Bestimmte Spannung von 5V mit 1N4001 ableiten möglich?

OP #2344260
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Hallo,

ich brauche eine halbwegs stabile Spannung von 2,5 bis 3,5V

Ursprünglich dachte ich ein Spannungsteiler reicht aber leider zieht das 
angeschlossene Geräte (DCF77-Modul) doch zu viel.

Jetzt dachte ich könnte ich doch einen Widerstand und vier 1N4001 Dioden 
verwenden (hab ich gerade hier) um eine halbwegs stabile Spannung von 
2,8V hinzubekommen?

Ich hab sonst eine Betriebsspannung von Ub= 5V von denen ich die 2,8V 
ableiten könnte.
Geht das was könnte man sonst machen (ausser eine spezielle 
Spannungsreferenz zu besorgen? (muss dann ja erst bestellt werden und 
dauert)?
Gast #2344273
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Oliver R. schrieb:
> Jetzt dachte ich könnte ich doch einen Widerstand und vier 1N4001 Dioden
> verwenden (hab ich gerade hier) um eine halbwegs stabile Spannung von
> 2,8V hinzubekommen?

Versuch macht kluch.
Die fünf Bauteile kurz zusammenlöten und messen geht doch schneller, als 
einen langen Text ins Forum zu schreiben.
Gast #2344299
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Wenn Du tatsächlich aus Standard-Bauteilen, die jeder in seiner 
Bastelkiste hat, eine halbwegs konstante Spannung frunzeln willst, 
erzeuge mit z.B. einem 100 KOhm Vorwiderstand und 2 1N4001 in Reihe eine 
Spannung von etwa 1,2V, und verstärke die mit einem OP auf sagen wir mal 
3V (das Mittel des von Dir angegebenen Spannungsbereichs)
3 / 1,2 = Verstärkungsfaktor 2,5 => 150K und 100K im 
Gegenkopplungsspannungsteiler.
Je nach Strombedarf kannst Du den Ausgang noch mit einem Transistor 
verstärken.
Persönliche Seite #2344301
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Oliver R. schrieb:
> Jetzt dachte ich könnte ich doch einen Widerstand und vier 1N4001 Dioden
> verwenden (hab ich gerade hier) um eine halbwegs stabile Spannung von
> 2,8V hinzubekommen?

Wenn der Strom nicht zu stark schwankt geht das ganz gut.
Falls er das tut kannst du einen einfachen Linearregler aus einer einem 
oder zwei NPN-Transistor bauen.
Siehe dazu hier:
http://www.amateurfunkbasteln.de/vregler/vregler.html

Hast du noch einen LM317? Der braucht allerdings nach Möglichkeit 6V 
Eingangsspannung.
OP #2344305
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Joachim B. schrieb:
> Was für ein DCF-Modul ist das denn?! Wenn es das von Pollin ist
> funktioniert das sehr wohl über einen Spannungsteiler. Hab ich selbst
> schon gemacht und steht auch hier im Forum. Ich schätze du hast deinen
> Spannungsteiler falsch dimensioniert...

Ja es ist das von Pollin. Ich hatte vorher eines von Reichelt, das mit 
5V lief. Nun brauchte ich ein weiteres und hab nicht drauf geachtet, 
dass das von Pollin nicht mit 5V läuft?

Ich hab einen 22k und einen 33k Widerstand genommen. Dabei brach die 
Spannung aber bei Betrieb des DCF77 immmer zusammen.
OP #2344334
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Alexander Schmidt schrieb:
> Oliver R. schrieb:
>> Ich hab einen 22k und einen 33k Widerstand genommen. Dabei brach die
>> Spannung aber bei Betrieb des DCF77 immmer zusammen.
>
> Ein Spannungsteiler ist die schlechteste Lösung und du hast ihn auch
> noch falsch berechnet.
> Außerdem sind deine mit 33k viel zu hochohmig.
> Nimm Widerstände in der Region 100 - 500 Ω.

Ich hab den nicht falsch berechnet. Ich wollte ursprünglich eine 
Spannung von 3,3V haben...... dann passt's.
Wenn ich nun aber einen LM317 verwendet, benötigte ich für die Referenz 
nur eine Spannung über einen Spannungsteiler, bei dem ziemlich egal ist, 
welche Strom durch ihn fließt?
OP #2344361
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Alexander Schmidt schrieb:
> Oliver R. schrieb:
>> Jetzt dachte ich könnte ich doch einen Widerstand und vier 1N4001 Dioden
>> verwenden (hab ich gerade hier) um eine halbwegs stabile Spannung von
>> 2,8V hinzubekommen?
>
> Wenn der Strom nicht zu stark schwankt geht das ganz gut.
> Falls er das tut kannst du einen einfachen Linearregler aus einer einem
> oder zwei NPN-Transistor bauen.
> Siehe dazu hier:
> http://www.amateurfunkbasteln.de/vregler/vregler.html
>
> Hast du noch einen LM317? Der braucht allerdings nach Möglichkeit 6V
> Eingangsspannung.

Ich werde mir doch gleich mal eben bei Conrad einen holen.

Der braucht nicht unbedingt 6V. -->3V ≤ (V IN − V OUT ) ≤ 40V,

dann erzeuge ich eine Spannung die bei ca.2V liegt.
Das zu betreibende Modul kann mit Spannung von 1,2 bis 3,5V umgehen!
Gast #2344571
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A. K. schrieb:
> Philipp Klostermann schrieb:
>
>> erzeuge mit z.B. einem 100 KOhm Vorwiderstand und 2 1N4001 in Reihe eine
>> Spannung von etwa 1,2V
>
> Wenn ich die Kennlinie eines 1N400x Datasheets nach unten extrapoliere,
> dann lande ich bei zig µA eher bei 0,4V pro Diode. Für 0,6V brauchts
> fast 10mA.

Oh ja, peinlichgrins. Das waren A, keine mA in der Kennlinie, und 0,7 V 
bei der Stelle, wo ich geguckt habe, was bei 2 Stück 1,4 V und einen 
Verstärkungsfaktor von 2,14 ergäbe, also etwa 15K und 13K mit einem 
unvernünftig hohen Strom durch den Vorwiderstand der Dioden. Bei meinem 
Datenblatt fängt die Kennlinie bei 0,01A/0,6V an.

Ich habe nun einfach mal gemessen:
Bei 5V Ui und einem 100K Widerstand messe ich an einer 1N4007 0,448V, an 
2 1N4007 in Reihe messe ich 0,884V. Das ergibt einen Verstärkungsfaktor 
von 3,393... also 3,4, also grob 24K und 10K im 
Gegenkopplungsspannungsteiler, bzw. 82K und 33K, wenn nur E12 zur 
Verfügung steht.
(Das ganze funzt natürlich nur mit einem OP, dessen 
Eingangsspannungsbereich so weit herunter geht, also nicht mit einem 
µA741.)
Gast #2344704
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Simon K. schrieb:
> Der Operationsverstärker ist hier wohl die unsinnigste Methode. Viel zu
> hoher Aufwand/Platzverbrauch/Genauigkeit/etc.

Ich finde die Methode mit der einstellbaren Zener Diode aufwendiger, und 
wahrscheinlich nimmt sie auch mehr Platz weg.
Aber grundsätzlich hast Du Recht, mein Vorschlag wäre mit Kanonen auf 
Spatzen geschossen. Aufgrund der mehrfachen Flüchtigkeitsfehler in 
meinem ersten Posting kann man erkennen, dass ich heute nicht ganz fit 
bin, also somewhat deppert. :-D Kommt vor. Ich sollte mir abgewöhnen, 
dann zu posten.
OP #2344823
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Ich verwende jetzt den LM317 mit zwei Widerständen 120 und 100Ohm für 
die Referenzspannung. theoretisch sollten es 2,78V sein sind aber nur 
2,28V.

Das ist aber ok das DCF77-Modul läuft und die Ausgangsspannung des 
Moduls (Daten) bringe ich dann eh wieder auf 5V.

Aber ganz cool das hat mir jetzt mal einen Einblick verschafft, wie 
aufwendig es sein kann, wenn eine Hardwarekomponente ausgetauscht wird 
und der Rest noch funktionieren soll. (Na man soll den Tag nicht vor dem 
Abend loben)
Gast #2344970
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Ich weiß nicht, wo das Problem war die Widerstände bei deiner 
Spannungsteiler-Lösung einfach gegen andere zu tauschen. Du hast doch 
schon selbst erkannt, daß die allem Anschein nach zu hochohmig sind. 
Jeder Bastler hat 1k-Widerstände daheim. Mit drei von den Dingern hätte 
es funktioniert, ganz sicher...

Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht...

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