Hallo,
es soll ein Laderegler (Linearregler für Lion 3V7) getestet werden.
Als Akku-Dummy will ich ein Labornetzteil über einen
1-Ohm-Lastwiderstand da anschließen, wo sonst der Akku angeschlossen
wird und dann mit dem NT Spannungen zwischen 0V und ca. 4,3V
durchfahren.
Kann das dem Laderegler oder dem Labornetzteil schaden?
(im Labornetzteil ist ein LM317 verbaut)
TMG schrieb:> Kann das dem Laderegler oder dem Labornetzteil schaden?
Ja, Labornetzteile sind keine Stromsenken, können also keinen Strom von
aussen annehmen.
Der Laderegler hat verschiedene Status-LEDs. Ich will testen, bei
welchen Spannungen genau sie brennen/ausgehen und die genaue
Ladeschlussspannung feststellen.
Der Ladestrom soll hier nicht gemessen werden.
Was ist eine Stromsenke? (LEDs sind angeblich Stromsenken)
evtl einen Lastwiderstand als Last anschließen und hochohmig parallel
ein Netzteil notfalls über eine Diode anschließen. Damit kannst Du den
Spannungsanstieg simulieren.
Stephan schrieb:> evtl einen Lastwiderstand als Last anschließen und hochohmig parallel> ein Netzteil notfalls über eine Diode anschließen. Damit kannst Du den> Spannungsanstieg simulieren.Stephan schrieb:> eine Diode sollte eigentlich ausreichen. Den hochohmigen kannst du weg> lassen.
Also keinen R als Lastsimmulation?
Einfach das NT über eine Diode an den Laderegler-Ausgang?
Ein Akku verhält sich äußerst nichtlinear, höchst mirakulös und ist nur
sehr schwer zu simulieren. Kauf dir einen Schwung Akkus und denke über
eine Entladeschaltung nach, damit kommst besser und realitätsnaher ans
Ziel.
TMG schrieb:> Kann das dem Laderegler oder dem Labornetzteil schaden?>> (im Labornetzteil ist ein LM317 verbaut)
1 Ohm, 4,3 V und LM317 passen nicht zusammen.
Also Widerstand höher wählen und in Reihe zum LM317 eine Diode zur
Sicherheit für die Stromversorgung. Direkt am Widerstand dann die
Lademimik anschließen. Das sollte dann so funktionieren im Rahmen der
Fähigkeiten des LM317 Netzteiles (0 V erfordert umfangreichere
Beschaltung).
Anderer Weg wäre einstellbare Leistungs-Z-Diode ohne Zusatznetzteil.
Danke für die Antworten!
MM schrieb:> Also Widerstand höher wählen und in Reihe zum LM317 eine Diode zur> Sicherheit für die Stromversorgung. Direkt am Widerstand dann die> Lademimik anschließen. Das sollte dann so funktionieren im Rahmen der> Fähigkeiten des LM317 Netzteiles (0 V erfordert umfangreichere> Beschaltung).
Im Anhang ist eine Skizze. Habe ich es so richtig umgesetzt?
> Ja, Labornetzteile sind keine Stromsenken, können also keinen Strom von> aussen annehmen.
Ordentliche Labornetzteile können das. Wenn da ein LM317 drin ist sind
die Chancen dafür aber eher.. ähm.. mager..
Schlachte nen alten Notebookakku aus, haste für ein paar Euro diverse
18650er.
Wenns ein Simulator sein soll: Bau nen Spannungsregler, der statt der
Ausgangs- die Eingangsspannung auf 3-4,2V regelt. Dazu dann ca 50mOhm in
Reihe.
Das stellt dann für die Ladeschaltung einen reichlich idealen Akku dar -
ideale Spannungsquelle mit konstantem Innenwiderstand.
THOR schrieb:> Wenns ein Simulator sein soll: Bau nen Spannungsregler, der statt der> Ausgangs- die Eingangsspannung auf 3-4,2V regelt. Dazu dann ca 50mOhm in> Reihe.
Ein Spannungsregler, der die Eingangsspannug regelt? Wie macht man das?
Einen LM317 als KSQ beschalten???
Fragomat schrieb:>> Einen LM317 als KSQ beschalten???>> Wofür steht das "S": für Strom oder Spannung?
KSQ heisst Konstantstromquelle. Und nein, Konstantstrom ist natürlich
nicht gefordert.
Nen Bipolartransistor so beschalten, dass der ne Konstante Uce hält
wirste doch wohl hinbekommen, oder?
Tipp: Widerstand, Z-Diode, Leistungs-BJT.