Zum Auslesen einer Lambdasonde suche ich einen OP mit hohem
Eingangswiderstand. Kann mir jemand einen brauchbaren (und gaengigen)
Typen nennen ? Ich hatte z.B. den LTC6241 im Auge.
Den OP haette ich in Spannungsfolger-Beschaltung betrieben, taugt das
oder gibt es da weitere Schwierigkeiten ?
Danke,
Juergen
Bei hochohmig fällt mir immer LF357 &Co ein.
Inzwischen gibt es sicher moderneres.
Die Eingangsimpedanz ist aber nur eines von vielen Kriterien, nach denen
man einen OpAmp auswählt.
Der 357er ist viel zu schnell, zudem ist er nicht stabil bei
Verstaerkung eins. Man sollte immer den langsamst moeglichen nehmen,
nicht den schnellst moeglichen.
Hallo Jürgen
ich würde sagen, dass dein LT6241 passt. Ist ein CMOS-OP, hat also schon
einen hohen Eingangswiderstand. Hat aber nur max 7 Volt
Versorgungsspannung ?!
Gerhard
Danke fuer die vielen Hinweise !
Natuerlich ist die Eingangsimpedanz nicht das einzige Kriterium, aber
fuer mein Problem das wichtigste. Es ist mir auch klar dass es bei OPs
keinen Super-Typen fuer alle Anforderungen gibt. Und bevor ich die
"Werbeversprechen" diverse Hersteller durchgehe frag ich einfach die
Praktiker hier :-)
Gruss,
Juergen
OPs mit hohem Eingangswiderstand haben häufig eine Eingangsstufe
bestehend aus Feldeffekt-Transistoren. Beispiel: TL071, TL081 (J-FET
Input)
Ich denke das ist ein gutes Suchkriterium für hohe Eingangsimpedanz.
Mich wundert dass der TLC271 (0.24€ bei R.) noch nicht genant wurde,
gehört doch in jede Basterlerkiste und ist mit 0.6 pA I.Bias bei 25°C
noch um eine Grössenordnung besser als der TL071 mit 30 pA.
(ist nur ein bischen Latchup empfindlich, also Eingangsschutz!)
>Zum Auslesen einer Lambdasonde suche ich einen OP mit hohem>Eingangswiderstand
Warum?
Lambda-Sonde ist als Spannunsquelle doch Niederohmig,z.B. Bosch LSM11
hat maximal 100 Ohm.
Auswertungselektronik mit weniger kOhm Eingangsimpedanz ist vollkommen
in ordnung.
Branko
Zitat:
>LMC6001A, LMC661, LMC662, die Femto Ampere Biascurrent bedeuten die>kritischen Pfade sollten nicht auf der Leiterplatte sein, sondern in der>Luft.
"Massering" um den Eingang, dann geht das auch ohne fliegende Schaltung.
Branko Golubovic wrote:
>>Zum Auslesen einer Lambdasonde suche ich einen OP mit hohem>>Eingangswiderstand>> Warum?> Lambda-Sonde ist als Spannunsquelle doch Niederohmig,z.B. Bosch LSM11> hat maximal 100 Ohm.> Auswertungselektronik mit weniger kOhm Eingangsimpedanz ist vollkommen> in ordnung.>> Branko
Denke mal, er will sich mit an das Signal dranhängen und die
Originalschaltung wenig beeinflussen...