Spannungsversorgung von Lochrasterplatinen

OP #1694792
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Hi,
ich habe mehrere Platinen hier fertig, aber keine Ahnung wie ich da 
Strom drauf krieg (bin absoluter Neueinsteiger...)^^

Die zu versorgenden Teile sind:

Arduino Duemilianove

http://www.robotfreak.de/blog/mikrocontroller/preiswerte-bluetooth-anbindung/44

http://rick.mollprojects.com/hrm/index.html
(meine Platine: siehe Anhang)
Angehängte Dateien:
Gast #1694868
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Für sowas kauft man sich Litze ("das Kabel") und einen Seitenschneider 
(zum Abschneiden und Abisolieren) oder eine Abisolierzange.

Kabel auf die benötigte Länge zuschneiden, ein bisschen von der 
Isolierung entfernen, die Innenleiter verdrillen, verzinnen und dann 
anlöten.
#1695064
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Simon Reisch schrieb:
> Wie komme ich denn auf die 5 Volt?

zb mit einer 7805 Standardschaltung.
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment#Stromversorgung

Ich würde mir diese Schaltung auf einer eigenen kleinen 
Lochrasterplatine aufbauen. Dazu noch ein 9V Steckernetzteil, welches 
den 7805 versorgt. Der macht dann 5V daraus. Die wiederrum werden auf 
diese Platine an 2 Ausgansgklemmen gelegt, an die man dann die Kabel 
anschliessen kann, die zu deiner Experimentierplatine gehen.


> UNd wieviel Ampere verträgt die Schaltung?

Die Frage ist nicht "wieviel sie verträgt", sondern "wieviel sie sich 
holt"
#1695074
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Simon Reisch schrieb:
> Ja, aber ich brauche ja kein netzteil,

Von einem Netzteil war ja auch nicht die Rede, sondern von einer 
Spannungsstabilisierung auf 5V. Ob am Eingang vom 7805 ein Trafo werkelt 
oder eine Batterie, ist ja dem 7805 wieder wurscht. Hauptsache 
irgendwas, was ihm spannungsmässig genügend Luft lässt um daraus die 5V 
zu generieren.

> sonden eine versorgung mit
> baterie, und die möglichst nicht endlos groß...

Willst du nun saubere, stabile 5V haben oder nicht?

> tut mir leid, aber wie gesagt sind das meine ersten erfahrungen...

Dann solltest du vielleicht nicht mit batteriebetriebenen Geräten 
anfangen. Denn in der Tat ist ein 7805, da Linearregler, bei Batterien 
nicht unbedingt erste Wahl. Hängt aber auch vom Stromverbrauch der 
angeschlossenen Schaltung ab.
OP #1695295
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Karl heinz Buchegger schrieb:

>> tut mir leid, aber wie gesagt sind das meine ersten erfahrungen...
>
> Dann solltest du vielleicht nicht mit batteriebetriebenen Geräten
> anfangen. Denn in der Tat ist ein 7805, da Linearregler, bei Batterien
> nicht unbedingt erste Wahl. Hängt aber auch vom Stromverbrauch der
> angeschlossenen Schaltung ab.

Ich muss aber mit einer batterie arbeiten, da es um ein mobiles gerät 
geht...
Gast #1695322
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hi,

wenn du eine Batterie verwenden willst, dann kannst du 4 AA Batterien 
mit 1,5 Volt in Reihe schalten und dann einen 7805er Spannungsregler 
dranhängen und dann hast du deine mobile Spannungsversorgung.  ;-)

Musst mal schaun,es gibt sogar Batteriehalter wo du die 4 Batterien 
platzsparend untergebracht werden können.


Solltest du mehr Strom benötigen, kannst du auch einen 2S Lipo mit 
7805er Spannungsregler verwenden. Musst mal beim großen C im 
Modellbaubereich schaun.


Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

Gruß Matthias
Gast #1695327
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meima schrieb:
> wenn du eine Batterie verwenden willst, dann kannst du 4 AA Batterien
> mit 1,5 Volt in Reihe schalten und dann einen 7805er Spannungsregler
> dranhängen und dann hast du deine mobile Spannungsversorgung.  ;-)

... aus der dann maximal 4V hinten rauskommen.
#1695362
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Name schrieb:
> Den hier?

Ja, der ist ok.
(Es gibt ihn auch nochmal kleiner:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=A211;GROUPID=2908;ARTICLE=23470;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16;SID=15NWIwkKwQAQ8AAFEn608a6b0b4856f2e2ab2941ddb36ca3e1767
der kann dann aber weniger Strom ab.)

Der 7805 braucht mindestens 7V, um 5V liefern zu können.

Wenn man mit weniger Spannung auskommen will, kann man auch stattdessen
einen LM2940 nehmen, der braucht weniger als 6V am Eingang:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=A215;GROUPID=2912;ARTICLE=39455;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16;SID=15NWIwkKwQAQ8AAFEn608a6b0b4856f2e2ab2941ddb36ca3e1767
#1695366
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Simon Reisch schrieb:
> Wie viel Volt muss denn der Elko haben?

Immer deutlich mehr als die anliegende Spannung.
In einem 5V-Zweig ist die nächste gängige Spannungsfestigkeit 16V,
aber 35V wären natürlich auch ok.

Bei 12V kann es (je nachdem wie schlecht die Eingangsspannung ist)
mit einem 16V-Elko knapp werden; ich würde da eher 35V nehmen.

Der Einfachheit halber kannst du dir einfach eine Handvoll mit
35V kaufen, die gehen für niedrigere Spannungen genauso gut.
Wenn du irgendwann mal in Großserien ein paar Cent oder
Millimeter sparen willst, kannst du ja neu entscheiden...
#1695380
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Simon Reisch schrieb:
> Und was für kondensatoren nehm ich dann?
>
> die?
> 
http://www.reichelt.de/index.html?;ACTION=2;LA=2;GROUPID=3150;SID=15aQ2QeqwQAQ8AAB8e6GQ7a95848c5c688fd32021cefaf8fda6ca

Ich benutze die hier: 
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=15149;PROVID=2402

---

Radiale Elkos machen sich auf Lochraster sehr gut. Sie stehen, anstatt 
zu liegen, auf der Platine. Das spart etwas Platz auf einer solchen...
#1695439
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Nur ergibt sich die Frage ob seine Schaltung auf Lochrasterkarte auch so 
funktioniert wie er sich das vorstellt. Mal grob die Schaltung 
nachgerechnet hat er dort eine Gesammtverstaerkung von rund 100000 Fach. 
Ob das auf einer einfachen Lochrasterkarte ohne GND Plane und 
Abschirmung sauber funktioniert moechte ich mal bezweifeln.
#1695448
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Helmut Lenzen schrieb:
> Nur ergibt sich die Frage ob seine Schaltung auf Lochrasterkarte auch so
> funktioniert wie er sich das vorstellt.

Schon deshalb nicht, da die Schaltung auf der Lockrasterplatine nicht 
dem Schaltplan entspricht.

> Mal grob die Schaltung
> nachgerechnet hat er dort eine Gesammtverstaerkung von rund 100000 Fach.

Schaltung nachrechnen? Zu viel Arbeit. Ich habe einfach den in der 
Schaltung angegebenen Verstärkungsfaktoren geglaubt :-)

An den OP: Beginn mit was Einfacherem.
#1695472
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Simon Reisch schrieb:
> wenn du so viel erfahrung hast, kannst du mir denn einen tipp geben, was
> ich ändern muss, damit das funktioniert?

Normalerweise ist das mit Lochrasterkarten schwierig da du dort keine 
richtigen Masseflaechen hast. Und die sind nun mal wichtig fuer einen 
Verstaerker mit so hoher Verstaerkung. Das beste waere es dafuer ein 
Layout herzustellen.

Das naechste waere dann die ganze Schaltung in ein abschirmendes 
Gehauese einzubauen um evenetuelle Netzeinstreuung auszuschliessen.

Dann sollten Ein und Ausgang der Schaltung moeglichst weit auseinander 
liegen.
#1695496
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Simon Reisch schrieb:
> Reicht es, wenn ich dicker verlöte?

Noe.

Du brauchst Flaeche nicht Dicke.

>Und ein abschirmendes Gehäuse wäre in dem Fall ehrlich gesagt
>kontraproduktiv,denke ich, da die Schaltung ja ein Funksignal auffangen
>soll...

Schon mal in einem Empfaenger reingeguckt ? Da ist um den HF Teil jede 
Menge Blech.

>Das Layout, was meinst du damit?

Eine geaetzte Leiterkarte.

Wenn du nicht aetzen kannst dann nehme eine Leiterkarte wie  A. K. sie 
vorgeschlagen hat.

Simon Reisch schrieb:
> Naja, den HRM baue ich auf Lochraster, im Original wird der geätz, siehe
> Bild auf der Website.

Das wird schon seinen Grund haben das er das nicht auf Lochrasterkarte 
aufgebaut hat. Nicht jede Schaltung laesst sich auf Lochraster 
verwirklichen.
#1696474
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Simon Reisch schrieb:

> und kann mir mal einer sagen, wo im lötplan der fehler sein soll??

Gleich vorweg: Ich habs nicht kontrolliert

Druck deinen Lötplan aus
Druck das originale Schaltbild aus.

Dann nimmst du einen Stift und streichst auf jeweils beiden Ausdrucken 
die korrespondierenden Verbindungen durch (oder malst sie nach). Wenn 
etwas übrig bleibt, hast du deinen Fehler.


Ansonsten: Probiers einfach mal aus. Für erste Versuche hat man sowieso 
immer ein kleines 5V Netzteil parat, ansonsten geht das nämlich schnell 
ins Geld wenn die Batterien die Erprobungs und Testphase durchstehen 
müssen.

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