Auch bei mir gibt es ein sehr günstiges käufliches Led-Licht am Fahrrad, es ist zu schwach für den Stadtverkehr, aber auf Landwirtschaftswegen reicht es ja dann. Allerdings ist das Leuchtfeld klein wie ein Handtuch und deutlich viel heller als die umgebende dunkle Nacht, der Kontrast ist einfach zu stark, es blendet und man sieht eigentlich noch weniger vom Dunklen. Schlecht.
Nun gab es im Mikroskopieforum einen Thread zu Mattscheiben-Einlegegläsern, die verwendet man um gegebenenfalls das inhomogene Licht einer Glühwendel gleich verteilt aussehen zu lassen. Dabei will man aber nicht zu viel Licht verlieren,verschlucken. Man will auch nicht, dass das Licht zu weit zu allen Seiten verteilt wird, man will also kleine Strahlaufweitung, das ergäbe Streulicht im Tubus und mindert den Bildkontrast.
Wie es sich herausstellt, entsteht eine Mikrolinsenoberfläche beim Glasätzen, das habe ich selbst schon an Linsen aus dem inneren eines Objektives gesehen, wo ich etwas Baumarktübliche Salzsäure eingenapft hatte. Das Glas minderer hydrolytischer Klasse löste sich an, Bleiglas vielleicht. Naja, das wäre wohl die richtige Oberfläche. Der link zum Mikroskopieforum : https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=52583.0
Es geht also um möglichst wenig Lichtverlust, aber auch manch andere mattrauhe durchsichtige Folie führt zu einer Strahlaufweitung, gleichmässigeren Ausleuchtung, wenn man sie (auch nur teilweise) vor den Fahrradscheinwerfer hält, davor befestigt.
Lottoschein-etui, Frog-tape, manche Zerstreufolie aus Bildschirmen, Käsescheiben-zwischenfolie, gekämmte Vaseline zur Probe, you name it. Nur mal so als Hinweis, life hack, wenn man so will. Es blendet übrigens mehr.
der im Straßenverkehr noch dazu grob fahrlässig ist.
Und im Straßenverkehr auch unzulässig, und die Straßenzulassuung ist durch einen Umbau erloschen. Sieht das ein Polizist, der sich mit Beleuchtung und der StVZO sehr gut auskennt, ist die Beleuchtung ganz schnell weg.
Und vielleicht zu Blendwirkung. Lass diesen Pseudo-Wissentschaftlichen Unsinn von der Straße, und kauf Dir einen vernünftigen (zugelassenen) Scheinwerfer. Solche gibt es auch mit 300 Lux. Da hast Du dann Fern- und Abblendlicht.
... viel zu einfach wäre auch, die jetzige Lampe beim Modell zu nennen. Könnte ja sein, jemand hat Ahnung und verrät ihm eine anderes Modell, welches besser funktioniert. Vielleicht kostet das dann ja auch sogar noch weniger als 10 Euro -
wie bei mir - der genau die selben Probleme mit 8.99 gelöst hat.
Und im Straßenverkehr auch unzulässig, und die Straßenzulassuung ist
durch einen Umbau erloschen.
Welche Straßenzulassung? Hast Du etwa auch straßenzugelassene Pedale am Rad?
Sieht das ein Polizist, der sich mit Beleuchtung und der StVZO sehr gut auskennt, > ist die Beleuchtung ganz schnell weg.
Und dann kommt der Staatsanwalt....🤣
Nee mein lieber. Wenn Du nicht gerade der Ultrablender bist sind die Froh wenn man überhaupt ein brauchbares Licht am Rad hat!
Ich bin viele Jahre mit dem Rad zur Arbeit gefahren. 365Tage im Jahr und bei jedem Wetter. Durch Nachtschicht bin ich immer gegen den Berufsverkehr unterwegs gewesen. Da habe ich ganz schnell aufgerüstet. Erst ein stärkeres Birnchen in der Akkuleuchte. Dann wurde ein 20W MR16 Halogenstrahler in der Gardena Gartenspritze auf den Lenker geschnallt. Als Blendschutz gab es eine aufgestülpte, per Heißluft zurechtgeformte Shampooflasche. Als Stromversorgung diente ein selbstgebauter 4S4P LiIon Akku mit etwa 8Ah. Von dem habe ich umgerüstet auf eine 10W Brightstar Xenonlampe.
Zuletzt war es dann eine abgesägte LED-Taschenlampe mit 6x 3W LEDs. Die war, wegen der teils entgegenkommenden Radfahrer so umgestrickt, dass ich die unteren LEDs ausschalten konnte um die Blendwirkung zu eliminieren. Die oberen 3 LEDs waren nachc oben hin abgedeckt so dass die entgegenkommenden Radfahrer ab ca 15m Entfernung nicht mehr geblendet wurden.
Welche Straßenzulassung? Hast Du etwa auch straßenzugelassene Pedale am
Rad?
An den Pedalen sind üblicherweise Reflektoren, Reflektoren gehören laut StVZO zur Lichtanlage und brauchen daher eine Typenzulassung und haben dann ein Prüfzeichen.
Dann wurde ein 20W MR16 Halogenstrahler in der Gardena Gartenspritze auf
den Lenker geschnallt. Als Blendschutz gab es eine aufgestülpte, per
Heißluft zurechtgeformte Shampooflasche.
Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten...
Viele Fahrräder haben in D gar keine Strassenzulassung, gelten nur als Sportgerät und dürfen, theoretisch, nur auf nicht Öffentlichem Grund benutzt werden.
Wenn ein Rad für den Strassenverkehr zugelassen ist, dann ist daran jedes einzelne Teil im Lauf der Entwicklung abgenommen worden.
Später kann dann das Rad x-fach verkauft werden, alles "zugelassen".
Wenn ein Rad für den Strassenverkehr zugelassen ist, dann ist daran
jedes einzelne Teil im Lauf der Entwicklung abgenommen worden.
Ich brauch also ein Mustergutachten für die Klingel und eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für den Griffgummi? Der Gepäckträger braucht was? Die Reifen werden auf dem Hockenheimring getestet, dann bekommen sie eine Freigabe für das aktuelle Cube Gravelbike.
Nein, das braucht der, der das Rad baut und in Handel bringt. Du kaufst ein zugelassenes Rad in dem Fall, wo kein Teil beanstanded werden kann - sofern du keines der meisten Baumarkt/Supermarkt/Müll-Räder kaufst.
Nein, das braucht der, der das Rad baut und in Handel bringt.
Wie machen das dann die Rahmenbauer? 5 Stück bauen, 4 Stück auf den Dauerprüfstand oder ein Seitenaufprall und das, das übrigbleibt an den einen Kunden verkaufen?
Beispiel Sattelstütze: Die kann (und sollte) man als Hersteller prüfen lassen. Das betrifft aber nur die Produkthaftungsversicherung. Den Wisch vom Prüfinstitut bekommt sonst keiner.
Wenn ein Rad für den Strassenverkehr zugelassen ist, dann ist daran
jedes einzelne Teil im Lauf der Entwicklung abgenommen worden.
Bitte nicht so einen Blödsinn schreiben. Die Lichtanlage muss eine Typenzulassung haben, alle anderen Teile nicht. Entsprechende Fähigkeiten vorausgesetzt dürfte ich mir eine Kette aus dem Vollen fräsen, den Rahmen selber bauen, selbst die Bremsen dürfte ich selbst bauen. Es müssten nur zwei voneinander unabhängige Bremssysteme sein. Das so entstandene Fahrrad wäre zulässig im Verkehr zu benutzen.
Fahrräder brauchen keine Zulassung und jeder darf sein eigenes ohne eine Zulassung bauen. Lediglich Beleuchtung (incl. Reflektoren) und Bremsen müssen den Vorschriften entsprechen.
Wie machen das dann die Rahmenbauer? 5 Stück bauen, 4 Stück auf den
Dauerprüfstand oder ein Seitenaufprall und das, das übrigbleibt an den
einen Kunden verkaufen?
Nochmal: man kann sich auch extra dumm anstellen.
1 bauen, prüfen, den rest zum Verkauf genauso bauen, freuen.
Fahrräder brauchen keine Zulassung und jeder darf sein eigenes
ohne eine Zulassung bauen. Lediglich Beleuchtung (incl. Reflektoren) und
Bremsen müssen den Vorschriften entsprechen.
Und bei den Bremsen gibts noch nichtmal eine Typprüfung, sie müssen nur "gut wirken".
Nochmal: man kann sich auch extra dumm anstellen.
1 bauen, prüfen, den rest zum Verkauf genauso bauen, freuen.
Ich meine Rahmenbauer die Individuell einen einzigen Rahmen für genau einen Kunden herstellen. Hat nichts mit Sportgerät zu tun. Es ist das Lastenrad für Ulla Kowotschky in Berlin.
Wie man nur so einen Unsinn wie du behaupten kann, ist mir absolut schleierhaft.
Und bei den Bremsen gibts noch nichtmal eine Typprüfung, sie müssen nur
"gut wirken".
Ja genau! 😂 Das steht tatsächlich so dort.
Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die Beleuchtung eine Zulassung haben muss.
Die Refektoren für die Pedale hatten keine Nummer und wenn man sich die verschiedenen Formen der Speichenreflektoren ansieht, auch alle ohne Nummer die ich so gesehen hatte, glaube ich, dass das mit der Nummer wohl auch kein Muss ist.
Aber das weiß ich natürlich nicht.
Ich hatte vor Jahren ein Klapprad aus China importiert, weil es bei uns keine Klappräder gab und für den Umbau auf StVZO musste ich mich damit beschäftigen.
Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die Beleuchtung eine Zulassung
haben muss.
Ich schon. Sie muss. Ist auch zur eigenen Sicherheit durchaus sinnvoll. Beleuchtung im Sinne von Scheinwerfer und Rücklicht.
Wegen der fehlenden Pedalreflektoren an meinem Rad hat sich noch nie jemand beklagt. Die Pedale die ich will, haben keine. Mein Rücklicht ist mehr als deutlich sichtbar.
Speichenreflektoren brauchts nicht, viele Reifen haben einen Reflektor und die sind sichtbar und genügen den Vorschriften. Mein Scheinwerfer ist auch von der Seite sichtbar.
Mein Laufradsatz für den Winter hat aber auch zusätzlich Speichenreflektoren (die Stäbchen zum Aufschieben).
Die Polizei ist glücklich wenn du überhaupt irgendwas reflektierendes oder leuchtendes Gelumpe am normalen Rad hast. E-Zulassung gilt nur für Kraftfahrzeuge dazu zählen z.B. S-Pedelecs / E-Roller, aber nicht die langsamen E-Bikes oder BioBikes.
Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die Beleuchtung eine Zulassung
haben muss
Das hatten wir doch schon. Beleuchtungs- und Signaleinrichtungen benötigen eine KBA-Zulassung, bei Fahrtrichtungsanzeigern (Siganleinrichtung) dürfen es auch die E-Zeichen nach UNECE Regelung Nr. 50 sein.
Wenn ein Rad für den Strassenverkehr zugelassen ist, dann ist daran
jedes einzelne Teil im Lauf der Entwicklung abgenommen worden.
Es gibt keine Zulassung für den "Strassen[sic!]"verkehr.
Was verleitet Dich zu der interessanten Idee, es könnte anders sein?
Es gibt eine Handvoll von Vorschriften, wie das Fahrrad ausgestattet zu sein hat, und daß zur Beleuchtungsanlage gehörende Teile zugelassen und mit Prüfsiegel ("Schlange") versehen sein müssen, aber eine "Zulassung" für das Fahrrad an sich? Nee.
Oder ist der Helvetizismus ein Anzeichen dafür, daß Du aus der Schweiz kommst? Wie es da aussieht, weiß ich nicht.
Die Polizei ist glücklich wenn du überhaupt irgendwas reflektierendes
oder leuchtendes Gelumpe am normalen Rad hast
Das kann man so stehen lassen. Bis es mal blöd läuft.
Die K-Nummer fürs Licht ist und bleibt aber Vorschrift. Die wurde bei mir auch schon mal kontrolliert, als unterwegs mein Rücklicht ausgefallen ist (Draht rausgefallen) und mich die Polizei (zu Recht und sinnvoll) aufgehalten hat. Sie haben mir dann auch freundlich geholfen den wieder reinzubekommen.
Die Polizei ist glücklich wenn du überhaupt irgendwas reflektierendes
oder leuchtendes
Aber wenn etwas passiert, könnte die Versicherung die Leistung verweigern, wenn es auf mangelhafte Beleuchtung zurückzuführen ist. Ob sie damit auch vor Gericht durchkommen würde, steht auf einem anderen Blatt.
Und bei den Bremsen gibts noch nichtmal eine Typprüfung, sie müssen nur
"gut wirken".
Da war die DDR vor 40 Jahren schon weiter und hatte (sehr moderate) zu erreichende Mindestverzögerungen in die StVZO geschrieben.
Die bundesdeutsche StVZO ist in diesem Punkt eher ein Witz.
"(2) Als ausreichende Bremse gilt jede am Fahrzeug fest angebrachte Einrichtung, welche die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu vermindern und das Fahrzeug festzustellen vermag."
Jo, ich habe dann mal genau nachgeguckt, ich habe ein Filmer Fahrradlicht 40024 : https://www.filmer.de/LED-Frontlicht-80-LUX-m.-Stand-und-Tagfahrlicht/40024 . natürlich vollverbastelt, alles was Schalter war, ist fest verlötet, Hauptsache: Störungmöglichkeiten eliminieren ! Das Ding soll leuchten, komme was da wolle, Kabel angelötet, und dann zugeklebt, wasserdicht. Konnte man natürlich nicht aufschrauben, weil verklebt. Z. K.
"(2) Als ausreichende Bremse gilt jede am Fahrzeug fest angebrachte
Einrichtung, welche die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu vermindern und
das Fahrzeug festzustellen vermag."
"(2) Als ausreichende Bremse gilt jede am Fahrzeug fest angebrachte
Einrichtung, welche die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu vermindern und
das Fahrzeug festzustellen vermag."
Anker!
Ist der "fest am Fahrzeug angebracht"? Ob ein Bremsfallschirm zählt? :-)
"(2) Als ausreichende Bremse gilt jede am Fahrzeug fest angebrachte
Einrichtung, welche die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu vermindern und
das Fahrzeug festzustellen vermag."
Wegen der fehlenden Pedalreflektoren an meinem Rad hat sich noch nie
jemand beklagt. Die Pedale die ich will, haben keine.
Das haben die Schergen von unserem Werkschutz aber anders gesehen. Mein Rennrad brauchte keine, aber das als Winterrad genutzte Mountainbike schon. Die wollten auch mal meine scheinbar nicht vorhandenen Speichenreflektoren bemängeln. Dabei war "lediglich" der Reflektorring am Mantel total verdreckt. Winterwetter und Streusalzdreck halt. Bei der Beleuchtung waren se dagegen tolerant wenn eine vorhanden war. Aber der bescheuerte Frontreflektor war eigentlich auch ein Muss jedoch haben die das Fehlen bei meinem Rad, vermutlich angesichts der sonstigen Beleuchtung, immer übersehen.
Der Kollege der im Sommer mal mit seinem sündhaft teuren MTB gekommen ist bekam dafür gleich beim ersten Mal ein "Knöllchen" vom Werkschutz(Meldung an den Abteilungsleiter) weil an den Sportpedalen keine Reflektoren dran waren. 🤣
Was geht es den Werkschutz an, in welchem Zustand ein Fahrrad ist? Kleine Blockwarte bzw. Abschnittsbevollmächtigte, nach dem Motto: "Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine Uniform!"
Was geht es den Werkschutz an, in welchem Zustand ein Fahrrad ist?
Der repräsentiert die Firma bzw den Hausherrn.
Wenn durch die Werkleitung die Vorgabe, auch aufgrund BG-Vorschriften, ist dass nur verkehrssichere Fahrzeuge aufs Werksgelände zu kommen haben sind die Schergen vom Werkschutz die die das beim Betreten/Einfahren des Werkes Umsetzen müssen.
Wenn das Leuchtfeld klein wie ein Handtuch ist, dann ist so ein Baumarktscheinwerfer sicherlich zu niedrig eingestellt. Wenn der weiter nach vorne leuchtet, weitet sich das Leuchtfeld automalisch auf und die beleuchtete Fläche ist nicht mehr so hell.
Weiss denn Keiner, wie man einen Strahl breiter macht ?
Hast Du die Frontgläser Deines (40024) und meines Scheinwerfers (40028) verglichen? Da findest Du den Unterschied.
Nachträglich für die paar Euros herumzuschrauben, lohnt doch wirklich nicht.
Ich kann nicht nachvollziehen, warum Dein Licht bei Stadtverkehr zu schwach sein soll. Mein Licht ist erheblich heller als der vorherige Scheiwerfer mit Halogenlampe. Gerade in der Stadt ist die Radbeleuchtung eher dafür wichtig, selber gesehen zu werden.
Inzwischen sind an Fahrrädern zwei Frontscheinwerfer erlaubt.
Bei erwartbarer Dunkelheit bei meinen Fahrten, habe ich zusätzlich zum festinstallierten Scheinwerfer oberhalb vom Schutzblech noch einen mit Akku fürn Lenker dabei, den ich auch während der Fahrt ausrichten kann.
@ Carypt:
Die Lux-Angabe ist heutzutage ein typisches Werbeargument, je nach IQ des Kundenkreises.
Billigst lassen sich hohe Werte einfach durch enge Strahlbündelung erzielen.
Jede von Dir machbare Bastel-Aufweitung verschlechtert nicht nur den Luxwert, sondern raubt auch Lumen.
Was aber schlimmer ist: Es wird Dich auch zu einem dieser verbreiten Dauerblender machen.
Nicht für Schorsch M., aber andere, die es auch nicht wissen:
Die Gesamtlichtleistung eines Leuchtmittels mit z.B. 100 lm mittels Scheinwerfer auf 1 m² konzentriert, ergibt dort eine Beleuchtungsstärke von 100 lx.
Ändert sich der Abstrahlwinkel oder die Entfernung, ändert sich also auch die Beleuchtungsstärke.
Gibt der Hersteller Abstrahlwinkel und Entfernung für die Messung nicht an, ist die Lux-Angabe etwas zum Popoabwischen.
Oder vereinfacht gesagt, Lumen ist der Lichtstrom, also alles was die Lampe abstrahlt, und Lux ist die Lichstromdichte, also wieviel Lumen auf einer Fläche (genauer Raumwinkel) landen.
Ich meine, es sind Lumen/Steradiant und nicht m^2, aber das ist fürs Grundprinzip auch egal.
Und somit kann man den 100Lumen-Strahler durch Bündelung eben doch auf (nahezu) beliebig hohe Lux fokusieren, bzw durch aufweiten auf minimal 100lm/vollraum streuen. Und Ralfs Aussage somit richtig.
Meine Ki Recherche, führte mich über Zylinderlinsen, Halbzylinder, Powell-linsen in Markierunglinienlasern, dann also auch zu den Wulstrillen in manchen Scheinwerferfrontgläsern, also auch nicht wirklich praktisch weiter. Wenn ich einen Taschenlampenstrahl durch eine zylindrische flasche schicke kriege ich je nach Entfernung mal eine horizontale oder auch vertikale Linienprojektionsaufweitung, was mich schon etwas irritiert hat, wo ich ja eigentlich nur eine horizontale Aufweitung (blendfrei) anstrebe.
Die Ki hat mich dann noch auf "asymmetrische Diffusor-Folien (oft als LSD - Light Shaping Diffusers oder elliptische Diffusorfolie bezeichnet)" verwiesen. (elliptische Diffusorfolie (60°x10°)) Die Diffusorfolie gibt es scheinbar auch für Bühnenbeleuchtung (zb. thomann). Die würde wohl nicht vertikal blenden, so etwas ähnliches befindet sich zweimal, gekreuzt in LCD-Bildschirmen, diese lässt aber kaum Licht in der Ursprungsrichtung durch, eher zwei getrennte Strahlen danach, eine fein geriffelte tranparente Folie, unbrauchbar.
Bräuchte ich also eine (stigmatische) Zerstreuungs-stabform-fresnel-linsen-folie, die auch noch mit dem Bündelungsspiegelsystem der Fahrradleuchte kooperiert, ja sicher, das wird funktionieren, aber es nicht so einfach zu beschaffen, danke trotzdem.
ich erwägte dann noch einen vertikalen Anschliff des Frontscheinwerfersplexieglases (wohl Polycarbonat) und wollte den dann mit Aceton etc glätten, das wäre aber das schlechteste Mittel, Blindwerden Brüchigwerden als Folge. Stattdessen könnte man allerdings mit Politur (Zahnpasta, Küchenspülenglanz) wohl Minizylinderlinsen erzeugen. Weiter wissen wir nicht.
Nett die Ki, obwohl gestern wurde sie etwas harsch und zickig, wollte nicht mehr weiter mit mir reden. Es ging da um, warum man bei Dateinamen die Leerzeichen und Bindestriche mit Unterstrichen ersetzen,machen muss, um eine alphanumerische Sortierung beizubehalten. Es läge wohl daran, dass die Programmierer damals keine Lust hatten anstatt der Leerzeichen Unterstriche zu benutzen, weshalb ich heute anders in Dateinamen schreiben muss. Sie, die Ki, hält wohl zu den Programmierern und behandelte mich wie einen uneinsichtigen Meckerfritzen, impfgegner, wollte sich die Diskussion mit mir ersparen, das Thema wechseln.
Nun weiss ich, dass Windows seit XP eine Wörterbuchsortierung pflegt und manche Dateinamen als Wörter behandelt und andere alphanumerisch als Ziffernfolgen, weshalb meine Podcastsammlung etwas durcheinander ist, weil sie das Benennungssystem geändert haben.
Ich meine, es sind Lumen/Steradiant und nicht m^2,
Wenn Du die Beleuchtungsstärke an jedem Punkt einer idealen Hohlkugel aus einer Lichtquelle im Mittelpunkt erklären möchtest, gerne.
In dem Kontext des Fahrradscheinwerfers so uninteressant, wie der Schiess einer Fliege, die geweckt wurde.
Der Steradiant ist eine abgeleitete Grösse/Einheit.
Warum sollte jemand die verwenden, wenn es mit der SI-Einheit m² dem Teil der Menschheit, den es (noch) interessiert, doch bedeutend leichter zugänglich ist?
Oder geht es nur ums oberschlaue Geschwätz?
Lux (lx) ist eine SI-Einheit, definiert mit lm/m².
Wenn man scaliert, ist der gemessene Wert ggf. unterschiedlich bei pro Messpunkt unterschiedlicher Entfernung.
Aber an sich ist jedem klar, dass die Helligkeit (Beleuchtungsstärke) einer Fläche mit der Entfernung abnimmt.
Schlaue wissen sogar, dass das quadratisch abnimmt.
:-)
Wenn Du die Beleuchtungsstärke an jedem Punkt einer idealen Hohlkugel
aus einer Lichtquelle im Mittelpunkt erklären möchtest, gerne.
Eben darum geht es bei Beleuchtungsstärke, denn eine plane Fläche wird eben nicht gleichmäßig stark beleuchtet, da jeder Punkt der Fläche weiter von der Lichtquelle entfernt ist als der Mittelpunkt der Fläche, bzw dem Punkt der Fläche, der eben am nächsten dran ist.
Es ist ewig her dass ich mich mit Licht beschäftigte, daher bin ich mir wie gesagt auch nicht mehr 100%ig sicher ob das Lumen nun über die Fläche oder den Raumwinkel definiert ist, aus Gründen der Gleichmäßigkeit sollte es allerdings der Raumwinkel sein.
Schlaue wissen sogar, dass das quadratisch abnimmt.
:-)
Und ganz Schlaue, die auch ein wenig Präzision mögen, gehen sogar so weit zu behaupten, dass es nicht einfach so nach Jux und Dollerei quadratisch abnimmt, sondern bezüglich der Entfernung quadratisch abnimmt.:D
der im Straßenverkehr noch dazu grob fahrlässig ist.
Und im Straßenverkehr auch unzulässig, und die Straßenzulassuung ist
durch einen Umbau erloschen. Sieht das ein Polizist, der sich mit
Beleuchtung und der StVZO sehr gut auskennt, ist die Beleuchtung ganz
schnell weg.
Carypt C. schrieb:
führt zu einer Strahlaufweitung
Hast du das schon mal beobachten können, dass Radler auf technische 'Zulassung' kontrolliert wurden? Naja...
Und vielleicht zu Blendwirkung. Lass diesen Pseudo-Wissentschaftlichen
Unsinn von der Straße, und kauf Dir einen vernünftigen (zugelassenen)
Scheinwerfer. Solche gibt es auch mit 300 Lux. Da hast Du dann Fern- und
Abblendlicht.
Das mit der Blendwirkung ist wohl so ein 'Sport' vieler Radler. Den Lichtkegel so hoch wie möglich einstellen, obwohl man dadurch selbst nichts sieht. Hauptsache der Gegenverkehr oder diese Fußgänger bekommen ausreichend Gegenlicht! ;-((
Hauptsache der Gegenverkehr oder diese Fußgänger bekommen ausreichend
Gegenlicht!
Seit einiger Zeit ist jede beliebige Gruppierung in so einer Art Opferhaltung und beklagt unzureichende "Sichtbarkeit". Und Rad:fahr:en:de müssen deswegen alle anderen blenden, nur dar man das nicht so nennen.
Ein Extremfall, den ich mal gesehen hatte, beleuchtete Hauswände auf der Höhe des zweiten und dritten Stocks.
Als Fußgänger darüber nachzudenken, eine Taschenlampe mitzuführen und damit entgegenkommende besonders übel blendende Rad:fahr:en:de anzuleuchten, ist natürlich total und vollkommen verwerflich.
Und als Gegenargument werden dann "die Autofahrer" herbeigezerrt, die ja noch viel schlimmer herumblenden würden.
Bei Autos kontrolliert wenigstens der TÜV alle zwei Jahre, wie die Scheinwerfer eingestellt sind (Ich hab sogar schon erlebt, daß die TÜV-Prüferin einen Schraubenzieher zückte und meine Nebelscheinwerfer richtig einstellte, das kann also über ein reines Prüfen durchaus hinausgehen).
Es ist schon eine optische Meisterleistung den Lichtstrahl kein bisschen nach oben Strahlen zu lassen. Mittlerweile können einige sehr wenige Autos dies präzise, bravo, wegen der Nacht kann ich die Fabrikate nicht erkennen, sehen teuer aus. Das Gros der Autos können es nicht und blenden. ich weiss auch nicht, wieso es überhaupt noch das unbegrenzte Fernlicht gibt und wieso man es einer Automatik überlässt ein- oder auszuschalten. Das ist alles schon mal gesagt worden. Ebenso das Verhalten der Radfahrer bzw der Fahrradausrüster, mit blendenden Leuchten, ja.
Wenn ich wirklich Nachts fahren will, brauche ich eine Schirmmütze um das Blenden der Autos wie auch der Radler zu verdecken, um eventuelle Fussgänger nicht über den Haufen zu fahren, erkennen zu können, ich hasse Basecaps. Oder ständig die Hand vor Augen.
Fakt ist, ich habe eine nicht blendende Leuchte, die mir den Weg nicht richtig ausleuchtet und mich dazu noch blendet. Also, ich will nicht Blenden, aber ich und auch meine Eltern wollen, Kinder, alle, die mit diesen (günstigen) vorgeschriebenen Leuchten konfrontiert sind, Jeder in deinem Umfeld, will etwas sehen können. Radfahren sollte kein Unfallrisiko darstellen, bloss weil man schlecht sieht.
ich will den Strahl zur Breite aufweiten, etwas mehr Umgebung vor den Füssen sehen, die Strassenoberfläche nach Hindernissen kontrollieren können, bei meist geringer Geschwindigkeit. Den Tunnelblick brauche ich nicht, ich habe keinen Schutz einer Fahrgastzelle, noch 4 Räder denen ein Schlagloch nichts ausmacht.
Es muss ja auch nicht immer alles heller werden, das Auge ist ja adaptiv, aber da draussen ist Krieg der Strahlen, der Blender. Lichtverschmutzung, naja, früher war das Licht auch meist zu dunkel, aber doch bitte auf dem Grundstück bleiben.
Man könnte einwenden, es würde die Kinder und Tiere blenden, wenn der Lichtstrahl aufgeweitet wäre; besser man sieht sie überhaupt erstmal.
Ein bisschen Licht nach oben hilft bei der Erkennung von in den Weg hineinragenden Ästen. doch doch
Fakt ist, ich habe eine nicht blendende Leuchte, die mir den Weg nicht
richtig ausleuchtet und mich dazu noch blendet.
Kauf dir einfach einen guten Scheinwerfer, Link hab ich gegeben, damit du dir was aussuchen kannst. Ich glaub die günstigste Gute war 39.-
Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass die Fernlichtfunktion gut ist. Fernlichtende entgegenkommende Autofahrende schalten ihres aus, sobald ich sie mit meinem Fernlich anstrahle. Ich fahre viel Landstraße, also hab ich fast täglich die Situation. Und es hat immer geholfen.
Aber wenn du glaubst mit deinem Gebastle in 5 Stunden die Entwicklungsarbeit Anderer ersetzen zu können (B&M, Supernova, Lezyne; alles Deutsche Hersteller), dann blende dich halt selber. Aber hör auf zu jammern.
@ Nick, welchen Scheinwerfer hast Du denn ?, verlinkt ?
Sagen wir die Schirmmütze hat einen krummen Schirm, und ist ein bisschen schief aufgesetzt, so kann man die Blender schon abblocken, was sonst, Scheuklappen ? Versuch es doch mal selbst, Du wirst nicht wiedererkennen.
Versuch es doch mal selbst, Du wirst nicht wiedererkennen.
Ich fahre immer mit dem Rad in die Arbeit. Zur Zeit ist es da Abends dunkel. Ich hab also Erfahrung. Ich fahre seit über 10 Jahren im ländlichen Bereich mit dem Rad in die Arbeit, das ganze Jahr über, ohne Ausnahmen. Ich fahre Touren, gerne auch Nachts.
Das Fernlicht funktioniert gegen Blender, die Ausleuchtung des M99 ist sehr gut. Berechtigte Kritik gibts bei dem oben verlinkten YT-Rezensenten.
Habe an der "Sänfte" auch zwei "Bumm"s. Die besseren von denen habe eine top Hell-Dunkel-Grenze. Je höher (z.B. am Lenker), umso mehr kann man sie bei gleicher Reichweite stärker neigen und reduziert damit die Blendgefahr für den Gegenverkehr.
Für eine guter "Supernova" gibt mein altes Boschsystem nicht genug Leistung, aber auch so ist
mein Licht am Rad besser als an meinem 125er Roller.
Geiz ist nicht geil. Schlechte Scheinwerfer besser zu machen ist ein so abstruser Gedanke...
Der Markt gibt genug Bezahlbares her.
ceterum censio: viel mehr Kontrollen! Die Dummheit der Radfahrer nimmt grassierend zu! Früher haben verstellte Lichter keinen stören brauchen, aber schon ein zu hoch eingestellter Billig-LED-Scheinwerfer ist eine Zumutung. Von mir gibt's da inzwischen immer einen Spruch.
Mir ist der auch zu teuer. Zum Blenden würde ich dann eher zu einem Zweitscheinwerfer samt Powerbank tendieren.
Was machst Du nachts damit, nimmst Du ihn mit an's Bett?
Was machst Du nachts damit, nimmst Du ihn mit an's Bett?
Den Scheinwerfer verwende ich in der Nacht, das mag komisch klingen für dich. Dann sitz ich auf dem Rad und lieg nicht mit Rad und Scheinwerfer im Bett.
Bei dir mag das anders sein.
Nein, ein Scheinwerfer für >= 200 € ist schon voll daneben.
Den Scheinwerfer verwende ich in der Nacht, das mag komisch klingen für
dich. Dann sitz ich auf dem Rad und lieg nicht mit Rad und Scheinwerfer
im Bett.
Das ist in der Tat ein guter Diebstahlschutz, wenngleich etwas unbequem.
Zum Blenden würde ich dann eher zu einem Zweitscheinwerfer samt
Powerbank tendieren.
Ja klar. Dann noch zusätzlich eine Powerbank die am Kabel runterbaumelt.
Fällt dir noch was dümmeres ein?
Fremdversorgte Fahrradscheinwerfer lassen sich meist sehr gut über eine PB betreiben, wer sein Fahrrad zu mehr als gerade mal sich selber fortzubewegen nutzt, hat idR. auch Staumöglichkeiten.
Und wenn man sich dazu etwas extra kaufen muss, für Puristen gäbe es für die PB sogar kleine Rahmentaschen oder auch Lenkerhalterungen mit der Schnellverbindung.
Wer sein Fahrrad ausschliesslich in gesicherten Bereichen abstellen kann, ist mit so einer >200,-€ Leuchte gut bedient.
Aber vor einem Kaufland, etc. muss man sich nicht erst seit heute doch ständig Sorgen machen.
Nein, ein Scheinwerfer für >= 200 € ist schon voll daneben.
Es gibt teurere. Die wurden für Leute gebaut, die gutes Licht haben wollen und brauchen. Lidl-Kunden scheiden leider aus. Ich hab andere probiert, die taugen nichts. Siehe Eingangsposting.
Fremdversorgte Fahrradscheinwerfer lassen sich meist sehr gut über eine
PB betreiben, wer sein Fahrrad zu mehr als gerade mal sich selber
fortzubewegen nutzt, hat idR. auch Staumöglichkeiten.
Mir ist es einfach zu blöd mich um die Akkus kümmern zu müssen. Das Licht muss gehen. Immer und jederzeit. Ich hab das probiert mit dem Akkugedöns, nix für ein Pendler-Rad. Ich hab auch keine Lust, bei mehrtägigen Touren vorher die vermutlich benötigte Kapazität auszurechnen und ... wird schon zu lang.
Aber vor einem Kaufland, etc. muss man sich nicht erst seit heute doch
ständig Sorgen machen.
Das Licht ist festgeschraubt. Zum Abbauen braucht er einen 5er Inbus und einen 10er Gebelschlüssel. Und auf dem Land ist deutlich weniger Gesindel unterwegs.
Wie phantasielos kann man sein.
Nur Id..en kämen auf die Idee, auf dem Fahrrad eine Powerbank am Kabel
runterbaumeln zu lassen.
Dir fällt schon auf, dass er, um Leute blenden zu können, dann einen zusätzlichen Blendscheinwerfer und eine Powerbank irgendwie ans Rad machen muss. Und dann immer wieder abbauen muss (siehe oben) und dann den Akku kontrollieren muss, und sich wundern, dass der Akku bei -10 °C nicht mehr geht, ... das nenn ich idiotisch. Du kannst dich aber gerne selbst zu dem Publikum dazuzählen.