Glimlampe durch LED ersetzen

Gast #5197167
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Servus. Nach einigen Jahrzehten reaktivierte ich einen Radio-Wecker. Die 
Anzeige der Uhrzeit passt gut zu meinen Augen. Also Größentechnisch. 
Leider passt dit Helligkeit nicht. Klar, Glimmlampe.

Ich hatte das gerät schon auf und hatte es gut gereinigt. Das stand 
mindestens 30 Jahre in einer Gesenkschmiede als Beschallungsobjekt. Nun 
ist er hier wieder im Einsatz und Funktioniert auch 1a (bis auf den 
Lautstärke-Poti).

Nun kam mir die Idee, da LEDs rein zu pappen. Aber - wie?

Ja, wie stelle ich das am besten an?


Wenn noch mehr Bilder aus dem Inneren benötigt werden: Habe ich. Liefere 
ih dann nach!



Gruß,
der Peter
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Gast #5197174
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Moin,

Einfach schauen welche Werte auf der Glühlampe stehen
(ich nehme an irgendwas zwischen 6 und 28V) und dann
den Vorwiderstand für eine LED ausrechnen.

R = U / I

R Widerstand; U (Abfallende) Spannung; I = LED Strom

Zum Beispiel:
LED 2,2 Volt, 20 mAh
U = 12 V - 2,2 V

R = 9,8 V / 0,020 A
R = 490 Ohm

(Ggf. nächst größeren erhältlichen Widerstand raussuchen)

Dann LED und Vorwiderstand zusammen verlöten und an die 
Glühbirnenfassung löten :-)

Grüße
Gast #5197178
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Peter Geher schrieb:
> wie stelle ich das am besten an

Nun, man wollte wohl möglicht wenig Licht in rotorage damit es Nachts 
erkennbar nleibt aber nicht beleuchtet. Leider war die Glkmmlampe zu 
punktförmig.

Nimm einige (SMD-)LED und setze die unten waagerecht rein, z.B. auf 
einem Streifen Lochrasterplatine. Verbinde je 2 antiparallel und die 
Paare in Reihe und leite GANZ WENIG Strom hindurch, an 230V durch einen 
Vorwiderstand von z.B. 180kOhm wie die Glimmlampe.

Das könnte amgenehm schummriges rotorange ergeben  welches die Ziffern 
gleichmässiger beleuchtet. Schliesse den Platinenstreifen in 
transparentem Schumpfschlauch ein damit es isoliert wurd.
Beitrag #5197228 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5197237 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5197263
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oszi40 schrieb:
> Rolf M. schrieb:
>> Die GLIMMlamme wird eher so Richtung 100 V brauchen,
>
> BISHER bestimmt simpler Vorwiderstand an Wechslspannung (i<1mA)?

Ist zu vermuten. So wurden Glimmlampen meines Wissens betrieben.

> Bei LED wäre eine Gleichspannung nötig oder 2 antiparalle LEDs.

Ich halte den Lösungsvorschlag aus 
Beitrag "Re: Glimlampe durch LED ersetzen" für am 
sinnvollsten.
Gast #5197571
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Sven L. schrieb:
> Peter Geher schrieb:
>> Nun kam mir die Idee, da LEDs rein zu pappen. Aber - wie?
>
> Such Dir irgendwo auf der Platine Gleichspannung, wähle eine LED und
> passenden Vorwiderstand und fertig.

Die Gleichspannung ist nur dann vorhanden wenn das Radio eingeschaltet 
ist.
Radio aus ---> kein Licht ;-(

Mein Vorschlag steht oben.
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Gast #5197783
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Thomas R. schrieb:
> Mein Vorschlag steht oben.

15mA LED-Strom, ein halbes Watt am Vorwiderstand, Betrieb der LED mit 
nur einer Halbwelle - gefällt mir nicht.

Peter Geher schrieb:
> Hier nochmals die Glimmlampe im Detail.

Eine Glimmlampe wird typisch über einen Widerstand um 150kOhm direkt an 
Netzspannung hängen. Ich würde einfach gucken, anstatt der Glimmlampe 
zwei LEDs antiparallel einzubauen. Aus Gründen der Lichtverteilung auch 
gerne mehrere!

> p.s. Empfinde nur ich des Uploaden als merkwürdig?
Ich nicht, das ist sehr einfach zu bedienen.
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#5197794
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Kondensator - unbedingt X2, damit der bei einem Durchschlag keinen 
Kurzschluss erzeugt.
Widerstand - Sicherungswidestand, der beim Abbrennen auch definiert 
abschaltet. Alternativ geht auch ein Kohleschichtwiderstand, wo die 
Kappen weit genug auseinander stehen, das es beim Abbrennen zu keinem 
Lichtbogen kommen kann. Auf gar keinen Fall MOX (Metalloxid-R), da die 
wie ein Heizelement glühen, aber nicht unterbrechen. Auch die LEDs 
sollten entweder eingeschrumpft oder anderweitig geschützt werden. Bei 
SMD ohne weitere Isolierung ist die Isolation für den Berührungsschutz 
nicht ausreichend.
Gast #5197802
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Bei dem im Thread eröffnete Uhrenradio-Radio handelt es dich um eine 
Klappzahlenuhr (Flip-Clock).
220/230 V -Uhren mit Klappzahlenuhr werden immer nur von einem 
Synchronmotor von 220/230 V angetrieben.
Erst wenn der Wecker aufweckt wird über einen Schalter der Trafo 
eingeschaltet - und erst dann ist die Stromversorgung eingeschaltet und 
das Radio losrennen und erst dann gibt es Gleichstrom für LEDs.
Also nichts mit Trafo-Gleichrichter, Gleichstrom für LEDs!!!
Wenn man pennt dann ist die Klappzahlenuhr nicht beleuchtet, es sei denn 
sie hat eine Glimmlampe oder eine 230V-LCD!
s.o.

Beispiele:
Grundig Sonoclock 15
Telefunken Digitale 101
Flip Clock (Panasonic RC-6030)

https://www.youtube.com/watch?v=dvvCeAh11nU
Gast #5197851
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Thomas R. schrieb:
> Hier sieht man deutlich wie der Schalter den Trafo einschaltet und
> erst
> dann die Stromversorgung da ist.

Und, wo ist da das Problem?
Wie Joachim schon schrieb, gibt es kleine AC/DC-Wandler:

Joachim B. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Wenn man pennt dann ist die Klappzahlenuhr nicht beleuchtet
>
> aber es gibt auch kleine AC/DC Wandler und LEDs +Rv
> TracoPower AC/DC-Printnetzteil Tmlm 04103 3.3 V/DC 1.2 A 4 W
Gast #5197924
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Es gibt keinen AC/DC Wandler der direkt mit 230V~ betrieben werden kann, 
deswegen bleibt nur die Lösung mit der Glimmlampe oder zwei LEDs 
antiparallel geschaltet (Vermeidung von 50Hz flackern) und mit einem 
0,01µF / 400V~ Kondensator mit 2x 10k Kohleschichtwiderstände in Reihe 
direkt an 230V~.
#5197934
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Captain Future schrieb:
> Es gibt keinen AC/DC Wandler der direkt mit 230V~ betrieben werden kann

wo kommst du denn her?

glaub es oder nicht derlei Wandler gibt es von verschiedensten 
Herstellern

Traco, Recom ....

https://www.google.de/search?q=recom+AC/DC&client=firefox-b&dcr=0&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjjlrvKz6XXAhWO-KQKHXL6DncQ_AUICygC&biw=1173&bih=825

für die UP Dose
http://cdn2.elektroniknet.de/thumbs/media_uploads/images/1360049641-22-rac03-scr-277-recom.jpg.568x319.jpg
Gast #5197959
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npn schrieb:
> Wie Joachim schon schrieb, gibt es kleine AC/DC-Wandler:

Kleiner AC/DC-Wandler ??? Geht's noch!.

Da werden 2 LED antiparallel geschaltet und ein passender C (ca. 0,22µF) 
als Vorwiderstand genommen. Vorschläge gabs ja schon.
Man muß nur darauf achten das der C entsprechend spannungsfest ist. 
Zusätzlich sollte man noch über den C einen Widerstand (Größenordnung 
500K - 1M)löten, welcher den Kondensator beim Abschalten des Ganzen 
entläd. Der Widerstand muß natürlich auch die Netzspannung abkönnen.

Der Vorschlag von MaWin das Ganze in transparenten Schrumpfschlauch zu 
packen ist der Sicherheit sicherlich zuträglich. Wenn's heller sein 
soll, dann hat ja Mawin auch schon was vorgeschlagen.
Gast #5197971
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Zeno schrieb:
> Kleiner AC/DC-Wandler ??? Geht's noch!.
Unsinniger Weg.

> Da werden 2 LED antiparallel geschaltet und ein passender C (ca. 0,22µF)
> als Vorwiderstand genommen.

Auch das ist Unfug. Hier geht das um eine Nachtbeleuchtung, nicht um 
eine Zimmerleuchte, da braucht es keine 15 mA für die LEDs.

Machst Du einige weiße LEDs antiparallel in Reihe, genügt ein 
Vorwiderstand bei 1 mA Strom.
Gast #5198142
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Manfred schrieb:
>> Da werden 2 LED antiparallel geschaltet und ein passender C (ca. 0,22µF)
>> als Vorwiderstand genommen.
>
> Auch das ist Unfug. Hier geht das um eine Nachtbeleuchtung, nicht um
> eine Zimmerleuchte, da braucht es keine 15 mA für die LEDs.
>
> Machst Du einige weiße LEDs antiparallel in Reihe, genügt ein
> Vorwiderstand bei 1 mA Strom.

Er darf gerne nach seinen Ansprüchen umdimensionieren.

Und dann widersprichst Du Dir selbst. Wenn es nur eine Nachbeleuchtung 
sein soll, dann braucht es keinen Batzen LEDs und erst recht keine 
Weißen. Da sind zwei LED's die auch gern farbig sein dürfen bei weitem 
ausreichend und natürlich dürfen selbige auch mit einem geringeren Strom 
betrieben werden.
Gast #5198173
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Zeno schrieb:
> Und dann widersprichst Du Dir selbst. Wenn es nur eine Nachbeleuchtung
> sein soll, dann braucht es keinen Batzen LEDs und erst recht keine
> Weißen. Da sind zwei LED's die auch gern farbig sein dürfen bei weitem
> ausreichend und natürlich dürfen selbige auch mit einem geringeren Strom
> betrieben werden.

Nein: Eine LED hat eine schlechte Lichtverteilung, mehr auf den Punkt 
als in die Fläche - von daher dürfen es gerne mehrere werden.

Kann auch Sinn machen, die LED am Kopf abzuschleifen.
#5198318
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Abdul K. schrieb:

> Oder schlachte so eine neumodische LED-Glühlampe. Da sind in den Stangen
> innendrin zig LEDs in Reihe geschaltet. Leuchtet auch gleichmäßiger aus.
> 1mA reichen dann sicher.

Für eine solche Displaybeleuchtung sollten String-LEDS gut geeignet
sein. Die lassen sich auch problemlos mit 230V betreiben. Da solche
Uhren ja ein Gehäuse haben, bedarf es auch keine besonderen Vor-
kehrungen gegen Berührung der 230V.
Gast #5198438
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So wie ihr daraus eine Wissenschaft macht, fehlt eigentlich nur noch der 
Vorschlag, Glühwürmchen einzusetzen und dann eine Schaltung, die sie zum 
Glühen anregt.

Das wären wenigstens mal echte Bio OLEDs.
Beitrag #5198878 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5198892 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5198896 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5198906 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5198911 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5198979 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5199057
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Vielleicht könnte man auch eine Filament-LED nutzen 
https://de.wikipedia.org/wiki/LED-Leuchtfaden oder 
http://www.ebay.de/itm/Filament-LED-einzelne-LED-6500K-38mm-10-Stueck-/232207915315?nma=true&si=0Fbg7iRg4ocQuN7E7KWrd9FEkWg%253D&orig_cvip=true&rt=nc&_trksid=p2047675.l2557. 
Die sind schon länglich, brauchen sowieso 60V oder mehr und kommen in 
dieser Anwendung bestimmt mit 1mA aus - soll ja keine Zimmerleuchte 
werden :O)

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