Hallo,
ich bräuchte einen Tipp wie ich auf einfache, günstige Art den
Stromfluss über ein Magnetventil AC 24V max. 2A anzeigen kann.
Der Ausgang wird über einen Triac geschalten. Da gelegentlich die Spulen
auf Unterbrechung kaputt gehen währe es schön den Stromfluss per LED
Anzeigen zu lassen.
Für DC habe ich das schonmal mit einer Art Shunt gebaut.
Ich bräuchte einen Tipp für eine Schaltung die das Kann, am besten ohne
viele Bauteile. Es geht nicht darum die Stromstärke selbst zu
überwachen. Es würde reichen wenn ab ca. 100mA die LED leuchten würde.
Peter
@ Peter U (Gast)
>Ich bräuchte einen Tipp für eine Schaltung die das Kann, am besten ohne>viele Bauteile. Es geht nicht darum die Stromstärke selbst zu>überwachen. Es würde reichen wenn ab ca. 100mA die LED leuchten würde.
Ein einfacher Stromwandler mit 1000:1 Übersetzungsverhältnis,
dahinter eine LED + antiparallele Diode, ggf. noch ein paralleler
Widerstand zur Einstellung der unteren Schaltschwelle.
Martin S. schrieb:> AC + Gleichrichter + Kondensator = DC.>> DC + OPV + 5xR + 1xC + LED = Anzeige.
oder 2 Bauteile:
AC mit Trafo rauf transformieren und Glimmlampe ran
= Spannungsschwankungssicher.
Dann kann er es auch gleich so machen:
1 Ohm 4 Watt
~24V o---+----------+------[===]----+---|
| |
|~| 100 |
|_| Ohm |
R1 | |
| LED |
+---|>|---+---|>|---[===]--+
1N4148
@ Stefan Us (stefanus)
>Versuche es mal so
Besser nicht. Das ist eine schlechte Schaltung. Ein deutlich kleinerer
Shunt (Verlustleistung!) und ein einfacher Komparator ala LM393 + ein
paar Widerstände kosten genau so viel.
Falk B. schrieb:> Besser nicht. Das ist eine schlechte Schaltung. Ein deutlich kleinerer> Shunt (Verlustleistung!) und ein einfacher Komparator ala LM393 + ein> paar Widerstände kosten genau so viel.
Die einfachste, wenn auch nicht billigste, Methode ist hier eindeutig
ein hochübersetzender ( >=1000) Stromwandler plus zwei antiparalle,
rote LEDs.
Zwei antiparallele Dioden mit passender Stromstärke in den Strompfad
zur Spule schalten. Den Spannungsabfall im intakten Betrieb kann man
verstärken und damit eine LED ansteuern. Bei einem Defekt gibts dann
auch keinen Spannungsabfall.
Andere Möglichkeit könnte ein Hall-Sensor sein, braucht aber eine
etwas anspruchsvollere Auswerteschaltung.
Peter U schrieb:> den> Stromfluss über ein Magnetventil AC 24V max. 2A anzeigen kann.
Da hast du die Qual der Wahl: entweder erzeugst du an einem Shunt einen
ausreichend hohen Spannungsabfall, um damit eine LED zu betreiben, aber
dann landest du bei mindestens einigen W Verlustleistung, das Ventil
bekommt entsprechend weniger Spannung und eine Anzeige ab 100 mA macht
alles noch viel schlimmer.
Oder du verstärkst den Spannungsabfall und betreibst die LED aus einer
anderen Quelle, aber dann brauchst du eine extra Stromversorgung,
ähnlich ist das bei Hallsensoren oder Stromwandlern.
Eine effektive Lösung mit wenigen einfachen Bauteilen ist ein
unerfüllbarer Wunschtraum.
Georg
Georg schrieb:> Oder du verstärkst den Spannungsabfall und betreibst die LED aus einer> anderen Quelle, aber dann brauchst du eine extra Stromversorgung,> ähnlich ist das bei Hallsensoren oder Stromwandlern.
Wieso? Im eingeschalteten Zustand, wo die Information interessant
ist, ob ein Defekt vorliegt, ist doch genug Energie vorhanden.
Im ausgeschalteten Zustand fehlt die Versorgung halt.
Man könnte das aber so kombinieren, dass eine grüne LED "Betrieb"
und die gleiche LED in Rot-leuchtend "Betrieb gestört" signalisiert.
Eine dunkle LED signalisiert ausgeschaltet. Mehr Info braucht man
nicht.
Nur Einfach -> Stromwandler wie beschrieben.
Ich würde auf der Sekundärseite 2 3V3 Z-Dioden in Reihe schalten für den
nötigen Spannungsabfall und parallel die Leutchdiode mit
Serienwiderstand.
Soll es jedoch einfach UND günstig sein, würde ich folgendes
investieren.
1x LM 339 DIL 23 ct,
6x Widerstände 90 ct,
1x Diode 1N 4002 4 ct
1x LED 3MM 2MA GN 9 ct
1x Kond RAD 100/63 4 ct
(alles Reichelt Preise)
Ich denke den Text zu schreiben war teurer ;-)
Ich versuche mich mal in Piktogrammen ;-)
AC in --*-------------------- Last Diode z.B. 1N4007
| C z.B. 47mu 40V
Diode R1 R2 33K -> ca. 1mA (AC 24Veff)
| R5 0R1 ,5W
*----*-----*---*--R5- -> 100mA x 0,1R = 10 mV
| | | | | R3 1k1
Cond R1 R2 | LED R4 1k09 (1k + 100 Trimmer)
| *-------|\______| R5 33V/z.B. 1mA = 33k
| | *--|/ LED z.B. 3mm low current
| R3 R4 |
| | | |
AC in --*----*-R5-*----*------Last
Folgende Vereinfachung müsste aufgrund der int. Schaltung des Comp auch
gehen. Bitte testen.
R1 33k, R2 unendlich, R4 0Ohm, R4 50 Ohm Trimmer...
Und da man 4 Komparatoren zur Verfügung hat, kann man das gleich 4x mit
verschiedenen Schwellwerten machen...
Viel Spaß beim basteln.
Peter U schrieb:> ich bräuchte einen Tipp wie ich auf einfache, günstige Art den> Stromfluss über ein Magnetventil AC 24V max. 2A anzeigen kann.
Ein einfacher Temperatursensor sollte doch anzeigen, ob das Ventil mit
48W heizt.
@Gerald Deppe (analog66)
>Nur Einfach -> Stromwandler wie beschrieben.>Ich würde auf der Sekundärseite 2 3V3 Z-Dioden in Reihe schalten für den>nötigen Spannungsabfall und parallel die Leutchdiode mit>Serienwiderstand.
Ich nicht. Denn erstens wirkt der Stromwandler wie eine
Konstantstromquelle und 2. geht der mit ~7V an Ausgang auch
irgendwann mal in die Sättigung. Siehe Stromwandler.
Falk B. schrieb:> Ich nicht. Denn erstens wirkt der Stromwandler wie eine> Konstantstromquelle und 2. geht der mit ~7V an Ausgang auch> irgendwann mal in die Sättigung. Siehe Stromwandler.
Ich vermute mal, die von mir weiter oben vorgeschlagenen
roten LEDs sollten als Bürde geradeso tragbar sein?
Zumal der Stromwandler ja keine genaue Messung machenm soll.
Leute, das Ding wird warm, wenn da 48W heizen.
Mit einer einfachen NTC-Messbrücker (ein NTC für die
Umgebungstemperatur, einer fürs Ventil) läßt sich das feststellen, wenn
man nicht selber Hand auflegen möchte.
Danke für die Anregungen, ich werde ein Paar versuche machen und mich
dann für eine Möglichkeit entscheiden.
Wolfgang schrieb:> Leute, das Ding wird warm, wenn da 48W heizen.
Ich habe Heute Messungen gemacht, bei 24V AC fließen 0,8A
Die Spule hat 10Ohm
Bei 8V DC habe ich auch 0,8A.
Macht also 6,4W
An dem Shunt werden 0,5V abfallen. Prüfe, ob das Magnetventil mit 7,5V
noch zuverlässig funktioniert.
Die Ganze Schaltung arbeitet nur, wenn link + und rechts - ist. Bei
Wechselspannung wird sie nur jede zweite Halbwelle nutzen, die LED
flimmert dann.
Statt 1N4148 kannst du jede andere Diode nehmen. Statt der SB150 kannst
du jede Shottky Diode nehmen, die etwa 0,3-0,4V Spannungsabfall hat.
Statt dem BC337 kannst du jeden beliebigen kleinen NPN Transistor
nehmen.
Die Widerstandswerte sind unkritisch. Etwas mehr oder weniger wären auch
ok.
Ich habe die anderen Vorschläge gesehen. Ich persönlich bin der Meinung,
dass die Varianten mit Operationsverstärker und Transformator allesamt
erheblich aufwändiger sind.
Peter U schrieb:> Da gelegentlich die Spulen> auf Unterbrechung kaputt gehen währe es schön den Stromfluss per LED> Anzeigen zu lassen.
Die Ventile brauchen nach dem schalten nur noch einen geringeren
Haltestrom.
Vieleicht wäre es besser die mit einer PWM und Stromregelung anzusteuern
und nach dem Schalten nur noch mit 2/3 oder 50% des Anzugsstroms zu
bestromen.
Dann würden sie vieleicht auch nicht mehr so oft durchbrennen.
Warum nicht? Wenn der Kontakt schon bei ca. 50 - 100mA schließt, reicht
imho ein C über die Anzeige-LED aus und der Kontakt dürfte auch nicht
mehr prellen.
Arno
Paul B. schrieb:>>> Einige Windungen Draht um einen Reedkontakt?>> Harald W. schrieb:>> Bei Wechselstrom?>> Man muß ihn dann eben ziemlich oft /wechseln/
...und am besten mit Wechseln bezahlen.