RS485 RS232 converter - RTS problem

Gast #4950991
Hallo,

ich habe vor einige Geräte via MODBUS RTU zu steuern (VFD, JOG usw.),
allerdings habe ich ein Verständnisproblem mit RTS und RE/DE. Wenn ich
senden möchte, muss ich zuerst DE via RTS anschalten, soweit ok. Problem
ist eher das Timing am Ende einer Transmission. Ich muss RTS
ausschalten, wenn TX abgeschlossen wurde und wenn response (RX) noch
nicht begonnen hat.

Wie macht man das am besten ? Gibt es andere Lösungen ?

Vielen Dank
Angehängte Dateien:
markus breckenkamp schrieb:
> Problem ist eher das Timing am Ende einer Transmission. Ich muss RTS
> ausschalten, wenn TX abgeschlossen wurde und wenn response (RX) noch
> nicht begonnen hat.
>
> Wie macht man das am besten ?

Indem du RTS zum richtigen Zeitpunkt ausschaltest. Dieser Zeitpunkt 
hängt davon ab, wie viele Bytes dein Sende-FIFO zwischenspeichern kann.

> Gibt es andere Lösungen ?

Anders als was?
Gast
>> Gibt es andere Lösungen ?
>
> Anders als was?

Ich finde immer wieder Schaltpläne wo RE und DE mit TX geschaltet wird.
Hier z.B.:

http://www.siongboon.com/projects/2006-03-06_serial_communication/rs485-opto-usb.png

Würde das auch bei meinem Schaltplan funktionieren, wenn ich R2IN statt
von RTS mit R1IN zusammenschalte damit dann RE und DE toggle ? (Siehe 
Bild)
Angehängte Dateien:
Gast
markus breckenkamp schrieb:
> Wie macht man das am besten

1. erst nach einer bestimmten Zeit den Sender abschalten - die 
notwendige Zeit hängt aber z.B. stark von der Baudrate ab. Man kann das 
auch mit dem Oszi analysieren und danach die Zeit einstellen, aber 
eigentlich ist das Murks. Wird was geändert funktioniert es nicht mehr.

2. feststellen, wann alles gesendet ist, z.B. Tx Register Empty 
abfragen, das hat aber nicht jedes UART. Oder am Tx-Pin mitlauschen.

Georg
markus breckenkamp schrieb:
> Ich finde immer wieder Schaltpläne wo RE und DE mit TX geschaltet wird.
> Hier z.B.:
>
> 
http://www.siongboon.com/projects/2006-03-06_serial_communication/rs485-opto-usb.png

Nein; dort werden RE und DE zusammen geschaltet, aber nicht durch das 
TXD-Signal, sondern durch das TXDEN-Signal, das der FT232RL für genau 
solche RS-485-Transceiver implementiert.
Persönliche Seite
markus breckenkamp schrieb:
> Wie macht man das am besten ?

Man verwendet eine UART, die das in Hardware unterstützt.

Ansonsten kannst Du zu Beginn Deiner Übertragung einen Timer aufziehen 
und ihn n Bytezeiten später einen Interrupt auslösen lassen, in dem Du 
die Handshakeleitung wieder zurücksetzt.

Die nächste Möglichkeit ist eine UART, die mit Statusbits signalisieren 
kann, wann das letzte Byte das Sendeschieberegister verlassen hat.

Bei einer Soft-UART ist das natürlich ein Abfallprodukt, das fällt quasi 
automatisch hinten 'raus.

Willst Du einen PC verwenden, oder geht es um einen µC?

Bei einem PC ist hier die Verwendung von USB-UART-Adaptern von FTDI 
ratsam, die nämlich haben eine die RS485-Unterstützung in Hardware. Dazu 
verwenden sie nicht eine der üblichen Handshakeleitungen, sondern haben 
eine dedizierte eigene Steuerleitungen.
Gast
Rufus Τ. F. schrieb:

> Willst Du einen PC verwenden, oder geht es um einen µC?
>
> Bei einem PC ist hier die Verwendung von USB-UART-Adaptern von FTDI
> ratsam, die nämlich haben eine die RS485-Unterstützung in Hardware. Dazu
> verwenden sie nicht eine der üblichen Handshakeleitungen, sondern haben
> eine dedizierte eigene Steuerleitungen.

Ja , ist für den PC gedacht.

Ein FTDI ist wohl doch eher die bessere Wahl. Daher habe ich meinen
Schaltplan nochmal geändert. Ich Hoffe das passt jetzt alles.
Angehängte Dateien:
Gast
Rufus Τ. F. schrieb:
> Wenn Du /RE des RS485-Treibers fest auf Masse legst, empfängst Du
> natürlich auch alles gesendete selbst als Echo. Soll das so sein?

UI, wollte grade das Layout ausdrucken. Gut das du das nochmal erwähnt
hast. /RE kommt vermutlich an DE.

Da wir garde dabei sind: wie sieht das mit RTS/CTS und DSR/DTR aus ?
Diese werden an der SUB-D Buchse normalerweise verbunden. Sollte man
das auch am FTDI machen ?

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