Hallo,
ich habe ein Array 3645A Labornetzgerät. Hier ist es kurz beschrieben:
http://oscomp.de/products.aspx?language_id=2&menu_id=2&channel_id=1&category_id=13&product_id=292
Ich bin soweit auch ganz zufrieden mit dem Gerät, allerdings würde ich
gerne mal das PC-Interface ausprobieren. Mein Händler wollte für ein
USB-Interface ca. 50€, das ist mir etwas zu viel. Außerdem würde mir
RS-232 vollkommen reichen. Hinten an dem Gerät ist genau die gleiche
Buchse wie bei RS-232, allerdings denke ich das das Netzteil mit 5-Volt
Pegeln arbeitet. In dem käuflichen Interface wird warscheinlich auch nur
ein MAX-232 sein. Ich würde mir also gerne so ein Adapter selber bauen.
Nur scheitere ich an einem Problem: Ich weis leider nicht, welche
Belegung die Buchse am Netzgerät hat. Kann mir da jemand mit einer
Pinbelegung weiterhelfen? Ich habe auch mal alle Pins mit dem
Oszilloskop angeschaut, aber leider überall nichts, außer irgendwo
dauerhafter High-Pegel.
Kann ich das Gerät irgendwie dazu bringen, mal das Rs-232 Maul
aufzumachen und was zu sagen?
Grüße,
avr-Manu
Ich würde davon ausgehen, dass die RS232 Schnittstelle die normalen
Pegel liefert und nicht die RS232 Pegel für Mikrocontroller.
Und selbst wenn, kaputt machen kannst du dadurch auch nichts. Wenn die
Pegel zu niedrig sind, erkennst du halt nichts auf dem Terminal am PC.
Solltest du widererwarten doch die Pegel anpassen müssen, schnapp dir
einfach irgendeinen RS232-TTL Pegelwandler. Dann brauchste nicht groß
bauen oder ähnliches. Falls du doch bauen willst: Für die RS232
Verbindung benötigst du nur die Tx, Rx und GND Leitung. Welche das sind
findest du in der Wiki Seite zur RS232 :-)
P.s.: Im Handbuch zum Gerät sollte stehen, welche Schnittstelle das nun
genau ist. Steht da nichts weiter ausser "RS232", dann ist es die
normale RS232 Schnittstelle.
Also ich habe gelesen, das das NT auch für RS-232 einen Adapter braucht.
Das hinten ist auch nur die gleiche Buchse wie RS-232, ist aber mit
TC-irgendwas beschriftet.
Und diese Adapterbox, die man da kaufen müsste, ist meines Wissens nach
auch nur ein Pegelwandler. Was ich bräuchte wäre die Belegung der Buchse
am Netzgerät.
Wenn du keine genauere Beschreibung von der "RS232-xxx" Schnittstelle
hast, ist es natürlich schwer zu sagen wo welche Pins sind.
Gibt das Gerät auch beim Einschalten keine Zeichen per RS232 aus?
Manu N. schrieb:> Ich habe auch mal alle Pins mit dem Oszilloskop angeschaut, aber leider> überall nichts, außer irgendwo dauerhafter High-Pegel.
Dauerhafter High-Pegel ist ja erstmal ok. Wie hoch war er denn? 5V oder
10-15V? Dann weißt du ja, ob du nen Pegelwandler brauchst.
Die Array-Teile haben in der Tat keine RS232-Pegel. Da hilft auch kein
Rumhupen wie "Wenn's wie RS232 aussieht, wird's schon RS232 sein".
Details im Anhang.
Übrigens würde ich nicht einfach einen Pegelwandler oder FTDI nehmen,
sondern was (optisch) isoliertes.
Der Link ist ja vllt. ganz nett, jedoch sieht man dort nicht, für welche
Geräte das gilt.
Das ganze ist schon nicht so eindeutig. Im User Manual
http://www.mpja.com/download/15316ps.pdf
ist RS232 / RS485 ausgewiesen, aber auch die rede vom benötigten
"Verbindungskabel 3311" bzw. "Adapter 3311"
Wenn man nach diesem Adapter sucht findet man
http://www.array.sh/yq-fje.htm
Dort steht "3311 adapter is a RS232 to TTL lever converter"
Wenn dann bei der RS232 Implementation des Gerätes noch ein richtiges
Protokoll wie bei RS485 dahinter steht, dann muss er im Terminal noch
ein wenig Skripte schreiben. Das konnte ich leider nicht so recht sehen,
aber kenne bisher nur bei RS485 verschiedene Protokolle.
Hannes Jaeger schrieb:> Die Array-Teile haben in der Tat keine RS232-Pegel. Da hilft auch kein> Rumhupen wie "Wenn's wie RS232 aussieht, wird's schon RS232 sein".>> Details im Anhang.>> Übrigens würde ich nicht einfach einen Pegelwandler oder FTDI nehmen,> sondern was (optisch) isoliertes.
FTDI geht zwar (habe ich probiert),
aber optisch isoliert bevorzuge ich auch.
Es sorgt stets dafür, dass man sich nicht unliebsame Kopplung und
Masseverschleppung reinzieht.
Gibt es da "Standartschaltungen" für RS-232 Pegelwandler mit optischer
Trennung? Würde es vielleicht mit einem 6N137+MAX232 gehen?
Oder halt irgend einem anderen Optokoppler? Was gibt es da so für
"Standarttypen". (Ich hätte noch ne Menge CNY17 da, aber die sind eher
weniger geeignet, oder?)