Hallo,
habe eine Loopantenne mit einem Durchmesser von ca. 80cm aufgebaut. Sie
funktioniert prima, hat aber den Nachteil, das sie nur wenig
Richtwirkung besitzt.
Ich nehme an, dass es daran liegt, dass sie wegen dem großen Umfang auch
wie eine Drahtantenne wirkt.
Ich benutze sie hauptsächlich für den Frequenzbereich von ca. 7-12MHz.
Weiß jemand, ob die Möglichkeit besteht, die Richtwirkung irgendwie zu
erhöhen?
Vielleicht kann man den Loop-Durchmesser stark verkleinern und dafür die
Windungszahl von derzeit eins auf vielleicht vier oder fünf erhöhen.
Dann würde zwar die Spulengüte abnehmen, dafür aber auch der “parasitäre
Drahtantenneneffekt”.
Hallo,
eigenlich hat die 2 Minima, die auch recht scharf ausgeprägt sind. Die
Keule in Maximumrichtung ist dagegen recht breit.
Dazu kommt natürlich noch, daß das nur im freien Raum passt, jeder
halbwegs leitende gegenstand in der Nähe verformt das Feld mehr oder
weniger stark.
Was hast Du damit vor?
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
ich will in der Wohnung (Altbau, kein Stahlbeton) Kurzwellenradiosender
empfangen.
Dazu wäre es wichtig, wenn man hin und wieder den einen oder anderen
Störer auf der selben Frequenz ausblenden könnte.
Von den beiden Minima habe ich bis jetzt noch nichts bemerkt... ;)
Stimmst du deine Loop-Antenne auch ab?
Bei dem Durchmesser und den niedrigen Frequenzen wirst du eine sehr
kleine Bandbreite haben.
Was sich störend bemerkbar macht sind z.B. Metallrahmen (z.B. Türzarge,
Fensterrahmen, Heizkörper)in der Nähe der Loopantenne.
Schau mal auf die Seite von
http://www.funktechnik-beese.de/
Dort sind nützliche Hinweise zu finden.
ich stimme die antenne mit einem 2x 450p-Drehko ab.
metallsachen sind nicht in der nähe.
wenn ich an den empfänger eine 50cm-drahtantenne anschließe, habe ich
schon halbwegs guten empfang. deshalb die idee, dass die 80cm-loop auch
als drahtantenne arbeitet (leider)
werde den link gleich mal nachschauen...
Um die Richtwirkung zu erhöhen kannst Du zwei oder noch mehr Antennen
stocken. D.h man schaltet sie Phasen- und Impedanzrichtig zusammen.
Damit hat man pro Antenne 3dB mehr Gewinn.
Wenn die Störer gut zu lokalisieren sind kannst Du auch eine zweite
Antenne so bauen, dass sie die Empfangene Leistung wieder neutralisiert.
Dann richtest Du die eine Antenne auf den Sender und die andere auf den
Störer aus und hast - mehr oder weniger - Ruhe.
Und dann gibt es noch den Trick der Fuchsjäger, die noch eine elektrisch
Antenne hinzuschalten um die eine Richtkeule zu unterdrücken. Da fällt
mir ein - Du könntest auch mit einem Ferritstäben experimentieren. Das
gibt evt. ein besseres Maximum - aber da bin ich mir nicht sicher.
Viele Grüße,
Martin L.
>Da fällt mir ein - Du könntest auch mit einem Ferritstäben experimentieren
das hatte ich auch schon überlegt. habe hier auch einen grauen sehr
langen ferritstab. glaube aber nicht, dass er für frequenzen über 6mhz
geeignet sein wird (sagt jedenfalls die literatur)
das mit der elektrischen antenne wäre eine idee, sprengt aber
wahrscheinlich vom aufbau her den rahmen.
wenn das mit der richtcharakteristik stimmt, müsste man störer von
"rechts" oder "links" ja einfach ausblenden können...
Für Empfangszwecke ist eine Rahmenantenne aus mehreren Windungen mit
einem einfachen Verstärker doch viel sinnvoller und praktischer. Google
liefert dir viele Bauvorschläge dazu.
Eine Ferritantenne geht natürlich auch.
Du musst nicht mit so einer großen Loop hantieren.
meine Loop ist 1mx1,4m also ca 90cm seitenlänge. Ich habe 1,5MM Draht
verwendet, die Wicklung ist ca 3-5cm breit. Die Richtwirkung ist so gut,
dass ich auf 1215khz den Russen komplett wegbekomme, und den Sender in
England hören kann.
Andy schrieb:
> wenn das mit der richtcharakteristik stimmt, müsste man störer von> "rechts" oder "links" ja einfach ausblenden können...
Wobei ,ausblenden' wohl im optimistischen Fall einer Dämpfung von
vielleicht 20 dB entsprechen wird. Wenn dein Störer also sehr viel
dicker ist als dein Nutzsignal, hält sich der damit erzielbare
Effekt vermutlich trotzdem in Grenzen.
Hallo,
Jörg Wunsch schrieb:
> Andy schrieb:>>> wenn das mit der richtcharakteristik stimmt, müsste man störer von>> "rechts" oder "links" ja einfach ausblenden können...>> Wobei ,ausblenden' wohl im optimistischen Fall einer Dämpfung von> vielleicht 20 dB entsprechen wird. Wenn dein Störer also sehr viel> dicker ist als dein Nutzsignal, hält sich der damit erzielbare> Effekt vermutlich trotzdem in Grenzen.
Er könnte ja noch eine Stabantenne passend ankoppeln, dann sollte doch
das eine Minimum ausgeprägter sein?
Gruß aus Berlin
Michael
Michael U. schrieb:
> Er könnte ja noch eine Stabantenne passend ankoppeln, dann sollte doch> das eine Minimum ausgeprägter sein?
Ja, war ja weiter oben schon geschrieben worden. Das ist das Prinzip,
welches die Fuchsjäger benutzen (dort meines Wissens allerdings, um
beim ansonsten symmetrischen Strahlungsdiagramm die tatsächliche Seite
des Senders eindeutig zuordnen zu können).
> dort meines Wissens allerdings, um> beim ansonsten symmetrischen Strahlungsdiagramm die tatsächliche Seite> des Senders eindeutig zuordnen zu können
So ist es.
Zuerst macht man ohne die Stabantenne einen Minimumpeilung, weil das
Minimum des Strahlungsdiagramms einer Rahmenantenne (oder auch Loop)
stärker ausgeprägt ist.
Dann schaltet man die Stabantenne zu und bestimmt die eindeutige
Richtung.
>meine Loop ist 1mx1,4m also ca 90cm seitenlänge. Ich habe 1,5MM Draht>verwendet, die Wicklung ist ca 3-5cm breit. Die Richtwirkung ist so gut,>dass ich auf 1215khz den Russen komplett wegbekomme, und den Sender in>England hören kann.
das glaub ich gerne. meine MW-Rahmenantenne ist von der Richtwirkung her
auch unschlagbar... bloß bei höheren Frequenzen sieht das anders aus
(stichwort: wellenlänge und antennenlänge).
Ja für Kurzwelle bin ich grad am rumprobieren... ich denke am Wochenende
werd ich mal ein paar meter Erdungs-Kabel (Solide 5mm² oder so) kaufen
und eine Magnetische loop bauen für KW.
Nimm eine alte Fahrradfelge stattdessen. Einen Schlitz reingesägt,
dort einen Drehko dran. Du musst dir dann ,,nur noch'' eine
Ankoppelschleife bauen zur Impedanztransformation. Bauanleitungen
für sowas findest du zur Genüge im Internet.
>Nimm eine alte Fahrradfelge stattdessen
man kann auch eine neue felge ohne alles (also ohne nabe und speichen)
im fahrradladen kaufen, die kostet nur ein paar euro.
die hohlkammer-version bringt bestimmt besonders hohe güte, weil größere
oberfläche...
Andy schrieb:
> man kann auch eine neue felge ohne alles (also ohne nabe und speichen)> im fahrradladen kaufen, die kostet nur ein paar euro.
Beim sonstigen Preis von Fahrrädern und deren Teilen hatte ich nicht
erwartet, dass die so preiswert sind. Ich habe mir vor Jahren mal
eine auf den Schrott geworfene aber eigentlich neue Felge extra für
diesen Zweck beiseite gelegt...
> die hohlkammer-version bringt bestimmt besonders hohe güte, weil größere> oberfläche...
Die Oberfläche ist doch nicht größer als bei einer normalen Felge, nur
die Masse ist geringer.
Hab mir einen kleinen Antennenbaukasten gebastelt.
damit kann man Loops, Spulenantennen und Ferritstäbe vergleichen
Im Beispiel eine Drahtloop mit 2m gestreckter Länge. Mit dem 3 fach
Drehko kann man von 3,2 bis 14 MHz abstimmen.
Durch den relativ hohen Eingangswiderstand des Portabel Empfängers kann
man direkt an den Eingang gehen.
Ferritstabantennen sind nur für MW und LW zu empfehlen.
Die gebündelte Antenne kann zwar von 2,5 bis 7,5 MHz abgestimmt werden.
Im Vergleich zu einer Loop mit 60 cm Durchmesser aber um Größenordungen
schlechter.
>Die Oberfläche ist doch nicht größer als bei einer normalen Felge, nur>die Masse ist geringer.
doch, oberfläche ist grösser: einmal aussen der flächengewinn durch
"dreieckiges zusatzprofil" und dann noch mal innen in der hohlen kammer
(ob da allerdings viel HF fließt, weiß ich nicht).
Habe gestern einen Ferritstab angeschlossen, mit 7 Windungen
Kupferkabel. Die Richtwirkung bei7MHz ist wesentlich besser ausgeprägt,
als bei der Loopantenne.
Jedoch ist das Empfangssignal leiser, was aber nicht unbedingt stört,
wenn man auf diese Weise einen lästigen Störer ausblenden kann.
>Der wievielte Thread zum Thema Loopantenne ist das hier jetzt? Mein>Zähler ist übergelaufen.
anscheinend ein unerschöpfliches thema! ;O)
kannst ja mal alles material sammeln und eine homepage zum thema
einrichten!
Ich glaube nicht ,dass du deine Loop an einem nur RX optimal abstimmen
kannst.Mach ich ja beim senden.Bei richtigem Aufbau ist der
Resonanzpunkt so scharf wie eine Rasierklinge.Rahmenantennen mit
mehreren Windungen plus Regelbaren Verstärker dürften für nur Empfang
bessere Möglichkeiten der Ausblendung von unerwünschten Signalen
bieten.Außerdem fällt der Durchmesser der Schleife meist geringer
aus....was wohnzimmerfreundlicher ist.Schau auch mal wie ein
Kurzwellenpeiler Antennenmäßig arbeitet...nur so als Tip.
> anscheinend ein unerschöpfliches thema!
Bauanleitungen fuer Loops aller Frequenzen gibt es im Netz wie Sand am
Meer. Googelt mal ein bisschen, dann koennt ihr euch diesen ganzen
Thread ersparen.
> ...eine homepage zum thema einrichten!
Gibt es auch.
Allerdings : Die Haelfte dessen, was ueber die Funktion der Loop gesagt
wird, ist falsch, aber funktionieren tun sie trotzdem.
Gast schrieb:> Der wievielte Thread zum Thema Loopantenne ist das hier jetzt? Mein> Zähler ist übergelaufen.
Wie viele Threads zum Thema Eagle,Flachbettbelichter,Tonermethode und so
weiter gibt es denn ohne so eine Bemerkung?;-)
Hmmm..., deine Loop ist vom Durchmesser her gut , kann von 3,5 Mhz - ca
21 Mhz sehr gut gehen wenn du einen dafür abgestimmten Drehko benutzt.
Ich stelle meine 90cm-Loop mit ca 19 cm Koppelschleife immer in
Fensternähe auf und drehe sie dann manchmal ein bisschen rechts oder
links wenn nötig.
Habe einen Kopförer auf und mein DEGEN auf dem Schoß und sitze neben
meine Loop.
Gruss
peter
Hallo,
schon mal über eine abgeschirmte Loop nachgedacht?
http://www.qrpforum.de/index.php?page=Thread&threadID=7125
Ich habe in einen Hoola- Reifen (78 cm Durchm.) RG58- Kabel eingezogen,
vorher den Mantel in der Mitte auf 1 cm entfernt, damit kein Kurzschluss
entsteht. Diese Loop wird nicht abgestimmt, sie benötigt jedoch einen
rauscharmen und niederohmigen Verstärker.
Sie funktioniert von LW bis 30MHz, aber nur zum Empfang, und ist
ziemlich richtungsempfindlich.
Gruß Wolfgang, DH1AKF
Das sind Bastelantennen.
Eine echte Richtwirkung ist durch Aufbauhöhe, Umgebung und Einflüsse
schon begrenzt.
Selbst Herrschaften, die meinen ein Dipol unter einer Aufbauhöhe < 1,5 x
Wellenlänge, liegen deutlich falsch.
Aber das Thema wird auch in den nächsten 100 Jahren immer wieder
diskutiert...da kann man nichts machen...
Nun denn, ein gutes cos phi ES 73
> Das sind Bastelantennen.
Na ja, eine Loop zu basteln ist nicht nur fast das einfachste von der
Welt, sondern oft auch die einzige Moeglichkeit, zu einer brauchbaren
Empfangsantenne zu kommen. Was hast du dagegen?
Dass die Maximumspeilung sehr breit und die Minimumspeilung
umgebungsbeeinflusst ist, ist auch nichts Neues. Aber ...
> Selbst Herrschaften, die meinen ein Dipol unter einer Aufbauhöhe < 1,5 x> Wellenlänge, liegen deutlich falsch.
was soll das denn auf Deutsch bedeuten?
Hi, Andy,
> Ich nehme an, dass es daran liegt, dass sie wegen dem großen Umfang auch> wie eine Drahtantenne wirkt.
Das tut eine ungeschirmte Schleifenantenne.
Wolfgang Kiefer hat dazu die richtige Gegenmaßnahme ergriffen -
Abschirmung, aber ohne Kurzschlußwindung.
Die wohl besten Hinweise findest Du bei den KW-Peilern seit WeltkriegI.
Denen versaute die "Trübung" nämlich die Peilgenauigkeit.
Zur Richtschärfe: Viele Loops im selben Zimmer bringen da auch nicht
viel, denn der Antennengewinn hängt immer von der Apertur ab.
Dazu bräuchtest Du eine zweite Antenne in einem Abstand von mindestens
einer halben Wellenlänge - kann bei 160m innerorts gegen das
Telekommunikationsgesetz verstoßen.
Ciao
Wolfgang Horn
> Zur Richtschärfe: Viele Loops im selben Zimmer bringen da auch nicht> viel, denn der Antennengewinn hängt immer von der Apertur ab.
Genau, ob Halbwellendipol, Loop oder Ferrit, das Richtdiagramm ist immer
eine liegende 8, Funktion nach cos.
Wenn du die Empfangskeule schmaler willst, musst du die Basis
vergroessern.
Es gibt allerdings einen Trick, von Telefunken schon vor 70 Jahren beim
Wuerzburg-Radar angewendet:
Zwei richtungsmaessig gegeneinander versetzte Keulen und dann Einstellen
auf den mittleren Punkt gleicher Intensitaet beider Keulen. Laesst sich
sehr genau machen. Die konnten damit aus Wolken Bomber abschiessen.
Hi, juergen,
> Es gibt allerdings einen Trick, von Telefunken schon vor 70 Jahren beim> Wuerzburg-Radar angewendet:> Zwei richtungsmaessig gegeneinander versetzte Keulen und dann Einstellen> auf den mittleren Punkt gleicher Intensitaet beider Keulen. Laesst sich> sehr genau machen. Die konnten damit aus Wolken Bomber abschiessen.
Vorsicht vor Verwechslung! Du beschreibst die Peilfunktion nach dem
Monopuls-Prinzip.
Simpler ist die Rotation des Dipols um den Brennpunkt der Radarantenne,
"Nutation" genannt.
Aber: Die Monopulsanordnung verbessert zwar die Peilschärfe, den
Antennengewinn aber nicht!
Ciao
Wolfgang Horn
Simpler ?
Gerade weil es mit wenigen Worten nicht so einfach darzustellen ist,
habe ich nicht von der Rotation gesprochen.
Und von Gewinn sprach ich schon gar nicht.
Im Grunde wars nur eine Anmerkung der Kuriositaet wegen und fuer den
Thread eigentlich ohne Belang. Der Andy moechte naemlich die
Richtwirkung verbessern und nicht den Gewinn. J.
Nee, juergen,
so einfach geht kein Rückzug.
Wer anfängt, gegen mich zu argumentieren, der sollte das auch
durchhalten können. Manchmal gelingt das durchaus. Aber immer seltener.
Andy, der TO: "Weiß jemand, ob die Möglichkeit besteht, die Richtwirkung
irgendwie zu erhöhen?"
wikipedia, Antennengewinn: "Der Antennengewinn ist ein Maß für die
Richtwirkung und den Wirkungsgrad einer Antenne. Er ist das Verhältnis
der in Hauptrichtung abgegebenen Strahlstärke, verglichen mit einer
verlustlosen Bezugsantenne gleicher Speiseleistung, die definitionsgemäß
einen Antennengewinn von 0 dB hat.
Hochempfindliche und hochleistungsfähige Antennen sind immer stark
richtungsempfindlich, in anderen als der Hauptrichtung wird die
Abstrahlung bzw. der Empfang stark unterdrückt."
Andy will einen Sender empfangen und störende Sender aus anderen
Richtungen ausblenden.
Das ist eine andere Aufgabe als die Peilung des Senders.
Das Monopuls-Prinzip ist für die Peilung das wohl beste Prinzip, wenn es
um Peilschärfe und um Geschwindigkeit geht.
Aber es leistet keine Verbesserung des Nutz-/Störverhältnisses.
Denn beide Dipole empfangen sowohl das Nutz- als auch die Störsignale.
Die sind nun nicht mehr zu trennen.
> Der Andy moechte naemlich die> Richtwirkung verbessern und nicht den Gewinn.
Die beiden sind aber nicht zu trennen, sondern Synonyme: Richtwirkung
ist Antennengewinn.
Ciao
Wolfgang Horn
> Wer anfängt, gegen mich zu argumentieren, ...
ICH hab nicht angefangen gegen dich, sondern DU gegen mich.
> der sollte das auch durchhalten können. Manchmal gelingt das durchaus.> Aber immer seltener.
OMG, was bist du fuer ein selbstgefaelliger Besserwisser !
> Hochempfindliche ... Antennen sind immer stark richtungsempfindlich
Eine Vertikalantenne kann hochempfindlich sein, ist aber immer
richtungsunempfindlich.
Hi, juergen,
> OMG, was bist du fuer ein selbstgefaelliger Besserwisser !
Wieder mal ein offensichtlich Inkompetenter, der meint, das große Wort
führen zu müssen - und andere zu beschuldigen.
> Eine Vertikalantenne kann hochempfindlich sein, ist aber immer> richtungsunempfindlich.
Lies noch mal unter Antennentechnik nach.
Die (passive) Antenne selbst hat gar keine Empfindlichkeit. Sondern erst
der Detektor oder Empfänger danach. Auch das ganze System.
Richtig ist: Der vertikal ausgerichtete Dipol empfängt aus allen
Himmelsrichtungen gleichmäßig, hat in Verlängerung seiner Achse aber
Nullstellen.
Weshalb auf manchem Flughafen-Tower auch geknickte Halbwellendipole zu
finden sind.
Ciao
Wolfgang Horn
> der meint, das große Wort führen zu müssen
Ich will kein grosses Wort fuehren, sondern die Debatte beenden mit
einem, der immer Recht behalten muss, um sich selbst zu bestaetigen ! J.
Ruhig ruhig...
Vermutlich ist die Loop fehlangepaßt, zu klein oder wird asymmetrisch
betrieben. In allen drei Fällen äußert sich das durch eine ungewöhnlich
hohe Nahfeldempfindlichkeit.
Bei billigen UKW-Radios mit Wurfantenne kann das jeder zuhause
beobachten: Wenn man sich im Bereich des Radios bewegt, ändert sich die
Empfangsqualität deutlich. Genauso wenn man in die Nähe des Netzkabels
kommt (Was hier oftmals ungewollt das Gegengewicht der Antenne wird).
Bei ausreichend großem Gegengewicht gegenüber der Wurfantenne, ist der
Effekt weg., z.B. durch ein Metallgehäuse realisiert. Die üblichen paar
Leiterbahnen auf der Empfängerplatine sind als Gegengewicht viel zu
klein.
Man muß sich immer im klaren sein, wer das Detection-limit im System
definiert, z.B. Hintergrundrauschen/-störungen im Kanal oder der
Eingangsstufe.
Bei niedrigem Eigenrauschen der Eingangsstufe kann die Antenne fast
beliebig klein werden! Das Richtdiagramm ändert sich durch Verkleinerung
nur unwesentlich. Das Problem ist dann eher die Bandbreite und im
Sendebetrieb die Anpassung an die Endstufe. Im Empfangsbetrieb kann man
das durch negative Impedanzen korrigieren.
Dazu habe ich ein Paper angehangen.
Hi, Abdul,
> Ruhig ruhig...
Hihi, klar doch. Wir Männer sind aber nicht ohne Emotionen.
In diesem Forum ist ok, wenn eine Person mit Wissenslücken fragt.
Es ist auch ok., wenn eine mit dem benötigte Wissen antwortet.
Wenn diejenigen nur zuhören, die weder eine Wissenslücke haben noch das
Wissen, das zur Antwort legitimiert.
Aber wenn ein Lehrling der Zauberei mit dem Zauberstab "Lötkolben"
meint, Wissende angreifen zu können und dann noch patzig wird, dann ist
das einfach ärgerliche Verschwendung von Zeit.
Nun zu Deinem interessanten Beitrag.
Ich habe mich nun beruflich etwas beschäftigt mit der Kunst der
elektrisch verkürzten E-Antenne, die in das erste aktive Element in
Rauschanpassung einspeist. Statt in Leistungsanpassung. Diese aktive
(Empfangs-) Antenne hat bei einem Bruchteil des Volumens und einer
Bandbreite von 020-500 MHz nur einen relativ geringen Einbruch an
Empfindlichkeit.
Kurz war ich auch mal im Kontakt mit SQUID-Antennen. Winzige,
supraleitende Loop erzeugt eine E-Feld-proportionale Frequenz, die sich
mit Countern weiter verarbeiten läßt. Winzige Antenne, wegen nicht
vorhandener Verluste im Prinzip unendlich gut, äußerst empfindlich. Wäre
ideal für Supraleiter bis 70 Grad Celsius Tropensonne.
Nun lese ich einen Audruck, der erst mal wieder toll klingt:
"Non-Foster-Antenna".
Aus einem Land, dessen Professoren in Harvard unermüdlich ein
betriebswirtschaftliches Perpetuum mobile nach dem anderen legen,
allesamt Totgeburten wie das Vorbild. Ich fürchte, dies tosende
Herumgegackere mit toten Eiern hat System und findet nicht nur in der
BWL statt.
An der Non-Foster-Antenne stört mich die fehlende Betrachtung des
Rauschverhaltens der "negativen Impedanzen".
Hast Du dazu was gelesen? Welche Seite? Kannst Du mit einem Hinweis die
Seriostät der Autoren retten?
Ciao
Wolfgang Horn
Hi Abdul,
beachte die ueberaus sachdienlichen BWL Auslassungen.
Das ist das Grollen einer nahenden Schlammlawine !
Chris Trask ist eine bekannte Groesse, aber fuer diesen Thread wohl eine
Etage zu hoch. J.
Hi, juergen,
> Er haelt sich fuer ein allround-Genie.> In Astroforen z.B. kriegen die einen Horror, wenn sie den Namen lesen.
Dein Rundumschlag ist verständlich nach meiner Zurechtweisung.
Nun aber versuchst Du Dich als billiger und gehässiger Verleumder - und
Du bestätigst damit Deinen üblen Eindruck.
Richtig ist an Deiner Halbwahrheit "die kriegen einen Horror":
Tatsächlich suchte ich für einen abenteuerlichen Gedanken, nämlich die
Vernichtung des angblichen Nichts, mal kompetente geistige
Sparringspartner und meinte, für dies astrologische Thema könnten die in
einem Forum mit "Astro.." im Namen zu finden sein.
Waren sie aber nicht, es fanden sich nur Dogmatiker.
Wo immer SOLCHE auf die Realität treffen, geht es für einen von beiden
übel aus.
Deine Formulierung hier "In Astroforen" dürfte gelogen sein, weil ich
nach dem Abenteuer kein weiteres versucht habe - und die Dogmatiker
werden die Informationen eines Realisten, den sie kollektiv als Spinner
abgelehnt haben, kaum in ein anderes Astroforum transportiert haben.
"Robuste Dogmatiker" haben auch keine Phobien gegenüber denen, die sie
ablehnen.
Übrigens, sollte die beim Lesen der bösen Beiträge und meiner Abwehr
Horror empfinden, wie Du meinst, dann wären sie zum Löschen wohl nich
kompetent genug.
Später habe ich bei passender Gelegenheit die Diskussion in diesem Forum
weiter geführt.
Auch hier traten einige Lehrbuch-Besserwisser dogmatisch auf, andere
fürsorglicher, aber es fanden sich auch Kollegen mit Kompetenz,
Verständnis und dem Willen zur konstruktiven Auseinsndersetzung. Link
dazu:
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CC4QFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.mikrocontroller.net%2Ftopic%2F265346&ei=LNm-ULOgAs7GtAaR0ICYCg&usg=AFQjCNGqXed_FXUv65UTJWc33M1tKjZDGw&sig2=AmWkD7LmLU58zeBDQNT3kw
Erfreulicherweise fand sich ein besonders kompetenter Kopf mit dem
Hinweis, der grosse Paul Dirac habe meine Behauptung schon viel früher
mal belegt auf seine Art und Weise.
Ciao
Wolfgang Horn
Eine theoretische Steigerung der Richtwirkung erreicht man mit einer
unsymmetrischen Gamma-Auskopplung.
Das Antennendiagramm wird dann unsymmetrisch, gegenüber einem
symmetrischen Diagramm mit einer ringförmigen Auskopplung in der
Symmetrieachse der Antenne.
Einen messtechnischen Bewis wird man aber schwer erbringen können.
Ist nicht notwendig, hewlett,
> Eine theoretische Steigerung der Richtwirkung erreicht man mit einer> unsymmetrischen Gamma-Auskopplung.> Das Antennendiagramm wird dann unsymmetrisch,
So sehr diese Asymmetrie nicht nur H- sondern zusätzlich auch die
E-Komponente des elektromagnetischen Feldes nutzt, ist die Extremform
daraus die Kardiode.
Diejenige Kardiode, die im Fuchsjagdempfänger erreicht wird.
Diese wird erreicht durch Addition des Signals der Schleifen- oder
Ferritantenne mit dem einer Stabantenne, Hilfsantenne genannt. Hier
schon mehrfach genannt. ("Fuchsjagd").
Martin hatte in Beitrag "Re: Richtwirkung einer Loopantenne erhöhen"
schon den Einsatz einer zweiten Antenne vorgeschlagen, die in der Höhe
zu stocken sei.
Aber es führt kein Weg dran vorbei - wo die Maxwell'schen Gesetze
gelten, da ist echte Richtwirkung nur zu erreichen durch Apertur, durch
Vergrößerung der Antennenwirkfläche. Wie hier im extremen Massstab im
LOFAR. Dieser Array besteht aus vielen verkoppelten aktiven Antennen
dieses Typs:
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&ved=0CDcQFjAC&url=http%3A%2F%2Fwww.gb.nrao.edu%2F~glangsto%2FinternetArray%2FactiveBalun.pdf&ei=MXe_UMSvPMK0tAaZiIHwCg&usg=AFQjCNGJijfJUZoJDLJA5IA8fLn1Bkqp6Q&sig2=2-YGEYnQ78rlHO0iIw3xTg
Dasselbe wäre auch mit einem Array aus Squids zu erreichen. Mit einem
Array aus Schleifenantennen allerdings so viel lweniger, wie deren
Bandbreite begrenz ist durch beispielsweise Wickelkapazitäten
Drahtinduktivitäten.
Aber für den Anfang braucht man keine mehrere Hektar anzukaufen, mit der
Fuchsjagdantenne sollte sich der Störsender schon einigrmaßen ausblenden
lassen.
Ciao
Wolfgang Horn
juergen schrieb:> Er haelt sich fuer ein allround-Genie.
Wer nicht? Na ok, es gibt noch die Spieler-Typen.
> In Astroforen z.B. kriegen die einen Horror, wenn sie den Namen lesen.
Ein guter Anfang. Ansonsten kann man nichts bewirken.
Das Problem bei Foren ist die Notwendigkeit einer Erarbeitung eines
Status als Neueinsteiger mit unbekannten Namen.
Ich kann mir mittlerweile auch einiges erlauben, was bei anderen gute
Löschkandidaten erzeugen würde.
Gehst du also als Elektroniker in ein Astroforum das erste Mal, kannst
du es gleich kippen. Es geht nicht ohne vorherige Lobbyarbeit.
Scheiß Politik.
> ...nicht nur H- sondern zusätzlich auch die E-Komponente des> elektromagnetischen Feldes nutzt
Irgendwo im Thread "Besonderheiten eines Gravitationsfeldes" erwaehnst
du, dass E- und H-Feld ueber die Maxwellschen Gleichungen miteinander
verknuepft sind.
Dann solltest du eigentlich auch wissen, dass deshalb im Fernfeld nicht
zwischen der Wirkung der E- und H-Komponente auf eine Empfangsantenne
unterschieden werden kann. Wenn ich die E-Komponente nutze, dann nutze
ich gleichzeitig auch die H-Komponente und umgekehrt.
Egal ob Stabantenne oder Schleife oder sonstwas, immer kann die Rechnung
mit der E- ODER H-Komponente ausgefuehrt werden. Es kommt dasselbe
heraus.
Auch wenn es in Wikipedia und tausenden Beschreibungen von Loopantennen
noch so oft behauptet und abgeschrieben wird : Die Loop spricht NICHT
nur auf das H-Feld an, sondern die Funktion kann genauso mit dem E-Feld
erklaert werden (Differenz zweier Vertikalantennen) und die Funktion der
Vertikalantennen auch mit dem H-Feld (Induktion).
Eine Unterscheidung zwischen E- und H-Feld ist nur im Nahfeld moeglich.
Dort haben wir ein elektrisches oder ein magnetisches Feld, je nach
Erregung.
Alles schon seit 100en Jahren bekannt!
Bevor jetzt ein Kuebel Unrat ueber mich geschuettet wird, verzieh ich
mich lieber. J.
Und was ist mit Feldmühle, Wurfantenne mit JFET-Eingangsstufe und der
Tatsache, daß dort wo man mißt IMMER Nahfeld ist? Da habe ich doch
gewisse Defizite. Ah, noch was: Da gibts die Theorie, daß das Feld um
eine Antenne durch ein induziertes Gegenfeld aus der Antenne kommend,
verzerrt wird. Wird gerne bei Ferritstabantennen erwähnt.
Was du nicht betrachtet hast und ich oben schon beschrieb: Ist der Fall,
wenn die Loop sich als ein Pol einer parasitären Dipolantenne
entpuppt. Beide Antennen nun gemeinsam auf die Eingangsstufe wirken. Ich
denke, daß das der klassische Fehlerfall ist.
Hi, Abdul,
> Und was ist mit Feldmühle, Wurfantenne mit JFET-Eingangsstufe und der> Tatsache, daß dort wo man mißt IMMER Nahfeld ist? Da habe ich doch> gewisse Defizite.
Nö, ich sehe keine bei Dir.
> Da gibts die Theorie, daß das Feld um eine Antenne durch ein induziertes> Gegenfeld aus der Antenne kommend, verzerrt wird.
Jain.
1. "Das Feld" gibt es gar nicht in Wirklichkeit, sondern nur in der
Einbildung der Beobachter. Wie "Schönheit".
2. Felder sind trotzdem nützliche Hilfskonstrukte, wie in der
Grundschule die Eisenfeilspäne auf dem Karton, unter dem ein
Hufeisenmagnet bewegt wird.
Nimm einen winzigen Magnetfeldsensor. Der misst an den Polen ein
stärkeres Feld als weiter weg von diesen. Der misst auch die Richtung.
Aber: Er misst kein Feld, sondern nur die Kraft des Magneten. Sonst
nichts.
3. Es sei denn, Du nimmst einen zweiten Magneten hinzu. Dann empfinden
die Eisenfeilspäne eine Veränderung der Kraftwirkung, ohne zu wissen,
warum. Wir aber wissen das: Suüerpositionsprinzip, die Felder der beiden
Magneten überlagern sich.
4. Nun zur HF und zur Rückstrahlung: Eine resonante Loop mit minimalen
Verlusten strahlt die Hälfte der aufgenommenen Leistung auch wieder ab.
Die überlagert sich dann dem bereits existierenden Feld.
Siehst Du, da war keine Lücke.
„Der Grund aller Verkehrtheit in Gesinnungen und Meinungen ist die
Verwechslung des Zwecks mit dem Mittel.“ (Novalis)
(Unter Physikern eher die Verwechslung von Ursache und Wirkung. Dagegen
hilft die Frage: "Wie funktioniert das?")
Ciao
Wolfgang Horn
> Feldmühle
misst statische Felder
> Wurfantenne mit JFET
faellt unter Linearantenne,Vertikalstrahler, Dipol
die von dir beschriebenen Pegelaenderungen bei Bewegungen sind die
Maxima und Minima im Interferenzgebiet von Reflektionen
> wo man mißt IMMER Nahfeld ist
das Nahfeld ist Wirkung der Antenne, nicht Ursache. Gilt auch fuer die
Ferritantenne, oder beliebige Metallmassen in Gebaeuden.
> Loop als ein Pol einer parasitären Dipolantenne
Betrachte die Loop als zwei versetzte Vertikalstrahler mit
Dachverbindung.
Die Strahler haben ein Gleichtaktsignal, das ist dein Dipol, der die
Peiltruebung bewirkt, und ein Gegentakt- = Differenzsignal, das ist die
Loopspannung.
> "Das Feld" gibt es gar nicht in Wirklichkeit.> die Felder der beiden Magneten überlagern sich.
???
J.