Hallo, ich arbeite an einem Schwerhörigen-Projekt.
Die Kernfrage: Könnt ihr mir einen extrem guten Hinrichtungsmikrofon
empfehlen, wo selbst die stärksten Umgebungsgeräusche, einschließlich
meine Stimme komplett ausgeblendet werden?
Ein Mikrofon das immer da hinrichtet wo die Person ist. Mit KI-App
"Gesichtserkennung" über Bluetooth und 2 Servos ist das alles eh kein
Problem. Das Richtungsmikrofon verfolgt die Person, egal wo sie
hinläuft.
Das beste Mikrofon das nur aus einer einer Richtung aufnimmt, also die
Person die gegenüber mir steht, aber nicht meine Stimme wahrnimmt, war
bis jetzt das Richtungsmikrofon von Phonak Roger Pen.
https://shop.ear.direct/produkt/phonak-roger-pen/ Leider hat dieses
Mikrofon keinen Audioausgang sondern nur FM Funk. Also speziell mit
Hörgeräten die FM-Anlage haben. Es muss aber am Superbass-Kopfhörer
angeschlossen werden. Deswegen suche ich nach einer anderen Lösung. Gibt
es ein normales Richtungsmikrofon mit Audioausgang das so funktioniert
wie das von Phonak?
Nehmen wir mal ein Beispiel wie dieses:
https://www.thomann.de/de/sennheiser_me66.htm
Es braucht dann noch 48V Phantomspeisung, kann man das über ein 48V
Adapter dann an meinem Smartphone anschließen mit 3,5mm TRRS Anschluss?
Ist der gut? Oder hört man damit auch meine Stimme? (was nicht sein
sollte.)
Ich möchte die Person im Jobcenter oder die Lehrerin in der Schule
endlich mit dem Mikrofon automatisch hinrichten, weil sie beim quatschen
ständig umherlaufen, Kopf drehen und ich sie nicht mehr mit ihren
Mündern ablesen kann.
Sorry für Deutsch. Konnte erst spät lernen.
Frohes Neues Jahr,
bevor du anfängst Mitarbeiter des Job Centers hinzurichten...
Sprech dein Problem deutlich an und mach ihnen klar das du von den
Lippen ablesen musst. Dann sollte es auch für die Crew der Arge möglich
sein dich beim sprechen anzusehen.
Oh, zu dicht am Polenböller gestanden und nun taub. Naja so wie alle
Jahre wieder pünktlich drei Minuten nach Jahresbeginn die Sirene
loslegt, Feuerwehr und Polizei versuchen, sich ihren Weg durch den
Feinstaub zu bahnen ohne abgeschossen zu werden, bist Du damit nicht der
einzige.
Dennoch glaube ich, daß die Entwicklung von Hinrichtungswerkzeug in
Deutschland problematisch sein kann.
Wobei, wäre eine gute Idee für Dieter-Bohlen-Shows. Ein Mikrofon mit
integrierter Notwehrwaffe. Wenn genug gequälte Zuschauer den "hot
button" drücken BUMMS und die Ohren sind erlöst, ein für allemal.
Naja.
>"Ich möchte die Person im Jobcenter oder die Lehrerin in der Schule endlich mit
dem Mikrofon automatisch hinrichten, weil sie beim quatschen ständig umherlaufen,
Kopf drehen und ich sie nicht mehr mit ihren Mündern ablesen kann."
JA, das haben sich sicher schon viele gewünscht, nur dürfte ein Mikrofon
das falsche Werkzeug dafür sein, außer man möchte es ausdrücklich
zweckentfremden.
>>"Die Kernfrage: Könnt ihr mir einen extrem guten Hinrichtungsmikrofon empfehlen,
wo selbst die stärksten Umgebungsgeräusche, einschließlich meine Stimme komplett
ausgeblendet werden?"
Du möchtest also während einer Hinrichtung in lauter Umgebung sebst
nicht gehört werden, wenn Du laut schreist? Spezifiziere bitte, ob Du
dabei Opfer oder Täter sein möchtest.
Ein gutes Neues Jahr!
Cyberdeaf schrieb:> Ich möchte die Person im Jobcenter oder die Lehrerin in der Schule> endlich mit dem Mikrofon automatisch hinrichten, weil sie beim quatschen> ständig umherlaufen, Kopf drehen und ich sie nicht mehr mit ihren> Mündern ablesen kann.
Ist das ein Privatlehrer, der dir gegenüber sitzt oder steht er vor
einer Klasse?
Das Sennheiser Mikrofon hat eine starke Richtwirkung. Das ist bei
bewegten Zielen ungünstig.
Es sollte aber noch andere Präsentationsmikrofone zum Umhängen geben.
Die arbeiten auch per Funk, der Empfänger hat dann aber einen
Audioausgang.
Cyberdeaf schrieb:> Sorry für Deutsch. Konnte erst spät lernen.
Leute, lasst eure blöden Witze!
Der TO ist wohl nahezu taub. Da ist das halt so, dass die
Schwierigkeiten haben sich so auszudrücken wie wir es gewohnt sind.
Gebärdensprache verwendet auch eine andere Grammatik, also gibt es auch
dadurch Defizite in der Kommunikation.
Aber dennoch: Gutes nuese Jahr.
D. Nogees schrieb:> Du meintest natürlich ein Richtungs Mikrofon,
Besser ist es, das allgemein bekannte Wort "Richtmikrofon"
zu verwenden. Dann weiss jeder Fachmann, was gemeint ist.
Ein Mikrofon, welches alle anderen Geräusche 100% ausblendet,
wird man allerdings nicht finden. Am besten klappt das wohl
noch mit einem Kehlkopfmikrofon, aber das will nicht jeder
tragen.
Nick M. schrieb:> Der TO ist wohl nahezu taub. Da ist das halt so, dass die> Schwierigkeiten haben sich so auszudrücken wie wir es gewohnt sind.
Das wirkt sich nachteilig auf Schreiben und lesen aus? Kann ich mir fast
nicht vorstellen. Ich hätte mal ganz naiv angenommen daß dann die
schriftliche Kommunikation einen weit höheren Stellenwert bekommt als
bei den meisten anderen und entsprechend gepflegt und perfektioniert
wird. Erstaunlich.
Bernd K. schrieb:> Nick M. schrieb:>> Der TO ist wohl nahezu taub. Da ist das halt so, dass die>> Schwierigkeiten haben sich so auszudrücken wie wir es gewohnt sind.>> Das wirkt sich nachteilig auf Schreiben und lesen aus?
Sollte man meinen, aber dem ist nicht so. Das Problem ist der späte
Spracherwerb durch die Schwerhörigkeit oder Taubheit. Dieser Verlust
läßt sich später kaum noch aufholen.
Heute ist das etwas anders. Da wird dieser Personenkreis weitaus besser
gefördert als das früher mal war.
Cyberdeaf schrieb:> Die Kernfrage: Könnt ihr mir einen extrem guten Hinrichtungsmikrofon> empfehlen, wo selbst die stärksten Umgebungsgeräusche, einschließlich> meine Stimme komplett ausgeblendet werden?
Es wird kein Einzelmikrofon geben, das eine Richtwirkung mit einem
Öffnungswinkel von nur einigen Grad hat. Es wäre auch in vielen anderen
Bereichen schön, so was zu haben. Und erst recht nicht, mit dieser
gewünschten perfekten Ausblendung anderer Geräusche.
Was es gibt im professionellen Bereich, ist eine sogenannte akustische
Kamera. Die besteht aus einem Array aus vielen Einzelmikrofonen,
angeordnet in einer kreisförmigen Fläche. Danach kommt ein aufwändiges
Prozessing, das letztlich auf einem Bildschirm anzeigt, wo Schallquellen
in welcher Intensität sind. Diese Anordnung hat auch parallel dazu eine
Kamera, um auf dem Bildschirm leicht zu erkennen, an welchen Stellen
diese Schallquellen gefunden wurden.
Dies wird eingesetzt zur Untersuchung/Lokalisierung von akustischen
Störquellen an Geräten.
Ob man da gezielt das Signal einer dieser erkannten Quellen einzeln
ausgeben kann? Kann sein, ich weiß aber nicht. Es wäre sicher ein
verhältnismäßig kleiner Zusatzaufwand, verglichen mit dem, was bis dahin
an Signalverarbeitung erfolgt ist.
> Ein Mikrofon das immer da hinrichtet wo die Person ist. Mit KI-App> "Gesichtserkennung" über Bluetooth und 2 Servos ist das alles eh kein> Problem. Das Richtungsmikrofon verfolgt die Person, egal wo sie> hinläuft.
Ja, es gibt in vielen Systemen mit Kamera eine Gesichtserkennung, die
sogar die Person wiedererkennt. Eine Ausgabe von Koordinaten an ein
zweites System (der akustischen Kamera) ist mir nicht bekannt.
So, wie es für mich aussieht, müsste man beides selber entwickeln und
dabei aus dem Videobild die Koordinaten der Zielperson extrahieren und
der akustischen Kamera mitteilen, so dass diese nur das an diesem Ort
aufgenommene Signal ausgibt.
Mein Fazit: Für eine Hobbyprojekt eine Lebensaufgabe (wenn überhaupt von
einem Einzelnen lösbar) und wenn es diese Kombination zu kaufen gäbe,
unbezahlbar!
Cyberdeaf schrieb:> Nehmen wir mal ein Beispiel wie dieses:> https://www.thomann.de/de/sennheiser_me66.htm
Hast du dir mal die Bedienungsanleitung angeschaut?
https://assets.sennheiser.com/global-downloads/file/801/ME_66.pdf
Das Mikro hat z.B. im Winkel ±60° gerade mal 3-4dB Dämpfung (etwa die
Grenze für die Erfassung eines Lautstärkeunterschieds vom Menschen), bei
90° etwa 10dB. Das ist weit weg von 'komplett ausblenden'!
Bernd K. schrieb:> Nick M. schrieb:>> Der TO ist wohl nahezu taub. Da ist das halt so, dass die>> Schwierigkeiten haben sich so auszudrücken wie wir es gewohnt sind.>> Das wirkt sich nachteilig auf Schreiben und lesen aus? Kann ich mir fast> nicht vorstellen. Ich hätte mal ganz naiv angenommen daß dann die> schriftliche Kommunikation einen weit höheren Stellenwert bekommt als> bei den meisten anderen und entsprechend gepflegt und perfektioniert> wird. Erstaunlich.
Probiert mal neue Sprache bzw. Begriffe mit Ohrstöpsel in Ohr und ohne
Sprechen zu lernen. Das fällt dich dann deutlich schwerer. Vokabeln
lernen ohne sprechen& lauschen.
Wir gehe öfter anders an diese Problem ran, teils mit gute Result.
Trotzdem werde sehr oft solchere Leute angegriffen stellt ihm irgendwas
mit RTL &Drecks-Konsum unter. Mir ist schon diese regelmässige Angriff
leid.
Also, lass es.
(Es ist nicht direkt gegen dir gerichtet, sondern speziell diese
angreifende Troll)
Ausserdem bin ich sicher, dass diese Theardersteller lang in
nichtdeutsch sprechende Land lebt.
Grüss
Matt der auch taub ist.
HildeK schrieb:>> Hast du dir mal die Bedienungsanleitung angeschaut?> https://assets.sennheiser.com/global-downloads/file/801/ME_66.pdf> Das Mikro hat z.B. im Winkel ±60° gerade mal 3-4dB Dämpfung (etwa die> Grenze für die Erfassung eines Lautstärkeunterschieds vom Menschen), bei> 90° etwa 10dB. Das ist weit weg von 'komplett ausblenden'!
Dann ist es vielleicht falsch.
Das von Phonak Roger Pen konnte sehr stark dämpfen. Damit konnte ich
meine Stimme nicht mehr hören. Deswegen frage ich hier welches
Richtmikrofon mit Audioausgang das kann?
@Cyberdeaf:
Mir ist die Nutzung der "Gesamt-Vorrichtung" noch nicht ganz klar.
Könntest du das noch etwas erläutern?
Cyberdeaf schrieb:> Ich möchte die Person im Jobcenter oder die Lehrerin in der Schule> endlich mit dem Mikrofon automatisch hinrichten, weil sie beim quatschen> ständig umherlaufen, Kopf drehen und ich sie nicht mehr mit ihren> Mündern ablesen kann.Cyberdeaf schrieb:> Ein Mikrofon das immer da hinrichtet wo die Person ist. Mit KI-App> "Gesichtserkennung" über Bluetooth und 2 Servos ist das alles eh kein> Problem. Das Richtungsmikrofon verfolgt die Person, egal wo sie> hinläuft.Cyberdeaf schrieb:> Es muss aber am Superbass-Kopfhörer angeschlossen werden.
Deine Lösung sieht etwas merkwürdig aus. Du möchtest also folgendes
verwenden:
Eine Kamera (in einem Smartphone?), welches über eine
"Gesichtserkennung" feststellt, wo sich der Kopf einer Person befindet
[Frage: Falls diese Person den Kopf weg von der Kamera dreht, oder aus
dem Kamera-Erfassungsbereich raus läuft, was passiert dann? Müsste denn
die Kamera dann nicht auch die Person verfolgen?]
Das Smartphone steuert dann nach deiner Annahme "über Bluetooth" ein
Mikrofon, welches "über 2 Servos" sich jederzeit auf die Position der
sprechenden Person einstellt. Danach kommt ein Verstärker, und ein (per
Kabel? Per Funk?) angeschlossener "Superbass-Kopfhörer".
--> Das braucht also ein Kästelchen, welches groß genug ist, Smartphone,
Mikrofon, Servomotoren, Stromversorgung aufzunehmen. So ein schnurrendes
Kästchen stellst du dann also im Klassenzimemr oder im Arbeitsamt auf
den Tisch, richtest es auf den Sprecher, und ziehst dir deine Kopfhörer
über. Dann geht das Gespräch und das geschnurre (der Servos) los.
>> hälst du das für praktikabel?
Vermutlich wäre ein großes (ca. DIN A4) Pappschild, vor dir
aufgegestellt, mit folgenden Text, kurzfristig erfolgreicher:
"Ich bin zu 90% schwerkörig. Bitte sprechen sie immer sichtbar in meiner
Richtung, damit ich sie verstehen und von ihren Lippen ablesen kann."
Das zwingt den Gegenüber, sich bei seinen Sprechphasen zu
disziplinieren, da dieser jedesmal den Hinweis liest, wenn er in deine
Richtung schaut.
HAst du denn schon mal (ernsthaft!) bei einem Hörgeräte-Akustiker vorbei
geschaut, welcher dir (sogar kostenlos!) eine "Bestandsaufnahme" deiner
Hörfähigkeiten (Frequenzgang) und ein Probe-Hörgerät anbieten würde? Es
ist erstaunlich, welche technischen Wunderwerke da heutzutage angeboten
werden (Mit Signalverarbeitungs-Prozessoren "vom feinsten")
Der Lehrer vergisst immer deutlich zu sprechen, fängt an wieder leise
und schnell zu sprechen. Vielleicht will der Lehrer das nicht, weil die
anderen ihn dann mit seiner Lautsprache komisch finden. Da sind viele
asoziale Leute. Auch die Jobcenter-Mitarbeiter sind frustriert oder
zeigen eine Miene, so als würde ich die Leute verarschen, wenn ich sage,
dass ich schwerhörig bin.
Ja ich will dieses Face Tracker mit 2 Motoren (verlinkt oben)
anschließen. Das Smartphone verfolgt diese Person, das festgebundene
Richtmikrofon bewegt sich mit. Das ist angeschlossen an einem anderen
Smartphone mit Spracherkennungs-App. Wenn die anderen reden, dann
übersetzt der das auch. Wenn ich rede, dann kommt die App durcheinander,
deswegen die Idee mit Richtmikrofon. Zusätzlich soll mein Kopfhörer
angeschlossen sein. Der hat Bass-Booster und braucht extra
Stromversorgung über USB. Den schließe ich an Powerbank. Ich habe eine
spezielle Schwerhörigkeit, wo ich im Tiefton an einer bestimmten Stelle
schlecht höre, die Bass-Vibration würde mir weiterhelfen.
Es soll alles über Kabel funktionieren, ohne Funk. Mein Smartphone hat
3,5mm TRRS Anschluss. (4 Kontakte) Kopfhörer und Mikrofon können
gleichzeitig angeschlossen sein.
Wegstaben V. schrieb:> HAst du denn schon mal (ernsthaft!) bei einem Hörgeräte-Akustiker vorbei> geschaut, welcher dir (sogar kostenlos!) eine "Bestandsaufnahme" deiner> Hörfähigkeiten (Frequenzgang) und ein Probe-Hörgerät anbieten würde?
Das ist für jeden Schwerhörigen eine min. jährliche Prozedur. HG sind ja
nicht schlecht, aber wenn jemand wirklich schlecht hört oder sogar taub
ist, dann helfen die Dinger in einem Hörsaal verhältnismäßig wenig.
Und was da an Zubehör angeboten wird, sind nette Gimmiks, aber nichts
was einem in der Schule oder im Studium groß helfen würde.
Wenn ich mich auf mein Gehör, HG und sonstigem verlassen hätte, hätte
ich mit Sicherheit kein Studium geschafft. Da helfen nur Bücher.
An den TO: Ich denke, da hast Du Dir etwas viel mit diesem Projekt
vorgenommen. Die Probleme damit wurden ja schon angesprochen.
Such Dir lieber jemanden, der Dir kurz erklärt, was dran kam und lerne
aus Büchern. Das ist der einzig gangbare Weg. Auf Lehrer oder Profs zu
hoffen, die auf irgendwelche Schwerhörigen Rücksicht nehmen, ist
illusorisch.
Hi,
die (Mehrfach-)Schallrückwürfe von den Raumwänden machen jede Berechnung
der Richtwirkung von Mikrofonen, die in der Mehrzahl der Fälle wohl im
Freifeld zustandekam (im "schalltoten" Raum), problematisch, so dass das
Ergebnis in der Praxis und bei wechselnden raumakustischen Bedingungen
nicht so leicht punktgenau vorherzubestimmen ist. Und mit nur einem
Mikrofon?
Einige kennen das bestimmt:
Bei Freiluft Rockkonzert braucht man massig Power.
Dieselbe Anordnung von Boxen und Mikrofonen in einem geschlossenen Saal?
Ein Rückkoppelpfeifkonzert nach dem anderen, da kommt man kaum mehr
raus.
Der ganze Soundcheck ist für die Katz.
Auf den Ansatz mit den "Mehrfachmikrofonen" hatte ich ja oben schon
hingelinkt.
Beitrag "Re: Hinrichtungsmikrofon"
Ist aber vom Aufwand her hier nicht praktikabel.
Zeigt nur, dass man nicht nur unqualifizierte Bemerkungen machen muss,
sondern andere sich da auch schon den Kopf drüber zerbrochen hatten.
ciao
gustav
M. K. schrieb:> (Es ist nicht direkt gegen dir gerichtet, sondern speziell diese> angreifende Troll)>> Ausserdem bin ich sicher, dass diese Theardersteller lang in> nichtdeutsch sprechende Land lebt.
Genau das sind Merkmale eines, in diesem Fall sehr gut artikulierenden
Tauben bzw Schwersthörenden wie mein Bruder einer ist.
Ich habe daherauch kein Verständnis für blöde Frotzeleien.
Der Hinweis mit dem Lernen einer fremden Sprache unter zuhilfenahme von
Ohrenstöpseln ist da ganz gut.
Ich denke leider auch, dass das schon angesprochene Gerät von Phonak das
Mittel der Wahl bleiben wird. Darin befinden sich zwei Mikrofone die per
Laufzeitmessung zum Richtmikrofon geschaltet sind.
Armin
Bernd K. schrieb:> Das wirkt sich nachteilig auf Schreiben und lesen aus?
Ja, das ist nun mal so. Überleg mal, wie man Sprache lernen soll, wenn
man nichts hört. Von Klein auf! Und wenn man nichts hört, wie mann dann
sprechen lernen kann? Und wenn man nichts hört und nicht sprechnen kann
(oder nicht gut), wie man dann schreiben lernen soll? Das sind doch nur
dumme Zeichen die keinen phonetischen Zusammenhang ergeben. Das ist ein
langer harter Weg. Und je nach dem wie schwer die Defizite sind, fast
nicht zu schaffen.
Wer mal ein klein wenig mit Schwerhörigen (angeboren) zu tun hatte,
versteht das besser.
Nein, ich bin nicht schwerhörig. Aber der Schreibstil vom TO ist für
mich sehr glaubhaft.
So, soll genug sein. Nachdenken müsst ihr selber.
Zum TO:
Wohl sehr ansprochsvoll. XMOS macht Chips für Mikrofon-Arrays die aus
einem Raum Stimmen rauspicken können. Die machen das durch die
Phasendifferenzen. Inwieweit man damit weiterkommt weiß ich nicht. Mir
scheint es jedenfalls ein sinnvoller Ansatz.
XMOS hat auch Devkits dafür die halbwegs bezahlbar sind.
Wenn du glaubst damit weiterzukommen, das aber für dich zu viel Geld
ist: Ich würde Dir gerne mit einer Geldspende weiterhelfen!
Dirk B. schrieb:> Ob dieser kleine für Smartphones noch ein Mikrofon aushält, das auch> noch den Schwerpunkt verlagert musst du erstmal ausprobieren.Karl B. schrieb:> Youtube-Video "Beamforming Microphone Array Ceiling Tile (BMA CT)> Demonstration"
technisch als Machbarkeitsstudie sicherlich alles "machbar", aber ob das
für "cyberdeafs" Anwendungsfall nutzbar ist sei dahingestellt.
(Kosten, mechanische Größe, technische Umsetzung, HAndhabung am "Ort der
Nutzung")
Dirk B. schrieb:> Das Sennheiser Mikrofon hat eine starke Richtwirkung. Das ist bei> bewegten Zielen ungünstig.
Jede Phased-Array-Antenne bekommt es hin, bei stehender Antenne durch
Phasenverschiebung der Einzelelemente die Richtkeule passend
auszurichten - eben genau für bewegte Ziele.
Bei Mikrofonen ist das dann keine Frage des Einzelmikrophons, sondern
die Signalverarbeitung muss die Richtungsfilterung auf Basis von einem
Mikrofon-Array leisten. Die Richtwirkung wird im Signalprozessor
synthetisch erzeugt.
Stefan ⛄ F. schrieb:> 160€ ist doch nicht teuer!
Woher willst Du seine finanziellen Verhältnisse kennen...?
Ich kann da sozusagen gut mitreden: Nach Stromkosten-Abzug
bleiben mir zw. 240€ und 255€/Monat übrig für Verpflegung.
Neukauf von Kleidung, Schuhen, Brille etc. soll ebenfalls
aus diesem Betrag gedeckt werden. (Gelinde gesagt ist das
eine Herausforderung => geht nicht.) Zugegeben - das ist
absolute Untergrenze des Möglichen, aber sollte Dir gerade
deshalb gut vermitteln können, weshalb etwas für jemanden
teuer sein kann, das Du als leicht bezahlbar ansiehst...
psssst... schrieb:>> 160€ ist doch nicht teuer!> Woher willst Du seine finanziellen Verhältnisse kennen...?
Die habe ich nicht berücksichtigt, sondern Erfahrungswerte zu den
üblichen Marktpreisen.
Wenn jemand sagt, er sucht einen guten Neuwagen für weniger 8.000€ hätte
ich genau so geantwortet.
Für 99,9% aller Menschen gilt: Man kann sich nicht alles leisten, was
man gerne hätte.
> Nach Stromkosten-Abzug bleiben mir zw. 240€ und 255€/Monat übrig für> Verpflegung
Ich muss mit 2400€ pro Monat (Wohnkosten bereits abgezogen) eine
4-Köpfige Familie durchbringen. Das ist besser als deine Situation, aber
auch wir müssen unser Essen bei Penny Markt und die Klamotten bei Kik
einkaufen, falls wir einmal im Monat Geld für Kino oder Restaurant
übrige haben wollen.
Hm,
ich meine ich habe Hörgeräte gesehen die exakt das tun.
man hat eine App in der sich das/die Hörgerat/e
auf einen Gesprächsteilnehmer "konzentrieren" lassen
(party modus oder so nannten die das)
und die elektronik filterte 'alles andere' aus
Ist mir nur im Gedächtniss geblieben weil ich grad von einer Party kam
bei der ich das gut hätte gebrauchen können
da ich nicht schwerhörig bin hab ich das aber nicht genug verfolgt um
mir auch nur den Hersteller zu merken, tut mir leid.
nun sind Mikrofone für Hörgeräte alles andere als richtungsgebunden,
und während die eigene Stimme soweit ich weiss noch sehr zuverlässig
gefiltert wird, sind Umgebungsgeräusche soweit ich weiss nicht zu
hundertprozent filterbar.
Aber solange die gewünschte Quelle hinreichend verstärkt und dadurch
hervortretend ist funktioniert's halt trotzdem.
Vielleicht wär das ein Ansatz?
Stefan ⛄ F. schrieb:> ... Erfahrungswerte zu den üblichen Marktpreisen.
(Na ja... Deine Erfahrungen aus Deiner Sicht,
entstanden aus Umgang mit Deinen finanziellen
Umständen...)
Nein, vergiß es. Ich weiß, daß für den Großteil
der Menschen in D diese 160€ nicht "teuer" sein
müssen. Nur jemand mit z.B. der Hälfte des (auf
die Einzelperson (Du hast eine Familie, deshalb)
umgerechneten, je Person zur Verfügung stehenden)
Einkommens (Erspartes unberücksichtigt) könnte
diese Grenze von teuer und nicht teuer woanders
ziehen.
Wie gesagt waren meine Verhältnisse ein reines
Extrembeispiel, und stehen nicht in dir. Relation.
psssst... schrieb:> Grenze von teuer und nicht teuer woanders ziehen.
...weshalb ich Deine Aussage als nicht zielführend
bzw. nützlich darstellen hatte wollen - mehr nicht.
Schluß mit dem OT. :)
Drücke dem Sprecher ein Mikrofon in die Hand und gut ist. Es gibt auch
drahtlose, die man am Kopf oder am Kragen tragen kann.
Das ist doch die offensichtlichste Lösung!
Cyberdeaf schrieb:> Dann ist es vielleicht falsch.> Das von Phonak Roger Pen konnte sehr stark dämpfen. Damit konnte ich> meine Stimme nicht mehr hören. Deswegen frage ich hier welches> Richtmikrofon mit Audioausgang das kann?
Der Roger Pen ( nicht EasyPen ) koppelt lt. Bedienungaanleitung über
Bluetooth aus, wenn man will ( Telefonmodus ). Unterstützt wird HSP unf
HFP Profile.
Die Bedienungaanleitung spricht auch von Telefonie über Skype.
Theoretisch sollte man mit Bluetooth z.B. auf ein Notebook koppeln
können und dann auf der Soundkarte ausgeben, so man Notebook ohnehin
dabei hat.
Es gibt auch kleine Bluetooth Empfänger, die Bluetooth-Musik vom
Smartphone z.B. in das Autoradio einkoppeln sollen. Aus historischen
Gründen ist da oft auch noch das HSP Profile implementiert.
Statt eines Mikrofons solltest du vllt mal 2 Mikrofone ausprobieren.
Wenn es da im Hoerorgan noch Reste einer Signalverarbeitung gibt,
koennte einfaches Stereo die Ortung und das Verstehen verbessern.
Der dazugehoerende psychoakustische Effekt hat sogar einen eigenen
Namen.
Zusätzlich gibt es wohl den Roger MyLink, wenn auch enorm teuer. Roger
Mylink stellt den Sound des Roger Pen für Hörgeräte mit T-Spule zur
Verfügung. Zudem ist eine 2,4 mm Kopfhörerbuchse vorhanden.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Drücke dem Sprecher ein Mikrofon in die Hand und gut ist. Es gibt auch> drahtlose, die man am Kopf oder am Kragen tragen kann.>> Das ist doch die offensichtlichste Lösung!
naja, für einen Vortrag bei einer Schulung mag das (vielleicht) gehen.
Bei einem Besuch im Arbeitsamt eher nicht.
Es ist nicht jeder gewohnt, in ein Mikrofon zu sprechen, und es dabei
noch in "vernünftiger" Entfernung zum Mund zu halten (so daß keine
automatische Lautsärkeanpassung nötig ist)
Sowas sehe ich jedes Jahr wieder zur Weihnachtsfeier im Stall meiner
Frau, wenn dort irgendwelche Sprecher in der Reithalle "auftreten".
Wegstaben V. schrieb:> Es ist nicht jeder gewohnt, in ein Mikrofon zu sprechen, und es dabei> noch in "vernünftiger" Entfernung zum Mund zu halten (so daß keine> automatische Lautsärkeanpassung nötig ist)
Das ist beim Arbeiten sehr unpraktisch, da eine Hand belegt ist oder die
Körperausrichtung eingeschränkt ist. Darum ist das auch so nicht gemeint
Dafür gibt es Mikrofone zum umhängen oder Headsets.
Hände frei, richtiger Abstand.
Wegstaben V. schrieb:
(Mikrofon geben)
> für einen Vortrag bei einer Schulung mag das (vielleicht) gehen.> Bei einem Besuch im Arbeitsamt eher nicht.
Warum denn nicht?
> Es ist nicht jeder gewohnt, in ein Mikrofon zu sprechen, und es dabei> noch in "vernünftiger" Entfernung zum Mund zu halten (so daß keine> automatische Lautsärkeanpassung nötig ist)
Dann macht man das eben mit automatischer Regelung - ist schließlich
kein Hexenwerk.
Endlich hatte ein Moderator Mitleid und den ungluecklichen Titel
korrigigiert.
Richtmikrofon waere eine Loesung. Entweder ein kleiner Parabol oder es
hat eine gewisse Laenge, da ohne Rohr das nicht geht.
Eine weiter Variante waere ein Mikrofonarray. Das erfordert aber einen
DSP Aufwand.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich muss mit 2400€ pro Monat (Wohnkosten bereits abgezogen) eine> 4-Köpfige Familie durchbringen. Das ist besser als deine Situation, aber> auch wir müssen unser Essen bei Penny Markt und die Klamotten bei Kik> einkaufen, falls wir einmal im Monat Geld für Kino oder Restaurant> übrige haben wollen.
853 € Kindergeld (wenn ich richtig gerechnet habe) sind da mit
eingerechnet? Arbeitest Du als Angestellter (unwahrscheinlich, wenn ich
Deine Antwortfrequenz betrachte), als Selbständiger (dito) oder bist Du
"zu Hause"?
Hugo H. schrieb:> 853 € Kindergeld (wenn ich richtig gerechnet habe) sind da mit> eingerechnet?
Ja.
> Arbeitest Du als Angestellter
Heute nicht. Da ich einen sehr kurzen Weg zur Arbeit habe, habe ich viel
Freizeit. Und zwischen den intensiven Arbeitsphasen darf ich Pause
machen, wie es mit beliebt. Das sind zwei der Gründe, warum ich nicht
nach ein besser bezahlten Job strebe.
Wolfgang schrieb:> Jede Phased-Array-Antenne bekommt es hin, bei stehender Antenne durch> Phasenverschiebung der Einzelelemente die Richtkeule passend> auszurichten - eben genau für bewegte Ziele.
Ja, wobei: Wenn man eine Vorzugsrichtung hat, lässt sich das besser
ausrichten, weil man akustische Effekte, wie Laufzeitglieder nutzen
kann. Ansonsten unterstellt man indirekt, dass der Schall von überall
her kommem kann, was wiederum impliziert, dass man Mikros mit
Kugelcharakteristik nehmen muss. Die aber nehmen von überall her Schall
auf und den wieder rauszurechnen, ist recht schwierig. Je nach Frequenz
auch gar nicht möglich, da man mehr immer mehr Mikros auch immer mehr
Kammfilter bekommt.
Es ist also von der Denke her schon richtig, das Mikrofon mechanisch auf
das Ziel "hin zu richten", um den Begriff nochmals zu verwenden.
Nur, wenn man die Vorzugsrichtung nicht kennt, gleichzeitg Reflektionen
wegrechnen möchte, oder aber eben die Mikros nicht drehen kann, oder sie
infolge der Verbauung schon verdreht sind, dann braucht man ein
universelles Array. Die Aufgabe der virtuellen Verfolgung einer Person
über einen definierten Winkel hinweg ist auch schon x-mal gelöst. Habe
ich sleber sogar schon mit einem DECCA-Setup für Orchester gemacht. Der
Fall war eine bewegliche Sopranistin, deren Stimme im Nachhin
hervorgehoben werden sollte.
http://96khz.org/oldpages/soundsourcelocalisation.htm
Als Weiterentwicklung habe ich ein System mit 4/5 Mikrofonen, welche
vorzugsweise die Frontrichtung mit etwas Y-Variation bedient.
Empfindlichkeit entspricht der Abbildung oben.
Das wird dann noch SV unterzogen, um die Seiten wegzublenden.
In Hörgeräten wird das generell so gemacht, dass man die lauteste
Störquelle ermittelt, und wenigstens die abzieht. Das erzeugt zwar für
den Hörenden auch wieder einen Kammfilter für das Zielsignal, der sich
nicht 100% kompensieren lässt, aber er hat ein effektiv besseres S/N
sozusagen. Die leiden indes in der Tat darunter, dass sie nur zwei
Mikrofonpositionen haben.
Ein Problem dabei ist, dass die Person den Kopf dreht und sich dann das
Fokusfeld mitdreht. Es ist also ein wenig unter Zwang, den Kopf still zu
halten. In einer Demoanwendung hatte ich als Lösung des Problems Mitter
der 2000er mal einen Mikrofonkranz definiert, den sich Gehörgeschädigte
aufsetzen sollten, z.B. in Form eines Huts, welcher mit 15 Mikrofonen
arbeitete, die im Kranz eingelassen waren.
Diese arbeiteten als array und prozessierten mit Tragheit die
Frontrichtung heraus. D.h. man konnte den Kopf drehen, um den Blick zu
ändern, ohne, das des Stereofeld mitspringt, was als unangenehm
empfunden wird. Dazu existierte eine Dreherkennung, welche auf der
plötzlichen Änderungen der Signale basiert und weggerechnet wird. Das
Ohr bekommt dann ein korrigiertes Feld, welches in konventioneller Weise
weiterbearbeitet werden konnte.
Leider liess sich das nur mit gut gekapselten Kopfhörern verwenden, weil
sich sonst die Felder akustisch überlagerten und für Verwirrung sorgten.
Hat alles sein Vor- und Nachteile.
Heute um 23:15 Uhr auf dem Sender one kommt das Making of Tatort: Das
Team.
Da wird gezeigt wie man mit automatischen beweglichen Mikrofonen die
Stimme von den Schauspielern verständlich aufzeichnen kann.
Da es bei diesem Tatort kein Drehbuch gibt (Improvisationsexperiment),
konnte niemand vorher wissen in welche Richtung sich der Schauspieler in
einem klassenzimmerähnlichen Raum während des Dreh's bewegen wird.
Ich habe mir diesen interessanten 15 minütigen Beitrag gerade angesehen.
Die Mikros waren aber doch nur in die Kleidung eingenäht worden (Funk).
Das kann man natürlich so mit der Klassenlehrerin vom TO nicht machen.
Es wurde aber trotzdem ein Riesenaufwand nur für die Klassenraumlocation
betrieben (1,5 Kilometer Antennenkabel).
sid schrieb:> ich meine ich habe Hörgeräte gesehen die exakt das tun.> man hat eine App in der sich das/die Hörgerat/e> auf einen Gesprächsteilnehmer "konzentrieren" lassen> (party modus oder so nannten die das)> und die elektronik filterte 'alles andere' aus
Hallo
Ja, solche Hörgeräte gibt es.
Da sfunktioniert aber nur auf kurze Entfernungen einigermaßen -->
Stichwort Gaststättenmodus. Der den Du anpeilst hat die größte
Verstärkung.
Dirk B. schrieb:> Ist das ein Privatlehrer, der dir gegenüber sitzt oder steht er vor> einer Klasse?>> Das Sennheiser Mikrofon hat eine starke Richtwirkung. Das ist bei> bewegten Zielen ungünstig.
Sennheiser stellt auch nur ein Mikrofon her. Denke mal nach bevor du
schreibst. Welche Dorf FH im Osten hast du denn besucht?
Horst F. schrieb:> Sennheiser stellt auch nur ein Mikrofon her.
Hier in diesem Thread wird in einem frühen Beitrag ein spezielles
Sennheiser Mikrofon erwähnt.
> Denke mal nach bevor du schreibst.> Welche Dorf FH im Osten hast du denn besucht?
lies mal nach (den gesamten Thread) bevor du rumpöbelst
Frage: bringt dir das Befriedigung, da irgend so eine pauschale
Beleidigung in den Raum zu stellen? Oder ist das deine Art der
Argumentation? Daran solltes du arbeiten und dich verbessern, dann
werden deine Argumente auch ernsthaft(er) berücksichtigt. Wäre das nicht
erstrebenswert?
Horst F. schrieb:> Denke mal nach bevor du> schreibst.
Fang bei dir an.
Es wurde auch der „Phonak Roger Pen“ genannt.
Dieses Mikrofon hat eine akustische Reichweite von 2 m.
Das ist mit Hörsaal oder einem rumlaufenden Lehrer eher schlecht.
Dirk B. schrieb:> Es geht auch um die automatische Nachführung.
Blöd gefragt: kann man sich das Mikro nicht an den Hut stecken? Dann
richtet es sich dorthin aus wo man hinguckt.
korax schrieb:> Oh, es gibt sogar mehrere?
Was für ein Spinner. Nicht nur, sich aufgrund eigenen
Versäumnisses, richtig zu lesen (und vermutlich auch
allgemein "öfter mal") anzumaßen, solche Urteile zu
fällen, sondern auch noch die neuen BL runtermachen
wollen. Vielleicht hat der Mann (auf einer wasweißich
hochangesehenen UNI) studiert - doch ist er imho eher
mit einer Höhlenmensch-Mentalität gesegnet. Traurig.
Da fühlt man sich allerdings als Mittelschulabsolvent
gleich weniger "niedrig", bei so viel Dummheit...
Nadeshda Krusenstern schrieb:> Die Mikros waren aber doch nur in die Kleidung eingenäht worden (Funk).
Das ist eigentlich Standard. Seit die so klein sind und per Funk gut zu
übertragen sind, haben die klassischen Tonangeln ausgedient.
Interessanter wird es, wenn man bewegliche Sänger auf der Bühne
verfolgen will. Musicaldarsteller sind da kein Problem, weil sie mit
hohem Tonsitz, also der Mundstimme singen. Die kriegt man mit einem
Lavalier oder headset gut eingefangen und übertraggen. Bei klassischen
Sängern mit Viel Kopf- und Brustanteil, geht das nur über eine Distanz.
Meistens wird dann ein Doppel-Mikro gestellt und zusammen auf Mono
gemischt. In einigen Fällen aber gibt es schon die Anforderung, die
Mikros je nach Stellung auf- und zuzupegeln.
Das Projekt waere machbar. Standard Technologie, allerdings nicht
standalone. Kamera -Gesichtserkennung ist trivial, hat jedes Handy. Es
gibt auch Industiekameras die objekte erkennen.
Und Richtmikrophone sind auch standard. Moderne Hoergeraete sind gepaart
und kommunizieren per bluetooth oder aehnlich miteinander und koennen
daher die Phaseninformation zwischen links und rechts auswerten. Etwas
DSP Leistung und fertig.
Das von Phytec scheint mir nur zur Sprachsteuerung zu sein. Sprich das
erkennt ein gewisses Vokabular und steuert damit irgendwelche
Ausgänge/Reaktionen. "Alexa, wie spät ist es". Das war es.
Von XMOS gab es mal lineare Arrays, das scheint mir hier sinnvoller als
die Kreisanordnung.
Ich hab mich mit den XMOS-Sachen nicht beschäftigt, hab sie nur gesehen
und scheinen mir dafür geeignet zu sein. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Es gibt ein XMOS-Forum, da könntest du nachfragen. Ist auf
www.xcore.com.
Evtl. gibt es da spezifischeres Wissen.
Cyberdeaf schrieb:> Könnt ihr mir einen extrem guten Hinrichtungsmikrofon empfehlen
Das ist für mich wirklich neu, daß man auch mit Mikrofon hinrichten
kann!
Aber ich habe auch Zweifel: ob es gesetzlich erlaubt ist, privat
Hinrichtungen mit Mikrofon zu machen ? Das ist ja extrem brutal!
Ansonsten könnte dafür ein Röhrenmikrofon bestens passen, wenn schlecht
isoliert.
Aber vielleicht brauchst du nur Richtmikrofon? Wenn das stimmt und wenn
du niemand mit Mikrofon töten willst und nur einfach etwas entfernt
besser hören, dann suche eine Superniere, allein oder zusammen mit
Interferenzrohr.
Hans schrieb:>> Könnt ihr mir einen extrem guten Hinrichtungsmikrofon empfehlen>> Das ist für mich wirklich neu, daß man auch mit Mikrofon hinrichten> kann!
Ja, da könnt ihr euch jetzt dran hochziehen. Obwohl schon im ersten Post
klar war, dass der TO offensichtlich behindert (taub) ist. Ziemlich
erbärmlich für gebildete Leute aus dem Ingenieurswesen.
Cyberdeaf schrieb:> Ich möchte die Person im Jobcenter oder die Lehrerin in der Schule> endlich mit dem Mikrofon automatisch hinrichten
Doch wirklich hinrichten... Dazu noch automatisch... Jobcenter ok, aber
die Lehrerin noch?
Darf man solch illegale Fragen hier in Forum überhaupt stellen? Das ist
ja strafbar! Wenn die Lehrerin so lästig ist, kannst du die vielleicht
beschimpfen, notfalls schlagen. Aber bitte nicht hinrichten, dazu noch
mit Mikrofon!
Es gibt ein Geschaft, wo ich oft Mikrofone und Zubehör kaufe. Ich kann
das nur empfehlen, dort gibt es wirklich alle Arten von Mikrofon, auch
für jeden, billig und teuer: www.thomann.de. Bitte nicht als Werbung
wahrnehmen: ich bin dort schon über 13 Jahre Kunde und kann nur Gutes
sagen.
@Hans wenn du den Thread gelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen,
dass dein Nichtwitz 2 Tage zu spät kommt, der Threadtitel auf
Richtmikrofon geändert wurde und der TO selber einen Link auf ein
Mikrofon bei Thomann gepostet hat.
Dann sollte er nicht über Hinrichtung schreiben. Sonnst kommen im Kopf
gleich Hitler, Bonhöffer, Stalin usw...
Ein gutes Richtmikrofon ist nur eine Geldfrage. Für 2 bis 3 Tausend €
kann man sehr gutes Mikrofon von Sennheiser finden. Schlechtere kann man
schon ab 200 € haben.
Was Automatik mit Einrichtung betrifft: das Problem ist sehr
kompliziert. Nicht unlösbar, aber man braucht eine raumbezogene Lösung.
Und mit ein paar tausend € das zu lösen scheint mir unrealistisch zu
sein.
Ein Mikrofon arbeitet anders als Foto. Die Laien denken oft leider so.
Man kann mit einem Richtmikrofon zwar einiges deutlicher machen, aber
auch annähernd nicht so wie bei Foto. Ursache: Wellenlange. Hunderte
Nanometer bei Foto und Bruchteile von Meter bis mehrere Meter bei
Schall.
Ja das Phytec Kit ist eigentlich für Sprachsteuerung.
Aber das was du willst geht mit dem Kit 2 und nennt sich beamforming.
Hier direkt von der Firma ein Beispiel Video:
https://www.voiceinterconnect.de/de/sdk_beamforming
Hans schrieb:> Was Automatik mit Einrichtung betrifft: das Problem ist sehr> kompliziert. Nicht unlösbar, aber man braucht eine raumbezogene Lösung.
Das Einrichten ist bei entsprechender Signalverarbeitung eigentlich
einfach.
Man kann sogar durch virtuelles beam forming mehrere Schallquellen
gleichzeitig orten, anvisieren, ausblenden und das Mikro auf die
Wunschposition virtuell einstellen, um eine bestimmte Quelle hervor zu
heben.
Trotzdem ist es am Zweckmässigsten das Mikro physikalisch in die
richtige Richtung zu drehen, weil dann der Frequenzgang sauberer
darzustellen ist, das hat der TE schon richtig erkannt. Das ist aber
auch nicht schwer, sobald man Entfernung und Richtung der Quelle
ermittelt hat, was beides machbar ist.
> Und mit ein paar tausend € das zu lösen scheint mir unrealistisch zu> sein.
Ich würde sage, 100,- für die Mechanik mit einem Controller ohne
Software und Entwicklung.
Cyberdeaf schrieb:> Ich möchte die Person im Jobcenter oder die Lehrerin in der Schule> endlich mit dem Mikrofon automatisch hinrichten, weil sie beim quatschen> ständig umherlaufen, Kopf drehen (...)
Für ebendiesen Anwendungsfall sind Mikrofone entwickelt worden, die
allerdings auch ihren Preis haben (ca. 8.000€).
Man kennt diese beispielsweise vom Rednerpult im Bundestag, oder
neuerdings auch in einigen deutschen Landtagen.
https://www.microtechgefell.de/datei/282/KEM-975-Kardioid-Ebenen-Mikrofon_8evSV.pdf
Peter S. schrieb:> Man kennt diese beispielsweise vom Rednerpult im Bundestag, oder> neuerdings auch in einigen deutschen Landtagen.
Das braucht man so nur für den Rednerfall, wenn der sich in unbekannter
Höhe und Position direkt vor den Mikros befindet. Das ist einfach ein
Näheproblem. Der Abstand und die Position ändern sich schnell im Winkel
und das Mikro hat eine große Höhentoleranz und durch die Überlagerung
beider Seiten zu einem Monosignal auch eine entsprechende Konstanz in
der Breite.
Das braucht man für den Anwendungsfall des TE aber nicht, weil die
Zielperson in ausreichender Distanz ist. Eine so breite Niere ist sogar
wieder schädlich, weil sie zuziel Seitenschall aufnehmen würde.
Er braucht eine Verengung und Fokussierung auf einen schmalen Winkel in
X und Y nach vorn, der angepasst werden kann, siehe meine Simulation
hier:
Beitrag "Re: Richtmikrofon"
Nick M. schrieb:> Von XMOS gab es mal lineare Arrays, das scheint mir hier sinnvoller als> die Kreisanordnung.
Hm, für eine Frontalfokussierung mit Ausblendung des hinteren Halbraums
braucht man aber immer auch ein Mikro in der Längskoordinate. Also im
einfachsten Fall drei Stück, also Stereo + Hinten / Vorn im Center. Wenn
die auf einer Kreislinie sitzen hat das gewisse Vorteile. Da die
Zielperson aber eher tangentiale Bewegung erzeugt, wäre eine angepasste
Struktur noch besser, als Kreis / Gerade.
Jürgen S. schrieb:> Hm, für eine Frontalfokussierung mit Ausblendung des hinteren Halbraums> braucht man aber immer auch ein Mikro in der Längskoordinate.
Hmm, ja, da hast du Recht.
Jürgen S. schrieb:> Hm, für eine Frontalfokussierung mit Ausblendung des hinteren Halbraums> braucht man aber immer auch ein Mikro in der Längskoordinate. Also im> einfachsten Fall drei Stück, also Stereo + Hinten / Vorn im Center. Wenn> die auf einer Kreislinie sitzen hat das gewisse Vorteile. Da die> Zielperson aber eher tangentiale Bewegung erzeugt, wäre eine angepasste> Struktur noch besser, als Kreis / Gerade.
So ein System als Stereo zu bezeichnen ist nicht korrekt. Bei Stereo
versucht man Fantomschallquellen möglichst gleichmäßig zu bekommen. Hier
aber werden mehrere Mikros lediglich für leichtere Suche nach lautster
Quelle verwendet.
Jürgen S. schrieb:> Ich würde sage, 100,- für die Mechanik mit einem Controller ohne> Software und Entwicklung.
Wie willst du mit nur einem Mikrofonkapsel richtige Seite fürs Drehen
finden?
Außerdem verstehe ich kaum, wie das ganze 100 € sein kann, wenn eine
einzige Superniere mäßiger Qualität mindestens 150 € kostet? Wenn du
Schrottmikro nimmst, bekommst du nur Schrottsystem.
Hans schrieb:> Wie willst du mit nur einem Mikrofonkapsel richtige Seite fürs Drehen> finden?
Ein Mikrofon-Array besteht aus mehreren Mikrofonen.
Eine Superniere ist auch nicht so gut, da der TO seine eigene Stimme
nicht haben will.
Hans schrieb:> So ein System als Stereo zu bezeichnen ist nicht korrekt. Bei Stereo> versucht man Fantomschallquellen möglichst gleichmäßig zu bekommen.
Anders herum: Man nimmt ein Stereosystem und addiert ein Mikrofon. Das
ist dann im allgemeinen Fall natürlich kein Stereosystem mehr, war aber
auch nicht meine Aussage. Es ging nur darum, zu verdeutlichen, dass man
mit 2 Mikros eine 1D-Basis hat und dann mindestens ein weiteres, drittes
für eine weitere Dimension benötigt.
Ungeachtet dessen ist ein 3fach-System im konkreten Fall dennoch ein
klassisches Stereoaufnahmesystem, nämlich L-C-R und ganz konkret hatte
ich ja eine Methode oben gelinkt, wie ich das schon mal mit einem
DECCA-tree gemacht hatte:
http://96khz.org/oldpages/soundsourcelocalisation.htmHans schrieb:> Jürgen S. schrieb:>> Ich würde sage, 100,- für die Mechanik mit einem Controller ohne>> Software und Entwicklung.> Wie willst du mit nur einem Mikrofonkapsel richtige Seite fürs Drehen> finden?
Ich schrieb: 100,- für die Mechanik, also zum Ausrichten. Z.B. einen
Drehteller mit Schrittmotortechnik, wie man sie zum Vermessen von
Polardiagrammen bei Mikrofonkapseln benutzt.
Man könnte noch einige Euro für einfache MEMS-Mikrofone hinzuaddieren,
mit denen die Lokalisation zu machen wäre. Ein richtig gutes Mikro,
welches dann ausgerichtet wird, braucht es dann zusätzlich.
Dirk B. schrieb:> Eine Superniere ist auch nicht so gut, da der TO seine eigene Stimme> nicht haben will.
Die Charakteristik wäre mit einer Doppelmikrofonkapsel dynamisch
einstellbar. Und das würde man auch ausnutzen, um den Schall zu
lokalisieren und wegzublenden. Man darf ja in der Mathematik
gleichzeitig allemöglichen Rechnungen mit den analogen Eingangssignalen
anstellen, während das analoge Mikro gleichzeitig nur in einer
Betriebsart arbeiten kann.