Als erstes hätte der Grabstein mittig unterhalb der Antenne meine volle
Aufmerksamkeit.
Der sieht wirklich eigenartig aus.
Was stehen dir für Messmittel zur Verfügung? Wenn da was bei ist, das HF Ausstrahlungen messen kann, wäre das einen Versuch wert - also, ob die Kiste noch sendet.
Ich nehme an, dass sich der Inhalt des Flashes über JTAG nicht auslesen
lässt.
Wenn der Ausleseschutz gesetzt ist, in der Tat nicht.
Interessant ist die Verwendung der 'F1121 in einer Funkfernbedienung, denn der enthält keinerlei Hardwareunterstützung dafür. Das ist ein ziemlich alter und ziemlich spartanisch ausgestatteter µC:
Da wird kein Takt anliegen, aber an Pin 4 und 5 scheint irgendein Resonator angeschlossen zu sein, das ist das eckige Bauteil am linken unteren Platinenrand. Das Bild ist zu schlecht, als daß man dessen Beschriftung erkennen könnte.
Mit einem Oszilloskop und einem 1:10-Tastkopf müsste man dort Aktivitäten sehen können, wenn eine Taste betätigt wird.
Was heißt heuer? Bis heute oder heute? Letzteres wäre sehr merkwürdig...Hätte die AA einen externen Eingang um sie zu deaktivieren? Dann könnte man da was dranfrikkeln.
Als erstes hätte der Grabstein mittig unterhalb der Antenne meine volle
Aufmerksamkeit.
Der sieht wirklich eigenartig aus.
Was stehen dir für Messmittel zur Verfügung? Wenn da was bei ist, das HF
Ausstrahlungen messen kann, wäre das einen Versuch wert - also, ob die
Kiste noch sendet.
Multimeter
200 MHz 4-Ch Oszilloskop (reicht für 868MHz nicht aus)
100k - 6 GHz Spectrumanalyser
Bei Betätigung der Tasten gibt es keine Ausstrahlung. Der MC dürfte den Funkteil nicht ansteuern. LED die ebenfalls aufleuchten sollte bleibt dunkel. Spricht für den Ausfall des MCs. 3 von 4 Fernbedienungen zeigen das gleiche Verhalten.
Was heißt heuer? Bis heute oder heute? Letzteres wäre sehr
merkwürdig...Hätte die AA einen externen Eingang um sie zu deaktivieren?
Dann könnte man da was dranfrikkeln.
Klaus.
Ich hatte zwei Fernbedienungen im Einsatz. Nachdem eine davon ausgefallen ist wollte ich eine aus der Ersatzteilkiste in Betrieb nehmen. Diese und eine weitere funtionierten auch nicht mehr.
Die AA hat zwar keinen externen Eingang, aber man könnte sich zu den Tasten parallel schalten.
LED die ebenfalls aufleuchten sollte bleibt
dunkel.
Oder ganz simpel die Versorgung. Mit dem Pinout des TI Hirns sollte das
schnell zu verifizieren sein.
Das Messen der Spannungsversorgung ist schwierig, da das Gehäuse geschlossen sein muss damit die Batteriehalterung funktioniert. Ich werde zwei Drähte an geeigneter Stelle anlöten und über diese die Versorgung durchführen. Dann kann ich auch Strommessungen durchführen und den Versorgungsspannungsbereich varieren.
Das Messen der Spannungsversorgung ist schwierig, da das Gehäuse
geschlossen sein muss damit die Batteriehalterung funktioniert.
Das Problem musst Du aber auch für jede andere Untersuchung lösen, z.B. ob bei Tastendruck der was-auch-immer-Oszillator des 'F1121 anschwingt.
Saudumme Frage:
Deine CR2032 hast Du auch geprüft und nicht nur als "neu" aus der Packung genommen? Da kann man nämlich durchaus auch Überraschungen erlebgen ...
Da der µC im Normalbetrieb "schläft", er also über einen Tastendruck aufgeweckt werden muss (was über einen pin-change-Interrupt erfolgen dürfte), ist eine Matrix wenig wahrscheinlich.
Die Eingänge sind mit 100k (SMD 104) Pullups gegen Vcc beschaltet.
Neben den 3 Kontakleitungen müsste ein Anschluß am Stecker auf GND
liegen.
Müsste? Auf einem scharfen Bild der Platinte könnte man das mit einiger Wahrscheinlichkeit sehen.
Wenn dem so ist: Bastel Dir eine Ersatztastatur mit drei Tastern, und schließ die da an.
(mit dünnem Draht vorsichtig an den Lötstellen des Steckverbinders anbringen, denn einen passenden Foliensteckverbinder wirst Du vermutlich nicht haben).
Das geht schon, habe ich selber schon bei einer Fernbedienung so programmiert. Du lässt einfach die Spalten auf Low und die Zeilen per Pullup auf high. Drückt man eine Taste wird erstmal ein PC Interrupt auf allen Zeilen ausgelöst und dann wird die Matrix abgefragt.
Hier ist es ja mehrdeutig. Entweder haste einen gemeinsamen Kontakt und jede Taste verbindet einen Kontakt oder es ist eine 2x2 Matrix, bei der eine Option nicht benutzt wird. Da Gerald auf 2 Pins high misst, tendiere ich zur zweiten Variante.
Das sollte mit einem Testdrähtchen (oder 100 Ohm Widerstand) aber fix rauszufinden sein.
Das sollte mit einem Testdrähtchen (oder 100 Ohm Widerstand) aber fix
rauszufinden sein.
Die Messung gestaltet sich mit nur zwei Hände schwierig, zumal die Kontaktierung der Folenkontakte nicht sehr gut ist.
(1) 0V Anode Diode links - Kathode MC PIN P1.1
(2) 3V MC P2.4
(3) 0V Anode Diode rechts - Kathode MC PIN P1.0
(4) 3V MC P2.3
Für Panik werden die Tasten UNSCHARF und INTERN SCHARF oder UNSCHARF und EXTERN SCHARF gleichzeitig betätigt. Vielleicht erfolgt die Verknüpfung mittels der beiden Dioden. Wäre in der SW einfacher zu erreichen.
Du lässt einfach die Spalten auf Low und die Zeilen per
Pullup auf high. Drückt man eine Taste wird erstmal ein PC Interrupt auf
allen Zeilen ausgelöst und dann wird die Matrix abgefragt.
Hier ist es ja mehrdeutig.
Der MSP430 ermöglicht auf jeden Eingang von P1 und P2 Interrupts auszuwerten. Da wäre eine Matrix sehr umständlich.
Aber warum die Unterschiedlichen Ruhepotentiale?
Warum die beiden Dioden?
Die Messung gestaltet sich mit nur zwei Hände schwierig, zumal die
Kontaktierung der Folenkontakte nicht sehr gut ist.
Du hast ja mehr als eine Fernbedienung. Da würde ich eine mal mit Anschlussdrähtchen für Tasten und Batterie ausstatten und dann kannste in Ruhe messen. Mit den Erkenntnissen ist dann das Durchmessen der Folientastatur selber nicht mehr schwierig.
In Tastatur-Matrix-Schaltungen werden öfters Dioden eingesetzt, um bei gleichzeitigem Drücken von mehreren Tasten Kurzschlüsse der Ausgangspins zu vermeiden. Mit der Diode schafft man dann einen OpenDrain-Ausgang. Nicht alle µCs können das von Haus aus.
Die Messung gestaltet sich mit nur zwei Hände schwierig, zumal die
Kontaktierung der Folenkontakte nicht sehr gut ist.
Du hast ja mehr als eine Fernbedienung. Da würde ich eine mal mit
Anschlussdrähtchen für Tasten und Batterie ausstatten und dann kannste
in Ruhe messen. Mit den Erkenntnissen ist dann das Durchmessen der
Folientastatur selber nicht mehr schwierig.
Innerhalb 3mm 4 Drähte anzulöten ist eine Herausforderung. Vielleicht ein Flachbandkabel mit dem gleichen Leiterabstand. Das ist die letzte Chance.
Für die Lötarbeit werde ich besseres Licht abwarten.
Übers kontaktieren der Folienkontakte lässt sich die Verschaltung nicht ausmessen. Die Konakte bestehen aus Grafit.
Gelingt das nicht, dann werde ich eine Tastenfolie zerlegen und so die Schaltung ermitteln. Dann kann ich immer noch neue Schalter dazu basteln.
Innerhalb 3mm 4 Drähte anzulöten ist eine Herausforderung.
Aber du musst das doch nicht am Folienverbinder anlöten. Du hast doch schon die Wege der Bahnen ausgemessen und kannst direkt an die Dioden und die beiden MC Pins gehen.
Innerhalb 3mm 4 Drähte anzulöten ist eine Herausforderung.
Aber du musst das doch nicht am Folienverbinder anlöten. Du hast doch
schon die Wege der Bahnen ausgemessen und kannst direkt an die Dioden
und die beiden MC Pins gehen.
Ja, es reicht ein dünner Kupferlackdraht aus. Die Zugriffe mit den Drähten ist der nächste Schritt. Danke für den Tip!