Spannungsreferenz 3,3v gesucht

Wie wäre es mit dem Oldie TL431 ? Gibt es THT im Gehäuse TO92

Beschaltung (rechnerisch):
R1=10,648k
R2=33k

Also für R1 10k fest + 1k Trimmer in Reihe
Dann kann man mit dem Trimmer die 3,3V genau einstellen.

Ok, genügt wahrscheinlich nicht höchsten Ansprüchen
bezüglich Langzeitstabilität bzw. Temperaturgang.

Aber davon wurde auch nichts gesagt.
Angehängte Dateien:
Peter D. schrieb:
> Fast alle ICs für 3,3V gibt es nur in SMD. Warum soll ausgerechnet
> die
> Referenz kein SMD sein?
> SOT-23 läßt sich auch für den Ungeübten löten.

Das hab ich mich auch gefragt.

Ich hätte als nicht SMD noch den LT1021 im Angebot mit entsprechender 
Widerstandsbeschaltung.

Ich würde aber auch eine 3.3V Ref in SOT-23 wählen. Ist ja nicht 
wesentlich kleiner als THT
Gast
Ich möchte das nunmal ganz notrmal in eine Lochraster Platine löten, wo 
ist das Problem, wenn ich keine finden kann und frage ob einer eine mit 
normalen pins kennt.
Gast
S. schrieb:
> Ich möchte das nunmal ganz notrmal in eine Lochraster Platine löten, wo
> ist das Problem, wenn ich keine finden kann und frage ob einer eine mit
> normalen pins kennt.

SOT-23 geht gut auf Lochraster, einfach zwischen 3 benachbarte Lötpunkte 
setzen.

Keine unterschiedlichen Namen in einem Beitrag: Bernd B. vs. S.
S. schrieb:
> Ich möchte das nunmal ganz notrmal in eine Lochraster Platine löten, wo
> ist das Problem, wenn ich keine finden kann und frage ob einer eine mit
> normalen pins kennt.

Wie genau und temperaturstabil soll sie denn sein? TL431 ist halbwegs 
OK, man braucht aber genaue Widerstände oder einen Poti.
Wofür brauchst du sie denn?
Gast
Ja mit externen Widerstand zum abgleich hatte ich schon gefunden, aber 
bei festen sieht es mit 3,3V scheinbar mau aus, wenn man kein SMD 
benutzen will.
Soll später als Referenz für den ADC dienen, da das ganze aber in der 
Sonne steht (oder auch kalt wird) halt möglichst stabil über Monate.
OP
Ich hatte gerade mal nach  LM385z geguckt , mal steht da 
einstellbar(reichelt), mal steht da ein Wert..

Kann man die generell mit externen Widerständen einstellen, oder nur 
eine Variante? Wenn ich bei Ali nach LM385z oder LM385-adj suche kommen 
immer nur welche wo ein fester Wert ist. Bei Reichelt steht aber LM385z 
ohne adj und da steht einstellbar.
OP
Nochwas... Wenn ich ne einstellbare Referenz nehme und aus der 
schwankenden VCC mittels Spannungsteiler ber Referenz den Wert vorgebe, 
wie bei dem TL431, dann schwankt doch logischerweise auch die von der 
Referenz ausgegebene Spannung oder denke ich falsch?
Bernd B. schrieb:
> Nochwas... Wenn ich ne einstellbare Referenz nehme und aus der
> schwankenden VCC mittels Spannungsteiler ber Referenz den Wert vorgebe,

Das tust du nicht. Schau genau hin! Der Spannungsteiler teilt nicht die 
ungenaue Versorgungsspannung sondern die geregelte Referenzspannung.

> wie bei dem TL431, dann schwankt doch logischerweise auch die von der
> Referenz ausgegebene Spannung oder denke ich falsch?

Letzteres.

Beitrag "Re: Spannungsreferenz 3,3v gesucht"

Gib dir einen Ruck und nimm eine im SOT23 Gehäuse, das kann man einfach 
auf Lochraster löten.

https://de.rs-online.com/web/c/halbleiter/stromversorgung/referenzspannungs-ics/?applied-dimensions=4294428314,4294206611&pn=1
Gast
Bernd B. schrieb:
> oder denke ich falsch?

Ja.

De Spannungsteiler der TL431 misst nicht die VCC sondern die von ihm 
selbst geregelten 3.3V.

Er ist also viel besser als ein einfacher Spannungsteiler der aus 5V die 
3.3V macht und gar nicht stabilisiert.

Allerdings möchte der TL431 mit 4u7 abgeblockt werden.
OP
Hab jetzt ein anderes Datenblatt von TI gefunden, da ist das Fig. 27 
korrekt?

Allerdings ist mir nicht klar wie sich das berechnet.
Wie groß muss Vsup sein?

Und dann wäre die Frage woher soll man 0,1% Widerstände bekommen. Das 
genaueste was ich kenne sind Metallschicht mit 1%
Bernd B. schrieb:
> Hab jetzt ein anderes Datenblatt von TI gefunden, da ist das Fig. 27
> korrekt?

Wo denn? Wir sehen dein Datenblatt nicht. Und ja, da gibt es sehr viele 
Verschiede!

> Allerdings ist mir nicht klar wie sich das berechnet.
> Wie groß muss Vsup sein?

Groß genug. Für deine Anwendung als ADC-Referenz reicht die 
Standardschaltung. Siehe Anhang.

R = U / I

R3 < (Vi(Minimum)-Uaus)/(1mA+Iaus)

Beispiel: Vi=5V, Uaus=3,3V, Iaus=1mA

R3< (5-3,3)/(1mA+1mA)= 850 Ohm

Nimm 680 Ohm und gut.
Angehängte Dateien:
Gast
fchk schrieb:
> Es gibt Firmen, die haben so viele, die müssen sie verkaufen.

Unglaublich!

Man kann 0,1% Widerstände wirklich kaufen?

Bernd B. schrieb:
> Und dann wäre die Frage woher soll man 0,1% Widerstände bekommen. Das
> genaueste was ich kenne sind Metallschicht mit 1%

Ich denke so wie du dich hier gibst reicht ein einzelner
3.3V Spannungsregler als Referenz vollkommen aus. So schlecht
sind die heutzutage nicht. Und deine tatsächlichen Erfordernisse
(die du vermutlich selbst nicht kennst) hast du auch nicht zum
Ausdruck gebracht.

S. schrieb:
> Ich möchte das nunmal ganz normal in eine Lochraster Platine löten,

Das geht - ein Vorredner hat es bereits gesagt - ohne Probleme
auch mit einem SOT23.
Gast
Schatzsucher schrieb:
> Man kann 0,1% Widerstände wirklich kaufen?

Kann man, aber über Alles (Alterung, Temperatur, Verarbeitung) 
relatviert sich die Toleranz schnell zu 0.5% ... 1%.
Es ist auf jeden Fall besser, einen in der Toleranz spezifizierten 
Regler zu nehmen. Dann weißt du sicher, woran du bist.
OP
Falk B. schrieb:
> Standardschaltung. Siehe Anhang.
>
> R = U / I
>
> R3 < (Vi(Minimum)-Uaus)/(1mA+Iaus)
>
> Beispiel: Vi=5V, Uaus=3,3V, Iaus=1mA
>
> R3< (5-3,3)/(1mA+1mA)= 850 Ohm
>
> Nimm 680 Ohm und gut.

Ja, das ist das Bild was ich mit Fig27 meinte.
Der RSupp hätte ich gedacht würde sich nach dem zulässigen Strom durch 
die Diode und dem Spannungsabfall zwischen Vsupp und Vout berechnen war 
meine Vermutung, aber es gibt ja auch noch den Spannungsteiler. Und die 
Last am Ausgang.
S. schrieb:
> Soll später als Referenz für den ADC dienen, da das ganze aber in der
> Sonne steht (oder auch kalt wird) halt möglichst stabil über Monate.

Hier musst du präziser werden:

Temperaturbereich angeben
Geforderte Genauigkeit angeben
Driftbereich angeben
etc. pp.

Ich empfehle dir als Einstieg in die Frage um die Referenz mal folgendes 
durchzulesen:

https://www.sprut.de/electronic/referenz/index.htm

Aber schon, dass es dir anscheinend nicht bekannt ist, dass es auch 0.1% 
Widerstände gibt und du auch anscheinend nicht weisst, woher du sie 
bekommst, zeigt eigentlich, dass bei dir noch erhebliche Defizite 
bestehen die vor der Auswahl einer geeigneten Referenz, erstmal 
ausgemerzt werden sollten.
Gast
M. K. schrieb:
> zeigt eigentlich, dass bei dir noch erhebliche Defizite
> bestehen die vor der Auswahl einer geeigneten Referenz, erstmal
> ausgemerzt werden sollten.

Habb ich auch so gemeint:

Schatzsucher schrieb:
> Ich denke so wie du dich hier gibst reicht ein einzelner
> 3.3V Spannungsregler als Referenz vollkommen aus. So schlecht
> sind die heutzutage nicht. Und deine tatsächlichen Erfordernisse
> (die du vermutlich selbst nicht kennst) hast du auch nicht zum
> Ausdruck gebracht.

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