Komparator mit bis 50ns response time

#1035426
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Voh ist laut Datasheet 2,4-5,5V bei Vcc=12V. Bei 12V hört der normale 
Betriebsbereich schon auf. Allerdings kann man mit einem externen 
Pullup-Widerstand dem Pegel nachhelfen.

Aber: Für 15V ist der LM306 nicht vorgesehen. Die "absolute maximum 
ratings" sind nicht der vorgesehene Betriebsbereich, sondern nur die 
Grenze vor Defekt.
Gast #1035464
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Hallo Martin,

> Ich suche einen schnellen Komparator mit response time bis 50ns, der
> aber auch mit 15V Betriebsspannung arbeiten kann und etwa 13-14V
> Ausgangsspannung liefern kann.
> Kann jemand da etwas empfehlen ? Und wo ist es erhältlich ?

Bis 5V etwas zu finden ist sicher nicht schwer. Für höhere Spannungen 
kannst Du einen FET zwischenschalten:

Komparator (5V) ---> FET-Treiber ---> FET, der 15V zuschaltet

Für die Komparatoren schau mal bei www.analog.com oder www.maxim-ic.com 
oder in der 74er-Reihe (74HC... und 74HCT...).

Ein möglicher FET-Treiber ist MAX5055.

Einen geeigneten FET findest Du sicherlich bei www.nxp.com (ehemals 
Philips) unter Discretes, evtl. auch in der Übersicht hier im Board.


Gruß,
  Michael
OP #1036460
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Hallo.
Danke für die Antworten.

>Für 15V ist der LM306 nicht vorgesehen.
Die Betriebsspannung kann ich auch etwas herabsetzen auf z.B 12V, aber 
ich brauch dennoch die begesagte Ausgangsspannung.

@Michael Lenz
Na ja, es bleibt nur die frage ob solche Konstruktion mit angehängtem 
Fet-Transistor auch so schnell ist wie der Komparator selbst.

@faraday
LM319 sieht gut aus, Danke.

@Andreas R
LM261 hat leider das gleiche Problem wie beschrieben, schnell aber 
Ausgangsspannung zu niedrig.

Und ich brauche so viel Strom, um damit maximal 6 CMOS Gatter bei etwa 
30kHz zu schalten, also nicht besonderes viel.

>Und weshalb kann man die Eingangsspannungen nicht herunterteilen
Von Eingangsspannungen war gar nicht die Rede, als Eingangsspannungen 
bekommt der Komparator nur etwa 5V.
#1036477
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@ Martin #### (martin-)

>Die Betriebsspannung kann ich auch etwas herabsetzen auf z.B 12V, aber
>ich brauch dennoch die begesagte Ausgangsspannung.

Was soll das denn werden?

>Und ich brauche so viel Strom, um damit maximal 6 CMOS Gatter bei etwa
>30kHz zu schalten, also nicht besonderes viel.

???
Und dazu nimmt man reudige, alte 4000er bei 15V Betriebsspannung? Ich 
glaub du hast einige Dinge im Bereich Digitaltechnik noch nicht 
verstanden.

MfG
Falk
Gast #1036492
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> Und ich brauche so viel Strom, um damit maximal 6 CMOS Gatter bei etwa
> 30kHz zu schalten, also nicht besonderes viel.


Wenn man erst nach 13 Beiträgen mit der ganzen? Wahrheit ankommt muss 
man sich nicht wundern wenn die Community sauer ist...
Gast #1037269
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Hallo,

> @Michael Lenz
> Na ja, es bleibt nur die frage ob solche Konstruktion mit angehängtem
> Fet-Transistor auch so schnell ist wie der Komparator selbst.

das denke ich schon. Wenn Du mal ins Datenblatt des MAX5055 schaust, 
siehst Du typische Schaltzeiten z. B. für ein Gate von 1000pF. Ein 
1000pF-FET dürfte für das bißchen Strom mehr als überdimensioniert sein.


> Und ich brauche so viel Strom, um damit maximal 6 CMOS Gatter bei etwa
> 30kHz zu schalten, also nicht besonderes viel.
Und weshalb müssen es dann unbedingt 15V Schaltspannung sein. Es gibt 
doch so viele Gatter, die mit 5V arbeiten.
Und so recht verstehe ich auch nicht, weshalb Du bei 30kHz-Anwendungen 
maximal 50ns Latenz erlaubst.



Gruß,
  Michael
OP #1037325
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Die Gatter steuern einen Analogenschalter 4053, dieser muss mit 15V 
gespeist werden weil er analoge Signale von etwa 14V schalten muss. Und 
wenn man 4053 mit höherer Spannung betreibt dann verschieben sich die 
High/Low Pegel natürlich nach oben.

50ns sind kein muss, aber es wäre von Vorteil. Und es ist zwar "nur" 
30kHz aber es ist ein PWM-Signal, also rechteck und dazu noch kann die 
Pulsbreite auf unter 100ns schrumpfen. Deshalb hätte ich da doch lieber 
Latenz die kleiner ist als die minimale Pulsbreite.
#1037384
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@  Martin #### (martin-)

>Die Gatter steuern einen Analogenschalter 4053, dieser muss mit 15V
>gespeist werden weil er analoge Signale von etwa 14V schalten muss.

Womit er schon mal überfahren wird.

> Und
>wenn man 4053 mit höherer Spannung betreibt dann verschieben sich die
>High/Low Pegel natürlich nach oben.

Ja, aber du brauchst noch LANGE keine 15V für HIGH. Typisch sind 4,7V 
bei Vcc9V, 6,3V maximal. Das ganze kann man per Pegelverschiebung üer 
eine Z-Diode machen, dann tuts ein ganz normaler Komparator mit 5V 
Push-Pull Ausgang.

>50ns sind kein muss, aber es wäre von Vorteil. Und es ist zwar "nur"
>30kHz aber es ist ein PWM-Signal, also rechteck und dazu noch kann die
>Pulsbreite auf unter 100ns schrumpfen. Deshalb hätte ich da doch lieber

Und warum muss ein PWM-Signal einen Analog-MUX schalten? Nochmal. Was 
soll das Ganze werden?

MFG
Falk

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