Hi Folks,
Interessantes Problem:
Das neue eFahrzeug beim Händler wurde in Köln abgehohlt. Wie und das an
der Schuko geladen wird und mit welchem Kabel wurde gezeigt ;)
In einem ehemaligen Bauernhaus lädt das Auto komischerweise nicht an der
Schuko. Das Ladegerät beim Einstecken wird grün, nach ein paar Sekunden
gibt es einen Fehler: Probleme beim Laden.
An anderer Dose eines anderes Sicherungskreises lädt es auch nicht. Beim
Nachbarn ein Haus weiter aber schon...gab noch nie Probleme mit dem
Lichtnetz.
Die Sicherung fliegt nicht.
Meine einzige Idee ist, dass irgendwo in der Verteilung ein schlechter
Kontakt ist und das Auto einen Spannungsabfall registriert, wenn es denn
mal 10A haben möchte ... aber an zwei "unabhängigen" Sicherungskreisen ?
Oder wie meint Ihr detektiert das Fahrzeug Probleme ? Was mit der
Nullung ?
Gruß Kai
Kai schrieb:> Meine einzige Idee ist, dass irgendwo in der Verteilung ein schlechter> Kontakt ist und das Auto einen Spannungsabfall registriert, wenn es denn> mal 10A haben möchte ... aber an zwei "unabhängigen" Sicherungskreisen ?
Wenn irgendwo der N nicht mehr richtig Verbindung hat, kann das passen.
Und dann bist Du nicht weit von einem teuren Schaden entfernt.
Frank K. schrieb:> Und nein, das solltest Du nicht selber machen, sondern da sollte eine> externe Fachkraft drauf schauen und das komplette Programm durchziehen.> Dein Auto ist nur das Symptom für einen tieferliegenden Fehler, und> speziell beim Keyword "ehemaliges Bauernhaus" werde ich misstrauisch.
Da schliesse ich mich an, vor meinem inneren Auge sehe ich vermurkste
Verteilungen und "Bauerntod"-Verbinder.
Hmmm schrieb:> vor meinem inneren Auge sehe ich vermurkste> Verteilungen und "Bauerntod"-Verbinder
Oder einfach nur Freileitungseinspeisung ueber 250m und Absicherung mit
max 16A.
Kai schrieb:> Beim> Nachbarn ein Haus weiter aber schon
Das kann auf dem Dorf auch schon mal 1km sein.
Hi zusammen,
Ich befürchte ja auch, dass da was vermurkst ist...muss wohl mal ne
Elektrofachkraft schauen.
Wenn N nicht richtig angeschlossen ist, müssten andere Großverbraucher
nicht auch Macken zeigen ? Waschmaschine ? Herd ? Staubsauger ?
Wahrscheinlich merkt man das nicht ...
Und das N muss ja dann am Hauptverteiler schon nicht richtig dran sein
... nicht erst nach den Sicherungen oder es gibt einen ähnlichen Fehler
in beiden abgesicherten Kreisen ...
Gruß Kai
Abgesehen von obigen Diagnosen würde ich jetzt mal die Spannung ohne
Last und dann mit Auto als Last messen und beobachten. Evtl. sind am
Ende der dünnen Leitung nur noch 180V übrig?
Das E-Fahrzeug bricht das Laden auch schon ab, wenn die Leitung zu lang
ist in Verbindung mit zu knappen Leitungsquerschnitt. Um etwas Vergleich
zu haben, müßtest Du die Strecken der Leitungen in Meter ab dem
Stromkasten am Hauseingang zum Zähler, von dort weiter zu den
Sicherungen und zur Steckdose versuchen zu bestimmen. Vielleicht gibt
das schon ein Aha-Erlebnis.
N und PE können auch Probleme bereiten, wie andere schon posteten.
a) Schauen welcher Fehler (Handbuch des "Knochen")
b) Schuko-Stecker mal 180° drehen
c) Klassische Nullung?
d) Energiemesser dazwischen, der Strom und Spannung anzeigt. Das gleiche
mit einem 2-3kW Verbraucher (Heizung, Wasserkocher, ...)
Nichtverzweifelter schrieb:> Ist "sie" nicht schön, die neue E-Mobilität?> Irgendwo im Nirgendwo stehen und nicht wieder wegkommen...
Jau, mudd du ADAC holen, die können lahm gewordene Elektronenautos mit
ihren Verbrennern abschleppen. Der ADAC wird zu einem riesigen
börsennotierten Konzern werden, bei stetig steigender Nachfrage.
Rechtzeitig einsteigen und sich mit Aktien eindecken.
Nichtverzweifelter schrieb:> Irgendwo im Nirgendwo stehen und nicht wieder wegkommen...
Im Gegenzug ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten! Das eAuto kannst du
auf einem Bauernhof mittels Pferde- oder Ochsengespann aufladen. Aber
welche Kuh liefert Superbenzin?
(prx) A. K. schrieb:> Das eAuto kannst du> auf einem Bauernhof mittels Pferde- oder Ochsengespann aufladen.
Interessant, kannst du die Funktion etwas genauer beschreiben?
Beim Schwein wäre mir das klar, das hat ganz vorne eine Steckdose.
(prx) A. K. schrieb:> Aber welche Kuh liefert Superbenzin?
Super ist in der Tat etwas schwierig, aber mein alter Opel ist mit
Normalbenzin zufrieden. Das müsste hinzukriegen sein. Gut zureden hilft.
Otto F. schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>> Das eAuto kannst du>> auf einem Bauernhof mittels Pferde- oder Ochsengespann aufladen.>> Interessant, kannst du die Funktion etwas genauer beschreiben?
Per Rekuperation natürlich. So lange im Kreis ziehen, bis genug geladen
ist.
> nur noch 180V übrig
In Bayern, selbst rund um MUC wird das Licht dunkler, wenn man
den Herd einschaltet. Darüber wundert sich hier keiner mehr.
Hättest dir halt nen vernünftigen Karren anschaffen sollen.
Nichtverzweifelter schrieb:> Irgendwo im Nirgendwo stehen und nicht wieder wegkommen...
Tja so ging es Bertha (Benz) auch. Nur hat sie nicht gejammert, sondern
Lösungen gesucht und gefunden.
Wie haben damals die Pferdeknechte und Kutscher über das böse neue
Automobil geflucht.
Heute bist du anscheinend der Pferdeknecht :-)
Udo S. schrieb:> Heute bist du anscheinend der Pferdeknecht :-)
Einer von vielen... Aber in 10-20 Jahren wird sich das gewaltig
gewandelt haben, dann wird man vermutlich eher eine Benzintankstelle
suchen müssen als eine Ladesäule, fast so wie bei Bertha damals...
Hätte es damals schon Li Batterien gegeben, währe der Verbrennungsmotor
vermutlich nie soweit gekommen wie er nun ist. Aber das ist eine andere
Geschichte. Man hat halt nun die Wahl: will man da aktiv an der Zukunft
teilhaben oder wartet man ab, bis es nicht mehr geht. Ich glaube, den
Schaltknüppel werde ich vermissen wobei.... Eigentlich nicht. :D
Otto F. schrieb:> Jau, mudd du ADAC holen, die können lahm gewordene Elektronenautos mit> ihren Verbrennern abschleppen.
Ach quatsch. Anstatt den üblichen 60 Liter Sprit haben die dann einen
Fetten Akku im Anhänger, mit den sie deine Kiste gemütlich aufladen.
Aber in einen hast du Recht. Ich denke auch das das alles wieder zu
schnell ist, und das Marketing der Realität einige Jahre voraus ist.
Haben wir doch alle mit der Einführung von DSL erlebt.
Udo S. schrieb:> Wie haben damals die Pferdeknechte und Kutscher über das böse neue> Automobil geflucht.
Es wird im Allgemeinen immer noch viel über das Automobil geflucht, egal
welcher Antrieb, und das auch zu Recht.
Udo S. schrieb:> Tja so ging es Bertha (Benz) auch. Nur hat sie nicht gejammert, sondern> Lösungen gesucht und gefunden.> Wie haben damals die Pferdeknechte und Kutscher über das böse neue> Automobil geflucht.> Heute bist du anscheinend der Pferdeknecht :-)
Nö, Udo 🤣😉
Es ist mir herzlich egal, ob der TO sich ein E-Auto "gehohlt" hat und es
nun nicht aufladen kann.
Es ist sein Problem, wie man ja nachlesen kann, nicht meins.
"Er" wird wohl irgendwann fluchen oder jetzt schon.
Sprit kann man in einem Reservekanister problemlos zum liegengebliebenem
"Verbrenner"-Auto bringen, zum E-Wägelchen eben nicht. Da stellt sich
kein ADACler stundenlang mit dem Stromaggregat daneben hin. Zeit ist
Geld.
Nichtverzweifelter schrieb:> Sprit kann man in einem Reservekanister problemlos zum liegengebliebenem> "Verbrenner"-Auto bringen, zum E-Wägelchen eben nicht.
Natürlich kannst du einen Kanister zum e-Wägelchen bringen. ;-)
Aber nicht den "richtigen" Sprit 😉
Immerhin hat der Kai ja einen Nachbarn "ein Haus weiter" bei dem das
Laden klappt.
Wir alle müssen "zusammenhalten", "...Neues wagen", "...die Zukunft
wagen", oder eben:
BEIM NACHBARN LADEN!
Nichtverzweifelter schrieb:> Sprit kann man in einem Reservekanister problemlos zum liegengebliebenem> "Verbrenner"-Auto bringen, zum E-Wägelchen eben nicht.
Damals bei der Bertha war weder die Tankstelle noch der Reservekansister
erfunden.
Trotzdem hat sich das Auto durchgesetzt.
Also können wir aus der Geschichte lernen dass man halt etwas Hirn
einsetzen muss statt den Betonkopf in den "ja nichts Neues" Sand zu
stecken.
Damals hat man das Wasser und den Hafersack zur Kutsche gebracht, oder
die Pferde in den Stall.
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #6910859:
> Also fehlts dem Kai nur an "etwas Hirn"?
Kai hat ja kein Problem mit E-Autos, eher mit seinem maroden Stromnetz.
DU bist doch der "Stallbursche" der meint jedes Posting das irgendwas
mit E-Autos zu tun hat mit deinem "jetzt wuird die Welt untergehen"
Postings zumüllen zu müssen.
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #6910859:
> Warum hast Du nun nicht die Lösung des Problems parat
Die Wahrscheinlichsten Ursachen und Lösungen wurden längst gepostet und
liegen nicht an dem E-Auto.
Leute eure ADAC-Sorgen sind lächerlich.
GUTE E-Autos sind schnellladefähig. Es ist also kein Problem mit einen
Aggregat an einen Anhänger genug Saft zu erzeugen, das die Karre zur
nächsten Ladesäule kommt.
Ganz davon abgesehen, ECHTE E-Autos sind mit genug Technik ausgestattet
das der Fahrer schon ein Mega-Voll-Idiot sein muss, wenn man die Karre
"leer" fährt. Im Gegensatz zu einen Verbrenner machen die richtig Panik
wenn ihn der Saft aus geht. Nix kleiner Zeiger irgendwo versteckt !!
Und was die Hyprid-Teile angeht. Da kann der ADAC ja weiter sein Sprit
hin schleppen.
Ergo : Technik ist da. Und ich habe mir sagen lassen, das "Kein Sprit"
kein ADAC Notfall ist. Die schreiben dir dafür ne fette Rechnung trotz
Mitgliedskarte.
Nichtverzweifelter schrieb:> Schlaumaier schrieb:>> GUTE E-Autos sind schnellladefähig.>> Hach, Schlaumaier... 😂>> Schnellladen geht auch mit noch so guten Schukosteckdosen nicht.>> 😄🤣😉😂
Ich habe auch ADAC drüber geschrieben. Und ein gescheiter Generator
schafft das Locker.
Was immerhin auch ne Alternative für den TO ist. ;) bzw. ein paar
Batterien als Zwischenpuffer zum Laden. Macht man doch bei Solar genau
so. ;)
Davon abgesehen würde mich mal interessieren was noch an der
"Lade-Schukodose" bzw. an der Sicherung hängt. Wenn ich meine
Waschmaschine und mein Trocker (beide am selben Verteiler) GLEICHZEITIG
laufen lasse, steigen die Geräte bzw. die Sicherung auch aus.
Nichtverzweifelter schrieb:> Schnellladen geht auch mit noch so guten Schukosteckdosen nicht.
Er sprach explizit davon, ein liegengebliebenes Fahrzeug mit einem
Aggregat zu laden.
Im übrigen sind Deine Einwände idiotisch. Ein gescheiterter Ladevorgang
wegen einer defekten E-Installation dürfte seltener vorkommen als eine
dummerweise schon geschlossene Dorftankstelle oder (wie es mir mal mit
fast leerem Tank passiert ist) eine Automatentankstelle mit defektem
Bezahlterminal.
@TS
Wie ist denn nun der Stand der Dinge? Wurde schonmal die
Schleifenimpedanz gemessen? Gibt es inzwischen eine Problemlösung?
Und was ist das eigentlich für ein eAuto?
Schlaumaier schrieb:> GUTE E-Autos sind schnellladefähig. Es ist also kein Problem mit einen> Aggregat an einen Anhänger genug Saft zu erzeugen, das die Karre zur> nächsten Ladesäule kommt.
OK, dann werden die Pannenfahrzeuge des ADAC künftig für die E-Autos
alle ein fettes Stromaggregat hinter sich her ziehen. Und die ADAC'ler
werden einen künftig einen netten Job haben, kann man doch laufend 30
min. Pause machen.
> ich habe mir sagen lassen, das "Kein Sprit" kein ADAC Notfall ist.
Die schreiben dir dafür ne fette Rechnung trotz Mitgliedskarte.
OK, wegen Elektronenmangel liegen bleiben wird dann für E-Auto Fahrer
richtig teuer werden. Ich sehe schon die Gerichte an der
Belastungsgrenze, weil: Ich wollte ja laden, aber der Automat war
kaputt, oder hat die Karte nicht akzeptiert, oder hatte nur bösen
Atomstrom ...
Schlaumaier schrieb:> GUTE E-Autos sind schnellladefähig.
GUTE E-Autos sind ebenso mit LiIon-Akkus bestückt und die danken
Schnellladen mit einer verkürzten Lebensdauer. Was sollte daran gut
sein?
Achso, für den Hersteller super gut, denn der kann dem modern denkenden
E-Autofahrer bald einen neuen Akku verkaufen. Wie bei den Pedelecs wird
dann mit den Ersatzakkus mehr Geld verdient, als mit dem Verkauf von
neuen Pedelecs.
Wobei man bei den E-Autos das ganze Auto wegschmeißen wird, weil ein
Akkutausch nicht wirtschaftlich ist. Oder es einen Ersatzakku nicht mehr
gibt, weil längst eine neue Akkutechnologie verbaut wird. So eine Karre
wird dann wertlos sein, selbst wenn sonst noch in gutem Zustand. Aber
wer denkt schon so weit.
Jetzt mal ein bischen zurück zum Thema.
Dass es am Stromnetz (bzw. der Installation vor Ort) liegt scheint ja
klar zu sein.
Was mich interressieren würde: Was prüft denn so ein Ladegerät alles?
Bzw. was muss es prüfen, mit welchen Grenzwerten? Weiß da jemand
genaueres?
Netz-Innenwiderstand?
Erdungswiderstand?
Spannung?
Frequenz?
Holger U. schrieb:> GUTE E-Autos sind ebenso mit LiIon-Akkus bestückt und die danken> Schnellladen mit einer verkürzten Lebensdauer. Was sollte daran gut> sein?
Verstehendes Lesen beherrscht nicht jeder :-)
"Schnelladefähig" bedeutet NICHT, dass jeder Ladevorgang mit
Schnelladung passieren MUSS. Man kann eben auch normal laden (z.B.
über Nacht).
Kai schrieb:> In einem ehemaligen Bauernhaus
ich glaub das sagt es schon.
so weit auf dem Lande, das die Spannung bei Belastung einbricht?
Das lässt sich mit heutiger LED-Beleuchtung natürlich nicht mehr
erkennen,
aber wenn man sich mal eine Glühlampe nimmt, sieht man sofort,
wenn z.B. die Herdplatte anspringt.
dat hett mien Grootmoder ook hett
pnp schrieb:> Man kann eben auch normal laden (z.B.> über Nacht).
Macht mein Freund mit seinen Tesla an einer Wallbox. ;)
Mein Freund hat mir aber gesagt, das die eine Mindest-Leistung (in
Ampere) schaffen muss, sonst schaltet der Tesla ab.
Ich denke das, das bei seinen Auto das selbe ist. Da wird in den
Lade-Einheit im Auto eine Art Messgerät drin sein. Das sagt (ich rate
mal) du brauchst min. 6 Ampere und max. 14 und das ganze ohne Fehlstrom
und in der richtigen Frequenz.
Irgendwelche Abweichungen und ich schalte ab, damit die Akkus nicht
dicke Backen mache und SOS senden (3 kleine Rauchwolken, 3 große
Rauchwolken, 3 kleine Rauchwolken)
Fakt ist. Da muss ein Profi mit den richtigen Messgerät ran. Da stellt
dann fest was da für ein Strom aus der Dose kommt. Und wenn dieser Strom
im Vorschriftsmäßigen Rahmen ist, macht der ein Gutachten und das ist
ein Argument die Karre umzutauschen.
So einfach sehe ich das.
Auf dem Land gibt es auch oft TT-Netze, z.B. weil der VNB wegen der
langen Strecken keine gute Schutzerde hinbekommt.
Die Widerstände der lokalen Erder können natürlich auch schlecht sein.
Es muss nicht das Einbrechen der Spannung unter Last sein.
Deswegen würde mich ja interressieren, was so ein Ladegerät sehen will.
Haha, haben Altersheim und Irrenhaus doch wieder Internet bekommen.
Solbald auch nur das Wort E-Auto fällt, schwurbelt es aus alle Ritzen.
@Topic:
Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Einige ICCB haben Temperatursensoren
im Stecker. Auch kann es sein dass die Erdung nicht vorhanden ist
(einige ICCB und Autos überprüfen das nämlich!).
Also würde ich jetzt erst mal schauen, ob da nicht der PE fehlt.
Dann wäre es höchste Eisenbahn alle Sicherungen rauszunehmen und den
Elekriker zu holen.
Und ja, bei Bauernhäusern habe ich das persönlich schon gesehen ;-)
Auf dem Land hätte man doch genug Platz für ein Solar- oder
Windkraftwerk um selbst genug Ladestrom zu produzieren ;-)
Wobei es nicht verkehrt wäre, wenn solche Ladegeräte einen
"Low-Power"-Modus hätten zum langsamen Aufladen um das Netz weniger zu
belasten.
Zefix schrieb:> Auch kann es sein dass die Erdung nicht vorhanden ist> (einige ICCB und Autos überprüfen das nämlich!).
Hmm, ich sollte noch erwähnen warum:
So ein Ladegerät hat erhebliche Ableitströme, und wenn PE fehlt, kann
man am Auto an blanken Teilen einen draufgehauen bekommen. Das ist
unanangenehm (aber nicht wirklich gefährlich - per Defnition reden wir
ja von <10mA).
GUTE ICCB überprüfen daher, ob PE da ist.
Programmierer schrieb:> Wobei es nicht verkehrt wäre, wenn solche Ladegeräte einen> "Low-Power"-Modus hätten zum langsamen Aufladen um das Netz weniger zu> belasten.
imho können die Wechselstromladefähigen Autos ein einfaches Protokoll,
mit denen die Wallbox sagen kann, wie viel Strom sie ziehen dürfen. (Das
Protokoll nutzt dazu die Pulsbreite eines PWM-Signals)
Die niedrigste Stufe sind allerdings 6A, einphasig also immerhin schon
1500W.
Programmierer schrieb:> Wobei es nicht verkehrt wäre, wenn solche Ladegeräte einen> "Low-Power"-Modus hätten zum langsamen Aufladen um das Netz weniger zu> belasten.
Bei meinem PHEV kann ich das konfigurieren. Bessere Wallboxen kannst Du
auch so steuern, dass z.B. die aktuelle Leistung der Solaranlage
berücksichtigt wird.
Tilo R. schrieb:> imho können die Wechselstromladefähigen Autos ein einfaches Protokoll,> mit denen die Wallbox sagen kann, wie viel Strom sie ziehen dürfen. (Das> Protokoll nutzt dazu die Pulsbreite eines PWM-Signals)Hmmm schrieb:> Bei meinem PHEV kann ich das konfigurieren.
Was für ein Zirkus!
Ich prophezeie, dass da ein großer Teil nicht mitmachen und sich quer
stellen wird. Dann haben wir eine weitere Front, wo die Fetzen fliegen.
Am Ende wird der Verbrenner noch lange leben, weil so viel Polizei gar
nicht vorhanden ist.
Außerdem: Die Airlines haben 800 neue Flugzeuge bestellt, um weiterhin
steuerfreies Kerosin in großen Höhen zu verbrennen, wo es ganz besonders
schädlich ist. Nach dem Motto: Scheiß auf die Umwelt und scheiß auf den
Klimawandel.
Wie kann man sich bei einer solch üblen Gemengelage ein E-Auto andrehen
lassen? Ganz speziell, wenn man auf dem Land wohnt und dazu noch ein
altes Bauernhaus bewohnt. Von allen guten Geistern verlassen?
Holger U. schrieb:> Dann haben wir eine weitere Front, wo die Fetzen fliegen.> Am Ende wird der Verbrenner noch lange leben, weil so viel Polizei gar> nicht vorhanden ist.
Du meinst es gibt Volksaufstände weil Elektroautos verkauft werden? Ihr
Schwurbler vergesst, dass die meisten Leute keine Wutbürger sind und
nicht sofort Gewaltfantasien bekommen, weil die Welt nicht auf dem Stand
von 1980 stehen geblieben ist.
Holger U. schrieb:> Was für ein Zirkus!
Deine Gedankengänge scheinen ein Zirkus zu sein.
Ist doch normal, dass die Wallbox mitteilt, wieviel sie liefern kann,
und ich meinem Auto trotzdem sagen kann, dass es langsamer laden soll.
Oder jammerst Du an der Tankstelle auch, dass Du Dich zwischen so vielen
Zapfpistolen mir verwirrenden Beschriftungen (Adrenalin-Kandidat: Aral
"SuperDiesel") entscheiden musst?
Programmierer schrieb:> weil die Welt nicht auf dem Stand> von 1980 stehen geblieben ist.
Die Querpinkler wollen ja gerne auf einen Stand von 1796 zurück:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie
Eigentlich sollte jedem von denen beim Arzt erst mal ein Aderlass und
Abführmittel angeboten werden und als Anästhetikum ein Holzhammer.
Holger U. schrieb:> Außerdem: Die Airlines haben 800 neue Flugzeuge bestellt, um weiterhin> steuerfreies Kerosin in großen Höhen zu verbrennen, wo es ganz besonders> schädlich ist. Nach dem Motto: Scheiß auf die Umwelt und scheiß auf den> Klimawandel.
Die neuen Modelle werden ja nicht aus Jux und Dollerei bestellt, sondern
sind vom Verbrauch her den alten Modellen deutlich überlegen, verringern
also in der Tat die Emissionen - auch wenn es bei den Gesellschaften
erst einmal um Kostenersparnis geht.
> Wie kann man sich bei einer solch üblen Gemengelage ein E-Auto andrehen> lassen? Ganz speziell, wenn man auf dem Land wohnt und dazu noch ein> altes Bauernhaus bewohnt. Von allen guten Geistern verlassen?
Gerade auf dem Land bieten sich ja durchaus Lademöglichkeiten durch eine
eigene Solaranlage. Im Gegensatz dazu haben hier viele auch größere
Dörfer keine Tankstelle mehr. Insofern ist das doch gerade auf dem Land
sinnvoll.
Dass seine Ladeeinheit jetzt so rumzickt, konnte man nicht erwarten.
Ich hätte auch gedacht, dass die etwas intelligenter wären und nach dem
Motto verfahren: "Besser mit weniger Strom laden als gar nicht".
Chris D. schrieb:> dass die etwas intelligenter wären und nach dem> Motto verfahren: "Besser mit weniger Strom laden als gar nicht".
Wenn ich mich recht erinnere gabs da vor kurzem eine Diskussion über
unterschiedliche Ladeleistungen mit dem Wunsch das über die aktuelle
Leistung der Photovoltaik steuern zu können.
Anscheinend ist beim Laden einiges an Steuergeräten aktiv was zu einigen
100W Eigenleistung führt. Noch geringere Ladeleistung als 2-3kW geht
wahrscheinlich nicht weil dann der Wirkungsgrad zu sehr in den Keller
geht.
Holger U. schrieb:> Die Airlines haben 800 neue Flugzeuge bestellt, um weiterhin> steuerfreies Kerosin in großen Höhen zu verbrennen
... um damit 800 alte Flugzeuge zu ersetzen, die noch weit mehr
steuerfreies Kerosin in großen Höhen verbrennen?
Alternativen gibt's derzeit jenseits Kurzstrecke nur in Form von
Flugvermeidung.
(prx) A. K. schrieb:> ... um damit 800 alte Flugzeuge zu ersetzen, die noch weit mehr> steuerfreies Kerosin in großen Höhen verbrennen?>
Die fliegen dann weiter als Frachtmaschinen.
> Alternativen gibt's derzeit jenseits Kurzstrecke nur in Form von> Flugvermeidung.
Heisst Vermeidung von unnoetigen Kleinbestellungen vom andern Ende der
Welt.
DEN Aufschrei wird man bis Peking hoeren, schliesslich ist das Bestellen
von Billigelektronik in CN ein Menschenrecht!
Wenn man erst den Flugverkehr modernisiert gibt es den Aufschrei, dass
der Autoverkehr ja das größere Problem ist. Wenn man erst den
Autoverkehr umbaut wird gelästert dass Flugzeuge das größere Problem
sind. Wenn man erst die Stahlindustrie auf elektrische Verfahren umbaut
wird gelästert dass der Strom aus Kohlekraft kommt. Wenn man erst die
Strom-Erzeugung auf erneuerbar umbaut wird gelästert dass der Stahl noch
mit Kohle hergestellt wird. Wenn ein relativ kleines Land wie
Deutschland mit der Energiewende anfängt wird gelästert dass andere
Länder das größere Problem sind. Wenn diese Länder zuerst anfangen wird
gelästert dass Deutschland hinterher ist. Wenn man alles gleichzeitig
macht wird gelästert dass es ein unschaffbarer Größenwahnsinn ist. Das
einzig richtige ist also einfach so weiter zu machen wie bisher bis uns
allen das Wasser bis zum Hals steht.
Wendels B. schrieb:> DEN Aufschrei wird man bis Peking hoeren, schliesslich ist das Bestellen> von Billigelektronik in CN ein Menschenrecht!
Genau wie das Ticket dür 29,95 nach Malle
(prx) A. K. schrieb:> ... um damit 800 alte Flugzeuge zu ersetzen, die noch weit mehr> steuerfreies Kerosin in großen Höhen verbrennen?
Und das hat was mit der Fragestellung zu tun?
Nicihts? Achso, "danke" für deinen "Beitrag".
Zefix schrieb:> Und das hat was mit der Fragestellung zu tun?
Ganz viel, weil der Nutzer von eAutos mussen sich mit der Elektrik
rumaergern, aber die Fluggesellschaften rechnen mit einem Flugaufkommen
der fliegenden Klimaschuetzer und bestellen nach der Prognose.
Schlaumaier schrieb:> das "Kein Sprit" kein ADAC Notfall ist. Die schreiben dir dafür ne fette> Rechnung trotz Mitgliedskarte.
Keine Ahnung. War nach 20 Jahren so 2-3 Tage raus, als ich erstmals ohne
Sprit liegen blieb.
Wenn das passiert, vergesst die Clubs: 1h Anfahrt sowieso. Und wenn man
komplett bezahlen muss, dann wird's richtig teuer.
Einfach ein Taxi rufen. Die fahren zur Tankstelle, lassen ab das
Taxameter laufen, kaufen Kanister und Benzin und rechnen die Fahrt von
dort zu Dir.
Selbst mit fettem Trinkgeld 100€ billiger als jeder Pannendienst.
A. S. schrieb:> Selbst mit fettem Trinkgeld 100€ billiger als jeder Pannendienst.
Nicht, wenn du dieses Malheur auf der Autobahn vollbracht hast und die
Rennleitung dich vorher erwischt. Dann kostet deren Anfahrt je nachdem,
wie du dich denen gegenüber verhältst zwischen 30 und 75Euro.
Ich vermute aber auch, dass da was an der Verkabelung nicht passt und
das Fahrzeug sicherheitshalber gar nicht lädt als dass dann wieder eine
Zeitungsmeldung kommt: "Scheune abgebrannt wegen darin geparktem
e-Auto". wobei das auch bei einer anderen Last passiert wäre. Nur wartet
da natürlich kein Reporter bis die Brandermittler den Kabelbrand
zweifelsfrei als Ursache herausgefunden habe.
Chris D. schrieb:>> Wie kann man sich bei einer solch üblen Gemengelage ein E-Auto andrehen>> lassen? Ganz speziell, wenn man auf dem Land wohnt und dazu noch ein>> altes Bauernhaus bewohnt. Von allen guten Geistern verlassen?>> Gerade auf dem Land bieten sich ja durchaus Lademöglichkeiten durch eine> eigene Solaranlage. Im Gegensatz dazu haben hier viele auch größere> Dörfer keine Tankstelle mehr. Insofern ist das doch gerade auf dem Land> sinnvoll.
Da war doch mal ein rothaariges Mädel mit ihrem Pferd namens Kleiner
Onkel - ich mach' mir die Welt, wie ...
In meinem Dorf gibt es keine Tankstelle, aber sehr wohl in benachbarten
Städten. Typisch tanke ich alle 800km, im Extremfall auch über 900 km.
Gerade als dörflicher Bewohner sind meine Fahrstrecken weiter als in der
Stadt, da habe ich keine Lust, nach Lademöglichkeiten zu suchen.
Wen ich meine xxx in der Großstadt besuche, kann ich bei ihr nicht
laden, soll ich mir eine Ladesäule suchen und mit der Straßenbahn zum
Endpunkt fahren?
Besuche ich xxx auf dem Dorf, gibt es dort weder Ladesäule noch
Straßenbahn, da soll ich dann eine Stunde an der Autobahn nachladen
anstatt einfach 3 Stunden am Stück nachhause zu fahren?
Für den täglich kurzen Arbeitsweg oder zum Einkaufen mag das alles schön
sein, aber wehe, wenn mal richtig Winter kommt - wo ich für eigentliche
30 km / 20 Minuten nachhause zwei Stunden lang Dörfer erkundet habe.
Dieser Elektrokram ist für Ökofetischisten und bietet nichts außer
Benutzungseinschränkungen.
Programmierer schrieb:> Wenn man die originalen Elektrofahrzeuge (Züge) ausbauen würde, bräuchte> man auch weniger Flugzeuge...
dafür nimmt man dann später Elektro-Flugzeuge :-]
Wir haben jetzt schon ein paar Tage Temperaturen um die -20 bis -25 Grad
und je nach Wetterströmung sind möglicherweise auch Temperaturen bis um
-35 Grad zu erwarten. Es soll noch mindestens eine Woche so weitergehen.
Da wird es höchstwahrscheinlich notwendig sein die Batteriesätze vor dem
Laden erst einmal aufzuwärmen da man angeblich Li-Ionen Batterien nur
zwischen 0 bis 45 Grad laden darf. Auch wird angegeben, daß man nicht
unter -20 Grad und über 60 Grad entladen sollte. Weiß man eigentlich wie
die Norweger und Lappländler mit ihren BEVs klarkommen? Bei uns wird
jetzt auch schon lauter für die BEVs getrommelt.
Wer das BEV im Freien ohne Stromanschluß parken muß, wird vielleicht
doch unangenehme Erfahrungen machen müssen. So ganz gedankenlos wie
Verbrenner die bei jeden Wetter funktionieren, wird man BEVs
wahrscheinlich nicht mehr einsetzen können. Wie heizt man so ein BEV bei
-30 Grad und 30 Minuten Fahrt zur Arbeit? Da frieren sonst auch leicht
die Windschutzscheibe und Seitenfenster ein und man sieht nichts mehr.
Bei meinen 1.8L Verbrenner hatte ich auch immer Schwierigkeiten die
Kiste bei -35 Grad warm zu bekommen. Ohne Kühlerabschirmung vom Wind
brachte auch 20km Fahrt den Motor nur auf 25% Normal Arbeitstemperatur.
Und Sitzheizung und Lenkradheizung hatte die Karre nicht. Viele Leute
haben bei solchen Temperaturextremen natürlich auch
Startschwierigkeiten.
Es ist schade, daß ich persönlich niemand mit einen BEV kenne der
darüber berichten könnte. So ganz behaglich fühle ich mich über den
Prospekt eines BEV noch nicht.
Auf den Autostrassenrastplätzen sind Ladestationen noch recht spärlich.
Bei großer Fahrzeugdichte werden sich die Leute noch gedulden müssen.
1200km pro Tag Fahrten, wie es gewohnt bin, sind dann mit BEVs auch bei
extremer Schnelladung eher nicht mehr praktisch möglich.
Erschwerend kommt noch dazu, daß Drehstrom nur in Industriebereichen
erhältlich ist und man mit 2x120V oder 240V bis 40-200A pro Haus, je
nach Alter, auskommen muß. In den neueren Viertel ist allerdings 200A
Versorgung normal. Man spricht schon davon vorzuschreiben zu wollen, daß
bei Neubauten BEV Lademöglichkeiten als neuer Standard zu verdrahten
sind.
Da ist Heimarbeit doch ganz angenehm weil man diese ganzen Umstände mit
den Fahrzzeigen, Verbrenner oder BEV, nicht hat. Die Faktion der
Verbrenner Fahrzeuge hat ja auch ihre Probleme um fair zu sein.
Jedenfalls wäre es vorteilhaft mehr über die tägliche Fahrpraxis der
BEVs bei unseren Winter Bedingungen zu erfahren. Es geht hier nicht
darum BEV im allgemeinen zu verteufeln, sondern realistische Erfahrungen
für unsere zu erwartenden Arbeitsbedingungen zu sammeln. Vorsichtig wie
ich bin, wäre mir das Risiko eines BEV Betriebs im Augenblick noch etwas
zu hoch. Bis jetzt hat man eigentlich außer seltenen Batteriefeuer noch
nicht viel Negatives in den lokalen Medien gehört was
Tieftemperaturbetrieb angeht. Normalerweise schwärmen die Leute eher von
ihren BEVs.
Gerhard O. schrieb:> Wer das BEV im Freien ohne Stromanschluß parken muß, wird vielleicht> doch unangenehme Erfahrungen machen müssen.
Das ist zwar Offtopic, aber genau aus dem Grunde soll ebenfalls von
Seiten des Prof. Knie aus Berlin auch das Parken im Freien abgeschafft
werden. Keine Parkplätze mehr für den Bürger in der Stadt in den
Straßen. D.h. nur noch wer auf seinem Grundstück einen Platz hat, denn
der kann auch Strom legen für die Klimatisierung der Batterie. In die
Akkupacks werden Peltierelemente mit Flüssigkühlsystem für die LKW
eingebaut. Wie der Zufall es will, habe ich solche Platten bereits
selbst gesehen und in der Hand gehabt. Diese heizen und kühlen. Das
verschlechtert natürlich die Energiebilanz.
Manfred schrieb:> Besuche ich xxx auf dem Dorf, gibt es dort weder Ladesäule noch> Straßenbahn
Besuche ich Bekannte auf dem Dorf so haben diese alle mindestens eine
Schuko-Steckdose im Außenbereich. Die Hälfte haben sogar eine CEE-16A
Drehstromsteckdose in der Garage. Und 20% haben eine CEE-32A Dose. Laden
auf dem Dorf sehe ich als das geringste Problem an. Man darf natürlich
den eigenen Ladeadapter nicht zu Hause liegen lassen.
Manfred schrieb:
> Besuche ich xxx auf dem Dorf, gibt es dort weder Ladesäule noch> Straßenbahn
Um mal eine bekannten Spruch modifiziert zu zitieren. : "Man brauch
nicht an jeder Milchkanne eine Ladesäule."
Davon abgesehen denke ich das Leute auf den Land mit einen E-Auto es
besser haben wie mit einen Verbrenner.
Ich würde mit der Solarförderung eine Fette Anlage auf die Scheune (oder
das Haus) machen. Dann ein paar Akkus als Zwischenpuffer und schon bin
ich happy.
Die Kosten für Strom steigen immer mehr. Und wenn ich mein Auto mit mein
eigenen Strom lade spare ich doppelt und dreifach.
Gerhard O. schrieb:> Weiß man eigentlich wie die Norweger und Lappländler mit ihren BEVs> klarkommen?
Die weitaus meisten Norweger leben an der Küste oder im Süden des
Landes. Das Klima ist vom Golfstrom geprägt und ganzjährig eisfrei.
Aber auch im Norden, zB in Vesteralen, ist es derzeit +4°, das liegt ca
15° nördlich von Edmonton, auf der geografischen Breite nördlichen
Alaskas.
Manfred schrieb:> Wen ich meine xxx in der Großstadt besuche, kann ich bei ihr nicht> laden, soll ich mir eine Ladesäule suchen und mit der Straßenbahn zum> Endpunkt fahren?
Oder mit dem Bus, oder mit dem Bikesharing-Bike, oder mit dem E-Roller,
oder... zu Fuß! Am Besten parkst/lädst du außerhalb und fährst mit dem
ÖV in die Stadt hinein, das ist sowieso stressfreier, für dich und alle
anderen.
Gerhard O. schrieb:> So ganz gedankenlos wie> Verbrenner die bei jeden Wetter funktionieren, wird man BEVs> wahrscheinlich nicht mehr einsetzen können.
Hallo Gerhard,
brr, klingt ungemütlich bei dir :-)
das "problemlos" gilt aber auch nur für Benziner. Unter -20°C bekommt
man mit Diesel auch ganz schnell Probleme. Und wenn der Kraftstofffilter
erst zugesetzt ist reicht aufheizen auch nicht mehr.
Das Thema ist aber durchaus interessant. Da ja gerade in Norwegen über
50% E-Autos verkauft werden.
Gruß, Udo
Programmierer schrieb:> Oder mit dem Bus, oder mit dem Bikesharing-Bike, oder mit dem E-Roller,
Mein Freund hat im Kofferraum seines Tesla ein E-Roller. Der findet das
sogar praktisch so. Das Teil ist zusammenklappbar. ER holt es raus,
fährt damit in der Innenstadt herum während seine Auto gemütlich ladet.
Er hat gesagt, das würde ihm viel Zeit + Geld sparen, weil er nicht in
der Innenstadt einen meist teuren Parkplatz suchen muss.
Und er hat gelästert : "Das Teil hat sich schon bezahlt gemacht,
immerhin muss ich keine teuren Knöllchen mehr bezahlen."
Große Akkupacks produzieren beim Laden und Entladen eine MENGE Wärme und
sind daher oft aktiv gekühlt. Zum Aufladen muss man den Akku also
lediglich erstmal auf 0°C oder so bringen, und den Rest macht er selbst.
Man könnte eine kleine Elektroheizung vorsehen und den Akku halt nie
unter 0°C fallen lassen; bei guter Isolation sollte sich der
Energieverbrauch in Grenzen halten. Wenn das Auto alle paar Tage
gefahren & geladen wird, wird der Akku sowieso warm. Man muss ihn
dazwischen bloß "warm halten". Eventuell könnte man sogar das von den
Motoren & Invertern aufgewärmte Kühlwasser nutzen um den Akku zu heizen.
Man könnte ein automatisches Aufheizen programmieren sodass der Akku
warm ist bevor man losfährt. Wenn man das Auto zuhause sowieso permanent
an der Ladestation hat ist das alles sowieso kein Problem.
Schlaumaier schrieb:> Mein Freund hat im Kofferraum seines Tesla ein E-Roller. Der findet das> sogar praktisch so. Das Teil ist zusammenklappbar.
Ist doch klasse! Ich würde ein Klapprad bevorzugen, aber E-Roller passt
besser zum Tesla... Eine solche geschickte Kombination der
Verkehrsmittel ist die Zukunft. Das könnten auch Verbrennerfahrer so
machen, wäre doch toll wenn die Stadtzentren nicht so vollgestopft wären
von den Umland-Bewohnern...
Die Abwärme der Steuergeräte wird in der Regel schon für solche
Heizzwecke genutzt. Der VW Up meines Kollegen heizt z.B. die ersten 2km
mit 8kW seine Batterie auf erträgliche Temperatur, blöd nur das er
lediglich 3km in die Arbeit hat. Bei zu kurzen Strecken ist das Auto im
Winter komplett im ökologischen Nachteil zum Verbrenner.
Christian M. schrieb:> Bei zu kurzen Strecken ist das Auto im> Winter komplett im ökologischen Nachteil zum Verbrenner.
Ein Verbrenner verbraucht kalt aber m.W. auch deutlich mehr.
(prx) A. K. schrieb:> Der Verbrenner verbraucht kalt aber m.W. auch deutlich mehr.
Der Unterschied zwischen Sommer 20 Grad und Winter -15 Grad ist nicht
viel. Es waren +0,5l/100km, weil ich vor Jahren das mal wissen wollte.
Dieter schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>> Der Verbrenner verbraucht kalt aber m.W. auch deutlich mehr.
Naja. Ihr vergesst die Nebenkosten im Winter. Die Akkus werden permanent
in einer erträglichen Temperatur gehalten. Das kann bis zu 4% der
Akku-Ladung kosten. Dafür ist der Innenraum halbwegs erträglich warm.
Der Vorteil gegen ein Verbrenner ist. Die Karre springt IMMER an, ohne
das man "orgeln" kann / muss.
Der Nachteil ist. 4% kosten auch Geld. ;(
Christian M. schrieb:> blöd nur das er> lediglich 3km in die Arbeit hat. Bei zu kurzen Strecken ist das Auto im> Winter komplett im ökologischen Nachteil zum Verbrenner
3km mit dem Auto zur Arbeit?? Finde den Fehler! Und im selben Satz was
von "ökologisch" erzählen...
Schlaumaier schrieb:> Der Vorteil gegen ein Verbrenner ist. Die Karre springt IMMER an, ohne> das man "orgeln" kann / muss.
Und drin ist es sofort warm, weil die Innenraumheizung keine Motorwärme
benötigt. In Verbindung mit einer Wärmepumpe kostet das hierzulande die
meiste Zeit des Jahres auch nicht viel.
Dieter schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>> Der Verbrenner verbraucht kalt aber m.W. auch deutlich mehr.>> Der Unterschied zwischen Sommer 20 Grad und Winter -15 Grad ist nicht> viel. Es waren +0,5l/100km, weil ich vor Jahren das mal wissen wollte.
Ich bezog mich auf die Öltemperatur. Es braucht ein paar Meter, bis ein
Verbrenner auf seine Betriebstemperatur um 90°C kommt. Bei 200km ist das
vernachlässigbar, bei 3km nicht.
Christian M. schrieb:> Der VW Up meines Kollegen heizt z.B. die ersten 2km> mit 8kW seine Batterie auf erträgliche Temperatur, blöd nur das er> lediglich 3km in die Arbeit hat
Ich fahre einen Citigo (baugleich zum UP) - die haben im Gegensatz zu
einigen anderen E-Autos (z.B. Tesla) keine aktive Klimatisierung der
Akkus. Die verbauten Zellen sind IIRC für bis zu -20° spezifiziert -
kommt in unseren Breiten sehr selten vor.
Die 8 kW sind die Innenraum-Heizung. Die schalte ich auf meinen 7 km
Arbeitsweg oberhalb von -5°C einfach ab, das tut mir nicht weh und spart
einiges an Energie.
Motor und Ansteuerung liegen sehr selten im Bereich von 40°, meist eher
bei 30°... da ist nicht viel zu holen.
(prx) A. K. schrieb:> "Beim Kaltstart kann der Verbrauch je nach Motorkonzept und
Der erste km liegt zwischen 9-10l/100km nach dem zweiten km sind es
bereits 7l/100km, nach dem vierten km 5,5-6l/100km, nach 50km
4,5l/100km.
Gerhard O. schrieb:> So ganz gedankenlos wie> Verbrenner die bei jeden Wetter funktionieren, wird man BEVs> wahrscheinlich nicht mehr einsetzen können.
bei -35° wird man sich aber auch bei Verbrennern
langsam Gedanken machen müssen
:-]
●DesIntegrator ●. schrieb:> Gerhard O. schrieb:>> So ganz gedankenlos wie>> Verbrenner die bei jeden Wetter funktionieren, wird man BEVs>> wahrscheinlich nicht mehr einsetzen können.>> bei -35° wird man sich aber auch bei Verbrennern> langsam Gedanken machen müssen>> :-]
Viele (in DE) müssen das schonb ab -18° oder spätestens -20°. Vor allem
wenn es zeitig in der Saison knackig kalt wird.
Erich schrieb:> Es ist mir ein Bedürfnis,>> zu schreiben.>> Das ist toll.
Möglicherweise bist du aber der einzig verbliebene Troll, der für den
Troll schreibt.
Dieter schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>> "Beim Kaltstart kann der Verbrauch je nach Motorkonzept und>> Der erste km liegt zwischen 9-10l/100km nach dem zweiten km sind es> bereits 7l/100km, nach dem vierten km 5,5-6l/100km, nach 50km> 4,5l/100km.
Bemerkenswert, wie genau die Elektronik heutzutage selbst auf den ersten
Kilometer den Verbrauch messen kann.
Ja, aber der Rücklauf wird nicht gemessen, deshalb die Anfangswerte. Und
bei 4.5l/100km sind es vielleicht 5.6 real. Bordcomputer zeigt 150km
Reichweite auf gerader Autobahn an und dann gerade geht die Reservelampe
an, wobei dann 3.5l noch im Tank sind. Bei 0.3lt schaltet das Fahrzeug
den Motor ab, weil sonst bei Diesel ein Werkstattaufenthalt anstehen
würde. 70-80km kommt man noch real, 65 habe ich getestet. Leider ist
denen ein Rucklaufsensor zu teuer, sonst könnten die Dinger wirklich
genau sein, und noch genauer wenn noch ein Schwimmer fürs Volltanken
vorhanden wäre, denn dann konnte sich das System selbst kalibrieren.
Trotzdem sind die Anzeigen super um Sprit zu sparen und die freie App
fürs Handy funktioniert auch bestens um den realen Verbrauch zu
ermitteln. Komischerweise weiss die Hersteller-App genau wieviel Sprit
drin ist, der Bordcomputer hat anscheinend keinen Zugang zu diesen
Daten.
Chris schrieb:> Ja, aber der Rücklauf wird nicht gemessen
Kannst du uns sagen, was der bei dir nicht vorhandene Rücklaufsensor mit
dem nicht ladenden Auto an der Schuko-Steckdose zu tun hat? Ich finde da
selbst nach reichlicher Überlegung keinerlei Zusammenhang...
Chris schrieb:> Leider ist> denen ein Rucklaufsensor zu teuer, sonst könnten die Dinger wirklich> genau sein
Um noch bei dem Offtopic zu bleiben: Meines Wissens wird der aktuelle
Verbrauch eher über die Ansteuerzeiten der Einspritzung berechnet, nicht
über irgendwelche Durchflusssensoren.
Auch wenn hier viel Schwachsinn, der nicht zum Thema passt, von Leuten
geschrieben wird, die anscheinend keine Ahnung haben, versuche ich mal
eine sinnvolle Antwort zu geben.
Wenn ein Auto an einer Steckdose nicht laden will, liegt das
normalerweise an folgenden Möglichkeiten:
# zu hoher Schleifenwiderstand, dadurch bricht die Spannung zu weit ein
und die Ladung wird aus Sicherheitsgründen beendet. Kannst du leicht
testen, Spannung an der Steckdose messen, einen 2kW Heizlüfter anstecken
und nochmal messen, sind es mehr als 5V weniger, wird es kritisch.
# zu hoher Erdungswiderstand oder keine angeschlossene Erdung, hier ist
die Prüfung abhängig, wie die Installation und die Netzform sind.
Noch mehr Offtopic:
Google:
So weit ich weiß laufen in Sibirien die Autos rund um die Uhr. Werden
dies mal abgestellt, wird das Kühlerwasser abgelassen. Wird das Auto
später wieder gebraucht wird in den Kühler , heißes Wasser eingefüllt ,
damit der Motor warm ist und dann gestartet und bei kurzen Pausen nicht
abgestellt. Da Winterdiesel nur bis ca. - 23 Grad verwendbar ist gibt
man hier Petroleum od auch bis zu 10 % Benzin bei um den bei diesn
Temperaturen zündfähig zuhalten. Bei Benzin ist das kein Problem.
Rüdiger B. schrieb:> Bei Benzin ist das kein Problem.
Weshalb viele russische LKW mit Benzin fahren oder jedenfalls früher
fuhren (URAL und SIL Beispielsweise). Der hohe Verbrauch stört einen
auch nicht so sehr, wenn man an der (Rohstoff-)Quelle sitzt. Dann
braucht die Kiste halt 1l/km im Gelände beim Holzholen, na und?
Als wir hier in Hamburg das letzte Mal -20 Grad hatten, sagte der ADAC
am Telefon das sie frühestens am nächsten Tag da sein können, weil kaum
noch ein Verbrenner anspringt.
Wie weit die Spannung einbricht ist meinen E-Autos fast egal, die Läden
auch mit 120V noch nur nicht unter 6A.
Liegen geblieben bin ich auch noch nie, obwohl ich seit 7 Jahren das
erste E-Auto habe ( mit jetzt 122000km) Fahrzeug ist jetzt fast 10 Jahre
alt. Nummer zwei hat jetzt 93000km runter vor drei Jahren mit 60.000km
gekauft, Nummer 4 fährt meine Frau seit 2Jahren Dank Corona mit jetzt
10.000km Nummer 4 habe ich seit 7Monaten mit jetzt 8500km. Mit dem
E-Expert 75kWh sind 1200km am Tag spielend möglich, würde ich aber nur
machen wenn ich ein Klavier mitnehmen will.
Denn sonst habe ich aus der Steinzeit des Automobilbau noch einen C180TD
jetzt 2,5Jahre alt und 30.000km auf dem Tacho für's schnelle Autobahn
und Anhängerziehen. Der Diesel hat 800-1400km Reichweite, die anderen
zwischen 120km, 240km und 300km.
Der E-Expert lädt mit 100kW schnell genug.
Alle Auto sind auf Wunsch natürlich vorgeheizt, der Mercedes, der E-Up
und der E-Expert per Handy App.
Strom gibt es überwiegend vom Teilzeit Brötchengeber kostenfrei, da ist
der Diesel klar im Nachteil. Dank der Eingangautomatik sind alle E-Autos
dem Diesel weit überlegen, auch wenn die 9 Gang Automatik das beste ist
was ich je gefahren bin - als Verbrenner.
MfG
Michael
Ich bin mit meinem Jaguar-Oldtimer auch sehr zufrieden. Er hat
serienmässig zwei gleichgrosse Tanks, die - ebenfalls serienmässig - per
Schalter am Armaturenbrett umschaltbar sind, auch während der Fahrt.
Hab ich den einen leergefahren, komm ich mit dem zweiten nochmal soweit.
Den Benziner jucken Minusgrade auch nicht. Die Sechszylindermaschine
schnurrt gemütlich vor sich hin, volltanken ist eine Angelegenheit von
Minuten.
Schukosteckdosen braucht er auch nicht. Unterspannung oder fehlende
Erde, na und?
Heizung? Ein Traum... ich könnt' im tiefsten Winter in der Unterhose
fahren. Herrlich, nicht mit Kilowatts geizen zu müssen. Einfach
herrlich.
Rüdiger B. schrieb:> So weit ich weiß laufen in Sibirien die Autos rund um die Uhr.
In Moskau bei -30 Grad auch erlebt. Ob der Akku eines kalt geparkten
E-Autos dort bei -30 Grad noch ausreichend nutzbare Kapazität hat???
Programmierer schrieb:> Wenn man das Auto zuhause sowieso permanent> an der Ladestation hat ist das alles sowieso kein Problem.
Und das alles kostet Strom, vor allem in der Jahreszeit mit wenig
Solarzellenstrom:
https://www.merkur.de/politik/comeback-des-klimakillers-kohle-deutschland-hat-sich-dramatisch-verzockt-kommentar-91179387.html
Der Mehrverbrauch und vor allem der gestiegene Srom-Import das sind
alles die E-Autos.
Es wird hier behauptet, dass dies der Fehler von Frau Merkel wäre. Das
stimmt aber nicht, weil daran die Klage der Umwelthilfe schuld ist und
dahinter standen Rot-Grün.
Otto F. schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>> Das eAuto kannst du>> auf einem Bauernhof mittels Pferde- oder Ochsengespann aufladen.>> Interessant, kannst du die Funktion etwas genauer beschreiben?> Beim Schwein wäre mir das klar, das hat ganz vorne eine Steckdose.
Das weckt Erinnerungen... :D
https://youtu.be/GNTh0I0RLXg?t=399
Dieter schrieb:> Der Mehrverbrauch und vor allem der gestiegene Srom-Import das sind> alles die E-Autos.
Ja, Auto fahren muss allgemein drastisch reduziert werden, und das was
unbedingt nötig ist dann per E-Auto. Also Verbrenner einfach durch
E-Auto ersetzen ist Quatsch. Wir müssen Verbrenner durch Bahn, Bus,
Fahrrad, E-Bike, E-Roller und ein kleines bisschen E-Auto ersetzen. Dann
kommt das auch wieder hin. Leider sind Bahn, Bus, Zweiräder altmodisch
und unsexy und man kann damit nicht wirklich angeben, und das ist
schlecht für die deutschen, die natürlich auch jeden Tag ein Klavier
über Hunderte Kilometer transportieren müssen. Sieht man ja, immer wenn
man am Stau vorbei radelt, alles voller Autos mit Klavieren,
Zementsäcken, Sofas drin und Kennzeichen vom anderen Ende des Landes.
Bis in alle Ewigkeit jede einzelne Strecke mit dem Verbrenner fahren ist
jedenfalls nicht die Lösung. Spaziere z.B. mal im Winter in München um
18:00 Werktags die Prinzregentenstraße lang, atme mal tief durch und du
weißt warum.
Programmierer schrieb:> Leider sind Bahn, Bus, Zweiräder altmodisch> und unsexy und man kann damit nicht wirklich angeben, und das ist> schlecht für die deutschen, die natürlich auch jeden Tag ein Klavier> über Hunderte Kilometer transportieren müssen.
Leider ist da eher das Problem, dass die Bahn in den letzten 30 Jahren
fast nur eine Richtung kannte: Rückbau. Wenn man in einer größeren Stadt
wohnt mit vernünftigem Anschluss (Ich komme hier z.B. mindestens einmal
die Stunde in jede Himmelsrichtung weg) ist Bahnreisen, gerade auf
Fernstrecken, durchaus problemlos und oft genug auch nicht langsamer als
mit dem eigenen PKW, dafür aber umso entspannter. Wenn du aber auf dem
Land wohnst, wo es gar keine Bahn gibt und der Bus am Wochenende, wenn
überhaupt, nur einmal früh und abends fährt, dann sieht das eben nicht
so rosig aus. Ganz bescheiden wirds, wenn man Bahn und Bus zur Reise
braucht.
Um das Problem mal zu verdeutlichen hier ein praktisches Beispiel: Zu
meinen Eltern ins Gebrigsdorf währe der Weg: erst ein Stück mit der
Bahn. Dann kann ich an einem Bahnhof umsteigen in den Bus. Da beides
direkt nebeneinander liegt braucht man hier nur ca. 6 Minuten zu Fuß.
Dumm nur, dass der Bus quasi Zeitgleich mit der Ankunft der Bahn
abfährt. Also hat man hier wieder knapp 1h Wartezeit inclusive. Dann
fahre ich mit dem Bus bis zur nächsten Kreisstadt und dort muss ich
wieder in einen anderen umsteigen um mit diesem dann in den richtigen
Ort zu kommen. Das alles dauert einfache Richtung auch locker 2,5h
(Wartezeiten inklusive) und das für 65km, die ich im Auto in 50 Minuten
erreiche. Gut, ich könnte auch mit dem Zug direkt in die genannte
Kreisstatt fahren, da bin ich aber mit einmal Umsteigen dabei und mache
eine Reise quer durchs Land, erst nach Nord Osten, dann in der nächsten
größeren Stadt umsteigen und dort dann gen Süden (man ahnt es schon,
unter 3h bin ich da nicht dabei). Früher gab es eine Verbindung direkt
zwischen meinem Wohnort und der benannten Kreisstadt und der Bahnhof
liegt auch ganz nah an einer Bushaltestelle die ins richtige Dorf führt.
Tja, was soll ich sagen: die Bahnstrecke wurde "vorübergehend"
Stillgelegt (vor mindestens 21 Jahren) und wird jetzt ein paar mal im
Jahr von Dampfbespannten Sonderzügen befahren wegen ihres imposanten
Brückenbauwerks. Da lassen sich wunderbar Fotos von machen, da das auch
noch ein Teil einer recht starken Steigung ist, ist insbesondere im
Winter für Dampfnostalgiker, der Orgasmus garantiert wenn sie da über
das Viadukt mitfahren dürfen.
Das gilt natürlich nur für Verbindung Mo-Fr, da man am We eben kaum noch
Busse hat die fahren. Um diese Verbindung mit öffentlichen
Verkehrsmitteln zu nutzen muss man entweder kein Auto besitzen oder
extrem viel Zeit übrig haben. Da wirds halt echt schwierig...
Man könnte nun, wenn man von einem derartig abgeschnittenen Dorf weg
will in eine Stadt mit besserer Anbindung z.B. mit dem E-Auto bis zum
nächsten größeren Bahnhof fahren und da umsteigen, zumindest, wenn man
mal kein Klavier transportieren muss. (Allerdings bedarf es dafür
zumindest ausreichend großer Pendlerparkplätze am Bahnhof die entweder
nur sehr wenig kosten oder mit im Bahnticket inbegriffen sind - gibt es
sowas überhaupt irgendwo?)
Da ist noch so viel zu tun. Vielleicht wird sich mit dem Grünen Anstrich
im Verkehrsministerium hier etwas ändern... Man darf ja noch hoffen.
Auf Arbeit pendle ich auch mit dem Auto. Das dauert ca. 1h pro Richtung.
Mit der Bahn wäre es denkbar, aber dauert, dank 2-3 maligem Umsteigen,
dann eben mindestens doppelt so lange. Das ist keine wirkliche Option.
Was kann ich also tun um weniger fahren zu müssen? Ich mache seit
letztem Jahr konsequent 40% Homeoffice. Das nächste Auto wird dann auch
ein BEV werden, aber erst, wenn das aktuelle eine unwirtschaftliche
Reparatur erfordert.
Christian B. schrieb:> Leider ist da eher das Problem, dass die Bahn in den letzten 30 Jahren> fast nur eine Richtung kannte: Rückbau.
Ja, der Deutsche ÖV wird kaputtgespart. Das sieht in anderen Ländern
(z.B. Schweiz, Niederlande) ganz anders aus. Aber mit dem neuen gelben
Verkehrsminister wird das bestimmt ganz... genau so bleiben.
Es ist aber auch eine Frage der Mentalität. Ich fahre z.B. 10km mit dem
Rad in die Arbeit. Das geht ganz gut. Ein Kollege wohnt bei mir in der
Nähe, und er fährt immer mit dem Auto, weil der Weg "so steil" ist. Ich
hab erst gar nicht verstanden was er meint, es geht um ein paar mickrige
Höhenmeter. Muttis auf unmotorisierten Lastenrädern mit Kindern hinten
drin fahren da problemlos hoch, und so ein "gestandener Mann" schafft
das nicht? Mimimi! Ganz zu schweigen von der Option "E-Bike" und der
Tatsache, dass eine S-Bahn genau da hin fährt.
Dein Kollege weiss halt Besseres mit seiner Lebenszeit anzufangen, als
sich einen Heiligenschein zu erstrampeln.
Während Du die 10km noch strampelst, ist er längst zuhause.
Nichtverzweifelter schrieb:> Während Du die 10km noch strampelst, ist er längst zuhause.
Nein, im Fitness-Studio, er muss ja auch gesund bleiben, und im Auto
sitzen ist dem nicht zuträglich. Ich hab das Training halt in die
Pendelzeit integriert und muss nicht extra Sport machen, spare also
Zeit. Dank permanentem Stau und Parkplatzsuche ist er sowieso nur wenige
Minuten schneller.
Haha, wer ist wohl "standfester":
- Jemand der regelmäßig Kardio macht, Ausdauer trainiert, über längere
Zeit Leistung bringen kann, "aufgeheizt" und lebendig ankommt
- Jemand der stundenlang auf seinem Po sitzt, Übergewicht ansammelt, und
schon beim Treppensteigen dem Herzinfarkt nahe ist
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #6913032:
> Sie wills jetzt, gleich.
Das sind die Träume der pupertierenden Jungs. Wenn du erstmal ein Mann
geworden bist, wirst du merken, dass den Frauen (und den Männern
ebenfalls) durchaus nicht danach ist, jeden Tag direkt nach der Arbeit
einen wegstecken zu dürfen (oder ist es dann schon müssen?) Also: Geh
wieder im Sandkasten spielen und träume davon, jeden Tag von deiner
geliebten Frau auf eine andere Art und Weise befriedigt zu werden aber
hier solltest du nicht mehr mitreden, das ist ein Thema für Erwachsene,
die mehr vom Leben verstanden haben als du das bisher getan hast.
Ich bin sehr gern auf dem Rad unterwegs aber bei 75km Entfernung ist das
eigene Rad keine Option mehr.
Christian B. schrieb:> Ich bin sehr gern auf dem Rad unterwegs aber bei 75km Entfernung ist das> eigene Rad keine Option mehr.
Klor. Solange hält kein mir bekannter Fahrradakku. ;)
Programmierer schrieb:> Ja, der Deutsche ÖV wird kaputtgespart.
Nicht ausschließlich. Für mich hat sich im Bodenseeraum die Situation
bei der Bahn deutlich verbessert, eine für mich wesentliche Nebenstrecke
fährt nun regelmäßig stündlich mit gutem Anschluss. Auch ein sehr
nützlicher Regionalbus wurde von "ab und zu und Sonntags nie" auf 7 Tage
stündlich von früh bis spät umgestellt. Kann man nicht meckern.
Schlaumaier schrieb:> Klor. Solange hält kein mir bekannter Fahrradakku. ;)
Auf einem anständigen Rad kein Problem, aber nicht 2x täglich...
(prx) A. K. schrieb:> Nicht ausschließlich. Für mich hat sich im Bodenseeraum die Situation> bei der Bahn deutlich verbessert
Vielleicht wollte man vor der Schweiz nicht so schlecht da stehen 😄
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #6913094:
> Und stell dem Kollegen nicht so nach.
Ein Kantinengespräch führen ist "nachstellen"?
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #6913094:
> Auf dem guten Stück zu sitzen und es auf dem schmalen Sattel schmerzlich> kaputtzumergeln ist halt auch nicht jedermanns Lebenstraum.
Du hast wohl noch nie auf einem Fahrrad gesessen. Dann wüsstest du, dass
Mann nicht auf dem "besten Stück" sitzt, selbst bei Rennrädern mit
stark vornüber gebeugter Sitzposition. Ein korrekt eingestellter Sattel
schmerzt nicht. Außerdem macht Radfahren den perfekten Po, während
Autofahren die perfekte Wampe macht. Was ist wohl attraktiver?
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #6913100:
> Ach was! Du hast einfach keine abgekriegt.
Es gibt sie noch, die echten Männer, die mit ihrem Auto "etwas"
kompensieren müssen, aber keine 3 Höhenmeter ohne Motor hoch kommen.
Programmierer schrieb:> Vielleicht wollte man vor der Schweiz nicht so schlecht da stehen 😄
Vielleicht ;-). Die Landesregierung ist im Regionalverkehr jedenfalls
etwas aktiv.
Programmierer schrieb:> Ein korrekt eingestellter Sattel schmerzt nicht.
Kompletter Unsinn. Das Ding rutscht ein fast in die berühmte Kerbe.
Weshalb ich die Sitzbank meinen Roller liebe. Oder schon mal darüber
nachgedacht wieso die Mofas mit Fahrrad-Sattel ausgestorben sind. Ich
jedenfalls fand den Umstieg von Fahrrad-mit-Verbrennermotor auf Roller
sehr angenehm für mein zartes Popöchen.
Und wenn die es endlich schaffen E-Roller mit gescheiten Motor zu bauen
bin ich der erste der einen sich kauft. Aber meine 19% Steigung (lt.
Schild) schafft kein E-Roller (lt. Importeur)
Programmierer schrieb:> aber keine 3 Höhenmeter ohne Motor hoch kommen.
Ich habe einen kleinen Berg in der Nähe. Länge 80 Meter, steigung ca. 5
Meter. Da müssen die neuen Busse sich hochpumpen damit sie nicht in der
Mitte aufliegen.
Da verhungern im Winter die Autos reihenweise dran und ALLE
Fahrrad-Fahrer die ich je gesehen habe (mit + ohne Motor) schieben da.
Schlaumaier schrieb:> Programmierer schrieb:>> Ein korrekt eingestellter Sattel schmerzt nicht.>> Kompletter Unsinn. Das Ding rutscht ein fast in die berühmte Kerbe.>> Weshalb ich die Sitzbank meinen Roller liebe. Oder schon mal darüber> nachgedacht wieso die Mofas mit Fahrrad-Sattel ausgestorben sind. Ich> jedenfalls fand den Umstieg von Fahrrad-mit-Verbrennermotor auf Roller> sehr angenehm für mein zartes Popöchen.
Sorry, aber wer (nach seinen eigenen Angaben) alleine durchs draufsetzen
oder Reinlegen diverse Bettgestelle zerstört hat und auch im
Möbelfachhandel noch kein Gestell gefunden hat, dass ihn halbwegs sicher
trägt, der hat mit einem Fahrradsattel selbstverständlich gewisse
Probleme.
Schlaumaier schrieb:> Und wenn die es endlich schaffen E-Roller mit gescheiten Motor zu bauen> bin ich der erste der einen sich kauft. Aber meine 19% Steigung (lt.> Schild) schafft kein E-Roller (lt. Importeur)
Auch das nur in Bezug zu der gewünschten von Dir gewünschten Beladung
und das Auswahlkriterium "E-Roller bis 25km/h".
Bei den 45ern E-Roller ist auch höhere Leistung erhältlich.
Norbert schrieb:> Bemerkenswert, wie genau die Elektronik heutzutage selbst auf den ersten> Kilometer den Verbrauch messen kann.
Geht über die Einpritzmenge, die der Bordrechner zur Verfügung stellt.
Keine große Zauberei
Schlaumaier schrieb:> Kompletter Unsinn. Das Ding rutscht ein fast in die berühmte Kerbe.
Dann ist er zu schmal. Wie schaffen es Leute wohl, hunderte Kilometer am
Tag zu fahren oder Radreisen über Monate zu machen? Gehe zu einem
Fahrradhändler der SQlab im Angebot hat und das dazugehörige Messgerät
für die Sitzknochenbreite, der gibt dir dann einen für deinen Po
passenden Sattel.
Schlaumaier schrieb:> Weshalb ich die Sitzbank meinen Roller liebe. Oder schon mal darüber> nachgedacht wieso die Mofas mit Fahrrad-Sattel ausgestorben sind.
Wenn man nicht/wenig selber pedaliert, wird weniger Gewicht über die
Beine abgeleitet, und man braucht dann natürlich einen anderen Sattel.
Außerdem ist die Bewegungsfreiheit weniger relevant. Warum gibt es wohl
hunderte verschiedene Modelle und unterschiedliche Formen vom Stadtrad
bis zum Rennrad? Wenn man sich natürlich überhaupt nicht damit
beschäftigt und irgendein 0815-Teil der falschen Größe nutzt braucht man
sich nicht zu wundern.
Schlaumaier schrieb:> Ich habe einen kleinen Berg in der Nähe. Länge 80 Meter, steigung ca. 5> Meter.
Also gerade mal 6,25% Steigung?
Schlaumaier schrieb:> Da verhungern im Winter die Autos reihenweise dran und ALLE> Fahrrad-Fahrer die ich je gesehen habe (mit + ohne Motor) schieben da.
Dann ist die Strecke wohl nicht interessant für Rennradler, sonst
könntest du die beim Bergauf-Fliegen bewundern. Wirklich problematisch
wäre nur sehr loser Untergrund (tiefer Matsch, Sand), aber auf Asphalt
gehen auch über 15% mit dem Rennrad. 7% auf Waldboden gehen mit dem
Trekkingrad mit 8-Gang-Nabenschaltung. Die nähere Umgebung bei mir ist
leider zu flach, sonst hätte ich mit dem Gravelbike mal die Grenzen
ausloten können, bisher nur 10% auf Waldboden. Die meisten Straßen
(Asphalt) sind ja eher flach wegen der autofahrenden Angsthasen! Unter
Rennradlern ist es ein Sport, die steilsten (asphaltierten) Anstiege der
Welt zu finden und hoch zu radeln. Kannst du dir auf YouTube ansehen.
Verrat doch mal wo genau dieser Anstieg ist, dann kann man sich den
ansehen...
Ralf X. schrieb:> Bei den 45ern E-Roller ist auch höhere Leistung erhältlich.
Blödsinn.
Im Gegensatz zu Verbrennern wird bei einen E-Roller NICHT die
Motorleistung sondern die Geschwindigkeit gedrosselt, wenn das Teil eine
Mofa-Zulassung hat.
Und ein als Mofa gebauten Roller würde ich eh nie kaufen, bzw. fahren.
Sondern nur 45/50 Km/h Modelle. Die werden gedrosselt und da der Motor
nie am Limit läuft, hält der auch die üblichen 90.000 Km.
Bloss bei den E-Motoren ist bei max. 3000 Watt Schluss. Und da die kein
Getriebe haben, können die die Leistung nicht sauber auf die Straße
bringen.
Lt. Aussage des Importeur ist bei einer 100 KG Person bei 16-17%
Schluss. Und wenn man eine Zuladung von ca. 12 x 1.5 Liter zu trinken
dazu rechnet darf der Fahrer keine 80 KG wiegen.
Die Teile sind auf den flachen Land super aber nicht in einer Gegend wo
es von Steilen Bergen nur so wimmelt.
Und wie gesagt. Mein Verbrenner-Roller hat nach genau 89.459 KM ein
Kurbelwellenschaden. Also hat der sein erwartete KM-Leistung von ca.
85.000 Km überschritten.
Und ich frage mich auch, ob bei einen E-Roller er Akku / Motor auch >
80.000 KM hält.
Da man aber von ca. 1000 Ladezyklen ausgeht a 45-60 KM Reichweite dürfte
das im Idealfall ca. die Hälfte der Verbrennerleistung sein. Bei
gleichen Anschaffungskosten von ca. 1700 Euro das hat nämlich meinen
SYM gekostet + Umbau.
Ich frage mich ernsthaft wie viele Ladezyklen die E-Autos ab können bis
die Akkus Schrott sind. !!!
Einfach gesagt. E-Roller kannst du aktuell vergessen. Die Deutschen
bekommen das eh nicht auf die Reihe. Und die China-Modelle. .... ;)
Ich kenne aktuell nur 3 Firmen die die Teile importieren. Und die decken
nach meiner Einschätzung ca. 90% des Marktes ab. Und glaub ich ich habe
mich da richtig schlau gemacht.
Naja. Vielleicht spare ich während Corona etwas und kaufe mir eine
LIZZY. Die schafft unsere Berge. Weiß ich weil ich ein kenne der in
meiner Gegend wohnt und eine Lizzy fährt. Aber ca. 6.500 Euro muss man
auch erst mal haben. Und wegen Corona lohnt sich die Anschaffung aktuell
nicht. Wo soll ich denn hin damit. ;))
Ach ja. bei Fahrrädern ist es übrigens das selbe Problem. 1000 x Laden =
Akku Schrott lt. Hersteller. Bei den Blei-Teilen sind es 600 Ladezyklen
, ebenfalls lt. Hersteller.
Thomas G. schrieb:> Geht über die Einpritzmenge, die der Bordrechner zur Verfügung stellt.> Keine große Zauberei
Ist wie bei der kabelgebundenen Abgasmessung, die Abgaswerte stellt der
Bordrechner zur Verfügung. Keine große Zauberei. Ist aber m.W. wieder
entzaubert worden.
Programmierer schrieb:> Wir müssen Verbrenner durch Bahn, Bus,> Fahrrad, E-Bike, E-Roller und ein kleines bisschen E-Auto ersetzen.
Nein. DU willst gern. Dann sag das auch so und verallgemeinere Deinen
Wunsch nicht. Es gibt genügend Leute, die genau das eben nicht wollen.
Willi schrieb:> Nein. DU willst gern. Dann sag das auch so und verallgemeinere Deinen> Wunsch nicht. Es gibt genügend Leute, die genau das eben nicht wollen.
Das sind die Leute, die nicht mit den Konsequenzen leben müssen, weil
sie bis dahin eh tot sind. Wie viel Wert sollte man darauf legen?
Immerhin hat eine Mehrheit(!) die CDU abgewählt.
Schlaumaier schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Bei den 45ern E-Roller ist auch höhere Leistung erhältlich.>> Blödsinn.>> Im Gegensatz zu Verbrennern wird bei einen E-Roller NICHT die> Motorleistung sondern die Geschwindigkeit gedrosselt, wenn das Teil eine> Mofa-Zulassung hat.
Du weisst, wie sich die mechanische Leistung bei drehenden Maschinen
berechnet und wie eine Variomatic funktioniert?
Scheinbar nicht.
Nicht einmal, wie bei 25ern und 45ern die Begrenzung funktioniert und
welche Komponenten da wie zusammenarbeiten, egal ob Verbrenner oder
E-Antrieb.
> Und ein als Mofa gebauten Roller würde ich eh nie kaufen, bzw. fahren.> Sondern nur 45/50 Km/h Modelle. Die werden gedrosselt und da der Motor> nie am Limit läuft, hält der auch die üblichen 90.000 Km.
Da darfst Du aber auf nichts aus China zurückgreifen..
Ansonsten würde sich Deine Werkstatt daran dumm und dusselig verdienen,
da Du ausserhalb der Arduinowelt ja kaum etwas selber machen kannst.
> Bloss bei den E-Motoren ist bei max. 3000 Watt Schluss. Und da die kein> Getriebe haben, können die die Leistung nicht sauber auf die Straße> bringen.
Eine Variomatic ist kein Getriebe?
Wenn die allerdings nicht richtig funktioniert, ist es eine
Fehlkonstruktion oder hat einen Fehler.
Letzteres kenne ich gut von den Chinakrachern als 45er oder auch meiner
100er Bali.
> Lt. Aussage des Importeur ist bei einer 100 KG Person bei 16-17%> Schluss. Und wenn man eine Zuladung von ca. 12 x 1.5 Liter zu trinken> dazu rechnet darf der Fahrer keine 80 KG wiegen.
Der wird sich selbstverständlich hüten, etwas schriftlich zu
versprechen.
> Die Teile sind auf den flachen Land super aber nicht in einer Gegend wo> es von Steilen Bergen nur so wimmelt.
Ist wie mit den Betten.. *lol
> Und wie gesagt. Mein Verbrenner-Roller hat nach genau 89.459 KM ein> Kurbelwellenschaden. Also hat der sein erwartete KM-Leistung von ca.> 85.000 Km überschritten.
Schlechte Wartung..
> Und ich frage mich auch, ob bei einen E-Roller er Akku / Motor auch >> 80.000 KM hält.>> Da man aber von ca. 1000 Ladezyklen ausgeht a 45-60 KM Reichweite dürfte> das im Idealfall ca. die Hälfte der Verbrennerleistung sein. Bei> gleichen Anschaffungskosten von ca. 1700 Euro das hat nämlich meinen> SYM gekostet + Umbau.
Man muss einfach begreifen, dass ein Akku ein Verschleissteil ist.
Aber suchst ja eh einen 25er E-Roller mit entnehmbaren und tragbaren
Akkus, da ist der Austausch sogar relativ leicht.
> Ich frage mich ernsthaft wie viele Ladezyklen die E-Autos ab können bis> die Akkus Schrott sind. !!!
Naja, die meisten sind bisher zufrieden, wissen aber auch, dass
irgendwann der Akkutausch fällig wird.
> Einfach gesagt. E-Roller kannst du aktuell vergessen. Die Deutschen> bekommen das eh nicht auf die Reihe. Und die China-Modelle. .... ;)
Nein, Du scheust lediglich mit einem Alter von >56j das Ablegen einer
Führerscheinprüfung oder darfst es nicht.
Oder das Abnehmen oder die Kosten einer Anpassung..
> Ich kenne aktuell nur 3 Firmen die die Teile importieren. Und die decken> nach meiner Einschätzung ca. 90% des Marktes ab. Und glaub ich ich habe> mich da richtig schlau gemacht.
Eber ein echter Schlaumeier.. *gg
> Naja. Vielleicht spare ich während Corona etwas und kaufe mir eine> LIZZY. Die schafft unsere Berge. Weiß ich weil ich ein kenne der in> meiner Gegend wohnt und eine Lizzy fährt. Aber ca. 6.500 Euro muss man> auch erst mal haben. Und wegen Corona lohnt sich die Anschaffung aktuell> nicht. Wo soll ich denn hin damit. ;))
Lizzy C25“ in der Farbe silber: Geschwindigkeit bis zu 25 km/h, *1000
Watt* Elektromotor (also die zu Dir passt..)
„Lizzy C45“ in der Farbe schwarz: Geschwindigkeit bis zu 45 km/h, 1500
Watt Elektromotor
https://www.bader.de/lizzy
Die Lizzy C25 soll also mit 1000W etwas schaffen, was ein E-Roller mit
3000W nicht packt?
> Ach ja. bei Fahrrädern ist es übrigens das selbe Problem. 1000 x Laden => Akku Schrott lt. Hersteller. Bei den Blei-Teilen sind es 600 Ladezyklen> , ebenfalls lt. Hersteller.
Ja und?
Nochmal und immer wieder:
Akkus sind Verschleissteile, egal wo sie drinstecken.
Ralf X. schrieb:> Akkus sind Verschleissteile, egal wo sie drinstecken.
Schön. Aber wenn das "Verschleißteil" kosten hat, die bei 40-50 % des
Anschaffungspreis eines neuen Fahrzeug liegt dann läuft da irgendwas
falsch.
Ralf X. schrieb:> Die Lizzy C25 soll also mit 1000W etwas schaffen, was ein E-Roller mit> 3000W nicht packt?
Anscheinenden JA. Die Lizzy (25 kmh Modell) habe ich schon den Berg
hoch kommen sehen. Immerhin fahren mind. 3 in unsere Gegend herum.
Aber ich habe noch NIE ein E-Roller in unser Gegend gesehen. Und hier
fahren viele Verbrenner. Wird wohl sein Grund haben. Und kein Händler
hier in der Gegend bietet die an.
Ralf X. schrieb:> Da darfst Du aber auf nichts aus China zurückgreifen..> Ansonsten würde sich Deine Werkstatt daran dumm und dusselig verdienen,> da Du ausserhalb der Arduinowelt ja kaum etwas selber machen kannst.
1. macht meine Werkstadt alles was sie kann für MICH. Und das super
günstig. Aber der Mann hat Ahnung und hat mir von seinen Erfahrungen mit
2 Kunden und einen E-Roller erzählt.
Wieso soll übrigens eine E-Roller ein Getriebe haben. ??? Er reicht
völlig wenn der Motor die Leistung direkt auf die Strasse bringt.
https://kito-roller.de/funktion/ <- Zitat : in wesentlicher Vorteil ist
der sehr hohe Wirkungsgrad. Der elektrische Nabenmotor sitzt genau dort,
wo die Kraft auf die Strasse übertragen werden muss, nämlich im
Hinterrad. Damit entsteht nahezu kein Übertragungsverlust, anders als
bei einem Getriebe oder einer Antriebskette.
Ergo braucht man nur den Motor , bzw. der Steuereinheit die
Steuerbefehle zu senden und er gibt Gas. Bei 25 km/h (Tacho) wird dann
einfach der Saft gedrosselt. Weshalb es auch sehr einfach ist die
Drosselung zu entfernen.
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #6913273:
> Die Charakter eines Fahrradfahrers ist optisch direkt ablesbar:
Sehr poetisch! Wenn einem die Argumente ausgehen, muss man wohl so
kommen. So geschickt mit Worten bin ich zwar nicht, aber wie wärs damit:
Der typische Autofahrer erinnert an die Menschen bei Wall-E. Der
einstige Apex Predator mit der höchsten Ausdauer im (Land-)Tierreich,
die Spitze der Evolution, muss sich von einer Maschine bewegen lassen,
weil er aus blindem Technikglauben, festgefahrener Gewohnheit und
eingetrichterter Ablehnung aller Alternativen an die eigene
Überlegenheit glaubt.
Eingesperrt in einen Blechkäfig, abgeschirmt von Natur und Mitmenschen,
verhätschelt von der Technik, sitzt der aufgequollene Leib im weichen
Polstersitz und identifiziert sich mangels eigenem Charakter mit der
gekauften Motorleistung. Er verschwendeten Lebenszeit im Stau, bei der
Parkplatzsuche, lässt sich von der Automobil-Industrie bereitwillig für
immer größere und schwerere Fahrzeuge ausnehmen und versteht selbst die
primitive Rechnung nicht, dass fossile Brennstoffe endlich sind und sein
Lebensmodell dem Untergang geweiht ist. Wenn er in der endlosen
Blechlawine steckt und andere Verkehrsmittel mit Leichtigkeit vorbei
rollen, bleibt ihm in seiner machtlosen Frustration keine andere
Ausdrucksmöglichkeit als die Betätigung der Hupe, einer Art geknebelten
Jammern.
Dass der größte Feind des Autofahrers andere Autofahrer sind, die ihm
den knappen Platz streitig machen, entgeht ihm. Obwohl konträr zur
Kant's kategorischem Imperativ sein Interesse sein sollte, alle anderen
Fortbewegungsarten zu fördern damit seinem Auto mehr Platz bleibt,
versucht er mit Spott über die moralische Überlegenheit Andersdenkender
die eigenen Minderwertigkeitskomplexe zu überdecken.
Er rechtfertigt seine aus der Werbung blind übernommene Assoziation von
Automobilität mit Gefühlen von Macht, Unabhängigkeit und Stärke, ohne
die Ironie zu sehen, dass er in seiner Abhängigkeit vom Automobil
eingesperrt ist. Sein Dasein auf Erden wird auch nicht von langer Dauer
sein, wenn der vernachlässigte, von seiner Urform entstellte Körper
verfrüht die Funktion einstellt und die Maschinen ihn auch nicht mehr
retten können.
Gerhard O. schrieb:> Ich dachte vieler diese Nabenmotoren haben ein internes (umschaltbares)> Planetengetriebe. Ist das nicht so?
Ich habe keinen Ahnung. Ich habe so ein Nabenmotor noch nicht
auseinander genommen. Aber EXTERN halte ich ein Getriebe bei E-Motoren
für Unsinn.
Schlaumaier schrieb:> Aber EXTERN halte ich ein Getriebe bei E-Motoren> für Unsinn.
Viele Elektrofahrzeuge haben aber eins, denn E-Motoren sind bei höheren
Drehzahlen effizienter, weshalb man oft eine (fixe) Reduktion vorsieht,
auch bei Nabenmotoren.
Jetzt spann uns nicht so auf die Folter und verrat uns doch mal wo genau
diese steile Strecke ist! Wenn da sogar ein Bus lang fährt kann es ja
kein geheimer Schleichweg sein!
Schlaumaier schrieb:> Programmierer schrieb:>> Wenn da sogar ein Bus lang fährt kann es ja>> kein geheimer Schleichweg sein!>> nö.
Na dann bleibt es eine leere Behauptung, dass man dort nicht radeln
könnte. Du kannst ja mal bei Strava nachschauen wie oft Leute da hoch
radeln und wer es am Schnellsten schafft.
Programmierer schrieb:> Schlaumaier schrieb:>> Programmierer schrieb:>>> Wenn da sogar ein Bus lang fährt kann es ja>>> kein geheimer Schleichweg sein!>>>> nö.>> Na dann bleibt es eine leere Behauptung, dass man dort nicht radeln> könnte. Du kannst ja mal bei Strava nachschauen wie oft Leute da hoch> radeln und wer es am Schnellsten schafft.
Kaum zu glauben, dass das Rätsel um die Schuko-Steckdose immer noch
nicht gelöst werden konnte, sodass man aufs Fahrrad und steile Anstiege
ausweichen muss, um dahinter zu kommen...
Programmierer schrieb:> Na dann bleibt es eine leere Behauptung, dass man dort nicht radeln> könnte.
Mußt ja nicht wissen, wo er wohnt. Vielleicht ist es die Lombard-Street
in San Fransisco oder in der Hohl, dem alten Standort von radiogroup.de.
pnp schrieb:> Kaum zu glauben, dass das Rätsel um die Schuko-Steckdose immer noch> nicht gelöst werden konnte
Ferndiagnosen sind schwer.
Der TO hat alle Infos die er braucht. Was im Klartext bedeutet er soll
man ein Profi mit Lizenz Genannt Elektrikermeister !! ran lassen. Der
misst die Dose durch (nix Duspol) mit einen anständigen
Computergesteuerten Meßgerät.
Eins was auch Belastungen, Freq. etc. erkennen und Messen kann.
Wenn das Teil sagt, Netz I.O. dann geht er mit den Protokoll zu seinen
Händler und sagt : "mach ganz das Teil".
Wenn das Teil sagt, Netz = braune Biomasse, dann verhandelt er mit
besagten Elektriker was es kostet das zu reparieren.
Es hat schon sein Grund warum Laien nicht an 230 Volt herum basteln
sollen.
Besonders nicht an > 30 Jahre alten Installationen. Das haben Scheunen
nämlich meist so an sich. Sehr gut zu erkennen für mich halb-Laie, an
den Drehschalter um den Strom einzuschalten.
Schlaumaier schrieb:> Was im Klartext bedeutet er soll> man ein Profi mit Lizenz Genannt Elektrikermeister !! ran lassen.
Das wurde ja nun schon bis zum Erbrechen gesagt. Ich kapiere nur nicht,
warum dann noch endlos fernab vom Thema diskutiert werden muss, wessen
Fahrrad besser den Berg hoch kommt. Kann man da nicht einen neuen Thread
aufmachen statt den Thread vom TO endlos zu verwässern?
Und die Moral von der Geschicht, traue den Aussagen der Hersteller und
Händler nicht!
Sondern vor dem Autokauf bitte man einen Bekannten, Freund oder
Verwande, dass diese doch bitte an der Steckdose ihr Auto versuchen
mögen zu laden.
Die paar verschenkten KW sind gut investiert, wenn man icht zu geizig
ist, um von solchen Überraschungen verschont zu bleiben.
Schlaumaier schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Akkus sind Verschleissteile, egal wo sie drinstecken.>> Schön. Aber wenn das "Verschleißteil" kosten hat, die bei 40-50 % des> Anschaffungspreis eines neuen Fahrzeug liegt dann läuft da irgendwas> falsch.
Nicht einmal für die meisten Fahrzeuge ist diese Aussage für einen
Originalakku richtig, andersrum kann es sogar auf ein Akkuwerkzeug,
Gerät, Handy, etc. locker zutreffen.
> Ralf X. schrieb:>> Die Lizzy C25 soll also mit 1000W etwas schaffen, was ein E-Roller mit>> 3000W nicht packt?>> Anscheinenden JA. Die Lizzy (25 kmh Modell) habe ich schon den Berg> hoch kommen sehen. Immerhin fahren mind. 3 in unsere Gegend herum.
Hohe Quote der Führerscheinlosen?
Ich habe so ein Teil noch nie in Original auf der Strasse gesehen.
Aber mal eine andere Frage dazu.
Die Akkus des "Kabinenroller Lizzy C25" sollen mit 70kg zu Buche
schlagen und Du hast ja mehrfach in anderen Threads angeführt, dass Du
in der Garage keinen Stromanschluss hast und auch nicht legen kannst,
sondern die Akkus zum Laden in Deine Wohnung schleppen müsstest..
Heftig.. *gg
> Aber ich habe noch NIE ein E-Roller in unser Gegend gesehen. Und hier> fahren viele Verbrenner. Wird wohl sein Grund haben. Und kein Händler> hier in der Gegend bietet die an.
Ich hatte mal einen (45er), für einen Spottpreis mit verbrauchtem
(Blei-) Akkus und auch sonst etwas desolaten ustand erstanden.
Mit zwei auch schon älteren Autobatterien in Seitentaschen rauschte der
ohne weitere Massnahmen richtig ab.
Fast schon "leider" bekam ich dann direkt ein Angebot, dass man einfach
nicht auschlagen konnte.
> Ralf X. schrieb:>> Da darfst Du aber auf nichts aus China zurückgreifen..>> Ansonsten würde sich Deine Werkstatt daran dumm und dusselig verdienen,>> da Du ausserhalb der Arduinowelt ja kaum etwas selber machen kannst.>> 1. macht meine Werkstadt alles was sie kann für MICH. Und das super> günstig. Aber der Mann hat Ahnung und hat mir von seinen Erfahrungen mit> 2 Kunden und einen E-Roller erzählt.
Und was hat er Dir erzählt, worin der Kurbelwellenschaden bestand und
wodurch dieser entstanden ist?
Und was hätte er für die Reparatur gekostet?
Dürfte sich doch um einen 139QMB Motor gehandelt haben?
Und auf Erfahrungen von nur 2 Kunden mit einem unbekannten E-Roller
würde ich null geben..
> Wieso soll übrigens eine E-Roller ein Getriebe haben. ??? Er reicht> völlig wenn der Motor die Leistung direkt auf die Strasse bringt.>> https://kito-roller.de/funktion/ <- Zitat : in wesentlicher Vorteil ist> der sehr hohe Wirkungsgrad. Der elektrische Nabenmotor sitzt genau dort,> wo die Kraft auf die Strasse übertragen werden muss, nämlich im> Hinterrad. Damit entsteht nahezu kein Übertragungsverlust, anders als> bei einem Getriebe oder einer Antriebskette.
Du kennst den Zusammenhang von Drehmoment und Strom bei einem E-Motor?
Ohne Getriebe/Variomatic muss die Elektronik und der Motor einen
verdammt hohen Strom bei geringer Spannung am Motor aushalten, um bei
niedrigen Umdrehungen eine hohe mechanische Leistung zu
erzeugen/übertragen zu können.
Also richtig fette und damit teure Teile.
Oder einfach das passende Getriebe/Vario...
Der für eine 45er ausgelegte (preiswerte) Direktantrieb erreicht seine
Nennleistung ggf. erst bei 20km/h, beim Anfahren am Berg verhungert der.
Logisch und nachvollziehbar.
> Ergo braucht man nur den Motor , bzw. der Steuereinheit die> Steuerbefehle zu senden und er gibt Gas. Bei 25 km/h (Tacho) wird dann> einfach der Saft gedrosselt. Weshalb es auch sehr einfach ist die> Drosselung zu entfernen.
Tja, der Schlaumeier.. *gg
Dieter schrieb:> Und die Moral von der Geschicht, traue den Aussagen der Hersteller und> Händler nicht!
Du hast es also nicht verstanden, dass es nicht am Auto, sondern an der
Steckdose liegt... Und es wurde schon soooo oft gesagt...
Ralf X. schrieb:> Und was hätte er für die Reparatur gekostet?
600 Euro.
Was ich für OK halte. Habe mir mal den Aufwand angesehen.
Ist eine SYM mit einer Fichtel+Sachs Motor.
Was den Rest angeht. Ich habe halt das Problem das ich mich auf Aussagen
von so studierten Leuten wie dir verlassen muss.
Die HP da schreibt : KEIN Getriebe, du schreibst die haben eins.
Soll ich jetzt ne Münze werfen. ?"?"
Was den Strom-Anschluss angeht. Ich habe NOCH keinen. Aber einen
Vermieter der mit der Zeit geht. Was heißt, will ich einen bekomme ich
einen.
Hat der Vermieter bei mein Freund mit den Tesla auch gemacht.
pnp schrieb:> Dieter schrieb:>> Und die Moral von der Geschicht, traue den Aussagen der Hersteller und>> Händler nicht!>> Du hast es also nicht verstanden, dass es nicht am Auto, sondern an der> Steckdose liegt... Und es wurde schon soooo oft gesagt...
Soso, an der Steckdose?
Nicht an einer Verteilung, Leitungslänge, Leiterquerschnitt, usw.? :-)
Viel besser ist aber der Vorschlag von Schlaumeier, einen Experten die
Frequenz der dortigen Versorgung prüfen zu lassen.
Übrigens hat der TE nur einmal vor drei Tagen ~2,5h nach dem EP einen
zweiten Kommentar gegeben, die Spiele sind damit schon lange eröffnet.
:-)
Ralf X. schrieb:> Soso, an der Steckdose?
Du meine Güte! Ich wollte damit lediglich sagen, dass es NICHT am Auto
liegt. Der Rest ist wohl schon tausendmal postuliert worden. Soll ich
das auch nochmal wiederholen?
Schlaumaier schrieb:> Was den Rest angeht. Ich habe halt das Problem das ich mich auf Aussagen> von so studierten Leuten wie dir verlassen muss.
Das ist natürlich schlimm. Für Bildung gilt genau wie für Homöopathie -
je weniger man davon genossen hat, desto wirkungsvoller! Aber ich habe
schlechte Neuigkeiten für dich - Elektrofahrzeuge werden größtenteils
von studierten Leuten entwickelt, auf deren Leistung du dich somit
verlassen musst. Immerhin werden sie wahrscheinlich von ungelernten
Arbeitskräften zusammengebaut, die können das dann richten.
Programmierer schrieb:> Elektrofahrzeuge werden größtenteils> von studierten Leuten entwickelt,
Die Leute die den BER geplant, überwacht und die Arbeiten kontrolliert
haben was waren das .
Studierte Leute die nix auf die Reihe bekommen haben
oder
Ungelernte Arbeiter.
Ist aber egal.
Das Ergebnis ist das selbe.
Genau wie bei Corona. Da sagen Leiter der Intensiv-Medizin !!!! (die
eigentlich studiert haben) auch das die Impfung nix taugt.
Lebensweisheit !!! Frag 3 studierte Experten und du hast 9 Meinungen.
Schlaumaier schrieb:> Programmierer schrieb:>> Elektrofahrzeuge werden größtenteils>> von studierten Leuten entwickelt,>> Die Leute die den BER geplant, überwacht und die Arbeiten kontrolliert> haben was waren das .>
Die Leute, die die Titanic gebaut haben, waren auch Fachleute.
Im Gegensatz zur Arche Noah :-)
Schlaumaier schrieb:> Genau wie bei Corona. Da sagen Leiter der Intensiv-Medizin !!!! (die> eigentlich studiert haben) auch das die Impfung nix taugt.
Quelle? Ich finde nur z.B.:
https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/impfen-rettet-leben-und-schuetzt-vor-der-intensivstation/> Wir begrüßen hier jeden Einzelnen, der sich impfen lässt – egal ob erste, zweite
oder Booster-Impfung. Sie retten damit Leben, entlasten unsere Intensivstationen
und tragen zu einem möglichst normalen Alltag für uns alle bei“, sagt Professor
Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. „Und natürlich
profitieren Sie auch ganz persönlich mit Ihrer eigenen Gesundheit: Eine Impfung
schützt davor, als Covid-Patient auf der Intensivstation zu landen, das zeigen
unsere Erfahrungen in der Klinik ganz klar.“
> Lebensweisheit !!! Frag 3 studierte Experten und du hast 9 Meinungen.
Und bei den anderen ist das nicht so? Die überwältigende Mehrheit der
studierten(!) Mediziner ist sich in Sachen Corona und Impfung einig,
während das teilweise unstudierte Pflegepersonal den
Verschwörungstheorien folgt. Rate mal, warum z.B. gerade in München
Impfstoff so knapp ist und man kaum Impftermine bekommt - weil dort so
viele Akademiker wohnen, die sich alle impfen lassen wollen. Ganz im
Gegenteil zu z.B. Duisburg, wo Impfstoff übrig ist.
Schlaumaier schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Und was hätte er für die Reparatur gekostet?> 600 Euro.> Was ich für OK halte. Habe mir mal den Aufwand angesehen.> Ist eine SYM mit einer Fichtel+Sachs Motor.
Ok, aber dann müsste das ein echter Oldtimer gewesen sein, oder?
mE hat SYM bei den 50ern in €-Zeiten nur lizensierte oder unlizensierte
Honda-Nachbaumotoren verbaut.
Dann stimmt Dein Preisvergleich mit den Anschaffungskosten gar nicht
mehr.
> Was den Rest angeht. Ich habe halt das Problem das ich mich auf Aussagen> von so studierten Leuten wie dir verlassen muss.> Die HP da schreibt : KEIN Getriebe, du schreibst die haben eins.> Soll ich jetzt ne Münze werfen. ?"?"
HPs gibt es viele von und zu vielen Herstellern, Importeuren und
Vertrieblern.
Schon beim DAF 66 wurde Werbung gemacht, dass der ohne Getriebe
arbeitet, aber dennoch rückwärts fahren kann.
Und das genauso schnell wie vorwärts.. *hihi
> Was den Strom-Anschluss angeht. Ich habe NOCH keinen. Aber einen> Vermieter der mit der Zeit geht. Was heißt, will ich einen bekomme ich> einen.> Hat der Vermieter bei mein Freund mit den Tesla auch gemacht.
Naja, schön, wenn es jetzt so ist.
In den bisherigen Threads zu dem Thema hattest Du immer anderes
berichtet und die Tragbarkeit der entnehmbaren Akkus in Deine Wohnung
als Grundvoraussetzung genannt.
In der/dem Lizzy C25 sollen übrigens Bleigelakkus verbaut sein.
2,7kWh bei 70kg.
Bei LiIon sind für 2,7kWh locker ~15-17kg hinzubekommen (18650er mit
2,5Ah a'<50g).
pnp schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Soso, an der Steckdose?>> Du meine Güte! Ich wollte damit lediglich sagen, dass es NICHT am Auto> liegt. Der Rest ist wohl schon tausendmal postuliert worden. Soll ich> das auch nochmal wiederholen?
Naja, wenn man sich über andere aufregt, sollte man selber schon besser
sein oder selber zumindest eine kleine Kritik vertragen.
Hättest einfach statt "Versorgung" statt Steckdose geschrieben, hätte
ich nichts gesagt.
Aber solche dummen Fehler sind mir auch immer mal wieder passiert und
dann sollte man das zumindest wegstecken, besser noch zugeben, aber
nicht gegenan blöken.
Du solltest insb. Kritik etwas lockerer sehen.
Ralf X. schrieb:> Ok, aber dann müsste das ein echter Oldtimer gewesen sein, oder?
Nach den gesetzlichen Regelungen nicht. Aber sie ist NAGELNEU lt.
Gutachten 2005 umgebaut worden. Genauer Typ : SYM JET 50.
Hab mal bei Ebay geguckt. Die neue Kurbelwelle liegt irgendwo zwischen
200-250 Euro falls ich Laie die richtige erwischt habe. Und ich hab
YT-Video geschaut. Ich halte 350 Euro für eine Fachwerkstadt bei den
Aufwand für O.K.
Das Problem ist nur, das sie noch andere Kinderkrankheiten hat. z.b. den
E-Anlasser + die Tatsache das die jedes Jahr ne neue Batterie braucht,
damit der E-Anlasser wieder funktioniert.
Die Ständerfeder müsste auch getauscht werden. Lt. Werkstadt besser der
ganze Ständer (nicht der Seitenständer sondern der andere.
Und nicht vergessen. Das ist kein Sonntags-Roller. Das ist eine
Allwetter-Kiste die 3 x im Jahr zum Waschibär kommt.
Fakt ist. Wäre sie ein Pferd würde ich sie erschießen. Aber wie schon
gesagt, wegen Corona gibt es echt nix was offen ist, und mir Spaß macht.
Und eine Maske vor den Mund ist JEDER Spaßkiller bei mir. Ergo bleib ich
zu Hause. Da habe ich Arbeit genug. Und Zeit genug den
Versandunternehmen Arbeit zu besorgen. ;) Oder was meinst du warum ich
Amazon-Prime habe ;)
pnp schrieb:> Du hast es also nicht verstanden, dass es nicht am Auto, sondern an der> Steckdose liegt... Und es wurde schon soooo oft gesagt...
Du hast nicht verstanden, dass es um die Steckdose geht, die der TO
vorher haette testen sollen, bevor er ein EAuto kauft.
Ralf X. schrieb:> Aber solche dummen Fehler sind mir auch immer mal wieder passiert und> dann sollte man das zumindest wegstecken, besser noch zugeben, aber> nicht gegenan blöken.
Dann hättest Du Dich an etwas Anderem aufgegeilt. Du kannst nicht
anders, ich weiß...
Schlaumaier schrieb:> Ich halte 350 Euro für eine Fachwerkstadt bei den> Aufwand für O.K.
Ein Fachwerkstadt wie Quedlinburg oder auch Lüneburg ist damit nicht
ganz bezahlt!
Denk mal Flegel schrieb:> Ein Fachwerkstadt wie Quedlinburg oder auch Lüneburg ist damit nicht> ganz bezahlt!
Naja. Er ist ein Freund aber er muss auch leben. Und 600 Euro halte ich
für den Aufwand inkl. Ersatzteile wie gesagt für fair. Aber er ist auch
fair und hat gesagt ich soll es lassen.
Offiziell nimmer er ca. 80 Euro/Std.
Und wenn das mit den Maske + Impfpass tragen vorbei ist, kaufe ich mir
entweder ein neuen Roller / Lizzy oder was ich für Wahrscheinlicher
halte ein E-Rollstuhl. Mit 85 sollte man keine Roller mehr fahren ;)
Dieter schrieb:> pnp schrieb:>> Du hast es also nicht verstanden, dass es nicht am Auto, sondern an der>> Steckdose liegt... Und es wurde schon soooo oft gesagt...>> Du hast nicht verstanden, dass es um die Steckdose geht, die der TO> vorher haette testen sollen, bevor er ein EAuto kauft.
Daran sind aber die "Hersteller und Händler" (dein Zitat) nicht schuld!
Programmierer schrieb:> Ob man bei dem Gesundheitszustand 85 wird?
Ich habe 3 gute Freunde verloren durch Krankheit die immer angeblich
besser gelebt haben als ich. Und ALLE haben behauptet ich werde keine
40. Ich bin locker über 50% drüber.
Sei also froh das du nicht mein Freund bist ;)
Herrlich, es gibt neue Schuldzuweisungen!
"Man" muss nun die Schukosteckdose testen lassen, bevor man ein E-Auto
kauft. Sonst ist "man" selbst schuld.
Welch Glück, dass ich die Tankstellen für meinen Benziner nicht vorher
prüfen muss. Die funktionieren einfach.
Freitag ist wirklich der schönste Tag in diesem Forum.
Schlaumaier schrieb:> Klor. Solange hält kein mir bekannter Fahrradakku. ;)
Isch abe gar keine Akku. Tatsächlich mache ich die Welt mit einem MAXX
Jinxx 29 unsicher. Da ich zu groß für ein Rad von der Stange bin gibt es
da nicht so viele Alternativen. Nichtsdestotrotz bin ich die Strecke
schon einmal komplett gefahren, aber am Wochenende. Ich hab mit dem Rad
auch schon 3 mal den Stoneman Miriquidi absolviert (je einmal in Gold,
Silber und Bronze) sowie den Stoneman Taurista in Silber. Nächstes Jahr
ist der Arduenna geplant, ebenfalls in Silber und dann fehlen nur noch
2, dann hab ich sie alle. Ich würde also schon behaupten, dass ich mich
etwas mit Mountainbiken auskenne. Wenn der Sattel in den Hintern rutscht
ist er, wie hier bereits geschrieben wurde, zu schmal. Wenn er zu weich
ist kommt man auch nicht sehr weit, da einem dann auch nach ner h der
Arsch brennt. In solch einem Fall würde ich zum Gang zu einem
vernünftigen Fachhändler raten, die Vermessen deinen Sitzknochenabstand
und suchen je nach Nutzerprofil den passenden Sattel aus. Gern auch 2
oder 3 die man mal eine Weile testen kann. Mit dem richtigen Sattel
schafft man dann auch 16h Touren. Aber der kann dann auch 160€ kosten,
oder mehr. Manches 2 Rad hat nicht soviel Restwert.
Schlaumaier schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Ok, aber dann müsste das ein echter Oldtimer gewesen sein, oder?>> Nach den gesetzlichen Regelungen nicht. Aber sie ist NAGELNEU lt.> Gutachten 2005 umgebaut worden. Genauer Typ : SYM JET 50.
Naja, ein VW-Käfer von 1955, der 2020 auf E-Antrieb umgebaut wurde, ist
lt. Papieren dann Bj. 2020.
Keine Ahnung, von was zu was Dein "Käfer"/SYM JET 50 umgebaut wurde.
50er "SYM JET 50" soll es nach kurzer Googlesuche seit 2010 geben, davor
und darüber hinaus als Zweitakter.
Aber lt. Suche alle mit asiatischen Motoren.
F%S Motoren kenne ich überwiegend von 50er Motoren in z.B.
Hercules-Mofas/Kleinkrafträdern bis in die 80er Jahre, später in
Verbrennungsmaschinen wie Kettensägen, Stromerzeugern, Rasenmähern, etc.
> Hab mal bei Ebay geguckt. Die neue Kurbelwelle liegt irgendwo zwischen> 200-250 Euro falls ich Laie die richtige erwischt habe. Und ich hab> YT-Video geschaut. Ich halte 350 Euro für eine Fachwerkstadt bei den> Aufwand für O.K.
Ohne genauen Motortyp lässt sich dazu eh nichts sagen.
Aber viel mehr würde mich das bisher ungenannte Schadensbild
interessieren.
90tkm ist für jede 50er eine erstaunlich hohe Laufleistung.
Aber auch ggf. 6000tkm/a sind mit einem Mofa erstaunlich.. :-)
Egal ob Du nun 60 oder 85 bist..
> Das Problem ist nur, das sie noch andere Kinderkrankheiten hat. z.b. den> E-Anlasser + die Tatsache das die jedes Jahr ne neue Batterie braucht,> damit der E-Anlasser wieder funktioniert.
Egal ob Bj. 2005 oder 1955, das sind keine Kindekrankheiten.
Und Dein Kumpel, Experte, Fachwerkstatt findet da seit Jahren den Fehler
nicht?
> Die Ständerfeder müsste auch getauscht werden. Lt. Werkstadt besser der> ganze Ständer (nicht der Seitenständer sondern der andere.
Ja, das ist der Haupt- oder Mittelständer.
Ohne Beachtung der Wartungspunkte, hier Schmierung der
Ständerachse/Führung, reibt sich da allerhand ab.
Aufgeständert sorgt teilweise nicht mehr für sicheren Stand, im
Fahrzustand bekommt die Feder den Ständer nicht mehr völlig
hochgezogen..
Standardproblem bei schlecht oder nicht gewarteten Rollern, die Feder
muss deswegen aber nicht ausgetauscht werden.
Oft auch ncht der Ständer, sondern (sparsam) nur der lange
Schraubbolzen, u.U. muss man aber sogar am Rahmen eine neue Führung
anschweissen.
Aber nochmals:
An sich alles auf schlechte Wartung zurückzuführen.
> Und nicht vergessen. Das ist kein Sonntags-Roller. Das ist eine> Allwetter-Kiste die 3 x im Jahr zum Waschibär kommt.
Wartungsintervalle sllten dennoch eingehalten und abgearbeitet werden.
> Fakt ist. Wäre sie ein Pferd würde ich sie erschießen. Aber wie schon> gesagt, wegen Corona gibt es echt nix was offen ist, und mir Spaß macht.> Und eine Maske vor den Mund ist JEDER Spaßkiller bei mir. Ergo bleib ich> zu Hause. Da habe ich Arbeit genug. Und Zeit genug den> Versandunternehmen Arbeit zu besorgen. ;) Oder was meinst du warum ich> Amazon-Prime habe ;)
Also fährt/lebt sie derzeit noch? :-)
Hmmm schrieb im Beitrag #6913599:
> Komisch, da habe ich schon anderes erlebt. Geschlossene Tankstellen,> defekte Tanksäulen, defekte POS-Terminals
Na klar...
Christian B. schrieb:> Da ich zu groß für ein Rad von der Stange bin gibt es> da nicht so viele Alternativen. Nichtsdestotrotz bin ich die Strecke> schon einmal komplett gefahren, aber am Wochenende. Ich hab mit dem Rad> auch schon 3 mal den Stoneman Miriquidi absolviert (je einmal in Gold,> Silber und Bronze) sowie den Stoneman Taurista in Silber. Nächstes Jahr> ist der Arduenna geplant, ebenfalls in Silber und dann fehlen nur noch> 2, dann hab ich sie alle.
Früher kauften sich die Wanderer Plaketten, die sie sich auf den
Wanderstock nageln liessen, Tourenfahrer (Rad/Motorrad/Autofahrer)
Plaketten zum dranschrauben oder kleben, heute muss das eher
körperbezogen sein.
Der Trend geht zu Tattoos, wobei dabei ggf. auch die emfpfindlichsten
Teile aufgrund Platzmangel drankommen.
Zertifikat natürlich per App..
Arme Zukunft..
Ralf X. schrieb:> Aber viel mehr würde mich das bisher ungenannte Schadensbild> interessieren.
Zieht nur noch wenn ich nicht drauf sitze. Und macht ein Krach als wenn
da ne Maschinenpistole abgefeuert wird.
Ralf X. schrieb:> Keine Ahnung, von was zu was Dein "Käfer"/SYM JET 50 umgebaut wurde.
Ich meinte die Drosselung. Ich fahre nur 50 km/h Kisten die gedrosselt
werden. Sonst dürfte ich die nicht mal von Händler weg fahren.
Ralf X. schrieb:> im Fahrzustand bekommt die Feder den Ständer nicht mehr völlig> hochgezogen..
Genau da muss ich mit den Fuß nachhelfen. Aber dann bleibt er oben.
Ralf X. schrieb:> Also fährt/lebt sie derzeit noch? :-)
Wenn ich nicht drauf sitze schon. ;)
Ralf X. schrieb:> 90tkm ist für jede 50er eine erstaunlich hohe Laufleistung.> Aber auch ggf. 6000tkm/a sind mit einem Mofa erstaunlich.. :-)
Naja. Ich bin im Schnitt 12.000-13.000c Km/Jahr gefahren. Aber die
letzten Jahre brauchte ich nicht mehr so oft zu Firma. Und die Kiste
musste ca. 130 KG ICH + hin + wieder 20 KG Zuladen den Berg (19 % ca. 2
KM) hoch schaffen.
Ich habe in den letzten 30 Jahren 4 Kisten zu Schrott gefahren. Alle im
Schnitt zwischen 80.000 + 110.000 KM. Danach standen die mehr in der
Werkstadt als in meiner Garage. Was immer ein Grund war die
auszutauschen.
Aber aktuell bin ich halt nicht mehr auf die Kiste angewiesen.
Schlaumaier schrieb:> Und die Kiste> musste ca. 130 KG ICH + hin + wieder 20 KG Zuladen den Berg (19 % ca. 2> KM) hoch schaffen.
Würde eher sagen mit 19 Promille den Nockerberg hoch ...
Programmierer schrieb:> Immerhin hat eine Mehrheit(!) die CDU abgewählt.
Aber einen Verkehrsminister bekommen, der sich als "Anwalt der
Autofahrer" versteht.
DAS hat sich noch nicht mal Scheuer zu sagen getraut.
Wie immer bei Politik: Pest oder Colera
Programmierer schrieb:> Immerhin hat eine Mehrheit(!) die CDU abgewählt.
... ein Teil sicher, weil sie die Nase voll hatten von den bleiernen 16
Jahren mit Merkels Alternativlosigkeiten.
Zum Wahlergebnis der Grünen:
14,8% Saturierte, deren finanzielle Reiseflughöhe es ihnen gestattet,
sorgenfrei grünen Weltverbesserungsträumen nachzuhängen.
Anstelle anderen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben, sollten sie es
selbst vorleben.
Also: mit dem Fahrrad zum Einkaufen, Umzug dto. Mit der Bahn in den
Urlaub, Strom autark nur Wind / Photovoltaik. Kein Auto, auch keins mit
E-Antrieb (Rohstoffe!). Kein Smartfon. Keine Kohle/Öl/Gas/Holzheizung.
Keine Hütte mit Styropordämmung. Vor allem: kein Internet.
Willi schrieb:> Anstelle anderen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben, sollten sie es> selbst vorleben.
Ah, es gibt also genau 2 Möglichkeiten:
- Alles zur grünen Perfektion ausführen, während man natürlich nicht die
grünen wählt um anderen nichts vorzuschreiben, und dann trotz Mangel an
entsprechender Infrastruktur irgendwie schaffen Bahn zu fahren etc.
- So weiter machen wie zuvor, sorgenlos alles an Ressourcen verheizen
was einem vor den Schaufelradbagger läuft
Aber auf gar keinen Fall:
- So gut wie einigermaßen möglich öko Leben, und auch die Grünen wählen,
um auch Probleme anzugehen, die nur auf höherer Ebene gelöst werden
können
Mal darüber nachgedacht, dass z.B. die Auto-Fokussierung der
Konservativ-Liberalen Regierungen auch den ökologisch gesinnten
Vorschriften/Verbote erteilt, indem es eben schlechten ÖPNV gibt, das
Aufstellen von Windrädern verboten wird, die ganze Fläche für den
Autoverkehr statt Radwege blockiert wird sodass man gar nicht sicher
Fahrrad fahren kann?
Echt witzig, wie kreativ ihr Leute seit wenn es darum geht den bösen
Grünen-Wählern zu sagen wie sie zu leben haben, aber selber von
Verbotsparteien faseln und auch keine Ideen haben wie wir das nächste
Jahrhundert wirklich überleben können.
Programmierer schrieb:> und auch keine Ideen haben wie wir das nächste> Jahrhundert wirklich überleben können.
Die gibt es natürlich aber scheitern alle, wenn nicht das Problem der
Überbevölkerung gelöst wird. Mit aktuellen Ideen frisst der Mensch
weiterhin das Futter und den Lebensraum der Tiere und Insekten weg. Wenn
hier sich nichts ändert bleibt das alles nur ein Alibi der Menschheit
und eine Episode eines Pharisäertums.
Programmierer schrieb im Beitrag #6913761:
> Falsch. Das ist Euthanasie-Denkweise. Auch bei der aktuellen Bevölkerung> könnte man nachhaltig leben, aber halt nicht so verschwenderisch-gierig.
Halte ich nicht für machbar. Dafür sind wir jetzt schon viel zu viele.
Aber selbst wenn wir noch nicht zu viele wären, dann sind wir irgendwann
zu viele, denn die Weltbevölkerung wächst ja weiter. Und dann?
> Dazu muss man auch nicht auf Steinzeit-Niveau zurück, ca. Mitte 20.> Jahrhundert reicht.
Auch das ist eine Illusion. In Wohlstand nachhaltig leben können ist
eine Ideologie der gutverdienenden Grünen-Klientel.
Auch daran denken, dass die ganzen nachhaltigen Technologien (Windrad,
Solar usw.) in 20 Jahren Schrott sind und erneuert werden müssen.
Gleiches gilt für Straßen, Tunnel und Brücken. Auch der Fahrweg der Züge
(incl. Gleise, Tunnel und Brücken) verrottet. Ebenso wie Wägen und
Lokomotiven und am Ende auch das glorreiche E-Auto. Zur Erneuerung steht
dann keine Energie mehr aus fossilen Brennstoffen zur Verfügung. Will
man ein Windrad erneuern, muss ein anderes Windrad die Energie zur
Herstellung liefern. Incl. der Stahlschmelze und der Heizung der
Montagehalle. Ob das hinhauen wird? Denn das andere Windrad soll doch
Energie für unser Leben in Wohlstand liefern.
Wir schaffen und hinterlassen eine gewaltige Infrastruktur, die die
nächste Generation nicht instandhalten wird können. Billionen Euro
Schulden gibt es als Sahnehäubchen noch oben drauf.
Heinrich A. schrieb:> Halte ich nicht für machbar. Dafür sind wir jetzt schon viel zu viele.
Das behauptest DU. Andere sehen das anders. Es gibt z.B. genug Nahrung,
sie ist nur schlecht verteilt!
Heinrich A. schrieb:> Auch das ist eine Illusion. In Wohlstand nachhaltig leben können ist> eine Ideologie der gutverdienenden Grünen-Klientel.
Also leben wir einfach so un-nachhaltig wie möglich? Außerdem ist das
wieder eine Behauptung von dir. Wohlstand ist sowieso relativ.
Offensichtlich können wir das aktuelle Pensum an motorisiertem
Individual-Verkehr, Fast Fashion & Co nicht halten. Aber wäre es
wirklich so schlimm, Städte so zu bauen dass man gar nicht erst so viel
Auto fahren muss, oder z.B. Kleidung so herzustellen dass sie viele
Jahre hält? Oder ist das für dich grüne Ideologie?
Heinrich A. schrieb:> Auch daran denken, dass die ganzen nachhaltigen Technologien (Windrad,> Solar usw.) in 20 Jahren Schrott sind und erneuert werden müssen.
Gilt auch für Autos und fossile Kraftwerke.
Heinrich A. schrieb:> Ob das hinhauen wird? Denn das andere Windrad soll doch Energie für> unser Leben in Wohlstand liefern.
Offensichtlich braucht man genug Kapazitäten auch für die Industrie.
Heinrich A. schrieb:> Wir schaffen und hinterlassen eine gewaltige Infrastruktur, die die> nächste Generation nicht instandhalten wird können.
Die Leute, die Worte wie grüne Ideologie benutzen, schert die
nachfolgende Generation doch sonst nicht. Euren Vorstellungen nach
können die gerne absaufen.