Frage zu 12V Ladereglern (XH-M603)

Gast #6596375
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Hallo,

vermutlich dumme Frage, aber sicher ist sicher:

Ich möchte für eine 12 Versorgung einen Bleiakku nehmen und den mittels 
Laderegler laden.

Rausgesucht hab ich mir den hier.

https://www.aliexpress.com/item/32946441318.htm

Wenn ich das richtig verstehe, bräuchte ich jetzt noch ein 13.8V 
Netzteil, aber find ich nicht.

Daher Frage: geht auch und 15V Netzteil (bricht dann die Spannung beim 
Laden eh weit genug ein und bei Ladeschlussspannung schaltet der Regler 
ja ab)

Oder stell ich mir das falsch vor?

Nächste Frage, für wie viel A sollte das Netzteil ausgelegt sein, bzw 
was macht das Netzteil, wenn der Bleiakku mehr zieht? Geht da einfach 
die Spannung runter und gut ist, oder geht das kaputt?
#6596394
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Wenn Du mit 13.6-13.8 V ladest, brauchst Du nur den Strom begrenzen.
Bei leerem Akku geht sonst das Netzteil in die Knie.
Steht aber auch im Datenblatt von dem (deinem) Akku, oder auf dem Akku 
selbst.
(Initial Current)

Dein Link funktioniert nicht bei mir.

Und Dein Akku ist auch unbekannt.
Gast #6596426
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hinz schrieb:
> https://de.aliexpress.com/item/32946441318.html
> Er hatte das "l" weggeschnippelt.
Zumindest hat er nicht die Schwachkopfübersetzung mit de. gepostet.

Besser https://aliexpress.com/item/32946441318.html

Das ist wieder ein typisches Ali-Angebot, große bunte Bilder, aber 
keinerlei aussagefähige elektrischen Daten. Eine Strombegrenzung darf 
das speisende Netzgerät nicht haben, dann würde ja die Versorgung des 
Lademoduls einbrechen.

Auf dem Modul sehe ich einen StepDown-Schaltregler, man kann also 
hoffen und beten , dass sich die Ausgangsspannung einstellen lässt.

Was bleibt: Auf Verdacht kaufen und vermessen.
Gast #6596472
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Manfred schrieb:
> Auf dem Modul sehe ich einen StepDown-Schaltregler, man kann also
> hoffen und beten , dass sich die Ausgangsspannung einstellen lässt.

Der dient nur zur Eigenversorgung der Platine.


> Das ist wieder ein typisches Ali-Angebot, große bunte Bilder, aber
> keinerlei aussagefähige elektrischen Daten.

Wenn man zu blöd ist sie richtig anzusehen....

https://ae01.alicdn.com/kf/HTB1ATCelJknBKNjSZKPq6x6OFXai.jpg
#6597595
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Björn schrieb:
> Am Besten natürlich Netzteil und Lader in einem und möglichst geringer
> Stromaufname.
Ladegeräte können das normalerweise, wenn sie nicht in der Antike gebaut 
wurden. Stromaufnamesollte angegeben sein, sonst musst du messen.

Nur Erhaltungsladung aus der Restekiste geht mit 12V Tafo Netzteil, die 
haben im Leerlauf meist genug Spannungsüberhöhung um den Akku voll zu 
halten. Evtl. noch nen Widerstand spendieren.
Gast #6597609
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Björn schrieb:
> Also was nehme ich dann für die Erhaltungsladung von so einem 12V Akku

Wenn es einfach sein soll: Trafo - Gleichrichter und einen Pb137
Beitrag "Re: PB137 Spannung am Bausteineingang"

Bei Schaltnetzteilen muß man gucken, ob diese Rückendwind vertragen, 
also einen vollen Akku bei Netzausfall nicht verübeln. Als ich vor 
Jahren meinen Aufbau gemacht habe, hatte ich ein scheinbar geeignetes 
Schaltnetzteil, bin aber daran gescheitert, dass es eine Mindestlast 
braucht.

Es wurde dann ein Mikrocontroller, der alle ca. 15 Minuten die 
Akkuspannung misst und bei Bedarf den Trafo ans Netz schaltet.
#6597615
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Björn schrieb:
> Gut, also Griff ins Klo. Das das Ding nur nen hübscher Schalter ist, war
> mir klar, dass es so nicht funktioniert nicht.

Nein, kein Griff ins Klo!

Hier gibt es immer wieder Leute, die altbewährtes verteufeln und
nur modernen Schnickschnack einbauen, eine Zweipunktregelung ist
schon in Ordnung, wenn die Ein/Aus-Schaltschwellen sinnvoll angesetzt 
sind...
Gast #6598921
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Danke für den Input.

Bevor ich mir durch Halbwissen jetzt meine Komponenten zerschieß, hab 
ich einfach so ein Motorrad Winter Erhaltung-Ladegerät bestellt. Das 
sollte ja genau das tun, was ich brauche: Batterie vollhalten während 
Kleinverbraucher sie leerziehen. Und bei Stromausfall passiert auch nix 
schlimmes.
#6600082
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Mani W. schrieb:
> Hier gibt es immer wieder Leute, die altbewährtes verteufeln und
> nur modernen Schnickschnack einbauen, eine Zweipunktregelung ist
> schon in Ordnung, wenn die Ein/Aus-Schaltschwellen sinnvoll angesetzt
> sind...

Hallo Mani.
Was meinst Du mit alt bewährt?
Ich hoffe nicht die Chinaplatine :-)

Bei welcher Ladeschlussspannung willst Du denn den Bleiakku abschalten?

Am besten ist nur mit 13,6-13,8V laden.
Maximal Initial Current ausnutzen,
Und das geht sogar super gut.
Dann brauch ich mir auch keinen Kopp machen ob das Ding überladet.
Bei Solaranlagre ist das sicher anders, da muss dann rein was angeboten 
wird.

Aber da brauche ich nicht so einen Chinamist, was nur hübsch aussieht.
#6601398
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Thomas B. schrieb:
> Hallo Mani.
> Was meinst Du mit alt bewährt?

Wenn Du es schon wissen willst, Einfachstschaltung mit 741 oder sonst
einen OPV, Transistor, Relais, 2 Trimmpoti und noch ein paar sinnvolle
Bauteile herum - fertig ist der einfache Laderegler...

Vor langer Zeit (so 40 Jahre) gab es noch keine Chinaware wie heute,
bei der einem mit Fantasyangaben etwas unterjubelt wurde...

PS.: Ich habe meist 14,1 Volt als Obergrenze und 12,8 als Untergrenze
     eingestellt...

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