ich plane in Serie über einen BleiAkku 12V ca. 20Ah und über einen Schalter die Glühbirne 12V/8W zu versorgen. Würde das gerne in einen Raum ohne Licht einbauen. Dabei würde ich es noch vorteilhaft finden einen Batteriewächter einzubauen der bei zu niedriger Spannung die Glühbirne vom BleiAkku trennt. Die Spannung vom BleiAkku sollte auch auf einer 3 oder 4-stelligen Anzeige dargestellt werden.
Dabei würde mich interessieren wie ihr diesen Batteriewächter einbauen würdet. Geht es auch Analog oder ist wegen der Spannungsanzeige ein uC notwendig bzw. kennt ihr ein fertiges Modul?
Mich würden einmal eure Tipps interesserien.
Ab welcher Spannung bei einem BleiAkku sollte eigentlich der Batteriewächter aktiviert werden?
Die Spannung vom BleiAkku sollte auch auf
einer 3 oder 4-stelligen Anzeige dargestellt werden.
Geht es auch Analog oder ist wegen der Spannungsanzeige ein uC
notwendig
Analog wird es mit Sicherheit nicht gehen, wenn du eine digitale Anzeige haben möchtest. Ein µC ist nicht notwendig. Das lässt sich mit festverdrahteter Logik erreichen, wird dann aber sehr aufwendig, falls man das aus Einzelkomponenten selber aufbauen möchte. Als Anzeige könntest du ein fertiges Panelmeter verwenden, das dann nur noch passend für den Messbereich beschaltet werden muss. Bei einem 12V-Akku bietet sich eine 3 1/2-stellige Anzeige an.
Ab welcher Spannung bei einem BleiAkku sollte eigentlich der
Batteriewächter aktiviert werden?
Ich denke es wäre klug wenn du dich mal mit den Grundlagen beschäftigen würdest. Es ist löblich, dass du eine Tiefenentladung vermeiden willst, dass du aber nicht mal weißt wo bei deiner geplant eingesetzten Akku-Technologie die Tiefenentaldung beginnt ist...erschreckend. Da fragt man sich, wie ernst es dir mit der Sache wirklich ist.
Ab welcher Spannung bei einem BleiAkku sollte eigentlich der
Batteriewächter aktiviert werden?
Ich halte 11,5 Volt für angemessen. Du solltest bedenken, daß Bleiakkus am längsten halten, wenn sie voll geladen herum stehen. Je weiter und länger du sie entlädst, umso stärker leiden sie. Deswegen sind Bleiakkus für deinen Anwendungsfall sehr ungünstig. Nimm lieber einen Lithium Akku aus dem Motorrad-Laden.
Dabei würde ich es noch vorteilhaft finden einen Batteriewächter
einzubauen der bei zu niedriger Spannung die Glühbirne vom BleiAkku
trennt. Die Spannung vom BleiAkku sollte auch auf einer 3 oder
4-stelligen Anzeige dargestellt werden.
Dabei würde mich interessieren wie ihr diesen Batteriewächter einbauen
würdet. Geht es auch Analog oder ist wegen der Spannungsanzeige ein uC
notwendig bzw. kennt ihr ein fertiges Modul?
Also wenn man die Spannung anzeigt, wo es bei einem Bleiakku auf die Nachkommastellen ankommt, bleibt nur eine digitale Anzeige und weil die den Akku nicht selbst stark entladen sollte, nur ein unbeleuchtetes LCD mit 1mA Strombedarf maximal.
Solche Anzeigen gibt es fertig, aber ohne den gewünschten Tiefentladeschutz, der müsste extra. Auch da sollte man einen sparsamen verwenden.
Selbstbau ist möglich für jemanden der sich mit Elektronik auskennt.
Aber der würde in der Anwendung wohl vom Bleiakku abraten, Starterakkus sind schnell kaputt und selbst Solarakkus/Traktionsbatterien halten nur 600 Zyklen durch. Zudem gehen Glühlampen verschwenderisch mit Akkustrom um und 8W sind nicht viel Licht, mit Glück 15 Lumen
Wie wäre LED Licht aus einem LiIon Akku ? Schon ein Notlicht wurde mehr bringen. Eine Taschenlampe auch.
Dieses Ding leuchtet länger, bringt mehr Licht und ist billiger als deine 8W Glühlampe am 12V Akku und ist schon fertig, mit Tiefentladeschutz
Datenblatt von dem Akku?
Wie viel Aufwand darf es denn sein?
Wie teuer darf es werden?
THT oder SMD?
Selber bauen oder kaufen?
Wie groß wir die Serie?
Werden die Akkus nach dem entladen sofort nachgeladen?
Ab welcher Spannung bei einem BleiAkku sollte eigentlich der
Batteriewächter aktiviert werden?
Im Modellbau habe ich die Unterspannungsabschaltung immer
mit LM10 gebaut, gibt es auch noch bei Reichlt.
Die Spannungsreferenz ist da gleich mit drin.
Sicher geht auch TL431 mit OP.
Bei einer Stromaufnahme von 1A und 20Ah Akku,
würde ich aber weit über 11V abschalten.
Lieber auf Nummer sicher.
Tiefer gehen kann man immer noch.
Ein 12V 7Ah Akku haette theoretisch 84Wh. Eine 15W LED Beleuchtung zog 60Wh fast jede Woche Abends am Stueck. Der Akku hielt das über 2J durch. Abgeschaltet wurde unter 11,2V mit Last.
Es ist anzunehmen, das die Bauteile schon da sind.
Ein 12V 7Ah Akku haette theoretisch 84Wh. Eine 15W LED Beleuchtung
zog 60Wh fast jede Woche Abends am Stueck. Der Akku hielt das über 2J
durch. Abgeschaltet wurde unter 11,2V mit Last.
Bei besserer und fachgerechter Behandlung hätte der viel länger durchgehalten. Dein Akku ist unterdimensioniert.
Vorher sollte geprueft werden, wie weit sich die Abschaltspannung einstellen laesst. Es gibt Geraete, die lassen sich nur wenig über 11V einstellen und vergessen das bei Akkuausfall.
Ich bin noch nicht zum Schreiben gekommen habe es aber eine Zeit
beobachtet.
So geht es nicht nur Dir. Manchmal hat man auch keine Zeit zum Lesen, weil man was tun muss. Das geht nur in den Pausen zwischendurch. Oder die Fahrt dauert länger weil mal wieder der ÖPNV zu spät oder gestört ist.
Naja, beim nächstenmal tippst Du halt dazu, erst am Abend antworten zu können.
Eine wegweisende Frage für alle vor der Glaskugel wäre, ob die Teile schon vorhanden sind und wenn ja, dann welche.
Die Antwort könnte schon mal viele wieder zurück zum eigentlichen Thema holen.
Die Teile sind noch nicht vorhanden außer der Glühlampe. Es ist zwar eine E27 aber es ist eine LED mit 12V/8W.
Es kommt in einen Abestellraum wo ich eine Beleuchtung brauche. Es kann sein dass ich diesen Raum 1 Monat nicht betrete und dann einige Minuten die Lampe eingeschaltet brauche.
So eine Powerbank hört sich für mich interessant an. Sie hat einen Akku und einen Tiefentladeschutz. Auf einer Seite habe ich aber gelesen dass die Powerbank ein Ladegerät für mobile Geräte ist.
Ich muss zugeben dass ich nicht auswendig das Innenleben eines 12V Netzteils und eines Ladegerätes kenne. Wird da aber nicht eher ein Netzteil benötigt?
So eine Powerbank hört sich für mich interessant an. Sie hat einen Akku
und einen Tiefentladeschutz. Auf einer Seite habe ich aber gelesen dass
die Powerbank ein Ladegerät für mobile Geräte ist.
Eine Powerbank liefert Strom, was man als Last anklemmt, ist der egal. Aber: Die üblichen Teile geben 5 Volt aus, zu wenig für Deine 12V-"Birne".
Powerbanks mit USB-C können evtl. mehr Spannung, aber nur, wenn sie von der Lastseite angefordert wird. Das erfordert aktive Elektronik, die Du nicht hast - also abhaken.
Ich habe auch öfters gelesen dass der icl7665 für so eine Schaltung
verwendet wird.
Das ist richtig, aber muß dann von Dir aufgebaut werden. Du willst Deinen Akku nicht durch die Überwachungsschaltung entladen, da ist der 7665 mit ein paar µA Stromaufnahme erste Wahl.
Auf einer Seite habe ich aber gelesen dass
die Powerbank ein Ladegerät für mobile Geräte ist
Ob du die mobile Lampe an einen Haken hängst oder mit dir herum trägst, kann dem Hersteller ja egal sein. Bei einer Campingleuchte hast du alles zusammen in einem preisgünstigen Gerät, das wollte ich mit der Gleichung eigentlich ausdrücken.
Wird da aber nicht eher ein Netzteil benötigt?
Es gibt unterschiedliche Campingleuchten (Überraschung!). Das Netzteil ist entweder eingebaut, mitgeliefert, oder man kann ein beliebiges Smartphone-Ladegerät benutzen.