ich nutze einen Leuchtstoffröhrenstarter OSRAM ST111 mit einer 60W Glühlampe 230V AC als kleiner Blinkeffekt für Halloween.
Nun ist die Lampe mehr an als aus während sie blinkt - wie könnte ich das am einfachsten umkehren? Starter ist in einer Abzweigdose mit Fassung untergebracht, alles sehr einfach.
Im Prinzip wäre es ja das Signal parallel zum Starter...
In der An-Zeit muss er abkühlen, in der Auszeit heizt er sich auf.
Er wird zu schnell warm und kühlt zu langsam ab, also: kühle ihn, oder nimm einen anderen.
Oder mach den Zufall anders.
Sowas haben wir vor über 40 Jahren auch gebaut. 60W Glühlampe ist zuviel. Wir haben damals 25 oder 40W genommen, genau weiß ich es nicht mehr. Das passt aber auch zu der Aussage, das das Bimetall im Starter zu schnell warm wird.
Versuche es doch mal mit einer LED-Birne.
Für das unregelmäßige geblinke ist so ein Starter schon eine einfache Lösung, man müsste Ihm das nur "entlocken" und auf eine ganz einfache Triac Schaltung mit Snubber "leiten"...
Hier sind ein paar Schaltungen, vielleicht hilft dir davon etwas weiter:
Ganz unten die letzte Schaltung ist eine Blinkschaltung mit Triac und Diac. Wenige Bauteile, aber die lässt es vermmutlich nicht "wild" blinken...und den Starter dort irgendwie mit einzubauen, wir nicht gehen, da die Leistung / der Strom im Bereich des Gates nicht da ist...
...eigentlich muss man ja nur einen Triac zum unkontrollierten Zünden brinden...
hmm, gerade mal etwas geschaut - bei offenem Gate und einem Glühobst in reihe, würde würde es nur entweder nur einmalig passieren, bei einem hohen du/dt oder wenn man Ihn über seiner Spannung betreibt als Überkopfzünden, das würde dann aber ja die ganze Zeit passieren, also würde die Lampe dauerhaft leuchten, bei offenem Gate...
Die Glimmlampe wird sich ähnlich des DIACs verhalten und relativ gleichäßig zünden.
Witziger nur ist das die Lampe auf Licht reagiert, aber das ist auch recht regelmäßig.
Wer kennt noch diese E14 Flackerlicht Kerzenbirnen?
Mit Neon-Füllung drin. Keine LED-Lampe gemeint.
War in den 80ern recht weit für solche Dinge verbreitet.
Wer kennt noch diese E14 Flackerlicht Kerzenbirnen?
Mit Neon-Füllung drin. Keine LED-Lampe gemeint.
War in den 80ern recht weit für solche Dinge verbreitet.
ich.
Ich habe seit Mitte der 90er solche, sowie später LED Kerzen, nicht mehr für Stimmungsbeleuchtung verwendet. Bei mir kam damals die Feuerwehr vorbei und im Nachgang gab es einen schönen Nachbarschaftsstreit mit einer Frau, die Angst vor Feuer vorgab. Ging aber nur noch um Streit. Ein "Vorschlag zur Güte" von ihr war das komplette Abschalten meiner Wohnung, wenn ich sie verlasse. Dann könne sie wieder ruhig schlafen.
Darauf eingehen ist quatsch, wie will sie das kontrollieren? Der Vorschlag kam dann nochmal über Hausverwaltung und Gericht. Wer und vorallem warum hört man bei so einer Scheisse überhaupt zu und leitet das weiter?
Mit Neon-Füllung drin. Keine LED-Lampe gemeint.
War in den 80ern recht weit für solche Dinge verbreitet.
Gab's auch als Kreuze und später sogar in bunt mit Blumen drin.
Im Grunde einfache Glimmlampen mit besonders geformten Elektroden.
Ich hatte kurz vor Ende der DDR eine E14-Kerzenlampe mit einem Bimetall drin, das den Glühdraht kontaktierte.
Da der sich dabei mitbewegte war ihr aber leider nur ein kurzes Leben beschert.
Eine teure schön regelmäßig blinkende Lampe die im Gegensatz zu den "Feuerglimmlampen" auch richtig Licht gemacht hat, schön mit Lampenlack drauf in Bunt.
Dann päff kaputt.
Schade um's Taschengeld...
Man hat die Neon/Glimmlampe absichtlich schlecht gemacht, so das sie nicht vollständig zündet.
Das Geflackere altert auch.
Der Rest ergibt sich vmtl. aus der Lichtabhängigkeit des Effekts. Ich weiß nicht warum, aber Glimmlampen reagieren auf Umgebungslicht. So gut, das man damit einen Tochterblitz bauen kann.
Auch auf ionisierende Strahlung.
Da gabs irgendwo mal ein Aufbau mit vielen Glimmlampen,
die kurz vor der Zündspannung betrieben wurden.
Und so nach und nach gingen dann welche an.
Bisweilen konnte man regelrechte Spuren erkennen,
wie da wohl einige Teilchen durch den Aufbau geschossen sind.
Auch auf ionisierende Strahlung.
Da gabs irgendwo mal ein Aufbau mit vielen Glimmlampen,
die kurz vor der Zündspannung betrieben wurden.
Durch die Strahlungsendergie werden Elektronen aus der Kathode rausgeschlagen und durch das elektrische Feld (anliegende Spannung beschleunigt). Dadurch zündet die Glimmlampe. Dieser Effekt ist unterschiedlich stark bei verschiedenen Metallen ausgeprägt.
Diesen Fotoeffekt nutzt man auch für Flammwächter, die auf UV-Strahlung an Gasbrennern ansprechen sollen.
Ich hab vor zig Jahren einen Starter
und 'ne 15Watt Backofenbirne in Reihe als Füllung für nen Kürbis genommen.
Das hielt etliche Nächte, aufgeteilt auf diverse Jahre durch.
Ich schrieb EHER dauerhaft.
Das zwinkert nur noch ganz kurz aus.
So kurz dass das dann kaum noch auffällt.
ausserdem nutzt sich der Kontakt bei 60W
oder gar noch mehr nur zu schnell ab.
Muss ich denn noch hier eine Schaltung zusammenlöten.
Mit Glühlampe und Starter?
Fliegend verdrahtet.
Das ist ein ganz alter Hut.
Hatte ich schon vor 45 Jahren mal.
PS.
Auf dem Starter steht auch eine Leistungsangabe in Watt.
Die sollte man ungefähr einhalten.
Der Widerstand der Glühbirne in Reihe bestimmt doch auch die Stärke der Glimmentladung. Schon klar, dass bei geringerem Reihenwiderstand mehr Leistung verglimmt wird, wärmer.
Der Widerstand der Glühbirne in Reihe bestimmt doch auch die Stärke der
Glimmentladung
Nein! Solange der Starter nur glimmt, dessen Bimetallkontakte nicht geschlossen sin, bestimmt allein der Starter die Höhe des fliessenden Stroms. Der Glühfaden der Lampe ist kalt, da das ein ausgesprochener Kaltleiter ist, ist dessen Widerstand gering.
Es gibt Glühlampen mit eingebautem Bimetall. Sowas habe ich zum Beispiel in der batteriebetriebenen Pannenleuchte. Für 235V Lampen in der Art finde ich nichts im Internet.
Beitrag "Blinkende Glühlampe"
Wenn das die grundlegende Idee war, den Starter (wegen der der Bimetallfunktion) zu verwenden.
Im Prinzip wäre es ja das Signal parallel zum Starter...
...
Relaisspule hat nicht genug Leistung für den Starter...das habe ich tatsächlich schon mal selbst ausprobiert vor Ewigkeiten...
Man müsste das Relais parallel zum Obst schalten, aber dann hat man eine "falsch" blinkende Lampe da wo der Starter sitzt
Und die Frage ist ja auch, wie lang und gut das Relais das mitmacht...
Am besten wäre ein SSR und eine wackelige Treiberstufe mit offenem Eingang... oder einen kleinen Transistor so beschalten das er gern kippelt und daran ein SSR anschließen...
Am besten wäre ein SSR und eine wackelige Treiberstufe mit offenem
Eingang... oder einen kleinen Transistor so beschalten das er gern
kippelt und daran ein SSR anschließen...