mein Lippert Elektroblock EBL 119 +OVP verweigert den Dienst. Er lädt die Batterie nicht, im Display leuchtet eine rote Leuchte und Landstromanschluss leuchtet auch nicht. Ich habe die Platinen bereits ausgebaut und erste Messungen vorgenommen, komme aber an einem Punkt nicht weiter.
Das Fehlerbild:
Beim Einschalten hört man das Relais auf der Platine einmalig klicken – das Standby-Netzteil scheint also zu starten.
Am großen Primär-Kondensator liegen korrekt 303V DC an. Die Spannung wird also aufgebaut und der Eingangsbereich (Sicherung, Gleichrichter) ist okay.
Trotz der internen Hochspannung kommt am Ausgang des Geräts absolut nichts (0V) an.
Was ich bereits geprüft habe:
Die Widerstände im Hochspannungspfad haben Durchgang.
Das Gerät scheint einfach nicht "anzuspringen". Als Steuer-IC ist ein UC2844B auf der kleinen senkrechten Platine verbaut.
Meine Frage:
Es wirkt so, als würde die Anlaufspannung (Startup) für den Steuer-Chip fehlen. Da am 400V-Elko die volle Spannung anliegt, aber am Rest der Schaltung 0V gemessen werden, muss irgendwo dazwischen eine Unterbrechung sein.
Hat jemand einen Tipp, welches Bauteil bei diesem Modell typischerweise für diesen "Tiefschlaf" verantwortlich ist? Gibt es spezifische Widerstände oder Dioden auf der Tochterplatine, die man sich ansehen sollte?
Würde mir ggf. jemand helfen per WhatsApp Videocall. Ich würde es gerne lernen aber auch natrürlich zum laufen bringen.
Welche Sicherung meinst du? Danke für den Schaltplan. Mein Latein ist am Ende. Ich würde wirklich eine Anleitung benötigen, welches Bauteil ich messen sollte und wie ich das auch richtig messe. Bin halt Laie und kein Elektrotechniker oder Elektroniker. Vielen Dank für das Verständnis und die Hilfe
Startwiderstand des UC2844 prüfen, der von den +310V auf Pin 7 führt (beim 8-Pin Gehäuse), wird ab und zu hochohmig. An Pin 7 ist auch noch ein Elko gegen Masse, der einfach erneuert werden sollte.
https://www.ti.com/product/de-de/UC2844
Wieviele UC2844 gibt es denn in der Schaltung?
Du fotografierst auf Pin 1 (links) bis Pin 4. Es geht dann gegen die Uhr weiter auf der anderen Seite mit Pin 5 bis Pin 8.
Wenn du dir das Datenblatt lädst, sieht du einen Widerstand von Pin 7 (VCC) zu den +310V. Das ist der Startwiderstand. Aber du brauchst unbedingt jemanden, der sich auskennt - so wird das nichts und kann sogar gefährlich werden.
Entschuldigung , ich hatte gedacht das es so besser ist . Von PIN 7 bis zu +310v ist alles in Ordnung keine Leiterbahn unterbrochen Diode auch in Ordnung
. Ich kann keine weiteren UC2844 entdecken.
Auslöten kannste ja machen, aber du musst auch wissen, wo die +300V an das Board gehen und wo der Startwiderstand ist, denn eine defekte Leiterbahn wird es nicht sein. Die Startspannung wird bei dir anscheinend über einen Transistor und Optokoppler geliefert.
Sag mal, kann es sein, das die Batterie einfach völlig leer ist?
Die Batterie war nicht leer, weil ich hatte zwei AGM Batterien A 100 A Stunden inklusive Solaranlage und hatte auf eine Lithium Ionen und gerüstet und diese wurde auch mit Solar geladen. Diese hatte 25% . Also war sie auch nicht leer. Das Problem besteht schon seit längerer Zeit, dass wenn ich den Landstrom angesteckt habe, dass ich dafür keine Anzeige im Display bekommen habe. Weiterhin leuchtete eine rote Lampe im Display. Was wohl darauf hindeuten soll, dass es Probleme mit dem Ladeeinrichtung gibt.
Also ist es Fakt das keine 12V erzeugt werden. Es gibt unter dem Mikroskop keine Beschädigungen an einem Bauteil keine Schmauchspuren oder Ähnliches. 230v sind aber an den ELB angekommen (gemessen) also das Problem ist im EBL.
Man soll wohl zum Testen eine Batterie anschließen damit die 12V überhaupt freigegeben werden. Aber da es im eingebauten Zustand nicht klappt und ich nichts bisher gefunden habe sollte es jetzt auch nicht klappen. Alle Sicherungen vorne am EBL sind in Ordnung .
Deshalb der Versuch es auf zu machen und zu analysieren und ich will auch nicht mit 300v rumspielen . In der Regel Stromlos. Ich wollte nur wissen ob der Große Kondensator sich überhaupt auflädt und das tut er nachdem er nur noch 10V hatte habe ich wieder mit dem Messen angefangen.
Danke dir für deine Hilfe die du mir anbietest. Das weiß ich sehr zu schätzen.
Ich denke ich habe einen Fehler gefunden ein Wiederstand mit 39,2 K Ohm ist tot. Es sind davon zwei verbaut und der eine lässt sich messen der andere nicht im ausgebauten Zustand keine Werte.
Na da haben wir ja den kleinen Racker. Die beiden Widerstände (übrigens ohne 'ie') sind vermutlich in Reihe geschaltet, weil einer alleine nicht über 200V verträgt. Die zusammmen bilden den Startwiderstand. Daneben übrigens dürfte der von mir erwähnte Elko sein. Wenn du schon beim Teilekauf bist, besorge den gleich mit. Sollte aber schon ein Markenelko sein, Panasonic oder Rubicon.
danke für deine Unterstützung. Ich bin mir unsicher welchen Widerstand ich dort nehmen muss . Also welche Watt Zahl.
Würdest du mir dabei helfen. Bei 300V saht mir das Netz 1 Watt Metallschicht. Ich finde aber keinen 39.2K in 1 Watt oder 2 Watt.
Vielen ank für eure Unterstützung, das hilft mir ungemein. Sollte es wirklich nur das gewesen sein dann sind die Versandkosten höher wie die Bauteile.
Ist es üblich das so ein Widerstand defekt geht? Oder lag es an Überspsannung ? Der -zusatz bei meinem EBL 119 +OVP , das +OVP steht wohl für Überspannungsschutz hat da dann wohl nicht geholfen wenn es auf Überspannung zurückzuführen ist.
Du hast ja an meiner Antwort schon gesehen, das es nicht das erste Mal ist, das sowas passiert. Ich habe schon etliche Schaltnetzteile mit so einem Defekt gehabt (unter anderem das Ladegerät für mein E-Auto, grr) und ich vermute, das die Widerstände wg. der hohen Spannung das nicht immer problemlos schlucken.
Auch der Elko am UC2844 (und an vielen anderen Controllern) verliert oft Kapazität und hat dann nicht mehr die Reserve, um den MOSFet zu starten.
Die Widerstände und der Kondensator ist gewechselt.
Er lädt die Batterie und auch das Landstromsymbol ist wieder da.
Nur die rote LED leuchtet weiterhin dauerhaft im Controlpanel.
Die Aufbaubatterie sollte nach 5 Jahren noch nicht defekt sein und da ich gerade eine neue LiFoPo4 Batterie 20% eingebaut habe sollte das auch in Ordnung sein.
Ist die rote LED dafür das er anzeigt das er die Batterie lädt oder wofür ist die da. Hätte gedacht da jetzt alles wieder geht und das diese auch verschwindet weil sie den Fehler mit den Laden anzeigt.
Die Aufbaubatterie sollte nach 5 Jahren noch nicht defekt sein und da
ich gerade eine neue LiFoPo4 Batterie 20% eingebaut habe sollte das auch
in Ordnung sein.
Schnapp dir dein Messgerät und messe die Batterien.
11V
blinkt steht dort aber nichts wenn Sie dauerhaft leuchtet.
Deswegen solltest du die Batteriespannung nochmal messen. Wenn die LED im runden Instrument dauerhaft leuchtet, wird die Spannung deutlich unter 11V sein.
Kann nicht sein unter 11V würde ich auch beim starten merken. Wenn ich auf den Knopf für Aufbau oder für die Startetbatterie drücke sind es 13V die mir im Controlpanel angezeigt werden.