Dann mach das doch so, wie ich schon die ganze Zeit vorschlage. Nimm dir
ein Steckbrett und einen 4-fach Opamp, wie z.B. den LM324 oder den
TL064/74/84 und bau dir die Grundschaltung 'invertierender Verstärker'
oder du suchst dir aus dem Netz eine Schaltung 'Mikrofonverstärker mit
OpAmp'. Statt des Mikros kommt die Drossel/Spule an den Eingang. Dazu
benötigst du noch einen hochohmigen Kopfhörer oder den Line-Eingang
eines vorhandenen Verstärkers.
http://www.mikrocontroller.net/articles/Operationsverst%C3%A4rker-Grundschaltungen
Gehst du mit dieser Anordnung in die Nähe eines Transformators oder
einem anderen Erzeuger von Magnetfeldern, sollte es im
Kopfhörer/Verstärker anfangen zu brummen oder piepsen.
So, wenn das erstmal läuft, kannst du dir Gedanken um die Gleichrichtung
des Signals machen, was zur Zeit nur aus dem Kopfhörer kommt. Dazu baust
du die nächste Stufe 'Aktivgleichrichter' hinter den Verstärker.
Mit einem Spannungsmessgerät überprüfst du, ob da eine Gleichspannung
rauskommt, die dem empfangenen Magnetfeld proportional ist. Diesen
Ausgang kannst du dann an einen Arduino oder ein Voltmeter anschliessen
und fertig ist das Nachweisgerät.
Für Frequenzen bis so ca. 200-300kHz reicht so ein einfacher Aufbau.
Dadrüber benötigst du schon recht schnelle OpAmps bzw. richtige HF
Verstärker Chips. Aber soweit sind wir noch nicht.
Wie eigentlich immer, sind die Applikationen von National Semiconductor
in den Literaturnachweisen des obigen Links sehr zu empfehlen. Lass dich
nicht davon irritieren, das die Jungs da andere Opamps benutzen, die
wollen natürlich ihre verkaufen. Bis auf eine ganz spezielle Sorte
(Norton Opamps) verhalten sich alle Bausteine nahezu identisch und du
kannst jeden nehmen, der da gerade auf dem Tisch liegt.
Ab Seite 17 in dem NatSemi Buch findest du übrigens besagte
Aktivgleichrichter: 'Precision Diode', 'Halfwave Rectifier', 'Precision
AC/DC Converter' sind alles Schaltungen, die dieses Thema betreffen.