Hey Leute,
bestimmt kann mir jemand von euch weiterhelfen. Ich habe einen
Verbraucher, welcher 80mA bei 3,3Volt benötigt.
Zur Verfügung steht mir ein ein 12VBleiakku (Spannungsbereich:
10,5-14V).
Nun möchte ich die Verlustleistung natürlich möglichst gering halten und
stehe vor der Frage, was besser geeignet ist. Werwendung eines
Linearreglers (z.B. LM317) oder aber ist es sinnvoll einen StepDown
Regler aufzubauen.
Bei einem Linearregler hätte ich ja ca. eine Verlust von 0,7W. Wie
verhält es sich bei einem StepDown mit der Verlustleistung und welcher
Typ wäre hier am besten geeignet, sofern es überhaupt Sinn macht?
Gruß
Julian
Ich schätze mal dein Strombedarf auf 70mA. Bei einem Step-down kann man
mit 80-90% Wirkungsgrad rechnen. Das wären bei Pout=3,3V*0,07A=0,23W
also circa ein Verlustleistung von 23-50mW.
Als Schaltregler würde ich dir einen fertigen empfehlen. Gibt es
Pinkompatibel zum 78xx und ist zum Basteln oder bei kleine Stückzahlen
besser geeignet.
@ Julian (Gast)
>Max, die Schaltung zieht mehr oder weniger dauerhaft 80mA.
Das spricht für einen Schaltregler.
>http://www.reichelt.de/TSR-1-2433/3/index.html?&AC...>Allerdings finde ich die 8,35€ schon recht viel.
Ist es auch. Jetzt kannst du mal grob überschlagen, wie lange ein
Linearregeler die 0,7W verbrennen kann, bis du bei 8,35 Stromkosten
angekommen bist (Break even point).
Erst dann wird ein Schaltregler in SUMMER billiger.
Wie lange läuft deine Schaltung mit dem Akku? Wie oft kannst du
nachladen? Welche Verbraucher werden sonst noch damit gespeist?
Den von Pollin hatte ich auch schon endeckt, könnte man ja auch in SMD
aufbauen, ist allerdings etwas überdimensioniert.
Kann mir jemand hierzu sagen, was dort für ein Schaltregler verbaut
ist?:
http://www.watterott.com/de/Pololu-33V-300mA-Step-Down-Voltage-Regulator-D24V3F3
Vielleicht könnte man den ja mit ner Spuele und etwas Hühnerfutter
einfach nachbauen.
Matthias x. schrieb:> Stimmt, du hast ja geschrieben, dass du 80mA brauchst. Der DCDC Wandler> würde gehen. Ist halt mit 1A sehr großzügig.
Was aus 3 Gründen blöd ist.
1. ist der Regler dadurch teurer als nötig
2. ist der Regler dadurch größer (Bauform) als nötig
3. wird der Regler im extremen Teillastbereich betrieben und
erreicht bei weitem nicht den möglichen guten Wirkungsgrad.
Dann schau doch einfach bei den üblichen Verdächtigen nach. TI, Maxim,
Linear, National,... Die haben brauchbare Internetseiten wo man auch
seine notwendigen Parameter einstellen kann. Da findest du schnell
etwas. Ich benutze z.B. den LT1934. Aber für
Chip+Induktivität+Hühnerfutter bezahlst du auch schnell 3-4 Euro bei
Farnell für ein Stück. Du hast ja bisher nicht gesagt ob es ein
Einzelstück, Kleinserie oder Großserie wird.
Axel S. schrieb:> Was aus 3 Gründen blöd ist.>> 1. ist der Regler dadurch teurer als nötig
Über die Stückzahl hat er nie gesprochen. Ich gehe derzeit von
Hobbybastler aus.
> 2. ist der Regler dadurch größer (Bauform) als nötig
Wer einen Bleiakku verwendet wird nicht soviel Probleme mit dem 1cm³
haben.
> 3. wird der Regler im extremen Teillastbereich betrieben und> erreicht bei weitem nicht den möglichen guten Wirkungsgrad.
Er spielt mit dem Gedanken einen Linearregler zu benutzen, der hätte
~25% Wirkungsgrad. Da ist nahezu jeder Schaltregler besser.
Es gibt bestimmt bessere aber er würde schon funktionieren. Aber du hast
recht mit ein bischen suchen findet man einen besseren.
Eine eigene Frage?
Dieser Thread ist über 10 Jahre alt.
Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.