QR-Code auf Einladungskarte scannen - keiner von 300 in der Lage dazu oder willens?

OP (Firma: Q3) #8106970

Wir haben für eine Produktpräsentation an die 300 Postkarten an ausgesuchte Firmen der betroffenen Branche (Landwirte) in weniger als 50km Umkreis verschickt, weil wir dachten, die werden wohl eher angeschaut als EMails, die schnell im Spam verschwindet.

Neben dem freundlichen Einladungstext, der auch Getränke und einen Imbiss verspricht, haben wir einen QR-Code untergebracht, mit der Bitte diesen zu scannen, damit wir die Anzahl der Besucher wenigstens grob abschätzen können - z.B. um zu wissen, ob wir nun 10 oder 1000 Bratwürste einkaufen oder 1 oder 5 Fässer :-)

Die Karten hatten 2 Wochen Vorlauf ... und was soll ich sagen: Nicht ein einziger QR-Code wurde benutzt. Ich weiss, jetzt wird der Eine oder andere hier Häme absondern, von wegen "bei so einem Schrott ..." Nein! Auf der letzten BRALA war unser Stand eng umringt und wir haben viel Interesse wahrgenommen. Daher auch das Versprechen, zu dieser Präsentation alle Wünsche und Ideen umzusetzen. Und dan das :-(

Ist es für "normale Menschen" wirklich soo unheimlich, so einen dämlichen Code zu scannen? Es wurde damit weiter nichts ausgelöst, als dass wir eine Mail bekommen "Teilnehmer 4711 hat bestätigt". Das wurde erklärt, es gibt auch eine anklick/antippbare Datenschutzerklärung ... nix. :-(

#8107002

"Zusage erbeten" sollte auch per Telefon möglich sein, oder per WhatsApp, oder per Post, oder direkt per Mail. Nur per QR-Code ist eine ganz schlechte Idee. Vielleicht haben es viele für Werbung gehalten, oder für eine Einladung zu einer Verkaufgsveranstaltung.

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#8107006

Entschuldigung... Du klickst auch auf jeden Link in einer unverlangt zugesandten eMail? Nichts andres ist das scannen (und bestätigen) eines QR-Codes. Das zeigt nur, das deine 300 Adressaten im Jahre 2026 angekommen sind.

IdS, Baku

#8107008

Baku M. schrieb:

Entschuldigung... Du klickst auch auf jeden Link in einer unverlangt zugesandten eMail?

Man muss ja keine Emails an die Einzuladenden schicken. Einfach in die Einladung schreiben, dass man um Teilnahmebestätigung bittet, aber den Weg offen lässt. Dann kann jeder entscheiden, ob er den QR-Code scannt, oder nur anruft.

#8107062

Abgesehen davon, dass eine etwas abschätzige Einstellung gegenüber potentiellen Kunden durchscheint, frage ich mich, wie Oliver S., ob das korrekt gelaufen ist - also ich hätte eine 301. Karte an mich selbst schicken lassen.

#8107065

Nach dem ganzen Scheiß der mit QR-Codes gemacht wird (hijacking, Drogen, Parkbetrug) haben viele Leute die QR-Automatik auf aus, d.h. man muss nicht nur einfach die Kamera hinhalten. Und wenn dann da steht "dingenskirchen.com/tracking/liu987tv87gh56f6", dann klickt man solche Links wieder weg, weil man da nur bestätigt das man lebt und hinterher kommt Spam bis der Onkel Doktor kotzt.

Also, meine Vermutung: Gerade der Tracking-Teil hat verursacht das du keine Antwort bekommen hast.

QR haben auch kaum noch legitime Anwendungen, das Pferd ist tot. Eine Postkarte ist witzig, kann sie zumindest sein, und hättest du da ein Programm und "Melden sie sich btte an per Telefon Mail Whatsapp oder webformular, Info unter kostenlosebratwurstundbier.de" draufgeschrieben wäre vermutlich mehr passiert.

#8107139

Direkt mit dem Firefox geht das auch (Android). Da wird der QRCode Link erst mit einem Pop-Up angezeigt und müsste dann bestätigt werden.

firma-xyz.de/anmeldung
sieht dann übrigens auch weniger bedrohlich aus als
b_i_t.l_y/eruiTzuia6TsdghjQMfmlah

#8107149

Frank E. schrieb:

Ist es für "normale Menschen" wirklich soo unheimlich, so einen dämlichen Code zu scannen?

Du bezeichnest deine(n) Code(s) wörtlich als "dämlich", aber erwartest gleichzeitig, dass irgendwelche anderen deinen "dämlichen Code" scannen? Meinst du, da passt die Erwartungshaltung?

Ich wäre bei sowas auch skeptisch. Warum wird die Bestätigung ausschließlich(?) über einen kryptischen Weg gefordert? Wie mehrfach geschrieben, warum nicht auf nachvollziehbaren alternativen Wegen?

#8107151

Frank E. schrieb:

Ist es für "normale Menschen" wirklich soo unheimlich, so einen dämlichen Code zu scannen? Es wurde damit weiter nichts ausgelöst, als dass wir eine Mail bekommen "Teilnehmer 4711 hat bestätigt". Das wurde erklärt, es gibt auch eine anklick/antippbare Datenschutzerklärung ... nix. :-(

Wie naiv bist du was das Internet angeht? Vermutlich steckst du einen gefundenen USB-Stick sofort in eine PC um zu sehen was da drauf ist. Die Menschen sind skeptisch, und das zu Recht. Bei mir würde so eine Karte direkt in den Papiermüll wandern..und ich bin kein Aluhutträger.

#8107153

Harald K. schrieb:

Wie kommst Du überhaupt auf die Idee, es könne anders sein?

Ahhhhh ... langsam bitte! Das hat alles ein BWLer geplant!

Das ging so:
300 Postkarten verschickt. 20 Leute haben ein Photo davon gemacht. 63 haben sich die Postkarte in den Stall (sind ja Bauern) gehängt, damit sie den Termin nicht verpassen.
Das BWL-Genie hat sich gedacht, dass er dann 18 Rückmeldungen bekommt. Also 18 Paar Wiener Würstel kaufen und 18 Bier vom Penny.
Jeder Vertriebler bekommt einen Kasten Bier und 2 Paar Wiener. Das Ober-Genie bekommt zusätzlich eine Flasche Schnaps. Als der Chef das mitbekommen hat, hat er Verzehrzwang an Ort und Stelle für den Vertrieb angeschafft.

Die 18 die sich gemeldet haben, sind nicht gekommen. Da hat eine Kuh gekalbt, das hat Vorrang. Die unangemeldet eine Wurst haben wollten, durften mal kurz an der Wurst riechen.
Der Nachbarstand hat bessere Würste (Handwurst + Händlmaier-Senf) und Augustiner-Bier.

So war das, ich habs gesehen, ich schwöre!einself

#8107167

Nick schrieb:

Das ging so: 300 Postkarten verschickt. 20 Leute haben ein Photo davon gemacht. 63 haben sich die Postkarte in den Stall (sind ja Bauern) gehängt, damit sie den Termin nicht verpassen. Das BWL-Genie hat sich gedacht, dass er dann 18 Rückmeldungen bekommt. Also 18 Paar Wiener Würstel kaufen und 18 Bier vom Penny.

hihi, erinnert mich an eine Aktion angrillen vom Autohaus, als ich mich für einen neuen Wagen interessierte rannte der Verkäufer nur hin und her um Bier und Würstchen zu holen, für mich hatte er keine Zeit.

OP (Firma: Q3) #8107171

Hmm ... dumm gelaufen, das musste ich zähneknirschend zu Kenntnis nehmen. Aber wie bekommt man potenzielle Kunden denn sonst informiert? Dass die in Zeiten von Hix und Hacks vorsichtig sind, versteh ich ja. Aber es kann doch nicht sein, dass man keine Info mehr rüber bringt. Wie macht ihr das?

#8107206

Frank E. schrieb:

Aber es kann doch nicht sein, dass man keine Info mehr rüber bringt. Wie macht ihr das?

Es gibt diese altbewährte Technik, bei der man nicht einen nichtssagenden QR-Code druckt, sondern einfach lesbaren Text. Also irgendwas in Richtung "Kostenlos anmelden unter www.franks-wurstevent.de" - hat nebenbei auch den Vorteil, dass man das nicht umständlich auf dem Smartphone tun muss.

Vor längerer Zeit habe ich bei einem gut besuchten Messestand vergleichbare Erfahrungen gemacht. Unzählige mitgenommene Prospekte, viele Website-Zugriffe, aber per QR-Code (wofür es eine separate Statistik gab) kam fast nichts.

#8107210

Frank E. schrieb:

Aber es kann doch nicht sein, dass man keine Info mehr rüber bringt. Wie macht ihr das?

Postkarte ist schon ok, aber: Hier kommt immer noch soviel Werbung per Briefpost an, dass all das von Firmen, mit denen keine Geschäftsbeziehung besteht, nach überfliegen im Schredder landet. Es sei denn, die Sendung ist von besonderem Interesse (Kunde winkt mit Auftrag).

Haben die angeschriebenen Landwirte denn überhaupt Zeit? Im Moment läuft IMHO hier z.B. gerade die Zuckerrübenernte und Ernten sind meist wetterabhängig. Da mag man sich nicht auf andere Termine festlegen. Wenn's nicht für mich wichtig ist, nehme ich solche Termine auch lieber spontan wahr und würde mich auch nicht voramelden wollen.

#8107213

Mani W. schrieb:

Ich habe bis heute keinen QR-Code gescannt... Wozu auch?

Wenn du jemandem deine Kontaktdaten geben willst, stellst du dich dann wahrscheinlich hin, diktierst ihm eine 11-stellige Telefonnummer und buchstabierst ihm dann noch Namen und Email-Adresse, statt ihm kurz einen QR-Code vor die Kamera seines Smartphones zu halten.

#8107223

Michael L. schrieb:

Im Moment läuft IMHO hier z.B. gerade die Zuckerrübenernte und Ernten sind meist wetterabhängig.

Da muss man eigentlich nicht dabei sein. Eigentlich. Zweimal vorbeischauen, die Fahrer können ihren Job besser. Bin mal bei einem mitgefahren, beeindruckende Technik, vollgestopft mit Sensoren.
Die Ernte ist stundengenau vorgeplant, das Wetter ist fast egal. Kein[tm] Landwirt hat selbst einen Ernter oder die Maus. Die Ernte selbst liegt oft bis Dezember am Feldrand zur Abholung. https://www.youtube.com/watch?v=oKe-Qd4a0xs

(Firma: Hobbytheoretiker) #8107251

Frank E. schrieb:

... und was soll ich sagen: Nicht ein einziger QR-Code wurde benutzt.

Für das nächste mal holst Du Dir eine Zeitmaschine um die Karten zu verteilen. Du stellst die Zeitmaschine auf ein Datum bevor Gauner gefälschte Werbekarten mit einem QR-Code auf eine Seite mit schädlichen Code verteilten.

Ich weiss, jetzt wird der Eine oder andere hier Häme absondern,

Es kann leider niemand alle Varianten von bisher gelaufenen Phishing-Angriffen kennen.

Zum Beispiel im Zug war im Oktober ein falscher QR-Code aufgeklebt mit dem Text: "Infos zur aktuellen Fahrt" von der DB-Regio

#8107293

Wer nicht komplett bescheuert ist, der gibt nicht nur einen nichtssagenden QR-Code raus, sondern schreibt die Information, die im QR-Code steckt, auch in lesbarer Form darunter.

Dann kann sowohl die GenZ-Meute mit an der Hand festgewachsenem Smartphone glücklich werden, als auch noch normal sozialisierte Menschen etwas mit der Information anfangen.

Es könnte so einfach sein, wenn man erkennen könnte, daß nicht alle Menschen exakt so funktionieren wie man selbst.

Und wer mit seinem Smartphone QR-Codes scannt und automatisch(!) die darin enthaltenen URLs ohne weitere Prüfung aufruft: Der ist halt blöd. Kann man nichts machen. Aber vermutlich hat er einen schicken Ring in der Nase und ist tätowiert wie vor wenigen Jahren nur Yakuza.

#8107322

Harald K. schrieb:

Aber vermutlich hat er einen schicken Ring in der Nase und ist tätowiert

Frechheit. Nicht jeder mit Ring in der Nase ist unkultiviert. "Fabian Kahl" hat auch einen Ring in der Nase, ist aber kultivierter als manch ein "Ringfreier" in meinem Umfeld. Diese Lanze für den Nasenring musste ich jetzt brechen.

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(Firma: Hobbytheoretiker) #8107473

Im Dorf bei der Verwandschaft hatten schon immer die Rindviecher Nasenringe. Das war ein Erkennungszeichen um zu wissen in welchen Stall das Rindvieh gehört, also wessen Eigentüm das Rindvieh ist.

Unfolgsame Rindviecher, die immer wieder durch den Elektrozaun brachen, bekamen Antennen, die mit dem Nasenring verbunden wurden. In der Regel war damit das Probem gelöst.

Das durch eine QR-Code als Brandzeichen zu ersetzen, konnten sich die Landwirte und auch der Tierschutz nicht erwärmen.

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(Firma: Hobbytheoretiker) #8107654

Harald K. schrieb:

S-Bahn

Dort habe ich auch schon QR-Codes auf Werbeplakaten gesehen, die überklebt waren als Phishing.

Harald K. schrieb:

Und wer mit seinem Smartphone QR-Codes scannt und automatisch(!) die darin enthaltenen URLs ohne weitere Prüfung aufruft:

Es gibt auch Apps dazu, die lassen sich nicht bremsen. Es gibt auch noch welche, die schneiden den angezeigten Link so ungünstig ab, wie das Outlook in der Firma, dass der Fake gar nicht zu erkennen wäre.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8107658

Mani W. schrieb:

Welchen Nasenring (Foto) trägst Du Rindvieh?

Das kannst Du Dir beliebig aussuchen. Du nimmst moderne KI-Bildgeneratoren mit Face-Swap-Funktion.

Plattformen wie Media.io (KI Mensch-zu-Tier-Fusionsgenerator) bieten spezialisierte Filter an, um Gesichter nahtlos mit Tiergesichtern zu verschmelzen. Den Nasenring müsstest du hier im Nachgang über eine Piercing-App wie FlexClip oder Somake AI hinzufügen.

Zeig doch mal, wie gut das bei Dir funktioniert hat.

#8108158

Lu schrieb:

Thema war QR-Code

Ja, und ... selektive Ausblendung der Realität durch Annahme, jeder würde einen mehr oder weniger kommentarlos daherkommenden QR-Code mit seinem Smartphone scannen und die dahinterstehende Webseite angucken.

Das ist so ein Generationending; man kann natürlich alle, die älter sind als GenZ oder GenAlpha einfach als blöd abtun (die wissen ja noch, was ein Fax ist, hihi) ... oder, ja, ein kleines Ascheflöckchen auf mein Haupt, die sich selbst verstümmelnde und verunstaltende GenZ als (wenigstens teilweise) merkbefreit betrachten.

Ich habe (und deswegen ist das Ascheflöcken auch ein kleines) einen konkreten Gegenvorschlag gemacht, wie die QR-Einladungskarte so gestaltet werden kann, daß sie nicht nur bei reflexhaftem "Oh, geil, ein QR-Code! Muss ich sofort scannen" einen Sinn hat.

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(Firma: Hobbytheoretiker) #8108162

Lu schrieb:

Thema war QR-Code

Das ist hier jetzt nicht so schlimm, weil Frank doch recht tolerant ist und nicht durchdreht, wie ein anderer TO, wenn in dessen gestarteten Thread ein Exkurs stattfindet.

Auf Grund eines Fehlers bin ich mal mitwissend geworden und weiss wie arg so eine Person leiden kann, obwohl es vollkommen unberechtigt ist.

(Firma: Starfleet) #8108172

War nicht grad Ferienzeit? Oder Ernte-Hochsaison? Ehrlich, ich selbst scanne solche QR-Codes so gut wie nie (geht ja nur mit Handy, das aber nicht sonderlich mit dem PC/Laptop vernetzt ist) dann schon lieber die URL abtippen oder 'ne Email anklicken.

Wahrscheinlich ist genau die geringe Akzeptanz des QR-Codes innerhalb der Zielgruppe das Problem, Teenager, besonders Asiatische mögen scannen was denen vor die Linse kommt, ältere Semester sind da Konservativer (Tastatur, Maus-benutzung vor optischen Sensor). Zumal ja einige Kreise eine regelrechte Angst vor Videoüberwachung schüren. (Hatte da mal einen Ingenieurskollegen der unbedingt die Kamera seine Laptops überkleben musste - Konferenzen nur Audio und geshareder Screen).

Danke fürs Teilen der eigene Erfahrung, da bleibt man doch bei traditionellen Kontaktwegen.

#8108235

Verstehe ich das richtig: Es geht um eine lokale Werbeveranstaltung/Hausmesse, zu der man sich anmelden soll? Würde ich nie machen. Der Besuch dürfte auch nicht nur bei den wetterabhängigen Bauern eine sehr spontane Sache sein. Da war der QR-Code nur das i-Tüpfelchen.

Man stelle sich vor, man müsste sich fürs Stadtfest anmelden. Absurd. Für das eigentliche Problem (wie viel Wurst und Bier braucht man) gibt es auch Lösungen. Man kann Getränke zurückgeben bzw. Wurst nachkaufen. Auch am Sonntag. Das muss halt abgesprochen sein.

#8108257

Nick schrieb:

Der Nachbarstand hat bessere Würste (Handwurst + Händlmaier-Senf) und Augustiner-Bier.

Also am Händlmaier fahr so gut wie jeden Tag vorbei, Handwurst kenne ich dagegen nicht. Zum Händlmaier würde aber auch eher ein Eichi passen, als ein Augustiner. Ok, wenns sein muss auch ein Kneiti, aber da bitte Ibu bereit legen...

#8108286

Frank E. schrieb:

Teilnehmer 4711 hat bestätigt

Sind das auch noch personalisierte Codes mit ID-Nummer in der URL und nicht nur "firma-xyz.de/biertrinkenistarbeitszeit/"?!

Also da hätte ich auch nicht drauf geklickt. Spätestens seit 2020 sind QR-Codes in den Köpfen doch dahingehend verbrannt, dass man weiß damit auch sehr verbindliche Dinge auslösen zu können. Am Ende kommt von euch noch ne Rechnung mit Teilnahmegebühr, oder meine Hausanschrift wird in irgendeiner Scam Datenbank als "verifiziert" scharf geschaltet...

Mein Tipp wäre jetzt: Kauft die Getränke auf Kommission. Und schaut nach, dass eure Adressliste bloß nicht online abrufbar ist und aus der Aktion noch ein Datenschutzvorfall wird. Stichwort fortlaufende Nummern.

#8108357

Matthias S. schrieb:

Handwurst kenne ich dagegen nicht.

Ist ein alter Begriff. Sehr ähnlich der Dicken (nachdem du aus der Region bist, solltest du die kennen).

Schneeflöckchen ab jetzt nicht mehr lesen!
Kunde beim Metzger: "Bitte 100 Gramm von der Groben Fetten".
Metzger: "Tut mir leid, die ist heute in der Berufsschule".

#8108430

Hui, Senf billiger!

… grundsätzlich spricht ja nix dagegen, auch QR-Codes anzubieten – wurde hier ja schon gut dargelegt. Ich würde dabei dann noch darauf achten, dass der Link eben gut sichtbar auf meine Seite zeigt (die der Zielgruppe hoffentlich bekannt ist, oder zumindest prominent auf der Karte steht), und dass der Link „sprechend“ ist (etwa https://firma.tld/bratwurstreservierung). Die Apps, die ich bislang in den Fingern hatte, haben allesamt den Link zunächst angezeigt und gefragt, was damit passieren soll. Natürlich wird’s trotzdem nicht jeder nutzen, gerade auch bei der Zielgruppe, für die wären dann die alternativen Wege, aber das würde die Hemmschwelle für Leute, die grundsätzlich für sowas offen sind, möglicherweise ausreichend senken.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8108437

Lu schrieb:

Fragt sich nur wie viel Prozent das Risiko eingehen eine heiße Kartoffel anzuklicken?

Habe auch schon überlegt, ob ich hier einen echten falsche QR-Tag hochlade, den ich fotografiert hatte. Wenn der Schadcode noch funktionieren sollte, wäre das natürlich sehr ärgerlich für alle Beteiligten.

OP (Firma: Q3) #8108442

Harald K. schrieb:

Ja, und ... selektive Ausblendung der Realität durch Annahme, jeder würde einen mehr oder weniger kommentarlos daherkommenden QR-Code mit seinem Smartphone scannen und die dahinterstehende Webseite angucken.

Das ist Unsinn, der QR-Code war nicht "kommentarlos".

Es stand explizit und deutlich lesbar dabei, dass der dazu dient, die zuerwartende Besucherzahl abzuschätzen. Was sich manche Menschen so zusammenfantasieren ...

Der Inhalt des Codes war im Prinzip so:

https://www.webseite.com/event/?id=123

Bei uns sollte dann ankommen eine Mail mit dem Betreff: "Teilnehmer 123 hat zugesagt". Technisch funktioniert das, wirde x-faxch getestet.

Beitrag #8108444 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8108445 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8108449

Frank E. schrieb:

Es stand explizit und deutlich lesbar dabei, dass der dazu dient, die zuerwartende Besucherzahl abzuschätzen. Was sich manche Menschen so zusammenfantasieren ... Der Inhalt des Codes war im Prinzip so: https://www.webseite.com/event/?id=123

Wenn wirklich etwas vergleichbares auftauchen würde wie bei mir mit obigen Link, würde ich den Vorgang spätestens sofort oder sehr schnell abbrechen.

OP (Firma: Q3) #8108451

Ralf X. schrieb:

Frank E. schrieb:

Es stand explizit und deutlich lesbar dabei, dass der dazu dient, die zuerwartende Besucherzahl abzuschätzen. Was sich manche Menschen so zusammenfantasieren ... Der Inhalt des Codes war im Prinzip so: https://www.webseite.com/event/?id=123

Wenn wirklich etwas vergleichbares auftauchen würde wie bei mir mit obigen Link, würde ich den Vorgang spätestens sofort oder sehr schnell abbrechen.

Aha. Und warum? Weil das Handy explodiert? Erklär doch mal bitte ...

#8108454

Frank E. schrieb:

Und warum?

Bin zwar nicht zitiert worden, aber da ich gerade fast genau das Selbe schreiben wollte: Weil das in Richtung Tracking geht. Wann ich von wo mit welchem Gerät, und den Daten, die man sonst noch so von einem „modernen“ Smartphone abgreifen kann, den Link aufrufe, ist teurer, als ’ne popelige Bratwurst.

Fairerweise muss man sagen: Die im Eingangsbeitrag erwähnte Zielgruppe hat vermutlich andere Gründe.

OP (Firma: Q3) #8108460

Jack V. schrieb:

Frank E. schrieb:

Und warum?

Bin zwar nicht zitiert worden, aber da ich gerade fast genau das Selbe schreiben wollte: Weil das in Richtung Tracking geht. Wann ich von wo mit welchem Gerät, und den Daten, die man sonst noch so von einem „modernen“ Smartphone abgreifen kann, den Link aufrufe, ist teurer, als ’ne popelige Bratwurst. Fairerweise muss man sagen: Die im Eingangsbeitrag erwähnte Zielgruppe hat vermutlich andere Gründe.

Ja na logisch ist das Tracking, ich will ja schließlich wissen, ob der Angeschriebe kommen wird. Die Karten waren ja alle persönlich adressiert (hatte ich das am Eingang vergessen?). Das war keine anonyme Postwurfsendung.

Hast du noch nie eine klassisch schriftliche Einladung bekommen, mit der Bitte, deine Teilnahme zu bestätigen?

: Bearbeitet durch User
#8108543

Lu schrieb:

So ein QR-Code ist doch ganz toll?

Unter einem Barcode steht immer im Klartext die Nummer, die der Barcode darstellt.

Warum ist das bei QR-Codes nicht so? Dann wüßte man ohne zu Scannen, worum es sich handelt, und könnte notfalls den Code manuell eingeben.

#8108548

Peter N. schrieb:

könnte notfalls den Code manuell eingeben.

Kannst Du alles machen. Wenn der Tracking-Code allerdings weitergeben wird z.B. an Renate Bergmann, dann stimmt trotz Erfassung die Anzahl der Bratwürste auch nicht :-)? Wenn man Kunden hat, sollte man die mal anrufen. Das koste zwar Zeit, hilft aber auf die konkreten Fragen der Kunden rechtzeitig eingehen zu können.

: Bearbeitet durch User
OP (Firma: Q3) #8108711

●Des|ntegrator ●. schrieb:

Peter N. schrieb:

Unter einem Barcode steht immer im Klartext die Nummer, die der Barcode darstellt. Warum ist das bei QR-Codes nicht so?

weil es seit einiger Zeit scheinbar so sein muss, dass mit nem Stückchen Fortschritt nicht unbedingt auch eine Verbesserung eintreten soll.

Beim EAN-Code ist das so, ansonsten kann, muss nicht. Bei vielen QR-Codes hat das auch keinen Sinn, wegen der rel. großen Datenmenge ...

#8108731

Ich habe mir eigentlich noch nie Gedanken darüber gemacht, wieviele Kilobytes ein QR-Code beinhalten kann. Wenn ich das aber auf meinen ersten Rechner, dem TI99/4A so übertrage, dann sind da fünf QR-Codes mit voller Datenausnutzung das Limit. Der TI99 hat 16 kB Ram.

Damals hat man da schon einiges machen können und war damit zufrieden.

OK auch wieder OT, bin schon wieder weg :-)

(Firma: Hobbytheoretiker) #8108869

Thomas S. schrieb:

Wenn ich das aber auf meinen ersten Rechner, dem TI99/4A so übertrage, dann sind da fünf QR-Codes mit voller Datenausnutzung das Limit. Der TI99 hat 16 kB Ram. Damals hat man da schon einiges machen können und war damit zufrieden.

Du bringst mich damit auf einen anderen Gedanken.

Wenn ich dort folgendes lese:
https://www.tagesschau.de/inland/kassenbon-digital-104.html

Bei größeren Einkäufen sei das Datenvolumen des Belegs zu groß und er würde nicht auf den QR-Code passen. "Deshalb muss der digitale Beleg auf einen Server übertragen werden und der Kunde erhält über den QR-Code einen Link zu diesem Server, wenn der Einzelhändler keine Kundenapp hat."

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass da die Summe des Einkaufs und die Steueranteile (MwSt) übertragen wird. Nach dem Satz stellt sich die Frage, was die Behörde angeht, welche Produkte im Geschäft gekauft wurden.

#8108872

Dieter D. schrieb:

"Deshalb muss der digitale Beleg auf einen Server übertragen werden und der Kunde erhält über den QR-Code einen Link zu diesem Server, wenn der Einzelhändler keine Kundenapp hat." Bisher bin ich davon ausgegangen, dass da die Summe des Einkaufs und die Steueranteile (MwSt) übertragen wird.

Wenn der digitale Beleg den bisherigen ersetzen (statt ergänzen) soll, müssen dort logischerweise auch alle Angaben auftauchen, die vorher auf dem Papierbeleg waren.

Dieter D. schrieb:

Nach dem Satz stellt sich die Frage, was die Behörde angeht, welche Produkte im Geschäft gekauft wurden.

Ein "Kassenbon" ist eine Rechnung. Par. 14 Abs. 4 Satz 5 UStG.

(Firma: Privat) #8108931

Bei uns im Netto-Markt ist das schon seit ca. zwei Wochen so. Man bekommt einen Papier-Kassenbon nur noch auf Verlangen. Und auf dem Papierbon steht in dem QR-Code auch nichts besonderes, bzw. nichts Brauchbares.

97036110010004602962608292

Ich habe mal einige gesammelt. Egal, ob ich im einstelligen oder zweistelligen Bereich einkaufe, die Länge der Zahl (26 Ziffern) ändert sich nicht. Man kann feststellen, daß sich die ersten 13 Ziffern [9703611001000] nie ändern. Auch nicht, wenn man z.b. in einem anderen NettoMarkt einkauft. Ab der 14.Stelle sind dann die Ziffern immer unterschiedlich. Ich vermute mal, daß die Zahl (oder ein Teil davon) Netto-intern auf die eingekauften Waren in einer DB verweist, falls mal ein Neudruck eines Bons notwendig ist.

: Bearbeitet durch User
#8108935

Jedenfalls halte ich von diesem QR-Kassenbon überhaupt nichts!!! Wenn einer an der Tankstelle das Handy im Auto liegen lässt, kommt man ohne Beleg aus dem Laden und wie rechnet er das bei der Firma ab????? Ersatzbeleg selbst malen? Viel Freude!

#8108953

Lu schrieb:

Wenn einer an der Tankstelle das Handy im Auto liegen lässt, kommt man ohne Beleg aus dem Laden und wie rechnet er das bei der Firma ab????? Ersatzbeleg selbst malen?

Dann nimmt man eben den gedruckten Bon. Den müssen Geschäfte weiterhin ausgeben, wenn der Kunde es verlangt. Oder einfach nicht das Smartphone vergessen. Und Firmen haben vielleicht eine Kundenkarte, wenn die Fahrzeuge immer beim selben Tankstellenbetreiber betankt werden, und da dürfte es schon jetzt digital laufen (Die Mitarbeiter tanken und zahlen mit der Firmenkarte, Abrechnungsstelle ruft die Belege digital ab). Wo ein Wille, da ein Weg.

#8108963

René H. schrieb:

Wenn Du Dein Smartphone nicht dabei hast, und nicht nach dem Bon fragst, ist das Deine Schuld, nicht die des Händlers.

Dann darf der Händler gerne frage, ob ich den Bon haben will. Bei unseren Tankstellen gibt es den entweder automatisch (und landet ggf. in der Tonne) oder er wird bei Bedarf - und nicht auf Nachfrage des Kunden - ausgedruckt.
Wenn der Kunde erst danach fragen muss, kann er auch gleich an sein Handy denken.

#8108967

In Italien muss/musste man, wenn man einen Laden verlässt, einen Bon dabei haben. Den muss man auch, wimre, 20 Meter danach noch haben. Oder hat sich das inzwischen geändert?

Such ...

Ah, gilt immer noch. 100 m waren es. Ist nicht mehr so streng. Es wird aber dringen angeraten den Bon 5 Minuten aufzuheben um Diskussionen zu vermeiden. Der Händler ist verpflichtet, einen Bon auszuhändigen.

#8109017

Peter N. schrieb:

René H. schrieb:

Wenn Du Dein Smartphone nicht dabei hast

Welches Smartphone? Ich finde es eine Frechheit, davon auszugehen, daß jeder ein Handy hat. Und wenn es eine Handypflicht geben sollte, muß es auch eine Tarif ohne laufende Kosten gegen!

Es gibt doch keine Pflicht. Man muss aber schon jetzt aktiv nach dem Bon fragen, z.B. in Apotheken.

#8109024

Peter N. schrieb:

Und wenn es eine Handypflicht geben sollte, muß es auch eine Tarif ohne laufende Kosten gegen!

Ja genau. Deswegen kostet der Personalausweis ja auch Geld, obwohl der Staat der einzige ist der den benutzt. Niemand sonst hat in den letzten 30 Jahren danach gefragt, aber ich soll die Gebühren bezahlen?

René H. schrieb:

Man muss aber schon jetzt aktiv nach dem Bon fragen, z.B. in Apotheken.

Als bekannter Kunde braucht man doch eh einmal im Jahr für die Steuern den Beleg, den geben die dann so raus. Als Unbekannter Kunde wurde ich bislang immer gefragt ob ich den haben will und auf ein "ja" bekomme ich den auch, wie in jedem Supermarkt und jeder Tanke auch.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8109070

Stefan W. schrieb:

Jens M. schrieb:

Deswegen kostet der Personalausweis ja auch Geld, obwohl der Staat der einzige ist der den benutzt.

Nicht nur das, der gehört sogar ganz offiziell dem Staat. Du bist nur Besitzer.

Ja und wir sind alle Angestellte des Staates. In jedem anderen Land heisst das vergleichbare Dokument
Identitäts-(Karte ... Ausweis...)

#8109150

Dieter D. schrieb:

Bei größeren Einkäufen sei das Datenvolumen des Belegs zu groß und er würde nicht auf den QR-Code passen. "Deshalb muss der digitale Beleg auf einen Server übertragen werden und der Kunde erhält über den QR-Code einen Link zu diesem Server, wenn der Einzelhändler keine Kundenapp hat."

Also enthält der QR-Code NICHT den ganzen Kassenzettel. Dann ist der Rest Deines Einkaufs auf irgendeinem Server z.B. bei xyzstasi.de od. yandex.ru? Dann weiß auch der Wladimir Bescheid, wenn Du ein paar armeegrüne Socken Größe 41 gekauft hast od. der Server wurde gehackt? Papier bleibt Papier!

#8109161

Lu schrieb:

Also enthält der QR-Code NICHT den ganzen Kassenzettel. Dann ist der Rest Deines Einkaufs auf irgendeinem Server z.B. bei xyzstasi.de od. yandex.ru? Dann weiß auch der Wladimir Bescheid, wenn Du ein paar armeegrüne Socken Größe 41 gekauft hast od. der Server wurde gehackt? Papier bleibt Papier!

Bei manchen Kommentaren/Denkweisen kann man sich an sich nur noch an Kopf fassen.
Jedes legale digitale Kassensystem speichert selbstverständlich sogar mehr als das, was Du auf dem Papierbon ausgedruckt bekommst.
Egal, ob Du den Bon haben möchstest oder nicht.
Und auch wenn Du ohne eine App einkaufst, aber per Karte bezahlst, wärest Du im Fall der Fälle zuordbar.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8109250

René H. schrieb:

Leider hat unser Kaufland keine SB-Kassen.

Sei froh, dass er keine SB-Kassen hat. Außerdem zeigt sich dort erst, wie schnell die Damen und Herren an der Kasse sind, sowie wie deutlich weniger diese sich vertun. Also für eine normale Kasse braucht es vier bis sechs SB-Kassen um die gleiche Menge an Waren bezahlt durch die Schleuse zu bringen.

(Firma: Privat) #8109316

Was die SB-Kassen betrifft, Personal (Mitarbeiter) wird da nicht eingegespart. In meinem Globus Baumarkt mit 3 SB-Kassen steht an jeder Kasse eine Mitarbeiterin, um bei Problemen (Scannen, Bezahlen) zu helfen. Anscheinend gibt es doch noch einige, die mit diesem System nicht zurecht kommen. Ältere Kunden kommen da ja kaum hin, die haben mittlerweile fast alles gebaut. Da verkehrt ja eher die jüngere und die Mittelschicht, um einzukaufen.

#8109329

Dieter D. schrieb:

Sei froh, dass er keine SB-Kassen hat.

Weshalb sollte ich? Bei meinem Lidl gibt es die. Mit "Scan&Go" schon beim Einkauf scannen, an der SB-Kasse auschecken, fertig.

Dieter D. schrieb:

vier bis sechs SB-Kassen

Gibt es bei Lidl.

Heinz B. schrieb:

In meinem Globus Baumarkt mit 3 SB-Kassen steht an jeder Kasse eine Mitarbeiterin

Bei Lidl soll eigentlich auch immer eine Aufsicht sein. Das ist aber nicht immer so. Es will ja keiner machen.

Heinz B. schrieb:

Personal (Mitarbeiter) wird da nicht eingegespart

Genau. Es ist eher zu wenig da. Will ja keiner machen.

#8109333

Heinz B. schrieb:

In meinem Globus Baumarkt mit 3 SB-Kassen steht an jeder Kasse eine Mitarbeiterin, um bei Problemen (Scannen, Bezahlen) zu helfen.

Normalerweise gibt es da (maximal) eine Mitarbeiterin für alle SB-Kassen. Denn, wie du ja richtig festgestellt hast, wäre das Konzept ansonsten völlig sinnlos.

Oliver

: Bearbeitet durch User
#8109362

Heinz B. schrieb:

SB-Kassen steht an jeder Kasse eine Mitarbeiterin, um bei Problemen (Scannen, Bezahlen) zu helfen

Bei Lidl z.B. reicht schon, versehentlich einen Artikel doppelt zu scannen und zu stornieren und schwupps muss einer kommen. Beim Baumarkt wird man auch oft zufällig ausgewählt für einen Taschenkontrolle, d.h. da muss einer schauen ob die Artikel auch alle artig eingescannt sind. Bei Ikea ist eine Aufsicht für 4 Kassen auch dauernd beschäftigt, da geht's aber mehr um die Verwendung von Gutscheinen und die Bezahlung allgemein.

René H. schrieb:

Das ist aber nicht immer so. Es will ja keiner machen.

Die haben garantiert keine Lust jemanden dafür zu bezahlen. Den ganzen Tag rumstehen und Oma Ilse dabei helfen die Klamotten einzuscannen wollen die MA sicherlich lieber als Paletten schleppen und Regale füllen, aber dafür gibt's Geld, für die Kasse nicht weil "du machst ja nix". Das muss also immer einer der fleißigen Geister nebenher machen wenn es brennt.

Oliver S. schrieb:

Normalerweise gibt es da (maximal) eine Mitarbeiterin für alle SB-Kassen.

Beim toom-Baumarkt sitzt tatsächlich jemand relativ unbeteiligt hinter 4 SB-Kassen und wartet das was passiert. Da kommt dann öfters mal ein Fehler beim Bezahlen, falsche Preise wg. Sonderangebot oder "Bitte lassen sie ihren Einkauf kontrollieren", dennoch kann derjenige auch mal ein wenig fegen oder Müll rausbringen. Oder mit der normalen Kasse quatschen...

#8109376

SB-Kassen sind gaaanz toll. Wenn es bei Lidl bei SB piept, muß die einzige Kassierin von der Kasse weg um den Fehler zu finden bei 3 Brötchen. Dann warten x Leute an der Kasse. Wenn dann bei Kaufland die Leute einen Handscanner nehmen, stehen sie im Gang herum und fummeln mit dem Scanner ewig. In der Zeit hat eine Kassierein schon den halben Wocheneinkauf über das Band geschoben. Wo ist jetzt der Vorteil für mich als König Kunde?

Beitrag #8109409 wurde vom Autor gelöscht.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8109472

Jens M. schrieb:

Lu schrieb:

Wo ist jetzt der Vorteil für mich als König Kunde?

Weniger Interaktion mit Menschen. Das langfristige Ziel ist natürlich, ganz auf Kassenpersonal zu verzichten.

Es wird auch nicht mehr lange dauern,
dass Anlieferung und Einsortierung in den Markt automatisch läuft.
So auch die Auswahl der Ware für den Kunden.
Bestellservices gibts ja schon, das Abholen
der bestellten Ware könnte dann auch automatisch
durch 'ne Art Doppeltor-Schleuse funktionieren. Kunden kommen dann überhaupt nicht mehr in irgendwelche "Märkte" rein. Das Verhalten von diesem Klau-Volk
zwingt es einem Betreiber ja richtiggehend auf.

: Bearbeitet durch User
#8109521

●Des|ntegrator ●. schrieb:

das Abholen der bestellten Ware könnte dann auch automatisch durch 'ne Art Doppeltor-Schleuse funktionieren.

Wart mal, ich hab da eine ganz tolle Idee!
Wie wäre es denn, wenn die die Sachen gleich zum Kunden liefern. Mit einem Auto oder sowas. Und wenn man bis 13:00 bestellt, dann gibts die Sachen noch am selben Tag, irgendwann zwischen 16:30 und 21:15

(Firma: Hobbytheoretiker) #8109583

●Des|ntegrator ●. schrieb:

durch 'ne Art Doppeltor-Schleuse funktionieren. Kunden kommen dann überhaupt nicht mehr in irgendwelche "Märkte" rein. Das Verhalten von diesem Klau-Volk zwingt es einem Betreiber ja richtiggehend auf.

Richtig. Es gab in USA auch einen 7/11, wo das so lief. Das hatte ich zuerst gar nicht so durchschaut, aber einer meiner Freunde, der dann riet, möglichst schnell weiter zu fahren und in einer anderen Gegend nach einem Motel zu schauen.

Das gibt es in Afrika öfters zu sehen, wie das funktioniert. Ein Blogger hatte mal Bilder und Videos dazu gepostet.

Beitrag #8109585 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Hobbytheoretiker) #8109599

Hmmm schrieb:

Dieter D. schrieb:

dann wird das Auto verfolgt und dem Kunden die Waren vor Ort abgenommen.

Hier ein anschauliches Beispiel für paranoide Schizophrenie.

Glaube diese Diagnose sollte ich an die Buchmesse in Frankfurt schicken mit der Bitte um Weitergabe an die Buchautorin, aus deren dystopischer Roman das geklaut wurde.

#8109630

Lu schrieb:

Wo ist jetzt der Vorteil für mich als König Kunde?

Märchen aus der Vergangenheit, heute sind diverse Märkte so gnädig, uns den Einkauf zu erlauben.

Lu schrieb:

SB-Kassen sind gaaanz toll. Wenn es bei Lidl bei SB piept, muß die einzige Kassierin von der Kasse weg um den Fehler zu finden bei 3 Brötchen. Dann warten x Leute an der Kasse.

Neulich im Aldi (ohne SB) saß ein junger Mitarbeiter an der Kasse, offenbar frisch im Job und erheblich überfordert. An der Kasse daneben eine ältere Mitarbeiterin, die sich ständig um ihn kümmern musste, im einfachsten Fall "gib mal Nummer xxx ein", aber auch mehrfach ihre verlassen und ihm die Finger geführt. Natürlich gegen 16:00 Uhr, wo eh viel los ist.

Erfolg, dass beide Kassen extrem lahmarschig liefen und ich meine Sicht der Lage mal laut bekunden musste. "Der junge Mann hat keine Schuld, es ist ihre unfähige Organisation, da gehört eine zusätzliche Mitarbeiterin hin". Stieß auf Unverständnis und einen echten Chef zum Schütteln gibt es in diesen Märkten leider nicht.

Wenn dann bei Kaufland die Leute einen Handscanner nehmen, stehen sie im Gang herum und fummeln mit dem Scanner ewig. In der Zeit hat eine Kassierein schon den halben Wocheneinkauf über das Band geschoben.

Das war vor kurzem Thema in einem der FS-Verbrauchersendung: Am Vormittag mit fast leerem Laden war die Zeit mit Kassiererin deutlich geringer als SB. Bei starkem Andrang drehte sich das, da überwog die Wartezeit vor der menschlichen Kasse.

#8109694

Jens M. schrieb:

Manfred P. schrieb:

ich meine Sicht der Lage mal laut bekunden musste

Wie der wohl lernen soll wie's geht wenn er nicht üben darf....

Auch Du hast es nicht erfasst:

Er muß üben, das ist der Weg des Lernens. Der Fehler ist, dessen Betreuung einer Mitarbeiterin aufzugeben, die mit ihrer Hauptaufgabe (Kasse 2) ausgelastet ist.

Nochmal: Für die Betreuung hätte eine weitere Kollegin im Hintergrund stehen müssen, um zumindest die andere Kasse zügig laufen zu haben. Aber ist halt so, Kunden sollen froh sein, überhaupt einkaufen zu dürfen und nicht noch eine zügige Bedienung fordern.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8109755

Nick schrieb:

●Des|ntegrator ●. schrieb:

das Abholen der bestellten Ware könnte dann auch automatisch durch 'ne Art Doppeltor-Schleuse funktionieren.

Wart mal, ich hab da eine ganz tolle Idee! Wie wäre es denn, wenn die die Sachen gleich zum Kunden liefern. Mit einem Auto oder sowas. Und wenn man bis 13:00 bestellt, dann gibts die Sachen noch am selben Tag, irgendwann zwischen 16:30 und 21:15

Wer will schon warten?

#8109770

Manfred P. schrieb:

Bei starkem Andrang drehte sich das, da überwog die Wartezeit vor der menschlichen Kasse.

Was natürlich auch daran liegt, dass da dann nur noch eine normale Kasse auf ist, an der sich dann die Renter-Barzahler knubbeln.

Bei Rewe oder Lidl, wo gar niemand an den SB-Kassen ist, um Probleme zu lösen, bleibt einem dann im Falle eines Falles nur, seinen Kram wieder in den Wagen zu packen, und zur normalen Kasse zu gehen.

Oliver

#8111049

Ein Laden, der Produkte für tausende Euro pro Tag verkauft, sollte sich Personal leisten können. Ich denke, der Geiz kommt meistens von dem Wunsch, möglichst viel Geld in die Taschen des Entscheiders fließen zu lassen.

: Bearbeitet durch User
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8111074

Moritz L. schrieb:

Ein Laden, der Produkte für tausende Euro pro Tag verkauft, sollte sich Personal leisten können. Ich denke, der Geiz kommt meistens von dem Wunsch, möglichst viel Geld in die Taschen des Entscheiders fließen zu lassen.

wenn da nicht ein zehnfacher Abstand zu Personalgehältern
bei rum kommt macht man was verkehrt.

#8111146

Da nützt auch ein rechnerisch hundertfacher Gewinn nichts, wenn kein Kunde mehr kommt. WENN der Kunde sich nicht wohlfühlt, sucht er nach einer anderen Lösung oder einer anderen Einkaufsquelle. A*?

#8111262

Moritz L. schrieb:

sollte sich Personal leisten können.

Es wird ständig beklagt, dass sich kein Personal finden lässt. Ob das an den Löhnen, den Arbeitsbedingungen oder beidem liegt, darf jeder für sich selbst spekulieren.

Lu schrieb:

Da nützt auch ein rechnerisch hundertfacher Gewinn nichts, wenn kein Kunde mehr kommt. WENN der Kunde sich nicht wohlfühlt, sucht er nach einer anderen Lösung oder einer anderen Einkaufsquelle.

Wenn das denn so einfach wäre. Da sich Alle mehr oder weniger nach unten angleichen, bringt ein Wechsel wenig.

#8111435

Michael B. schrieb:

Nun, man hört auch gelegentlich,

Wenn man so etwas zu äußern wagt, wird man als "Boomer" beschimpft. Denn man verdrängt, wie unendlich schwer es die GenZ in unserer heutigen Zeit hat, viel, viel schwerer als die vorhergehenden Generationen.

Dazu kann ich nur auf https://archive.ph/TvTss verweisen. Der Autor ist zwar wegen seiner vorherigen Aktivität im Fachverlag für Lüge und Volksverhetzung einigermaßen verbrannt, aber manchmal hat er in seiner Funktion als konservativer alter Sack auch einfach mal recht.

OP (Firma: Q3) #8111873

Dann zitier' ich mal den Kabarettisten Malmsheimer:

"Früher war nicht alles besser, aber es gab Dinge, die waren gut. Und die wären es auch heute noch, wenn man die Finger davon gelassen hätte!"

: Bearbeitet durch User

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