@Fberater:
wikifolio: Krass, das Gezocke wird immer verrückter. Jetzt kann jeder
Hans und Franz seine Zockeridee mit eigener ISIN an den Spieler bringen.
Schaut man sich die wikifolios an: alle (gefühlte 99%) gehen steil nach
oben, wie mit dem Lineal gezogen - LOL. Ist das jetzt der neueste
Schwachsinn nach den bescheuerten "Börsenbriefen" die ähnlich seriös
sind wie Kaffeefahrtenwerbung?
Deine Tipps klingen wie aus diesen Börsenbriefen: "Jetzt reich werden,
Chancen nicht verpassen, geheimer Insiderexperte garantiert 503,29393%
Gewinn in den nächsten 6 Monaten. Verpassen sie nicht.... melden sie
sich an für nur 20€..." Teilweise kommen die selben Tipps wie von
einschlägigen Börsenbriefen abgeschrieben: eON, Gold (LOL),.... Schaut
man sich deren Musterdepots an liegen die alle ziemlich im Keller, vor
allem die von den bekannten Börsengesichtern wie Mr. Dax, Knauff und Co.
Erfolgreich selber handeln ist halt was anderes als an der Börse auf
Befehl zu handeln.
Bsp. Knauff: Strategie auf erfolgreiche Titel zu setzen die die letzen 7
Jahre nur gestiegen sind. Dumm nur dass diese Strategie eher zum Geld
verbrennen taugt, hat er vorher wohl noch nie davon gehört dass gerade
solche Titel eher in Zukunft fallen und genau deshalb sieht sein
Musterdepot so schlecht aus, schlechter als wenn ein Affe per Zufall
auswählt, das ist aktive Geldverichtung, bei Mr. Daxx gings ebenso
schnell in den Keller und den restliche Kollegen auch.
Im Gegensatz zu den Börsenbriefen kannst du Vollprofi dir die Wikifolios
doch vorher ansehen und selber entscheiden ob dir die jeweilige
Strategie dahinter gefällt. Transparenter gehts doch nicht. Was willst
du sonst?
Kannst ja auch selber unabhängig von Wikifolia inmvestieren. Könnte dann
für dich natürlich viel teurer werden weil du die ganzen
Transaktionskosten für deine Einzelwerte bezahlen musst.
Tust hier so als hättest du zum ersten Mal von Wikifolio gehört - lach.
Dann informiere dich erst Mal was das eigentlich ist, bevor du dich mit
unqualifizierten Kommentaren blamierst.
> Hat schon jemand auf auxmoney gezockt?
Meistens sehr unseriös. Es werden irgendwelche Geschichten erzählt und
niemand kann wissen wofür das Geld wirklich eingesetzt wird. Auch bei
Schuldnern mit angeblich guter Bonität ist die Ausfallquote hoch.
ach schrieb:> Kannst ja auch selber unabhängig von Wikifolia inmvestieren. Könnte dann> für dich natürlich viel teurer werden weil du die ganzen> Transaktionskosten für deine Einzelwerte bezahlen musst.
Und diese Performancegebühr soll billiger sein? 10% (das geht rauf bis
30%) bei erreichen der "Highwatermark", täglich?
Das ist das eigentliche Geschäftsmodell dahinter, über Gebühren das Geld
abzusaugen. Da macht ein "Hobbytrader" ein Wikifolio auf, gibt es als
Zertifikat aus und dann wird das Ding künstlich aufgeblasen, die entspr.
Titel gekauft, damit rattert Gebührenkasse, so kommt dann das Geld rein,
aber nicht für den Anleger.
Wieder ne clevere Idee die Anleger zu melken, im Prinzip nix anderes als
der Börsenbriefschwachsinn. Sich vorher mit beliebigen Titeln eindecken,
dann die grosse Werbetrommel dafür rühren in der Hoffnung genug Deppen
steigen darauf ein, dann steigt der Kurs und haut die Titel wieder raus,
der Anleger ist der gearschte.
Man erinnere sich an den "Bäckermeister" selbe Masche, sitzt heute im
Knast.
Es steht doch jedem frei, die Wikifolios zu benutzen oder auch nicht.
Klar verdient der Betreiber Geld damit. Aber die Kostenstruktur ist doch
bekannt. Börsenbriefe sind wesentlich inransparenter, denn dabei kaufst
du immer die Katze im Sack. Also troll dich.
Mein Wikifolio ist heute das erste Mal im Plus. Der Spread ist also
schon aufgeholt, obwohl der DAX im selben Zeitraum um ca. 2 Prozent
gefallen ist. Leider habe ich bei meinem Top-Papier (gerade 18 % im
Plus) einen Eingabefehler gemacht und die falsche Stückzahl eingegeben.
Deswegen hat es nur einen Depotanteil von 1,6 % obwohl ich 10 % haben
wollte.
member of the inner circle schrieb:> Das ist das eigentliche Geschäftsmodell dahinter, über Gebühren das Geld> abzusaugen. Da macht ein "Hobbytrader" ein Wikifolio auf, gibt es als> Zertifikat aus und dann wird das Ding künstlich aufgeblasen, die entspr.> Titel gekauft, damit rattert Gebührenkasse, so kommt dann das Geld rein,> aber nicht für den Anleger.
Ich bin mit dem gekauften Wikifolio trotz der Gebühren gut im Plus. Aber
es macht auch nur ca. 2 % meines Realdepots aus. Habe es vor etwa einem
Monat gekauft, weil mir die Aktien, die der Typ im Depot hatte, gefallen
haben. Wenn ich mehr Geld übrig hätte, hätte ich mir einige davon auch
gekauft. Ist also kein Wunder, das er mit ca. 50 % p.a. eine ähnliche
hohe Rendite erwirtschaftet wie ich.
ach schrieb:> Meistens sehr unseriös. Es werden irgendwelche Geschichten erzählt und> niemand kann wissen wofür das Geld wirklich eingesetzt wird. Auch bei> Schuldnern mit angeblich guter Bonität ist die Ausfallquote hoch.
Ja, das schreiben die Betreiber der Seite ja. Aber die Ausfallquote wäre
bereits eingepreist und sie weisen darauf hin, dass inkl. der Ausfälle
die tatsächliche Rendite kleiner sein wird als die Zinsrate. Hier auf
dieser Seite: https://www.auxmoney.com/infos/rendite-und-gebuehren
Ich bin übrigens auf die Seite auxmoney gestoßen, weil ein
niederländischer Versicherer dort 1,5 Milliarden anlegen (d.h.
verleihen) will. So unseriös kann das dann wohl nicht sein. Ich will
nämlich ein bisschen mehr streuen. Habe schon zu viel in Aktien,
Anleihen und Immobilien stecken.
http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/auxmoney-aegon-verleiht-1-5-milliarden-ueber-onlineplattform-a-1131832.html
F. B. schrieb:> Ich will> nämlich ein bisschen mehr streuen. Habe schon zu viel in Aktien,> Anleihen und Immobilien stecken.
Dann investiere doch mal zur Abwechslung in Konsum, da hast du
wenigstens real und direkt was davon!
F. B. schrieb:> Habe es vor etwa einem> Monat gekauft, weil mir die Aktien, die der Typ im Depot hatte, gefallen> haben.
Warum kaufst du dann nicht die entspr. Aktien und sparst dir die viel zu
hohe Performancegebühr?
Weiter unten schreibst du dass du zu viel in Aktien investiert hast und
dich nach was anderem umsehen willst, warum kaufst du dann ein wikifolio
mit Aktien?
Irgendwie schreibst du ellenlang nur blödsinniges Zeug. Kann es sein
dass du hier auf dicken Maxe machen willst und nicht einen Cent auf
deinem Hartzer-Konto hast, geschweige denn in irgendwas investiert?
Ich persönlich glaube im Bereich Geldanlage schlicht keine Sachen, bei
denen nur hinterher über die Gewinne berichtet wird. Am Montag kenne ich
auch die Lottozahlen vom Samstag :-)
Glaubhaft sind solche Sachen nur dann, wenn derjenige zu einem
vorherigen Zeitpunkt seine kompletten Investments offenlegt und man Zu-
und Abgänge nachvollziehen kann.
Damit gibt auch niemand seine "Geheimnisse" preis, denn er hat ja dann
schon seine Aktien etc. gekauft.
Im Gegenteil wäre es für ihn ja günstig, wenn möglichst viele ihm
hinterherlaufen und so seine Aktien steigen lassen. Wird ja oft genug
auch genau so gemacht.
Dass die komplette Offenlegung (die gut gelaufenen rauszupicken ist
einfach) hier noch in keinem Beitrag erfolgte, lässt mEn nur einen
Schluss zu, den sich wohl jeder selber denken kann <:-}
Und selbst dann bliebe noch die Frage offen, ob das nur ein Börsenspiel
war oder ob wirklich Geld geflossen ist.
Aber ansonsten ist es recht amüsant ;-)
Chris D. schrieb:> Dass die komplette Offenlegung (die gut gelaufenen rauszupicken ist> einfach) hier noch in keinem Beitrag erfolgte, lässt mEn nur einen> Schluss zu, den sich wohl jeder selber denken kann <:-}
Zumindest im Nachbarthread im Offtopic allerdings. Aber weder von S.B.
und F.B., der bis jetzt immer noch kein Link zu seinem Wikifolio
gepostet hat.
Abradolf L. schrieb:> https://www.welt.de/finanzen/article162434368/Wissenschaftler-loest-Vier-Prozent-Raetsel-der-Boerse.html>> Unsere Profis picken natürlich nur die Gewinner.
Interessant übrigens wieder der Verweis auf Warren Buffet.
Dabei sollte man nicht vergessen, dass Warren Buffet erst rückwärts
blickend zum Guru geworden ist. Er ist derjenige, der aus abertausenden
Börsenmaklern zufällig öfter richtig gelegen hat.
Bei der Menge an Kandidaten ist es nicht überraschend, dass einer oft
gut liegt.
Gruss
Axel
> Zumindest im Nachbarthread im Offtopic allerdings. Aber weder von S.B.> und F.B., der bis jetzt immer noch kein Link zu seinem Wikifolio> gepostet hat.
Warum sollte ich Leuten aus dem Forum, die ich gar nicht kenne alles
offenlegen - das wäre so wie wenn ich Kopien meines Wohnungsschlüssels
an Leute auf der Straße verteile.
Das Ganze ist eine Anregung, was möglich ist - nur weil das aus
technischen Gründen in der Vergangenheit schlicht nicht möglich war,
heißt das nicht, daß es unmöglich ist.
Bei Wikifolio steht m.W. auch irgendwo im Kleingedruckten, daß man
Aktien, die man selbst besitzt dort nicht aufnehmen darf ... nicht wegen
Wikifolio, sondern wegem dem Gesetzgeber, der das nach
Wertpapierschutzgesetz verbietet. Nicht Wikifolio sondern den
Gesetzgeber kritisieren!
Insofern habe ich da zur Zeit kein Wikifolio-Depot eröffnet; das ist mir
zu aufwändig.
> https://www.welt.de/finanzen/article162434368/Wiss...
besonders lustig finde ich das dämliche Fazit am Schluß des Artikels!
Forrest Gump macht seinen Spruch und Bonnie and Clyde würden sagen: The
winner is stupidness (zur Betonung Ihrer Dummheit, weil stupidity die
gebräuchlichere Form ist).
Wenn ich vorher breit auswalze, daß ich mit einer normalen Zinsanlage
genauso viel verdiene wie mit stock picking und als Fazit dann zum
Schluß komme, daß ich ein bißchen Aktienanlage aber doch brauche ...
dann sagt das viel über die Schreiberlinge aus!
> Unsere Profis picken natürlich nur die Gewinner.
Darum geht es doch gar nicht, sondern um die Möglichkeit allein von
Kapitalgewinnen zu leben - das kann möglich sein für jedermann ...
solange nicht der heilige Martin kommt und alles ruiniert.
Deutscher Ingenieur schrieb:> Ach ja, zu dem Beispiel Fresenius:>> Man hätte in nahezu alle DAX-Firmen investieren können. Die haben so> durchschnittlich 3%-5% Aktionwerte zugelegt. Man hat also sein Geld> geschützt und zudem noch die Dividende! Das sind dann rund 5%-7%, soforn> man gut streut und keine Einbrüche hat, weil man in die Hypo-Alpe-Adria> investiert hat :-)>> Mit Edelmettallen geht es aber bis Richtung 10% p.a.! Und man muss die> "dividende" nicht versteuern. Das Zuug wird einfach irgendwann mal> vertickt und zwar im Alter, wenn man keine Steuern zahlt!
Recht gute Strategie. Mein Riesterfonds dölmert allerdings seit Jahren
auf demselben Niveau rum.
Edelmetalle kannst Du auch so verticken, Steuern zahle ich da nicht (hab
sowieso nur Verluste). LOL
Wer allerdings meint im Alter keine Steuern zahlen zu müssen, muss
zeitlebens fast nix verdient haben.
Danilo schrieb:>> Wer allerdings meint im Alter keine Steuern zahlen zu müssen, muss> zeitlebens fast nix verdient haben.
Das ist allerdings ein wichtiger Aspekt. bei 2-3000€/Monat ist die
Steuerlast durchaus nicht zu vernachlässigen und macht z. B. bei der
Riesterrente einen erheblichen Unterschied.
Diese allgemeine Annahme, mit der sich die meisten Anbieter die Sache
schön rechnen, stimmt so nicht.
Gruss
Axel
> Das ist allerdings ein wichtiger Aspekt. bei 2-3000€/Monat ist die> Steuerlast durchaus nicht zu vernachlässigen und macht z. B. bei der> Riesterrente einen erheblichen Unterschied.
das wirft ein tragisches Licht auf dieses Forum - Leute, die gut
verdienen, von Geldanlage keine Ahnung haben und sich deshalb in
Riester flüchten.
Na ja, ausgleichende Gerechtigkeit wenn man so will.
S. B. schrieb:>> Das ist allerdings ein wichtiger Aspekt. bei 2-3000€/Monat ist die>> Steuerlast durchaus nicht zu vernachlässigen und macht z. B. bei der>> Riesterrente einen erheblichen Unterschied.> das wirft ein tragisches Licht auf dieses Forum - Leute, die gut> verdienen, von Geldanlage keine Ahnung haben und sich deshalb in> Riester flüchten.> Na ja, ausgleichende Gerechtigkeit wenn man so will.
Was heisst flüchten ?
Mit meinen drei Kindern kann Riester durchaus eine sinnvolle Ergänzung
zur Altersvorsorge sein.
Und das Problem mit der Steuer hat man auch bei Aktien.
Gruss
Axel
> Mit meinen drei Kindern kann Riester durchaus eine sinnvolle Ergänzung> zur Altersvorsorge sein.
Riester ist an viele Auflagen geknüpft (teilweise auch rechtswidrige,
die sie nach und nach aufgeben mußten da nicht EU konform) - insofern
eine Mogelpackung.
> Und das Problem mit der Steuer hat man auch bei Aktien.
völlig richtig und es ist schlimm, daß die Besteuerung hierzulande
niemanden zu stören scheint.
Stattdessen wird das Geld staatlich verballert und die Mehrheit findet
sowas auch noch gut.
S. B. schrieb:> völlig richtig und es ist schlimm, daß die Besteuerung hierzulande> niemanden zu stören scheint.
Doch, einige stört sie, weil sozial ungerecht, daher wollen diese die
Steuern, vor allem für Reiche, heraufsetzen. Sollen die Bonzen ruhig
auch mal bluten!
> Stattdessen wird das Geld staatlich verballert und die Mehrheit findet> sowas auch noch gut.
Ja, warum auch nicht? Ich zahle gerne meine Steuern.
Qwertz schrieb:>> Stattdessen wird das Geld staatlich verballert und die Mehrheit findet>> sowas auch noch gut.>> Ja, warum auch nicht? Ich zahle gerne meine Steuern.
"Ich zahle gerne meine Steuern" ... 2 Möglichkeiten du bist ein
Schwarzarbeiter oder ein Hartz4-Empfänger der nur MwSt beim Einkaufen
zahlen muss... xD
Ich finde du hast vollkommen Recht. Wer sein Geld auf dem Bankkonto
liegen lässt der verschleudert nur sein Geld. Die Zinsen reichen nicht
mal aus, dass das Ersparte an Wert hält. Folglich ist daraus zu
schliessen, Geld verliert auf dem Sparkonto nur an Wert. Ich finde man
sollte sein Geld intelligent investieren. Ich zum Beispiel baue
Webseiten auf wie Beispielsweise diese http://reisdiaet.info
Eine solche Seite kostet im Unterhalt wenige Euros im Jahr und wer sie
schön pflegt und auch Mehrwert bringt, der kann sie nach ein paar Jahren
sehr gut verkaufen. Klar wird man so nicht Millionär. Jedoch kann es gut
sein, dass 300-400 Euro reinkommen und dies fast ohne Aufwand. Die beste
Investition ist natürlich immer noch in die eigene Bildung und
Fähigkeiten. Jeder hat es selber in der Hand ;)
> Doch, einige stört sie, weil sozial ungerecht, daher wollen diese die> Steuern, vor allem für Reiche, heraufsetzen. Sollen die Bonzen ruhig> auch mal bluten!
Witzbold - die wirklich Reichen leben doch schon lange nicht mehr in
Deutschland und Firmeninhaber lachen sich hier auch kaputt - deshalb hat
der BGH ja auch schon die Erbschaftssteuerreform in der bisherigen
Fassung gekippt.
Es trifft mal wieder den Mittelstand, der das Geld nicht wegschummeln
kann.
> Ja, warum auch nicht? Ich zahle gerne meine Steuern.
viel zu hoch in Vergleich zu anderen europäischen Ländern - und leider
gibt es genug Leute so wie Du, die eine solche Denkweise auch noch
forcieren.
peet schrieb:> Qwertz schrieb:>>> Stattdessen wird das Geld staatlich verballert und die Mehrheit findet>>> sowas auch noch gut.>>>> Ja, warum auch nicht? Ich zahle gerne meine Steuern.>> "Ich zahle gerne meine Steuern" ... 2 Möglichkeiten du bist ein> Schwarzarbeiter oder ein Hartz4-Empfänger der nur MwSt beim Einkaufen> zahlen muss... xD
Ich finde meine Steuern ok.
Ich habe drei Kinder in der Schule, habe ein kostenloses Studium
bekommen, was mir ein sehr gutes Einkommen sichert und letztlich lebe
ich hier in einem der sichersten Länder der Erde.
Dafür zahle ich eigentlich nicht viel.
Gruss
Axel
peet schrieb:> Qwertz schrieb:>>> Stattdessen wird das Geld staatlich verballert und die Mehrheit findet>>> sowas auch noch gut.>>>> Ja, warum auch nicht? Ich zahle gerne meine Steuern.>> "Ich zahle gerne meine Steuern" ... 2 Möglichkeiten du bist ein> Schwarzarbeiter oder ein Hartz4-Empfänger der nur MwSt beim Einkaufen> zahlen muss... xD
Nö, bin Ingenieur im Konzern und verdiene einfach genug, dass ich mir
eine solche Haltung leisten kann. Ich finde die Steuern nicht zu hoch,
es bleibt mir mehr als genug für ein gutes Leben übrig. Ich bin mit dem
Leben in Deutschland sehr zufrieden. Die Steuern kommen ja der
Allgemeinheit zu Gute, also indirekt auch irgendwie wieder mir
(natürlich nur sehr indirekt). Gegen moderate Steuererhöhungen hätte ich
auch nichts einzuwenden.
> Nö, bin Ingenieur im Konzern und verdiene einfach genug, dass ich mir> eine solche Haltung leisten kann.
okay und genau das ist eine asoziale Haltung - Du hast wahrscheinlich
einen easy going job und noch dazu überbezahlt ... da kommt man dann auf
krumme Gedanken.
> Ich bin mit dem Leben in Deutschland sehr zufrieden. Die Steuern kommen> ja der Allgemeinheit zu Gute, also indirekt auch irgendwie wieder mir> (natürlich nur sehr indirekt).
ich bin nicht mit dem Leben hier zufrieden - mal eben weggehen geht aus
finanziellen Gründen leider nicht, sonst wäre ich hier schon weg.
Steuern kommen dem Staat und irgendwelchen Großprojekten (BER, usw.)
zugute, von denen ich nichts habe.
> Gegen moderate Steuererhöhungen hätte ich auch nichts einzuwenden.
Dann spende doch was von Deinem Gehalt, wenn Du schon zuviel verdienst
(wer bitte hindert Dich daran?) - muß das unbedingt der Umverteiler
Staat machen?
S. B. schrieb:> ich bin nicht mit dem Leben hier zufrieden - mal eben weggehen geht aus> finanziellen Gründen leider nicht, sonst wäre ich hier schon weg.
Schwache Ausrede, manchen Leuten genügt ein One-Way-Ticket um
auszuwandern.
> Steuern kommen dem Staat und irgendwelchen Großprojekten (BER, usw.)> zugute, von denen ich nichts habe.
Du hast nichts von staatlichen Leistungen und Infrastruktur? Dann bist
du in Westeuropa eher falsch. Als Geringverdiener profitiert man aber
normalerweise vom Sozialstaat, und als Besserverdiener kann man ruhig
was abgeben. Keine Ahnung was du dir von anderen Ländern erwartest.
S. B. schrieb:>> Nö, bin Ingenieur im Konzern und verdiene einfach genug, dass ich mir>> eine solche Haltung leisten kann.> okay und genau das ist eine asoziale Haltung - Du hast wahrscheinlich> einen easy going job und noch dazu überbezahlt ...
Ja, das mit dem Job kommt ungefähr hin.
Aber warum ist meine Haltung asozial? Dass ich meine Steuern gerne
zahle, ist doch nicht asozial, sondern im Gegenteil: die kommen doch
auch den Ärmeren zu Gute, oder nicht?
> da kommt man dann auf krumme Gedanken.
Nein, ich habe mir nur meine Bodenständigkeit bewahrt und bin zum Glück
nicht von Neid auf Andere oder der eigenen Gier zerfressen.
> Schwache Ausrede, manchen Leuten genügt ein One-Way-Ticket um> auszuwandern.
Wie alt bist Du ?
anderswo mußt Du Geld mitbringen - das ist nicht so wie in Deutschland
wo jeder rein kann und auch drin bleibt.
> Du hast nichts von staatlichen Leistungen und Infrastruktur? Dann bist> du in Westeuropa eher falsch.
Das gibt's in anderen Ländern auch und die zahlen weniger Steuern.
> Als Geringverdiener profitiert man aber normalerweise vom Sozialstaat,> und als Besserverdiener kann man ruhig was abgeben.
Als Geringverdiener kannst Du nicht aufsteigen - jeder bleibt schön in
seiner Kaste ... das kann's ja wohl nicht sein?
Was heißt für Dich Besserverdiener - schon mal was von Steuerprogression
gehört?
Als Geringverdiener profitiere ich nicht, sondern ich finanziere dann
die Sozialabzocker auch noch mit - das ist der Hohn und der Staat ist
der Umverteiler.
Die ganzen Sonderabgaben muß nämlich ein Hartzer nicht zahlen - ich
schon.
> Keine Ahnung was du dir von anderen Ländern erwartest.
ein besseres Leben natürlich - nur lassen die Dich u.U. gar nicht erst
ins Land rein, wenn die Bedingungen nicht stimmen ... und das ist auch
richtig so.
> Ja, das mit dem Job kommt ungefähr hin.
das sei Dir gegönnt - wenigstens gibst Du es zu, manche registrieren
noch nicht mal das.
> Aber warum ist meine Haltung asozial? Dass ich meine Steuern gerne> zahle, ist doch nicht asozial, sondern im Gegenteil: die kommen doch> auch den Ärmeren zu Gute, oder nicht?
eben nicht, der Großteil bleibt in der Verwaltung hängen und irgendein
Verwaltungsbeamter entscheidet dann über das Wohl und Wehe von
irgendwelchen Armen.
Ich war mal eine zeitlang arbeitslos, ich wäre auch nach Irland gegangen
(obwohl ich dort niemals hin will), wenn das Jobcenter das honoriert
hätte - aber solche Deals laufen dort nicht, stattdessen wird Geld für
sinnloses Zeug verplempert und viel Zeit verschwendet.
> Nein, ich habe mir nur meine Bodenständigkeit bewahrt und bin zum Glück> nicht von Neid auf Andere oder der eigenen Gier zerfressen
Du glaubst leider zu sehr an den Staat als Übermutter - das ist er aber
nicht, sondern bestenfalls Vater Staat ... und ich hab schon desöfteren
seine Faust im Gesicht gehabt - kein Interesse an Steuern, die am Ende
doch nur verplempert werden. Sobald sich die Möglichkeit ergibt haue ich
hier ab.
S. B. schrieb:>> Keine Ahnung was du dir von anderen Ländern erwartest.> ein besseres Leben natürlich - nur lassen die Dich u.U. gar nicht erst> ins Land rein, wenn die Bedingungen nicht stimmen ... und das ist auch> richtig so.
Ich fürchte, du phantasierst dir da etwas zusammen. Das Gras scheint
dort nur grüner zu sein, ist es aber in Wirklichkeit nicht. Ich war
schon in vielen Ländern dieser Welt unterwegs, auf noch bessere
Lebensbedingungen als in Deutschland wirst du kaum treffen können. Aber
ganz bestimmt wird eine Auswanderung alle deine Problemchen lösen
können.
> Ich fürchte, du phantasierst dir da etwas zusammen. Das Gras scheint> dort nur grüner zu sein, ist es aber in Wirklichkeit nicht.
na ja, USA, China, Nordkorea, etc. sagen das natürlich dasselbe über
sich aus. XY ist das beste Land der Welt.
Fakt ist nun mal, daß die Steuern in Deutschland mit die höchsten sind -
und dann kommen noch Abgaben hinzu, die nicht unter Steuern laufen.
> Ich war schon in vielen Ländern dieser Welt unterwegs, auf noch bessere> Lebensbedingungen als in Deutschland wirst du kaum treffen können.
das ist letztendlich eine Frage des Geldes und sonst nichts.
In anderen Ländern gibt es wieder andere Probleme, das ist schon richtig
und in Deutschland ist das Hauptproblem ein Hass auf Kapitalvermögen
generell und deshalb ist das hier fast schon ein Kastensystem wie in
Indien.
> Aber ganz bestimmt wird eine Auswanderung alle deine Problemchen lösen> können.
natürlich nicht alle und ein Reset ist auch immer ein Verlust ... das
dürfte klar sein, oder?
Mike schrieb:> sollte sein Geld intelligent investieren. Ich zum Beispiel baue> Webseiten auf wie Beispielsweise diese http://reisdiaet.info
Kein Impressum vorhanden -> Abmahnung ist raus. Und schon sind deine
400€ Gewinn weg.
PS: Wer kauft solche "Seiten"?
S. B. schrieb:> Witzbold - die wirklich Reichen leben doch schon lange nicht mehr in> Deutschland und Firmeninhaber lachen sich hier auch kaputt - deshalb hat> der BGH ja auch schon die Erbschaftssteuerreform in der bisherigen> Fassung gekippt.> Es trifft mal wieder den Mittelstand, der das Geld nicht wegschummeln> kann.
Diese Reform trifft überhaupt niemanden, auch nicht den Mittelstand, es
gibt zig Möglichkeiten dort mit wenig Schmerzen wegzukommen. Aktueller
Fall aus dem Bekanntenkreis: Mittelständischer Unternehmer mit 30Mio
Umsatz pro Jahr, drei Steuerberater haben das elegant umschifft. Wer
sich entspr. Berater leisten kann, der lacht über dieses Reförmchen,
Kleinkrauter mit mickrigen Umsätzen sind davon sowieso nicht betroffen.
Wenn es betrifft der kann sich diese Leute leisten.
Reine Showpolitik war diese "Reform". Effektiver nutzen: Null, es
profitieren nur die Berater.
Qwertz schrieb:> Dass ich meine Steuern gerne> zahle, ist doch nicht asozial, sondern im Gegenteil: die kommen doch> auch den Ärmeren zu Gute, oder nicht?
Das ist zu blauäugig und einfach. Ich denke die Notwendigkeit von
Steuern im Sinne der Gemeinwohlverbesserung stellt wohl niemand zur
Disposition. Allerdings versickert ein Haufen Kohle zu
Verwaltungszwecken oder wird für Unsinn rausgeblasen, wohingegen
notwendige Investitionen in Bildung & Infrastruktur, um zukunftsfähig zu
bleiben, ausbleiben. Es gibt genügend berechtigte Kritikpunkte an der
aktuellen Höhe der Steuern & Abgabenlast und der Verwendung derselbigen,
ein einfaches "Ich zahle das gerne" greift da meiner Meinung nach zu
kurz.
"Der Weg, der von der Freiheit wegführt, ist mit Steuern gepflastert."
member of the inner circle schrieb:>> Webseiten auf wie Beispielsweise diese http://reisdiaet.info> Kein Impressum vorhanden -> Abmahnung ist raus. Und schon sind deine> 400€ Gewinn weg.>> PS: Wer kauft solche "Seiten"?
Und wo erkennst du die "Geschäftsmäßigkeit" der Seite, die scheinbar
noch nicht mal Werbung schaltet und nichts verkauft oder
Dienstleistungen anbietet?
> Diese Reform trifft überhaupt niemanden, auch nicht den Mittelstand, es> gibt zig Möglichkeiten dort mit wenig Schmerzen wegzukommen. Aktueller> Fall aus dem Bekanntenkreis: Mittelständischer Unternehmer mit 30Mio> Umsatz pro Jahr, drei Steuerberater haben das elegant umschifft.
nicht jeder aus dem Mittelstand ist Unternehmer - daß die Unternehmer in
diesem Land eine Sonderstellung wie Beamte haben ist wohl jedem klar,
spätenstens seit dem BGH Urteil zur Erbschaftssteuer.
Mittestand war falsch formuliert - Mittelschicht sollte es heißen:
Schaue Dir mal die Steuerkurve an - man könnte sie linearisieren nach
Deiner Logik wenn sowieso keiner betroffen wäre ... will man aber doch
gar nicht, stattdessen immer mehr Steuern bzw. Abgaben, die nicht als
Steuern zählen.
Anderswo wirst Du ausgeraubt und hier ist der Staat der Räuber.
> Kein Impressum vorhanden -> Abmahnung ist raus. Und schon sind deine> 400€ Gewinn weg.
das meine ich, ein kleiner Fehler und schon wird man ausgenommen.
> PS: Wer kauft solche "Seiten"?
gibt offenbar genug Dumme und noch dümmer ist es das Geschäftsmodell
auszuposaunen.
> Und wo erkennst du die "Geschäftsmäßigkeit" der Seite, die scheinbar> noch nicht mal Werbung schaltet und nichts verkauft oder> Dienstleistungen anbietet?
das entscheidet dann ein Gericht - der Versuch der Abmahnung ist aber
nicht strafbar.
> Und er als Schweizer unterliegt der deutschen Gerichtsbarkeit oder wie?
ist er Schweizer? Wußte ich nicht! Und ja, wenn es eine Straftat ist
(z.B. Schwarzfahren) unterliegt er der deutschen Gerichtsbarkeit.
Aber es reicht schon, wenn Du als Deutscher das Impressum vergißt - in
der Schweiz mag das ja anders sein, weiß ich nicht.
> Eine unberechtigte Abmahnung wird schnell zum finanziellen Bumerang.
Ach ja? Du mußt erst einmal auf die Abmahnung reagieren! Das ist
zeitlicher Aufwand und kostet Geld (wenn Du selbst kein Jurist bist).
Ich würde mich nicht darauf verlassen das Nichtstun als Reaktion
ausreicht.
In jedem Fall bist Du der Dumme, wenn Dir sowas ins Haus flattert und
nicht der, der es verschickt.
Ein fehlendes Impressum ist in D keine Straftat. Und wie ich schon
sagte, ob überhaupt ein Impressum notwendig wäre steht noch auf einem
anderen Papier, meist ist es der Fall, aber bei der Seite würde ich mich
auch als Abmahnender nicht in die Nesseln setzen.
Aber als Schweizer kann ihm das deutsche Abmahnwesen diesbezüglich
erstmal herzlich sonstwo vorbeigehen.
> Ein fehlendes Impressum ist in D keine Straftat.
Das habe ich nicht gesagt - Schwarzfahren hingegen schon.
> Und wie ich schon sagte, ob überhaupt ein Impressum notwendig wäre steht> noch auf einem anderen Papier, meist ist es der Fall, aber bei der Seite> würde ich mich auch als Abmahnender nicht in die Nesseln setzen.
erst einmal hast Du den Streß Hals und nicht der, der Dich abmahnt!
Dem droht nämlich gar nichts außer Portokosten-Verlust.
> Aber als Schweizer kann ihm das deutsche Abmahnwesen diesbezüglich> erstmal herzlich sonstwo vorbeigehen.
genau! Und hier hast Du ungewollt wieder mal ein Beispiel gebracht, was
in anderen Ländern besser läuft.
Meingott hört doch mit eurem langwieligen Impressum und eurer
Wortklauberei auf.
Das interessiert hier keinen wer wann was gesagt und wer wen wann
missverstanden hat oder welche Deutschen Gesetze sich auf Schweizer wann
anwenden lassen.
So, hätten wir das geklärt.
S.B., du darfst jetzt fortfahren.
Ich bin sehr an deinem Geheule und Wehklagen interessiert, es versüßt
mir den Tag.
Wieso gefällt es dir nicht in Deutschland?
> S.B., du darfst jetzt fortfahren.> Wieso gefällt es dir nicht in Deutschland?
Ich habe einen stressigen & mies bezahlten Job (Du offenbar nicht, was
für das Luxus-Forum hier ja ganz normal ist) und da rege ich mich wohl
zurecht über Leute auf denen Steuern egal sind bzw. die gern noch mehr
Steuern zahlen möchten?
Neben Steuern gibt's dann noch jede Menge weiterer Abgaben, die auch
keinen weiter kümmern, weil es einen ja selbst offenbar zu gut geht.
Sondervorschriften wie Impressumspflicht ... das ist ja nur ein Beispiel
von 10000 anderen (und die dann zur Falle werden können und da einmal
eingeführt niemals mehr geändert werden dürfen) scheint auch niemanden
zu interessieren.
Eine komische Denke hier.
> Ich bin sehr an deinem Geheule und Wehklagen interessiert, es versüßt> mir den Tag.
Okay! Super Land hier, alles Tutti, wenn man so wie Du und andere im Job
eine ruhige Kugel schieben kann - das merkt man ja deutlich.
Euch ist hoffentlich auch klar, daß die Ausgaben für die NATO massiv
steigen werden - von derzeit 1,5% auf 4% ? ... hört sich erst mal nicht
viel an; das sind aber Milliarden, die irgendwo her kommen müssen.
Also dann am Ende doch ein Nato-Soli.
Da habt Ihr dann noch mehr Steuern; betrifft Euch natürlich nicht
weiter, da Peanuts und easy going job.
Oh mann Leute, wenn ich euer Gelaber wieder lese.
Nat. ist es keine Straftat aber es kostet Geld, der Gewinn ist damit
weg.
Und ob der Typ in der Schweiz hockt oder nicht, die Seite wurde als
Beispiel genannt, wenn so ein Schrott eben als Masstab genannt wird und
ich die Mägel aufzeige war das ein Wink mit dem Zaunpfahl über eure
amateurhaften "Geschäftsideen", habt ihr die Kernaussage jetzt
begriffen?
Jetzt dürft ihr euch weiter die Mäuler fusselig reden ob der in der
Schweiz hockt oder nicht, ...
S. B. schrieb:> Euch ist hoffentlich auch klar, daß die Ausgaben für die NATO massiv> steigen werden - von derzeit 1,5% auf 4% ? ...
Siehst du, deswegen nimmt dich keiner ernst.
Lass mal das Lügen und so.
In allen Medien wird ausnahmslos von 2% berichtet. Das steht so nämlich
auch im Nato-Vertrag.
Und 2% halten sogar unsre Politiker, inclusive Knarren-Uschi, für zu
hoch.
Denn des Geld könnte von der BW garnicht so schnell ausgegeben werden.
Die wüssten garnicht wohin damit.
Bzw. ihre Prozesse erlaubt garnicht, soviel Geld durchzubringen.
Meines Wissens nach herrscht ein Konsens dass eine Erhöhung von1,2% auf
1,5% mehr als genug ist. Insbesondere weil DE sich auch außerhalb der
NATO einbringt, Wideraufbau, Flüchtlingshilfe etc.
S. B. schrieb:> Da habt Ihr dann noch mehr Steuern; betrifft Euch natürlich nicht> weiter, da Peanuts und easy going job.S. B. schrieb:> Ich habe einen stressigen & mies bezahlten JobS. B. schrieb:> wenn man so wie Du und andere im Job> eine ruhige Kugel schieben kann
Und diese Unmengen an Buchseiten, die du dem A&B bisher gewidmet hast,
entstanden in deiner Freizeit?
Hast du grad Urlaub?
Oder schiebst du auch ne ruhige Kugel?
> Zur Steuerdebatte muss man sagen, dass leistungslose Einkommen - aus> Erbe oder Kapital - in Deutschland wesentlich geringer besteuert werden,> als Einkommen aus Arbeitsleistung.
Erbeinkommen ist ja schon besteuert, also defacto eine Doppelbesteuerung
- und die ist eigentlich völlig ungerecht.
Kapitaleinkünfte ist die einzige Chance (neben Lotto vielleicht)
geldtechnisch überbezahlte Persönlichkeiten wie in diesem Forum
einzuholen.
Einen top-bezahlten Job bekommt nicht jeder (das ist eher rar und
Glückssache bzw. insbesondere Seilschaft) und da ist Erbeinkommen und
Kapitaleinkünfte ein gerechter Ausgleich.
S. B. schrieb:> Erbeinkommen ist ja schon besteuert, also defacto eine Doppelbesteuerung> - und die ist eigentlich völlig ungerecht.
Müsste das nicht in deinem Sinne sein?
Die Erbschaftssteuer ist Mittel um große Kapitalberge abzuschmelzen.
Ein gewisses Vermögen erwirtschaftet - wie du ja selbst sagt - durch
Zins und Zinseszins Gewinne.
Im laufe der Jahre steigt das Vermögen immer schneller.
Wenn der Zinseszins-Effekt mal richtig greift gibts kein Halten mehr.
Jetzt stell dir vor ein Vermögen erwirtschaftet über, sagen wir mal 200
Jahre, diese Erträge, ohne ab und zu durch Erbsteuern etc. abgetragen zu
werden.
Die berühmte Arm-Reich-Schere würde noch weiter klaffen.
Dass die Erbschaftssteuer in der Praxis, ähnlich wie die
Mietpreisbremse, eine Nullnummer ist steht auf einem anderen Blatt.
Das Prinzip dahinter ist schon sinnvoll.
S. B. schrieb:> Kapitaleinkünfte ist die einzige Chance (neben Lotto vielleicht)> geldtechnisch überbezahlte Persönlichkeiten wie in diesem Forum> einzuholen.
Was fürn blödsinn.
Kapital X erwirtschaftet Y Erträge.
Kapital 2X erwirtschaftet > 2Y Erträge.
Einen Gutverdiener der ähnlich anlegt wie du kannst du nicht einholen.
Durch Zinseszins zieht dir der immer mehr davon.
Als Geringverdiener sind hohe Fixkosten und Grundlast dein Feind.
> Und diese Unmengen an Buchseiten, die du dem A&B bisher gewidmet hast,> entstanden in deiner Freizeit?> Hast du grad Urlaub?
ich finde das immer wieder interessant, wenn ich die Phantasien von
einigen hier im Forum höre.
> Oder schiebst du auch ne ruhige Kugel?
ach weißt Du, ich hab einen Job und bewerbe mich auch ab und zu - wenn
ich dann aber bei meiner Lohnforderung mal Tacheles rede, dann schauen
die mich an und flippen teilweise aus ... und dann suchen sie weiter
nach Godot oder stellen einen Schaumschläger ein, der nach 6 Monaten das
Handtuch wirft.
Da weiß ich dann wie so Leute wie Du (mit Kastensystem-Denken) ticken
und das finde ich extrem amüsant ;-)
> Einen Gutverdiener der ähnlich anlegt wie du kannst du nicht einholen.
er legt sein Geld ja nicht so wie ich an und deshalb habe ich
kapitaltechnisch einen prozentualen Vorteil, solange mir der Staat nicht
dazwischenfunkt.
Bei höheren Kapitlsteuern bliebe mir nur noch Lotto als Alternative,
richtig!
> Als Geringverdiener sind hohe Fixkosten und Grundlast dein Feind.
Richtig, als Geringverdiener sind Sonderabgaben wie GEZ, Krankenkasse,
etc. besonders mies, weil die mich stärker treffen als ein Gutverdiener
und ich mich nicht dagegen wehren kann.
Es steht mir aber frei, wie jedem anderen auch (vor allen Dingen kann es
jeder machen!) das Geld nicht zu verballern und kapitaltechnisch zu
vermehren.
Was ist bitte daran falsch und warum sollte sich der Staat da auch noch
mehr bedienen, was er ja schon macht.
Sinnvoll wäre eine Erhöhung des Kapital-Grundfreibetrages, wenn es der
Staat gut meint; kommt aber nicht, keine Sorge.
S. B. schrieb:>> Einen Gutverdiener der ähnlich anlegt wie du kannst du nicht einholen.> er legt sein Geld ja nicht so wie ich an
Häh?
Ist das ein Naturgesetz oder was?
Der kann sein Geld so anlegen wie er will und wenn er es so anlegt wie
du wird er dir davonziehen.
S. B. schrieb:> Was ist bitte daran falsch und warum sollte sich der Staat da auch noch> mehr bedienen, was er ja schon macht.
Tut er doch garnicht.
Sogar weniger.
Abhängige Beschäftigung ist viel mehr belastet.
S. B. schrieb:> Sinnvoll wäre eine Erhöhung des Kapital-Grundfreibetrages, wenn es der> Staat gut meint; kommt aber nicht, keine Sorge.
Ja, könnte man machen.
Damit entlastet man die Geringanleger mehr wie die Kapitalbonzen.
Endlich mal was sinnvolles von dir.
S. B. schrieb:>> Und diese Unmengen an Buchseiten, die du dem A&B bisher gewidmet hast,>> entstanden in deiner Freizeit?>> Hast du grad Urlaub?> ich finde das immer wieder interessant, wenn ich die Phantasien von> einigen hier im Forum höre.
Na lass mal die komischen Ausflüchte.
Postest du nun während der Arbeitszeit oder nicht?
Und mir wirfst du vor ne ruhige Kugel zu schieben?
S. B. schrieb:> Da weiß ich dann wie so Leute wie Du (mit Kastensystem-Denken) ticken> und das finde ich extrem amüsant ;-)
Meingott, wenn ich als Feindbild herhalten muss, bitte.
Es sei dir gegönnt.
> Postest du nun während der Arbeitszeit oder nicht?
Weißt Du wann ich arbeite?
> Und mir wirfst du vor ne ruhige Kugel zu schieben?
zumindest scheinst Du einen bequemen Job zu haben, sonst würdest Du
anders reden.
> "Wurde bereits besteuert" ist bei keiner Steuerart ein Argument.
Bei Lohnsteuern gibt es via Steuererklärung eine geringe Rückzahlung,
bei Erbschaftssteuer nicht - außer bei Unternehmen, da gelten wie bei
anderen Personengruppen besondere Sonderregeln.
> "Wurde bereits besteuert" ist bei keiner Steuerart ein Argument.
natürlich ist das ein Argument; es juckt hier nur keinen, weil ja jeder
gerne Steuern zahlt und je mehr desto besser - Hauptsache man ist selbst
nicht betroffen und kann schön absetzen und sich arm rechnen.
S. B. schrieb:>> Zur Steuerdebatte muss man sagen, dass leistungslose Einkommen - aus>> Erbe oder Kapital - in Deutschland wesentlich geringer besteuert werden,>> als Einkommen aus Arbeitsleistung.> Erbeinkommen ist ja schon besteuert, also defacto eine Doppelbesteuerung> - und die ist eigentlich völlig ungerecht.> Kapitaleinkünfte ist die einzige Chance (neben Lotto vielleicht)> geldtechnisch überbezahlte Persönlichkeiten wie in diesem Forum> einzuholen.> Einen top-bezahlten Job bekommt nicht jeder (das ist eher rar und> Glückssache bzw. insbesondere Seilschaft) und da ist Erbeinkommen und> Kapitaleinkünfte ein gerechter Ausgleich.
Mit anderen Worten: Du hast es bisher nicht auf die Reihe bekommen,
einen ordentlichen Job zu bekommen, jetzt hoffst Du auf Deine Omma ihr
Häuschen ?
Ich fände eine Erhöhung der Wehrausgaben übrigens recht sinnvoll und
würde dafür auch mehr Steuern zahlen. Zustände wie an der Krim will ich
hier um jeden Preis verhindern.
Gruss
Axel
S. B. schrieb:>> Postest du nun während der Arbeitszeit oder nicht?> Weißt Du wann ich arbeite?
Nein drum frage ich ja.
Also mein Lieber, hast du heute gearbeitet? Arbeitest du aktuell?
Wieso drückst du so herum? Ertappt?
Für das was hier in Deutschland an Abgaben anfällt, finde ich stimmt die
gegenleistung in Form von Sicherheit und Fürsorgen von Seiten des
Staates. Vermutlich hast du nur wenig Ahnung davon wie es in vielen
Teilen dieser Welt zugeht (nicht umsonst kommen die Flüchtlinge nach
Europa und speziell Deutschland...). Bereise mal die Welt oder frag die
Leuten aus anderen Ländern wie ihr Alltag so aussieht mal aus, du wirst
dich wundern.
Realität schrieb:> Bereise mal die Welt oder frag die> Leuten aus anderen Ländern wie ihr Alltag so aussieht
DA muss ich aber nich bammeln ob die karre noch durch den TÜV kommt oder
ob ich bald kein Gefährt mehr habe.
DA gilt eher die Regel: Spring der Motor von der Rostlaube an ist es
verkehrstauglich.
Nich sonne Bürokratiekrake wie hier.
Dosenfleisch schrieb:> DA gilt eher die Regel: Spring der Motor von der Rostlaube an ist es> verkehrstauglich.> Nich sonne Bürokratiekrake wie hier.
Möchtest du das hier auch einführen?
Ich schrieb:> Möchtest du das hier auch einführen?
ja warum nich?
wenn wir die Nachteile der fünften welt begutachten sollen, dann doch
wohl auch die Vorteile?!
Masl schrieb:> In allen Medien wird ausnahmslos von 2% berichtet. Das steht so nämlich> auch im Nato-Vertrag.
Und woher weisst Du,
dass der Text des NATO-Vertrages fehlerfrei zu Dir gelangt?
Du erwähnst ja selbst Die Medien, die das verkünden.
wir befinden uns im Krieg, das will nur keine öffentlich zugeben.
und was war nochmal das Erste, das im Krieg auf der Strecke bleibt?
All diese "schönen" Zahlen, die in den Medien herumgeflötet werden,
sind einen Scheiszdreck wert
Aaaaaaaach, in Anbetracht der Tatsache, dass Griechenland ja ordentlich
militärisch aufgestockt hat finde ich, dass wir unser 2%-Ziel durchaus
erreicht haben :P Schließlich schulden die uns ja noch ein paar Euro ;)
Dosenfleisch schrieb:> Ich schrieb:>> Möchtest du das hier auch einführen?>> ja warum nich?> wenn wir die Nachteile der fünften welt begutachten sollen, dann doch> wohl auch die Vorteile?!
Ich empfinde es nicht als Vorteil, wenn die Autos um mich rum keine
Bremsen haben.
Gruss
Axel
Axel L. schrieb:> Ich empfinde es nicht als Vorteil, wenn die Autos um mich rum keine> Bremsen haben.
Man muß es ja nicht übertreiben. In der DDR gab es auch keinen TÜV oder
ähnliches für PKW, Motorräder etc. Da mußten die Leute selbst merken,
wenn etwas nicht stimmte und das haben sie auch.
MfG Paul
Paul B. schrieb:> In der DDR gab es auch keinen TÜV oder> ähnliches für PKW, Motorräder etc. Da mußten die Leute selbst merken,> wenn etwas nicht stimmte und das haben sie auch
Nungut, du sprichst ja auch bei jeder Gelegenheit deinen Mitmenschen
sämtliche Kompetenzen ab... Würdest du also drauf vertrauen dass die
Leute "das selbst merken"?
Tja, in der BRD laufen halt nicht ausnahmslos mündige, kompetente
Intelligenzbestien herum wie damals in der goldenen DDR.
Masl schrieb:> Tja, in der BRD laufen halt nicht ausnahmslos mündige, kompetente> Intelligenzbestien herum wie damals in der goldenen DDR.
In der BRD wird aber auch alles dafür getan, damit es immer weniger
mündige, denkfähige Menschen sind.
Masl schrieb:> Nungut, du sprichst ja auch bei jeder Gelegenheit deinen Mitmenschen> sämtliche Kompetenzen ab...
Beispiel dafür?
Stefan M. schrieb:> In der BRD wird aber auch alles dafür getan, damit es immer weniger> mündige, denkfähige Menschen sind.
So ist es.
MfG Paul
> In der BRD wird aber auch alles dafür getan, damit es immer weniger> mündige, denkfähige Menschen sind.
Mit mündig und denkfähig meinst du vermutlich Menschen, die deiner
Meinung sind.
Paul B. schrieb:> Man muß es ja nicht übertreiben.
Mit den Bremsen?
Da hört der Spass auf.
Es gibt sicher einiges, was nicht unbedingt vom TÜV regelmäßig geprüft
werden muss.
IchGlaubeEsNicht schrieb:>> In der BRD wird aber auch alles dafür getan, damit es immer weniger>> mündige, denkfähige Menschen sind.>>> Mit mündig und denkfähig meinst du vermutlich Menschen, die deiner> Meinung sind.
Unsinn.
Das Schöne an solchen Pauschalvorwürfen ist, daß sich der "Vorwerfer"
automatisch zu den Intelligenten zählt.
Merksatz: Die Dummen sind immer die Anderen.
IchGlaubeEsNicht schrieb:>>Unsinn.>> Woran machst du denn Mündigkeit und Denkfähigkeit fest? Gibt es da einen> standardisierten Test?
Nein, den braucht es auch nicht. Wie ernst ich eine Meinung nehme, hängt
für mich davon ab wie sie begründet wird unabhängig davon ob ich die
Meinung dann teile oder ablehne. Denkfähigkeit und Mündigkeit sind hier
auch die falschen Begrifflichkeiten, nur weil sich jemand mangels
Information keine tiefergehende Meinung bildet kann ich ihm nicht die
Denkfähigkeit absprechen. Da beispielsweise leider Europa-, Wirtschafts-
und Finanzpolitik zu abstrakt und weit weg für die meisten Leute sind,
lässt sich damit halt kein Blumentopf gewinnen. Das merkt man an
folgendem beispielhaft geführten Dialog den ich die Tage nicht nur
einmal hatte:
- "Schulz ist endlich mal eine Alternative zu Merkel"
- "Warum?"
- "Der setzt sich für arbeitenden Leute ein"
- "Inwiefern?"
- "Na er möchte z.B. ALG1 verlängern, damit rutscht man nicht so schnell
in Hartz4"
- "ALG1 ist eine Versicherung deren Leistungen er nun also erhöhen
möchte, was passiert mit Versicherungsprämien wenn sich
Versicherungsleistungen erhöhen?"
- "Naja die Prämien erhöhen sich."
- "Und wer zahlt die Prämien?"
- "Der Arbeiter mit seiner Arbeitslosenversicherung."
- "Aha und inwiefern setzt sich Schulz jetzt nochmal für den Arbeiter
ein?"
- "Oh mh, ..."
...
- "Hey aber andere Frage: Was hältst du denn von
Schuldenvergemeinschaftung im Euroraum?"
- "Geht gar nicht! Kein Bock für die Schulden von anderen Ländern
einzustehen!"
- "Ok, dann schau mal nach was Schulz' bisherige Position dazu war in
seiner Zeit als EU-Politiker, ..."
...
Und so weiter, und so fort... Meinungen sind wunderbar, ich habe nur ein
Problem damit wenn es widersprüchlich wird und man sich in Doppeldenk
verliert.
>...unabhängig davon ob ich die Meinung dann teile oder ablehne.
Respekt vor so viel Objektivität.
>...und man sich in Doppeldenk verliert.
George Orwell nicht zu vergessen. Wobei Doppeldenk aber eine von oben,
d.h. den Eliten, gesteuerte Begrifflichkeit des Romans ist.
IchGlaubeEsNicht schrieb:> Respekt vor so viel Objektivität.
Danke. Man versucht sich halt weiterzuentwickeln. Ideologische
Streitereien bringen einen einfach nicht weiter und wenn man merkt mit
wieviel Schaum vorm Mund teilweise mittlerweile diskutiert wird ist das
schon befremdlich (auch ich kann mich von der anfänglichen Hysterie da
nicht ganz ausnehmen). Mich bringt nur die vorherrschende Bigotterie in
manchen Diskussionen sprichwörtlich auf die Palme.
>Mich bringt nur die vorherrschende Bigotterie in>manchen Diskussionen sprichwörtlich auf die Palme.
Wobei mich Pauschalvorwürfe wie von Stefan M. auf die Palme bringen.
> Nein drum frage ich ja.> Also mein Lieber, hast du heute gearbeitet? Arbeitest du aktuell?
das geht Dich, als einer der nicht arbeitet, nichts an
> Wieso drückst du so herum? Ertappt?
Endlich Offtopic das Thema - damit fliegen Chatbots so wie Du und dieser
Claymore raus.
Die Mehrheit hat nun mal CDUCSUSPDFDPGrüne gewählt, somit ist auch
Deutschland so geworden wie es jetzt ist. Die Deutsche graben sich ihr
eigenes Grab - demokratisch gewählt.
Steuern zahlen?
Mein Nachbar betrügt das Finanzamt wo er nur kann.
Er will mal Manager beim FC Bayern werden. Dort ist solch eine
Eigenschaft offensichtlich sehr gefragt.
Chris D. schrieb:> Dass die komplette Offenlegung (die gut gelaufenen rauszupicken ist> einfach) hier noch in keinem Beitrag erfolgte, lässt mEn nur einen> Schluss zu, den sich wohl jeder selber denken kann <:-}
Hast Recht. Das ist der Grund, warum Claymore im Gegensatz zu mir KEINE
seiner Aktien offengelegt hat, die angeblich in den letzten drei Monaten
alle 40 % Gewinn gemacht haben.
Aber kleiner Tipp für Euch Loser:
1. Ölaktien (jedenfalls die, die ich im Depot habe) sind gerade wieder
günstig zu haben wegen des aktuell abgestürzten Ölpreises und der damit
verbunden Panikreaktion der Anfänger, die ihre Emotionen nicht im Griff
haben. Hatte leider gerade kein Geld mehr auf dem Verrechnungskonto,
sonst hätte ich nachgekauft.
2. E.On wird nächste Woche einen historischen Rekordverlust vermelden.
Stümper wie Claymore werden ihre Aktien dann wieder wegwerfen, da sie
den Unterschied zwischen Gewinn/Verlust und Cashflow nicht kennen. Wenn
ich finanziellen Spielraum habe, werde ich da nochmal reinpumpen.
> Ich persönlich glaube im Bereich Geldanlage schlicht keine Sachen,> bei denen nur hinterher über die Gewinne berichtet wird. Am Montag kenne> ich auch die Lottozahlen vom Samstag :-)
Dann hättest du meine alten Beiträge verfolgen sollen. Aber jetzt hast
du ja zwei Prognosen:
1. Ölaktien (jedenfalls meine) werden wieder steigen
2. E.On wird nächste Woche zum Schnäppchenpreis zu haben sein
member of the inner circle schrieb:> Warum kaufst du dann nicht die entspr. Aktien und sparst dir die viel zu> hohe Performancegebühr?
Weil ich dann Transkationskosten bezahlen müsste, die viel höher wären
als die Performancegebühr.
> Weiter unten schreibst du dass du zu viel in Aktien investiert hast und> dich nach was anderem umsehen willst, warum kaufst du dann ein wikifolio> mit Aktien?
Habe ich doch geschrieben: Zwecks Streuung und um Transkationskosten zu
sparen. Außerdem bin ich ja auch in Anleihen investiert und zock auch
noch auf Auxmoney, Bergfürst und Seedmatch.
Abradolf L. schrieb:> Zumindest im Nachbarthread im Offtopic allerdings. Aber weder von S.B.> und F.B., der bis jetzt immer noch kein Link zu seinem Wikifolio> gepostet hat.
Da hast du den Verlauf meines wikifolios. Ist bei meiner Anlagestrategie
ganz normal, dass das erst Mal ins Minus geht, da ich hauptsächlich in
ausgebombte Aktien investiere und man nie den optimalen
Einstiegszeitpunkt erwischen kann. Auch mein Realdepot war erst einmal 4
% im Minus, bevor es dann innerhalb von zwei Monaten 20 % ins Plus
gegangen ist. Aber ab nächster Woche wird mein wikifolio rasant aufwärts
gehen.
F. B. schrieb:> 1. Ölaktien (jedenfalls meine) werden wieder steigen> 2. E.On wird nächste Woche zum Schnäppchenpreis zu haben sein
Und? Wer von euch Versagern hat auf meinen E.On-Tipp gehört? Tiefstkurs
am Mittwoch war 6,70, jetzt sind wir aktuell wo ich hier schreibe wieder
bei 7,05, d.h. Anstieg von 5 % in zwei Tagen. Mir waren 6,70 allerdings
nicht tief genug. Wenn es Richtung 6 € gegangen wäre, hätte ich
nachgekauft.
Meine Ölaktien sind auch wieder etwas gestiegen. Aktuell ca. 2,5 - 5 %
gegenüber dem Tiefstkurs. Es gäbe also immer noch die Möglichkeit, da
billig einzusteigen.
Hier ein weiteres Schnäppchen, das ich kürzlich käuflich erworben habe.
Anstieg um über 10 % innerhalb von zwei Wochen. Name verrate ich, wenn
ich damit 100 % im Plus bin.
F. B. schrieb:> Hier ein weiteres Schnäppchen, das ich kürzlich käuflich erworben habe.> Anstieg um über 10 % innerhalb von zwei Wochen. Name verrate ich, wenn> ich damit 100 % im Plus bin.
Den genauen Peak nach unten erwisch man nie.
Es sei den man ist Insider.
Kannst Du mal den Intraday - Chart reinstellen ?
Thomas B. schrieb:> Den genauen Peak nach unten erwisch man nie.
Doch, manchmal erwischt man den Peak exakt. So wie mir das hier gelungen
ist oder damals bei BB Biotech am Tag der Trump-Wahl.
> Es sei den man ist Insider.
Oder man hat die Möglichkeit, auf der Arbeit fast jederzeit die Kurse zu
checken und seinen Börsengeschäften nachzugehen, was mir schon das ein
oder andere Schnäppchen ermöglicht hat.
Thomas B. schrieb:> Kannst Du mal den Intraday - Chart reinstellen ?
Wie geht das? Kauforder war am 1. März.
1N 4. schrieb:> Bitte mit Kaufbeleg.
Aber gerne doch. Name, ISIN etc. gibt es selbstverständlich nicht.
F. B. schrieb:> Oder man hat die Möglichkeit, auf der Arbeit fast jederzeit die Kurse zu> checken und seinen Börsengeschäften nachzugehen, was mir schon das ein> oder andere Schnäppchen ermöglicht hat.
Wieso arbeitest du noch?
F. B. schrieb:> Hier ein weiteres Schnäppchen, das ich kürzlich käuflich erworben habe.> Anstieg um über 10 % innerhalb von zwei Wochen. Name verrate ich, wenn> ich damit 100 % im Plus bin.
Ich tippe auf Hamborner.
Mein wochenendlicher Aktienresearch hat ein neues Schnäppchen
identifiziert. Gleich nächste Woche wird zugekauft. Man muss halt etwas
Zeit investieren, wenn man Überrenditen erzielen will.
Le X. schrieb:> Wieso arbeitest du noch?
Weil ich erst seit einem halben Jahr investiere. Aber ist ja mein Ziel,
nicht mehr arbeiten zu müssen. Das Geld liegt gerade wieder auf der
Straße. Leider nicht mehr genügend Geld vorhanden, um alle Schnäppchen
einzukaufen. Ich muss diesen Monat noch ein paar Gewinne realisieren, um
wieder flüssig zu werden.
Was machst du denn aktuell? Bürojob? Entwickler?
Ich könnt mir ja vorstellen dass Finanzinstitute wie die DB oder noch
besser, die ausländischen BigPlayer dich mit Kusshand als Fondsmanager
einstellen würden.
Damit solltest du dein Ziel der finanziellen Unabhänigkeit viel
schneller erreichen können.
Rein rational ist das doch viel sinnvoller.
Was hilft einem die Überrendite wenn man nicht genug Startkapital
ranschafft um damit Hohe Gewinne (in absoluten Zahlen) zu realisieren?
Le X. schrieb:> Was machst du denn aktuell? Bürojob? Entwickler?
Entwickler.
> Rein rational ist das doch viel sinnvoller.> Was hilft einem die Überrendite wenn man nicht genug Startkapital> ranschafft um damit Hohe Gewinne (in absoluten Zahlen) zu realisieren?
Startkapital ist schon vorhanden. Wann ich die finanzielle
Unabhängigkeit erreiche, hängt von der Rendite und von vielen anderen
Dingen ab (Arbeitslosigkeit, Gehaltsentwicklung, Börsencrash etc. etc.).
Aber wenn es weiter so gut läuft, könnte das in weniger als 10 Jahren
sein. Im Optimalfall vielleicht schon in 5 oder 6 Jahren, aber dann
müsste alles perfekt laufen.
F. B. schrieb:> Le X. schrieb:>> Wieso arbeitest du noch?>> Weil ich erst seit einem halben Jahr investiere. Aber ist ja mein Ziel,> nicht mehr arbeiten zu müssen.
Das habe ich bei der Internetblase 2001 auch geglaubt.
Hatte 230% Gewinn und wollte schon mit 50 in Rente gehen, lol.
Gruß
Thomas
Edit:
Dir fehlt die Erfahrung.
Man lernt erst wenn man richtig auf die Schnauze fällt.
Ist nicht böse gemeint, sondern nur ein Tip :)
Gruß
Thomas (gebranntes Kind)
Sorry wenn ich nerve.
Aber was mich noch beunruhigt, ...dass das alles jetzt über PC und
online läuft.
Wenn dann mal was ins rutschen kommt geht das rapide bergab.
Jeder ist dann online und hat zittrige Finger auf der Tastatur.
Stopp-Loss macht mir zusätzliche Angst.
Will jetzt hier keine Panik machen, aber überdenken sollte man das
schon.
F. B. schrieb:> Startkapital ist schon vorhanden. Wann ich die finanzielle> Unabhängigkeit erreiche, hängt von der Rendite und von vielen anderen> Dingen ab (Arbeitslosigkeit, Gehaltsentwicklung, Börsencrash etc. etc.).> Aber wenn es weiter so gut läuft, könnte das in weniger als 10 Jahren> sein. Im Optimalfall vielleicht schon in 5 oder 6 Jahren, aber dann> müsste alles perfekt laufen.
Hab mal nen Screenshot gemacht.
Hoffentlich bist du in 10 Jahren noch im Forum, dann hol ich den mal
raus und wir lachen gemeinsam drüber ;-)
Thomas B. schrieb:> Das habe ich bei der Internetblase 2001 auch geglaubt.> Hatte 230% Gewinn und wollte schon mit 50 in Rente gehen, lol.>> Gruß> Thomas>> Edit:> Dir fehlt die Erfahrung.> Man lernt erst wenn man richtig auf die Schnauze fällt.
Nur aus Interesse: wie ging denn die Geschichte nach 2001 weiter?
Hattest du nur Schrott der wertlos wurde, oder auch gute Aktien? Hast du
mit Verlust verkauft, oder sie gehalten bis sie wieder mehr wert wurden?
Und was hast du daraus gelernt?
Meine Lehre daraus wäre, dass man breit investieren und nicht die Nerven
verlieren sollte. Hätte man sein 2000 jedes Jahr zu Beginn denselben
Betrag in den MSCI World investiert, hätte man trotz zweier Krisen sein
Geld verdoppelt (Steuern kämen noch weg).
F. B. schrieb:> ber wenn es weiter so gut läuft, könnte das in weniger als 10 Jahren> sein. Im Optimalfall vielleicht schon in 5 oder 6 Jahren, aber dann> müsste alles perfekt laufen.
- Alle 7-12 Jahre geht's abwärts
1989, 1999, 2008, 201x? (bald wieder...)
- Alle 30-100 Jahre muss eine Währung neu gestartet werden, da wertlos
z.B. der Dollar hat seit der Einführung 96% an Wert verloren
- Die jährliche Inflation musst Du von deinem "Gewinn" abziehen
Markus M. schrieb:> - Alle 30-100 Jahre muss eine Währung neu gestartet werden, da wertlos> z.B. der Dollar hat seit der Einführung 96% an Wert verloren
Warum sollte das so sein? Der USD ist doch das beste Beispiel dafür,
dass Währungen auch älter werden können. Solange der Wertverlust klein
genug ist, um das Vertrauen nicht zu zerstören, ist das kein Problem und
nicht mehr als eine versteckte Vermögenssteuer. 96% Über Jahrhunderte
ist, aufs Jahr gerechnet, dann doch sehr stabil.
Thomas B. schrieb:> Das habe ich bei der Internetblase 2001 auch geglaubt.> Hatte 230% Gewinn und wollte schon mit 50 in Rente gehen, lol.
Dein Problem war, dass du in Unternehmen investiert hast, die einen
Börsenwert von einer Milliarde Euro hatten, obwohl sie laut Bilanz nur
100.000 € wert waren und nur Verluste geschrieben haben. Kann man
machen, aber das ist dann reines Gezocke nach dem Schneeballsystem: Wer
findet einen Dummen, der noch mehr bezahlt als man selbst?
Jan H. schrieb:> Meine Lehre daraus wäre, dass man breit investieren und nicht die Nerven> verlieren sollte.
Nein, die Lehre daraus ist, dass man Bilanzen lesen sollte, bevor man
investiert. Wenn er in 100 Schrottunternehmen investiert hätte, wäre
sein Geld auch weg gewesen.
Habe heute meine ersten Unternehmenskredite vergeben. Auch dafür ist es
sehr hilfreich, wenn man Bilanzen lesen kann. Außerdem kurble ich damit
auch noch die Wirtschaft an und schaffe Arbeitsplätze.
Privatkredite wie auf auxmoney würde ich heute wahrscheinlich nicht mehr
machen, denn da hat man einfach zu wenig Informationen, wem man da den
Kredit gibt. Aber hab auf auxmoney nur testweise mal 1.000 € investiert,
d.h. 40 Kredite à 25 €.
Le X. schrieb:> Hab mal nen Screenshot gemacht.> Hoffentlich bist du in 10 Jahren noch im Forum, dann hol ich den mal> raus und wir lachen gemeinsam drüber ;-)
Nur zu. Zu deiner Info: Für die finanzielle Unabhängigkeit müsste ich
nur meine aktuelle Sparrate beibehalten können und eine jährliche
Rendite von 6 Prozent erwirtschaften, dann hätte ich die finanzielle
Unabhängigkeit in zehn Jahren praktisch erreicht, wenn es auch auf
niedrigem Niveau wäre.
Risikofaktoren wären z.B. Arbeitslosigkeit, steigende Mieten,
Wirtschaftskrise, galoppierende Inflation. Chancen, die das Ganze
beschleunigen könnten, wären Gehaltserhöhung, Erbschaft, weiterhin
steigende Aktienkurse etc.
Markus M. schrieb:> - Die jährliche Inflation musst Du von deinem "Gewinn" abziehen
Die Inflation wird aber auch zu steigenden Aktienkursen führen, da zwar
das Geld weniger wert wird, nicht aber das Unternehmen oder andere
Sachwerte.
Jan H. schrieb:> Nur aus Interesse: wie ging denn die Geschichte nach 2001 weiter?> Hattest du nur Schrott der wertlos wurde, oder auch gute Aktien? Hast du> mit Verlust verkauft, oder sie gehalten bis sie wieder mehr wert wurden?> Und was hast du daraus gelernt?
Ich habe noch fast alle Aktien aus der Zeit. (kein Scherz)
War aber breit investiert, Dax-30, Tec-Dax und Fond´s.
Habe aber einige Zeit später, wenn Geld zur Verfügung stand billig
nachgekauft.
Die Firmen die Pleite sind wie, Elsa, Refugium, Singulus und
viele andere war natürlich Geldvernichtung.
Ich habe es dann ausgesessen.
Weil bei 15-20% Verluste (am Ende über 70% -) wollte ich nicht
verkaufen.
Aber war eine anstrengende Zeit.
Ich glaube ich war da mal eine Woche besoffen :)
Und es zog sich elendig lange hin, kann man mit der Lehmann-Pleite
eigentlich nicht vergleichen.
Gelernt habe ich, dass man nicht auf jeden Ratschlag hören sollte.
Und man muss Ruhe bewahren, auch wenn es schwer fällt.
Und die Angsthasen und Jammere sollte man ausblenden,
weil das zieht einen nur runter und dann macht man Fehler
Hätte ich auf jeden Ratschlag der Kollegen, Freunde , Banken usw gehört,
wäre ich auf
den Verlusten sitzen geblieben.
Die Banken habe nur ihre Provision gerochen und die Kunden noch
angestichelt.
Reich bin ich leider immer noch nicht.
Aber eine Rendite über 5%-7% im Jahr ist ja auch nicht schlecht
F. B. schrieb:> Thomas B. schrieb:>> Das habe ich bei der Internetblase 2001 auch geglaubt.>> Hatte 230% Gewinn und wollte schon mit 50 in Rente gehen, lol.>> Dein Problem war, dass du in Unternehmen investiert hast, die einen> Börsenwert von einer Milliarde Euro hatten, obwohl sie laut Bilanz nur> 100.000 € wert waren und nur Verluste geschrieben haben.
Ist nur bedingt richtig.
Der Fehler war, dass damals als jeder kleine Otto,
(von Hausfrau bis Student) von den steigenden Aktienkursen Wind bekommen
hat und das schnelle Geld machen wollte, teilweise sogar auf Pump.
Und dann sein Geld ohne Überlegung in irgendwelche Firmen gesteckt hat.
Einige Werte haben mal an einem Tag 15% -20% gemacht.
Dann kam ein Aktiensplitt und es sah wieder billig aus ;)
Edit:
Jo, sorry, muss ich noch hinzufügen.
Dann schossen noch die Klugscheisser-Zeitschriften wie Pilze aus dem
Boden.
Weil die ja auch Geld gewittert haben.
Der Aktionär, Börse Online usw.
Somit kam das eine zum anderen und hat sich hochgeschaukelt.
Erinnert mich irgendwie an Schwingungen am OPAmp :)
Gruß
Thomas
E.On heute mit Höchstkurs 7,166 aux Xetra. Das sind 7 % seit letzten
Mittwoch. Wie lange braucht ihr mit euren ETFs, um 7 % Rendite zu
machen? Aber ihr seid ja nicht mal in der Lage, so ein Schnäppchen zu
erkennen, wenn man euch mit der Nase drauf stößt.
F. B. schrieb:> E.On heute mit Höchstkurs 7,166 aux Xetra. Das sind 7 % seit letzten> Mittwoch. Wie lange braucht ihr mit euren ETFs, um 7 % Rendite zu> machen? Aber ihr seid ja nicht mal in der Lage, so ein Schnäppchen zu> erkennen, wenn man euch mit der Nase drauf stößt.
Denkst du eigentlich noch IRGENDJEMAND glaubt dir dass du in irgendwas
davon investiert bist? Einfach wahllos im Nachhinein Gewinneraktien zu
nennen wird langsam langweilig.
Du hast ja diesmal nicht mal ein Chart mit dem Pfeil am Tiefstkurs. Du
lässt nach.
Ich persönlich investiere zu Zeit gar nichts mehr.
Weil:
- Die Kurse sind schon überhöht(Konsolidierung droht).
- Immobilen sind auch schon viel zu teuer.
- Trump ist verkalkt und schwerhörig.
- Erdogan hat sein Hirn mit Drogen vernebelt, macht einen auf Hitler und
schiebt es dann auf die Deutschen
- Israel ist sauer auf Syrien.
- Frankreich?
- Griechenland?
- Nordkorea?
... Gibt aber noch viel mehr.
Nö mir ist das alles jetzt zu unsicher.
Schönen Abend noch :)
Thomas B. schrieb:> Nö mir ist das alles jetzt zu unsicher.
So geht es nicht nur dir. Somit ist diese Unsicherheit zum Teil auch in
den Kursen eingepreist. Kann gut sein, dass es noch länger bergauf geht.
Oder schon morgen crasht.
Daher bin ich hier Anhänger derer, die meinen, man soll einfach ständig
nachkaufen, ohne großartig herumzuanalysieren. Meist kommt es ja doch
anders, als man es erwartet (finanzberater ausgenommen).
Jan H. schrieb:> Somit ist diese Unsicherheit zum Teil auch in> den Kursen eingepreist.
Bin ganz deiner Meinung.
Im Moment gibt es aber sehr viel Baustellen und
positive Impulse sehe ich auch nicht.
Wenn es nicht steigt, dann eher seitwärts.
Nachteil ist, dass irgendwann die Programme mal Alarm schlagen weil das
dann ja Charttechnisch ungünstig aussieht.
Dann noch Leitzins, Inflation?
Jedenfalls wird das ein sehr interessantes 2017
Gruß
Thomas
Edit:
Obwohl einen positive Impuls gibt es.
Durch Trump wird wohl die Eurozone etwas näher zusammenrücken (müssen).
China wird auch in interessanter.
Thomas B. schrieb:> Nö mir ist das alles jetzt zu unsicher.
Bis auf das Erste hat das doch alles nichts mit Unternehmen zu tun. Ein
Weltkonzern exportiert in 100 Länder und hat vermutlich auch in 100
Ländern Standorte, was juckt die ein kleines Frankreich?
Mit den Immobilien meinst du etwa nur die auf deutschem Grund? Global
kenne ich mich da nicht aus, aber ansonsten gilt dafür mein Argument
weiter oben.
Soeben 50 Prozent meiner PNE Wind-Aktien verkauft. Kaufpreis war 2,13 €
am 29.12.2016. D.h. über 31 % Rendite nach drei Monaten bzw. rund 125 %
p.a. Das ist gigantisch. Gewinn wurde gleich wieder reinvestiert für den
nächsten Zock.
F. B. schrieb:> Gewinn wurde gleich wieder reinvestiert für den> nächsten Zock.
Wenigstens nennst du das Kind beim Namen.
Anlegen ist das was du machst natürlich nicht.
F. B. schrieb:> Soeben 50 Prozent meiner PNE Wind-Aktien verkauft. Kaufpreis war> 2,13 €> am 29.12.2016. D.h. über 31 % Rendite nach drei Monaten bzw. rund 125 %> p.a. Das ist gigantisch. Gewinn wurde gleich wieder reinvestiert für den> nächsten Zock.Cyblord -. schrieb:> Denkst du eigentlich noch IRGENDJEMAND glaubt dir dass du in irgendwas> davon investiert bist? Einfach wahllos im Nachhinein Gewinneraktien zu> nennen wird langsam langweilig.
...
Das blaue Wunder kommt nächstes Jahr. Der Staat will wohl mindestens 25%
Steuer von Deinem Gewinn. Ob es noch andere Zwangsabgaben auf Deinen
Gewinn gibt weiß ich jetzt nicht (z.B. KV, RV, PV).
Markus M. schrieb:> Das blaue Wunder kommt nächstes Jahr.
Selbst wenn der heilige St. Martin mit gigantischem Vorsprung +
Bundesrat-Mehrheit gewählt wird: Ganz so schnell wird er die
Steuergesetze auch nicht anpassen können.
Also bleibt's erstmal bei 25% Abgeltungssteuer + ggfs Kirchensteuer.
Das wird von der Bank normalerweise (deutsches Institut) direkt vom
Gewinn einbehalten, da kommt also keine Überraschung nach.
Mindert natürlich den Zinseszins, bei 125%p.a. (Phantasie-)Rendite macht
das einiges aus.
=> Depot im Ausland führen, z.B. https://www.degiro.de/
Just M. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Denkst du eigentlich noch IRGENDJEMAND glaubt dir dass du in irgendwas>> davon investiert bist? Einfach wahllos im Nachhinein Gewinneraktien zu>> nennen wird langsam langweilig.
Neidisch? Hier, lies mal diesen Beitrag von S.B. Jetzt wird euch
vielleicht einiges klarer, was er mit der windigen Aktie meinte.
Anscheinend ist er auch in PNE Wind investiert.
Beitrag "Re: Wie legt ihr euer Geld an?"
Den Großteil der PNE-Gewinne habe ich verwendet, um meinen Bestand an
Ölaktien aufzustocken. Ich rechne hier mit 50-100 % Rendite in diesem
Jahr. Mit dem Rest zocke ich jetzt auch Optionsscheine. Damit werde ich
meine Gewinne vervielfachen und meine finanzielle Freiheit evtl. schon
früher erreichen als bisher geplant. Seite heute morgen schon 10 % im
Plus.
> Anscheinend ist er auch in PNE Wind investiert.
genauso ist es; nochmals Danke für diesen Tip. Ich habe jetzt ebenfalls
den Großteil (Einsatzkapital) der PNE Wind Aktien verkauft und den Rest
im Depot belassen - zumal ja auch bald die Dividende fließt.
Das ist letztendlich das taktische Vorgehen bei einer Langfristanlage.
> Den Großteil der PNE-Gewinne habe ich verwendet, um meinen Bestand an> Ölaktien aufzustocken.
Wahrscheinlich werde ich auch wieder in diesen Sektor einsteigen, ich
habe aber noch ein paar andere Aktien im Auge; näheres dann per PN.
> Wenigstens nennst du das Kind beim Namen.> Anlegen ist das was du machst natürlich nicht.
Die Mischung macht es aus; Aktien sind eine Langfristanlage und
Optionsscheine, binäre Optionen, etc. natürlich Zock.
Aber die Forderung, die hier aufgestellt wird: "100% Gewinn bei 0%
Risiko" kann natürlich keiner erfüllen ... um so unverständlicher die
Kritik.
Na ja, man merkt, daß das Forum andere Prioritäten hat und eines der
wichtigsten Themen überhaupt völlig links liegen läßt.
So, Freunde. Hier spricht wieder euer Börsenguru mit der nächsten
Erfolgsmeldung. Wie kürzlich berichtet habe ich meinen ersten
Optionsschein-Zock getätigt. Optionsschein auf ElringKlinger, gekauft am
23.3 für 12 Cent, heute verkauft für 22 Cent. Das sind 83 Prozent
Rendite in einer Woche bzw. aufs Jahr hochgerechnet gigantische 4.316
Prozent p.a. Wahnsinn! Börsengenie! Das Geld wurde natürlich sofort
wieder komplett in den nächsten Zock reingebuttert.
Zu erwähnen wäre noch, dass ElringKlinger auch meine zweitgrößte
Position im Depot ist. Durchschnittlicher Einkaufspreis lag bei 14,25 €.
Heute dann der Geschäftsbericht für 2016 mit starkem Schlussquartal und
aussichtsreicher Prognose. War alles vorhersehbar und kalkulierbar, wenn
man sich die Mühe gemacht hätte, sich zu informieren und daraus die
richtigen Schlussfolgerungen gezogen hätte.
F. B. schrieb:> War alles vorhersehbar und kalkulierbar, wenn> man sich die Mühe gemacht hätte, sich zu informieren und daraus die> richtigen Schlussfolgerungen gezogen hätte.
Habe auch mal mit Öl ETC über 100% Gewinn gemacht.
Mach doch mal eine Vorhersage, muss ja nicht die Beste sein.
Gewinne in der Vergangenheit kann jeder machen.
Rick M. schrieb:> Mach doch mal eine Vorhersage, muss ja nicht die Beste sein.
Habe ich doch schon mehrfach. Hätte jemand auf meine Vorhersage zu E.On
vor zwei Wochen gehört, hätte er jetzt 10 % Rendite in zwei Wochen
machen können. Hättet ihr wohl gerne, dass ich mir die Mühe mache mich
zu informieren, und ihr Lutscher dann an meinem Erfolg teilhaben könnt.
F. B. schrieb:> Startkapital ist schon vorhanden. Wann ich die finanzielle> Unabhängigkeit erreiche, hängt von der Rendite und von vielen anderen> Dingen ab (Arbeitslosigkeit, Gehaltsentwicklung,
Eigentlich doch nicht, oder?
Hier zeigt uns mal ein Profi wie man richtig anlegt:
http://www.generalbundesanwalt.de/de/showpress.php?newsid=695
Mit Geld aus Verbraucherkrediten Put-Optionen kaufen, danach Bomben
legen um den Kurs fallen zu lassen.
Da kann sogar noch der F.B. was lernen ;-)
Le X. schrieb:> Da kann sogar noch der F.B. was lernen ;-)
Der mit seinen EON-Aktien macht das im Kleinen. Geht in öffentliche
Gebäude und macht überall das Licht an.
F. B. schrieb:> Ich habe diese Eier. Z.B. bei E.ON. Das zahlt sich jetzt aus. Erstmals> bin ich diese Woche mit meinen E.ON-Aktien im Plus. Gab es nicht ein> paar "Experten" im Sparquotenthread, die meinten, die Versorger könnte> man abschreiben?
Wenn Du Mitte Januar erstmalig im Plus warst, bist Du ja jetzt wieder
leicht im Minus. Wie viel Rendite ist das bei dem von dir als todsicher
eingestuften E.ON? Bitte rechne uns das das wie üblich vor, aber denk an
die wahrscheinlich bald anstehende Kapitalerhöhung, bevor du wieder mit
noch nicht realisierten Gewinnen prahlst.
Ich zitiere die vielversprechenden News zu deinem Mega-Deal,
gratulation:
Der Konzern erwägt zudem zur Finanzierung eines Teils seines insgesamt
zehn Milliarden Euro schweren Beitrags für den geplanten Atomfonds eine
Kapitalerhöhung von bis zu zehn Prozent.
Der Nettoverlust von E.ON ist höher als der gesamte Börsenwert des
Konzerns, der bei rund 14 Milliarden Euro liegt. Die Eigenkapitalquote
betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2016 nur noch zwei Prozent nach 17
Prozent ein Jahr zuvor. Zwar haben auch andere Versorger
Milliardenverluste eingefahren, der Konkurrent RWE etwa 2016 einen
Fehlbetrag von rund 5,7 Milliarden Euro. Doch keiner war so hoch wie der
bei E.ON. Operativ erreichte der Konzern das obere Ende seiner eigenen
Prognose. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) und um Sondereffekte bereinigt
verdiente der Versorger 3,1 Milliarden Euro - 13 Prozent weniger als im
Vorjahr. Größter Gewinnbringer waren die Strom- und Gasnetze mit einem
operativen Gewinn von 1,7 Milliarden Euro. Dies waren acht Prozent
weniger als im Vorjahr.
F. B. schrieb:> 23.3 für 12 Cent, heute (30.3?) verkauft für 22 Cent. Das sind 83 Prozent> Rendite in einer Woche bzw. aufs Jahr hochgerechnet gigantische 4.316> Prozent p.a. Wahnsinn! Börsengenie!
Börsengenie vielleicht, aber kein Mathegenie. Du hast in einer Woche 83%
Rendite gemacht und rechnest aufs Jahr 83*52=4.316?????
Richtig wäre doch 1.83^52= 4 * 10^15%
Mach das doch mal jetzt jede Woche und in einem halbe Jahr bist Du
Milliardär.
Den nächsten Coup gelandet! Aurelius! Kauf für 37,74 €. Wieder ohne
Hemmungen ins fallende Messer gegriffen und alles Geld reingepumpt, was
ich noch auf dem Verrechnungskonto hatte. Ein voller Erfolg!
Xetra-Schlusskurs heute 47,23 € und die Mitteilung, dass die Dividende
auf 4 € verdoppelt wurde. Ergibt für mich also eine Dividenrendite von
10,5 %! Dazu gibt die Berenberg-Bank ein Kursziel von 80,60 €vor. Ich
mach hier wieder Rendite wie verrückt! Das ist doch Wahnsinn! Das
bisherige Rendite all-time-high meines Depots wurde heute förmlich
pulverisiert! Neuer Höchststand!
Dumdi D. schrieb:> Börsengenie vielleicht, aber kein Mathegenie.
Börsen-, Mathe- und Finanzgenie!
> Du hast in einer Woche 83%> Rendite gemacht und rechnest aufs Jahr 83*52=4.316?????> Richtig wäre doch 1.83^52= 4 * 10^15%> Mach das doch mal jetzt jede Woche und in einem halbe Jahr bist Du> Milliardär.
Falsch. Jeder Tag bringt denselben Zinsbetrag. Soll heißen, wenn die
jährliche Rendite 10 % p.a. beträgt und man verkauft nach exakt der
Hälfte des Jahres, dann bekommt man 5 % Zins gutgeschrieben.
Ach ja, noch vergessen: In den nächsten zwei Monaten hagelt es auch noch
Dividenden. Da kommt locker wieder ein Monatsgehalt zusammen. Mein
Freibetrag für dieses Jahr ist selbstverständlich schon komplett
aufgebraucht!
Shen L. schrieb:> Wenn Du Mitte Januar erstmalig im Plus warst, bist Du ja jetzt wieder> leicht im Minus. Wie viel Rendite ist das bei dem von dir als todsicher> eingestuften E.ON? Bitte rechne uns das das wie üblich vor,
Mein durchschnittlicher Kaufkurs war 6,87 €.
> aber denk an die wahrscheinlich bald anstehende Kapitalerhöhung,> bevor du wieder mit noch nicht realisierten Gewinnen prahlst.
Die Kapitalerhöhung ist doch ein alter Hut und ihre Verkündigung hat
entgegen deiner Erwartungen zu einem Kursanstieg geführt.
> Der Nettoverlust von E.ON ist höher als der gesamte Börsenwert des> Konzerns, der bei rund 14 Milliarden Euro liegt.
Muss ich dir nochmal den Unterschied zwischen Gewinn/Verlust und
Cashflow erklären? Dein sogenannte "Verlust" ist allein den
Abschreibungen geschuldet.
> Operativ erreichte der Konzern das obere Ende seiner eigenen> Prognose.
Und das ist das Entscheidende! Und dass der Cashflow positiv ist.
Lese dich einfach mal in ETFs rein. Diese sind Finanzprodukte welche
einfach zu erwerben sind, und dein Geld Diversifizierung ermöglichen.
Exchange Traded Funds.
Fredrich S. schrieb:> Lese dich einfach mal in ETFs rein. Diese sind Finanzprodukte welche> einfach zu erwerben sind, und dein Geld Diversifizierung ermöglichen.>> Exchange Traded Funds.
Da bist du ein paar 100 Posts zu spät dran :-)
Edit: Und das nun wirklich jede Hausfrau und ihr Hund auf den ETF-Zug
aufspringen muss auch nicht unbedingt von Vorteil sein, daher ist es
schon gut, dass es Meinungsbildner wie F. B. gibt:
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/mr-market/algos-etfs-robo-adviser-und-ein-truthahn-leben/
Mein Depot explodiert gerade. Nachdem es seit Januar konsolidiert hat
und der Gewinn weitgehend stabil blieb, rennt es jetzt wieder von einem
Rekordhoch zum nächsten.
F. B. schrieb:> Mein Depot explodiert gerade.
Liegt vielleicht auch daran, dass ab Ende April/Ende Mai die meisten
Aktien Dividende ausschütten und jeder versucht, sich noch drauf zu
stürzen. Wart mal ab, bis der Ausschüttungstermin rum, dann korrigiert
sich wieder der Kurs.
Markus schrieb:> Hallo zusammen,>> ich persönlich bin noch nicht allzu lange im Berufsleben (3 Jahre) und> habe es somit noch nirgends angelegt.>> Ich habe mir nach dem Studium erstmal alles für die Wohnung anschaffen> müssen, habe ein paar Urlaube gemacht und ein paar neue Hobbys gefunden> wodurch in den Jahren nicht viel übrig blieb. Jetzt habe ich jedoch den> Großteil angeschafft und habe jeden Monat etwas Geld übrig (ca 500€).> Aktuell liegt das Geld noch auf dem Giro oder dem Sparbuch rum.>> Bei den Niedrigzinsen zurzeit lohnt es sich aber nicht wirklich sein> Geld auf einem Sparbuch, Bausparkonto oder dergleichen zu parken.>> Darum würde mich es interessieren wie ihr euer Geld sinnvoll anlegt :)>>> Mit freundlichen Grüßen>> Markus
Hallo Markus,
in der heutigen Zeit (niedrige, bis gar keine Zinsen) lohnt es sich
nicht wirklich Geld irgendwo fest anzulegen. Ich spare auch jeden Monat
einen Betrag X und "parke" mein Geld auch auf dem Sparbuch. Ich habe mal
über Aktien nachgedacht, aber das ist für mich persönlich nichts, da ich
so ein "Sicherheitsfanatiker" bin. Das Beste ist glaube ich, wenn man
einen gewissen Betrag zusammen hat, das Geld in Sachwerte (Immobilien)
zu investieren.
Sonja B. schrieb:> Das Beste ist glaube ich, wenn man> einen gewissen Betrag zusammen hat, das Geld in Sachwerte (Immobilien)> zu investieren.
Unternehmensanteile sind Sachwerte und Immobilien unterliegen genauso
Schwankungen.
Marek N. schrieb:> Liegt vielleicht auch daran, dass ab Ende April/Ende Mai die meisten> Aktien Dividende ausschütten und jeder versucht, sich noch drauf zu> stürzen. Wart mal ab, bis der Ausschüttungstermin rum, dann korrigiert> sich wieder der Kurs.
Nein, sind in erster Linie der positive Newsflow und die
veröffentlichten Geschäftsberichte mit immer neuen Rekordergebnissen.
Und der allgemeine Börsentrend.
Nur bei Publity könnte deine Theorie stimmen. Dividenrendite beim
aktuellen Kurs wären knapp 7 %. Für mich wären es 9 %, da mein
durchschnittlicher Kaufpreis bei ca. 31 € liegt. Aber bei Publity hatte
ich auch damit gerechnet, dass der Kurs vor der Dividendenausschüttung
anziehen wird und deswegen habe ich vor, einen Teil meiner Aktien vorher
zu verkaufen, um sie dann bei einer Kurskorrektur evtl. wieder billiger
zurückzukaufen, je nachdem, wie stark der Kurs nach der
Dividendenausschüttung abfällt. Publity ist nebenbei auch eine meiner
größten Positionen, mit der ich aktuell >30 % im Plus bin. Aber da geht
noch mehr.
publity nach endgültigen Zahlen mit signifikanter Gewinnsteigerung in
2016 und positivem Ausblick für 2017
Freitag, 28.04.2017
- Jahresüberschuss in 2016 auf 23,1 Mio. Euro von 12,5 Mio. Euro erhöht,
Ergebnis je Aktie bei 3,89 Euro
- Eigenkapitalquote steigt auf 63 Prozent nach 46 Prozent in 2015
- Weitere Umsatz- und Ergebnissteigerung in 2017
- Prognose für Assets under Management (AuM) per Ende Dezember 2017 wird
auf 5,2 Mrd. Euro angehoben; AuM bis Ende 2018 von 7 Mrd. Euro erwartet
- Dividendenziel für Geschäftsjahr 2016 mit 2,80 Euro je Aktie bestätigt
http://www.publity.de/de/investor/news-und-medien/publity-pressemeldungen/item/974-publity-nach-endgueltigen-zahlen-mit-signifikanter-gewinnsteigerung-in-2016-und-positivem-ausblick-fuer-2017
Und? Wer hat die Chance gestern noch genutzt, nachdem ich das hier
wieder vorhergesagt habe? Auf Xetra heute wieder +2 %, +15 % in den
letzten zwei Wochen.
Brutal! Heute wieder brutal Rendite gemacht. Und nächste Woche gibt es
Dividenden und den neuen E.On-Quartalsbericht. Mein wikifolio explodiert
gerade wie mein richtiges Depot.
Ich bewundere dein Durchhaltevermögen an Selbstdarstellung. Du spielst
hier den Alleindarsteller ohne dass sich hier irgendjemand großartig
dafür interessiert. Schade, dass der Thread so sehr in den OT Bereich
abgerutscht ist. Versuchs doch mal als Day Trader und werde noch dieses
Jahr finanziell unabhängig ;-)
Als Tipps wurde ja schon einiges bisher erwähnt. Ich hätte mir noch mehr
Erfahrungen und Geschichten von langfristigen Anlegern gewünscht.
Anleger die die DotCom Blase miterlebt haben oder Leute die Immobilien
Kaufen und direkt vermieten.
Robert W. schrieb:> Versuchs doch mal als Day Trader und werde noch dieses> Jahr finanziell unabhängig ;-)
Macht er doch eh, bald ist er in Pension :) Schließlich wird alles zu
Gold, was er angreift.
Robert W. schrieb:> Ich hätte mir noch mehr> Erfahrungen und Geschichten von langfristigen Anlegern gewünscht.> Anleger die die DotCom Blase miterlebt haben oder Leute die Immobilien> Kaufen und direkt vermieten.
Naja, das wurde schon alles zur Genüge beschrieben, von so ziemlich
jedem, der dazu irgendetwas zu sagen hatte. Viel mehr Fleisch gibt das
Thema in einem Elektronikforum nicht ab.
>Ich bewundere dein Durchhaltevermögen an Selbstdarstellung. Du spielst>hier den Alleindarsteller ohne dass sich hier irgendjemand großartig>dafür interessiert.
nicht immer von sich selbst auf andere schließen
> Schade, dass der Thread so sehr in den OT Bereich abgerutscht ist.
das stimmt
> Versuchs doch mal als Day Trader und werde noch dieses Jahr finanziell> unabhängig ;-)
Daytrading erfordert viel Zeit - wie soll das funktionieren, wenn Du
noch nebenbei arbeiten mußt.
> Ich hätte mir noch mehr Erfahrungen und Geschichten von langfristigen> Anlegern gewünscht.
Erfahrungen mußt Du selber sammeln und für Geschichten gibt's Bücher.
> Anleger die die DotCom Blase miterlebt haben oder Leute die Immobilien> Kaufen und direkt vermieten.
Äpfel und Birnen kann man schlecht vergleichen.
Für Immokauf brauchst Du wesentlich mehr Einsatzkapital als für
Aktienkauf.
> Naja, das wurde schon alles zur Genüge beschrieben, von so ziemlich> jedem, der dazu irgendetwas zu sagen hatte. Viel mehr Fleisch gibt das> Thema in einem Elektronikforum nicht ab.
Die Wichtigkeit des Themas wird völlig verkannt - daran merkt man leider
die Dummheit der meisten Teilnehmer.
Offenbar besteht gar kein Interesse an finanzieller Unabhängigkeit,
warum auch immer.
S. B. schrieb:> Offenbar besteht gar kein Interesse an finanzieller Unabhängigkeit,> warum auch immer.
Na S.B., hängst immer noch im Hamsterrad in deinem Job der dir nicht
gefällt und jagst irgendwelchen Träumen nach?
Geh doch mal in die Sonne, geh Laufen oder Radfahren.
Da hast mehr davon.
S. B. schrieb:>> Nö, bin Ingenieur im Konzern und verdiene einfach genug, dass ich mir>> eine solche Haltung leisten kann.> okay und genau das ist eine asoziale Haltung - Du hast wahrscheinlich> einen easy going job und noch dazu überbezahlt ... da kommt man dann auf> krumme Gedanken.
Für dein Versagen kann hier keiner was. Dann ändere dein Leben und
jammer nicht rum! Und glaube mir eins, wenn die Steuern gesenkt werden,
wird auch deine Gehalt gesenkt und gleichzeitig steigen dann aber deine
eigenen Lebenshaltungskosten, medizinische Versorgung, Altersvorsorge,
Versicherungen etc. MASSIV.
>> Ich bin mit dem Leben in Deutschland sehr zufrieden. Die Steuern kommen>> ja der Allgemeinheit zu Gute, also indirekt auch irgendwie wieder mir>> (natürlich nur sehr indirekt).> ich bin nicht mit dem Leben hier zufrieden - mal eben weggehen geht aus> finanziellen Gründen leider nicht, sonst wäre ich hier schon weg.> Steuern kommen dem Staat und irgendwelchen Großprojekten (BER, usw.)> zugute, von denen ich nichts habe.>> Gegen moderate Steuererhöhungen hätte ich auch nichts einzuwenden.> Dann spende doch was von Deinem Gehalt, wenn Du schon zuviel verdienst> (wer bitte hindert Dich daran?) - muß das unbedingt der Umverteiler> Staat machen?
Dein Denken ist auf Anordnung vom Finanzadel ständig in der BILD oder im
Focus zu lesen. Der reiche Mann freut sich natürlich, wenn der Arbeiter
freiwillig seinen Lebensstandard für Steuersenkung hergibt.
> Na S.B., hängst immer noch im Hamsterrad in deinem Job der dir nicht> gefällt und jagst irgendwelchen Träumen nach?
Was bitteschön ist schlimm daran sich verbessern zu wollen?
Bist Du Sozialist? Offenbar.
> Geh doch mal in die Sonne, geh Laufen oder Radfahren.> Da hast mehr davon.
auch noch grüner Moralapostel bzw. Oberlehrer?
> Für dein Versagen kann hier keiner was. Dann ändere dein Leben und> jammer nicht rum!
Wenn einer mit seinen fetten Einkommen rumprallt und ansonsten nichts
zur Diskussion beiträgt, darf man das wohl kritisieren ?! Das ist
nämlich Gutsherrenart und dieses Zeitalter haben wir hoffentlich
überwunden, obschon ich mir da nicht mehr so sicher bin.
> Und glaube mir eins, wenn die Steuern gesenkt werden,> wird auch deine Gehalt gesenkt und gleichzeitig steigen dann aber deine> eigenen Lebenshaltungskosten, medizinische Versorgung, Altersvorsorge,> Versicherungen etc. MASSIV.
Daran merkt man, daß Du keine Ahnung von Wirtschaft geschweige denn von
Geldanlage (das ist ja das eigentliche Thema) hast.
Eine Steuersenkung ist also Deiner Ansicht nach per se negativ wegen der
Nachfolgeeffekte ... kaum zu glauben was für irrsinnge Ansichten hier
vorherrschen )-:
> Dein Denken ist auf Anordnung vom Finanzadel ständig in der BILD oder im> Focus zu lesen. Der reiche Mann freut sich natürlich, wenn der Arbeiter> freiwillig seinen Lebensstandard für Steuersenkung hergibt.
von Steuersenkung profitiert jeder, von weiteren Steuern nur der Staat,
der dann nach eigenen Gutdünken eine Umverteilung vornimmt und immer
mehr Geld für irgendwelche "Aufgaben" braucht.
Aber vielleicht bist Du ja Beamter und beziehst Dein Geld vom Staat, da
macht diese Denkweise durchaus Sinn.
Deshalb ist ja heutzutage Beamter auch einer der Top-Berufe, Sicherheit
+ hohes Gehalt ... früher war es nur Sicherheit und wegen der Sicherheit
nur ein mieses Gehalt, so wandeln sich die Zeiten!
> Dein Denken ist auf Anordnung vom Finanzadel ständig in der BILD oder im> Focus zu lesen.
och, da spar ich mir lieber das Geld und kauf Pennystocks davon oder
spiel Lotto.
> Der reiche Mann freut sich natürlich, wenn der Arbeiter> freiwillig seinen Lebensstandard für Steuersenkung hergibt.
von Steuersenkungen profitiert jeder und was Du individuell daraus
machst das ist Deine Sache - ich fühle mich gut, wenn ich nicht
fremdbestimmt werde.
Wenn ich sparsam lebe oder gar leben muß freut sich der reiche Mann u.U.
gar nicht, weil sein Geschäft unter dem Konsumverzicht leidet ... je
nach Branche.
Natürlich auch da wieder die Ausnahmen: der Staat und staatliche
Unternehmen schwimmen natürlich im Geld und deshalb werden natürlich
immer mehr Steuern gebraucht - die wollen nämlich fett weiterleben.
GEZ will jetzt auch wieder weiter erhöhen kann, mal sehen was da kommt.
Öffentlich-Rechtlich glotz ich, ich will ja eine "Leistung?" für meine
Zwangsabgabe.
Findest Du wahrschéinlich auch gut so ?!
Du hast zum Teil natürlich recht, man muss Menschen mit geringerem
Einkommen steuerlich stärker entlasten und Beitragsbemessungsgrenzen
hoher Einkommen abschaffen, was auch für die KV gilt. Im Moment ist es
umgekehrt, die "Schwachen" tragen den Gewinn der "Starken" und es wird
als die "Starken" tragen die "Schwachen" verkauft. Wenn dieses
gesetzlich gefestigte Ungleichgewicht nicht abgeschafft wird, bringt die
Steuersenken für den Kleinen nur Nachteile. Einfach Steuern senken und
alles wird besser, forget it! Wer viel verdient, profitiert von der
Allgemeinheit mehr, als die Allgemeinheit von ihm. Dementsprechend muss
der prozentuale Anteil bei hohen Einkommen hoch sein und bei niedrigen
eben niedrig. Leider ist es so, dass gerade Facharbeiter, die meisten
Ingenieure eben nicht sonderlich gut verdienen, aber prozentual am
meisten von ihrem Gehalt abdrücken dürfen. Wenn du eine Steuersenkung
willst, musst du auch eine Steueranhebung für hohe Einkommen fordern.
Und Verschwendung von Steuermitteln bekommst du mit Steuersenkung erst
recht nicht in den Griff. Da müssen andere Maßnahmen her. Denn da
passiert Folgendes, dann wird an der Infrastruktur, Rente oder
medizinischen Versorgung gespart, da hast du dann aber richtig die
Brille auf.
> Leider ist es so, dass gerade Facharbeiter, die meisten> Ingenieure eben nicht sonderlich gut verdienen, aber prozentual am> meisten von ihrem Gehalt abdrücken dürfen. Wenn du eine Steuersenkung> willst, musst du auch eine Steueranhebung für hohe Einkommen fordern.
natürlich nicht - das wäre zu kompliziert und Du müßtest eine Grenze
setzen wo die hohe Besteuerung einsetzt ... ganz schlecht, weil dann
viele versuchen knapp unter dieser magischen Grenze zu bleiben, tricksen
ohne Ende, usw.
Ein lineares Steuersystem und dafür dann Streichung sämtlicher
Steuerabsetzmöglichkeiten wäre die Lösung.
Das wollen insbesondere "die Reichen" aber nicht, weil die sich arm
rechnen können und Absetzen von xyz immer eine tolle Sache ist.
Je mehr ich verdiene, desto mehr kann ich auch absetzen - also stört
mich die hohe Steuer erst einmal nicht, es ist nur eine Show.
Auch der Steuerberater möchte nun wirklich nicht arbeitslos werden ...
und so bleibt alles wie es ist, Stillstand eben.
> Und Verschwendung von Steuermitteln bekommst du mit Steuersenkung erst> recht nicht in den Griff. Da müssen andere Maßnahmen her. Denn da> passiert Folgendes, dann wird an der Infrastruktur, Rente oder> medizinischen Versorgung gespart, da hast du dann aber richtig die> Brille auf.
Fasch, dann ständen weniger Gelder zur Verfügung, die am Jahresende für
Soda-Brücken, etc. verbraten werden müssen!, nur damit die Gelder auch
weg sind und der Rechnungsabschluß stimmt und nächstes Jahr die gleiche
Summe verlangt werden kann.
Du glaubst gar nicht wie das Geld von Staats wegen verplempert wird,
einfach mal wieder Zeitung lesen.
Henry G. schrieb:> muss Menschen mit geringerem Einkommen steuerlich stärker entlasten und
Steuer ist doch nicht viel bei mittlerem Einkommen. Die
Sozialversicherungsbeiträge sind doch eher der Hammer. Wie viel muss man
denn verdienen damit man genauso viel Steuern wie Sozialversicherung
(inkl. sog. 'Arbeitgeberanteil') zahlt?
edit: ca 90k stkl 1 und 110k stkl 3.
Dumdi D. schrieb:> Steuer ist doch nicht viel bei mittlerem Einkommen.
Ähm, er meint die die Kapitalertragssteuer vulgo. Abgeltungssteuer von
25% plus Soli plus evtl. Kirchensteuer.
Da er gefühlt mit Renditen im 6 bis 7-stelligen Bereich jongliert, gehts
schon mal um > 25 k€ an Steuerlast. Pro Transaktion versteht sich ;-)
F. B. schrieb:> So, Freunde. Hier spricht wieder euer Börsenguru mit der nächsten> Erfolgsmeldung. Wie kürzlich berichtet habe ich meinen ersten> Optionsschein-Zock getätigt. Optionsschein auf ElringKlinger, gekauft am> 23.3 für 12 Cent, heute verkauft für 22 Cent. Das sind 83 Prozent> Rendite in einer Woche bzw. aufs Jahr hochgerechnet gigantische 4.316> Prozent p.a. Wahnsinn! Börsengenie! Das Geld wurde natürlich sofort> wieder komplett in den nächsten Zock reingebuttert.
Ich hab am Samstag 13% Gewinn mit Pferdewetten gemacht, Praise hat
keiner auf dem Schirm gehabt. Aufs Jahr hochgerechnet sind unglaubliche
4745% abzüglich mickriger Steuer. Den Gewinn investier ich nächstes
Wochenende selbstverständlich wieder. Wer will Tipps vom Wettgenie?
Gibt's aber erst nächste Woche.
In jungen Jahren kann man ruhig etwas spekulativer anlegen, dennoch
würde ich das meiste Deiner 500€ (niedrig verzinst) sparen.
Mein Tipp: Kaufe für je 200€ Bitcoins, Ether und Ripple - und warte 10
Jahre. Am besten auf https://www.kraken.com/ (bitcoin.de ist auch
einfach - aber 1% Gebühren).
Karsten B. schrieb:> Ich hab am Samstag 13% Gewinn mit Pferdewetten gemacht, Praise hat> keiner auf dem Schirm gehabt. Aufs Jahr hochgerechnet sind unglaubliche> 4745% abzüglich mickriger Steuer. Den Gewinn investier ich nächstes> Wochenende selbstverständlich wieder. Wer will Tipps vom Wettgenie?> Gibt's aber erst nächste Woche.
Ja, wenn man Ahnung hat, dann kann man mit Sportwetten sicher auch Geld
verdienen bzw. besser abschneiden als der ahnungslose Durchschnitt, der
nur blind zockt. So ist das auch an der Börse. Ganz einfach, aber für
Leute wie dich vermutlich zu hoch.
> Wer will in mein Wikifolio investieren?
Wäre natürlich eine Idee um meine 20% Wertzuwachs durch Verluste
auszugleichen, die mein Portfolio im gleichen Zeitraum zugelegt hat.
1N 4. schrieb:> Wäre natürlich eine Idee um meine 20% Wertzuwachs durch Verluste> auszugleichen, die mein Portfolio im gleichen Zeitraum zugelegt hat.
Und das soll dir jetzt hier jemand glauben?
Jetzt wärt ihr gerne investiert in meinem Wikifolio, was? Vielleicht
lass ich euch irgendwann rein, schließlich verdiene ich ja auch am
investierten Kapital.
Und dann heute wieder ein schönes Schnäppchen gemacht. Kaufpreis 9,99 €,
wobei ich vor wenigen Wochen kurz davor war, für 13,40 € einzusteigen.
Wieder fantastisch gezockt und für 25 % weniger eingestiegen. Manche
Experten rechnen hier mit einem Verzehnfacher in den nächsten Jahren.
Ich ebenfalls.
Wie ich bereits geschrieben habe: Neben der Mühe, die man sich machen
muss, um sich zu informieren, der Fähigkeit, daraus dann die richtigen
Schlussfolgerungen zu ziehen und sich nicht von seinen Emotionen treiben
zu lassen, ist Geduld eine der wichtigsten Eigenschaften des
erfolgreichen Zockers und Investors.
F. B. schrieb:> ist Geduld eine der wichtigsten Eigenschaften des> erfolgreichen Zockers und Investors.
D.h. Peinlichkeit, Geltungsbedürfnis und Dummschwätz sind bei dir dann
eher ein Zubrot als wirklich notwendige Bedingung?
F. B. schrieb:> Jetzt wärt ihr gerne investiert in meinem Wikifolio, was? Vielleicht> lass ich euch irgendwann rein
Hab den Thread nur überflogen - ist ja echt gruselig, was für
überhebliche Selbstdarsteller es auf dieser Welt gibt... Was willst Du
eigentlich hier? Elendiglich posen mit fragwürdigen Erfolgen? Von Deiner
eigenen Bedeutungslosigkeit ablenken? Aufmerksamkeit?
Wenn Du zu viel Geld hast, gib was ab an die, die zu wenig haben. Wenn
Du keine Freunde hast, such Dir welche.
Dein Geschwätz ist unerträglich, Deine Sozialkompetenz im negativen
Bereich.
Meine Meinung.
> und sich nicht von seinen Emotionen treiben> zu lassen, ist Geduld eine der wichtigsten Eigenschaften des> erfolgreichen Zockers und Investors.
Na, so sehr wie Du hier um Aufmerksamkeit buhlst...
> Warte mal ab, was ich erst morgen hier posten werde.
...bist Du emotional ein Wrack
Nur weil Dein Portfolio erstmal ordentlich abgesackt ist um dann wieder
zur Normalität aufzuschliessen wird kein Normalinkontinenter feucht im
Schritt.