Forum: Platinen Lötpaste "auffrischen" ?


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von Hobby Löter (Gast)


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Hallo,

das Lötpaste nur begrenzt haltbar ist ist ja leider eine Tatsache...

Scheinbar geht "Flussmittel" (Weichmacher ?) verloren .

Kann man überlagerte Lötpaste wieder "geschmeidig" machen, oder ändert 
sich auch am eigentlichen Lot chemisch etwas ?
Normales Lötzinn ist ja auch nach Jahren oder sogar Jahrzehnten 
problemlos nutzbar.

Es geht hier um Hobby- und nicht um Industrieanwendung.

mfg

   "Hobby Löter"

von Harald W. (wilhelms)


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Hobby Löter schrieb:
> Hallo,
>
> das Lötpaste nur begrenzt haltbar ist ist ja leider eine Tatsache...
>
> Scheinbar geht "Flussmittel" (Weichmacher ?) verloren .

Vielleicht hilft Spritus? Zum Weichmachen von Kolophonium
geht der jedenfalls ganz gut.
Gruss
Harald

von holger (Gast)


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Hobby Löter schrieb:
> Scheinbar geht "Flussmittel" (Weichmacher ?) verloren .

Hatte ich auch gerade, wie es aussieht verklumpt das Ganze mit der Zeit. 
Ich habe die Spritze geöffnet und alles ordentlich umgerührt. Jetzt geht 
es wieder ohne Probleme.

von Oliver _. (verleihnix)


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Ich lagere die Paste im Gefrierschrank und dann hält das viel länger.
Den Tipp habe ich von einer Mitarbeiterin eines Bestückers, als ich mal 
wieder etwas Paste brauchte :-)

von moony (Gast)


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Flussmittel ("Lötfett") rein rühren, wär hätte das gedacht :) Macht die 
Paste wieder flüssiger und cremig. Nicht zuviel, denn hinterher 
rausnehmen geht nicht.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Nach 9 Jahren dürfte die Lötpaste wohl (hoffentlich) verbraucht sein.

von Hennes (Gast)


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Hallo

Lötpaste ist und bleibt aber leider nur begrenzt lagerfähig, also ist es 
weiterhin interessant wie man sie wieder auffrischt.
Was sich geändert haben mag sind vielleicht die Ursachen welche die 
Lagerfähigkeit begrenzen.
Von mir also: Danke das auch mal ein alter Thread der aber immer noch 
aktuell ist, aus den Dornröschenschlaf geweckt wurde.
Weiter so (Ernsthaft, keine Ironie)

Hennes

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Hennes schrieb:
> Hallo
>
> Lötpaste ist und bleibt aber leider nur begrenzt lagerfähig, also ist es
> weiterhin interessant wie man sie wieder auffrischt.
> Was sich geändert haben mag sind vielleicht die Ursachen welche die
> Lagerfähigkeit begrenzen.
> Von mir also: Danke das auch mal ein alter Thread der aber immer noch
> aktuell ist, aus den Dornröschenschlaf geweckt wurde.
> Weiter so (Ernsthaft, keine Ironie)

Solange die Beiträge dazu passen und das Thema auch noch aktuell ist, 
spricht auch nichts dagegen.

Und Lötpaste ist ja im Hobbybereich aktueller denn je.

Übrigens ist der Tipp mit dem Einfrieren korrekt. Zwar warnen alle 
Pastenhersteller davor bzw. ziehen sich aus der Verantwortung ("Wir 
garantieren für nix"), aber das funktioniert auch über Jahre und auch 
für uns "Professionelle".

Ersatzweise kann man die Paste auch im Biofresh-Fach sehr lange (2-3 
Jahre) lagern.

Beide Möglichkeiten haben wir jetzt hier schon einige Jahre ohne größere 
Nachteile genutzt.

Vor zwei Wochen erst haben wir eine (eingefrorene) Paste von 2014 im 
Dispenser verwendet und per Dampfphase gelötet mit einwandfreiem 
Ergebnis.

Auf Zimmertemperatur bringen muss man sie allerdings vorher ;-)

von Soul E. (souleye)


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Chris D. schrieb:

> Auf Zimmertemperatur bringen muss man sie allerdings vorher ;-)

Im gefrorenen Zustand kannst Du sie mit den Stencil-Daten auf Maß 
fräsen.

von Hp M. (nachtmix)


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Chris D. schrieb:
> Ersatzweise kann man die Paste auch im Biofresh-Fach sehr lange (2-3
> Jahre) lagern.

Chris D. schrieb:
> Übrigens ist der Tipp mit dem Einfrieren korrekt. Zwar warnen alle
> Pastenhersteller davor bzw. ziehen sich aus der Verantwortung ("Wir
> garantieren für nix"), aber das funktioniert auch über Jahre und auch
> für uns "Professionelle".

Chemisch tut sich wohl auch bei der Lagerung bei normaler Temperatur 
nicht viel, aber ich habe beobachtet, dass die Paste sich allmählich 
entmischt. Die Dichte der Metallkügelchen ist nunmal viel höher als die 
des Flußmittels.
Außerdem enthält das Flußmittel evtl. hygroskopische Bestandteile, die 
Luftfeuchtigkeit absorbieren. Beim Löten kann dieses gebundene Wasser 
schlagartig verdampfen und die Metallpartikel umherschleudern die dann 
u.U. Kurzschlüsse verursachen.
Tiefkühlung reduziert beide Probleme, denn einerseits steigt dabei die 
Viskosität der Paste, und andererseits ist die Atmosphäre in der Kühlbox 
extrem trocken.


Die Warnung vor dem Einfrieren beruht evtl. auf Angst vor einem 
Auskristallisieren des Flußmittels, wodurch auch Entmischung und u.U. 
eine permanente Änderung der Fließeigenschaften der Paste auftreten 
kann.
Außerdem erscheinen Phasenänderungen (z.B. Zinnpest) der metallischen 
Komponente nicht unmöglich, wodurch die Metallkügelchen zu Staub 
zerfallen würden.

von Bernd B. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Übrigens ist der Tipp mit dem Einfrieren korrekt. Zwar warnen alle
> Pastenhersteller davor bzw. ziehen sich aus der Verantwortung ("Wir
> garantieren für nix"), aber das funktioniert auch über Jahre und auch
> für uns "Professionelle".
>
> Ersatzweise kann man die Paste auch im Biofresh-Fach sehr lange (2-3
> Jahre) lagern.
>
> Beide Möglichkeiten haben wir jetzt hier schon einige Jahre ohne größere
> Nachteile genutzt.

Taut ihr dann jedesmal die komplette Paste auf und friert sie hinterher 
wieder ein, oder wird jeweils nur der kleine Teil, der gerade gebraucht 
wird, aufgetaut? Oder anders gefragt: Ist auch mehrfaches Einfrieren und 
Auftauen problemlos möglich?

Gruß,
Bernd

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd B. schrieb:
> Taut ihr dann jedesmal die komplette Paste auf und friert sie hinterher
> wieder ein, oder wird jeweils nur der kleine Teil, der gerade gebraucht
> wird, aufgetaut? Oder anders gefragt: Ist auch mehrfaches Einfrieren und
> Auftauen problemlos möglich?

Das läuft ähnlich wie bei den Nahrungsmitteln: portionieren :-)

Ich habe die Paste aus dem Töpfchen damals direkt in 
2ml-Dispenserspritzen gepackt und die eingefroren. So muss man dann nur 
die Menge auftauen, die benötigt wird.

Wieder eingefroren habe ich noch nicht, ich lagere die dann meist im 
Biofresh-Fach bzw. verwende die dann in den nächsten Wochen für 
Prototypen etc.

Hp M. schrieb:
> Die Warnung vor dem Einfrieren beruht evtl. auf Angst vor einem
> Auskristallisieren des Flußmittels, wodurch auch Entmischung und u.U.
> eine permanente Änderung der Fließeigenschaften der Paste auftreten
> kann. Außerdem erscheinen Phasenänderungen (z.B. Zinnpest) der
> metallischen Komponente nicht unmöglich, wodurch die Metallkügelchen zu
> Staub zerfallen würden.

Mag sein, aber ich vermute aber auch, dass man den Verkauf ankurbeln 
möchte, indem möglichst viel von dem Zeug weggeschmissen wird ;-)

Entmischt hat sich bei uns jedenfalls noch nichts und optisch und von 
der Konsistenz her kann ich keine größere Änderung feststellen.

Aber das wichtigste ist: die Eigenschaften bleiben soweit erhalten, dass 
man damit dispensen kann. Wie es mit Rakeln aussieht, kann ich nicht 
beurteilen - haben wir noch nie gemacht, dafür ist unsere Stückzahl zu 
gering.

von Wühlhase (Gast)


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Bleibt denn auch die Klebekraft erhalten, wenn man das Zeug einfriert?

Ich habe beobachtet, daß die Klebkraft sehr stark nachläßt, wenn das 
Zeug altert. Was wiederum zu allen möglichen Fehlern wie Grabsteinen 
oder Wanderungen führt. Ich hatte mal (zwangsweise) mit einer Lötpaste 
arbeiten müssen, die - zwar kühlschrankgelagert - ihr Verfallsdatum 
schon 7 (ja, sieben) Jahre lang hinter sich hatte. Auf der Platine waren 
u.a. zwei große MLCC-Kondensatoren, dürften 5550 oder 5720 gewesen sein, 
die es beide von ihren Pads weggeschwommen sind. Einer war sogar mit 
keinem Pad mehr angelötet, da ist lediglich das Gehäuse etwas 
festgebacken und man konnte ihn direkt wieder von der Leiterkarte 
krümeln.

von jojo (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Wieder eingefroren habe ich noch nicht, ich lagere die dann meist im
> Biofresh-Fach bzw. verwende die dann in den nächsten Wochen für
> Prototypen etc.

Kannst du mal für die älteren Semester erklären, was ein Biofreshfach 
ist?

von Gerhard H. (ghf)


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In besseren Kühlschränken 1 oder 2 Fächer mit ziemlich genau 1°C.
Da vergammelt nix, in ziemlich langer Zeit.
Bei 2 Fächern ist eins trocken und das andere feucht.
Bin angenehm überrascht, bei meinem Single-Haushalt.

Gruß, Gerhard

ja, und in einem steht ein 100 oder 200 gr. Pot mit Lötpaste,
ungeöffnet schon lange über die Zeit. Das werde ich demnächst mal 
testen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Wühlhase schrieb:
> Bleibt denn auch die Klebekraft erhalten, wenn man das Zeug einfriert?
>
> Ich habe beobachtet, daß die Klebkraft sehr stark nachläßt, wenn das
> Zeug altert. Was wiederum zu allen möglichen Fehlern wie Grabsteinen
> oder Wanderungen führt.

Ja, das Problem gibt es in der Tat und wir hatten das auch schon mal 
wegen überalterter Paste.

Bei den eingefrorenen und den Biofresh-Fach Proben hatten wir das 
Problem noch nicht. Wir löten allerdings auch per Dampfphase, da ist das 
offenbar nicht ganz so kritisch.

> Ich hatte mal (zwangsweise) mit einer Lötpaste
> arbeiten müssen, die - zwar kühlschrankgelagert - ihr Verfallsdatum
> schon 7 (ja, sieben) Jahre lang hinter sich hatte. Auf der Platine waren
> u.a. zwei große MLCC-Kondensatoren, dürften 5550 oder 5720 gewesen sein,
> die es beide von ihren Pads weggeschwommen sind. Einer war sogar mit
> keinem Pad mehr angelötet, da ist lediglich das Gehäuse etwas
> festgebacken und man konnte ihn direkt wieder von der Leiterkarte
> krümeln.

Ok, sieben Jahre drüber bei +8°C ist dann wohl zu viel ;-)

Also: nein, hier gab es das Problem noch nicht, die Paste ist weiterhin 
schön teigig und "pappt" gut.

Zu "Biofresh" hatte Gerhard ja schon das Wesentliche geschrieben: die 
Nahrungsmittel sollen nicht einfrieren (vertragen ja nicht alle), aber 
so lange wie möglich lagerfähig sein. Üblicherweise sind das Obst, 
Gemüse etc.
Und das funktioniert wirklich sehr gut. Die Sachen bleiben über Wochen 
frisch. Und durch die Wahlmöglichkeit trocken/feucht bleiben die Sachen 
auch saftig. Ist eine feine Sache.

Für die Paste ist allerdings nur die niedrige Temperatur interessant ;-)

Und nicht jeder hat ja ein Gefrierfach.

von Toxic (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Für die Paste ist allerdings nur die niedrige Temperatur interessant

Was ist nun besser:
5 Grad normale Kuehlschranktemperatur (wie fuer Obst/Milch etc....) oder 
wirklich tiefgefrieren bis zu MINUS 18 Grad?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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> Was ist nun besser:
> 5 Grad normale Kuehlschranktemperatur (wie fuer Obst/Milch etc....) oder
> wirklich tiefgefrieren bis zu MINUS 18 Grad?

Ich kann definitiv sagen, dass die eingefrorene Paste viele Jahre 
einwandfrei verwendbar bleibt.

Aber auch schon bei Biofresh (+1°C) kann man die Verwendbarkeit um 2-3 
Jahre (mehr haben wir nicht getestet) strecken.

Da der Einfriervorgang der Paste offenbar nicht schadet, würde ich im 
Zweifel immer die tiefere Temperatur wählen.

: Bearbeitet durch Moderator
von Toxic (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Da der Einfriervorgang der Paste offenbar nicht schadet, würde ich im
> Zweifel immer die tiefere Temperatur wählen.

Also minus 18 Grad - muss ich mal testen....

von Ossi50 (Gast)


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Chris D. schrieb:

> Übrigens ist der Tipp mit dem Einfrieren korrekt. Zwar warnen alle
> Pastenhersteller davor bzw. ziehen sich aus der Verantwortung ("Wir
> garantieren für nix"), aber das funktioniert auch über Jahre und auch
> für uns "Professionelle".

"Einfrieren" und "Professionell" bringe ich irgendwie nicht in den 
Zusammenhang! Sobald der Hersteller davor warnt es einzufrieren, glaube 
ich ihm das erstmal. Immerhin muss es er am besten wissen. Soviel 
erstmal zu "Professionelle". Zum anderen verstehe ich nicht wie man als 
"Professionelle" Lötpaste einfrieren muss. Entweder macht ihr nur 
Prototypen alle paar Monate, oder als Bestücker habt ihr keine Arbeit. 
Zudem: Entwickler benötigen keine Lötpaste und sind somit in diesem 
Gebiet nicht "Professionelle". Nur Bestücker sind das...

von hauspapa (Gast)


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Ossi50 schrieb:
> Entweder macht ihr nur
> Prototypen alle paar Monate, oder als Bestücker habt ihr keine Arbeit.

Aus einer anderen Ecke klinke ich mich mal ein:
Bei uns liegt eine Spritze seit Jahren im Kühlschrank (Reparatur & 
Prototypen). Löten mit Kolben und Heisluft problemlos. Einzig warm genug 
muss sie sein. Daran scheitern einige:
Ab zum Kühlschrank, gleich benutzen wollen, "Was 'n das fürn 
Krümelmist", gleich wegschmeissen,...
Mit Warmluft an der Kanüle vorbeigewunken und das fliesst wie Butter in 
der Sonne. Am Abend vorher rauslegen vergisst man ja doch meist.

Wir haben Rollen bis 0,3mm am Lötplatz darum verbraucht sich das nur 
langsam.

viel Erfolg
hauspapa

von Wühlhase (Gast)


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Ossi50 schrieb:
> Zudem: Entwickler benötigen keine Lötpaste und sind somit in diesem
> Gebiet nicht "Professionelle".

Keine Ahnung hat er...

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Ossi50 schrieb:

> "Einfrieren" und "Professionell" bringe ich irgendwie nicht in den
> Zusammenhang!
> Sobald der Hersteller davor warnt es einzufrieren, glaube
> ich ihm das erstmal.

Meiner hat nur gemeint, dass er keine Haftung übernimmt.

Wir haben das eben zusätzlich selbst getestet und sind mit den 
Ergebnissen zufrieden.

Ist wie bei einem Joghurt über dem MHD - der Hersteller ist raus, aber 
zu 99,9% ist der noch absolut in Ordnung.

> Immerhin muss es er am besten wissen.

Und er will viel Paste verkaufen.

> Soviel
> erstmal zu "Professionelle". Zum anderen verstehe ich nicht wie man als
> "Professionelle" Lötpaste einfrieren muss.

Um das Zeug nicht wegwerfen zu müssen und Geld zu sparen. Warum soll ich 
Material entsorgen, das ich auf einfache Art und Weise lagerfähig halten 
kann?

> Entweder macht ihr nur
> Prototypen alle paar Monate

Wir bestücken wenig, im Moment sind es vielleicht 400 PCBs pro Jahr.
Siehst Du aber auch daran, dass wir mit Dispenser aufbringen.

> oder als Bestücker habt ihr keine Arbeit.

Jeden Tag im Schnitt eine Platine - das wäre in der Tat traurig :-)

> Zudem: Entwickler benötigen keine Lötpaste

Selbstverständlich benötigen Entwickler Lötpaste. Viele Prototypen hier 
werden von Hand bestückt, und zwar vom Entwickler selbst :-)

> und sind somit in diesem
> Gebiet nicht "Professionelle". Nur Bestücker sind das...

"Professionell" heisst in meinem Zusammenhang nur, dass man damit sein 
Geld verdient und die Ergebnisse mit der Paste daher reproduzierbar sein 
sollten. Und das sind sie.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Wird Lotpaste nur bei uns gefroren mit Eispacks angeliefert?
Der Lieferant verschickt nur Montags bis Mittwochs, nicht das der 
Krempel am WE in irgendeinem Depot auftaut und verdirbt...
Is ne Paste von Alpha, und die tut besser wenn sie kalt gelagert wird, 
ansonsten ist auch eine verschlossene Dose nach ein paar Wochen nicht 
mehr "sticky": Auslöseprobleme und der Rakel motzt weils nicht gut 
gleitet.
Ein paar Tropfen Isopropanol machen die Dose wieder flutschig, aber muss 
ja nicht sein.

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