Linearregler >= 40V Eingangsspannung

OP #3568307
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Hallo,

ich möchte einen AVR, der meistens im Sleep ist, also < 1mA 
Stromaufnahme hat, mit einer Spannung von ca. 36V versorgen. Der AVR 
sollte im Sinne einer niedrigen Stromaufnahme mit 3,3V laufen. Ich suche 
einen Linearregler (idealerweise SMD) mit Ue >= 40V und Ua = 3,3V. Ich 
denke ein Step-Down-Regler wäre hier wirklich Overkill (Verlustleistung 
< 40mW). Leider finde ich  bei den üblichen Verdächtigen (Reichelt, 
Conrad) nichts passendes. Meistens ist bei Ue 25V Schluss. Kennt jemand 
einen passenden Regler, der preislich im Rahmen (< 1€) ist?

Grüsse
#3568336
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@ Andreas Richter (andreasr)

>ich möchte einen AVR, der meistens im Sleep ist, also < 1mA

Dann schnarcht der aber ziemlich laut ;-)
Echter Sleep Mode hat ein paar Dutzend uA, ggf. weniger.

>einen Linearregler (idealerweise SMD) mit Ue >= 40V und Ua = 3,3V.

Wenn die Spannung IMMER so hoch ist (also kein Weitbereichseingang) kann 
man eine Z-Diode in Reihe zum Eingang schalten, dort fällt dann eine 
konstante Spannung ab. Und da geht auch bei wenigen uA. Dann kann man 
jeden normalen, sparsamen Linearregler nutzen.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Versorgung_aus_einer_Zelle#Vier_Mignonzellen_mit_LowDrop-Linearregler
OP #3568351
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@Falk:

Slep-Mode ist Idle. Zwischendurch soll der µC schon auch mal rechnen, 
z.B. um einen neuen Wert ins PWM-Register zu schreiben. Aber meistens 
soll nur die PWM ausgegeben werden. Deshalb geschätzt < 1mA. Das mit der 
Z-Diode ist eigentlich eine gute Idee, ich wollte eine 
Universal-LED-Driver Platine layouten, dann könnte ich die Z-Diode als 
Bestückungsvariante mit Lötbrücke vorsehen. Andererseits wollte ich die 
Platine auch hinter einem Trafo betreiben, der von einem Dimmer gespeist 
wird, also gewissermaßen doch Weitbereich. Muss mal messen, was nach der 
Gleichrichtung so rauskommt über einen gewissen Dimm-Bereich.

@Thomas:

LM317AHVT gibt's leider nicht als SMD. Leider hat der 317 auch immer 
Verluste durch seine Adjust-Widerstände.

Gruß
#3568365
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Andreas Richter schrieb:
> LM317AHVT gibt's leider nicht als SMD. Leider hat der 317 auch immer
> Verluste durch seine Adjust-Widerstände.

Richtig. Vor allem, weil die in der Praxis immer so bemessen werden, daß 
sie dem 317 seine Mindestlast (je nach Hersteller 2..5mA) garantieren. 
Der 317 taugt nicht für diese Anforderungen. Und es ist auch vollkommen 
klar daß jemand, der den 317 in dieser Situation empfiehlt, die Frage 
entweder nicht gelesen oder doch zumindest nicht verstanden hat.


XL
#3569114
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@ Wolfi (Gast)

>Eine Zehnerdiode ist bei 1mA spezifiziert.

Meistens. Bei kleinen Spannungen unter 10V eher 5-10mA.

>Wenn also nur uA dreuber
>gehen ist die spannung kleiner.

Gemessen oder nur das Datenblatt rezitiert? Ich hab mal gemessen, an 
einer 15 BZX irgendwas, die war bis runter auf EIN MIKROAMPERE sehr 
stabil.
#3569779
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Harald Wilhelms schrieb:
>> Ich hab mal gemessen, an einer 15 BZX irgendwas, die war bis runter
>> auf EIN MIKROAMPERE sehr stabil.
>
> Für kleine Spannungen und kleine Ströme eignen sich auch LEDs.
> Der dynamische Widerstand ist teilweise niedriger als bei Z-Dioden.

Bei solchen Betrachtungen sollte man dann doch die Z-Dioden in 
Zener-Dioden und Avalanche-Dioden aufdröseln. Bei Spannungen wie bei 
LEDs hat man mit echten Zener-Dioden zu tun, und die haben eine ziemlich 
miese Charakteristik. Avalanche-Dioden sind besser.

Hier geht es freilich um zweistellige Spannungswerte, also klar im 
Avalanche-Bereich. Da sind auch Mikroampere unproblematisch.
Gast #3569796
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http://www.prema.com/Design/linearregler.html

Ein deutsches Produkt ;-)
Die Firma ist sehr Freundlich. Ich habe diverse Produkte von denen 
Verbaut (privat wie auch komerziell). Die sind zu beiden Seiten sehr 
Informativ!

Selbst private technische Anfragen werden häufig direkt von den Designer 
beantwortet.

Alternativ kannst du dir auch einen einfachen Vorregler aus einer Zener 
(o. besserer Referenz) und einen Bipol bauen. ;-)
Gast #3569809
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Hi,

brauchbare Typen wurde ja genannt.

Alternativ kann man einen Emitterfolger mit Z-Diode als Vorregler 
nehmen.
Der kann z.B. auf grob 5V (oder was auch immer) herunterregeln, dahinter 
kann ein Standard-Linearregler verwendet werden:

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204131.htm

RC braucht man nicht unbeding.

Vorteil: Das geht mit den allerbilligsten Teilen bis 60V (BC847). Sogar 
die Leistung geht sich bei <40V und 1mA mit einem SOT-23 locker aus.

Nachteil: Im Gegensatz zum vielen Linearreglern nicht kurzschlussfest.

Das ist vemutlich sehr viel billiger, als einen Linearregler mit großem 
Eingangsspannungsbereich zu nehmen, weil die Bauteile BC847 und eine 
BZX84C5V6 + 1x10k fast nichts kosten.
#3570074
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Harald Wilhelms schrieb:
>> Hier geht es freilich um zweistellige Spannungswerte, also klar im
>> Avalanche-Bereich. Da sind auch Mikroampere unproblematisch.
>
> Ach, ist 3,3V zweistellig?

Es geht um die Z-Diode, nicht um den Controller. Wenn du aus 40V durch 
eine Z-Diode in Serie eine Spannung machen willst, die ein Low-Power 
Regler verträgt, dann hat diese Z-Diode einen zweistelligen 
Spannungswert.

Eine Z-Diode als Parallelregler kommt ja wohl kaum in Frage.

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