo-Fr von 9:00 bis 18:00 bei enen durch den ÖPNV
gut angebunden AG bzw. in einen Stadtteil wo der Bus auch Sonntags
Mogens um 4.30 mindesent im 20 Minuten Takt anzutreffen ist.
Jemand
Jemand schrieb:> der> Straße in den "Arbeiterviertel"(bzw. was heute diesen entspricht) wo> "seine" Mietwohnung zu finden ist auch in zehn Jahren keine Ladesäule> finden wird
Die wirklich schnelladefähigen Akkus und die Tankstellen dafür kommen
erst später. Bis dahin heisst es brumm brumm :-)
Jemand schrieb:> und was macht der Besitzer des 15 jahren alten Verbrenners aus vierter> Hand für 2500 Euro
Er fährt weiter damit bis der TÜV den Kopf schüttelt.
Frank D. schrieb:> Genau schrieb:>> Es wird in absehbarer Zukunft absurde Akkus geben, die kompakt,>> leistungsfähig und sicher sein werden. Dann wird man sämtliche anderen>> Stromspeicher nicht mehr benötigen.>> Sowas gab oder gibt es sogar, mit leichtem Abstrichen bei "kompakt". Es> sind die guten alten NiFe Akkus, tiefentladen, überladen, austrocknen...> alles kein Problem. Die leben 100 Jahre und länger, für ortsfeste> Anlagen wo die Energiedichte nicht entscheidendt ist sind die ideal.
Das Internet Sagt die sind nicht so Toll, sondern Teuer und ebenso mit
einer begrenzten Anzahl an Ladezyklen.
Jemand schrieb:> und was macht der Besitzer des 15 jahren alten Verbrenners aus vierter> Hand für 2500 Euro
Na wie sich die Lage derzeit entwickelt wird der wohl mit dem Rad
fahren. Gefangen im Teufelskreis. Geld ist knapp ein neues Auto ist
nicht drin (Weder mit Methanol noch mit Akku noch irgendwie modern)
Spritt bzw Energie wird immer teurer und frisst jegliche Möglichkeit
Geld für ein neues Fahrzeug zu sparen. Ebenso mit Miete, welche das Geld
für ein Eigenheim frisst und Heilöl / Gas welches das Geld für eine
Günstigere Heizung frisst.
TL431 schrieb im Beitrag #6709457:
> Die Methanol-Brennstoffzelle hat das große Problem das der Treibstoff> massiv teurer wird als den Strom direkt zu "tanken". Daher wird sich das> auch kaum durchsetzen.
Auch der Strom aus der Steckdose wird massiv teurer werden. Und dann war
da noch was mit Massenproduktion und Preisen, das könnte evt. auch für
alternative Energieträger funktionieren, alles relativ.
Dank Spekulanten und Sabotage wird Strom auch immer knapper werden, für
Rolling Blackouts wird man Prioritäten brauchen. Krankenhäuser und
Wasserversorgung werden um Platz 1 streiten, Banken werden sich den
Platz 2 kaufen, dann wahrscheinlich Telekom&Co. Für E-Autos wird nicht
viel übrig bleiben, dank Smart Grid sind die Ladesäulen auch am
einfachsten abschaltbar.
Unter solchen Umständen wird Methanol doch wieder attraktiv.
Bauform B. schrieb:> Auch der Strom aus der Steckdose wird massiv teurer werden
Was das Methanol aber auch nur noch teurer werden lässt ;) Direkt Strom
tanken wird IMMER billiger sein.
TL431 schrieb im Beitrag #6709772:
> Direkt Strom tanken wird IMMER billiger sein.
Die Kosten der giantischen Ladeinfrastruktur und die gigantischen Kosten
für die Batterie samt deren Herstellung und Entsorgung hast du mit
eingerechnet? Oder wollen wir in der Asse noch ein Loch aufmachen und
die alten Akkus dort rein schmeißen? Die gigantischen Kosten für das
Abwracken der bisherigen Tankstelleninfrastruktur hast du ebenfalls mit
eingerechnet?
Letztere könnte man bei Methanol einfach weiter nutzen.
Kostet also gar nichts, weil schon vorhanden.
Am Ende des Tages bleibt die Frage, woher die Unmengen Methanol kommen
sollen und ob die Technik was taugt und langlebig ist. Kosten spielen
heute ja keine Rolle mehr, die Bevölkerung hat genug Geld. Gab ja erst
letztes Jahr mal eben 25k Weihnachtsgeld.
Jemand schrieb:> Tja in den Zeiten von Greta und Co. - bzw. den meist inoffiziellen> "Interessenverbänden" die dahinterstehen (Welche das eigentlich Ärgernis> sind, die diversen Greatas würden ansonsten im Medienrauschen schnell> wieder verschwinden), wo uralte Sachen die einige wenige unserer> Ururgroßeltern an einigen wenigen der Ururgroßeltern der Opfer> verbrochen haben juristisch und kosten trächtig hervorgeholt werden (Die> Vorgänge anerkennen und Moralisch Verantwortung übernehmen reicht ja> wohl nicht aus...), genderkonformer Sprache, 30% und mehr für die Grünen> (bei weiten nicht nur in DL) nicht ungewöhnlich sind, jede sogenannte> laute Minderheit in der "Minderheit" (die meist von ihre interne> Minderheit auch nicht viel hält) ihr Extrawürstchen bekommen soll,> "Jeder" dank Plattformen wie Youtube und den sozialen Medien insgesamt> einen "Skandal" produzieren kann und jemanden (eine Gruppe) ausfindig> macht der für seine aktuelle Magenverstimmung, den fehlenden Parkplatz> oder der für die Schlange an der Kasse verantwortlich ist, usw., ist> (wäre) das mit der Produktion in Nordafrika (oder wo auch immer das> Methanol produziert wird was nun mal vornehmlich vor Ort weniger> benötigt wird und halt vornehmlich ins "böse" Europa oder gar den "evil"> USA gehen würde) "moralisch" und auch dank von 1001 "Interessengruppen"> (Die zu 99% dann nicht mal aus offiziellen Vertretern und den echten> "Machern" der betroffenen Nordafrikanischen Staaten bestehen sondern vor> allem aus "Gretas" aller Art) wieder ein Riesenproblem gemacht werden -> als wenn die Technik, Chemie und Physik dahinter nicht schon genug> Herausforderungen, Probleme und Kostenquellen bieten würde...
Da kommt die Wucht eines Dampfhammers doch tatsächlich in einem einzigen
Satz daher. Das ist rekordverdächtig, werde den Block mal an das
Guinness-Buch der Rekorde weiter leiten.
Falls du in der 1. Klasse nicht richtig aufgepasst hast, neben dem Komma
(kurzer Strich) gibt es noch den Punkt (klein und rund) -> .
Karl-Heinz W. schrieb:> Abwracken der bisherigen Tankstelleninfrastruktur hast du ebenfalls mit> eingerechnet?>> Letztere könnte man bei Methanol einfach weiter nutzen.> Kostet also gar nichts, weil schon vorhanden.
Ich befürchte das das so nicht ganz richtig ist. Kurzfristig gedacht
könnte das stimmen aber langfristig denke ich das die Wartung und
Erneuerung von Pumpen und Tankanlagen die Logistik und das Lagern von
Flüssigkraftstoffen deutlich teurer ist als die Wartung von
Stromleitungen. Es wird aber zu einer Zweiklassen Gesellschaft kommen
auch beim E Auto. Es wird die geben die zuhause laden und relativ
günstigen Strom beziehen und es wird die geben die an öffentlichen
Ladepunkten laden müssen. Das fängt ja jetzt schon an das man teils
0,79€ für eine kWh abdrücken darf. Jetzt wurde noch beschlossen das
öffentliche Ladesäulen mit ec terminal ausgerüstet werden müssen was den
Preis weiter in die höhe treiben dürfte
Sven schrieb:> Jetzt wurde noch beschlossen das öffentliche Ladesäulen mit ec terminal> ausgerüstet werden müssen was den Preis weiter in die höhe treiben> dürfte
Andererseits wird es die Situation bei Auswahl und Konkurrenz
verbessern.
In Brasilien wird Ethanol aus Zuckerrohr gewonnen und ist an den
Tankstellen verfügbar. Methanol und Ethanol sind sehr ähnlich vielleicht
lässt sich das auch aus Zuckerrüben herstellen. Wobei es ja nicht genug
Agrarflächen in Deutschland gibt um die benötigten Mengen an Treibstoff
herzustellen.
Sven schrieb:> Es wird die geben die zuhause laden und relativ> günstigen Strom beziehen und es wird die geben die an öffentlichen> Ladepunkten laden müssen.
Auch mal mit eingerechnet das wenn der Spritverkauf weniger wird und
dadurch die "Mineraloelsteuer" sinken wird das im gleichen Masse auf die
Stromkosten aufgerechnet werden wird?
Sven schrieb:> Jetzt wurde noch beschlossen das öffentliche Ladesäulen mit ec terminal> ausgerüstet werden müssen
Bei den EBG-Ladesäulen funktioniert das bereits heute schon. An den
RWE-Ladesäulen ist zwar auch die RFID-Sensorfläche vorhanden, aber
leider noch nicht funktionsfähig. Die EC-Karte muss natürlich auch
RFID-Lesefähig sein. Zu erkennen an dem gelb eingekreisten
Strahlungssymbol neben dem Chip.
DANIEL D. schrieb:> Methanol und Ethanol sind sehr ähnlich vielleicht> lässt sich das auch aus Zuckerrüben herstellen.
Es macht natürlich sehr viel Sinn aus einem Stoff mit höherem Brennwert
wie Ethanol (29,7 MJ/kg) einen Stoff mit geringerem Brennwert wie
Methanol (22,7MJ/kg) herzustellen.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Heizwert#Fl%C3%BCssige_Brennstoffe_(bei_25_%C2%B0C)
Von Chemie hast du nicht so richtig viel Ahnung, stimmt's.
IchGlaubeEsNicht schrieb:> Von Chemie hast du nicht so richtig viel Ahnung, stimmt's.
Wieso? Lass ihn doch! Wenn er aus der überschüssigen Umwandlungsenergie
Fernwärme erzeugt, ist das nicht mehr ganz so schlimm. Sofern noch etwas
Energie nach der Umwandlung für Fernwärme übrig bleibt. Nicht dass er
noch Energie für die Aufspaltung der Kohlenwasserstoffkette dazubuttern
muss.
Helmut L. schrieb:> Sven schrieb:>> Es wird die geben die zuhause laden und relativ>> günstigen Strom beziehen und es wird die geben die an öffentlichen>> Ladepunkten laden müssen.>> Auch mal mit eingerechnet das wenn der Spritverkauf weniger wird und> dadurch die "Mineraloelsteuer" sinken wird das im gleichen Masse auf die> Stromkosten aufgerechnet werden wird?
Na selbstverständlich. Aber das passiert bei den öffentlichen vermutlich
auch. Strom wird bestimmt teurer sogar für die die nur damit TV schauen
und Kochen.
Helge schrieb:> Bissi sparsam mit Fakten das Video.
Stimmt, jetzt wo du es sagst, fällt mir das auch auf. Viel Licht und
kein Schatten. Kein Wort von den 650°C in der Brennstoffzelle. Also eher
eine Technologie für Technikfreaks mit eigener Methanolherstellung.
Sven schrieb:> Es wird aber zu einer Zweiklassen Gesellschaft kommen> auch beim E Auto. Es wird die geben die zuhause laden und relativ> günstigen Strom beziehen und es wird die geben die an öffentlichen> Ladepunkten laden müssen.
Sehe ich ebenso. Zumal der Platz für Laternenparker immer knapper wird,
Stichwort Verdichtung. Zusätzlich fallen die Ladeplätze zum Parken weg.
Zudem will man parkenden Autos weg von der Straße haben. Das künftige
E-Auto ist also nur noch was für Leute mit eigener Garage und eigenem
Stromanschluss.
Wenn der Fahrstrom irgendwann wegen der umgelegten Mineralölsteuer
exorbitant teuer wird, dann ist das künftige E-Auto nur noch was für
Eigenheimbesitzer mit eigener Solaranlage. Dann ist der Volkswagen
Geschichte, es kommt der Eigenheim-Wagen.
Jürgen F. schrieb:> Wenn der Fahrstrom irgendwann wegen der umgelegten Mineralölsteuer> exorbitant teuer wird ...
... dann steigen wir um aufs Flugzeug. Dort wird immer noch und
weiterhin mit unversteuertem Sprit geflogen. Dort sind auch Katalysator,
Partikelfilter und Harnstoffeinspritzung Fremdworte. Hinten raus den
Dreck ist die Devise. Da halten sogar die gerne viel fliegenden Grünen
die Füße still.
TL431 schrieb im Beitrag #6709457:
> Nicht genug Lader? Die Betreiber der Ladesäulen haben das massive> Problem das es zu wenig Kunden gibt. Die Ladesäulen sind viel zu gering> ausgelastet.
Ich arbeite bei einem Hersteller der pösen Droschken.
Die haben mittlerweile im Mitarbeiterparkhaus unzählige Ladesäulen
aufgestellt und verlangen da marktübliche Preise für den Strom. Obwohl
dieser direkt nebenan von der 110kV Station kommt.
Dumm nur, dass die Ladeleistung, wenn viele gleichzeitig laden auf 2 -
3kW absackt...
Genauso wird es in den ländlichen Vierteln gehen wenn alle mal so ein
Elektromobil mit intelligentem Lader haben. Wo soll denn der Strom
herkommen wenn die Netzkapazität im Vierten jetzt schon zu 70 - 80%
ausgelastet ist... Bei mir vor dem Haus liegt eine mit 200A abgesicherte
Ringleitung an der ca 30 - 40 Haushalte angeschlossen sind. Wenn ich da
einen Supercharger anschließe und den Mittags anwerfe geht wie früher,
wenn ich um die Mittagszeit das Schweißgerät angeworfen habe, bei Mutter
der Herd aus.
E-Autobesitzer 🚗 schrieb:> IchGlaubeEsNicht schrieb:>> Von Chemie hast du nicht so richtig viel Ahnung, stimmt's.>> Wieso? Lass ihn doch! Wenn er aus der überschüssigen Umwandlungsenergie> Fernwärme erzeugt, ist das nicht mehr ganz so schlimm. Sofern noch etwas> Energie nach der Umwandlung für Fernwärme übrig bleibt. Nicht dass er> noch Energie für die Aufspaltung der Kohlenwasserstoffkette dazubuttern> muss.
Dann nimmt man halt direkt Ethanol, und kann den sogar CO2 neutral
herstellen. Dann muss halt nur eine Ethanol Brennstoffzelle ins Kfz
gebaut werden. Aber der Klugscheißer denkt halt nicht weiter, warum auch
am Thema ist man nicht interessiert.
IchGlaubeEsNicht schrieb:> DANIEL D. schrieb:>> Methanol und Ethanol sind sehr ähnlich vielleicht>> lässt sich das auch aus Zuckerrüben herstellen.>> Es macht natürlich sehr viel Sinn aus einem Stoff mit höherem Brennwert> wie Ethanol (29,7 MJ/kg) einen Stoff mit geringerem Brennwert wie> Methanol (22,7MJ/kg) herzustellen.>> Quelle:> https://de.wikipedia.org/wiki/Heizwert#Fl%C3%BCssige_Brennstoffe_(bei_25_%C2%B0C)>> Von Chemie hast du nicht so richtig viel Ahnung, stimmt's.
Kannst du nicht lesen? ich schrieb Methanol aus Zuckerrüben herstellen
nicht aus Ethanol. Bei fehlerhafter Ethanol Herstellung entsteht immer
auch unerwünschter Methanol.
... und schon bauen wir nur noch Zuckerrüben an. Mal sehen wo der
Bio-Strom für die ganzen Traktoren und Erntemaschinen herkommt und was
am Ende für die Allgemeinheit übrigbleibt.
Armin X. schrieb:> Ich arbeite bei einem Hersteller der pösen Droschken.> Die haben mittlerweile im Mitarbeiterparkhaus unzählige Ladesäulen> aufgestellt und verlangen da marktübliche Preise für den Strom. Obwohl> dieser direkt nebenan von der 110kV Station kommt.> Dumm nur, dass die Ladeleistung, wenn viele gleichzeitig laden auf 2 -> 3kW absackt...
Ich verstehe das Problem nicht. Durchschnittliche Tagesfahrleistung ist
wimre weniger als 50km, und da du acht Stunden dort verbringst sind 2kW
reichlich.
> Genauso wird es in den ländlichen Vierteln gehen wenn alle mal so ein> Elektromobil mit intelligentem Lader haben. Wo soll denn der Strom> herkommen wenn die Netzkapazität im Vierten jetzt schon zu 70 - 80%> ausgelastet ist...
Ja, genauso wird es sein. Die Autos werden nächtens ein paar Watt aus
der Leitung saugen währenddessen Menschen und andere E-Geräte schlafen.
> Bei mir vor dem Haus liegt eine mit 200A abgesicherte> Ringleitung an der ca 30 - 40 Haushalte angeschlossen sind. Wenn ich da> einen Supercharger anschließe und den Mittags anwerfe geht wie früher,> wenn ich um die Mittagszeit das Schweißgerät angeworfen habe, bei Mutter> der Herd aus.
Der Stromverbrauch hat sich in sechzig Jahren mehr als verfünffacht(!).
Ich meine für E-Autos wird von einem zusätzlichen Bedarf von 10-20% in
den nächsten zehn bis zwanzig Jahren ausgegangen, besonders zu
Schwachlastzeiten. Was soll das Problem sein? Wenn unsere Altvorderen so
gejammert hätten...
Und warum willst du zuhause einen Supercharger abschließen? Hast du
derzeit auch eine Privattankstelle in der Garage?
Jan H. schrieb:> Der Stromverbrauch hat sich in sechzig Jahren mehr als verfünffacht(!).> Ich meine für E-Autos wird von einem zusätzlichen Bedarf von 10-20% in> den nächsten zehn bis zwanzig Jahren ausgegangen, besonders zu> Schwachlastzeiten. Was soll das Problem sein? Wenn unsere Altvorderen so> gejammert hätten...
Also für 10000km jährlich kann man wohl mit einem Strommehrverbrauch von
1700kWh bis 2400kWh rechnen. Viele fahren deutlich mehr.
Ben B. schrieb:> ... und schon bauen wir nur noch Zuckerrüben an. Mal sehen wo der> Bio-Strom für die ganzen Traktoren und Erntemaschinen herkommt und was> am Ende für die Allgemeinheit übrigbleibt.
Jeder in Deutschland tankt heute schon 5-10% Ethanol. Ethanol als ein
Teil der Lösung ist durchaus realistisch.
(prx) A. K. schrieb:> In D liegt die durchschnittliche Fahrleistung bei grob 13.000 km> pro Jahr.
Oft hat man ja pro Haushalt auch noch mehrere Fahrzeuge. Haushalte wo
sich zwei Personen ein Auto teilen sind gar nicht mal so häufig.
Jan H. schrieb:> Der Stromverbrauch hat sich in sechzig Jahren mehr als verfünffacht(!).> Ich meine für E-Autos wird von einem zusätzlichen Bedarf von 10-20% in> den nächsten zehn bis zwanzig Jahren ausgegangen, besonders zu> Schwachlastzeiten. Was soll das Problem sein? Wenn unsere Altvorderen so> gejammert hätten...
Es sind die Altvorderen, die hier im Forum jammern.
Wenn ich lese, was zu diesem Beitrag von diversen angeblich
technikaffinen und informierten Leuten geschrieben wird, dann wird mir
schlcht. Das ist Stammtischqualität, im Höchstfall...
DANIEL D. schrieb:> Also für 10000km jährlich kann man wohl mit einem Strommehrverbrauch von> 1700kWh bis 2400kWh rechnen. Viele fahren deutlich mehr.
Widerspricht das meiner Aussage?
Name: schrieb:> Wenn ich lese, was zu diesem Beitrag von diversen angeblich> technikaffinen und informierten Leuten geschrieben wird, dann wird mir> schlcht. Das ist Stammtischqualität, im Höchstfall...
Konversationen in Internetforen als Stammtisch Argumentation abzutun,
ist das Stammtischgelaber in Internetforen, ändere meine Gedanken.
Jan H. schrieb:> Widerspricht das meiner Aussage?
Da ein Großteil der Energie von der Industrie verbraucht wird, könnte
das hinkommen keine Ahnung, habe ich ja nicht behauptet dass es sich
widerspricht.
Nichtsdestotrotz ist es alles sehr fragwürdig weil heute ja schon
zeitweise über 50% des gesamten Strombedarf ist aus dem Ausland kommt.
Wenn gerade die erneuerbaren Energien Flaute haben. Die geplante anzahl
an Speicherkraftwerken reicht bei weitem nicht. Des Weiteren soll ja
noch mehr grundlastfahige AKW, Gas, und Kohle Energie abgeschaltet
werden. Dann werden immer mehr Elektroheizungen verbaut.
Also grundsätzlich finde ich ja regenerative Energien toll, nur für mich
sieht das so aus als würde das technisch überhaupt nicht so
funktionieren wie sich dass viele Leute vorstellen. Und ich glaube erst
an den Wunder Akku, das Wunder Speicherkraftwerk, und was auch immer
Wunder alles noch kommen soll, wenn es da ist. Einfach fest davon
auszugehen dass es eines Tages plöp macht und das ganze Zeug da ist,
halte ich für naiv.
Deswegen finde ich z.b. die Idee von einem Ethanol Auto gut. Je mehr
verschiedene Lösungen es gibt, umso realistischer wird es, dass die
Zukunftsideen funktionieren.
DANIEL D. schrieb:> Kannst du nicht lesen? ich schrieb Methanol aus Zuckerrüben herstellen> nicht aus Ethanol.
Da man aus Zuckerrüben über Zucker Ethanol mit höherem Brennwert
herstellen kann, warum soll man Methanol mit geringerem Brennwert
herstellen?
Du hast auch nicht so richtig Ahnung von Biologie, stimmt's.
IchGlaubeEsNicht schrieb:> DANIEL D. schrieb:>>> Kannst du nicht lesen? ich schrieb Methanol aus Zuckerrüben herstellen>> nicht aus Ethanol.>> Da man aus Zuckerrüben über Zucker Ethanol mit höherem Brennwert> herstellen kann, warum soll man Methanol mit geringerem Brennwert> herstellen?> Du hast auch nicht so richtig Ahnung von Biologie, stimmt's.
Vielleicht weil das obengenannte Auto nuneinmal Methanol tankt? Und
jetzt sind wir von der Chemie zu Biologie übergegangen oder was?
Eigentlich ist das die organische Chemie, wovon ich deiner Meinung keine
Ahnung habe.
DANIEL D. schrieb:> Ben B. schrieb:>> ... und schon bauen wir nur noch Zuckerrüben an. Mal sehen wo der>> Bio-Strom für die ganzen Traktoren und Erntemaschinen herkommt und was>> am Ende für die Allgemeinheit übrigbleibt.>> Jeder in Deutschland tankt heute schon 5-10% Ethanol. Ethanol als ein> Teil der Lösung ist durchaus realistisch.
Wenn die dt. Autobauer nicht die letzten 20 Jahre tief und fest
geschlafen hätten, würden alle Autos mit Ottomotor zumindest theoretisch
mit reinem Ethanol laufen. Dagegen spricht das dt. Steuergesetz und
Branntweinmonopol. Das bischen Methanol, was bei der Destillation
entsteht geht beim Otto mit durch.
Jürgen F. schrieb:> Methanol-Brennstoffzelle: 3 Minuten tanken, 800 Kilometer fahren.> Das hört sich doch mal gut an
Wer Methanol tankt, braucht keine Brennstoffzelle. Der kann gleich einen
Verbrenner beauftragen, mit dem Vorteil mehr Leistung bei geringeren
Ansprüchen an die Reinheit des Methanols.
Und Methanol gewinnt man aus Metan und das aus Wasserstoff mit CO2 aus
elektrischem Strom, z.B. wenn Wind & Son6be mal wieder mehr liefern als
man an Strom gerade braucht.
Auf die Art wird das alles CO2 neutral.
Roland E. schrieb:> würden alle Autos mit Ottomotor zumindest theoretisch> mit reinem Ethanol laufen
Über Vegetarier spottet man ja gerne, dass sie meinem Essen das Essen
wegessen. Und jetzt sollen auch noch die Autos meinem Essen das Essen
wegessen?
IchGlaubeEsNicht schrieb:> Du hast auch nicht so richtig Ahnung von Biologie, stimmt's.
Lass ihn doch. Falls sich das Fahrzeug von Herrn Gumpert durchsetzen
sollte, könnte man bei der Produktion auch über eine Ethanolbetankung
nachdenken. Vielleicht könnte man mit dem brennfreudigerem Ethanol sogar
die Brennstoffzellentemperatur reduzieren.
Und wenn das nicht klappt, dann ist es gut gewesen dass wir wenigstens
vorher mal darüber gesprochen haben bevor bei der Konstruktion schwere
Fehler gemacht werden. 😄
(prx) A. K. schrieb:> Aber ob die Autos uns nun auch noch die Getränke wegtrinken sollen?
Dann muss man halt Cannabis legalisieren und Alkohol sehr teuer machen.
Ist eh besser wenn die Leute aus dem Straßenverkehr gezogen werden, weil
sie nur 40 fahren wo 100 erlaubt ist, anstelle das sie mit besoffenen
Kopf 160 fahren. Und aus den Fasern kann man Rucksäcke und Jeans und was
weiß ich machen. Und der Rest kommt ins Biomassekraftwerk.
DANIEL D. schrieb:> Dann muss man halt Cannabis legalisieren und Alkohol sehr teuer machen.
Norwegen ist auf dem besten Weg, das auszuprobieren. Alkohol ist bisher
schon schweineteuer und 2017 wurde vom Parlament entschieden, Cannabis
zu legalisieren.
Wobei Klima und Topografie in Norwegen allerdings gegen Ethanol und für
Akku sprechen. Wird dort also wohl nix mit Autos, die sich an Stelle
ihrer Fahrer besaufen.
Ich glaube man kann in Deutschland keine Pflanzen für Treibstoff
anbauen, ich habe irgendwo gelesen dass hier 140% Kartoffeln und glaub
etwa je 30% Gemüse und Obst angebaut werden. Vielleicht liegts an der
Bodenqualität und am Wetter.
Genau schrieb:> Ich glaube man kann in Deutschland keine Pflanzen für Treibstoff> anbauen, ich habe irgendwo gelesen dass hier 140% Kartoffeln und glaub> etwa je 30% Gemüse und Obst angebaut werden. Vielleicht liegts an der> Bodenqualität und am Wetter.
Geht: "Mehrere Zehntausend Tonnen Kartoffeln von heimischen Äckern
könnten dieses Jahr in Biogasanlagen statt auf dem Teller landen."
https://www.landundforst.de/landwirtschaft/pflanze/kartoffelernte-landet-biogasanlagen-562949
Ist halt nix mit Pommesbude in der Ära von Corona. Und daher landet eben
nicht das Frittenfett im Tank, sondern die Fritten selber.
Genau schrieb:> Ich glaube man kann in Deutschland keine Pflanzen für Treibstoff> anbauen....
Sieh Dich um: Alles gelb. Alles voll Raps für den guten Biodiesel und
als Zusatz für das beliebte E10-Benzin.
Nur noch Bekloppte am Ruder...
(prx) A. K. schrieb:> Geht: "Mehrere Zehntausend Tonnen Kartoffeln von heimischen Äckern> könnten dieses Jahr in Biogasanlagen statt auf dem Teller landen."
Solange die nicht zu Biodiesel werden und mir meine Einspritzpumpe
zukleben, soll es mir recht sein.
> Und daher landet eben> nicht das Frittenfett im Tank, sondern die Fritten selber.
Ja, es werden Kartoffelsorten extra für Pommes angebaut, die angeblich
für den Kochtopf nicht taugen. Eine Weile hat die Edeka-Gruppe
McCain-Pommes als Tk-Ware 50% unter Normalpreis vertickt. Lohnt
scheinbar nicht, lieber weg mit dem Futter und die Mitarbeiter in
Kurzarbeit.
Die belgische AB-InBev prügelt seit Monaten ihr Hasseröder Pils als
Kastenware billig in die Supermärkte, auch denen fehlt dank Corona der
Gastronomieumsatz.
Was den Straßenverkehr angeht, gibt es zunehmend Projekte mit
Wasserstoff, was im Gegensatz zu der Batteriespielerei realistische
Reichweiten ermöglicht. Da beobachte ich sehr interessiert das Projekt
in Hamburg, ein Rohrleitungsnetz aufzubauen um LKWs und Busse damit zu
betreiben. Es gibt auch Chemieanlagen, wo Wasserstoff als Nebenprodukt
Abfall ist, während andere Chemiefirmen diesen aufwendig erzeugen.
Man darf nur hoffen, dass sich seriöse Hersteller für Wasserstofftanks
finden, nicht wie vor Jahren bei VW, wo die Dinger wegen
offensichtlicher Konstruktionsmängel durchgegammelt sind.
Auf dem Gelände der Salzgitter-Stahl stehen viele Windkraftgeneratoren,
die zeitweise abgeschaltet werden müssen - dort ist nun eine
Wasserstoffanlage in Betrieb, was mir erstmal sinnvoll scheint. Scheiß
auf den Wirkungsgrad, mit Windkraft erzeugter Wasserstoff ist allemal
besser als ausgeschaltete Windmühlen.
Würde die ReGIERung ihren Job verstehen, würden sie mir Strom deutlich
billiger liefern. Ölheizung raus aus dem Haus und einen Elektrokessel
rein würde mir gefallen. Was damit an Heizöl entfällt, als Diesel in
mein Auto, das braucht über's Jahr weniger als meine Heizung. Wäre in
Summe kein Komfortverlust und trotzdem eine Verringerung fossiler
Energieträger.
Ist nicht gewollt, die Nichtsnutze in Berlin wollen Geld abzocken und
sind an realistischen Lösungen garnicht interessiert.
Wer nichts wird, wird Wirt. Und ist ihm das nicht gelungen, dann macht
er in Versicherungen. Jetzt fehlt mir die Fortsetzung des Reimes,
Minister oder Kanzlerin zu werden.
Manfred schrieb:> Die belgische AB-InBev prügelt seit Monaten ihr Hasseröder Pils als> Kastenware billig in die Supermärkte, auch denen fehlt dank Corona der> Gastronomieumsatz.
Das ist nicht wahr. Hasseröder ist eine GmbH und InBev ist nicht mehr
dabei. Seit dem schmeckt das Bier wieder wie immer.
Manfred schrieb:> Ist nicht gewollt, die Nichtsnutze in Berlin wollen Geld abzocken und> sind an realistischen Lösungen garnicht interessiert.
Das ist leider wahr, es wird nach dem Gießkannenprinzip Geld verteilt,
die eine Sache für schlecht die andere Sache für gut erklärt. In meinen
Augen sollte man auch erstmal an anderen Ecken CO2 einsparen, bevor man
den Geringverdienern ihre alten Autos mit Verbrennungsmotor weg nimmt.
Ich würde gerne mal wissen wie praxistauglich ein Elektroauto im Winter
ohne Garage ist. Wie oben schon erwähnt wurde, die ganzen Menschen in
ihrem Wohnungen haben ja eh keine Möglichkeit ihr E-Auto aufzuladen.
Die Leute raffen einfach überhaupt nicht dass wir entweder in die
Steinzeit zurück müssen, oder wir einfach jede Technologie nutzen müssen
welche zu Verfügung steht. Und das bedeutet in meinen Augen dass
Fahrzeuge gibt welche Ethanol oder Methanol tanken können dass welche
mit Wasserstoff funktionieren und so weiter. Aber die Leute sind ja von
der Propaganda so verblödet, und dass die ernsthaft glauben in zehn
Jahren hat hier jeder ein Akku Auto. Und die können sich überhaupt nicht
vorstellen, dass es auch Konstellationen gibt wo so ein Auto echt zu
viele Nachteile hat.
MaWin schrieb:> Wer Methanol tankt, braucht keine Brennstoffzelle. Der kann gleich einen> Verbrenner beauftragen, mit dem Vorteil mehr Leistung bei geringeren> Ansprüchen an die Reinheit des Methanols.
Die Reinheit des Methanols ist - denke ich - der Knackpunkt, mit
unreinem Kraftstoff setzt man die Brennstoffzelle zu. Und die Reinheit
erreicht man wohl nur bei Gas oder eben synthetischen Kraftstoffen.
Andererseits ist der Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle höher im
Vergleich zum Verbrenner. Beim Verbrenner ist der Energieeinsatz zur
Herstellung von synthetischen Kraftstoffen einfach zu hoch.
Jürgen F. schrieb:> eben rein zufällig drüber gestolpert:> Methanol-Brennstoffzelle: 3 Minuten tanken, 800 Kilometer fahren.
Das hab ich vor kurzem auch gesehen. Witzig, wie sie beim Ministerium
eine Verschwörung gegen das Konzept vermuten. Und über der Firma blitzt
ganz kurz der Name "Gumpert Aiways Automobile" auf. Dass die Chinesen
mit im Boot sitzen, wird aber nie erwähnt. Wollen die ihr Publikum nicht
verschrecken? ;-)
DANIEL D. schrieb:> Manfred schrieb:>> Ist nicht gewollt, die Nichtsnutze in Berlin wollen Geld abzocken und>> sind an realistischen Lösungen garnicht interessiert.>> Das ist leider wahr, es wird nach dem Gießkannenprinzip Geld verteilt,> die eine Sache für schlecht die andere Sache für gut erklärt. In meinen> Augen sollte man auch erstmal an anderen Ecken CO2 einsparen, bevor man> den Geringverdienern ihre alten Autos mit Verbrennungsmotor weg nimmt.> Ich würde gerne mal wissen wie praxistauglich ein Elektroauto im Winter> ohne Garage ist. Wie oben schon erwähnt wurde, die ganzen Menschen in> ihrem Wohnungen haben ja eh keine Möglichkeit ihr E-Auto aufzuladen.
Man verschließt vor lauter Öko-Aktionismus die Augen vor existierenden
Technologien. Es gibt seit Jahrzehnten Lokomotiven, wo ein
Dieselgenerator Strom für die Fahrmotoren erzeugt. Das haben die nicht
gebaut, weil es toll klingt, sondern der Gesamtwirkungsgrad besser als
beim Diesel-Direktantrieb ist. Man baut sogar zwei oder drei Generatoren
ein, die je nach Bedarf an- oder abgeschaltet werden.
Inzwischen gibt es Lokomotiven, die zusätzlich noch einen Akku
mitführen. Der Generator läuft auf einem recht optimalen Betriebspunkt
durch, was gerade nicht gebraucht wird, kommt in den Akku und dieser
hilft bei Lastspitzen aus, die der Generator gerade nicht wirtschaftlich
kann.
Jetzt ersetzen wir Dieselgenerator durch Brennstoffzelle und bauen das
in den PKW oder LKW ein.
Sinnvolle Technologien sind bereits erfunden, aber mit einem Doktor der
Physik kann man die natürlich nicht erkennen und ... lassen wir das
besser.
Helge schrieb:> Bissi sparsam mit Fakten das Video.
Stimmt, hier fand ich etwas tiefer gehende Informationen, die auch die
Schattenseite etwas ausleuchten:
"Ein Liter Methanol hat mit rund 5 kWh nur etwa den halben Energiegehalt
(genau gesagt: Brennwert) von einem Liter Benzin. Die Herstellung von
einem Liter Methanol verschlingt mit Strom-basierten Prozessen aber etwa
12 kWh Strom. Hochgerechnet auf den Tank der Nathalie (65 Liter) mit
60-prozentigem Methanol stecken also über 450 kWh Strom in einer
einzigen Füllung. Um diese Energie-Menge einzuordnen: Ein rein
elektrischer Porsche Taycan 4S fährt damit bis zu 1.700 Kilometer weit,
ein Hyundai Ioniq über 2.500 Kilometer."
https://efahrer.chip.de/news/methanol-tanken-elektrisch-fahren-das-gumpert-auto-laesst-viele-fragen-offen_104909
Überm Tellerrand gehts weiter:
In einer Welt mit 3°C globalem Temperaturanstieg möchte ich nicht leben
wollen. Deshalb habe ich auf den Klimastreikdemos einen CO2-Preis pro
Tonne CO2 über 200€ lautstark gefordert ohne Ausnahmen für die Industrie
!
Damit bewegt sich der Markt von fossilen Energieträgern zu den
Erneuerbaren.
Hätte diese Regierung nicht 16 Jahre lang die Energiewende massiv
ausgebremst hätten wir grünen Wasserstoff, grünes Ethanol, grünes
Methanol, ...
Das gerade die Schüler , der Druck der Strasse ,die Gerichte und
Politiker zum Handeln zwingen sollte euch zu Denken geben.
Wollt Ihr wirklich technische Lösungen so lange diskutieren bis die
Klima-Kipp-Punkte unsere Überleben bestimmen ?
Ich denke wir brauchen eine politische Lösung aber nicht nach dem Motto
"Es kann sich jeder Impfen lassen aber es ist nicht genügend Impfstoff
da"
DANIEL D. schrieb:> Das ist leider wahr, es wird nach dem Gießkannenprinzip Geld verteilt,> die eine Sache für schlecht die andere Sache für gut erklärt.
Gießkannenprinzip heißt es bekommt jeder etwas. Im nächsten Satz drehst
du das komplett um. Was denn nun?
> In meinen> Augen sollte man auch erstmal an anderen Ecken CO2 einsparen, bevor man> den Geringverdienern ihre alten Autos mit Verbrennungsmotor weg nimmt.
Das tut man doch auch. Und welchem Geringverdiener wurde sein altes Auto
weggenommen? Geht's noch polemischer und unsachlicher?
> Die Leute raffen einfach überhaupt nicht dass wir entweder in die> Steinzeit zurück müssen, oder wir einfach jede Technologie nutzen müssen> welche zu Verfügung steht. Und das bedeutet in meinen Augen dass> Fahrzeuge gibt welche Ethanol oder Methanol tanken können dass welche> mit Wasserstoff funktionieren und so weiter. Aber die Leute sind ja von> der Propaganda so verblödet, und dass die ernsthaft glauben in zehn> Jahren hat hier jeder ein Akku Auto. Und die können sich überhaupt nicht> vorstellen, dass es auch Konstellationen gibt wo so ein Auto echt zu> viele Nachteile hat.
Die Leute "raffen das" schon, weshalb auch weiterhin an
Wasserstoffwirtschaft (sinnvoll) und H2-PKW (naja...) geforscht und
gefördert wird. Aber ich versteh schon, alles Trottel außer Daniel.
Manfred schrieb:> Man verschließt vor lauter Öko-Aktionismus die Augen vor existierenden> Technologien.
Ohje, der nächste Experte.
> Es gibt seit Jahrzehnten Lokomotiven, wo ein> Dieselgenerator Strom für die Fahrmotoren erzeugt. Das haben die nicht> gebaut, weil es toll klingt, sondern der Gesamtwirkungsgrad besser als> beim Diesel-Direktantrieb ist. Man baut sogar zwei oder drei Generatoren> ein, die je nach Bedarf an- oder abgeschaltet werden.> Inzwischen gibt es Lokomotiven, die zusätzlich noch einen Akku> mitführen. Der Generator läuft auf einem recht optimalen Betriebspunkt> durch, was gerade nicht gebraucht wird, kommt in den Akku und dieser> hilft bei Lastspitzen aus, die der Generator gerade nicht wirtschaftlich> kann.
Gratulation, du hast das Prinzip der Hybrid-PKW gefunden! Mittlerweile
vielerprobt, aber mit eher niedrigem Nutzen.
> Jetzt ersetzen wir Dieselgenerator durch Brennstoffzelle und bauen das> in den PKW oder LKW ein.
Und wo nimmst du den Brennstoff her? Das ist doch das Problem! Hätten
wir große Mengen an regenerativ erzeugten Brennstoffen: die Nutzung
davon (deine große Erkenntnis) wäre Kinderkram.
> Sinnvolle Technologien sind bereits erfunden, aber mit einem Doktor der> Physik kann man die natürlich nicht erkennen und ... lassen wir das> besser.
Jetzt soll Merkel auch noch Motorenentwicklung betreiben oder was?
Das Ganze löst kein einziges Problem. Hätte man das nötige Methanol,
wäre es ein Kinderspiel, Verbrenner für den Betrieb mit Methanol
umzurüsten. Das ist lediglich eine Frage, wie man die Motoren einstellt.
Auch die Tankstelleninfrastruktur kann problemlos Methanol vertreiben.
Nimmt man halt Normalbenzin raus und füllt da Methanol rein. Im
Höchstfall müsste man ein paar O-Ringe tauschen.
Was bleibt dann noch als Mehrwert dieser "tollen" Technologie, hmm?
Antwort: ES GIBT VERDAMM NOCHMAL KEINEN.
Das ganze geht komplett am Problem vorbei. Themaverfehlung, 6, setzen.
Das Problem heißt Treibstoffbeschaffung und CO2, nicht Antrieb. Den
Antrieb mit Methanol kann der Verbrenner auch leisten.
Das ist ja die Krux am ganzen Wassertsoff, E-Fuel und whatnot:
Der Wirkungsgrad. Mit dem Batterieelektrischen Antrieb kommt man mit
leistbaren +30% beim Stromverbrauch (LKW+PKW) davon, was in wenigen
Jahren umsetzbar ist.
Mit dem ganzen anderen Gedöns bräuchte man >+100%. Oft wird mit
wertlosem "machen wir in der Sahara" Geblubbere argumentiert. Dann macht
mal, wenn ihr das glaubt. Es ist unwirtschaftlich.
Yupp schrieb:> Antwort: ES GIBT VERDAMM NOCHMAL KEINEN.
Flüssigtreibstoffe sind leichter in grösseren Mengen speicherbar als
Wasserstoff oder Strom. Man erkauft diesen Vorteil durch weniger
effiziente Herstellung. Bei mobilen Szenarien, in denen die Reichweite
von grosser Bedeutung ist, kann dieser Weg trotz der geringeren
Effizienz sinnvoll sein.
Das wird indes gerne als Argument genutzt, um die ganze Akkutechnik zu
verteufeln. Mit Wasserstoff, Methanol, ... ändert sich zwar alles bei
Herstellung und Technik des Fahrzeugs (Probleme anderer Leute), aber der
Anwender muss sich nicht ändern. Das ist bequem.
Deshalb kommt es Leuten sehr entgegen, die nicht bereit, ihr Verhalten
an veränderte Umgebungen anzupassen. Die immer bemühte Reichweitenfrage
ist in den weitaus meisten Anwendungsszenarien ein Akzeptanz- und
Anpassungsproblem des Anwenders. Dort, wo Akkutechnik unpraktisch ist,
sind andere Techniken sinnvoll. Aber nicht jeder muss Technik
besitzen, die er nur selten oder gar nie benötigt, nur um es zu
können. Ich kaufe ja auch kein Flugzeug, um jederzeit in Urlaub fliegen
zu können.
Wer Akku-Autos nutzt, wird sein Verhalten dem Fahrzeug anpassen. Das
kann sicherlich jeder bestätigen, der eines hat. Das ist aber kein
Grund, es zu verteufeln. Das Leben besteht aus Anpassungsprozessen an
sich verändernde Umgebungen. Beginnend mit der Geburt. Aber auch im
Greisenalter mit Dachschaden hat man vielleicht auf einmal ein völlig
neues Badezimmer vor sich - und ja, auch da geht das noch.
(prx) A. K. schrieb:> Wer Akku-Autos nutzt, wird sein Verhalten dem Fahrzeug anpassen. Das> kann sicherlich jeder bestätigen, der eines hat. Das ist aber kein> Grund, es zu verteufeln. Das Leben besteht aus Anpassungsprozessen an> sich verändernde Umgebungen. Beginnend mit der Geburt. Aber auch im> Greisenalter mit Dachschaden hat man vielleicht auf einmal ein völlig> neues Badezimmer vor sich - und ja, auch da geht das noch.
Anpassung oder einfach nur friss oder stirb?
Jan H. schrieb:> Das tut man doch auch. Und welchem Geringverdiener wurde sein altes Auto> weggenommen? Geht's noch polemischer und unsachlicher?
Nichts anderes sind Dieselfahrverbote, welche nur die Menschen betreffen
welche sich nur ein sehr altes Fahrzeug Leisten können. Natürlich mit
allen möglichen ausnahmen für gewerbliche Fahrzeuge.
Jan H. schrieb:> Und wo nimmst du den Brennstoff her? Das ist doch das Problem! Hätten> wir große Mengen an regenerativ erzeugten Brennstoffen: die Nutzung> davon (deine große Erkenntnis) wäre Kinderkram.
Wie oben schon erwähnt gesamt Deutschland verbraucht heute schon 5-10%
Ethanol mit PKWs. Wie Haben auch oft Strom dann wenn er nicht gebraucht
wird, Stillstand von Windrädern negative Strompreise. Dann lieber
Wasserstoff und und Methanol mit schlechtem Wirkungsgrad erzeugen, und
verbrauchen.
In großen Mengen lange lagerfähig, schnell nachzutanken, usw. Aber es
passiert genau das was ich gesagt habe, die Framing Opfer kennen nur
noch das Akku-Auto alles andere ist böse.
Jemand schrieb:> Tja in den Zeiten von Greta und Co. - bzw. den meist inoffiziellen> "Interessenverbänden" die dahinterstehen (Welche das eigentlich Ärgernis> sind, die diversen Greatas würden ansonsten im Medienrauschen schnell> wieder verschwinden), wo uralte Sachen die einige wenige unserer> Ururgroßeltern an einigen wenigen der Ururgroßeltern der Opfer> verbrochen haben juristisch und kosten trächtig hervorgeholt werden (Die> Vorgänge anerkennen und Moralisch Verantwortung übernehmen reicht ja> wohl nicht aus...), genderkonformer Sprache, 30% und mehr für die Grünen> (bei weiten nicht nur in DL) nicht ungewöhnlich sind, jede sogenannte> laute Minderheit in der "Minderheit" (die meist von ihre interne> Minderheit auch nicht viel hält) ihr Extrawürstchen bekommen soll,> "Jeder" dank Plattformen wie Youtube und den sozialen Medien insgesamt> einen "Skandal" produzieren kann und jemanden (eine Gruppe) ausfindig> macht der für seine aktuelle Magenverstimmung, den fehlenden Parkplatz> oder der für die Schlange an der Kasse verantwortlich ist, usw., ist> (wäre) das mit der Produktion in Nordafrika (oder wo auch immer das> Methanol produziert wird was nun mal vornehmlich vor Ort weniger> benötigt wird und halt vornehmlich ins "böse" Europa oder gar den "evil"> USA gehen würde) "moralisch" und auch dank von 1001 "Interessengruppen"> (Die zu 99% dann nicht mal aus offiziellen Vertretern und den echten> "Machern" der betroffenen Nordafrikanischen Staaten bestehen sondern vor> allem aus "Gretas" aller Art) wieder ein Riesenproblem gemacht werden -> als wenn die Technik, Chemie und Physik dahinter nicht schon genug> Herausforderungen, Probleme und Kostenquellen bieten würde...
Nicht EIN einziger Punkt als Satzende...
Wundere Dich also nicht, wenn man Dich nicht versteht.
DANIEL D. schrieb:> Nichts anderes sind Dieselfahrverbote, welche nur die Menschen betreffen> welche sich nur ein sehr altes Fahrzeug Leisten können. Natürlich mit> allen möglichen ausnahmen für gewerbliche Fahrzeuge.
Im genannten Artikel wird das Problem Punktgenau getroffen:
"...Für 100 Kilometer benötigt der Prototyp 11,5 Liter Methanol"
"Mit dieser Energiemenge kann man in einem Tesla Model S rund 650
Kilometer weit fahren"
Egal wie weit man das verbessert: Die Umsetzungsverlust Strom ->
Methanol -> Strom inklusive Verteilskette bekokmmt man niemals auf den
Stand eines Akkufahrzeugs, und es wird unwirtschaftlich.
Wodurch solche Dinge dahin gehen werden, wo es keine Alternativen gibt.
Wie dem Flugverkehr.
DANIEL D. schrieb:> Wie oben schon erwähnt gesamt Deutschland verbraucht heute schon 5-10%> Ethanol mit PKWs. Wie Haben auch oft Strom dann wenn er nicht gebraucht> wird, Stillstand von Windrädern negative Strompreise. Dann lieber> Wasserstoff und und Methanol mit schlechtem Wirkungsgrad erzeugen, und> verbrauchen.
Warum das nicht wirtschaftlich möglich ist (und es nie sein wird!):
Grund1:
Anlagen zur Elektrolyse oder Produktion von E-Fuels sind teuer. Um
wirtschaftlich zu sein, müssen sie wie jede Industrieanlage zu einem
möglichst hohem Grad ausgelastet sein.
--> Es sind Anlagen, die Grundlast benötigen.
--> Sie eignen sich prinzipbedingt nicht zur Aufnahme von überschüssigem
Strom
Grund2:
Die Dimensionen sind derartig groß, dass eine ausreichende Menge
Erneuerbarer Strom in absehbarer Zeit nicht produziert werden kann.
Es wären Mengen in der Größenordnung der gesamten Stromproduktion nötig,
ZUSÄTZLICH.
Wir schaffen es mit viel Mühe, 50% der Stromproduktion erneuerbar zu
machen. Wo sollen ZUSÄTZLICHE 100% herkommen? Das ist völlig
unrealistisch.
Ihr argumentiert mit Gefühlen, ohne Zahlen und Fakten. Darum scheitert
Ihr mit eurer Argunmentation.
DANIEL D. schrieb:> Wie oben schon erwähnt gesamt Deutschland verbraucht heute schon 5-10%> Ethanol mit PKWs. Wie Haben auch oft Strom dann wenn er nicht gebraucht> wird, Stillstand von Windrädern negative Strompreise. Dann lieber> Wasserstoff und und Methanol mit schlechtem Wirkungsgrad erzeugen, und> verbrauchen.>> In großen Mengen lange lagerfähig, schnell nachzutanken, usw. Aber es> passiert genau das was ich gesagt habe, die Framing Opfer kennen nur> noch das Akku-Auto alles andere ist böse.
Das E-Fuel-Auto (egal ob Wasserstoff, Methan, Methanol, Ethanol... kann
man alles mit überschüssigem Strom erzeugen) streitet aber leider mit
Flugzeugen und Stahlwerken um diesen überschüssigen Strom (oder auch um
das bisschen Biomasse, das wir noch zur Verfügung haben, ohne Raubbau an
unserem Ackerboden zu betreiben - hatten wir ~2009 schon, ist keine neue
Idee). Und Netzausbau brauchen wir dafür genauso wie für mehr
Ladestationen.
Stahlwerke brauchen das Zeug zum Koksersatz nicht nur als
Energielieferant, sondern auch als Reduktionsmedium. Flugzeuge werden
schwieriger mit Akku zu betreiben sein als Autos. Deutet alles nicht
darauf hin, dass nun ausgerechnet PKW als erste unbedingt E-Fuel tanken
werden.
Da braucht man keine Planwirtschaft zu vermuten, das "erkennt" auch der
Markt. Also außer in Bereichen, in denen Spritkosten keine nennenswerte
Rolle spielen - im Motorsport zum Beispiel, wo ja auch Herr Gumpert zu
Hause ist.
Das ist ja auch OK - wenn ein Flugzeug weniger nach Mallorca fliegt,
kann man wahrscheinlich schon ein paar Formel-1-Wochenenden von dem
eingesparten Sprit betreiben. Und die halbe Million Oldtimer, die
~2000km/Jahr fahren, sind da auch noch drin. Aber nicht die 50Mio PKW,
die im Schnitt ~12000km/Jahr fahren.
MfG, Arno
ohje.. schrieb:> Ihr argumentiert mit Gefühlen, ohne Zahlen und Fakten. Darum scheitert> Ihr mit eurer Argunmentation.
Gerade mit Wasserstoff könnte man die Situation verbessern, weil man die
Überlast viel besser auffangen könnte. Außerdem kann man e-fuels und
Wasserstoffherstellung komplett entkoppeln. In dem man den Wasserstoff
puffert. Und davon dass die Stromproduktion komplett erneuerbar werden
kann, reden nur die Framingopfer welche in zehn Jahren nur noch
Akku-Autos auf den deutschen Straßen sehen. Naja wenn dann auf einmal
90% weniger Autos unterwegs sind, und wir 50% Arbeitslose haben, und die
Leute die Tauben von der Straße fangen und essen wie in Venezuela. Dann
funktioniert das vielleicht auch mit 100% Ökostrom ein paar
Stromausfälle natürlich inbegriffen.
Aber es sind ja alle Menschen auf der Welt gleich, aber wir in
Deutschland sind ja gleicher wie die anderen, deswegen kann uns sowas
wie in Venezuela nicht passieren.
Arno schrieb:> Das E-Fuel-Auto (egal ob Wasserstoff, Methan, Methanol, Ethanol... kann> man alles mit überschüssigem Strom erzeugen) streitet aber leider mit> Flugzeugen und Stahlwerken um diesen überschüssigen Strom (oder auch um> das bisschen Biomasse, das wir noch zur Verfügung haben, ohne Raubbau an> unserem Ackerboden zu betreiben - hatten wir ~2009 schon, ist keine neue> Idee). Und Netzausbau brauchen wir dafür genauso wie für mehr> Ladestationen.
Wenn das so ist warum haben wir dann teilweise negative Strompreise?
Dreht einer an dem Glücksrad wo der Strompreis benannt wird? Oder kann
es einfach sein dass wir zeitweise so viel Strom haben und keiner
braucht ihn in dem Moment und deswegen ist der billig bis wertlos?
Wenn Frankreich und die Nachbarländer jetzt auch immer mehr Windräder
und Solar Zappelstrom auf den Markt werfen, wird es dann besser werden?
ohje.. schrieb:> Ihr argumentiert mit Gefühlen, ohne Zahlen und Fakten. Darum scheitert> Ihr mit eurer Argunmentation.
In deiner Argumentation finden sich überhaupt keine Zahlen, nur nicht
belegte Behauptungen.
Der Vorteil von E-Fuel ist die fast perfekte Lagerbarkeit, hohe
Energiedichte und damit gute Transportmöglichkeit. Insofern ist der Name
E-Fuel auch zu kurz gegriffen. Es ist ein chemischer Energiespeicher.
Wofür der dann verwendet wird ist eine andere Sache.
Es ist völlig kurzsichtig immer die EINE und BESTE Lösung zu wollen. Die
gibt es nicht, genausowenig wie die eierlegende vegane WollMilchSau.
Es wird immer ein Mix aus Lösungen sein. Akkus, chemische Speicher,
physikalische Speicher, ...
Jeweils der der verfügbar, konkurrenzfähig und technisch realisierbar
ist.
Nur den Kopf in den Sand stecken wird weder Arbeitsplätze schaffen noch
eine sonstige Perspektive sein.
In Deutschalnd wurden immer mehr Arbeitsplätze mit neuen Technologien
geschaffen als damit an überholten festzuhalten.
ohje.. schrieb:> (und es nie sein wird!)
Jaja, mit solchen Sprüchen haben sich schon bessere Leute versucht:
"Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus
haben wollen würde."
"Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt."
Jürgen F. schrieb:
...
...
>> Wenn der Fahrstrom irgendwann wegen der umgelegten Mineralölsteuer> exorbitant teuer wird, dann ist das künftige E-Auto nur noch was für> Eigenheimbesitzer mit eigener Solaranlage. Dann ist der Volkswagen> Geschichte, es kommt der Eigenheim-Wagen.
Wobei diese Nutzung der eigenen Solaranlage bis dahin sicher noch
fiskalisch 'erschlossen' sein wird...
Thomas U. schrieb:> Wobei diese Nutzung der eigenen Solaranlage bis dahin sicher noch> fiskalisch 'erschlossen' sein wird...
In dem Punkt ist Deutschland Weltmarktfuehrer.
DANIEL D. schrieb:> Gerade mit Wasserstoff könnte man die Situation verbessern, weil man die> Überlast viel besser auffangen könnte. Außerdem kann man e-fuels und> Wasserstoffherstellung komplett entkoppeln. In dem man den Wasserstoff> puffert.
Vielleicht ist es dir nicht bewusst, aber da wird gerade und auch schon
seit längerer Zeit viel Geld investiert. Das ist auch für die Zukunft
als Standbein gedacht, aber wird halt eine Nische sein, schon rein
mathematisch mit den Wirkungsgraden. Wir kommen jetzt halt erst dahin,
wo es nennenswert "Überschuss" gibt. Und ich bin zuversichtlich, dass es
für diesen nur manchmal, dafür dann aber sehr günstigen Überschussstrom
sehr bald viele Nutzer geben wird.
> Und davon dass die Stromproduktion komplett erneuerbar werden> kann, reden nur die Framingopfer welche in zehn Jahren nur noch> Akku-Autos auf den deutschen Straßen sehen.
Warum soll die nicht komplett erneuerbar werden können? Redet doch auch
niemand (zumindest soweit ich weiß) davon, das in den nächsten zehn
Jahren zu schaffen.
DANIEL D. schrieb:> Arno schrieb:>> Das E-Fuel-Auto (egal ob Wasserstoff, Methan, Methanol, Ethanol... kann>> man alles mit überschüssigem Strom erzeugen) streitet aber leider mit>> Flugzeugen und Stahlwerken um diesen überschüssigen Strom (oder auch um>> das bisschen Biomasse, das wir noch zur Verfügung haben, ohne Raubbau an>> unserem Ackerboden zu betreiben - hatten wir ~2009 schon, ist keine neue>> Idee). Und Netzausbau brauchen wir dafür genauso wie für mehr>> Ladestationen.>> Wenn das so ist warum haben wir dann teilweise negative Strompreise?> Dreht einer an dem Glücksrad wo der Strompreis benannt wird? Oder kann> es einfach sein dass wir zeitweise so viel Strom haben und keiner> braucht ihn in dem Moment und deswegen ist der billig bis wertlos?
Weil "das Netz" sowohl auf Erzeuger- als auch auf Verbraucherseite sehr
unelastisch ist. 2% mehr Strom als Nachfrage -> negativer Preis. 2%
weniger Strom als Nachfrage -> Blackout. Zumal große Teile der
Stromproduktion über langfristige Kontrakte abgesichert sind, die
Negativpreise gelten also für sehr kleine Anteile des Marktes.
Und dann reden wir immer noch von vergleichsweise wenig Energie:
https://de.wikipedia.org/wiki/Energieverbrauch#Energieverbrauch_in_Deutschland
- Strom hat einen Anteil von ~20% am Gesamtenergieverbrauch, wenn dazu
noch (theoretische) 10% Überproduktion und 10% Nettoexport kommen,
reicht das nicht, um die anderen 80% zu ersetzen.
MfG, Arno
Arno schrieb:> Überproduktion und 10% Nettoexport kommen,> reicht das nicht, um die anderen 80% zu ersetzen.
Exakt. Das ist das Problem. Vielgeleugnet und nie kapiert.
Das zweite ist:
Wozu wollt ihr ein Methanol-Brennstoffzellenauto überhaupt haben?
Weil mit über 10l Methanol bewegt man auch einen Verbrenner! Und dazu
ist keine aufwändige Brennstoffzelle nötig!
Jan H. schrieb:> DANIEL D. schrieb:>> Und davon dass die Stromproduktion komplett erneuerbar werden>> kann, reden nur die Framingopfer welche in zehn Jahren nur noch>> Akku-Autos auf den deutschen Straßen sehen.>> Warum soll die nicht komplett erneuerbar werden können? Redet doch auch> niemand (zumindest soweit ich weiß) davon, das in den nächsten zehn> Jahren zu schaffen.
Und in 10 Jahren nur noch Akku-Autos sehen auch nur die, die "Neuwagen"
mit "Alle Autos" verwechseln.
Komplett erneuerbare Stromversorgung 2030 wäre m.E. möglich gewesen.
Haben wir vermutlich mit den letzten beiden EEG-Reformen versaut, mit
denen wir unsere Photovoltaik- und Wind-Industrie zerlegt haben.
Zur Erinnerung: Zur Zeit des 1000-Dächer-Programms waren die
Netzbetreiber überzeugt, mehr als 2% erneuerbaren Strom könnte das Netz
nicht verkraften. Auf genau diesem Niveau sehe ich auch die "100%
erneuerbar ist unmöglich" Diskussion heute. Womit ich nicht sagen will,
dass es einfach wird - technisch wie regulatorisch.
MfG, Arno
ohje.. schrieb:> Weil mit über 10l Methanol bewegt man auch einen Verbrenner! Und dazu> ist keine aufwändige Brennstoffzelle nötig!
Mit über 10l Methanol auf 100km müsste es heißen, sorry.
Arno schrieb:> Weil "das Netz" sowohl auf Erzeuger- als auch auf Verbraucherseite sehr> unelastisch ist. 2% mehr Strom als Nachfrage -> negativer Preis.
Ja und was ist denn 2%. Es ist ja nicht nur Deutschland da hängen noch
ein paar mehr Länder mit in dem Netz. 2% Strom bei einem ganzen Verbund
von Ländern ist eine ganz schöne Menge.
Arno schrieb:> Und in 10 Jahren nur noch Akku-Autos sehen auch nur die, die "Neuwagen"> mit "Alle Autos" verwechseln.
Ja auch alle Neuwagen ist kompletter Müll, weil wie gesagt Akku Autos
nicht für jeden geeignet sind.
ohje.. schrieb:> ohje.. schrieb:>>> Weil mit über 10l Methanol bewegt man auch einen Verbrenner! Und dazu>> ist keine aufwändige Brennstoffzelle nötig!>> Mit über 10l Methanol auf 100km müsste es heißen, sorry.
Wenn an der Ladesäule der Strom 1 € die Kilowattstunde kostet, sind 10
Liter Methanol auf 100 Kilometern sicher keine schlechte Alternative.
Hatte ich das richtig gelesen mittlerweile gibt es Ladesäulen wo der
Strom 79 Cent die Kilowattstunde kostet?
Man kann auch einfach alles ausblenden bis es ins Weltbild passt.
Arno schrieb:> Komplett erneuerbare Stromversorgung 2030 wäre m.E. möglich gewesen.> Haben wir vermutlich mit den letzten beiden EEG-Reformen versaut, mit> denen wir unsere Photovoltaik- und Wind-Industrie zerlegt haben.
Genau und wo wird der ganze Strom gespeichert. Ich erkläre dir mal den
Unterschied von Solar und Wind und einem konventionellen Kraftwerk. Das
konventionelle Kraftwerk erzeugt dann Strom wenn man will dass es Strom
erzeugt. Solar und Wind erzeugen dann Strom wenn gerade Wind oder Sonne
da ist. Das maximale an Regulierung ist abschalten und drosseln bei
dieser Energieerzeugung.
Das was an Speicherkraftwerken da ist, das was gebaut werden soll an
Speicherkraftwerken. Es reicht bei weitem nicht.
Aber mit wem rede ich hier, Leute welche Glauben man könne mal eben
alles auf regenerative Energien umstellen, haben ja einen Filter im Hirn
und die oben genannten Punkte, oder Fakten warum es nicht funktioniert,
werden nicht wahrgenommen und existieren für diese Personen nicht. Weil
sie ja fest davon überzeugt sind dass das Wunder Morgen vor der Tür
steht. Der Wunder Akku das Wunder Speicherkraftwerk was auch immer.
Jetzt gibt's das noch nicht aber es wird dann plöp machen, und alles
wird so sein wie in der Fantasie der Ökostrom Gläubigen.
Weil man glaubt ja daran dass irgendwas in der Zukunft passieren wird
und alles funktioniert. Eine Art Religion.
DANIEL D. schrieb:> Hatte ich das richtig gelesen mittlerweile gibt es Ladesäulen wo der> Strom 79 Cent die Kilowattstunde kostet?
Nur an der Autobahn.
Jörg S. schrieb:> DANIEL D. schrieb:>>> Hatte ich das richtig gelesen mittlerweile gibt es Ladesäulen wo der>> Strom 79 Cent die Kilowattstunde kostet?>> Nur an der Autobahn.
Da wo die Leute sich nicht selbst eine Ladesäule hinbauen können, und
es andere machen die damit Geld verdienen, muss man sicher nicht damit
rechnen das Leute ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans.
In Deutschland hat ja glücklicherweise jeder ein Haus. Und ist kaum auf
andere angewiesen. Je mehr Zeit vergeht desto mehr bin ich froh darüber
dass ich mir damals ein Haus gekauft habe.
Ich sehe schon das Geschäft der Zukunft, das lade Parkhaus! Mit
Stellplätzen für E-Bikes. Die Leute fahren von ihrer Wohnung mit dem
E-Bike zum lade Parkhaus. Weil die Ladesäule vom Vermieter über horrende
Kosten subventioniert werden muss.
Die Regierung wird bestimmt gegensteuern und eine Lade Preisbremse
umsetzen. Und die Ladestation Pflicht zu Neubauten. Wird dann einfach
auf die Miete umgewälzt wie immer lol.
DANIEL D. schrieb:> Arno schrieb:>> Weil "das Netz" sowohl auf Erzeuger- als auch auf Verbraucherseite sehr>> unelastisch ist. 2% mehr Strom als Nachfrage -> negativer Preis.>> Ja und was ist denn 2%. Es ist ja nicht nur Deutschland da hängen noch> ein paar mehr Länder mit in dem Netz. 2% Strom bei einem ganzen Verbund> von Ländern ist eine ganz schöne Menge.
Was willst du damit sagen?
DANIEL D. schrieb:> Arno schrieb:>> Und in 10 Jahren nur noch Akku-Autos sehen auch nur die, die "Neuwagen">> mit "Alle Autos" verwechseln.>> Ja auch alle Neuwagen ist kompletter Müll, weil wie gesagt Akku Autos> nicht für jeden geeignet sind.
Beweis durch Wiederholung?
DANIEL D. schrieb:> ohje.. schrieb:>> ohje.. schrieb:>>>>> Weil mit über 10l Methanol bewegt man auch einen Verbrenner! Und dazu>>> ist keine aufwändige Brennstoffzelle nötig!>>>> Mit über 10l Methanol auf 100km müsste es heißen, sorry.>> Wenn an der Ladesäule der Strom 1 € die Kilowattstunde kostet, sind 10> Liter Methanol auf 100 Kilometern sicher keine schlechte Alternative.
Dummerweise brauchst du zur Herstellung von 10l Methanol halt mindestens
50kWh Strom, unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades eher 150kWh.
Womit ein vergleichbares Elektroauto nicht 100km, sondern 1000km fahren
könnte.
Das heißt, der Strom für die Methanolherstellung muss (bei
hypothetischen 1€/kWh an der Ladesäule) billiger sein als 10Ct/kWh, wenn
wir mal annehmen, dass sonstige Kosten für Methanolherstellung und
-verteilung sowie Brennstoffzelle ähnlich teuer ist wie der Fahrzeugakku
- was vermutlich noch zu ungunsten des Batterieautos abgeschätzt ist.
Und dann brauchst du immer noch keine Methanol-Brennstoffzelle, sondern
kannst einen ganz einfachen Ottomotor mit Turboaufladung verwenden. Das
war die Aussage von ohje...
DANIEL D. schrieb:> Arno schrieb:>> Komplett erneuerbare Stromversorgung 2030 wäre m.E. möglich gewesen.>> Haben wir vermutlich mit den letzten beiden EEG-Reformen versaut, mit>> denen wir unsere Photovoltaik- und Wind-Industrie zerlegt haben.>> Genau und wo wird der ganze Strom gespeichert.
Ich nehme an, das war eine Frage? In Speicherkraftwerken, in Akkus, in
Form von Wasserstoff, in Wärme...
DANIEL D. schrieb:> Ich erkläre dir mal den> Unterschied von Solar und Wind und einem konventionellen Kraftwerk. Das> konventionelle Kraftwerk erzeugt dann Strom wenn man will dass es Strom> erzeugt.
...und dann, wenn man es nicht will.
DANIEL D. schrieb:> Solar und Wind erzeugen dann Strom wenn gerade Wind oder Sonne> da ist. Das maximale an Regulierung ist abschalten und drosseln bei> dieser Energieerzeugung.
...und zwar wesentlich schneller, als das bei konventiellen Kraftwerken
geht. Genauso schnell kann man gedrosselte Fotovoltaikanlagen und
Windenergieanlagen auch wieder hochfahren.
DANIEL D. schrieb:> Das was an Speicherkraftwerken da ist, das was gebaut werden soll an> Speicherkraftwerken. Es reicht bei weitem nicht.
Blödsinn.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkelflaute#Probleml%C3%B6sungsm%C3%B6glichkeiten
MfG, Arno
Oben mal eine Übersicht der Grosshandelsstundenpreise für Strom in 2020,
wobei dabei natürlich nur das frei gehandelte Restvolumen erfasst werden
kann.
Zu knapp 3,4% der Jahresstunden bewegte dort sich der Preis im
negativen Bereich.
Und da sind natürlich noch keinerlei Netzkosten und Abgaben/Steuern
enthalten.
Eine Elektrolyseanlage mit angehängter Methanisierung schafft es bei
Stromkosten von Null nicht einmal bei einer 50%igen volatilen Auslastung
kostendeckend zu arbeiten!
Das eigentliche Problem der hausgemachten "Klimakrise" ist doch der
Anstieg des CO2-Gehalts in der Erdatmosphäre. Andererseits wird CO2 von
den Pflanzen unseres Planeten gebraucht - nur wenn ausreichend davon
vorhanden ist, gibt es üppiges Wachstum. Der Erde ist es völlig egal
wieviel CO2 in ihrer Atmosphäre enthalten ist, denn es hat
erdgeschichtlich schon Perioden gegeben mit wesentlich höherem
CO2-Gehalt. Allerdings war damals auch die mittlere Erdtemperatur viel
höher, Polareis und Gletscher gab es nicht. Auch mit dem ca. 50m höheren
Meeresspiegel hatte die Erde kein Problem, nur wir "Herrscher über den
Planeten" waren so dumm unmittelbar in Küstennähe unsere Großstädte
bauen zu müssen.
Was also kann man tun?
Es muß das Gleichgewicht zwischen CO2-Gehalt und einer mittlerer
Erdtemperatur wieder hergestellt werden, die für uns Menschen (allen)
akzeptabel ist. Das wird man nicht mit E-Autos schaffen, wo allein die
Batterieherstellung Unmengen Energie und andere Ressourcen verbraucht,
sondern nur mit einer CO2-Kreislaufwirtschaft.
Kohlenwasserstoffe haben nun mal eine wesentlich höhere Energiedichte
als die besten Akkus - es sei denn, jemanden fällt eine ganz neue
Speichertechnologie für Elektroenergie ein, ohne die Chemie bemühen zu
müssen.
Und ja - beides gibt es schon! - Nachzulesen in
http://www.ps-blnkd.de/Regenerative_Energiegewinnung.pdf
Grüsse aus Berlin
PSblnkd
Arno schrieb:> Das heißt, der Strom für die Methanolherstellung muss (bei> hypothetischen 1€/kWh an der Ladesäule) billiger sein als 10Ct/kWh, wenn> wir mal annehmen, dass sonstige Kosten für Methanolherstellung und> -verteilung sowie Brennstoffzelle ähnlich teuer ist wie der Fahrzeugakku> - was vermutlich noch zu ungunsten des Batterieautos abgeschätzt ist.
Kannst du bitte dein Hirn benutzen meinst du der Strompreis an der
Ladesäule entspricht dem aktuellen Strompreis? Liest du nur das was du
lesen willst? Weißt du nicht was ein Verbundnetz ist? Hast du keine
Vorstellung wie viel Energie 2% von der gesamten Energie von einem
Verbundnetz ist? Der Wikipedia-Artikel ist Müll, man kann nicht alles
mit Strom von sonst wo ausgleichen, man kann sich auch nicht darauf
verlassen dass Fahrzeuge, welche dafür gedacht sind durch die Gegend zu
fahren dafür bereitgestellt werden das Stromnetz zu stabilisieren. Das
Wetter ist in Gesamteuropa oft sehr ähnlich. Kein Wind und bewölkt und
kalt alle Wärmepumpen an, Arbeitszeit die Leute brauchen ihre
Fahrzeuge... Keine Speicherkraftwerke weil es funktioniert ja so dass es
sich ja gegenseitig ausgleichen soll. Wer hat sich denn diesen Müll
ausgedacht.
Und Wasserstoff aus Strom gewinnen kann man immer genau dann, wenn er
gerade so gut wie nichts kostet. Beschäftige dich doch einfach mal mit
dem Verbundnetz. Schau dir an wer den Strom kauft und dann wieder
verkauft. Welche Strompreise zeitweise für die Kilowattstunde bezahlt
werden und so weiter.
Weißt du ein Speicherkraftwerk funktioniert deswegen, weil der Strom
zeitweise extrem billig ist und zeitweise extrem teuer. Das muss nicht
von irgendwem subventioniert werden. Das wirft ohne Strom zu erzeugen
Gewinn ab.
DANIEL D. schrieb:> Arno schrieb:>> Das heißt, der Strom für die Methanolherstellung muss (bei>> hypothetischen 1€/kWh an der Ladesäule) billiger sein als 10Ct/kWh, wenn>> wir mal annehmen, dass sonstige Kosten für Methanolherstellung und>> -verteilung sowie Brennstoffzelle ähnlich teuer ist wie der Fahrzeugakku>> - was vermutlich noch zu ungunsten des Batterieautos abgeschätzt ist.>> Kannst du bitte dein Hirn benutzen meinst du der Strompreis an der> Ladesäule entspricht dem aktuellen Strompreis?
Nein. Wo liest du das denn?
> Liest du nur das was du> lesen willst?
Nein, aber zugegebenermaßen verstehe ich deine Beiträge nicht immer.
Deswegen frage ich nach. Es wird auch immer anstrengender, deine
Beleidigungen zu überlesen.
> Weißt du nicht was ein Verbundnetz ist?
Doch.
> Hast du keine> Vorstellung wie viel Energie 2% von der gesamten Energie von einem> Verbundnetz ist?
Doch. Nur was willst du damit sagen?
> Der Wikipedia-Artikel ist Müll, man kann nicht alles> mit Strom von sonst wo ausgleichen, man kann sich auch nicht darauf> verlassen dass Fahrzeuge, welche dafür gedacht sind durch die Gegend zu> fahren dafür bereitgestellt werden das Stromnetz zu stabilisieren.
Der Wikipedia-Artikel belegt das immerhin. Insbesondere der Absatz, den
ich verlinkt habe, mit drei Quellen. Du postulierst hier nur Dinge.
> Das> Wetter ist in Gesamteuropa oft sehr ähnlich.
Nein.
> Kein Wind und bewölkt und> kalt alle Wärmepumpen an, Arbeitszeit die Leute brauchen ihre> Fahrzeuge...
Was denn nun, Arbeitszeit oder die Leute brauchen ihre Fahrzeuge?
> Keine Speicherkraftwerke weil es funktioniert ja so dass es> sich ja gegenseitig ausgleichen soll. Wer hat sich denn diesen Müll> ausgedacht.
Du. "Keine Speicherkraftwerke" kommt nämlich von dir.
> Und Wasserstoff aus Strom gewinnen kann man immer genau dann, wenn er> gerade so gut wie nichts kostet. Beschäftige dich doch einfach mal mit> dem verbundenes. Schau dir an wer den Strom kauft und dann wieder> verkauft. Welche Strompreise zeitweise für die Kilowattstunde bezahlt> werden und so weiter.
Das hat Ralf ja gerade übernommen. Und natürlich kann man dann
Wasserstoff oder Methanol damit produzieren, schrieb ich ja (hast du
sicherlich überlesen). Nur - und das war mein Einstieg in die Diskussion
- wird der Wasserstoff oder das Methanol knapp sein und es wird viele,
viele Anwender geben, die dafür sehr viel mehr bezahlen, als
ausgerechnet PKW-Fahrer.
(Wobei Negativpreise am Spotmarkt mit zunehmendem Ausbau der gut
abregelbaren regenerativen Energien immer weniger werden werden)
> Weißt du ein Speicherkraftwerk funktioniert deswegen, weil der Strom> zeitweise extrem billig ist und zeitweise extrem teuer.
Weißt du, das ist mir bekannt, ist aber kein Argument für irgendwas, das
du hier postulierst.
MfG, Arno
Arno schrieb:> Weißt du, das ist mir bekannt, ist aber kein Argument für irgendwas, das> du hier postulierst.> MfG, Arno
Es ist ein Argument für dein Unverständnis, sonst würdest Du ja nicht
den Strompreis an einer Ladesäule für E-Autos wo jemand Geld verdienen
will, mit dem Strompreis für die Herstellung für Wasserstoff
vergleichen.
Und warum ein Akku Auto nicht für jeden geeignet ist wurde mehrfach in
diesem Thread erwähnt. Lies den doch einfach mal von Anfang an
vielleicht verstehst Du dann ja vieles was du jetzt nicht verstehst.
(prx) A. K. schrieb:> Gibts auch eine Statistik über die Tageszeiten für den negativen> Bereich?
Kann man alles aus den Daten erstellen, siehe Anhang.
Ebenso nach Wochentag, Jahreszeit, Feiertag...:-)
Arno schrieb:> (Wobei Negativpreise am Spotmarkt mit zunehmendem Ausbau der gut> abregelbaren regenerativen Energien immer weniger werden werden)
Warum macht er dann über die Jahre das Gegenteil wo ist das Argument
dass es weniger werden wird? Zeitweise wird 50 % des gesamten
Energiebedarf von Deutschland aus dem Ausland bezogen. Und mehr wie ich
verstehe dies nicht und was weiß ich kommt bei dir nicht als Erklärung,
warum sich das in Zukunft bessern soll, wenn Frankreich und andere
Länder jetzt auch noch anfangen werden ihr Land mit Windrädern und mit
Solarenergie voll zu pflastern.
Ralf X. schrieb:>> Gibts auch eine Statistik über die Tageszeiten für den negativen>> Bereich?>> Kann man alles aus den Daten erstellen, siehe Anhang.> Ebenso nach Wochentag, Jahreszeit, Feiertag...:-)
Also Überproduktion zu genau der Zeit, zu der viele Fahrzeuge bei
Homeoffice zu Hause stehen oder bei Office auf dem Firmenparkplatz.
PSblnkd schrieb:> Es muß das Gleichgewicht zwischen CO2-Gehalt und einer mittlerer> Erdtemperatur wieder hergestellt werden, die für uns Menschen (allen)> akzeptabel ist. Das wird man nicht mit E-Autos schaffen, wo allein die> Batterieherstellung Unmengen Energie und andere Ressourcen verbraucht,> sondern nur mit einer CO2-Kreislaufwirtschaft.
Man will das auch nicht mit E-Autos schaffen, die sind nur ein Baustein.
Bei den Akkus gibt es immer noch große Fortschritte in kurzer Zeit. Mit
der "Million Mile Battery", geringerem Rohstoffeinsatz und größer
werdendem Recyclinganteil wird der "ökologische Rucksack" weiter kleiner
werden. Das sind keine Träumereien sondern alles relativ kurzfristig
absehbar.
CO2-Kreislaufwirtschaft stößt halt sehr schnell an die Grenzen. In
Teilbereichen ist das bestimmt sinnvoll - beispielsweise habe ich eine
Pelletheizung, schönes Beispiel für CO2-Kreislaufwirtschaft. Aber wenn
sich das jetzt jeder ins Haus stellt, dann sind die Wälder in kurzer
Zeit weg. So schnell können die Bäume einfach nicht wachsen, der
"Wirkungsgrad" auf die Fläche bezogen ist einfach zu klein. Genauso mit
Biosprit. So viel Platz haben wir einfach nicht.
Und auch großtechnisch CO2 aus der Luft zu holen, in brauchbare
Kohlenwasserstoffe zu verwandeln, dann zu verteilen und zu verbrauchen
ist vom Wirkungsgrad her unterirdisch. Das ist etwas für
Spezialanwendungen, aber nicht für die Masse, so viel Energie haben wir
nicht zur Verschwendung übrig. Vielleicht, wenn dann mal die
Fusionsreaktoren serienmäßig vom Band laufen, aber darauf können wir
meiner Meinung nach nicht warten.
(prx) A. K. schrieb:> Also Überproduktion zu genau der Zeit, zu der viele Fahrzeuge bei> Homeoffice zu Hause stehen oder bei Office auf dem Firmenparkplatz.
Arbeitet halt nicht jeder im Homeoffice, und viele brauchen auch Ihr
Auto während der Arbeit.
Jan H. schrieb:> Man will das auch nicht mit E-Autos schaffen, die sind nur ein Baustein.> Bei den Akkus gibt es immer noch große Fortschritte in kurzer Zeit. Mit> der "Million Mile Battery", geringerem Rohstoffeinsatz und größer> werdendem Recyclinganteil wird der "ökologische Rucksack" weiter kleiner> werden. Das sind keine Träumereien sondern alles relativ kurzfristig> absehbar.
Ja es gab ja auch mal diesen Natrium glasschaum Akku, Bill Gates seine
Salzwasser Batterien oder was das war. Und und und noch viel mehr Akku
Technologien welche der große Durchbruch sein sollten. Aber die Jahre
vergehen und der Durchbruch kommt nicht. Sie geraten in Vergessenheit
und keiner redet mehr darüber, wie die Brennstoffzelle mit ihrer viel zu
kurzen Lebensdauer und viele andere Dinge.
DANIEL D. schrieb:> Arbeitet halt nicht jeder im Homeoffice, und viele brauchen auch Ihr> Auto während der Arbeit.
Die Statistik zählt, nicht der Einzelfall.
DANIEL D. schrieb:> Und noch viel mehr Akku Technologien welche der große Durchbruch> sein sollten.
Schnellladefähige Graphitakkus waren vor geraumer Zeit auch mal im
Gespräch. Es kann schon sein das die ganzen Technologien der "guten"
Akkus in die Schubladen verschwinden, damit die Öllobby weiterhin in
ihrer gemütlichen Glückseligkeit frönen kann.
OK. Also 10-11l Methanol-Wasser-Gemisch 65% braucht das Auto. Das dürfte
überschlägig den Energieinhalt von 4,5-5l Benzin oder Diesel haben. Das
hieße, der Energieumsatz dieser Art Brennstoffzelle + Akku + Technik ist
nicht wesentlich besser als Verbrenner, schade. (Smart im Mix braucht
nach Erfahrung so 5l/100km)
Bliebe als Argument noch die Erzeugung dieses Treibstoffs irgendwo in
der Wüste, wenns da kostengünstig und ohne Einsatz fossiler Energie
geht.
(prx) A. K. schrieb:> Ralf X. schrieb:>>> Gibts auch eine Statistik über die Tageszeiten für den negativen>>> Bereich?>>>> Kann man alles aus den Daten erstellen, siehe Anhang.>> Ebenso nach Wochentag, Jahreszeit, Feiertag...:-)>> Also Überproduktion zu genau der Zeit, zu der viele Fahrzeuge bei> Homeoffice zu Hause stehen oder bei Office auf dem Firmenparkplatz.
Die Verteilung auf die Wochentage sagt etwas anderes..
Ebenso auf die Feiertage.
DANIEL D. schrieb:> Arno schrieb:>> Weißt du, das ist mir bekannt, ist aber kein Argument für irgendwas, das>> du hier postulierst.>> MfG, Arno>> Es ist ein Argument für dein Unverständnis, sonst würdest Du ja nicht> den Strompreis an einer Ladesäule für E-Autos wo jemand Geld verdienen> will, mit dem Strompreis für die Herstellung für Wasserstoff> vergleichen.
Das habe ich nicht getan. Ich habe dir ausgerechnet, wie billig Strom
zur Methanolherstellung sein müsste, wenn Auto fahren mit Methanol nicht
teurer als Auto fahren mit Strom aus der Ladesäule sein soll. Lies es
nochmal nach, vielleicht verstehst du es dann.
DANIEL D. schrieb:> Und warum ein Akku Auto nicht für jeden geeignet ist wurde mehrfach in> diesem Thread erwähnt. Lies den doch einfach mal von Anfang an> vielleicht verstehst Du dann ja vieles was du jetzt nicht verstehst.
Du hast es hier mehrfach postuliert, aber begründet wurde es - außer dem
üblichen "das hält unser Stromnetz heute nicht aus" - nicht.
DANIEL D. schrieb:> Arno schrieb:>> (Wobei Negativpreise am Spotmarkt mit zunehmendem Ausbau der gut>> abregelbaren regenerativen Energien immer weniger werden werden)>> Warum macht er dann über die Jahre das Gegenteil wo ist das Argument> dass es weniger werden wird?
Weil
1) konventionelle Kraftwerke nicht schnell genug abgestellt werden
können (früher war "Grundlast" mal negativ konnotiert, "Spitzenlast" war
gut, heute drehen das einige um...)
2) regenerative Erzeuger lange Zeit eine garantierte Vergütung bekamen
Das wird weniger, weil konventionelle Kraftwerke weniger werden, die
Garantievergütung für neu installierte regenerative Erzeuger sinkt und
regenerative Erzeuger zunehmend auch ohne Garantievergütung zu normalen
Marktmechanismen konkurrenzfähig werden. Und deswegen eher abregeln als
Negativpreise bezahlen werden.
DANIEL D. schrieb:> Zeitweise wird 50 % des gesamten> Energiebedarf von Deutschland aus dem Ausland bezogen. Und mehr wie ich> verstehe dies nicht und was weiß ich kommt bei dir nicht als Erklärung,> warum sich das in Zukunft bessern soll, wenn Frankreich und andere> Länder jetzt auch noch anfangen werden ihr Land mit Windrädern und mit> Solarenergie voll zu pflastern.
Ich nehm an, du meinst Strombedarf, wenn du Energiebedarf schreibst? Das
ist doch genau das Prinzip "Verbundnetz", warum ist da weniger
Strom-Außenhandel besser, warum wollen wir, dass sich das ändert? Ist ja
bei Erdöl und Erdgas (beispielsweise) auch kein Problem, dass das zu
geschätzten 99% aus dem Ausland kommt.
Mal abgesehen davon, habe ich gerade für 2020 mal mit den Daten von
SMARD (https://www.smard.de/home) durchgerechnet - über 30% nie, über
20% waren insgesamt 61 Stunden. Hast du eine gute Quelle für die 50%,
mit Quantifizierung der "zeitweise"? 2020 wird da ja wahrscheinlich
nicht repräsentativ sein.
MfG, Arno
Helge schrieb:> Das hieße, der Energieumsatz dieser Art Brennstoffzelle + Akku + Technik> ist nicht wesentlich besser als Verbrenner, schade.
Bevor ich Methanol im mittelalterlichen aussterbenden Hubkolbenmotor mit
20% Wirkungsgrad verbrenne, schiebe ich es lieber in die Brennstoffzelle
mit 60% Wirkungsgrad.
Noch besser wäre, den solaren Wasserstoff erst gar nicht mit CO2
anzureichern (1 Schritt gespart), sondern direkt einer kalten
Brennstoffzelle mit 80% Wirkungsgrad zuzuführen (aufheizen auch
gespart).
Nachteilig ist die Gasförmigkeit beim Tanken und der Drucktank mit 350
bis 700 bar!
Mit Wasserstoff lässt sich auch direkt ein Hubkolbenmotor betreiben (BMW
hat das mal Versuchsweise in den 2000ern gemacht), aber der Wirkungsgrad
von 20% bleibt.
Ralf X. schrieb:> Die Verteilung auf die Wochentage sagt etwas anderes..> Ebenso auf die Feiertage.
Wie soll mit DER Lastverteilung Gewinnbringend Wasserstoff erzeugen?
Läuft die Anlage 5% der Zeit, muss deren Ausstoß 20x so hoch sein, um
100% des Wasserstoffs zu erzeugen.
Also müsste man grotesk große Anlagen bauen, die so gut wie nie in
Betrieb sind.
Auch bei erneuerbarer Energie gibt einen Ausgleich über die Zeit, wenn
diese Art der Erzeugung von Spanien bis Rumänien und von Dänemark bis
Sizilien einspeist. Behindert wird das durch nationales Klein-Klein,
unterstützt durch EU-Regularien. Selbst der gemeinsame Strompool DE-AT
wurde auf Betreiben von Brüssel aufgelöst. Ich würde ja meinen
elektrischen Boiler mal für ne Stunde fernabschalten lassen, wenn in
münchen grad das Netz überlastet wird. Aber das ist momentan weder
rechtlich noch technisch drin, und es wird auch nicht auf der
Stromrechnung honoriert.
Jürgen F. schrieb:> eben rein zufällig drüber gestolpert:> Methanol-Brennstoffzelle: 3 Minuten tanken, 800 Kilometer fahren.
Das Halbe davon wünscht sich die LKW Branche.
> Sehr informativer und interessanter Beitrag
und sauschlecht recherchiert.
Seit 2003 bekommst du Brennstoffzellenantriebe made in Germany. Ein
Besuch in Kiel sei dem BR empfohlen.
Das scale-down auf KFZ ist aber noch sehr kostspielig. Entweder brauchst
du Brennstoffzellen, die Methanol direkt vertragen ohne am Kohlenstoff
zu "ersticken" oder du brauchst einen Reaktor. Toyota setzt daher auf
Wasserstoffbrennstoffzellen und hat ein marktgängiges Produkt. Wieso
wurde das vom BR nicht hervorgehoben?
Ob CH3OH oder NH3 - an Power-2-X Kraftstoffen wird geforscht. Evonik ist
auch mit dabei. Dem BR war die Reise nach Essen wohl zu lang.
Was glaubst du wie die Dänen sonst die Energie von der künstlichen Insel
auf Dogger Banke in den Verkehrssektor an Land bringen wollen?
BTW: Die geotechnischen Voruntersuchungen für die Insel laufen.
Von "Stand der Forschung" bis "Marktdurchdringung" vergeht gern eine
gewisse Zeit. Die Ziele sind gesetzt. Für den Rest gibt es Ingenieure.
DANIEL D. schrieb:> Jan H. schrieb:>> Man will das auch nicht mit E-Autos schaffen, die sind nur ein Baustein.>> Bei den Akkus gibt es immer noch große Fortschritte in kurzer Zeit. Mit>> der "Million Mile Battery", geringerem Rohstoffeinsatz und größer>> werdendem Recyclinganteil wird der "ökologische Rucksack" weiter kleiner>> werden. Das sind keine Träumereien sondern alles relativ kurzfristig>> absehbar.>> Ja es gab ja auch mal diesen Natrium glasschaum Akku, Bill Gates seine> Salzwasser Batterien oder was das war. Und und und noch viel mehr Akku> Technologien welche der große Durchbruch sein sollten. Aber die Jahre> vergehen und der Durchbruch kommt nicht. Sie geraten in Vergessenheit> und keiner redet mehr darüber, wie die Brennstoffzelle mit ihrer viel zu> kurzen Lebensdauer und viele andere Dinge.
Deshalb habe ich ja auch nicht von "Revolutionen" gesprochen, sondern
von "Fortschritten". Bei den Akkus geht es Schritt für Schritt voran,
kleine Verbesserungen, man nimmt sie bewusst kaum wahr.
Gerade erst auf Heise gelesen: Xiaomi zeigt einen 4Ah Handyakku, der in
8 Minuten mit 200W vollgeladen werden kann. Derzeitiger Stand: 4,5Ah
Akku mit 120W in 23 Minuten vollladen. Heutzutage denkt man sich "nicht
schlecht, aber auch nichts weltbewegendes". aber 2010 wäre das der
Wunderakku schlechthin gewesen: dein "Durchbruch". Der war schon da, und
es geht in großem Tempo weiter. Wir merken es nur nicht, weil es keine
Revolution mit einem Schlag ist.
Der Preis pro kWh ist in drei Jahrzehnten um 98% gefallen, in den
letzten zehn Jahren um 88%. Also wenn das keine gewaltigen Fortschritte
sind weiß ich auch nicht...
Jürgen F. schrieb:> eben rein zufällig drüber gestolpert:>> Methanol-Brennstoffzelle: 3 Minuten tanken, 800 Kilometer fahren.
Das wurde schon mehrfach vorgestellt. Der Macher beklagte sich über den
Umstand, dass er nicht einmal zum Ministerium vorgelassen wurde, dass
ihm Fördermöglichkeiten verwährt würden und etliches mehr. Angeblich
hatte sich damals, beim ersten Beitrag des BR dann das Ministerium dazu
durchgerungen, sich das mal näher anzusehen.
Der Tenor war aber, dass die Einführung dieser Technologie zu lange
dauern würde und man die Klimaziele 2030 nur mit den Batterie-E-Autos
erreichen könne, was auch stimmt, weil man seine Technologie lange genug
ignoriert hat. VW puscht ja die E-Autos und sitzt da über Wolfsburg und
Niedersachsen am längeren Hebel.
Wir haben daher nun die fatale Situation, dass man schnell irgendwelche
Verbesserungen haben wollte, daher nun die semi-intelligente Lösung
"Batterie-E-Auto" in Deutschland einführt und somit manifestiert. Wenn
erst einmal Tausende Ladestationen gebaut sind, kommt man davon sehr
lange nicht mehr weg. Damit ist seine Technik für Deutschland tot.
Es kann aber gut sein, dass man das in einem anderen Land einführt, wo
man noch nicht so weit ist, mit den Batt-E-Autos und sich noch nicht so
sehr um Umweltschutz kümmert. Es gibt ja von Toyota den Mirai, der schon
serienmässig mit Wasserstoff fährt und der ist teilweise sehr beliebt.
Wenn man solche Wasserstofftankstellen erst einmal hat, kriegt man die
rasch umgerüstet und dann kann man das Batterie-Auto überspringen!
Am Wahrscheinlichsten wird es ein Hersteller sein, der mit der
Batterie-Technik weit hintendran ist und aufholen will. Möglicherweise
einer des startup Chinesen. Kann auch sein, dass Tesla oder ein anderer
EU-Autobauer da aufspringt.
Die Technologie ist jedenfalls spitze.
E-Autobesitzer 🚗 schrieb:> Helge schrieb:>> Das hieße, der Energieumsatz dieser Art Brennstoffzelle + Akku + Technik>> ist nicht wesentlich besser als Verbrenner, schade.>> Bevor ich Methanol im mittelalterlichen aussterbenden Hubkolbenmotor mit> 20% Wirkungsgrad verbrenne, schiebe ich es lieber in die Brennstoffzelle> mit 60% Wirkungsgrad.
Das ist ja Helges Punkt: Mit der vom BR beworbenen
Gumpert-Brennstoffzelle braucht das Auto trotzdem noch >10l
Methanol/100km. Ist zwar auch ein Sportwagen und kein Smart, aber das
stellt den großen Wirkungsgradvorteil doch sehr in Frage.
MfG, Arno
Tippgeber schrieb:> weil man seine Technologie lange genug ignoriert hat. VW puscht ja die> E-Autos und sitzt da über Wolfsburg und Niedersachsen am längeren Hebel.
Ich habe da eine ganz andere Ansicht dazu. Die Deutsche Autoindustrie,
VW ganz vorne dabei, ist doch sehr spät auf den E-Auto-Zug
aufgesprungen. Die Petrolheads hätten einer Methanolinfrastruktur doch
die Füße geküsst, wenn das nur irgendwie umsetzbar wäre. VW als
E-Auto-Pusher, ich komme mir vor wie in falschen Film...
PSblnkd schrieb:> nur wenn ausreichend davon> vorhanden ist, gibt es üppiges Wachstum. Der Erde ist es völlig egal> wieviel CO2 in ihrer Atmosphäre enthalten ist, denn es hat> erdgeschichtlich schon Perioden gegeben mit wesentlich höherem> CO2-Gehalt. Allerdings war damals auch die mittlere Erdtemperatur viel> höher, Polareis und Gletscher gab es nicht
Das waren aber völlig andere Planzen, die mit dem vielen CO2 ausgekommen
sind. Versuche ergaben, dass ein mit CO2 begaster Baum, der 3/2 des CO2
abbekam, wie wir jetzt haben, zwar am Anfang schneller wächst und dicker
wird, dann aber stagniert und sogar eine kurzere Lebenszeit hat. Damit
haut das mit der CO2-Bindung nicht hin.
Das CO2 würde nur abnehmen, wenn die Bäume beerdigt werden, ohne
Sauerstoff verfaulen und vor allem nicht verbrannt werden.
Klimaneutrales Leben ist ein Illusion! Schaut mal wie wir Strom
verbrauchen.
Jan H. schrieb:> Gerade erst auf Heise gelesen: Xiaomi zeigt einen 4Ah Handyakku, der in> 8 Minuten mit 200W vollgeladen werden kann. Derzeitiger Stand: 4,5Ah> Akku mit 120W in 23 Minuten vollladen. Heutzutage denkt man sich "nicht> schlecht, aber auch nichts weltbewegendes". aber 2010 wäre das der> Wunderakku schlechthin gewesen: dein "Durchbruch". Der war schon da, und> es geht in großem Tempo weiter. Wir merken es nur nicht, weil es keine> Revolution mit einem Schlag ist.
und dazu werden die Geräte immer stromhungriger
Tippgeber schrieb:> Das CO2 würde nur abnehmen, wenn die Bäume beerdigt werden, ohne> Sauerstoff verfaulen und vor allem nicht verbrannt werden.
Genau meine Meinung! Die unterirdischen Kohlestollen müssen wieder mit
Baumstämmen gefüllt werden, oder mit zusammengepresstem Kohlenstoff oder
Diamanten. Dann müsste die RAG auch keine Entschädigungen mehr für
Tagesbrüche bezahlen.
Der Hambacher Forst wird wieder aufgeforstet und die Menschen aus dem
Dorf dürfen wieder in ihre Häuser zurück.
Helge schrieb:> OK. Also 10-11l Methanol-Wasser-Gemisch 65% braucht das Auto.
Wo hast du die Info her? Und bei 800 km Reichweite müsste der Smart dann
80l an Bord haben.
Sebastian L. schrieb:> Was glaubst du wie die Dänen sonst die Energie von der künstlichen Insel> auf Dogger Banke in den Verkehrssektor an Land bringen wollen?
HGÜ:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hochspannungs-Gleichstrom-%C3%9Cbertragung
Es gibt Multi-Gigawatt-HGÜs mit tausenden Kilometern Kabeln.
Und ja, das ist in dem Maßstab mögich. Beispiel für ein Projekt:
Eine ist geplant zwischen Australien und Singapur. Australien soll per
PV Singapur den Strom liefern. Nennleistung: 3GW.
https://en.wikipedia.org/wiki/Australia%E2%80%93ASEAN_Power_Link
Die PV hat 10GWPk, die Batterie 30GWh.
Ja, mit G ist Giga gemeinet ;-)
Und auf µc.net wird bezweifelt, man könne ein paar GW nicht durch die
Nordsee verkabeln ;-)
Helge schrieb:> Auch bei erneuerbarer Energie gibt einen Ausgleich über die Zeit, wenn> diese Art der Erzeugung von Spanien bis Rumänien und von Dänemark bis> Sizilien einspeist. Behindert wird das durch nationales Klein-Klein,> unterstützt durch EU-Regularien. Selbst der gemeinsame Strompool DE-AT> wurde auf Betreiben von Brüssel aufgelöst.
Sorry, aber das ist Unsinn^3.
Wieso auf Betreiben von Brüssel?
Der Strompool mit AT führte zu der absurden Situation, dass sich AT
absolut frei an der deutschen Stromproduktion bedienen konnte und
temporär oft mehr Strom aus DE importieren wollte, als durch die
Netzkoppelstellen (und ggf. die innerdeutschen Übertragungsnetze)
passte, was den deutschen Stromkunden richtig Geld gekostet hat.
Der musste nämlich die Ersatzzahlungen an AT über die Netzentgelte
bezahlen!
(Auch nach einer "freiwilligen" Vereinbarung der Begrenzung.)
Der typisch bayrische Egoistmus führte ja sogar zu der Diskussion, DE
selber in zwei Handels-/Preiszonen aufzuteilen, da die solche Modelle
gerne aus AT übernehmen (Maut) und noch einen draufsetzen.
Du kennst den Netzausbauplan seit den 00er Jahren und hast den
Fortschritt beobachtet?
Du weisst, wie problematisch es ist, "nur" 8-10 GW-HGÜ "nur"
innerdeutsch zu verlegen?
Soll z.B. FR gezwungen werden, Stromleitungen für Strom aus ES, PT oder
sogar Marokko nach DE zu verlegen?
> Ich würde ja meinen> elektrischen Boiler mal für ne Stunde fernabschalten lassen, wenn in> münchen grad das Netz überlastet wird. Aber das ist momentan weder> rechtlich noch technisch drin, und es wird auch nicht auf der> Stromrechnung honoriert.
Wohnst Du in München?
Die Stadtwerke München sind doch "total" grün und importieren sogar
grünen Strom aus Spanien, Norwegen, etc.. *hihi
Und die wollen Deine absurden Wünsche nicht erfüllen?
ohje.. schrieb:> Und auf µc.net wird bezweifelt, man könne ein paar GW nicht durch die> Nordsee verkabeln ;-)
Wo wir das auf µc.net von WEM bezweifelt?
Ganz DE lebt hintern Mond, weil EIN Deutscher behauptet, dass die Erde
eine Scheibe ist?
Was soll so ein Scheixx?
● Des I. schrieb:> und dazu werden die Geräte immer stromhungriger
Am Anfang haben sich die Menschen auch mächtig gewundert, dass ein
Fernseher mehr Strom als ein Radio verbraucht.
Ralf X. schrieb:> Wo wir das auf µc.net von WEM bezweifelt?> Ganz DE lebt hintern Mond, weil EIN Deutscher behauptet, dass die Erde> eine Scheibe ist?> Was soll so ein Scheixx?
Wozu die Aufregung? Ich wollte ganz sicher niemanden beleidigen!
Nur ist es hier im Forum halt schon so, das der Wissensstand vieler
Mitposter bei den Themen Stromnetz, Erneuerbare, Akkus und dergleichen
etwas, sagen wir mal, angegraut ist, und viel Stammtischgerede unterwegs
ist.
Beispiele gefällig? Einfach nach oben scrollen. Da scrollen die
Zehennägel gleich mit.
ohje.. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Wo wir das auf µc.net von WEM bezweifelt?>> Ganz DE lebt hintern Mond, weil EIN Deutscher behauptet, dass die Erde>> eine Scheibe ist?>> Was soll so ein Scheixx?>> Wozu die Aufregung? Ich wollte ganz sicher niemanden beleidigen!>> Nur ist es hier im Forum halt schon so, das der Wissensstand vieler> Mitposter bei den Themen Stromnetz, Erneuerbare, Akkus und dergleichen> etwas, sagen wir mal, angegraut ist, und viel Stammtischgerede unterwegs> ist.>> Beispiele gefällig? Einfach nach oben scrollen. Da scrollen die> Zehennägel gleich mit.
In allen Foren tummeln sich auch Idioten, Fanatiker, etc., wenn nicht
radikal moderiert und aussortiert wird.
Aber man da selber schreibt, sollte man solche Nicks benennen/zitieren,
statt das ganze Forum verbal anzugreifen und/oder zu verurteilen.
Gilt übrigens auch für Politik, Religion und jede andere
gesellschaftliche Gruppierung.
Natürlich ist es ärgerlich, dass viele verblendete und/oder dumme
Ideologen i.d.R. viel Freizeit haben, um ihren Unsinn zu verbreiten.
Und in Coronazeiten haben auch noch die Kneipen dicht.. :-)
Tatsache bei EE/AE ist, dass ein Grossteil der Ideologen null Ahnung von
der Technik, Wirtschaftlichkeit, Entwicklungszeit, etc. hat.
Kaum einer kennt die Transparenzdaten von Entso-e, EEX/EPEX,
smard/bnetza, usw. oder kann überhaupt mit Datenbanken umgehen.
Auch Fraunhofer- u.a. Daten/Berichte sind oft verfälscht bis zum geht
nicht mehr, usw...
Ja, man kann regelmässig das Kotzen bekommen.
Nur rechtfertigt das eben dennoch keinen Rundumschlag.
DANIEL D. schrieb:> Arbeitet halt nicht jeder im Homeoffice, und viele brauchen auch Ihr> Auto während der Arbeit.
Du als angeblicher Aussendienstler in mittleren Jahren scheinst ja mehr
Dein Smartphone (zum privaten Chatten) als Dein Auto zu nutzen.. :-)
Thomas U. schrieb:> Wobei diese Nutzung der eigenen Solaranlage bis dahin sicher noch> fiskalisch 'erschlossen' sein wird...
Das sollte eigentlich nicht möglich sein, wenn ich die Solaranlage mit
versteuertem Geld bezahlt habe. Denn dann gehört die Anlage mir und ich
kann damit machen, was ich will. Ebenso mit den Erträgen. Wenn ich in
meinem Garten Samen für Möhren in die Erde setze, kann ich die reifen
Möhren essen, wann und wie ich will. Da gibt es dann fiskalisch auch
nichts zu 'erschließen'.
Aber einem Staat ist alles zuzutrauen. In der frühen Tagen der USA hat
mal eine Regierung beschlossen, dass die Bürger ihr privates Gold an den
Staat verkaufen müssen (zu sauschlechten Konditionen, versteht sich).
Wer ab einem Stichtag X noch Gold besaß, fand sich im Kerker wieder.
Jürgen F. schrieb:> Thomas U. schrieb:>> Wobei diese Nutzung der eigenen Solaranlage bis dahin sicher noch>> fiskalisch 'erschlossen' sein wird...>> Das sollte eigentlich nicht möglich sein, wenn ich die Solaranlage mit> versteuertem Geld bezahlt habe. Denn dann gehört die Anlage mir und ich> kann damit machen, was ich will. Ebenso mit den Erträgen. Wenn ich in> meinem Garten Samen für Möhren in die Erde setze, kann ich die reifen> Möhren essen, wann und wie ich will. Da gibt es dann fiskalisch auch> nichts zu 'erschließen'.
Sobald Du Deine private Ernte aus dem Garten (oder sogar gekauften
Produkten) zu Alkohol wandelst, sieht schon seit "Urzeiten" anders aus.
Und bei der "Weitergabe" sieht es eh noch einmal ganz anders aus, also
nichts mit: "ich kann damit machen, was ich will. Ebenso mit den
Erträgen."!
Die PKW-Maut von Scheuer sah rund 400 unterschiedliche Jahresmautsätze
vor.
Abhängig von Hubraum, Schadstoffklasse, Antriebsart..
Humbug hoch 3, aber eben Scheuer...
Áber die elektronische Erfassung der Fahrleistung eines Fahrzeuges ist
heute schon saubillig zu haben, egal welches System man dazu wählt,
neuere in der EU zugelassene Fahrzeuge haben die Technik eh schon drin,
in vielen Ländern mit PKW-Maut kann man die OBU gegen 20,-€ Pfand
ausleihen und hat keine Rückgabeverpflichtung.
Die Scheuer-PKW-Maut sah eh vor, die Kfz-Steuer (so gut wie) um die
jeweils fällige Jahresmaut zu reduzieren, scheiterte aber nur an
Nebensächlichkeiten, egal wie blöd die Idee ggü. einer
Fahrleistungslösung eh war.
Aber natürlich wird die Maut-Fahrleistungslösung kommen, ggf. eben auch
mit Berücksichtigung der Antriebsart/Schadstoffausstoss, zGG, etc..
Auch egal, ob man das dann Infrastrurabgabe, Maut oder Steuer nennt.
DANIEL D. schrieb:> Je mehr Zeit vergeht desto mehr bin ich froh darüber> dass ich mir damals ein Haus gekauft habe.
Ja, damals. Heute geht es für Ings ab in die Leihbude und gewohnt wird
zur Miete, weil bei den heutigen Kosten ein Eigenheim in weiter Ferne
ist. Tendenz steigend. Denn es gibt nicht für jeden 25k extra zu
Weihnachten.
PSblnkd schrieb:> Es muß das Gleichgewicht zwischen CO2-Gehalt und einer mittlerer> Erdtemperatur wieder hergestellt werden, die für uns Menschen (allen)> akzeptabel ist.
Dazu brauchst du eine Weltregierung und das ist eine Illusion. Das würde
schon damit beginnen, dass die Saudis (und die OPEC) das Öl im Boden
lassen. Von was sollten die dann leben und wie willst du das
durchsetzen??
Ralf X. schrieb:> Sobald Du Deine private Ernte aus dem Garten [...] zu Alkohol> wandelst, sieht schon seit "Urzeiten" anders aus.
Wie, ich kann meine selbst gepflanzten Möhren nicht zu Schnaps
"veredeln" und den Schnaps selber saufen? Das kann ich nicht glauben.
Jürgen F. schrieb:> Da gibt es dann fiskalisch auch nichts zu 'erschließen'.
Nja... Du unterschätzt die Phantasie. In der Schweiz zahlst du Steuern
auf das Privileg, in den eigenen 4 Wänden zu wohnen. Denn das erspart
dir die Miete, und das ist ein geldwerter Vorteil, den es zu versteuern
gilt. Nennt sich Eigenmietwert.
Dehne das auf deine Karotten aus, die dir die Notwendigkeit ersparen,
welche im Laden zu kaufen. Oder den Solarstrom vom Dach. Da geht was.
Jürgen F. schrieb:> Wie, ich kann meine selbst gepflanzten Möhren nicht zu Schnaps> "veredeln" und den Schnaps selber saufen? Das kann ich nicht glauben.
Glaube es lieber. Du kannst deinen selbst veredelten Möhrensaft
sicherlich selber saufen, aber du drückst vorher Geld an den Staat ab.
Ist heute nicht viel anders als zu Zeiten der Hexenverbrennung auf dem
Scheiterhaufen. Nur standen an Stelle des Staates damals König, Kaiser,
Klerus, Fürsten, Adelige usw.
(prx) A. K. schrieb:> In der Schweiz zahlst du Steuern auf das Privileg,> in den eigenen 4 Wänden zu wohnen.
Hier nicht anders: Man zahlt beim Kauf einmalig Grunderwerbssteuer, dann
jährlich Grundsteuer, selbst wenn 20 Container übereinander gestapelt
sind. Wäre aberwitzig, wenn der deutsche Staat hier nicht ebenfalls
zulangen würde. Deshalb schaut der Staat auch gerne zu, wie Immobilien
preislich durch die Decke gehen.
Ralf X. schrieb:> Aber natürlich wird die Maut-Fahrleistungslösung kommen, ggf. eben auch> mit Berücksichtigung der Antriebsart/Schadstoffausstoss, zGG, etc..> Auch egal, ob man das dann Infrastrurabgabe, Maut oder Steuer nennt.
Ich gehe auch davon aus dass das kommt. Die Einnahmen aus der
Mineralölsteuer werden sinken und müssen ausgeglichen werden. Einfach
umlegen auf die Stromsteuer macht den Haushaltsstrom zu teuer und
separate Steuersätze für Haushalts- und Fahrstrom laden zur
Steuerhinterziehung ein denn Strom kann man im Gegensatz zu
Diesel/Heizöl nicht einfärben.
Also wird die Kilometermaut kommen, ich schätze in den nächsten 10
Jahren, und man gibt in der jährlichen Steuererklärung den
Kilometerstand an und bei der HU alle zwei Jahre wird kontrolliert. Dann
werden auch endlich manipulationssichere Kilometerzähler kommen. Kein
zurückdrehen mehr durch den Gebrauchtwagenhändler.
Gieriger Staat schrieb:
...
>> Glaube es lieber. Du kannst deinen selbst veredelten Möhrensaft> sicherlich selber saufen, aber du drückst vorher Geld an den Staat ab.> Ist heute nicht viel anders als zu Zeiten der Hexenverbrennung auf dem> Scheiterhaufen. Nur standen an Stelle des Staates damals König, Kaiser,> Klerus, Fürsten, Adelige usw.
...
"Da nahm der Fürst den Bischof in den Arm: Halt du sie dumm, ich halt
sie arm".
Dann kommt bestimmt eine 'Allgemeine Mobilitäts-Abgabe' nach dem Vorbild
der ehem 'GEZ'. Die Möglichkeit des Vorhaltens eines Gerätes zur
Verbesserung der Mobilität. Der Fantasie sind dabei sicher keine Grenzen
gesetzt. Leider.
Thomas U. schrieb:> 'Allgemeine Mobilitäts-Abgabe'
Richtig, der Name der neu zu entwickelnden Abgaben ist von großer
Bedeutung. "Steuer" klingt so negativ. Da müssen wohlklingende
Bezeichnungen gefunden werden.
Was manche ausgerechnet jetzt strategisch(?) vergessen: Die Schweizer
hätten die Möglichkeit, die Besteuerung von selbst genutzten
Wohneigentum abzuschaffen. Das Thema wird auch ab und zu angegangen,
aber diesbezügliche Abstimmungen sind stets gescheitert.
(prx) A. K. schrieb:> Was manche ausgerechnet jetzt strategisch(?) vergessen: Die Schweizer> hätten die Möglichkeit, die Besteuerung von selbst genutzten> Wohneigentum abzuschaffen. Das Thema wird auch ab und zu angegangen,> aber diesbezügliche Abstimmungen sind stets gescheitert.
Da in der Schweiz ein wesentlich größerer Bevölkerungsanteil
Wohneigentum besitzt, betrifft das eine viel größere Gruppe und wirkt
damit weniger als Spaltpilz wie in D. Hier werden neidgetriebene
Verbots- oder Abgabenvorschläge als immer neue Sau durchs Dorf
getrieben, die natürlich immer 'Die Anderen' betreffen sollen.
Funktioniert recht gut.
Neuigkeit aus dem Trampolinlager: ab 2021 soll sich der Spritpreis
zusätzlich zur bestehenden Planung nochmals um 16ct erhöhen?!
...natürlich VOR MwSt!
Tippgeber schrieb:> Das waren aber völlig andere Planzen, die mit dem vielen CO2 ausgekommen> sind.
Wieso? - Pflanzen sind Planzen und mit dem (noch nicht) abgeholzten
Urwald am Amazonas funktioniert das heute noch.
Aktive Klimapolitik kann man auch damit betreiben, in dem man nicht
landwirtschaftlich genutzte Flächen wieder aufforstet oder in den
Gegenden, wo früher in Unkenntnis der klimatischen Zusammenhänge ganze
Landstriche vom Wald "befreite", um z.B. Schiffe zu bauen , oder als
Grubenholz zu verwenden (Italien, Spanien, England), die dort heute noch
vorhandenen Brachflächen ebenfalls wieder aufforstet. Übrigens gibt es
auch in Deutschland solche Flächen ...
Das wären aber ganz langfristig angelegte Maßnahmen, die für die
momentane Situation nicht wirklich helfen. Eine CO2-Kreislaufwirtschaft
in unserer industrialisierten Welt muß kurzfristiger wirken.
In http://www.ps-blnkd.de/Regenerative_Energiegewinnung.pdf hatte ich
beschrieben, wie das machbar wäre.
Als ich vor Jahren diesen Vortrag hielt, war der Ölpreis im Keller und
Alternativen dazu ökonomisch kaum machbar.
Doch wie man sieht - die Zeiten ändern sich und
Jürgen F. schrieb:> Das würde schon damit beginnen, dass die Saudis (und die OPEC) das Öl im Boden
lassen.
weil infolge vorhandener Alternativen die Mineralöl-Nachfrage
zurückgeht.
Vielleicht gibt es ja - meinem Aufruf am Ende des Vortragen folgend - in
diesem Forum Leute mit entsprechendem Enthusiasmus und Elan, die sich
der Aufgabe annehmen wollen ...
Grüsse aus Berlin
PSblnkd
Thomas U. schrieb:> Da in der Schweiz ein wesentlich größerer Bevölkerungsanteil> Wohneigentum besitzt, betrifft das eine viel größere Gruppe
Das ist ja der Punkt: Für manche Deutsche mag etwas schwer vorstellbar
sein, dass diese grössere Gruppe ihrer eigenen Besteuerung zustimmen
könnte.
Allerdings las ich auch, dass viele dieser Wohneigentümer in Wahrheit
keine sind, sondern die Bank es besitzt. Weil der Kredit nicht ganz
abgezahlt wird. Soll steuerlich von Vorteil sein. ;-)
Wenn wir das Klima retten wollen dann muss Anna-Lena und Sören Sönke
halt mal aufhören Avocado, Quinoa irgendwas aus dem Ausland zu essen.
Und sich einfach mal hier eine Pellkartoffeln zum Mittagessen machen.
Und ich weiß gar nicht was ihr mit dem Verbrauch von dem Methanol Auto
habt. Wenn das Zeug 1 € bis 1,50 € den Liter kostet ist das doch
vollkommen in Ordnung. Vollkommen egal ob es weniger effizient ist wie
ein Akku Auto. Man muss auch mal das gesamte sehen. So eine
Brennstoffzelle ist bestimmt weniger schädlich herzustellen, wie ein
500km riesen im Akku aus extrem reaktionsfreudige Metallen.
Und das Energiebereitstellung und tanken entkoppelt werden können, ist
halt ein riesen Vorteil.
Bei dem Akku Auto wird nicht jeder flexibel sein wann die Kiste
aufgeladen wird, und die Leute die Ihr Auto wirklich brauchen, und nicht
nur als Deko und zum Einkaufen haben, müssen es dann aufladen wenn Sie
es brauchen. Da braucht man dann gleich doppelt so viele Akkus, um das
Aufladen noch zu puffern, damit es nicht dann stattfindet wenn es gerade
ungünstig für das Stromnetz ist.
Man muss ja nicht mit Tunnelblick nur auf die Effizienz von Methanol
Herstellung und Verbrauch schielen.
Einige glauben ja das sind Zukunft das Stromnetz so funktioniert, das
man extreme Überkapazitäten an regenerativen Energien wie Solar und Wind
hat, um die mangelnde Speicherfähigkeit vom Stromnetz, und
grundlastfähigkeit der regenerativen Energien zu kompensieren.
Also ich sehe da dann überflüssige Energie, welche zur wasserstoff und
methanolherstellung verwendet werden könnte.
DANIEL D. schrieb:> Wenn wir das Klima retten wollen dann muss Anna-Lena und Sören Sönke> halt mal aufhören Avocado, Quinoa irgendwas aus dem Ausland zu essen.> Und sich einfach mal hier eine Pellkartoffeln zum Mittagessen machen.>
Vorschlag: Das Angebot an Nahrungsmitteln wird auf die Erzeugung im
Umkreis von naja - großzügig 50km um den Wohnort begrenzt. Das könnte
den Nachteil des meist nicht vorhandenen ÖPNV auf dem Dorf gegenüber den
Stadthipstern etwas kompensieren und zum Umdenken anregen.
Aber vermutlich wird es für Gruppen mit dem richtigen Parteibuch dann
wieder eine Sonderversorgung geben.
DANIEL D. schrieb:> So eine> Brennstoffzelle ist bestimmt weniger schädlich herzustellen, wie ein> 500km riesen im Akku aus extrem reaktionsfreudige Metallen.
Man arbeitet daran. Bisher jedenfalls ist Platin drin, und bei den
Methanol-Zellen auch das wirklich seltene Ruthenium.
(prx) A. K. schrieb:> Man arbeitet daran. Bisher jedenfalls ist Platin drin, und bei den> Methanol-Zellen auch das wirklich seltene und teure Ruthenium.
Ob man mit dem Platin jetzt einen Katalysator für die Abgasreinigung
baut, oder ne Brennstoffzelle ist doch egal. Und das Zeug ist sogar
billiger wie Platin.
DANIEL D. schrieb:> Bedeutet dass wir haben zu wenig Strom?> Oder bedeutet dass wir haben zu> wenig Stromnetz verlegt?
Beides trifft zu. Das gepostete Diagramm, feiner aufgelöst, z.B. jeweils
eine Punktbreite fuer jeweils 1h wuerde zeigen, wie selten die negativen
Preise waren und die Verbraucher, hier Fahrzeuge, nicht brav zu Hause am
Netz haengen wuerden.
Die großen Flaechen der Solarstromerzeugung tragen auch einen Betrag zur
Klimaerwaermung bei. Uebrigens auch die Windkraftanlagen, die den
Abtransport der warmen Luft bremsen. Die Durchschnittwerte an den
Messtellen steigen dadurch mit an.
Dieter D. schrieb:>> Die großen Flaechen der Solarstromerzeugung tragen auch einen Betrag zur> Klimaerwaermung bei. Uebrigens auch die Windkraftanlagen, die den> Abtransport der warmen Luft bremsen. Die Durchschnittwerte an den> Messtellen steigen dadurch mit an.
Da wird also wieder einmal 'Der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben'?
Ausweg: Selbstversorgung mit Kartoffeln und als einzige Heizung das
Wohnzimmer über dem Kuhstall.
Ein Hausdach mit Solarzellen (Albedo 0,3) reflektiert mehr Einstrahlung
als ein Ziegeldach ohne Solarzellen (0,1-0,2). Es wird durch Solarpanele
demzufolge im Boden- und unteren Athmosphärebereich kälter. Eine andere
Rechnung ist die mögliche Wirkung auf den Treibauseffekt.
PSblnkd schrieb:> Aktive Klimapolitik kann man auch damit betreiben, in dem man nicht> landwirtschaftlich genutzte Flächen wieder aufforstet
und hier ist in einem sog. "Naturschutzgebiet",
ehemaliger Truppenübungsplatz,
genau das Gegenteil gemacht worden.
Es hätte nicht mehr viel zu einem wilden Wald gefehlt.
Natürlich gefiel dies einigen Menschen nicht.
Deshalb kam schweres Gerät angerollt und man hat hunderte
kleine bis mittelgrosse Bäume gefällt,
damit da jetzt Rinder und Ziegen umherlaufen können.
In abgezäunten Bereichen versteht sich.
Die sollen das "Gelände offen" halten.
Mein Sinn für Umwelt-/Naturschutz ist seitdem
im Grunde nur noch rudimentär vorhanden
-Wir haben doch überhaupt kein Klimaproblem
(prx) A. K. schrieb:> ● Des I. schrieb:>> damit da jetzt Rinder und Ziegen umherlaufen können>> Als kostengünstiges Minen- und Munitionsräumgerät?
war nur ein relativ kleiner Platz.
da wurde nur die Grundausbildung betrieben.
büsch'n zelten und etwas "PiffPaff"
● Des I. schrieb:> -Wir haben doch überhaupt kein Klimaproblem
Meiner Meinung nach gibt es ein Grundproblem bei dieser ganzen Klima
Geschichte was nur von Japan richtig angegangen wird. Und zwar die Menge
an Menschen. Japan ist das einzige Land was es akzeptiert dass die
Bevölkerung weniger wird. Aber hier braucht man ja unbedingt genug
Konsumenten damit die ganze Wirtschafts Kacke funktioniert. Man musste
ja den natürlichen demografischen Wandel mit extrem fadenscheinigen
Begründungen aufhalten.
Und jetzt diskutieren Anna-Lena und Sören Sönke, wie man ANDEREN an das
Leben schwer machen kann um CO2 zu sparen. Weil Oma und Opa ja den
Klimawandel verursacht haben. Und nebenbei posten Sie mit Ihrem iPhone
Bilder von ihrem Urlaub für ihre Instagram Story, und trinken einen Bio
Kaffee Latte und benutzen irgendwelche Hashtags.
DANIEL D. schrieb:> Japan ist das einzige Land was es akzeptiert dass die> Bevölkerung weniger wird. Aber hier braucht man ja unbedingt genug> Konsumenten damit die ganze Wirtschafts Kacke funktioniert
wenn man genug exportiert,
kann die Bevölkerung im eigenen Land ja ruhig schrumpfen :-]
aber das sehe ich ansonsten ganz genauso,
für Nachhaltigkeit und Umweltschutz haben wir
die falsche Wirtschaftsform.
● Des I. schrieb:> kann die Bevölkerung im eigenen Land ja ruhig schrumpfen
Ist auch eine Frage der Lebenseinstellung. Also ob mal sich im Alter
lieber vom Roboter oder von einer Immigrantin füttern lässt.
(prx) A. K. schrieb:> Ist auch eine Frage der Lebenseinstellung. Also ob mal sich im Alter> lieber vom Roboter oder von einer Immigrantin füttern lässt.
Ach das ist doch schwachsinn. Die Bevölkerung schrumpft nicht von heute
auf morgen. Und ImmigrantInnen hatte man schon immer im Altersheim
besonders aus dem Ostblock.
DANIEL D. schrieb:> Und ImmigrantInnen hatte man schon immer im Altersheim> besonders aus dem Ostblock.
Eben. Hierzulande schon. Aber nicht in Japan. Anders als Mitteleuropa
hat Japan seit jeher eine relativ homogene Bevölkerung und kaum
Immigration. Willst du Ausländer raushalten, gibts irgendwann
Pflegeroboter.
DANIEL D. schrieb:> was nur von Japan richtig angegangen wird
Jan H. schrieb:> Jürgen F. schrieb:>> Aber "man" (wer immer das ist) hat sich scheinbar festgelegt, und zwar>> felsenfest.>> Niemand hat sich felsenfest festgelegt. Wenn du einen praxistauglichen,> leistbaren, großindustriell umsetzbaren und _effizienten regenerativen_> Prozess hast, dann immer her damit!>> Bei den E-Autos gibt's den schon, daher werden die auch in> Massenproduktion gebaut und verkauft.
Effizient... regenerativ.. R O F L M A O ...
Und das Cobalt für die LiIon Zellen wächst auf den Feldern im
Güllegürtel? ...
DER war echt gut.
(prx) A. K. schrieb:> Eben. Hierzulande schon. Aber nicht in Japan.
Beruflich bin ich auch in Altersheim unterwegs. Also ich hoffe dass ich
tot umfalle bevor ich dort lande. Ich hatte mich mal mit einem Pfleger
unterhalten, die meisten Leute die dort landen haben dann keine Aufgaben
mehr, und bauen innerhalb von zwei Jahren körperlich so ab dass sie
sterben. Haufenweise Leute die einfach nur da liegen mit offenem Mund,
und keinerlei Reaktion auf äußere Einflüsse zeigen. Also ich kann mir
vorstellen dass es in Japan in einem Altersheim vielleicht gar nicht mal
so schlecht aussieht, trotz demografischen Wandel alleine aufgrund der
Kultur.
(prx) A. K. schrieb:> Willst du Ausländer raushalten, gibts irgendwann Pflegeroboter.
Nein gibt es nicht. Nur weil du das einfach mal behauptest. Da werden
sicher noch genug Leute da sein für diesen Beruf.
(prx) A. K. schrieb:> Willst du Ausländer raushalten, gibts irgendwann Pflegeroboter.
Dann lasse ich mich im Alter lieber von einem Pflegeroboter pflegen. Der
ist immer für mich da, benötigt keinen Urlaub und hat ein ausgereiftes
Programm installiert was täglich 100% korrekt an mir durchgeführt wird.
Von einem modernen Roboter lasse ich mir selbstverständlich gerne den
Hintern abputzen. Er hat sogar einen Sensor am Mittelfinger und kann
beim Abputzen ganz nebenbei und ungeniert den PSA-Wert von meiner
Prostata messen.
Enrico Eichelhardt schrieb:> ein ausgereiftes> Programm installiert was täglich 100% korrekt an mir durchgeführt wird.
Von der Fa. Microsoft. Bitte warten Sie in der Stellung, Updates werden
installiert.
Helmut L. schrieb:> Von der Fa. Microsoft. Bitte warten Sie in der Stellung, Updates werden> installiert.
Oft genug wurden Patienten von Pflegern misshandelt, oder es kümmert
sich viel zu wenig Personal und viel zu viele Leute. In Altersheimen
gibt es extreme Qualitätsunterschiede ich sag es euch.
DANIEL D. schrieb:> Helmut L. schrieb:>> Von der Fa. Microsoft. Bitte warten Sie in der Stellung, Updates werden>> installiert.>> Oft genug wurden Patienten von Pflegern misshandelt
Softwareproblem, da kann man nichts machen.
(prx) A. K. schrieb:> DANIEL D. schrieb:>> Helmut L. schrieb:>>> Von der Fa. Microsoft. Bitte warten Sie in der Stellung, Updates werden>>> installiert.>>>> Oft genug wurden Patienten von Pflegern misshandelt>> Softwareproblem, da kann man nichts machen.
was meinste erst, wenn es Pflegeroboter gibt...
Helmut L. schrieb:> Bitte warten Sie in der Stellung, Updates werden installiert.
😂
Die Updates sollten nicht gerade während einer Behandlung durchgeführt
werden. So schlau sollte ein Roboter hoffentlich schon sein.
Also bitte Leute ... Roboter in der Pflege kannste vergessen. Die
schaffen es nie so ein Häufchen dünnhäutige, geschrumpelte alte Gestalt
zu greifen und schon gar nicht seine Genitalien zu waschen.
Genau schrieb:> Also bitte Leute ... Roboter in der Pflege kannste vergessen. Die> schaffen es nie so ein Häufchen dünnhäutige, geschrumpelte alte Gestalt> zu greifen und schon gar nicht seine Genitalien zu waschen.
Greifen schon!
Und dann werden die ganz einfach so lange untergetaucht, bis definitiv
Alles sauber ist. ...und wenns Stunden dauert!
(prx) A. K. schrieb:> Vermutet oder gewusst?
War nicht von selbst darauf gekommen, sondern ein Entwicklungsleiter
einer Solarzellenproduktionsanlage bereits in den Neunzigerjahren.
Ergebnis einer gesamtspektralen Betrachtung. Auf einem dunklen Dach
waere ein Wirkungsgrad von ueber 25% zu erreichen notwendig um das
Ergebnis nicht zu verschlechtern. Wenn der Effekt im Winter, dass es
schnell wieder schneefrei werden soll zur Stromerzeugung, muessten 40%
gefordert werden. Fuer helle Daecher, Wuesten und Gruenflaechen
natuerlich noch hoehere Wirkungsgrade.
Sorry, das habe ich nicht verstanden.
Es sollte sich ja irgendwie physikalisch ausdrücken lassen. Ich erwähnte
oben öffentliche Werte der Albedo, und da sind Solarpanele und Wüsten
gleichauf. Du erwähnst Spektralaspekte, die könnten das natürlich
ändern.
(prx) A. K. schrieb:> Es sollte sich ja irgendwie physikalisch ausdrücken lassen.
Es ist natürlich möglich Solarzellen herzustellen, die nicht so dunkel
sind, also so viel Licht absorbieren pro qm, aber dann werden wieder
größere Flächen für die gleiche Leistung benötigt.
Breite hellweiße Leisten zwischen den Zellen, könne so einen Zweck auch
erfüllen. Oder bei Überangebot wird eine helle Abdeckung verwendet. Es
gibt auch noch eine Technik, da sind auf dem Glas kleine Störstellen, so
dass bei höheren Sonnenstand im Sommer etwas mehr Licht reflektiert wird
und auch weniger Strom erzeugt wird.
Bestimmte Albedowerte lassen sich technisch erreichen. Die Anlagenbauer
wollen allerdings maximale Leistung bei minimaler Größe. Für sehr dunkle
Ziegeldächer kommt es gerade so hin mit einem ähnlichen Alberto.
Ansonsten wird das Solarpanel deutlich wärmer, als ein Dachziegel,
fühlbar mit der Hand und mit dem IR-Messer.
Auf Feldern installiert fehlt bei den Solaranlagen im Gegensatz zu dem
Pflanzen, dass bei dem Entzug der Energie auch etwas Verdunstungskälte
für angenehmere Temperaturen sorgt. Die abgegebene Feuchtigkeit regnet
auch später irgendwo wieder herunter. Es entsteht dort wesentlich
weniger Biomasse für Insekten und andere Tiere.
Genau schrieb:> Hier noch ein kleines Schmankerl:> https://techxplore.com/news/2021-05-zinc-air-pouch-cells.html
Das ist ein interessantes Forschungsergebnis und klingt
vielversprechend.
Was wäre die Alternative? So wie es bei uns im Landkreis getrieben wird,
dass im jährlichen Wechsel einmal Mais und einmal Triticale angebaut und
in der Biogasanlage verfeuert wird und dabei am Ende pro Flächeneinheit
nur 5% des Jahresstromertrages von Solarzellen raus kommt? Da wäre ich
dann eher dafür 5% der Flächen mit Solarzellen zu bebauen und die
restlichen 95% für Lebensmittelerzeugung zu nutzen...
Ein Teil der Lösung: SOFC statt der klassischen Gastherme. Dezentral und
antizyklisch zu Wind und Sonne. Das Gasnetz hat riesige
Speicherkapazitäten. Groß genug für die Jahreszeiten. Bei Überschuss
geht es per Power-to-gas rückwärts in die Gasometer. Bosch und Andere
haben sogar schon Produkte. Kommt!
Ralf X. schrieb:> Aber man da selber schreibt, sollte man solche Nicks benennen/zitieren,> statt das ganze Forum verbal anzugreifen und/oder zu verurteilen.> Gilt übrigens auch für Politik, Religion und jede andere> gesellschaftliche Gruppierung.
In diesem Forum kommen 95% von Beiträgen zu solchen Themen von solchen
Leuten. von ANGEMELDETEN Postern oft dazu. Bitte einfach nach oben
scrollen.
Ich kann mich an Diskussionen zu E-Autos erinnern, da war das noch
schlimmer. 400 Beiträge nur "Kobalt" mit "Stromnetz nicht ausreichend".
Ich erinnere an den Aufzugsfritzen, MaximB MaWin und viele weitere.
Es IST dieses Forum. Die Mehrheit in diesem Forum.
Mich stört das, weil das auch im gewissen Sinne die Stimmung widergibt,
die in deutschen Entwicklungsabteilungen herrscht: Rückwärtsgewandt,
gegen jede Neuerung. Und das stimmt, weil es das ist, wass ich in der
Arbeit in der Zusammenarbeit mit vielen (nicht allen) deutschen Firmen
auch immer wieder feststelle.
Speziell dass hier die Mehrheit auf das Blendwerk dieses angeblich sol
tollen E-Autos (das in Wahrheit schlechter als jeder Verbrenner ist)
hereinfällt ist besonders traurig.
Yupp schrieb:> In diesem Forum kommen 95% von Beiträgen zu solchen Themen von solchen> Leuten. von ANGEMELDETEN Postern oft dazu. Bitte einfach nach oben> scrollen.> Ich kann mich an Diskussionen zu E-Autos erinnern, da war das noch> schlimmer. 400 Beiträge nur "Kobalt" mit "Stromnetz nicht ausreichend".> Ich erinnere an den Aufzugsfritzen, MaximB MaWin und viele weitere.> Es IST dieses Forum. Die Mehrheit in diesem Forum.> Mich stört das, weil das auch im gewissen Sinne die Stimmung widergibt,> die in deutschen Entwicklungsabteilungen herrscht: Rückwärtsgewandt,> gegen jede Neuerung. Und das stimmt, weil es das ist, wass ich in der> Arbeit in der Zusammenarbeit mit vielen (nicht allen) deutschen Firmen> auch immer wieder feststelle.> Speziell dass hier die Mehrheit auf das Blendwerk dieses angeblich sol> tollen E-Autos (das in Wahrheit schlechter als jeder Verbrenner ist)> hereinfällt ist besonders traurig.
Besonders traurig ist dass man sich über Leute welche argumentieren
aufregt, und sie einfach als rückwärtsgewandt darstellt, aber nicht in
der Lage ist selbst zu argumentieren. Dein Beitrag ist ohne
Argumentation, und diffamiert nur die Minderheit als Rückwärtsgewand
welche gegen die Nachteile von Akku-Autos argumentiert. Und warum tust
du das weil sie eine Berechtigung für das Auto oben sehen.
DANIEL D. schrieb:> Besonders traurig ist dass man sich über Leute welche argumentieren> aufregt, und sie einfach als rückwärtsgewandt darstellt, aber nicht in> der Lage ist selbst zu argumentieren. Dein Beitrag ist ohne> Argumentation, und diffamiert nur die Minderheit als Rückwärtsgewand> welche gegen die Nachteile von Akku-Autos argumentiert. Und warum tust> du das weil sie eine Berechtigung für das Auto oben sehen.
Q.E.D.
Schon interessant, das es ausgerechnet eine Methanolbrennstoffzelle sein
soll, die besser als PKW mit anderen Antriebstechniken sein soll. Die
Efroy Methanobrennstoffzelle sind jedenfalls unglaublich teuer. Der
Miray von Toyota als H2 Kleinwagen ist mit 80.000€ ja fast geschenkt.
Der Wechsel der Brennstoffzellen nach 6 Jahren sich auch. Das das kg H2
1€kostet dank extremer Subvention führt zu Kosten von 12€ /100km das
stinkt mein E-up mit 2,6€ / 100km natürlich völlig ab.
Selbst mein Diesel ist mit knapp 10liter / 100 km bei 200km/h kaum
teurer.
Was mich ab wirklich interessiert, ist was meine 4 E-Autos jetzt nicht
können, und wozu es eine Alternative zu den Batterie Autos braucht.
Neben dem E-up gibt es zwei Kangoo ZE einen E-Expert und einen C180DT.
Der einzige der viel rumsteht ist der Mercedes, da der nur für schwere
Hänger gebraucht wird.
Michael_Ohl schrieb:> Was mich ab wirklich interessiert, ist was meine 4 E-Autos jetzt nicht> können, und wozu es eine Alternative zu den Batterie Autos braucht.
mit Lithium ist man ja auch wieder von einigen wenigen Ländern
als Exporteur abhängig.
Methanol könnte man zur Not aus allen möglichen
organischen Stoffen gewinnen. selbst Gülle sollte möglich sein.
● Des I. schrieb:> mit Lithium ist man ja auch wieder von einigen wenigen Ländern> als Exporteur abhängig.
Beim Ruthenium der Methanol-Brennstoffzellen nicht?
> selbst Gülle sollte möglich sein.
Ob man Lithium aus Gülle gewinnen kann, weiss ich nicht, aber zur Not
tut es auch Meerwasser.
Michael_Ohl schrieb:
...
...
> Was mich ab wirklich interessiert, ist was meine 4 E-Autos jetzt nicht> können, und wozu es eine Alternative zu den Batterie Autos braucht.> Neben dem E-up gibt es zwei Kangoo ZE einen E-Expert und einen C180DT.> Der einzige der viel rumsteht ist der Mercedes, da der nur für schwere> Hänger gebraucht wird.
Möchtest du fachlich etwas beitragen oder nur in "unerträglicher
Arroganz" die Kenntnis über deinen, naja, greenwashed 'Reichtum'
vermitteln?
(prx) A. K. schrieb:> Ob man Lithium aus Gülle gewinnen kann, weiss ich nicht, aber zur Not> tut es auch Meerwasser.
nochmal zum Nachlesen, was ich geschrieben hatte:?
Methanol könnte man zur Not aus allen möglichen
organischen Stoffen gewinnen. Selbst Gülle sollte möglich sein.
Ich weiss nicht, wie Du Li aus Gülle gewinnen willst.
und weil man sich bewusst nicht versteht jetzt mein Tipp:
>> Was willst Du mit Meerwasser?>> Meerwasser soll man nicht trinken.
(prx) A. K. schrieb:> ● Des I. schrieb:>> Ich weiss nicht, wie Du Li aus Gülle gewinnen willst.>> Es geht nicht darum, Gülle aus Meerwasser zu gewinnen, sondern Lithium.
dann schreibe doch einfach gleich, was Du meinst.
MIR ging es darum, Methanol aus Gülle zu gewinnen.
und so krumm hatte ich das oben nicht formuliert,
dass man das nicht verstehen würde.
streng Dich mal etwas mehr an!
Michael_Ohl schrieb:> Die Efroy Methanobrennstoffzelle sind jedenfalls unglaublich teuer.
Fast so teuer wie ein riesen Akku, und das obwohl Akkus Massenware sind.
Und für einen Katalysator braucht es nicht viel Material.
Für einen Servicetechniker unvorstellbar keine Möglichkeit zum
nachtanken zu besitzen. Ist ein Akku Auto im Winter praktikabel oder
muss ich frieren? Oder wird man eine Dieselheizung nachrüsten wie bei
den Berliner E-Bussen? Ich hab gehört Heizung im winter mit den Akku
Autos ist nicht, sonst Batterie leer. Und leute aus Mietwohnungen sollen
auf e-bike umsteigen richtig? Ich sehe schon die nächsten Regulierungen
welche das leben der Geringverdiener erschweren. Ich sehe Ladesäulen
zwang, Mieterhöhungen, Wucher Strompreise für die Ladesäule, und eine
weitere Verknappung der Wohnungen. Oder ganz viele Menschen für die ein
Akkuauto unmöglich ist.
● Des I. schrieb:> Methanol könnte man zur Not aus allen möglichen> organischen Stoffen gewinnen. selbst Gülle sollte möglich sein.
Zur Not ja. Aber mit der Not kann man kein Land versorgen. Immer wieder
liest man, dass man ja "Biomasse Reste" nutzen kann für die
Energiegewinnung. Mir scheint als hätten die Leute keinerlei Vorstellung
wie viel Biomasse nötig wäre um den Strom- und Energiebedarf für
Mobilität damit zu decken. Da sind Abfälle nicht mal ein Fliegenschiss
im Gesamtbedarf.