Nach der Nutzung wische ich sie direkt mit IPA ab.
Mit einem Tuch bekommt man (logischerweise) die kleinen Öffnungen auch nicht wirklich Sauber.
Mit einer alten Zahnbürste kann man schon so manche Pad-Öffnung noch weiter reinigen, aber in die Ecken und die feinen Strukturen nicht wirklich.
Spülmaschine wäre ggf. eine Option, nur wer möchte eigentlich schon verbleite oder bleifreie Lötpaste durch die Maschine jagen (ohne weiteres Geschirr bei dem Spülgang)
Das mir zur Verfügung stehende Ultraschallgerät ist leider zu klein und was würde man dort als Reiniger nutzen?
ich lege die einfach im passenden Reinigungsmittel ein, da muss man halt testen, welches die getrocknete Paste gut löst.
Dann kann man zusehen, wie die Lotkügelchen abfallen und sich an der niedrigsten Stelle des Gefäßes sammeln.
Aus meiner Erfahrung funktioniert Isopropanol bei etlichen Pasten gut, jedoch nicht bei allen. Einfach testen :)
Es gibt spezielle Reiniger(tücher) in denen was "öliges" drin ist, Stichwort Bremsflüssigkeit. Hier gibt's irgendwo einen Thread bzgl. der Verdünnung der Paste, da hat sich das als günstige Alternative rausgestellt.
Für die feinen Löcher hilft Druckluft, eine Bürste würd ich lassen, da kann man auch die Löcher ausreißen.
Spülmaschine hilft nur wenn man wasserlösliches Flussmittel hat, und natürlich ist die dann nicht mehr für normales Geschirr geeignet.
Kling nach einer brillianten Idee Öle auf die Platine zu verschleppen.
Wer nimmt denn sonst noch aller Vaseline auf der Platine her um die Löterei flutschiger zu machen?
Nein, Bremsflüssigkeit aus dem Autobereich.
Das ist kein Öl sondern ein Glykolether. Damit kann man Paste verdünnen, es verdunstet (langsam) und es ist nach Analyse der Sicherheitsdatenblätter auch Original da drin. Kann also so verkehrt nicht sein.
Die professionellen Reinigungstücher die ich im Job nutze haben auch so etwas drin, verdunstet langsam, macht aber jede Paste und jeden Kleber kaputt so das man das leicht abwischen kann. Kommt man nur als normaler Hobbyist nicht dran.
Wenn man mal Reste in die Paste bekommt, passiert gar nichts außer das sie cremiger wird. Kann man so verarbeiten ohne Nebeneffekte.
Das ist kein Öl sondern ein Glykolether. Damit kann man Paste verdünnen,
es verdunstet (langsam) und es ist nach Analyse der
Sicherheitsdatenblätter auch Original da drin. Kann also so verkehrt
nicht sein.
Wenn man hat, kann man auch alten, süssen Wein verwenden. Vor allem von der Mosel und aus Österreich. Da war früher auch mal Glykol drin.
Nein, Bremsflüssigkeit aus dem Autobereich.
Das ist kein Öl sondern ein Glykolether.
Ich hoffe mal die Chinesen haben das nicht gelesen. Hab gestern durch Zufall gesehen das die nun kleinen Flaeschchen mit Pastenverduenner bei Ali verkaufen. :-D
Google liefert mit dem Suchbegriff "stencil cleaner" verschiedene Sprühflaschen oder vorgetränkte Tücher zum kaufen... [Achtung: da sind auch welche für Tatoos und nicht für Elektronik dabei].
Wir nehmen seit vielen Jahren ein solches Produkt und brauchen keine rohe Gewalt mit Zahnbürsten o.ä. ansetzen. Selbst bei BGA 0.4mm...
das die nun kleinen Flaeschchen mit Pastenverduenner bei
Ali verkaufen
Hab ich hier stehen, da meine alte Paste angetrocknet war.
Steht nicht drauf was drin ist, funktioniert aber wunderbar.
1-2 Tropfen hatten bereits gereicht.
https://de.aliexpress.com/item/1005009668197883.html
Das war aber Glykol, Kühlerfrostschutz.
Das ist was anderes als Glykolether.
Man möge den Thread Beitrag "Lötpaste "auffrischen" ?" etwa ab
Mitte 2024 lesen.
Ja und? Wo ist der Unterschied zwischen Glykol und Glykoläther? Was sagt Wikipedia:
Glycolether sind eine Stoffgruppe organischer Chemikalien, die auf Ethylenglycol oder Diethylenglycol als Basiseinheit basieren.
Und was ist der Kühlerfrostschutz? Genau, Ethylenglykol, das süsse Zeugs, das man früher auch mal in Wein reinpanschte.
Kühlerfrostschutz besteht primär aus
Alkohol (Monoethylenglykol, Monopropylenglykol oder Glycerin) und Wasser, angereichert mit Additiven zum Schutz vor Korrosion, Kavitation und Ablagerungen.
Und für die Jungfüxe, die Spätgeborenen:
Wichtige Fakten zum Glykol-Skandal:
1
Zeitpunkt: Aufdeckung im Sommer 1985, beginnend mit Funden in Österreich.
2
Methode: Diethylenglykol, ein Frostschutzmittel, wurde genutzt, um Weinen eine "süße und geschmeidige" Note zu verleihen, was den Geschmack von teuren Spätlesen nachahmte.
3
Ausmaß: Millionen Liter Wein waren betroffen, besonders in Österreich und Deutschland.
Hoffe, die Generation KI kann von der natürlichen Intelligenz noch was lernen.
Glycolether sind eine Stoffgruppe organischer Chemikalien, die auf
Ethylenglycol oder Diethylenglycol als Basiseinheit basieren.
Kochsalz ist eine Chemikalie, die auf Chlor (Hochgiftig!) und Natrium (Hochreaktiv!) basiert.
Wie betrittst du deine Küche? Mit einem fremdbeatmeten Explosionsschutzanzug der Kategorie IV, hoffe ich doch. Allein aus Eigenschutz schon.
Kling nach einer brillianten Idee Öle auf die Platine zu verschleppen.
Hier muss ich mich korrigieren.
Bremsflüssigkeit ist überwiegend auf Polyglykolbasis. Ausser DOT 5, die ist auf Silikonbasis. Es gibt wenige Ausnahmen, wo Hydraulikflüssigkeit verwendet wird.
Dass Bremsflüssigkeit aus Glycolether besteht, konnte ich nicht finden. Dass Glycolether als Lösungsmittel dient jedoch schon.
Ein Link zu "Bremsflüssigkeit ist Glycolether" würde mich interessieren.
Und es ist nicht "Bremsflüssigkeit ist Glykolether", sondern "Bremsflüssigkeit ist die billigste Möglichkeit an kleine Mengen relativ sauberen Glykolether zu kommen".
Man braucht ja als Hobbyist nur 10 Tropfen.
Mit IPA hat es nicht funktioniert.
Entweder lag es daren, das ich nur noch 70% vorrätig habe oder die Reste zu sehr eingetrocknet waren.
Im Keller habe ich aber noch eine Dose Bremsenreiniger gefunden und mit diesem sind die Schablonen vollständig von den Resten befreit worden.