Meanwell LPF-60D-48 KSQ leistet deutlich höheren Strom

OP #6226113
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Hallo,


für ein LED Lampenprojekt wurde folgendes Setup verbaut:

- Meanwell LPF-60D-48 KSQ (32-48V ~ 1,25A), hier die Spec: 
https://www.meanwell.com/Upload/PDF/LPF-60D/LPF-60D-SPEC.PDF
- 2x in Reihe geschaltet 19-21V LED-Tech Samsung LED Strip 98x LM301B 
LEDs, spezifiert zwischen 0,35A bis 2,8A
- Potentiometer 100kOhm

Nun funktioniert auch alles soweit gut. Mir sind aber beim Messen 
mittels hama Multimeter folgende Dinge aufgefallen:

- Es liegt nicht wie berechnet max. 38-42V Spannung auf der Leiste, 
sondern eher 45 bis 48V, je nach Potistellung.
- Schalte ich das Multimeter auf DC Strommessung, zeigt es bei Volllast 
bis zu 1,6A an. Dies ist kein Problem für die LEDs, ich würde nur gern 
verstehen warum das so ist, denn das Meanwell NT ist bis 1,25A 
spezifiziert. Ich komme bei 48V so rechnerisch auf 76w obwohl das NT mit 
60w angegeben ist.

Beide Messwerte erscheinen mir komisch. Ich möchte die Strips zwar 
sowieso nur auf 700mA betreiben und weder 1,25A NT Volllast, noch 1,6A 
die ich gemessen habe werden in der Praxis dauerhaft anliegen. Aber ich 
möchte verstehen was hier los ist. Messe ich möglicherweise falsch? Gibt 
es Messabweichungen aufgrund des verwendeten Multimeters?
OP #6226200
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Hallo zusammen,

vielen Dank schonmal für den Input. Das beruhigt schonmal.
Ich möchte gerne bei verschiedenen Poti Stellungen den Strom messen, um 
mir so eine eigene Skala zu erstellen.

Ich benötige also ein Multimeter (oder jemanden der eines hat), das RMS 
Messung kann und das mit der hohen Schaltfrequenz des NT zurecht kommt?
Gast #6226244
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Im Datenblatt steht "CURRENT RIPPLE ±5.0% @rated current", im 
Blockdiagramm sind am Ausgang Filter eingezeichnet und im Abschnitt 
Dimming Operation steht "Output constant current level can be adjusted 
by applying one of the three methodologies..." - ich glaube nicht an PWM 
am Ausgang.
Und selbst bei PWM wäre eine DC Strommessung richtig, LEDs sind keine 
ohmschen Verbraucher.
Gast #6226326
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Armin X. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Nein, das Ohmsche Gesetz gilt bei denen nicht.
>
> Sie Verhalten sich gegenüber dem Netzteil aber eher wie ein ohmscher
> Verbraucher denn wie eine Induktivität oder einem Kondensator.

L und C hat ein Dummkopf ins Spiel gebracht.


> Das Verhalten des Netzteiles halte ich, wie auch schon geschrieben
> wurde, für falsch.

So schrieb auch ich.
#6226407
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Auweia schrieb:

>> LEDs sind keine ohmschen Verbraucher.
>
> Ach nicht? Sind sie kapazitiv oder womoeglich induktiv?
> Natuerlich ist eine LED eine ohmsche Last!

Weder eine LED, noch eine Glühlampe sind eine ohmsche Verbraucher.
Das Ohmsche Gesetz besteht nämlich nicht aus der allen bekannten
Formel, sondern besagt nichts anderes als das Spannung und Strom
zueinander proportional sind.

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