Und als Relais ein Finder Relais 40.52.7.005.0000 das ist ein Printrelais mit Lötsockel. Widerstand der Spule kann ich noch nicht sagen, die sind noch auf den Weg nach mir.
Den Widerstand zur Masse meint ihr den von der Basis zur Masse? Also vom ESP Pin ein Widerstand mit 2k2 zur Basis und dann von dem Verbindungspunkt ein 10k zur Masse oder verstehe ich das falsch?
Wären dann 50 Ohm, oder 100mA. Damit im "grünen Bereich" für den
Transistor.
Wenn die 5V wirklich immer 5V sind, ist man trotzdem an "Abs Max". Kommt man drüber ist man drüber...
Grüner Bereich ist für mich was anderes, aber wird gehen.
Ich hatte auch 100mA im Hinterkopf und mich schon über die genannten 500mA gewundert. Ein Fairchaild-Datenblätter von 1997 sagt 500mA, eines von 2002 jedoch nur 100mA und das neue von dir verlinkte auch - jeweils Maximum Ratings!
Bei dem Strom (und bipolar) hätte ich als erstes an den BC337 gedacht.
5V-Relais brauchen recht viel Strom und der Spannungsabfall an CE vom Transistor ist dadurch auch nicht gerade wenig bezogen auf die Nennspannung. Deshalb würde ich hier einen kleine MOSFET vorziehen, z.B. den IRLML6344, mit minimalem Spannungsabfall - ist aber SMD.
Ich werde heute Abend mal gucken, vielleicht habe ich in meiner Kiste noch ein solches Relais da. Sonst muss ich warten bis die diese Woche kommen.
Sobald die da sind werde ich mal alles probeweise auf einem Steckbrett zusammenstecken und einige mal schalten lassen und gucken was passiert.
Falls es mit dem Transistor Probleme gibt, guck ich mal was ich noch in meiner Zauberkiste finde. Ein paar 337er könnte ich auch noch rum liegen haben, weiß ich aber gerade nicht genau. Und Thema des MOSFET, das mit SMD ist kein Problem. Für den Probeaufbau könnte man Drähte dran löten und beim fertigen Projekt kommt eh eine Platine von JLCPCB oder so zum Einsatz.
Für den Probeaufbau könnte man Drähte dran löten
und beim fertigen Projekt kommt eh eine Platine von JLCPCB oder so zum
Einsatz.
Ich hatte vermutet, dass du bedrahtet bevorzugst, sonst hätte da BC847 gestanden ... 😀
So würde ich auf jeden Fall zu einem MOSFET raten.
Ich habe in Erinnerung (kann täuschen!), dass der ESP nicht so besonders viel IO-Strom liefern kann wie z.B. ein Tiny. Wenn dem so ist, dann erst recht einen nMOS nehmen!
Ja, gerade nachgeschaut: maximal 12mA IO-Strom. Damit wäre man mit dem BC337-40 noch dabei mit z.B. 5mA Basisstrom.
Ein BC817-40 mit einem 1k davor, könnte auch noch klappen. Das 5V Relais auf dem Foto hat allerdings 125 Ohm. Deswegen genügt da ein 2k2 Basiswiderstand.
Du kannst jederzeit den Q4 Transistor auch nachträglich durch einen Logik Level Mosfet im SOT23 Package ersetzen. Das Layout muss dafür nicht extra geändert werden. Die Widerstände können dann sogar auch so bleiben.
Bewährt hat sich auch eine SMD LED parallel zum Relais. Bei einer hellen LED mit ca. 250 bis 500mcd kann sogar ein 10k Vorwiderstand ausreichend sein. Der belastet den Transistor dann nicht mehr großartig.
einige mal schalten lassen und gucken was passiert.
Wenn du im System noch eine höhere Spannung als nur 5V hast, dann kannst du ein Relais mit höherer Spulenspannung nehmen und hast dadurch bei gleicher Spulenleistung insgesamt geringere Ströme.
Denn wenn du die 5V z.B. aus 9V mit einem Linearregler erzeugst, dann produzierst du aus den abfallenden 4V nur Wärme.
einige mal schalten lassen und gucken was passiert.
Wenn du im System noch eine höhere Spannung als nur 5V hast, dann kannst
du ein Relais mit höherer Spulenspannung nehmen und hast dadurch bei
gleicher Spulenleistung insgesamt geringere Ströme.
Denn wenn du die 5V z.B. aus 9V mit einem Linearregler erzeugst, dann
produzierst du aus den abfallenden 4V nur Wärme.
Naja ich hab nur 5V und ob es Sinn macht 4V in Wärme zu verbraten muss jeder für sich entscheiden. Nur am Einsatzort wird es wärmer, wenn es draußen wärmer wird. Daher bin ich nicht unbedingt Freund von unnötig Energie verbraten.
Naja ich hab nur 5V und ob es Sinn macht 4V in Wärme zu verbraten muss
jeder für sich entscheiden.
Vermutlich falsch verstanden.
Er meinte, wenn die 5V aus z.B. 9V erzeugt werden, dann müssen die 100mA fürs Relais auch über den Regler fließen und produzieren da die 4V*100mA an unnötiger Verlustleistung.
Nimmst du aber in dem Fall ein 9V-Relais, dann hat das einen höheren Spulenwiderstand und es fließen z.B. nur 60mA. Damit: keine 400mW am Regler und weniger Strom insgesamt bei gleichbleibender Leistung am Relais. Und der BC547/847 geht auch problemlos. Selbst die paar hundert mV Spannungsabfall am Transistor machen weniger aus: dem Relais fehlt prozentual weniger, der Strom durch den Transistor ist geringer und hat deshalb weniger Verlustleistung.
Daher kam die Frage von Lothar M. woraus du die 5V erzeugst.
Was willst du damit schalten?
Die meisten, die mit so Dingen wie d1mini arbeiten, verwenden fertige Relaisbausteine. Die sind günstig und funktionieren bei kleinen Leistungen gut. Selbstbau lohnt nur bei besonderen Anforderungen.
Auch wenn der BC547 vom Strom her im grünen bereich ist, ich würde trotzdem zum 3xx oder 8xx tendieren. Der Unterschied im CE Spannungsabfall ist doch schon signifikant.
Ich habe mal per µC auf gleiche Weise mehrere 12V LED Streifen geschaltet (ca 50 cm Stücken). Ich hatte einen gerade so sichtbaren Helligkeitsunterschied zwischen den Kanälen mit BC 547 und dem etwas Kräftigeren. Der Helligkeitsunterschied kam nicht durch mangelnde Übersteuerung zustande. Der ATMEGA 8 hatte diesbezüglich genug Reserve :-)
Zum Thema, was ich damit schalten möchte, ich habe in meinem Haus für die Gastherme ein Thermostat mit Uhr. Dieses schaltet die Therme „ein“ und „aus“. Je nach Uhrzeit und Temperatur im Raum. Da ich das Teil eh Umhängen muss, da wir im Wohnzimmer ein Kaminofen haben und ich den Temperaturregler unnötig hoch drehen müsste um im restlichen Haus noch eine Heizleistung zu haben, kommt das Teil ins Esszimmer. Der zweite Ort wo man sich auch oft aufhält. Und da ich das Teil eh Umhänge, möchte ich es modernisieren und „smart“ machen.
Also nur für etwas Background.
Und klar man kann was fertiges nehmen. Problem ist, es passt so nicht vernünftig in das neue Gehäuse. Deshalb ein kompletter Eigenbau.
Und zum Typ des Transistors, ich habe nochmal nachgeguckt und ich habe noch ein paar BC337 gefunden. Wenn also im Test der BC547 nichts ist kommt Versuch mit BC337. Man möchte ja auch bisschen spielen 😉
Was für Baugrössen an Widerstände, LEDs und ähnliches empfehlt ihr für
den Anfang?
Nimm 0805, wenn es bei Widerständen von der Leistung und bei Keramikkondensatoren von der Spannung her passt (bei den Kerkos darfst du da gut den Faktor 2-3 in der Spannung draufschlagen, zum Hintergrund siehe Wikipedia). 0805 ist noch recht handlich und gut zu löten.
Ja, obwohl: ich hätte 0603 gesagt, wenn die Augen und die Feinmotorik noch einigermaßen in Ordnung sind. Die bauen halt etwas kompakter, haben jedoch nur 100mW (oder 125mW) Belastbarkeit.
Atmen können dabei wäre schon schön. Und eigentlich muss es nicht unbedingt minimalistisch werden. Ich baue Schaltungen für mich und nicht unbedingt, dass ich beim bauen ein Mikroskop oder so brauche.
Eigentlich find ich „bigger is better“. Da ich bislang hauptsächlich bedrahtet gearbeitet habe.
Testaufbau steht, nicht wie geplant. Das kommt noch.
Es ist an der Diode gescheitert 😭 ich hatte keine da gehabt. Für erste Tests hab ich ein ULN2803 genommen und Dioden bestellt. Konnte so zumindest schon mal anfangen.
Danke für eure Hilfen. Ich muss da ggf. doch nochmal ran und nochmal was nacharbeiten.
Ich habe das ganze an ein 5V Netzteil gehängt und Relais schaltet nicht sauber durch. Ich habe den Basiswiderstand verändert (vom Original 2k2 zu 470Ohm und der gleichen). Ergebnis war, der Pin vom ESP schaltete zwischen 3,3V und 0 sauber hin und her, nur am Relais tat sich überhaupt NIX. ich habe dann einfach parallel zur Spule & Freiläuferdiode gemessen um zu gucken, was an Spannung an der Spule anliegt, sobald der Transistor durchschaltet. Ergebnis der Messung waren um 3V, das ist natürlich etwas wenig.
Ich wollte das später nochmal mit dem Labornetzteil überprüfen und ggf. aus den 5V einfach 6V machen und dann gucken was passiert.
Oder habe ich da ggf. etwas anderes übersehen? Klar, mir ist bekannt, dass am Transistor ca. 0,7V abfallen und entsprechend keine 5V mehr zur verfügung stehen.
Evtl. einbrechende 5V. Wenn deine Messungen(Beschreibung) passen, ist
entweder der BC547 kaput oder eben die 5V am Relais brechen ein.
Transistor habe ich verschiedene probiert und diesen auch mitterlweile gegen ein BC337 ersetzt. Der Gedannke, ein Bauteil kann ja auch mal kaputt gehen / sein, welches in dem Sortierkästchen liegt.
Daher bleibt ja eigentlich nur die Vermutung über, dass die Spannung einbricht. Ich teste es später nochmal am Labornetzteil und gucke, was passiert, wenn ich statt 5V 6V nehme. Das Netzteil was ich verwendet habe, hat 3A. Daran sollte es also nicht gelegen haben. Und ggf. muss ich mir über ein StepUp Wandler am Ende gedanken machen, wenn 5V tatsächlich zu "klein" sind.
Spannungsabfall an Leitungen und Steckverbindern. Das vergisst man im Eifer des Gefechts schnell mal.
Wenn dein Netzteil nachweislich 5V liefert, und am Relais 3V ankommen, müssen irgendwo 2V verloren gehen. Das muss man mit einem einfachen Multimeter lückenlos aufklären können.
ist bei mir gleichbedeutend mit "signifikanter Spannungsabfall".
Mein erstes Steckbrett (dass ich vor 30 Jahren für scheiße viel Geld bei Conrad kaufe und immer noch nutze) hat noch Kontakte, die diesen Namen verdienen.
Doch alle Steckbretter die ich danach kaufte bestehen offenbar aus alten Konservendosen. Und die zugehörigen Kabel sind aus Eisen. Man kriegt halt, was man bezahlt.
Es ist an der Diode gescheitert 😭 ich hatte keine da gehabt. Für erste
Tests hab ich ein ULN2803 genommen und Dioden bestellt. Konnte so
zumindest schon mal anfangen.
An dieser Stelle funktioniert praktisch jede Diode. Z.B. auch ein
Brückengleichrichter oder ein als Diode geschalteter Transistor.
Mein erstes Steckbrett (dass ich vor 30 Jahren für scheiße viel Geld bei
Conrad kaufe und immer noch nutze) hat noch Kontakte, die diesen Namen
verdienen.
Doch alle Steckbretter die ich danach kaufte bestehen offenbar aus alten
Konservendosen. Und die zugehörigen Kabel sind aus Eisen. Man kriegt
halt, was man bezahlt.
Mein Problem vor 30 Jahren, konnte ich mir sowas noch nicht kaufen, da ich im Sandkasten gespielt habe. Aber das die Steckbretter heute grundsätzlich nicht mehr die besten sind, ist mir klar. Nur jedes mal alles zusammen Löten kann nicht die Lösung sein oder? Und ich würde mir ja auch ein vernünftiges kaufen. Aber überall gibts den gleichen "Käse" ob Conrad, eBay und Co.
Und nachmessen, wo das verloren geht, werde ich später machen. Bin gerade nicht am Platz.
Es ist an der Diode gescheitert 😭 ich hatte keine da gehabt. Für erste
Tests hab ich ein ULN2803 genommen und Dioden bestellt. Konnte so
zumindest schon mal anfangen.
An dieser Stelle funktioniert praktisch jede Diode. Z.B. auch ein
Brückengleichrichter oder ein als Diode geschalteter Transistor.
Das ich jede Diode nehmen kann, war mir schon bewusst. Aber zu dem Zeitpunkt hatte ich 0 Dioden gehabt. Mittlerweile habe ich Dioden da, habe mir gleich ein Vorrat zugelegt von paar verschiedenen. Und ich wäre ja auch gerne eben nach Conrad gegangen und hätte mir da welche besorgt. Doch mittlerweile haben die ja für "Ottonormalkunden" den reinen Onlineshop. Die Filialen sind dicht.
Nur jedes mal alles zusammen Löten kann nicht die Lösung sein oder?
Und ich würde mir ja auch ein vernünftiges kaufen. Aber überall gibts
den gleichen "Käse" ob Conrad, eBay und Co.
Deswegen würde ich für ein gutes mittelgroßes Steckbrett gerne 20-30 Euro ausgeben. Aber leider sieht man den Produkten nicht an, welche das Geld Wert sind.
Nur jedes mal alles zusammen Löten kann nicht die Lösung sein oder?
Und ich würde mir ja auch ein vernünftiges kaufen. Aber überall gibts
den gleichen "Käse" ob Conrad, eBay und Co.
Deswegen würde ich für ein gutes mittelgroßes Steckbrett gerne 20-30
Euro ausgeben. Aber leider sieht man den Produkten nicht an, welche das
Geld Wert sind.
Das meine ich auch. Mittlerweile sind überall nur noch diese Weißen Kästchen mit Löcher drin zu bekommen und selbst die von Conrad machen da kein Unterschied mehr. Leider.
Aber falls jemand trotzdem mal auf ein "vernünftiges" stößt oder was sieht, bitte kurz Meldung geben.
Ich werde aber später mal das Relais schnappen und die anderen Teile direkt dran löten. Bei den paar Bauteilen, ist eine "Freiluftverdrahtung" ja noch gut zu händeln.
Ergebnis: Es funktioniert und die andere Erkenntnis, das Steckbrett
gehört eigentlich in die Tonne :-(
So aus 40J Erfahrung und aus der Ferne, würde ich sagen "Niemals nicht, so'n Zeug wie Relais, direkt ins Steckbrett stöpseln" ... Ausnahmen bestätigen.... :)
Man muss da schon genau hinsehen, ob die Piedel nicht zu dick, zu dünn, zu kurz sind!
Bei der Stromführung sollte man natürlich auch nicht 2-3 "dutzend" Steckverbindungen zwischen haben. So kann man da auch schon mal 2-3A drüber lassen, ohne dass das Probleme macht.
Gibt es den zu dem oben genannten Steckbrett auch eine "Meinung" oder Erfahrung ob das ggf. was besseres ist als diese 0815 Billigteile?
Und naja ob die Pins Kontakt hatten, war das erste was ich getestet hatte ;-) Also hab durchgang gemessen und von der länge der Pins passte es auch. Aber naja irgendwas muss ich mir auf Dauer einfallen lassen. Den Fehlersuchen kann "Spaß" machen, aber nicht wenn die aus so einem Blödsinn heraus kommen.