s: Verstärker-IC

Gast
Da 15W an 4 Ohm schon bei 14V erreichbar sind (TDA2030) ist klar dass 
ein IC das mehr Spannung bekommt auch für mehr Leistung taugt, ein 
TDA7296 bringt 60W.

Natürlich kannst du den auch nur bis 15W aussteuern.

Bei diesen Class-AB Verstärkern ist der Rest aber Verlust, muss also 
weggekühlt werden.

Besser wäre daher ein Class-D Verstärker. Da die aber schwer selbst 
aufzubauen sind, besser als fertiges Modul

https://m.de.aliexpress.com/item/33048966474.html

schafft natürlich viel mehr als 15W, aber weniger aufzusteuern geht 
immer und der Vorteil ist, dass er dann auch weniger Strom aus dem 
Netzteil zieht und mit unipolarer Versorgung auskommt.

Für Stereo TPA3240.

Die Rauschwerte sind bei gering ausgesteuerten Verstärkern nicht ganz so 
gut wie beworben.
Gast
36V an 4 Ohm ergeben aber ungefähr 40 Watt!

Magst du vielleicht einen Übertrager vor den Lautsprecher schalten? Dann 
kannst du ihn mit viel Spannung und wenig Strom betreiben.
OP
H. H. schrieb:
> Regler vorschalten, z.B.:
>
> Ebay-Artikel Nr. 402342432964

Sind solche Schaltregler für die stark wechselnde Last eines 
Audio-Verstärkers geeignet?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Magst du vielleicht einen Übertrager vor den Lautsprecher schalten? Dann
> kannst du ihn mit viel Spannung und wenig Strom betreiben.

Wenn der mechanisch nicht zu groß wird...
Und wo bekommt man solch einen Übertrager? Netztrafo zweckentfremden?

Ein Verstärker-Modul darf es natürlich auch sein.
Gast
Peter N. schrieb:
> Sind solche Schaltregler für die stark wechselnde Last eines
> Audio-Verstärkers geeignet?

Meistens schon. Hauptsache die Mindest-Last hängt dran, falls überhaupt 
nötig. Audio ist für aktuelle Schaltnetzeile gemütlich langsam.

Peter N. schrieb:
> Und wo bekommt man solch einen Übertrager?

Dort wo man Lautsprecher-Chassis kaufen kann.

Netztrafos eignen sich nicht, die sind nur für 50 Hz ausgelegt.
Gast
Michael O. schrieb:
> mit 4 Ohm an 36V mit einem Class AB Verstärker komme ich auf
> theoretische 162W

Ich bin von einem Class AB Verstärker mit unsymmetrischer Versorgung 
ohne Brückenschaltung ausgegangen. Dessen maximale Sinus 
Ausgangsspannung ist Versorgungsspannung/2/1,41, wenn man die Verluste 
an den Transistoren vernachlässigt.
Angehängte Dateien:
Gast
Michael O. schrieb:
> Hm, und wo bleibt da der Lastwiderstand in Form der
> Lautsprecherimpedanz?

Ich habe nur die Berechnung der maximalen Spannung genannt. Der Rest war 
ja klar:

I = U/R
P = U·I

> Und was macht Wurzel(2) in Deiner Berechnung?

Wenn du die Spitzenspannung eines Sinus durch die Wurzel aus 2 teilst, 
bekommst du ihren effektiven Wert. Der ist für die Berechnung der 
Sinus-Leistung relevant.
Michael O. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> 36V an 4 Ohm ergeben aber ungefähr 40 Watt!
>
> öhm, mit 4 Ohm an 36V mit einem Class AB Verstärker komme ich auf
> theoretische 162W ( P = (U * U)  2  R).

Nein. Das ist die Formel für symmetrische Versorgung mit +/- 36V. Der 
TE hat aber eine asymmetrische Versorgung von 36 .. 50V. Für eine 
einfache (single Phase, nicht BTL) Endstufe lautet die Formel für die 
erreichbare Leistung: P_max = U² ÷ (8·R_L)

Damit kommt man für 4Ω dann auf 40W @ 36V und bis zu 78W @ 50V. Dafür 
kann man natürlich ein Endstufen-IC für 60V nehmen, z.B. den schon 
genannten TDA7296 (kann sogar 70V, ist aber schon der kleinste der 
Reihe). Der läuft dann natürlich für 15W Ausgangsleistung nur im 
Teillastbereich. Was bedeutet daß er nicht den maximal möglichen 
Wirkungsgrad erreicht und die Rauschwerte minimal schlechter sind als 
möglich.

Mit einem 8Ω Lautsprecher sähe die Sache anders aus. Da wäre bei 36V 
schon bei 20W Schluß. Abzüglich Aussteuerungverluste wäre das eine 
Punktlandung für 15W.
Gast
MaWin schrieb:
> Da 15W an 4 Ohm schon bei 14V erreichbar sind (TDA2030) ist klar dass
> ein IC das mehr Spannung bekommt auch für mehr Leistung taugt,

Klar, weil man Audioverstärker normalerweise definiert versorgt
(passendes Netzteil).

Der von Hinz genannte Ansatz macht im Prinzip genau das möglich.

H. H. schrieb:
> mit <0,3W Leerlaufverlust ist das o.g. Modul mit LT3800 dafür
> bestens geeignet

Und wen das noch stört (obwohl das eh schon recht wenig ist), der
spendiert halt auch noch einen Schalter zwischen Akku und Modul.

(Daran stört sich ein Selten-Nutzer (der der einzige ist, welcher
an 300mW was auszusetzen haben könnte) vermutlich weniger.)
Gast
Peter N. schrieb:
> Aber jetzt kommts: Betriebsspannung ist einseitig 36-50,5V!

Vielleicht findest du ein Klasse-G-Verstärker-IC, damit sollte es gehen, 
wenn die niedrigere Ub über einen Linearregler gewonnen wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Endstufe#G-Verst%C3%A4rker

Oder mit einem Linearregler oder einem Buck-Converter direkt eine 
niedrigere Betriebsspannung generieren für ein passendes 
AB-Verstärkermodul/IC.
Gast
kai schrieb:
> Peter N. schrieb:
>> Aber jetzt kommts: Betriebsspannung ist einseitig 36-50,5V!
>
> Vielleicht findest du ein Klasse-G-Verstärker-IC, damit sollte es gehen,
> wenn die niedrigere Ub über einen Linearregler gewonnen wird.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Endstufe#G-Verst%C3%A4rker
>
> Oder mit einem Linearregler oder einem Buck-Converter direkt eine
> niedrigere Betriebsspannung generieren für ein passendes
> AB-Verstärkermodul/IC.

Linearregler vor Linearverstärker würde funktionieren, nur
"verbrennt" halt ein DC-Linearregler wirklich alles. Schon
ein Linearverstärker ist nicht unbedingt die optimale Wahl,
aber dann auch noch Linearregler davor, ... uff.

Für mich persönlich käme da einzig Buck/Step-Down + Klasse D
in Frage - warum sollte man deutlich mehr Reichweite opfern?

Aber jeder wie er will.
Gast
Peter N. schrieb:
> Hi
>
> Ich suche ein Audio-Verstärker 1C:
>
> ca. 15W mono / 4 Ohm
>
> Aber jetzt kommts: Betriebsspannung ist einseitig 36-50,5V!

Warum wird hier so eine abstruse Forderung diskutiert?
manches passt eben technisch nicht zusammen.
Mit irgend einem Ramsch aus der Bastelkiste wird das nichts.

Die Frage wäre eher:

Ich habe 30-50,5V und möchte einen Audioverstärker mit 15W realisieren.

Natürlich die Frage, warum 50,5V und nicht 51V?
Gast
H. H. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Natürlich die Frage, warum 50,5V und nicht 51V?
>
> 12 * 4,2 = 50,4

Genau.
Die Akkuspannung bewegt sich im Bereich von 36V (Entladeschluß) und 
50,4V (voll geladen).
Also muß der Verstärker dieses (+ Sicherheit) aushalten.

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