Ich suche für eine Mikrorechnerbausatz Z1013 (erweiterte
Stromversorgung) einen Trafo mit folgenden Daten:
2 x 6,3 V + 10% (2,5A Wechselstrom)
2 x 12,6 V + 10% (1,0A Wechselstrom)
Gruß Jörg
Wenn ich mich recht erinnere, haben wir damals 2 Klingeltrafos
entsprechend zusammengeschaltet, um die symmetrische Spannung zu
erhalten. Du kannst aber auch gerne andere Lösungen nutzen. Du benötigst
ja eigentlich nur +5V, +15V, 0, -5V und -15V.
Die damals üblichen Trafos wirst du wohl kaum noch käuflich erwerben
können.
Schöne WE
Joerg F. schrieb:> Ich suche für eine Mikrorechnerbausatz Z1013 (erweiterte> Stromversorgung) einen Trafo mit folgenden Daten:>> 2 x 6,3 V + 10% (2,5A Wechselstrom)> 2 x 12,6 V + 10% (1,0A Wechselstrom)
Nimm zwei getrennte Trafos für 2*6V und zweimal 12V.
T. M. schrieb:> wenn das am Netz betrieben wird, solltest Du mit 230V Primärspannung> suchen.
Ja, das ist ein sehr wertvoller Hinweis. Vielleicht will er sich der
Einfachheit halber aber auch auf die 10KV-Freileitung vor seinem Haus
aufklemmen. Man weiß ja nie...
;-)
MfG Paul
Wenn ich mich recht erinnere, brauchte man die 12V eh nur für die
erbärmlichen U256. Eigentlich haben schon damals alle auf 64kB
aufgerüstet, somit war die +12V entbehrlich.
Willst du was wirklich gut funktionierendes oder geht es mehr in
Richtung Originalität? Da gabs von Robotron so ein eigenartiges
Stromversorgungsmodul, das könnte dann hinkommen mit deinen
Trafoanforderungen wenn du das unbedingt verwenden willst.
Falls ja: 2 Trafos verwenden (2x6V, 2x12V), oder was wickeln lassen oder
selber wickeln (meiner lief damals mit einem selbstgewickelten, die
Kiste steht noch bei meinen Eltern auf dem Dachboden :-)
Von der Stange wird sich eher nichts finden lassen.
Hier
http://www.roehrentechnik.de/html/heiztrafos.html
sind Trafos aufgelistet mit solchen Spannungen aber leider nicht mit
deiner gewünschten Konfiguration. Der Betrieb wickelt meines Wissens
auch auf Kundenwunsch. Vielleicht ist das ja was.
900ss
Nimm einen Universaltrafo, z.B.
TRAFO TE 137 :: Universal-Trafo, 2 A, 1x 3 - 30V, 2x 3 - 15V (32,30 €)
oder seinen 3A-Bruder (stimmt das Bild bei Reichelt?)
TRAFO TE 138 :: Universal-Trafo, 3 A, 1x 3 - 30V, 2x 3 - 15V (44,25 €)
dein Anschluss:
A 0
B 3 12V
C 9 6V
D 15 0V
K 0
L 3 0V
M 9 6V
N 15 12V
Alternativ habe ich auch schon über zwei Trafos nachgedacht:
UI 39/17 212 :: Trafo 24VA, 2x 12V, 2x 1000mA 10,25€
UI 39/21 206 :: Trafo 30VA, 2x 6V, 2x 2500mA 10,80€
Da würde der Preis etwas günstiger sein und die Strombelastung der 6,3V
Schienen würde die 12,6V Schienen nicht beeinflussen.
Zudem ist der TRAFO TE 137 (Universal-Trafo, 2 A, 1x 3 - 30V, 2x 3 -
15V) mit 32,30€ nicht ganz billig.
Gruß Jörg
Falls du dich noch umentscheiden willst,
ich habe dir mal die Daten für zwei passende Trafos aus der ehem.
Trafoschmiede VEB Waldenburg geschickt.
Wenn ich deine obigen Daten so sehe, würde die kleine Variante mit einem
M74 Kern vollkommen ausreichen. Allerdings brauchst du dann auch hiervon
zwei Stück.
Joerg F. schrieb:> Ich suche für eine Mikrorechnerbausatz Z1013 (erweiterte> Stromversorgung) einen Trafo mit folgenden Daten:>> 2 x 6,3 V + 10% (2,5A Wechselstrom)> 2 x 12,6 V + 10% (1,0A Wechselstrom)
Selbst mit
1
o--+ +--+-----|>|--+---+-- + (7805)
2
S:S | | |
3
S:S | +--|>|--+ C1
4
S:S | | |
5
S:+--)--)-----------+-- Masse
6
S:S | | |
7
S:S +--)--|<|--+ C2
8
S:S | | |
9
o--+ +-----+--|<|--+---+-- - (7905)
sind 6.3V zu wenig um auch bei 10% Netzunterspannung geregelte 5V
herauszubekommen, auch und gerade bei diesem Schaltplan
http://www.sax.de/~zander/z1013/module/z13_nts.pdf in dem wohl
(zumindest) ein Fehler steckt.
Nimm doch einfach ein fertiges modernes Computernetzteil, das ist auch
sicherer.
Michael B. schrieb:> Nimm doch einfach ein fertiges modernes Computernetzteil, das ist auch> sicherer.
Genau das will ich aber nicht, denn ich möchte das orginale Netzteil von
der Buserweiterung nutzen. Dies ist vorhanden.
Joerg F. schrieb:> Michael B. schrieb:>> Nimm doch einfach ein fertiges modernes Computernetzteil, das ist auch>> sicherer.>> Genau das will ich aber nicht, denn ich möchte das orginale Netzteil von> der Buserweiterung nutzen. Dies ist vorhanden.
...und das hat "LowDrop"-Eigenschaften?
Ingolf O. schrieb:> Und woher nimmt man die? Fertigt die Bude denn noch?
Aus Lagerrestbeständen würde ich sagen.
Ob der Betrieb heute überhaupt noch existiert, weiss ich schlicht weg
nicht.
Falls es von Interesse ist, sind hier die techn.
Daten von zwei verschiedenen Typen:
VEB Trafobau Waldenburg
Fabrik Nr. H 4 M 85
Prim: 125/220V 50Hz
Sek: 4/6,3/12,6V 4A
Sicherung Prim. 0,6/0,3A
TGL 200-1764
oder eine Stufe kleiner:
Fabrik Nr. H 3 M 74
Prim.: 125/220V 50Hz
Sek.: 4/6,3/12,6V 3A
Sicherung Prim.
0,4/0,25A
TGL 200-1764
Jaja...sowas gabs früher mal.
Jeder Röhrenbastler dürfte sich bei solchen Zahlen freuen ;-)
Ludwig K. schrieb:> Aus Lagerrestbeständen würde ich sagen.> Ob der Betrieb heute überhaupt noch existiert, weiss ich schlicht weg> nicht.>> Falls es von Interesse ist, sind hier die techn.> Daten von zwei verschiedenen Typen:
Danke, das hilft wirklich, denn damit sollte sich Ersatz finden lassen
auc hvon anderen Herstellern!
>> VEB Trafobau Waldenburg>> Fabrik Nr. H 4 M 85> Prim: 125/220V 50Hz> Sek: 4/6,3/12,6V 4A> Sicherung Prim. 0,6/0,3A> TGL 200-1764>> oder eine Stufe kleiner:>> Fabrik Nr. H 3 M 74> Prim.: 125/220V 50Hz> Sek.: 4/6,3/12,6V 3A> Sicherung Prim.> 0,4/0,25A> TGL 200-1764>> Jaja...sowas gabs früher mal.
Gibt's heute auch noch, nennt sich Experimentiertrafo .-)
Na dann, viel Erfolg!
Joerg F. schrieb:> Genau das will ich aber nicht, denn ich möchte das orginale Netzteil von> der Buserweiterung nutzen. Dies ist vorhanden.
Das ist nicht schlau, das Originalnetzteil ist eine ziemlich kranke
Konstruktion.
Zuerst regelt der 5V Regler auf 6.3V,
erst wenn die Spannung an den Siebelkos weiter steigt
und die 12V aus dem Netzteil herauskommen
setzt der richtige Regler ein und begrenzt auf 5.6V,
was immer noch zu viel sind für 5V+/-5%.
Ein Grund, warum im Original nichts kaputt geht, mag der
unterdimensionierte Trafo sein, dessen 6.3V nominal nur
für 6.3*1.414-1-0.7-1 = 6.2V jede 1/100 Sekunde einbrechend
auf 4.2V ausreichen. Nur im Leerlauf bleibt die Spannung
ohne Aussetzer.
Auch sind 12.6V für eine LM317 eingestellt auf 12V zu wenig,
das passt nur bei wenigen Milliampere Belastung.
Ein ordentliches 5V Netzteil hat zumindest einen 7.5V Trafo
(nächste handelsübliche Grösse leider meist 9V)
ein ordentliches 12V Netzteil einen 15V Trafo, damit er auch
bei 10% Netzunterspannung funktioniert.
Ersetze WENIGSTENS den kruden 5V Regler gegen einen LT1083,
wenn dir deine nachfolgende Elektronik was wert ist.
Als Trafos kann man 2 Trafos verwenden die primär parallel
geschaltet sind. Der 12V Trafo wird eh wenig Leistung haben.