Knick im Sinus

Gast #2058145
Hallo,

Habe mit dem Atmega 162 ein 65 Hz Sinus produziert. Nach dem diskreten 
R2R
gebe ich das Signal auf einen LM324 als Impedanzwandler, von dort in 
einen TDA7052.

Im Oszi ist das Signal solange gut, bis ich das Signal an den Eingang 
vom OVP
hänge. Habe als Außenbeschaltung lediglich einen Stützkondensator von 
0,1µF zwischen VTG und GND, sonst nix, da der LM324 single supply macht 
und der Verstärkungsfaktor 1 ist.

Hat jemand eine Idee, warum mein Sinus dann nicht mehr sauber ist?

Gruß und Danke

Thomas
Angehängte Dateien:
#2058166
@  Thomas (Gast)

>0,1µF zwischen VTG und GND, sonst nix, da der LM324 single supply macht
>und der Verstärkungsfaktor 1 ist.

>Hat jemand eine Idee, warum mein Sinus dann nicht mehr sauber ist?

Dein OPV ist übersteuert, der kommt ausgangsseitig nicht an GND ran. 
Mach mal die Amplitude kleiner und lass den Mittelwert bei 0,5Vcc.

MFg
Falk
Gast #2058189
vielen Dank für die Antwort!

Habe jetzt mal einen R mit 1M zwischen R2R und PVP Eigang. sowie den 
Ausgang vom OVP mit 4,7 K an GND gelegt. Ändert aber nichts.

Gruß

Thomas
Gast #2058201
Sorry,

vertippt: ich meinte natürlich den OVP !
Und: ich dachte mit dem Widerstand die Amplitude zu verkleinern

Schaltplan habe ich nur gemalt. Mit welchem Prog macht man denn 
üblicherweise die Schaltpläne zum Einstellen ins Forum?

Danke
#2058210
@  Thomas (Gast)

>Schaltplan habe ich nur gemalt.

Malen tut man Bilder, Schaltpläne werden gezeichnet. Eine lesbare Skizze 
auf Papier reicht. Mit Scanner oder Digicam digitalisieren und posten, 
aber bitte die Bildformate beachten.

> Mit welchem Prog macht man denn
>üblicherweise die Schaltpläne zum Einstellen ins Forum?

Eagle, Target, KiCad, ASCII-Circuit, whatever.

MFG
Falk
Gast #2058262
so nun habe ich die Skizze eingescannt.

Das ist der ursprüngliche Plan ohne zusätzliche Widerstände. Der 
verbraucher ist ein Vibrationsgeber mit 0,25W. Wenn ich den aus der 
Schaltung nehmen, dann ist die Störung auf dem Oszi auch weg.

Gruß

Thomas
Angehängte Dateien:
Gast #2058332
Der Knick im Sinus entsteht, wenn

a)  die Widerstände nicht genau R - 2R  sind,   oder

b)  wenn die Snannungen der einzelnen Digitalausgänge nicht die exakt 
gleichen Werte für logisch null 0 bzw. für logisch 1 haben.

Joe
#2058446
Joe schrieb:
> Der Knick im Sinus entsteht, wenn
>
> a)  die Widerstände nicht genau R - 2R  sind,   oder
>
> b)  wenn die Snannungen der einzelnen Digitalausgänge nicht die exakt
> gleichen Werte für logisch null 0 bzw. für logisch 1 haben.
>
> Joe

Dann müsste der Knick aber symetrisch auch auf der steigenden Flanke zu 
sehen sein.

Ich hatte das mal bei einem Verstärker mit einem LM324. Irgendwann habe 
ich diesen durch einen TL074 ersetzt - damit war das Problem behoben.


Gruß

Jobst
Gast #2058500
vielleicht ein Fehler in der Spannungsversorgung des TDA7052 und LM324.
Beim LM324 sollten 0,1µ direkt an den Spannungsversorgungspins gegen GND 
geschaltet werden und am TDA sollte vom Pin 1 ein 0,1µ und ein 220µ 
gegen GND geschaltet werden.
Gast #2058577
@joe

ohne Verstärker und OPV ist da kein Knick, die R2R Werte stimmen!

@gast
werde nachher noch den 220µF Elko dranmachen und den 0,1µF näher an den 
Pin setzten.
Den Knick messe ich direkt hinter dem Tiefpass, der hinter dem R2R 
Netzwerk kommt.

Vielen Dank für Eure Antworten!

MfG Thomas
Gast #2058858
Michael Roek-ramirez schrieb:
> Den LM324 kannst Du zwar als
> Single-Supply-OP betreiben, bei den niedrigen EIngangsspannungen kommt
> aber nur Mist heraus.

Mich würde mal interessieren nach was man im DB suchen sollte?
Außerdem misst er den Knick VOR dem OP bzw. am +Eingang!

Wenn ich mir dein Oszillogramm anschaue sehe ich einen Nulldurchgang. 
Ein R2R Netzwerk hat keinen Nulldurchgang, sondern (sollte) einen Offset 
von VCC/2 haben.
Hast du AC-gemessen? Wenn du das Signal mit nem C auskoppelst und auf 
dein GND (0V) wieder einkoppelst,könnte ich mir vorstellen das deine 
Schutzdiodenn am Eingang kommutieren, daher der "Knick".
Machst du das?


Gruß Knut
Gast #2059141
Der LM324 hat die bekannten relativ großen Übernahmeverzerrungen wenn 
der Ausgangsstrom das Vorzeichen wechselt. Außerdem kann er bei 0/5 V 
als Versorgung nur Spannungen von etwa 0 - 3,5 V verarbeiten. An den 
Grenzen auch nur mit wenig Strom.

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 15 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.