Sauna Ofen und Wallbox an einen Anschluss

OP #7770622

Hallo,

Gibt es ein Bauteil welches den 3phasigen Betrieb von zwei 11kw Verbrauchern an einer Absicherung abwechselnt zulässt? Bei den beiden Verbrauchern Ladestation und Saunaofen ist ein gleichzeitiger Betrieb nicht erforderlich. Insofern stelle ich mir ein Bauteil vor dass bei Vollast eines Verbraucher den anderen Blockiert. Gibt es sowas und wenn ja ist es Zulässig? Alternativ müsse ein neuer Schaltschrank angeschafft werden da der aktuelle bereits voll ist und kein Platz für eine weitere 3Phasige Absicherung vorhanden ist.

Heckmann M. schrieb:

Alternativ müsse ein neuer Schaltschrank angeschafft werden da der aktuelle bereits voll ist und kein Platz für eine weitere 3Phasige Absicherung vorhanden ist.

Das Bauteil benötigt auch Platz

Heckmann M. schrieb:

Gibt es ein Bauteil welches den 3phasigen Betrieb von zwei 11kw Verbrauchern an einer Absicherung abwechselnt zulässt?

Nennt sich Lastabwurfschaltung. Siehe https://www.elektrikerwissen.de/lastabwurf-lastabwurfschaltung/ Ein Verbraucher hat dabei Vorrang.

Kauf dir eine Wallbox, die Lastmanagement kann, d.h. sie überwacht die Leistung an einer bestimmten Stelle (da wo die Leitungen von Saina und Wallbox zusammenlaufen) und reduziert nötigenfalls die Ladeleistung.

Dann machst du mir der Sauna was du willst, und die Wallbox passt sich an.

Heckmann M. schrieb:

Gibt es sowas und wenn ja ist es Zulässig

Es ist überflüssig.

Deine Leitung kommt über eine Sicherung, wird die Last zu hoch, trennt die Sicherung.

In deiner Küche steckt vermutlich auch 1kW Toaster, 2kW Wasserkocher, 1.5kW Espressomaschine, 2kW Fritteuse, 1.5kW Airfryer und 1kW Mikrowelle an derselben Sicherung und nix passiert.

Du sagst ja selbst, dass du Ladestecker und Sauna nie gleichzeitig aktivieren willst. Und wenn, sagt dir halt die Sicherung dass der andere an war.

Ja, es gibt Stromsensoren (Eltako AR12DX) und 4-polige Relais, aber brauchen tust du die nicht.

Heckmann M. schrieb:

Ok danke das ist natürlich noch einfacher

Nein, das ist nicht empfehlenswert.

Schwachstellen sind immer Verteiler- und Klemmstellen. Wenn einige Jahre ins Land gegangen sind, schwächeln solche Stellen meist und bei solch einer enormen Last, führen solche Übergangswiderstände zu großer Hitzeentwicklung und somit steigt die Brandgefahr.

Ich würde dringend dazu raten, ein Lastabwurfrelais einzubauen.

Heckmann M. schrieb:

Es würde ja nur zum auslösen der Sicherung kommen

Nein, das ist ein Trugschluss!

Wie ich schon schrieb:

Schorsch M. schrieb:

Schwachstellen sind immer Verteiler- und Klemmstellen. Wenn einige Jahre ins Land gegangen sind, schwächeln solche Stellen meist und bei solch einer enormen Last, führen solche Übergangswiderstände zu großer Hitzeentwicklung und somit steigt die Brandgefahr.

...und das lange bevor ein LS auslöst.

Michael B. schrieb:

Es ist überflüssig.

Deine Leitung kommt über eine Sicherung, wird die Last zu hoch, trennt die Sicherung.

Hast Du gerade Cannabis pobiert oder bist Du besoffen? Der Heckmann fragt nach einer technisch korrekten Lösung und Du kommst hier mit so einem Schwachsinn daher.

In deiner Küche steckt vermutlich auch 1kW Toaster, 2kW Wasserkocher, 1.5kW Espressomaschine, 2kW Fritteuse, 1.5kW Airfryer und 1kW Mikrowelle an derselben Sicherung und nix passiert.

Nochmal Schwachsinn. Im Gegensatz zum Lader ist die Überlast in der Küche auf wenige Minuten begrenzt. Nur am Rande: Ich kann im meiner Küche alles zeitgleich einschalten, weil ich mehrere Kreise mit je eigenem LS habe.

Heckmann M. schrieb:

Ok danke das ist natürlich noch einfacher

Das ist Pfusch.

Michael B. schrieb:

Ich würde dringend dazu raten, ein Lastabwurfrelais einzubauen.

Du musst Elektriker sein, der seine 1000€ schwinden sieht.

Wir kennen Deinen Hass, trotzdem laberst Du Scheiße.

Heckmann M. schrieb:

Es würde ja nur zum auslösen der Sicherung kommen im Sonderfall falls man vergessen hat die Ladestation auszuschalten vor der Sauna.

Ein typische Leitungsschutzschalter löst erst nach längerer Überlast aus, was ich in meinem Haus so nicht verantworten wollen würde. Verfolge Deine Ursprungsidee per Lastabwurfrelais.

Klären musst Du, wer Vorrang hat. Ich habe irgendwo gelesen, Elektroautos würden nach Netzunterbrechnung nicht von selbst weiter laden. Wenn das tatsächlich so ist, muß das Vorrang haben.

Dieter D. schrieb:

Im Bild sind dann noch nicht triviale Lösungen.

Wenn Du das Datenblatt eines konkreten dreipoligen Abwurfrelais verlinken würdest, wäre das mal ein ausnahmsweise sinnvoller Beitrag, der zweite von 11500.

Heckmann M. schrieb:

Ist ja klar das der Thread wieder unnötig zugespamt wird.

Wer spammt denn hier?

Die Lösung über die Sicherung ist sicher nicht sehr elegant aber machbar. Wenn durch eine 16A Sicherung plötzlich das doppelte durchfliest dann schaltet die recht schnell ab. Kommt halt darauf an, wie oft dieser Fall eintritt, dann würde das schon gehen.

Ich selber würde eine extra Leitung ziehen oder mindestens einen Umschalter.

Walta

Manfred P. schrieb:

Ein typische Leitungsschutzschalter löst erst nach längerer Überlast aus, was ich in meinem Haus so nicht verantworten wollen würde.

Ein typischer LSS löst genau so aus, dass er die Leitung und Installation schützt.

Denn, Überraschung, auch eine Leitung mit ihren Klemmen ist so dimensioniert, dass sie die längere (Über/hohe)Last leiten kann.

Überraschenderweise passen LSS und Leitung nämlich zusammen.

Ja, es gibt unterschiedliche Vorgaben für dauerbelastete Anlagen (Industrie) und kurzzeitbelastete (Haushalt), aber die Zeit bis zum Auslösen eines LSS ist Kurzzeitbelastung, das dauert nicht 365/24.

Ihr Elektriker seid, was elektrische Anlagen angeht und den VDE, wirklich komplett ahnungslos.

Walta S. schrieb:

Ich selber würde eine extra Leitung ziehen oder mindestens einen Umschalter.

Das schrieb ich sinngemäß, wie im Eröffnungspost eine korrekte Lösung anstatt die Schutzelemente zu quälen.

Re D. schrieb:

Erkläre doch mal, wie ein korrekter LS über mehrere Minuten den doppelten Strom zur Verfügung stellt?

Das erkläre ich Dir nicht, es ist in den Daten der Hersteller nachlesbar und sogar nach DIN-irgendwas vorgesehen.

Michael B. schrieb:

Ihr Elektriker seid, was elektrische Anlagen angeht und den VDE, wirklich komplett ahnungslos.

Ich muß Dich enttäuschen, ich bin kein Elektriker.

Schorsch M. schrieb:

Ihr Elektriker seid, was elektrische Anlagen angeht und den VDE, wirklich komplett ahnungslos.

Wie gut, daß es Typen wie dich gibt, die den Elektrikern letztendlich zeigen wo es lang geht.

Alles Geisterfahrer....

Was immer der laberkopp gerade quer hat, in diesem Thread werfe ich ihm jede Menge Dummfug vor.

Ich brauche aber auch niemanden, der stumpf stur Elektriker verteidigt, da sind mir auch schon einige mit ihrem sehr begrenzten Horizont aufgafellen.


Ich frage mal grundsätzlich zur praktischen Umsetzung: 21kW-Durchlauferhitzer laufen dreiphasig, G* liefert mir zu "Lastabwurfrelais 3-phasig" nichts sinnvolles.

Misst man da per Lastabwurfrelais wirklich nur eine Phase und setzt ein Schütz dahinter?

Manfred P. schrieb im Beitrag #7770937: ht und den VDE,

Ich frage mal grundsätzlich zur praktischen Umsetzung: 21kW-Durchlauferhitzer laufen dreiphasig, G* liefert mir zu "Lastabwurfrelais 3-phasig" nichts sinnvolles.

Misst man da per Lastabwurfrelais wirklich nur eine Phase und setzt ein Schütz dahinter?

Aus 45 Jahren Berufserfahrung: JA!

Genau deshalb gibt es bei jedem DLH auch einen Hinweis in welcher Phase man das Abwurfrelais anordnen soll. In kleiner Stufe werden nämlich nur zwei Phasen belastet; dumm wenn die eine Phase mit dem Relais dann nicht dabei wäre.

Tatsächlich dürfen E-Auto Ladegeräte nach Netzausfall/Wiederkehr nicht selbsttätig wieder das Laden beginnen. Also wäre ein Lastabwurfrelais/Vorrangschaltung zum Schutz des Ladevorganges schon sinnvoll. Wenn das Licht in der Sauna dunkel bleibt ist das weniger schmerzlich als des Morgens ein nicht geladenes Auto vorzufinden nur weil man am Abend gemütlich in der Sauna war....

Thomas R. schrieb:

Wenn das Licht in der Sauna dunkel bleibt ist das weniger schmerzlich als des Morgens ein nicht geladenes Auto vorzufinden nur weil man am Abend gemütlich in der Sauna war....

Das ist insgesamt aber blöd jetzt. Mit dieser Entscheidung umgehen zu können, weise abzuwiegen, ev. dafür auf Mobilität zu verzichten und dennoch das Gefühl zu haben nicht verzichten zu müssen musst schon besser verpacken können. Damit plagt sich ja auch aktuell Berlin, das ist Neuland, die Infrastruktur fehlt, außer Versprechungen nichts da, Lindner baumelt dafür am Galgen und die Raben picken ihm die Augen aus.

Dein Schiff gurgelt Diesel, wenn auch nur auf Sparflamme, aber gegen diese globale & bequeme Verfügbarkeit von Energie muss erstmal ein politisch witterungsbeständiges Kraut wachsen.

Und da ist noch ein weiter Weg hin. Ich hoffe Du hast das auf dem Schirm, ich schätze Deine Beiträge hier.

in der Sauna und Garage scheint ja Betrieb wie in einer Therme zu sein.

Was spricht gegen die günstigste und platzsparendste Lösung? Nachdenken und einfach nur eines von beiden in Betrieb bzw. das jeweils andere ordnungsgemäß außer Betrieb zu nehmen?

Ich würde wetten, dss niemand hier eine E-Installation hat, die für einen Gleichzeitigkeitsfaktor nahe 1 ausgegt isz. Jeder kann eine Dreifachsteckdose betreiben, und ich habe noch nie eine mit Lastabwurf gesehen. Das eine Wallbox oder eine in cabel control box nach einen Stromausfall nicht mehr von allein lädt habe ich auch noch nicht erlebt, aber ich habe ja auch nur 6 ICCB und 4 Wallboxen zum probieren. Mir würde mein Brain reichen, meine E-Installation ist hinreichend mit einem IT 110, einem IT 130 + Wallbox Tester und einem ST710 auf alles gestestet was Schief gehen könnte. Die Diskussion hier ist mal wieder ausschliesslich der Abneigung gegen modernes Teufelszeug wie E-Auto und Dinge die "mann" nicht braucht gerichtet.

MfG Michael

(Firma: Hobbytheoretiker)

Michael O. schrieb:

Die Diskussion hier ist mal wieder ausschliesslich der Abneigung gegen modernes Teufelszeug wie E-Auto und Dinge die "mann" nicht braucht gerichtet.

Gute Idee. Da kann ich Dir gleich was dazu bieten. ;o)

Thomas R. schrieb:

Tatsächlich dürfen E-Auto Ladegeräte nach Netzausfall/Wiederkehr nicht selbsttätig wieder das Laden beginnen.

Genau aus dem Grunde wird hier auch manchmal das Netz für ein paar Sekunden ausgeschaltet.

Also ... wenn man die Kohle für Heimsauna und E-Kutsche im Eigenheim hat, dann sollten die paar Öcken für so n Abwurfrelais + Schütz wohl den Kohl nicht mehr fett machen. Da das aber eh da hin muss wo die Leitungen von Ladedose und Sauna zusammen laufen, was vermutlich im Schaltschrank sein wird kann man auch über die Verlegung einer neuen Leitung für die Ladedose nachdenken ... beim Bekannten wurde das über Erdkabel gemacht, im Keller neben dem Kasten durch die Wand raus, durch den Garten in die Garage, der Flurschaden war überschaubar, Minibagger mit Kabellöffel.

Das Abwurfteil braucht aber im Schrank auch nicht weniger Platz als n zusätzlicher 3~ LS ... wäre zu prüfen was da sinnvoller ist, obs die Zuleitung schaffen würde.

(Firma: Autotronic)

Wenn man sich traut die Wallbox zu öffnen, dann kann man ganz leicht das rote CP-Kabel mit einem 230V Relais (1xUM) mit dem Umschaltkontakt über einen 1k Widerstand an +12V umschalten, dann geht der Ladevorgang in den Standby Modus und wenn die Sauna ausgeschaltet wird, dann schaltet der Kontakt automatisch wieder auf weiterladen.

Angehängte Dateien:

Grundsätzlich muss ein LSS nicht so dimensioniert sein dass alle nachgeschalteten Verbraucher gleichzeitig laufen können. Der LSS muss so dimensioniert sein dass er die Leitung bis zur nächsten Schutzeinrichtung schützen kann.

Von dem her ist es völlig korrekt und in Ordnung, beide Verbraucher an den gleichen LSS zu hängen, völlig ohne Lastabwurfrelais oder Umschalter oder sonstigem Gedöns.

Ob es sinnvoll ist steht auf einem anderen Blatt und kommt auf die Gegebenheiten vor Ort und das Nutzungsverhalten an.

Gast

Dieter D. schrieb:

Genau aus dem Grunde wird hier auch manchmal das Netz für ein paar Sekunden ausgeschaltet.

Oh Dieter, die Münchener Innenstadt wird wegen ein paar E-Autos regelmäßig abgeschaltet? Ist das der wahre Grund für die Störungen auf der Stammstrecke? Du bist da auf einer ganz heißen Spur!

Komisch meine Akkus erwärmen sich nur ganz wenig bei so lächerlichen 11 oder 22kW bei einer Ladung an AC. Bei 100kW DC geht schon mal der Klimakompressor an, wenn es sich im Hochsommer sonst über der Wohlfühltemperatur des Batteriepacks erwärmen sollte.

MfG Michael

Gast

Dieter D. schrieb:

Noch eleganter wäre das Netz im Winter nicht noch zusätzlich mit nicht wirklich nötigen zu belasten

Wetten, du verbrauchst auch irgendwo "unnötig" Energie?

Wenn du für eine dreiköpfige Familie für Heizung Strom, Gas und Benzin zusammen mehr als 150€ pro Monat ausgibst, ist das ganz sicher der Fall.

Gast

Thomas R. schrieb:

René H. schrieb:

https://www.elektro4000.de/Steuerungen-Schaltgeraete/Relais/Schaltrelais/Schaltrelais/Vaillant-Lastabwurfrelais-0020321743::1718809.html

Soll das ein Witz sein? "Nennstrom 16A"

Das Ding ist nur als reines Steuerrelais zu gebrauchen. Für einen 18/21/24/27kW DLE braucht es unbedingt ein entsprechendes Schütz.

Ist für einen Herdanschluss gedacht, und einen 11kW Durchlauferhitzer für die Spüle.

H. H. schrieb:

Thomas R. schrieb:

René H. schrieb:

https://www.elektro4000.de/Steuerungen-Schaltgeraete/Relais/Schaltrelais/Schaltrelais/Vaillant-Lastabwurfrelais-0020321743::1718809.html

Soll das ein Witz sein? "Nennstrom 16A"

Das Ding ist nur als reines Steuerrelais zu gebrauchen. Für einen 18/21/24/27kW DLE braucht es unbedingt ein entsprechendes Schütz.

Ist für einen Herdanschluss gedacht, und einen 11kW Durchlauferhitzer für die Spüle.

OK, das ist dann wieder im Rahmen. Aber sicher nicht für einen DLE.

Wenn der TO tatsächlich nur einen 16A Anschluß für Sauna und Wallbox nutzen will wäre das tatsächlich damit machbar. Ist allerdings erheblich teurer als ein einfaches Lastabwurfrelais plus Schütz....

Gast

Dieter D. schrieb:

Bei rund 15% Laderwirkungsgrad fällt ja so unendlich viel Wärmeleistung an. (Bewährte Methode 😉 wegzulassen.)

Dieter, wo entstehen diese Verluste überall? Kleiner Tipp, beim DC-Laden braucht vor allem die Säule Kühlung.

(Firma: Hobbytheoretiker)

Sherlock 🕵🏽‍♂️ schrieb:

Wetten, du verbrauchst auch irgendwo "unnötig" Energie?

Das wird bei jedem so sein. Aber nicht unnötige 11kW, vieleicht eine Stunde lang mit Vorheizen und was noch so anfällt. Beim Abkühlen braucht es vielleicht noch einen Entfeuchter, weil sonst alles mit Kondensdampf nass würde, was jeden Schimmel magische anziehen würde.

By the way, wir waren letzes Jahr in Finnland. Die schönste Sauna war die mit Holz beheizte. Nur bekommt man das hier leider nicht genehmigt.

Die Finnen lächeln leise über Deutschland: "Wir hätten zuviel Vorschriften und zu wenig Pragmatismus."

Da muss ich leider zustimmen.

Gast

Re D. schrieb:

Dieter D. schrieb:

Kleiner Tipp, wo steht denn die Säule, wenn Du das Auto am besten neben der Sauna laden solltest?

Warum sollte ich mein Auto neben der Sauna laden? Du scheinst etwas zu lange in der Sauna gesessen zu haben.

Sauna gibts in der Klinik keine.

(Firma: Hobbytheoretiker)

H. H. schrieb:

Re D. schrieb:

Dieter D. schrieb:

Kleiner Tipp, wo steht denn die Säule, wenn Du das Auto am besten neben der Sauna laden solltest?

Warum sollte ich mein Auto neben der Sauna laden? Du scheinst etwas zu lange in der Sauna gesessen zu haben.

Sauna gibts in der Klinik keine.

In seiner schon. (Wichtige Mitarbeiter und Mitglieder..., so wie früher.)

(Firma: Hobbytheoretiker)

Heckmann M. schrieb:

3phasigen Betrieb von zwei 11kw Verbrauchern

In Anbetracht der Tatsache, dass folgende Leistung bei einer Sauna gestaffelt nach der Größe benötigt wird:

1
   3 bis 6 m³: Saunaofen mit 4,5 kW Leistung.
2
   5 bis 9 m³: Saunaofen mit 6 kW Leistung.
3
  8 bis 11 m³: Saunaofen mit 8 kW Leistung.
4
 10 bis 12 m³: Saunaofen mit 9 kW Leistung.

Daher ist die Sauna des TO nicht gerade als klein zu bezeichnen. Da sind die 300 Ocken für so ein Lastabwurfrelais wahrlich nur Peanuts.

Also ist es nicht mehr der Mühe mehr Wert, sich den Kopf weiter zu zerbrechen, vor allem nach dessen letzten Post:

Heckmann M. schrieb:

der mir weitergeholfen hat und bin raus.

Beitrag #7771905 wurde von einem Moderator gelöscht.

Dieter D. schrieb:

In Anbetracht der Tatsache, dass folgende Leistung bei einer Sauna gestaffelt nach der Größe benötigt wird: 3 bis 6 m³: Saunaofen mit 4,5 kW Leistung. 5 bis 9 m³: Saunaofen mit 6 kW Leistung. 8 bis 11 m³: Saunaofen mit 8 kW Leistung. 10 bis 12 m³: Saunaofen mit 9 kW Leistung.

Daumenregel. Pro m³ = 1kW.

Meine Sauna hat 9m³ und eine Leistung von 10kW.

Gast

Dieter D. schrieb:

Re D. schrieb:

Na Dieter m2 und m3 verwechselt?

Das zeigt mal wieder Ahnungslosigkeit. Hauptsache mal wieder gepflaumt. Siehe auch, was Schorsch schrieb

Die es geht um den Inhalt:

Dieter D. schrieb:

nicht gerade als klein zu bezeichnen

Aber ja, wenn man nur 5m2 Patientenzimmer hat, dann sind 4m2 Sauna sicher groß. Dachte mir schon, das du die Anspielung nicht raffst.

Dieter D. schrieb:

Wenn zum Beispiel der Glasanteil einer Sauna hoch ist, muss ggf. ein Gerät mit höherer Leistung gewählt werden. Somit passt das schon so ungefähr.

Nebenbei, die Glasfläche beträgt bei mir nur 20cm X 35cm (kleines Fenster in der Tür). Meine Sauna stammt noch aus einer Zeit wo man noch nicht mit spitzem Bleistift rechnen musste ;-)

Dieter D. schrieb:

Von irgendwas muss auch des Elis Gehalt finanziert werden um sich die teuren Mieten hier leisten zu können, sowie alle anderen in Kette der "Wertschöpfung".

Das muss man etwas relativieren. Derjenige welcher unverschämt zulangt ist nicht der Handwerker (alleine), sondern hauptsächlich der Staat.

Die Steuerlast und Sozialabgaben laufen immermehr aus dem Ruder.

Re D. schrieb:

Aber ja, wenn man nur 5m2 Patientenzimmer hat, dann sind 4m2 Sauna sicher groß. Dachte mir schon, das du die Anspielung nicht raffst.

Was Du nicht raffst:

Ein Zimmer kann man gut mit m² angeben, weil die Höhe meist standardmäßig zwischen 2.3m und 2.5m beträgt.

Bei einer Sauna ist dies nicht der Fall.

Du referierst also über etwas wovon du keine Ahnung hast.

Das alleine wäre noch nicht schlimm, aber die Art und Weise wie du dich dabei ausdrückst ist schlimm.

Gast

Schorsch M. schrieb:

Ein Zimmer kann man gut mit m² angeben, weil die Höhe meist standardmäßig zwischen 2.3m und 2.5m beträgt. Bei einer Sauna ist dies nicht der Fall.

Nein du raffst es nicht. 10 m3 ergeben keinen großen Raum und die Sauna ist sicher begehbar. Man sieht sehr, das du keine Ahnung hast, bei den Raumhöhen die du nennst. Als Bauingenieur muss ich mir von dir sicher nicht viel über Räume erzählen lassen.

Gast

Schorsch M. schrieb:

Ein Zimmer kann man gut mit m² angeben, weil die Höhe meist standardmäßig zwischen 2.3m und 2.5m beträgt. Bei einer Sauna ist dies nicht der Fall.

Schorsch M. schrieb:

Derjenige welcher unverschämt zulangt ist nicht der Handwerker (alleine), sondern hauptsächlich der Staat. Die Steuerlast und Sozialabgaben laufen immermehr aus dem Ruder.

Auch Dieter braucht sein auskommen. Ich zahle gern, Dieter bietet hier immer gute Unterhaltung.

Re D. schrieb:

Nein du raffst es nicht. 10 m3 ergeben keinen großen Raum und die Sauna ist sicher begehbar. Man sieht sehr, das du keine Ahnung hast, bei den Raumhöhen die du nennst. Als Bauingenieur muss ich mir von dir sicher nicht viel über Räume erzählen lassen.

Bin ich froh, einem Bauinscheniör wie dir nie begegnet zu sein!

10m³ für eine private Sauna ist schon recht komfortabel. Da kannst du dich flach reinlegen. Meine ist 2,25 lang, 2m tief und 2m hoch. Das sind komfortable 9m³.

Wenn ich Bauinscheniör wäre, würde ich mein Unwissen nicht so laut ins Internet schreien.

(Firma: Hobbytheoretiker)

Schorsch M. schrieb:

Das muss man etwas relativieren.

Stimmt, die Lasten kommen auch noch dazu. Dazu kommen noch viele gesetzliche Auflagen und Vorschriften, die das auch noch verteuern.

Schorsch M. schrieb:

Das alleine wäre noch nicht schlimm, ...

In dem Falle versucht dieser sich herauszureden.

Tatsache ist, dass die Saunen in m3 angegeben werden. Wer die Sauna nutzt, den interessiert der Innenraum, also das Nettovolumen und das sind für die Allgemeinheit die üblichen Angaben. Als Bauing sollte man das wissen. Wenn dieser sich nicht in der Charge der unintelligenten befindet, dann gibt es auch so eine Faustformel wieviel Grundfläche eine Sauna im Verhältnis zum Volumen benötigt inklusive notwendiger Außenanlagenteile/-geräte und würde diese erwähnen.

Dieter D. schrieb:

dann gibt es auch so eine Faustformel wieviel Grundfläche eine Sauna im Verhältnis zum Volumen benötigt

Bei einer Sauna möchte man so wenig Energie wie möglich verlieren. Das erfordert eine Berechnung, welche eine möglichst geringe Oberfläche (aussen) im Verhältnis zum Volumen hat. Idealerweise wäre das eine Kugel.

Kugel wäre aber schlecht zu realisieren, deshalb nähert man sich so gut es geht an diese Form an.

Bei mir wären also 2mX2mX2m optimal gewesen. Der Erbauer der Saune (ich habe das Haus so übernommen/gekauft) war scheinbar ein großer Mensch und hat, weil er auch liegen wollte, den Raum auf 2,25m gelängt.

Achso, habe ganz vergessen, dass es ja einen Bauinschniör hier gibt.

Gast

Schorsch M. schrieb:

Bei einer Sauna möchte man so wenig Energie wie möglich verlieren. Das erfordert eine Berechnung, welche eine möglichst geringe Oberfläche (aussen) im Verhältnis zum Volumen hat. Idealerweise wäre das eine Kugel.

Kugelgrill...

Gast

Schorsch M. schrieb:

Meine ist 2,25 lang, 2m tief und 2m hoch. Das sind komfortable 9m³.

Ist aber halt nix großes, luxoriöses was der Dieter sugerieren wollte:

Dieter D. schrieb:

Daher ist die Sauna des TO nicht gerade als klein zu bezeichnen. Da sind die 300 Ocken für so ein Lastabwurfrelais wahrlich nur Peanuts.

Aber Zeit dich in wahren Leben lieber mit Dieter, der dich hier als reichen Schnösel bezeichnen will.

Schorsch M. schrieb:

Wenn ich Bauinscheniör wäre, würde ich mein Unwissen nicht so laut ins Internet schreien.

Welches Unwissen bitte? Ich hab deine Sauna auf ohne irgend einer sinnvollen Abgabe auf 12% genau geschätzt. Unwissen sieht anders aus.

Gast

Dieter D. schrieb:

Tatsache ist, dass die Saunen in m3 angegeben werden. Wer die Sauna nutzt, den interessiert der Innenraum, also das Nettovolumen und das sind für die Allgemeinheit die üblichen Angaben. Als Bauing sollte man das wissen.

Dieter, nochmal für doffe. Es gibg um diese Aussage:

Dieter D. schrieb:

Daher ist die Sauna des TO nicht gerade als klein zu bezeichnen. Da sind die 300 Ocken für so ein Lastabwurfrelais wahrlich nur Peanuts.

Eine Sauna diese Größe ist die Untergrenze von es sinnvoll nutzbaren. Und nichts, was sich Leute mit Geld einbauen.

Dieter D. schrieb:

e Faustformel wieviel Grundfläche eine Sauna im Verhältnis zum Volumen benötigt

Was meinerseits korrekt ermittelt wurde. Ich kann Größen einschätzen. Du denkst mit einer Wärmepumpe kann man eine Inversionswetterlage erzeugen.

Schorsch M. schrieb:

Bei einer Sauna möchte man so wenig Energie wie möglich verlieren.

Dämmung wäre eine Möglichkeit ;).

Schorsch M. schrieb:

Achso, habe ganz vergessen, dass es ja einen Bauinschniör hier gibt.

Na du wirst heute Nacht noch von einen Bauing träumen. Aber keine sorge, deine Sauna interessiert einen Bauing nicht. Das ist nur Spielzeug.

Gast

H. H. schrieb:

Re D. schrieb:

Hier noch ein Betthuplerl: Zwei parallele Geraden schneiden sich im Unendlichen

Uralter Hut.

Niemand hat behauptet, dass das neu ist. Wenn du mir jetzt noch eine praktische Anwendung nennst glaub ich dir, das es dir dich ein alter Hut ist.

Udo S. schrieb:

Die Finnen lächeln leise über Deutschland: "Wir hätten zuviel Vorschriften und zu wenig Pragmatismus."

Da muss ich leider zustimmen.

Naja, Sauna ist halt finnischer Volkssport mit langer Tradition, von dem her schon nachvollziehbar dass da andere, weniger strenge Vorschriften gelten als bei uns.

In anderen Bereichen, die bei uns Tradition haben, sind wir dagegen pragmatischer. Wir dürfen 3t-Boliden mit > 200km/h über die Straße bewegen und können uns rund um die Uhr nen Liter Wodka für 8€ von der Tanke holen. Das ist doch auch was wert.

Schorsch M. schrieb:

Das muss man etwas relativieren. Derjenige welcher unverschämt zulangt ist nicht der Handwerker (alleine), sondern hauptsächlich der Staat.

Die Steuerlast und Sozialabgaben laufen immermehr aus dem Ruder.

Du machst es dir ziemlich einfach. Fakt ist, bei größeren Aufträgen durch Bauunternehmen bekommt der Elektriker vorgegeben was das Material kosten darf, bzw das bauunternehmen stellt das Material oder der Elektriker holt es auf Kommision. Bei kleineren Privataufträgen zockt er dann die Auftraggeber mit Margen von bis zu 300% ab. Beispiel Hager SLS HTS363E: UVP: 391,80€ Preis bei Elektro Wandelt: 115,98 (kleines Detail: Wandelt gibt den UVP sogar mit 441 € an)

Du kannst aber bestimmt zeigen wie stark die Steuern und sozialabgaben in den letzten 3 Jahren gestiegen sind, wenn du das behauptest.

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über ein Jahr alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.