Ich steh grad irgendwie auf dem Schlauch nach was ich googlen soll:
Ich brauch fürs Labor eine Präzisionsspannungsquelle (braucht kaum
belastbar zu sein, <1mA).
Ich hab da häufiger, auch viel bei Dave, so Dinger gesehen, an denen man
schön mit x Drehschaltern die Spannung wahnsinnig exakt einstellen kann.
Aber meine Suche im Internet fördet sowas nicht zu tage! Ich hab schon
alle möglichen Kombinationen aus präzision/precision, voltage/power
supply/referenz usw versucht, aber ich finde entweder nur schnöde
Regelnetzteile oder irgendwelche ICs als Referenz... ;/
Es muss doch eine Präzisionsspannungsquelle bis 10V geben, die möglichst
auf 0,1mV oder genauer eingestellt werden kann? Bei welchen Herstellern
kann man da denn mal stöbern? Bei Fluke und Keysight hab ich leider
nichts finden können. Vielleicht fehlt mir nur der passende Begriff?
Grüße
Das waer dann eine normale 10V Referenz. Weshalb sollte sie verstellbar
sein? Man kann durch Praezisionsteiler eine feste Anzahl Spannungen
ableiten. Das sollte genuegen.
Jetzt Nicht schrieb:> Das waer dann eine normale 10V Referenz. Weshalb sollte sie> verstellbar> sein? Man kann durch Praezisionsteiler eine feste Anzahl Spannungen> ableiten. Das sollte genuegen.
Sofern man eben jene Präz.Teiler bereits hat.
Exakt jene Kombi sucht der TE.
Jetzt Nicht schrieb:> Man kann durch Praezisionsteiler eine feste Anzahl Spannungen> ableiten.
Du hast keine Ahnung, was Präzisionsteiler kosten.
Daher teilen moderne Spannungsreferenzen auch per PWM.
EGSler schrieb:> Ich hab schon> alle möglichen Kombinationen aus präzision/precision, voltage/power> supply/referenz usw versucht, aber ich finde entweder nur schnöde> Regelnetzteile oder irgendwelche ICs als Referenz... ;/
Wenn Du in der Suchmaschine Deiner Wahl "Spannungskalibrator" eigibst,
findest Du das Gesuchte.
Ah, ja. Mit "Kalibrierquelle" gabs sowas sogar bei uns auf Lager. Ein
Burster Digistant Typ 4405. Wer weiß, wie genau das noch ist oO
Naja, ich werd mal schaun, wie weit ich damit komme =)
EGSler schrieb:> Ich hab da häufiger, auch viel bei Dave, so Dinger gesehen, an denen man> schön mit x Drehschaltern die Spannung wahnsinnig exakt einstellen kann.
Nennt sich KVD. Kelvin-Varley-Divider. Gibt es auch mit eingebauten
Verstärkern und Referenzspannung, nennt sich dann DC-Kalibrator.
Ein Voltage Standard hat meist nur 1-3 Ausgänge fester, nicht
verstellbarer Spannung. Typisch z.B. 10 V und 1.13 V (oder so, ist die
Spannung von einem chemischen Normal)
Marian B. schrieb:> EGSler schrieb:>> Ich hab da häufiger, auch viel bei Dave, so Dinger gesehen, an denen man>> schön mit x Drehschaltern die Spannung wahnsinnig exakt einstellen kann.>> Nennt sich KVD. Kelvin-Varley-Divider. Gibt es auch mit eingebauten> Verstärkern und Referenzspannung, nennt sich dann DC-Kalibrator.
Auf z.B. einem Fluke 720 steht auch "Kelvin-Varley Voltage Divider"
drauf. Was EGSler meint, sind die Geräte wie Fluke 332B oder 332D, 343,
341 oder ähnliches von Krone-Hite. Da ist nicht immer ein KVD drin.
Die alten Geräten sind noch mit "DC Voltage Standard" bzw. "DC/AC
Voltage Standard" versehen. Mittlerweile scheint sich aber der Begriff
"DC voltage calibrator" gefestigt zu haben.
> Ein Voltage Standard hat meist nur 1-3 Ausgänge fester, nicht> verstellbarer Spannung. Typisch z.B. 10 V und 1.13 V (oder so, ist die> Spannung von einem chemischen Normal)
ist wohl die neuere Nomenklatur.
Thomas der Bastler schrieb:> Wie ? Bsp ?http://support.fluke.com/Calibration-Sales/download/asset/2114953_a_w.pdf
"most calibrators today now
include this technique in their
own internal ratio divider. Such
a circuit is typically made up
from a two stage switching FET
design with synchronous
control clock. This circuit
passes the dc reference voltage
through the switching FET
array and then filters their
summed outputs to provide an
average output voltage"
EGSler schrieb:> Es muss doch eine Präzisionsspannungsquelle bis 10V geben, die möglichst> auf 0,1mV oder genauer eingestellt werden kann? Bei welchen Herstellern> kann man da denn mal stöbern? Bei Fluke und Keysight hab ich leider> nichts finden können. Vielleicht fehlt mir nur der passende Begriff?>> Grüße
1. Frage: Wie genau muss das sein?
2. Frage: Wie langzeitstabil?
Ansonsten DACs wie den DAC8871, LTC2704 oder AD5791 mit einer stabilen
Referenz LM399, LT1027, LT1021-7, LT1236, LTZ + passende OpAmps.
Die genannten DACs vertragen Referenzspannungen bis z.T. 18V.
Wenn's was fertiges sein soll:
Source Measurement Units von z.B. Keithley 2450 oder Keysight B2911A
oder ähnliche von anderen Herstellern
EGSler schrieb:> Ich brauch fürs Labor eine Präzisionsspannungsquelle
Ich habe einen anderen Weg gewählt. Mit einem IC für Spg-Referenz habe
ich mir verschiedene Spannungen und Ströme erzeugt. Bei der Bauteilwahl
kam es mir nur auf Temperatur- und Langzeitstabilität an. Der genaue
Wert war nicht wichtig - den habe ich mit einem geliehenen Kalibrator
ausgemesen.