Fernseher startet nicht mehr und ist am pfeifen

Gast
Ich vergaß: Keine Diode hat an der Kathode großartig Saft. Vielleicht 
mal 3 Volt. Es ist nur eine Sicherung auf dem Netzteil verbaut, die hat 
Durchfluss.
Gast
Du brauchst den Service Manual für diesen Fernseher und dort ist ein 
Schaltplan.Da kannst du sehen welche Spannungen wo sein sollten.Dann 
kannst du nachmesen ob sie tatsächlich vorhanden sind.Das ist eigentlich 
eine deduktive Arbeit, und man braucht Geduld.So auf die Schnelle kann 
man das nicht reparieren.
Gast
Danke für deinen Hinweis, dreh das Netzteil gleich um.
Eine Verständnisfrage noch bitte: Ich habe dort links das Netzteil und 
rechts das Mainboard mit dem pfeifenden Antennenanschluss - wenn das 
Mainboard defekt ist, müssen dann an dem Netzteil trotzdem die 
Spannungen messbar sein, die neben z.B. CN101 Stecker stehen? Die 12 
Volt Schienen sind komplett tot. Die drei Stück 5 Volt sind dort 
messbar.
Gast
Ohne Schaltplan kann ich nicht viel sagen.Wenn da relais sind dann 
könnte es sein, dass sie ein Teil der Stromversogung abschalten.Es kann 
auch ein Problem mit diesen relais sein.Die haben meistens kalte 
Lötstellen.
Gast
Salve, Bruder Matthias ;-)
Danke für deine Hilfe.
Werde gleich mein Geruchsorgan ranhalten und noch ein Bild schießen. Ein 
Blitz hat natürlich nicht eingeschlagen, DER Gerät hat im laufenden 
Betrieb unerwartet laut gepfiffen und ist dann aus.
Bis gleich
(Firma: matzetronics)
Tobias schrieb:
> der Nähe sieht der gut aus

Tut er. Das sah auf dem Bild oben etwas anders aus.
Wenn die 12V nicht da sind, ist es nun an der Zeit, zu messen, ob die 
Gleichrichter Diode in dem Zweig noch tut und die anderen üblichen 
Verdächtigen (Elkos) nicht etwa auf Kurzschluss sind.
Im einfachsten Fall kann man das in eingebautem Zustand mit dem Ohmmeter 
machen und mal auf null Ohm bei den Dioden checken. Sollte natürlich 
stromlos sein und das Mainboard abgesteckt sein.
Gast
Die Dioden habe ich im Diodenmessbetrieb gemessen. Alle zeigen in 
Sperrrichtung unendlich an und in der anderen Richtung eine 
Durchlassspannung. Die Dioden im Ohmbereich zu messen, klappt irgendwie 
nicht richtig. Zeigt mir teilweise Mist an. Müsste ich die dafür 
auslöten oder reicht der Diodenmessbetrieb aus?

Da die Elkos alle gut aussahen, hatte ich gestern noch testweise 3 Stück 
ausgelötet und gemessen. 330uF 35V, 680uF 25V und 1000uF 16V. Der 330er 
hatte eine Kapazität von 337uF, der 680er knapp 690uF und der 1000er 
1011uF. Vloss und ESR hatte ich mit irgendwelche Tabellen im Netz 
verglichen und passten.
Gast
Das hatte ich mal mit meinem Notebookmainboard gemacht. Danach lief er 
auch wieder. Aber bei dem Netzteil mit dem ganzen Plastik? Ich weiß ja 
nicht... ;-)
Gast
Hatte bereits einen heißen Lötkolben rangehalten.
Noch eine Verständnisfrage (bitte nicht erschlagen):
Ist das richtig, dass nach dem Gleichrichter eigentlich keine 
Wechselspannung mehr ankommen darf? Wenn ich die Wechselspannung 
zwischen dem 230V Anschluss und den dicken Dioden, welche bei den 
Steckern zum Mainboard geht, messe, habe ich dort noch 230V. An der 
Diode links neben dem Gleichrichter nämlich nichts. Oh Gott, bin ich 
ahnungslos ;-) Klärt mich auf! ^^
Gast
Also du must den Netzteil einschalten und dann die Spannung am Ausgang 
messen und mit der Soll-Spannung vergleihen. So würde ich das tun. Wie 
gesagt das ist nicht so einfach den Fehler zu finden.
Gast
Ok danke, werde heute Abend nochmal drangehen.
Ich nehme die Herausforderung an, egal wie lange das dauert ;-)
Solange mir hier geantwortet wird... ^^
Gast
Das ist ein K6A60D Mosfet.
Wenn ich das Datenblatt richtig verstehe, sollen zwischen Drain und 
Source 600 Volt anliegen. Bei mir kommen ca 300 Volt an.
Zwischen Gate und Source sollen 30 Volt anliegen, bei mir sind das 0.
(Firma: matzetronics)
Tobias schrieb:
> Wenn ich das Datenblatt richtig verstehe, sollen zwischen Drain und
> Source 600 Volt anliegen.

Nein sollen nicht, sondern das verträgt der MOSFet maximal. Die 
Konstrukteure von Toshiba gehen netterweise nicht ans Limit.

Tobias schrieb:
> Zwischen Gate und Source sollen 30 Volt anliegen, bei mir sind das 0.

Da liegen Pulse, die du mit dem Multimeter nur schlecht oder gar nicht 
messen kannst. Dafür brauchts Trenntrafo und Oszi.
(Firma: matzetronics)
Tobias schrieb:
> Hast du vielleicht noch einen Tipp für mich?

Nicht viele, denn ein Schaltnetzteil ist für dich einfach zu komplex. 
Immerhin beinhaltet sowas schnell schaltende MOSFet, Strom- und 
Spannungsregelung und ist selbst für erfahrene Techniker etwas, dem man 
mit Respekt gegenüber tritt. Messen kann man nur wirklich sinnvoll mit 
Trenntrafo und Oszilloskop, wie o.a.

Aber soviel: Nach der PFC Spule sollten etwa 400V Gleichspannung am 
Netzteil anliegen. Das Netzteil besteht eigentlich aus 2 Netzteilen. 
Eines davon ist das Standby-NT mit kleinerem Trafo und das andere das 
Haupt-NT.
Das Standby Netzteil läuft durchgehend nach Anlegen der Netzspannung, 
während das Haupt-NT nur startet, wenn es vom Controller des Mainboards 
gezündet wird.
Ansonsten fragst du nochmal das Internet nach dem genauen Typ deines TV.
Gast
Danke dir. Dann stell ich den erst einmal zur Seite. Eventuell hat ja 
mal jemand ein ähnliches Problem, was behoben werden konnte.
Habe sicherlich nach der Bezeichnung gegooglelt. Quasi nichts anderes 
gemacht seit gestern ;)
Hab auch eine schöne Anleitung einer Reparatur meines TVs von 
berlin-repariert gefunden, allerdings hat der gute Mann Spannung am 
Mainboard anliegen. Sonst ist der Fehler ähnlich ;)
Gast
Ach so: Kann man die Netzteile zur Überprüfung irgendwo hinsenden?
Hier im Ort gibt es zwar genug TV-Läden mit Werkstatt, aber die 
reparieren nur eigene Geräte.
Gast
Tobias schrieb:
> Das ist ein K6A60D Mosfet.
> Wenn ich das Datenblatt richtig verstehe, sollen zwischen Drain und
> Source 600 Volt anliegen. Bei mir kommen ca 300 Volt an.
> Zwischen Gate und Source sollen 30 Volt anliegen, bei mir sind das 0.

Gut, jetzt wissen wir das bis zum Mosfet ist die Spannug da, und nach 
dem Mosfet ist keine da. Dafür kann es mehrere Ursachen geben. Entweder 
ist er kaputt oder er wird von einem IC angesteuert der kaputt ist, oder 
die IC welche ihn ansteuert wird seinerseits vom Microcontroller 
angesteurt, der auf anderer Platine ist.
Gast
Hey Cent! Dachte schon das Thema wäre erledigt ;-)
Habe nichts dagegen einzuwenden!
Kannst du mir noch einen Hinweis geben? Fotos hatte ja ich hochgeladen. 
Danke dir
Gast
Z.B. ich was messen kann :-)
Oben hatte ich mal gefragt, ob die Spannungen auch ohne Mainboard 
ankommen müssten. Wenn du jetzt sagst, dass der Mosfet evtl von einer 
anderen Platine angesteuert wird, weiß ich natürlich auch nicht, ob der 
Austausch des Netzteils mein Problem beheben würde :-)
Soll keine Kritik sein, ich will das Teil nur wiederbeleben. Viele Grüße
(Firma: matzetronics)
Tobias schrieb:
> Wenn du jetzt sagst, dass der Mosfet evtl von einer
> anderen Platine angesteuert wird, weiß ich natürlich auch nicht, ob der
> Austausch des Netzteils mein Problem beheben würde :-)

Vom Netzteil geht doch zum Mainboard ein Kabel, und wenn ich das auf 
deinem (zu) kleinen Foto richtig erkenne, stehen doch an dem Verbinder 
Bezeichnungen dran. U.a. Spannungen und auch solche Dinge wie 'PS-ON' 
und 'INV ON/OFF'. Das sind Steuersignale vom Ablaufprozessor, mit denen 
das Hauptnetzteil gestartet wird (und die LCD Beleuchtung), wenn das 
Kommando 'Power On' vom IR-Empfänger kommt. Das hatte ich oben aber 
schon geschrieben:

Matthias S. schrieb:
> während das Haupt-NT nur startet, wenn es vom Controller des Mainboards
> gezündet wird.

Du solltest also mal prüfen, ob das 'PS ON' Signal ankommt, wenn du das 
Gerät per Fernbedienung zündest. Wenn das Signal kommt, weisst du, das 
das Standby NT läuft und der Ablaufprozessor reagiert.
Cent schrieb:
> Du brauchst den Service Manual für diesen Fernseher und dort ist ein
> Schaltplan.

Die Zeiten sind vorbei fürchte ich. Früher waren die Schaltpläne sogar 
der Bedienungsanleitung beigelegt, heute haben die Hersteller die 
irrationale Angst daß die Konkurrenz das Gerät nachbaut, obwohl es eh 
aussichtslos wäre weil die Geräte vollgestopft sind mit proprietären 
Bauteilen, ASICs und zugenagelten Controllern und FPGAs deren Firmwares 
wie Staatsgeheimnisse gehütet werden.

Es wird nicht erwartet daß der Service selbstständig unbekannte Fehler 
auf Bauteilebene sucht indem er seine Elektronikausbildung und Erfahrung 
bemüht und die Funktion versteht, der Lötkolben wird nur noch dann 
angeheizt wenn in irgendeiner Service Note explizit drinsteht daß bei 
Symptom X der Kondensator Y mit der Artikelnummer xyz123 zu tauschen 
ist, ansonsten die ganze Platine. Die Ausführung dieser präzisen 
Handlungsanweisungen kann dann kostengünstig von dressierten Affen 
erledigt werden.
Gast
Hallo,

zunächst möchte ich mich nochmal bei euch bedanken.
Ich weiß, dass man nicht aus Spaß jahrelang eine Ausbildung machen muss 
und dass eine TV-Reparatur, wenn nicht gerade offensichtliche Schäden 
erkennbar sind, sehr schwer und kompliziert sein kann (wird).
Als Laie nehme die Herausforderung aber trotzdem gerne an, auch wenn ich 
auf die Hilfe anderer angewiesen bin - in diesem Fall euch. Ihr 
investiert Zeit, Hirnschmalz und Nerven für die Probleme anderer, dafür 
bin ich sehr dankbar. Ich kann das nachvollziehen, denn ich mache das 
ebenfalls - nur eben auf anderen Gebieten. Das wollte ich nur einmal 
erwähnen. Danke!!!

Matthias S. schrieb:
> Vom Netzteil geht doch zum Mainboard ein Kabel, und wenn ich das auf
> deinem (zu) kleinen Foto richtig erkenne, stehen doch an dem Verbinder
> Bezeichnungen dran. U.a. Spannungen und auch solche Dinge wie 'PS-ON'
> und 'INV ON/OFF'. Das sind Steuersignale vom Ablaufprozessor, mit denen
> das Hauptnetzteil gestartet wird (und die LCD Beleuchtung), wenn das
> Kommando 'Power On' vom IR-Empfänger kommt. Das hatte ich oben aber
> schon geschrieben:
>
> Matthias S. schrieb:
>> während das Haupt-NT nur startet, wenn es vom Controller des Mainboards
>> gezündet wird.
>
> Du solltest also mal prüfen, ob das 'PS ON' Signal ankommt, wenn du das
> Gerät per Fernbedienung zündest. Wenn das Signal kommt, weisst du, das
> das Standby NT läuft und der Ablaufprozessor reagiert.

So: Habe ich getan. Es kommt bei PS_ON nichts an, bei INV_ON_OFF auch 
nichts. Auch nicht, wenn ich die FB drücke. Der IR Empfänger reagiert 
auf mein Drücken. Ich messe dort eine Spannung von 5 Volt, drücke ich 
eine Taste oder halte sie gedrückt, sinkt die Spannung auf 4,5 Volt.
Hier nochmal meine Messungen, die ebenfalls auf den Bildern zu sehen 
sind:

Bild NT1:
PIN 1-3 12V       : Ergebnis 0 V
PIN 7-9 5V        : Ergebnis 5 V
PIN 10 ACD        : Ergebnis Weiß nicht was das ist 0 V
PIN 12 BRIGHT_ADJ : Ergebnis 0,15 V
Pin 13 INV_ON_OFF : Ergebnis 0 V
PIN 14 PS_ON      : Ergebnis 0 V

Anderer Stecker (Bild NT2) : Komplett 0 V

Auf dem Netzteil messe ich lediglich an zwei Dioden Kathoden 5V, an den 
restlichen Dioden nichts (Bild: komplett), nur als Hinweis.

Matthias S. schrieb:
> Das Problem ist hier eher, das der TE ja noch nie etwas mit
> Schaltnetzteilen zu tun hatte.

Leider wahr. Aber das hole ich jetzt nach, dank euch ;-)
Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics)
Tobias schrieb:
> PIN 1-3 12V       : Ergebnis 0 V
> PIN 7-9 5V        : Ergebnis 5 V
> PIN 10 ACD        : Ergebnis Weiß nicht was das ist 0 V
> PIN 12 BRIGHT_ADJ : Ergebnis 0,15 V
> Pin 13 INV_ON_OFF : Ergebnis 0 V
> PIN 14 PS_ON      : Ergebnis 0 V

Gut, oder besser gesagt, schlecht. Es bedeutet also das das Standby 
Netzteil läuft, der Ablaufprozessor aber nie das Hauptnetzteil über 
'PS_ON' startet.
Wenn es auch am Gerät nicht gelingt, über den Einschalter die Kiste zu 
starten, ist der Ablaufprozessor das Problem. Entweder wird er nicht 
gespeist, oder er ist putt. Das kann man nun nur noch am Mainboard 
feststellen.
Klingt nicht so gut. Mach mal gute Fotos vom Mainboard, speziell die 
Ecke, an der das Kabel vom IR Empfänger und dem Bedienfeld ran geht.
(Firma: matzetronics)
Tja, hmm, ich denke, hier ist das Ende für dich erreicht. Auf dem 
Mainboard befinden sich zwar noch einige Schaltregler, erkennbar an den 
schwarzen Speicherdrosseln, aber messen dadran ist nicht trivial.

Leider sind keine erkennbaren Einlötsicherungen oder so sichtbar - die 
Fotos sind aber leider auch ein wenig zu schlecht. Allerdings finde ich 
zumindest den linken Elko in 4.JPG ein wenig mitgenommen.
Gast
Auf dem Teil steht definitiv BQ=W3A.
Oben links 1,3 V, Mitte nichts, oben rechts 2,3 V, unten links 5 V unten 
rechts 0,36 V. Wenn ich den PIN unten rechts berühre, fängt es wieder an 
zu pfeifen. Ich kann das nicht genau zuordnen, vielleicht ist doch nicht 
die Antennenbuchse, wie anfangs vermutet.
Angehängte Dateien:
Gast
Das muss dieses teil sein.
www.richtek.com/assets/product_file/RT8059/DS8059-05.pdf

Seint aber in Ordnung zu sein.Dann muss ein anderes teil kaputt sein.
Gast
Danke dir!
Wenn es das Teil ist, stimmt dort etwas nicht.
Lt. dem Plan sind das maximum Ratings:

VIN an GND 6,5 V           : Gemessen 2,8 V
LX an GND -0,3 bis 0,3 V   : Gemessen 0,5 V
EN und FB and Masse +0,6 V : Gemessen EN 5 V, FB 2 V
Die letzten zwei Messungen irritieren mich.
Meine ersten Messungen kannst du dann wohl vergessen. Hatte einfach alle 
Pins mit Gehäusemasse gemessen.
Gast
Verständnisfrage: Ist Masse != Masse? :-)
Ich bekomme tatsächlich leicht andere Werte wenn ich die Pins mit Masse 
des Teils und Gehäusemasse messe.
Gast
Hängt davon ab ob das Gehäuse an die masse angeschlossen ist.

Der Prozessor braucht folgende Spannungen:
Operating Voltages: 1.26V (core), 1.8V (DDR2), 2.5V and 3.3V (I/O and 
analog)
Gast
Verdammt, woher bekommst du die Infos? :-)
Woher weisst du z.B., dass der BQ=W3A der RT8059 ist?

Meinst du mit Prozessor jetzt den MSD3704PX? Falls ja, da kann ich 
leider nichts messen.
Gast
Ah, habs gefunden. Diese polnische Seite.
Wenn die Anschlüsse von U1, U2 und U3 gleich sein sollen (also VIN, 
LX,...), stimmen die Spannungen nicht mit denen aus dem Forum überein. 
Puh...
Gast
So, ich bin vielleicht ein ganz bisschen weiter. Vielleicht kann hier 
nochmal jemand einen Blick drüber werfen.
Ich hatte noch ein Service Manual gefunden, es ist wahrscheinlich nicht 
genau für mein TV, aber der Prozessor vom Mainboard und die 
Stabilisatoren (wie heissen die eigentlich richtig, damit man die finden 
kann? PWM Step-Down Converter sagt mir auch nichts) sind identisch und 
es ist besser als nichts.
Zudem bezeichnen sich U1, U4 und U5 lt dem Manual RT9043-GB und U2 + U3 
RT8059GJ5. Auf meinem Mainboard steht auf 1,4 und 5 jeweils 1X=EOJ und 
auf 2 + 3 das bereits erwähnte BQ=W3A. Sollte also passen.
Seite 37: 
http://monitor.espec.ws/files/toshiba_32av933n_ver._1.00_150.pdf
Dort steht Standby Power und Normal Power. Erst dachte ich, dass die 
Output Voltage nur im Standby Betrieb (was mein TV ja zu sein scheint), 
also bei U1, messbar wäre und U2-U5 gar nicht, da dort Normal Power 
steht, aber da liege ich wohl falsch. Wie auch immer:
U1 hat am VOUT 3,36 V (soll: 3,36 V), U2 hat 0,6 V (soll: 1,32 V), U3 
hat zwischen 0,38 und 0,5 V (soll: 1,8 V), U4 hat 3,36 V (soll: 3,36 V) 
und U5 hat 2,52 V (soll: 2,52 V).
Wenn die soll Werte stimmen, fehlt also bei U2 und U3 jeweils 
Ausgangsspannung.
VIN ist bei allen 5 V, wie der Sollwert.

Was mir noch aufgefallen ist und mich skeptisch macht - U3 hat bei LX 
Durchgang zu Masse. Also LX und GND sind jeweils mit dem Gehäuse 
verbunden. Das ist bei U2 (welche ja identlich ist) nicht der Fall. Ist 
das ein typischer Kurzschluss?
Ich bin mir jetzt übrigens relativ sicher, dass nicht das Antennenmodul 
Geräusche macht, sondern eher der Prozessor. Vielleicht habe ich ja 
Glück und er hat es überlebt. Sollte ich U3 tauschen? Und ggfs noch U2?

Danke fürs Lesen :-)
Gast
Tobias schrieb:
> Sollte ich U3 tauschen? Und ggfs noch U2?

Wenn du alles richtig gemessen hast, dann ja. Aber du must manchmal auch 
selber nachdenken, dafür hast deinen Kopf.Wir können dir nicht jede 
deine Frage beantworten.
Gast
Vielleicht kann mir noch jemand sagen, wie die Ausgangsspannung 
gesteuert wird. Dazu finde ich nichts.
Es heisst: Adjustable Output from 0.6V to VIN, bzw FB(VOUT) MAX 
VIN+0,6V.
Woher weiss der olle U3 Chip nun, dass er 1,8 V ausspucken soll?

Danke
Das bekommt er über den Spannungsteiler aus R8 und R11 "gesagt".

Die interne Referenzspannung ist laut Datenblatt 0,6V und der Regler 
erhöht die Spannung am Ausgang so lange, bis am Pin 5 FB ebenfalls 0,6V 
liegen.

Rechne: 0,6 / R11 * (R8 + R11) = 1,836

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 9 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.