Zündkerze testen mit Akku

OP #8024915

Hallo,

Ich versuche einen Aufbau damit ich die Zündkerze auf mit einem Akku testen kann. Der Bohrmaschinenakku hat 14 Volt und war damit perfekt. Leider komme ich nicht zum Ziel.

Minus verbinde ich mit dem Gewinde der Kerze und Plus mit dem schwarzen Flachstecker. Mit einem zweiten Kabel von Minus Kratze ich dann am grünen Flachstecker. Am Foto anbei habe ich das Nachgestellt (nicht wirklich angeschlossen) zur Illustrationen.

Ich habe jetzt einige Varianten probiert wie Lampe dazwischen um die Ampere zu begrenzen, andere Spule, Starthilfekabel für Rückfluss von Gewinde zu Akku aber leider funktioniert es nicht. Was habe ich übersehen? Lg

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was willst Du da testen?

reinige die Zündkerze und gut ist

wenn Du unbedingt was Testen willst, Piezo-Zünder aus Feuerzeug, Gasgrill....

Aber wenn eine Zündkerze auf dem Tisch einen Funken erzeugt heißt das noch lange nicht das auch unter Kompression ein Funke entsteht

Sicher das die Spule mit 12V geht? Heutzutage sind das oft CDI-Zündungen, d.h. da wird ein Elko mit 300V geladen und dann entladen. Dadurch ist die Spule nicht so extrem in der Übersetzung und mittels FET statt Unterbrecher lässt sich der Blitz auch in Intensität und Dauer steuern. Und evtl. sind deine Winzkabel zu dünn, die sind ja im Allgemeinen 99% Plastik und auch noch schlecht gecrimpt.

Heinz R. schrieb:

Aber wenn eine Zündkerze auf dem Tisch einen Funken erzeugt heißt das noch lange nicht das auch unter Kompression ein Funke entsteht

Wenn aber der Messaufbau stimmt und die Kerze versagt schon da ihren Dienst bei 1 bar, kann man sich den Einbau sparen. So ein Test ist also keineswegs sinnlos, sondern in diversen Werkstätten eher Usus.

Nur mit einem Akkulein und ohne C passiert an so einer China-Rennzündspule so gut wie gar nichts, ausser dass ggf. die Primärwickung abfackelt. Irgendwo um 0,3 Ohm und 0,02 mH..

Sorry für den Bilderkopfstand, in meiner Vorschau ist es richtig..

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Ralf X. schrieb:

Jörg R. schrieb:

Kein Problem. Foto ausgedruckt, auf Drehtisch gelegt und 180 Grad gedreht und wieder abfotografiert. Jetzt passt es;-)

Fein gemacht. Etwas zusätzliche Schärfe hattest nicht zur Hand?

Sorry, habs noch etwas nachgearbeitet.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/692895/IMG_3862.jpeg

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: Bearbeitet durch User

Jörg R. schrieb:

Bitteschön;-)

Tatsächlich! Da ist ja wirklich frische Schärfe ins Bild reingekommen!

Bemerkenswert finde ich auch, dass die glänzenden Lichtspiegelungen ebenfalls verschwunden sind. Nur unten links bei den Zahlen 1232 und 1233 sind noch Lichtspiegelungsreste übrig geblieben, das hat die KI wohl versehentlich übersehen.

Aber trotzdem ist das schon eine großartige Leistung, was heute bildbearbeitungstechnisch so möglich ist.

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