Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Akku-Dummy für Linear-Laderegler


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von TMG (Gast)


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Hallo,

es soll ein Laderegler (Linearregler für Lion 3V7) getestet werden.

Als Akku-Dummy will ich ein Labornetzteil über einen 
1-Ohm-Lastwiderstand da anschließen, wo sonst der Akku angeschlossen 
wird und dann mit dem NT Spannungen zwischen 0V und ca. 4,3V 
durchfahren.
Kann das dem Laderegler oder dem Labornetzteil schaden?

(im Labornetzteil ist ein LM317 verbaut)

: Verschoben durch Moderator
von Walter S. (avatar)


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es ist unklar was du willst,
wenn du ein NT als Last verwenden willst geht das jedenfalls nicht

von Stephan (Gast)


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Du suchst eine Stromsenke.

von MaWin (Gast)


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TMG schrieb:
> Kann das dem Laderegler oder dem Labornetzteil schaden?

Ja, Labornetzteile sind keine Stromsenken, können also keinen Strom von 
aussen annehmen.

von TMG (Gast)


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Der Laderegler hat verschiedene Status-LEDs. Ich will testen, bei 
welchen Spannungen genau sie brennen/ausgehen und die genaue 
Ladeschlussspannung feststellen.
Der Ladestrom soll hier nicht gemessen werden.

Was ist eine Stromsenke? (LEDs sind angeblich Stromsenken)

von Stephan (Gast)


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evtl einen Lastwiderstand als Last anschließen und hochohmig parallel 
ein Netzteil notfalls über eine Diode anschließen. Damit kannst Du den 
Spannungsanstieg simulieren.

von Stephan (Gast)


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eine Diode sollte eigentlich ausreichen. Den hochohmigen kannst du weg 
lassen.

von HildeK (Gast)


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MaWin schrieb:
> Ja, Labornetzteile sind keine Stromsenken, können also keinen Strom von
> aussen annehmen.

So pauschal kann man das nicht sagen, es gibt welche, die das durchaus 
können.

TMG schrieb:
> Was ist eine Stromsenke?

Das sind Netzteile, die Strom aufnehmen können, nicht nur liefern. 
Auch bekannt als 4-Quadranten-Netzteile.
So was z.B.: 
http://www.toellner.de/html/pages/de-startseite-unternehmen-meldungen-termine-news_7621.htm

von HildeK (Gast)


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HildeK schrieb:
> als 4-Quadranten-Netzteile

Korrektur: 2-Quadranten, 4-Quadranten-Teile sind noch mal eine andere 
Nummer.

von TMG (Gast)


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Stephan schrieb:
> evtl einen Lastwiderstand als Last anschließen und hochohmig parallel
> ein Netzteil notfalls über eine Diode anschließen. Damit kannst Du den
> Spannungsanstieg simulieren.

Stephan schrieb:
> eine Diode sollte eigentlich ausreichen. Den hochohmigen kannst du weg
> lassen.

Also keinen R als Lastsimmulation?

Einfach das NT über eine Diode an den Laderegler-Ausgang?

von ths (Gast)


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Ein Akku verhält sich äußerst nichtlinear, höchst mirakulös und ist nur 
sehr schwer zu simulieren. Kauf dir einen Schwung Akkus und denke über 
eine Entladeschaltung nach, damit kommst besser und realitätsnaher ans 
Ziel.

von MM (Gast)


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TMG schrieb:
> Kann das dem Laderegler oder dem Labornetzteil schaden?
>
> (im Labornetzteil ist ein LM317 verbaut)

1 Ohm, 4,3 V und LM317 passen nicht zusammen.

Also Widerstand höher wählen und in Reihe zum LM317 eine Diode zur 
Sicherheit für die Stromversorgung. Direkt am Widerstand dann die 
Lademimik anschließen. Das sollte dann so funktionieren im Rahmen der 
Fähigkeiten des LM317 Netzteiles (0 V erfordert umfangreichere 
Beschaltung).

Anderer Weg wäre einstellbare Leistungs-Z-Diode ohne Zusatznetzteil.

von TMG (Gast)


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Danke für die Antworten!

MM schrieb:
> Also Widerstand höher wählen und in Reihe zum LM317 eine Diode zur
> Sicherheit für die Stromversorgung. Direkt am Widerstand dann die
> Lademimik anschließen. Das sollte dann so funktionieren im Rahmen der
> Fähigkeiten des LM317 Netzteiles (0 V erfordert umfangreichere
> Beschaltung).

Im Anhang ist eine Skizze. Habe ich es so richtig umgesetzt?

von g457 (Gast)


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> Ja, Labornetzteile sind keine Stromsenken, können also keinen Strom von
> aussen annehmen.

Ordentliche Labornetzteile können das. Wenn da ein LM317 drin ist sind 
die Chancen dafür aber eher.. ähm.. mager..

von THOR (Gast)


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Schlachte nen alten Notebookakku aus, haste für ein paar Euro diverse 
18650er.

Wenns ein Simulator sein soll: Bau nen Spannungsregler, der statt der 
Ausgangs- die Eingangsspannung auf 3-4,2V regelt. Dazu dann ca 50mOhm in 
Reihe.
Das stellt dann für die Ladeschaltung einen reichlich idealen Akku dar - 
ideale Spannungsquelle mit konstantem Innenwiderstand.

von TMG (Gast)


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THOR schrieb:
> Wenns ein Simulator sein soll: Bau nen Spannungsregler, der statt der
> Ausgangs- die Eingangsspannung auf 3-4,2V regelt. Dazu dann ca 50mOhm in
> Reihe.

Ein Spannungsregler, der die Eingangsspannug regelt? Wie macht man das? 
Einen LM317 als KSQ beschalten???

von Nett's Teil (Gast)


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> (im Labornetzteil ist ein LM317 verbaut)

Ein LM317 mag vllt. ein (variables) Netzteil hermachen.
Jedoch NIEMALS ein LABORnetzteil!

von Fragomat (Gast)


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> Einen LM317 als KSQ beschalten???

Wofür steht das "S": für Strom oder Spannung?

von THOR (Gast)


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Fragomat schrieb:
>> Einen LM317 als KSQ beschalten???
>
> Wofür steht das "S": für Strom oder Spannung?

KSQ heisst Konstantstromquelle. Und nein, Konstantstrom ist natürlich 
nicht gefordert.

Nen Bipolartransistor so beschalten, dass der ne Konstante Uce hält 
wirste doch wohl hinbekommen, oder?

Tipp: Widerstand, Z-Diode, Leistungs-BJT.

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