Aktiver Gleichrichter (synchron)?

OP #1374219
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Hallo,

ich bin Elektrotechnikneuling. Ich würde mich freuen, wennn mir jemand 
die einfachstmögliche Schaltung (Bitte ohne OPVs oder geht das nicht 
ohne) aufzeigen und erklären könne. Nein, das sind keine Hausaufgaben 
nur reizt/interessiert mich eine Schaltung kennen zu lernen, wo ohne die 
üblichen Diodenabfälle (auch Schottky) nicht vorkommen.

Wenn ich richtig verstanden habe, nimmt man dazu FETs. Falls 
Fet-Schaltung bitte ohne Treiber-IC bzw eine, wo ich die erklärung 
verstehen kann.

Ich will einfach das Prinzip verstehen.

Mit dank, Iwan Shlumpvowic
OP #1374238
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Danke für die schnelle Antwort. Die FETs sind selbstsperrende 
N-Kanal-Typen, sehe ich das richtig? Der Trafo scheint mir sehr 
speziell. Kann man sowas auch mit einem normalen Trafo (nur eine 
Sekundärwicklung) machen? Die Freilaufdioden verstehe ich, aber dasw 
Doppeldiodenpaar kann ich gar nicht verstehen, wozu es gut sein soll. 
Bei den Elkos kapier ich das ganze wieder ;-)

Das RC-Glied, ist das wichtig?
Gast #1374256
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Das prinip ist trivial. Einen gesteuerten schalter mit minimalen 
verlusten anstelle von einem satz Sioden einzusetzen.
Worum geht es denn, um Leistung oder extrem kleine Signale ?

Bei Leistung nimmt man MosFets, bei extrem kleinen Signalen auch Fets 
oder Analogschalter
OP #1374278
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aha schrieb:
> Das prinip ist trivial. Einen gesteuerten schalter mit minimalen
> verlusten

Heisst das, man braqucht immer ein Steuer-IC oder geht das auch halbwegs 
gut diskret?

> anstelle von einem satz Sioden einzusetzen.

Dioden braucht man eben nicht ansteuern, das macht es ja so einfach.

> Worum geht es denn, um Leistung oder extrem kleine Signale ?

Um nix konkretes, nur um's Verständnis.

> Bei Leistung nimmt man MosFets, bei extrem kleinen Signalen auch Fets
> oder Analogschalter

Aber das Prinzip ist das gleiche, oder?

Am liebsten wär mir ein Prinzipschaltbild mit einfach 4 MOSFETs, aber so 
einfach wird es nicht sein.
#1374285
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Die einfachste Variante:

Normale Brückengleichrichter-Schaltung, jede Diode durch einen FET 
ersetzen. 2xN-FET, 2xP-FET.
Gates an das Potential "gegenüber".
Schaltplan bleibt als Übungsaufgabe für den geneigten Leser ;*)

Fertig, nur vier Bauteile verbraucht, allerdings geht die Schaltung dann 
nur bis ca 20V p-p, sonst gehen die FETs kaputt.

Für mehr Spannung dann halt mit Widerständen und Z-Dioden arbeiten.
Für weniger Verlustleistung (4x N-FET) brauchts dann doch OpAmps etc.
Gast #1374299
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Wie die Schalter angesteuert werden ist fuer den Beginn mal egal. Zuerst 
muss sich der Mehraufwand lohnen. Und das tut es wenn man zB einen 
Gleichrichter fuer 2V @ 100A bauen muss. Denn auch Schottkydioden 
brauchen mind 0.7V bei hohen Stroemen. Der Mehraufwand lohnt sich auch 
wenn man mikrovolt gleichrichten muss.
OP #1374301
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Εrnst B✶ schrieb:
>
> Normale Brückengleichrichter-Schaltung, jede Diode durch einen FET
> ersetzen. 2xN-FET, 2xP-FET.
> Gates an das Potential "gegenüber".

Danke, genau nach sowas in die Art habe ich gesucht.

> Schaltplan bleibt als Übungsaufgabe für den geneigten Leser ;*)

Werd' ich morgen intensiv überdenken. Nur der richtige Stichpunkt hat 
mir irgendwie gefehlt.

LG, Iwan

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