Hallo!
Nach langen Erfahrungen mit Atmega8 und Fujitsu möchte ich nun ein etwas
größeres Projekt realisieren und suche dazu einen Controller, der viel
kann und mit Beinchen ausgestattet ist.
Wer hat gute Erfahrungen?
Oder: gibt es Adapterplatinen, die einen SMD- Chip aufnehmen und unten
die Beinchen Leiterplattengerecht hinausführen?
Greetz, da Stephan
Ich bin Freund der guten alten Lochrasterplatine. Und es soll schön
übersichtlich und vor allem störunempfindlich sein.
Groß heisst, ruhig ein paar mehr UARTs oder CANs und noch paar ADs
obendrauf. Und das alles am Stück.
Hi
>Oder: gibt es Adapterplatinen, die einen SMD- Chip aufnehmen und unten>die Beinchen Leiterplattengerecht hinausführen?http://www.elk-tronic.de/
MfG Spess
Im Zweifelsfall aetz dir den entsprechenden Footprint mit verlaengerten
Pads, loete Draht dran und verdrahte den auf der Lochrasterplatte. Oder
loete die Draehte direkt an den Chip.
...
Naja, MC68000, kann viel und gabs mal als 64-Pin-DIP, aber braucht etwas
viel Aussenbeschaltung ;)
Stephan R. schrieb:> Ich bin Freund der guten alten Lochrasterplatine. Und es soll schön> übersichtlich und vor allem störunempfindlich sein.
Lochraster und störunempfindlich wiederspricht sich aber.
Je hoeher die Prozessoren getakt sind umso besseren HF-maessigen Aufbau
brauchen sie. SMD wird ja nicht nur dazu verwendet um die Teile kleiner
zu bekommen . SMD hat auch bessere HF-Eigenschaften. Eine vernueftige
HF-Masse hast du bei Lochraster aber nicht.
Also wenn es wieder ein AVR werden soll, wäre der Mega32-16 Dip oder der
Mega644-20 Pu was für...
Die gewünschten UART kannst du ja bei der masse an Flash-Speicher auch
softwaremäßig emulieren.
grüße
Tobias
STM32F103 mit 128KB Flash in QFP48 auf DIP48 Header Board (ebay
dipmicro) sieht schon täuschend echt nach klassischem Rasteraufbau mit
DIP Controllern aus.
STM32F103: Bei mmvisual fragen, der hat noch ne ganze Menge nebst
Adapterboard, auf Wunsch lötet er das ganze auch gleich auf.
Ich hab meinen auf einen anderen Adapter gelötet den ich noch hatte,
siehe Bild.
Tom
Thomas Burkhart schrieb:> Nett, aber wo ist der JTAG-Anschluss? Nur seriell ist für nen STM32 fürs
Liegt auf den normalen Pins drauf. Seriell ist ein MAXe dazwischen -
leider ohne RTS/DTR-Steuerung für automatisierten Lader.
Klar liegen die JTAGs auf den Pins, aber ich hätte bei einem solchen
Modul schon erwartet, dass es den Connector direkt drauf hat. Das mit
der seriellen ist dann ja auch nicht grad der Brüller.
@pappnase: Ich mag es einfach lieber einen Prozessor kennenzulernen
indem ich kein fertiges Board verwende sondern mir das ganze selbst
aufbaue, besonders wenn ich später ein eigenes Design damit machen will.
Die Olimex boards haben leider auch ein paar Fehler, wie neulich in
einem anderen Thread zum Thema USB berichtet wurde.
Gruß
Tom
@Thomas Burkhart
Naja, das ist Ansichtssache. Mir ging es darum, direkt loslegen zu
können. Das bisserl fehlende Peripherie (MAX232 bzw. FDTI, SD-Karte an
SPI gestrickt usw.) ist ja schnell auf Lochraster drangepappt. USB lief
jedenfalls sofort auf dem Ding.
mfg
Noch eine weitere Quelle viele tolle AVR-Module von klein bis gross,
(z.T sogar mit Ethernet)
http://www.chip45.com/
Ich hebe mit diesen Dingern gute erfahrungen gemacht!
Der "größte" AVR im DIP-Gehäuse ist zur Zeit wohl der ATMEGA1284p.
8-Bit-AVR mit 128k FLash, 16k SRAM und zwei UARTs, sonst das übliche.
Die XMEGAs gibt es auf Adapter. Ob man das aber noch auf Lötraster
verdrahten will?
Ich hatte Ihn aber verstanden, dass er nach einem µC sucht, der deutlich
mehr Leistung als ein AVR hat, da ist selbst ein XMEGA wohl nicht mit
nem STM32 zu vergleichen.
Gruß
Tom
Also wenn's denn gross sein soll, dann vielleicht den LPC2468 oder
LPC2478 im LQFP Gehauese mit 208 pins. Die sind gross und haben
beinchen, doch Locjraster ist schon eine harte Forderung. Waren die
nicht in den 70-ern echt in :-)
Robert
Einseitig ist bei sowas etwas schwierig (insbesondere im Fall von
Roberts 208er Pizzaschnitten ;-). Doppelseitig mit Duko selber machen
ist nicht jedermanns Sache und jedesmal wenn man was anfasst eine
externe Platinenfertigung für 50€ aufwärts einzubinden bremst den Spass
auch etwas.
Aber kein Flash drin. RAM ist in Form der Caches zwar reichlich
vorhanden, aber solange niemand AMD den Tipp gibt, einen kleinen Loader
einzubauen der das RAM aus einem externen seriellen Flash füllt (vgl.
FPGA), ist der Umgang etwas unhandlich.
Ausserdem sind die Pins wohl nicht im 2,54er Raster. Ist so ein Punkt,
der mich an diversen japanischen und koreanischen ICs irritiert - wozu
braucht die Welt bedrahtete Bauteile im 1,78er Raster (shrink-DIP)?
Damit sie sich in rauer Umgebung nicht selbständig machen?
Thomas Burkhart schrieb:> Ich hatte Ihn aber verstanden, dass er nach einem µC sucht, der deutlich> mehr Leistung als ein AVR hat, da ist selbst ein XMEGA wohl nicht mit> nem STM32 zu vergleichen.Stephan R. schrieb:> Nach langen Erfahrungen mit Atmega8 und Fujitsu möchte ich nun ein etwas> größeres Projekt realisieren und suche dazu einen Controller, der viel> kann und mit Beinchen ausgestattet ist.
Er schreibt "viel" und nicht unbedingt "mehr". ;)
Die Vorgaben sind tatsächlich zu vage. Leistungsfähigere Controller gibt
es nur als SMD und selbst wenn es DIP-Adapter gibt, so ist bei
Lochraster trotzdem irgendwo eine Grenze des Machbaren.
Detlev T. schrieb:> Die Vorgaben sind tatsächlich zu vage. Leistungsfähigere Controller gibt> es nur als SMD
Den Propeller gibt es in DIL und leistunsfähiger ist er durchaus,
jedenfalls was die Cores angeht. Würde ich aber nicht wirklich als
Ersatz für jeden Einsatzzweck sehen.
> und selbst wenn es DIP-Adapter gibt, so ist bei> Lochraster trotzdem irgendwo eine Grenze des Machbaren.
Aber an der sind wir hier noch nicht angekommen.