LS löst aus wegen schlechter N-Klemmstelle?

OP #8049379

Vor ein paar Wochen habe ich zum ersten Mal ein ganz leichtes, unregelmäßiges Flimmern der Schlafzimmerbeleuchtung bemerkt. Damals habe ich es noch auf das LED-Leuchtmittel, mittlerweile 12 Jahre alt, geschoben. Vor ca. 2 Wochen beobachtete ich selbiges im Bad, mit gänzlich anderem Leuchtmittel. Da hatte ich dann schon die Elektroinstallation im Verdacht, aber leider wieder verdrängt.... Heute nun plötzlich kein Strom mehr in einem Zimmer. Es waren ZWEI Sicherungen ausgelöst, im Bild die Nummer 6 und 7. Der RCD war aber noch drin. Nach Abnehmen der Abdeckung im Unterverteiler bot sich mir das Bild im Anhang. Ich denke die Ursache für das Flimmerlicht ist damit geklärt. Aber warum können dadurch 2 Sicherungen auslösen?

Angehängte Dateien:
OP #8049416

Danke für die Erklärungen! Dann haben die vermutlich heute morgen ausgelöst, als im Bad der Fön (LS#8) an war. Das ist auch der einzige nennenswerte Verbraucher hinter dem RCD, sonst nur LED-Beleuchtung und ein paar Schaltnetzteile von Switch, Repeater und TV. Gleich mal ab zum Baumarkt....

(Firma: Hobbytheoretiker) #8049420

Hans W. schrieb:

Auf jeden Fall würde ich die Anlage sofort außer Betrieb setzen,

Vermutlich wird das nicht gehen, weil der TO dann im Dunkeln sitzt, friert und der Kühlschrank auftaut. Letzteres ist immer eine üble Sauerei. Bis zum Montag wird er auch keinen Handwerker bekommen.

Da kann er nur mit der große Sicherung vor dem FI den Strom wegnehmen, solange er den Kontakt herausschraubt, etwas die Kontaktflächen putzt und wieder festmancht. Bis das repariert ist, keine leistungsstarken Verbraucher mehr anschließen.

Wobei sich das immer so leicht sagt, weil kochen muss er am Wochende auch noch können. Die Prio 1 hat aber in dem Fall die Lebensmittel aus dem Kühlschrank zu verbrauchen.

#8049421

Klaus schrieb:

Dann haben die vermutlich heute morgen ausgelöst, als im Bad der Fön (LS#8) an war. Das ist auch der einzige nennenswerte Verbraucher hinter dem RCD

Es geht nicht um nennenswerte Verbraucher, sondern Überspannung auf den geringer belasteten Phasen. Bei Überspannung lösen die VDR in den betroffenen Geräten aus. Das heißt: sie schließen die Leitung kurz, und das löst dann in der Folge die Sicherungen aus.

: Bearbeitet durch User
OP #8049422

Oh Schwurbel-Dieter, mein Problem ist bereits gelöst. Der FI versorgt nur eins von 3 Stockwerken. Und die "IT-Infrastruktur", auf die ich nicht verzichten möchte, ist bereits per 10m Verlängerungskabel ein Stockwerk tiefer wieder in Betrieb.

Der Obi um die Ecke hat ABB, Hager und Noname-Zeug. Was würdet ihr nehmen?

#8049426

Klaus schrieb:

Der Obi um die Ecke hat ABB, Hager und Noname-Zeug.

ABB oder Hager ist beides ok.

Vor allem aber: die richtigen Aderendhülsen und eine passende Zange um die zu verpressen. Also hier wohl in 4mm² so wie es mir aussieht. Sonst dauert es nicht lange und die Klemmen am neuen FI fangen auch das kokeln an.

: Bearbeitet durch User
OP #8049454

Udo S. schrieb:

Immerhin sollte jetzt klar sein, was du dringend tun solltest: Alle Unterverteiler und den Hauptverteiler auf lose Klemmstellen überprüfen.

Selbstverständlich. Erstaunlich finde ich, dass diese Klemmstelle 12 Jahre ohne Problem funktioniert und dann doch noch ohne äußeren Einfluss so versagt hat.

#8049478

Moin,

Klaus schrieb:

Erstaunlich finde ich, dass diese Klemmstelle 12 Jahre ohne Problem funktioniert und dann doch noch ohne äußeren Einfluss so versagt hat.

Sowas in der Art hatte ich letztes Jahr auch. Beitrag "Schwaechliche Phase bei schwachem Strom" Und "mein" Zaehler/Vorsicherungskasten sieht deutlich aelter aus als deiner. Aber an der Qualitaet vieler Kommentare hier hat sich nix geaendert :-)

Gruss WK

(Firma: Hobbytheoretiker) #8049493

Klaus schrieb:

ist bereits per 10m Verlängerungskabel ein Stockwerk tiefer wieder in Betrieb.

Eben das hast Du nicht geschrieben. Bei vielen wäre das die Versorgung für das gesamte Haus oder Wohnung.

Wenn ein Elektriker einem Nicht-Elektriker (zB Bastler) empfiehlt, Arbeiten an der Hauselektrik selbst zu machen, ist das rechtlich und versicherungstechnisch hochgradig problematisch. Die wichtigste Konsequenz, die sich daraus ergibt, wäre die Haftung des Elektrikers. Da er als Fachmann das „überlegene Wissen“ besitzt, trägt er eine Beratungs- und Verkehrssicherungspflicht. Wenn er einem Dritten eine gefährlichen Handlung epfiehlt und dabei ein Schaden (z. B. ein Kabelbrand oder Personenschaden durch Stromschlag) entsteht, kann er zivilrechtlich auf Schadenersatz oder Schmerzensgeld verklagt werden.

OP #8049548

Hans W. schrieb:

Bei Überspannung lösen die VDR in den betroffenen Geräten aus. Das heißt: sie schließen die Leitung kurz, und das löst dann in der Folge die Sicherungen aus.

Update: So ganz ohne Schaden ging es doch nicht vonstatten. Der Rolladen wollte heute abend nicht mehr. Was in Anbetracht des Homematic Aktors dann auch kein Wunder war - siehe Anhang.

Angehängte Dateien:
OP #8049574

Nach einer IPA-Dusche (und einem IPA für mich) sieht er wieder ganz passabel aus....

Hier ist der Stromlaufplan für den Aktor: https://media.elv.com/file/152291_hmip_broll_km.pdf

Werde ich morgen mal durchmessen, ob außer dem VDR (und vermutlich den Sicherungswiderständen) noch mehr abgeraucht ist. Oder gibt es Gründe, warum man das Ding auf keinen Fall reparieren sollte?

: Bearbeitet durch User
(Firma: Hobbytheoretiker) #8049592

Schauen wir erst mal was die KI dazu sagt:

Durch Ihre Selbstreparatur erlischt in der Regel die gesetzliche Gewährleistung sowie jegliche Herstellergarantie für das gesamte Produkt. Ab diesem Zeitpunkt haften Sie als "Hersteller" des reparierten Produkts für Schäden, die durch einen Fehler nach der Reparatur entstehen.

Nach einer selbst durchgeführten Reparatur an einem Elektrogerät (wie einem Halogen-Netzteil) gilt der Brand rechtlich oft als selbst verschuldet. Die Versicherung kann die Regulierung wegen grob fahrlässigem Handeln oder Verstoßes gegen Sicherheitsvorschriften verweigern.

Ausnahme "Grobe Fahrlässigkeit": Enthält Ihr Vertrag den Passus "Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit", kann die Versicherung zur Zahlung verpflichtet sein. Dieser Einschluss ist jedoch meist erst ab Premium-Tarifen Standard.

Beweislast der Versicherung: Der Versicherer muss Ihnen nachweisen, dass die von Ihnen durchgeführte Reparatur ursächlich für den Brand war. Dies geschieht meist über einen unabhängigen Gutachter (Brandursachenermittler).

#8049644

Naja, der FI muss eh neu und ist mit Abstand das teuerste Teil... die Schiene für 10€ dazu zu nehmen und die drei Litzen raus zu schmeißen kostet 10€ mehr... und es sieht 10x vernünftiger aus.

Wenn man schon dabei muss, kann man es gleich etwas besser machen, als es war - so hat man in Summe viel länger von allem etwas...

Die 10€ wären aus meiner Sicht sehr gut investiert in dem Fall...

Ach ja, dieser "Fehler" passiert sehr wahrscheinlich weil die Schraube nicht richtig angezogen wurde. Meistens weil der falsche Schraubendreher verwendet wurde... wenn es also nicht wieder passiert soll, nimm einen PZ/S:

https://www.amazon.de/VDE-isolierte-Schraubendreher-PlusMinus-Schrauben-Wera-05100021001/dp/B0725BTR76?th=1

und ziehe das richtig ordentlich damit fest...auch die 10€ oder gleich das Big Pack von Wera ist die besten Investition die man machen kann.

Diese Schrauben "richtig" fest zu ziehen, will gelernt sein - ist wirklich so, habe ich schon sehr oft gesehen wie genau das eben nicht vernünftig gemacht wird...

: Bearbeitet durch User
OP #8049677

H. H. schrieb:

Daniel S. schrieb:

Nimm eine durchgehende Phasenschiene und speise am FI von oben ein.

Macht man wenn neu aufgebaut wird. Aber für die kleine Reparatur wäre das völlig übertrieben.

Das war ein Gedanke, der mir gestern auch noch kam. Allerdings habt ihr den viel größeren Pfusch nicht gesehen, die Reihe darunter: Die ist prinzipiell gleich aufgebaut. Von unten kommt die Zuführung über ein 5x10mm² an den RCD, von dort geht es mit den flexiblen Einzeladern mit Adernendhülsen weiter an die Reihe drüber, die im Bild zu sehen ist. Sprich: Im unteren RCD ist je ein massiver Leiter und ein flexibler Leiter mit Aderendhülse gemeinsam IN EINER KLEMMSTELLE im RCD verklemmt.

-> Ich denke der Verteiler bekommt bald mal eine Generalüberholung. Leider ist die Zuführung von unten zu kurz, d.h. die Lösung mit dem Anfahren des RCDs von oben und einer durchgängigen Phasenschiene klappt da nicht. Da braucht's wahrscheinlich einen RCD, der 2 Klemmstellen bietet.

OP #8049727

Klaus schrieb:

Nach einer IPA-Dusche (und einem IPA für mich) sieht er wieder ganz passabel aus....

Hier ist der Stromlaufplan für den Aktor: https://media.elv.com/file/152291_hmip_broll_km.pdf

Werde ich morgen mal durchmessen, ob außer dem VDR (und vermutlich den Sicherungswiderständen) noch mehr abgeraucht ist. Oder gibt es Gründe, warum man das Ding auf keinen Fall reparieren sollte?

Update: Außer VDR1 und SI1 gibt es keine weiteren Schäden, der Aktor funktioniert. Würdet ihr im Zuge der Reparatur C1 auch mit auswechseln?

#8049746

Klaus schrieb:

Würdet ihr im Zuge der Reparatur C1 auch mit auswechseln?

Wenn du magst kannst du ihn auslöten und die Kapazität messen. Denn es ist nicht unwahrscheinlich dass durch die Überspannung ein Teil der Folie innen verbrannt ist und damit die Kapazität jetzt deutlich niedriger ist. Alternativ gleich tauschen.

C2 und C3 würde ich auch tauschen. Auch wenn man denen jetzt noch nichts ansieht, waren sie deutlich über der vorgesehenen Spannung und haben dadurch Lebensdauer eingebüßt. Wenn du das Ding jetzt eh offen hast würde ich die daher mit tauschen.

#8049747

Moin,

Bevor ich da jetzt wie wild anfange, irgendwelche Bauteile, die momentan nicht defekt erscheinen, es aber sein koennten, auszutauschen, wuerde ich mir eher so'n Ding nochmal komplett neu anschaffen und auf Lager legen, dass im Falle eines Falles der Ersatz schon da ist.

Gruss WK

OP #8049783

Dergute W. schrieb:

Moin,

Bevor ich da jetzt wie wild anfange, irgendwelche Bauteile, die momentan nicht defekt erscheinen, es aber sein koennten, auszutauschen, wuerde ich mir eher so'n Ding nochmal komplett neu anschaffen und auf Lager legen, dass im Falle eines Falles der Ersatz schon da ist.

Gruss WK

Der Ersatz ist bereits installiert - der gute alte mechanische Rolladenschalter, der vor dem Homematic-Aktor installiert war.

#8049833

Die üblichen RCDs von ABB haben unten und oben jeweils zwei Kastenklemmen übereinander. Sind auch als Verbindungsklemmen zugelassen und ermöglichen so die Einspeisung mit z.B. 10mm² Massivadern und Weiterverdrahtung mit z.B. 10mm² flexibel.

: Bearbeitet durch User
#8049838

H. H. schrieb:

Poste künftig mittels Abakus.

Der´s zum rechnen da... :-)

Es lässt sich sagen, dass "neu" nicht unbedingt immer besser ist aber auch, dass "alt" nicht immer schlecht war...

Ich wollte zum Beispiel keine Elektronik im Motor, aber dennoch die Motoren mit Tasten fahren lassen. Deswegen habe ich mir ein Trennrelais selbst entwickelt was es erlaubt die Motoren parallel zu schalten und sie im Fahrbetrieb selbst hält bis sie in den eingestellten Anschlag fährt oder man die Gegenrichtung tastet, im Ruhezustand ohne Stromverbrauch...

Gast #8049840

Thomas schrieb:

Die üblichen RCDs von ABB haben unten und oben jeweils zwei Kastenklemmen übereinander. Sind auch als Verbindungsklemmen zugelassen und ermöglichen so die Einspeisung mit z.B. 10mm² Massivadern und Weiterverdrahtung mit z.B. 10mm² flexibel.

ACK.

#8049850

...das ist ja mal wirklich praktisch - verbaue immer Hager - aber damit hat ABB ja mal die Nase vorn...

Obwohl ich eher öfter mal den Fall habe mit flex zu kommen und dann auch mit flex weiter gehen zu wollen...

Sonst ist das Teil:

https://www.elektroshopwagner.de/de/p/306890

auch hilfreich und sehr praktisch...Hager KC325 (ohne N)

oder gleich: KCF668L

https://hager.com/de/loesungen/energieverteilung/technikzentrale/phasenschienen

Angehängte Dateien:
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(Firma: Hobbytheoretiker) #8049893

Daniel S. schrieb:

H. H. schrieb:

Poste künftig mittels Abakus.

Der´s zum rechnen da... :-)

Aber bei multiplizieren und dividieren hatten in Forum schon einige große Schwierigkeiten. Vor allem, wenn nachgerechnet wurde bei regenerativen Themen. :o)

Wenn jedoch auf der anderen Seite mit dem unterbrochenen N-Leiter jedoch nur ein einspeisender Wechselrichter von einer Solaranlage dran gewesen wäre, dann hätte dessen Überwachung den Fehler erkannt, eine Meldung angezeigt und abgeschaltet.

#8049906

Daniel S. schrieb:

Obwohl ich eher öfter mal den Fall habe mit flex zu kommen und dann auch mit flex weiter gehen zu wollen...

Das ist zwar nicht explizit von ABB vorgesehen, aber passt trotzdem. Eine quadratisch gepresste AEH auf 10mm2 passt auch in die untere Kammer. Aber da kommt sicher gleich die Forumspolizei und schimpft ^^

Wenn man es ganz akkurat machen will, kann man einen Stiftkabelschuh aufpressen.

#8050356

H. H. schrieb:

Steht doch im Datenblatt.

Stimmt, steht jetzt z.B. beim C203 dabei. Da hab ich es entweder falsch in Erinnerung gehabt oder sie haben mal was geändert. Ich war vorletztes Jahr beim Aufrüsten für die Wallbox drüber gestolpert, dass man in die untere Kammer keine 10mm2 mit Hülse rein machen soll. Starr oder ohne Hülse ja. Na dann ist ja gut.

Gast #8050372

Le X. schrieb:

Daniel S. schrieb:

...was ist C203?

Ich hab jetzt einfach mal, aufgrund der bekannten Namenskonventionen, ins blaue getippt dass es sich dabei um einen 3-poligen 20A LSS mit C-Charakteristik handelt.

Der hieße bei ABB S203-C20.

Laut google hätte ich wetten sollen ;-)

Verloren...

(Firma: Hobbytheoretiker) #8050376

Das liegt daran, dass einige Warenwirtschaftssysteme zu wenig Stellen haben oder das Sonderzeichen nicht mögen. D.h. ein S203-C20 wird dort zu C203 und S203-B20 zu B203 korrumpiert. Daher bleibt nur übrig die Ausgaben der Suchmaschinen-KI auch bei sowas einfachen nachzuprüfen.

#8050441

SuperDiet kennt sich einfach überall aus, er kann überall mitreden, hat überall erstaunliches Insiderwissen, nichts davon wäre frei erfunden oder gar zusammenphantasiert. Daher hat er sich den Titel SuperDiet redlich verdient. Demnächst darf mit HyperDiet gerechnet werden.

#8053049

Wenn ich mir das Bild da ganz oben ansehe, das billigste Material und dann noch total verquer verbaut und idiotisch verkabelt. Klaus, wo hast du den Eli eigentlich her, war der wohl der Billigste den du kriegen konntest? ;-) Der RCD gehört auf die rechte Seite in der VT, damit links auf dem seinen Ausgängen die Phasenschiene dran kommt, weil der N ja bei dem ganz rechts liegt. So einfache Basics lernt man nicht auf der Meisterschule, dafür aber aber wie man preislich beim EK zum VK kalkuliert. Die eigentliche Ursache für den Vorfall wurde immer noch nicht gefunden, also der Auslöser dazu? Hängt die E-VT vllt. über der Waschmaschine oder Schleuder oder an einer TrockenbauWand?

#8053148

Darum ab und an, alle paar jahre mal den Schaltschrank auf machen und Klemmen nach ziehen (lassen), bei nem Bekannten ging die Bude hoch weil ne Gammelige Klemme nach Jahrzehnten offenbar der Anpressdruck nicht mehr echt war und durch Erhitzen-Abkühlen-Zyklen durch Übergangswiderstand letztlich n Schwelbrand entstand.

#8053224

Weingut P. schrieb:

Darum ab und an, alle paar jahre mal den Schaltschrank auf machen

In den Hallen bei Bosch kam zyklisch ein externer Dienstleister und schaute alle Unterverteilungen per Wärmebildkamera an. Er meinte, Schaltschütze schon vor dem Totalausfall erkennen zu können und hatte auch "Lieblingsprodukte", die häufiger auffällig waren.

#8053232

Manfred P. schrieb:

Weingut P. schrieb:

Darum ab und an, alle paar jahre mal den Schaltschrank auf machen

In den Hallen bei Bosch kam zyklisch ein externer Dienstleister und schaute alle Unterverteilungen per Wärmebildkamera an. Er meinte, Schaltschütze schon vor dem Totalausfall erkennen zu können und hatte auch "Lieblingsprodukte", die häufiger auffällig waren.

Wenn schon einige Zeit genügend Leistung über die Klemme oder Gerät geht, ist das natürlich eine feine Sache, insb. mit aktueller Technik (Auflösung, Farbe, Empfindlichkeit, Handhabung, etc.). Nur sollte man dazu auch die Anlage etwas näher kennen und idR. sind auch mit Wärmebildkamera weitere Prüfungsmethoden erforderlich.

OP #8056000

Update: Der Homematic-Rolladenaktor läuft mit neuem VDR und neuer 5A Sicherung mittlerweile wieder einwandfrei.

Just heute ist dann doch noch ein weiterer Defekt aufgefallen, der höchstwahrscheinlich ebenfalls dieselbe Ursache hatte: Mein Philips-Rasierer hing zwar über Nacht am Ladegerät, wurde aber nicht aufgeladen.

Die Ursache war schnell gefunden, ein Sicherungswiderstand im Netzgerät. Das wird natürlich komplett ersetzt. Momentan lädt der Rasierer am Labornetzgerät...

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